Seniors
Mit 42:10 (14:0/7:3/0:0/21:7) gewannen die Kiel Baltic Hurricanes am Samstagnachmittag bei den Hildesheim Invaders und vergrößerten damit den Abstand auf ihren direkten Verfolger im Kampf um die Playoffs auf fünf Punkte. Bereits zur Halbzeit führten die Canes mit 21:3 und ließen sich das Spiel auch in der zweiten Hälfte von den standhaft weiterkämpfenden Aufsteigern nicht mehr nehmen. Die wieder stark aufspielende Defense der Kieler produzierte insgesamt fünf Turnovers. Philip Stegemann brachte sein Team dabei mit einem eroberten Fumble und einer Interception gleich zwei Mal wieder in Ballbesitz. Running Back Chris McClendon steuerte drei Touchdowns bei, Xavier Mitchell punktete zwei Mal.
Foto: Philip Stegemann erzielte zwei Turnover für sein Team, Defense Captain Thiadric Hansen gratuliert (Foto: Michael Zelter)
„Die Jungs haben wieder unheimlich stark gekämpft heute“, so Head Coach Marcus Herdord, „Aufgrund von Verletzungen und privaten Verpflichtungen waren wir heute erneut nur knapp 30 Spieler, doch die Jungs haben alles gegeben. Ich bin sehr stolz auf unser Team.“
Die Gastgeber erhielten zu Beginn des Spiels als Erste den Ball, wurden jedoch nach drei Spielzügen zum Punt gezwungen. Die Canes konnten zwar ein First Down erzielen, mussten jedoch kurz darauf ebenfalls punten. Die Invaders verloren den Ball beim Return jedoch wieder und Philip Stegemann eroberte ihn für die Hurricanes weit in der Hälfte der Hildesheimer. Wenig später sorgte Chris McClendon mit einem 5-Yard Lauf für den ersten Touchdown des Tages. Den Extrapunkte zum 7:0 aus Kieler Sicht schoss Florian Dannehl, der die dezimierten Canes an diesem Tag unterstützte. Nach je einem Punt beider Teams zwang ein von Chris Eylmann geblockter Pass im dritten Versuch in der eigenen Feldhälfte die Invaders dazu, sich erneut mit einem Punt vom Ball zu trennen. Paul Häberlein erlief anschließend ein First Down für die Kieler und Quarterback Logan Schrader überbrückte die 44 Yards bis in die Endzone daraufhin selbst zur 14:0 Führung zum Ende des ersten Viertels.
Die Invaders arbeiteten sich anschließend bis an die 4-Yard Line der Kieler. Doch dann fing Brandon LeBeau den Pass von Hildesheims Spielmacher Zach Cavanaugh in der Endzone ab und trug ihn 30 Yards nach vorn. Mit zwei Pässen von Schrader auf McClendon und Mitchell überbrückten die Hurricanes das Feld und McClendon legte seinen zweiten Touchdown nach. Nach dem Extrapunkt von Florian Dannehl führten die Gäste mit 21:0. Nach einem Tackle for Loss durch Tim Egdmann, der an diesem Tag sein 100. Spiel für die Canes absolvierte, verloren die Invaders im dritten Versuch bei noch zwölf Yards zu gehen den Ball und Kiel erobert ihn für sich. Doch an der Hildesheimer 12-Yard Line war dieses Mal Schluss, da Invaders Defensive Back Andrew MecReynolds einen Pass von Schrader in der Endzone abfangen konnte. Anschließend arbeiteten sich die Hildesheimer über das Feld bis an die Kieler 4- Yard Linie und schossen von dort aus ein Fieldgoal zum Halbzeitstand von 3:21 aus Sicht der Gastgeber.
Im dritten Viertel spielten die Invaders einen vierten Versuch in der Hälfte der Kieler aus, doch die Defense der Hurricanes verhinderte das neue First Down. Somit kam der Angriff der Canes auf das Feld, musste sich jedoch kurz darauf mit einem Punt wieder vom Ball trennen. Doch die Defense in Form von Philipp Stegemanns Interception holte das Angriffsrecht für Kiel schnell zurück. Wenig später sorgte Xavier Mitchell nach dem letzten Seitenwechsel nach einem 18-Yard Pass von Logan Schrader für den nächsten Touchdown. Thiadric Hansen brachte Kiel danach mit einer Interception wieder in Ballbesitz und Chris McClendon punktete bald darauf zum dritten Mal. Nach dem Extrapunkt durch Florian Dannehl führten die Hurricanes jetzt mit 35:3. Doch die Invaders steckten nicht auf. Nach einem Quarterback Sack von Thiadric Hansen für knapp 20 Yards Raumverlust für Hildesheim und zwei darauffolgenden unvollständigen Pässen wechselte das Angriffsrecht allerdings erneut. Dieses Mal konnten die Hurricanes jedoch kein Kapital daraus schlagen. Stattdessen erzielten jetzt die Invaders durch Reggie Bullock ihren einzigen Touchdown des Tages. Der anschließende Onside Kick Versuch gelang jedoch nicht und die Kieler Offense kam noch ein Mal aufs Feld und stellte mit einem Pass von Schrader auf Mitchell den Endstand von 42:10 für die Hurricanes her.
Für die Kieler bedeutet der Sieg einen großen Schritt in Richtung Playoffs, denn nun haben sie fünf Punkte Vorsprung auf die auf Platz fünf liegenden Hildesheimer. Am kommenden Samstag empfangen die Hurricanes die Düsseldorf Panther zum Heimspiel im Kilia Stadion. Mit einem Sieg gegen die Panther und gleichzeitig einer Niederlage der Invaders gegen die Hamburg Huskies könnten sich Hurricanes die zehnte Playoffteilnahme in Folge vorzeitig sichern. Durch die Niederlage der Invaders gegen die Hurricanes stehen die Berlin Rebels und die New Yorker Lions auf den Plätzen eins und zwei der GFL Nord nun bereits sicher im Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft, da beide 17 Siegpunkte haben, während die Invaders bei acht stehen und in vier verbleibenden Spielen nur noch auf maximal 16 Punkte kommen können.
Hildesheim Invaders – Kiel Baltic Hurricanes 10:42 (0:14/3:7/0:0/7:21)
1. QTR
0:7 #1 Chris McClendon, 5-Yard Lauf. PAT #96 Florian Dannehl
0:14 #10 Logan Schrader, 44-Yard Lauf. PAT #96 Florian Dannehl
2. QTR
0:21 #1 Chris McClendon, 14-Yard Pass von #10 Logan Schrader. PAT #96 Florian Dannehl
3:21 21-Yard Fieldgoal #16 Christian Besser
3. QTR
keine Punkte
4. QTR
3:28 #11 Xavier Mitchell, 18-Yard Pass von #10 Logan Schrader. PAT #96 Florian Dannehl
3:35 #1 Chris McClendon, 14-Yard Pass von #10 Logan Schrader. PAT #96 Florian Dannehl
10:35 #5 Reggie Bullock, 5-Yard Lauf. PAT #16 Christian Besser
10:42 #11 Xavier Mitchell, 37-Yard Pass von #10 Logan Schrader. PAT #96 Florian Dannehl
Bettina Büll - Kiel Baltic Hurricanes -
Gelingt den „Men In Blue“ auf der langen Auswärtstour der erste Auswärtserfolg?

Für die Assindida Cardinals steht am Wochenende bereits das nächste Auswärtsspiel auf dem Programm. Es geht zu den Lübeck Cougars. Mit vier Siegen und fünf Niederlagen rangiert das Team aus der Hansestadt derzeit auf dem fünften Rang der GFL2. Licht und Schatten wechseln sich auch weiterhin regelmäßig bei den Gastgebern ab.
Für die „Men In Blue“ heißt es nach der Niederlage beim Kölner Topteam wieder Fuß zu fassen und konsequenter das eigene Spiel zu etablieren. Viel zu leicht wurden zahlreiche Spiele dieser Spielzeit schon abgegeben. Oft wäre viel mehr drin gewesen, als nur ein Achtungsergebnis. So war es auch im Hinspiel, als man sich in der ersten Halbzeit lange auf Augenhöhe gegenüber stand, am Ende das Spiel aber mit 16:35 abgegeben musste. Jetzt wollen es die Cardinals besser machen. Dafür muss vor allem druckvoller und mutiger in der Offense agiert werden. Punkte, bei denen Head Coach Yves Thissen nach dem letzten Spiel ansetzte. Der erste Auswärtssieg der Cardinals steht ja noch aus, warum sollte er nicht in Lübeck gelingen?
Kick-off auf dem Lübecker Buniamshof ist am Samstag um 17:30 Uhr. Das Spiel wird im Liveticker übertragen. Dieser ist über die Homepage der Cardinals (assindia-cardinals.de) erreichbar.
Dirk Unverferth - Essen Assindia Cardinals
Was geht in der Saison 2016 noch bei den Lübeck Cougars? Mit einem starken Saison-Finish wollen die Zweitliga-Footballer sich noch einmal aus dem grauen Liga-Mittelfeld herauskämpfen. Im Heimspiel am Samstag (17.30 Uhr) auf dem Buniamshof soll der Anfang gemacht werden.

Die Ausgangslage
Die Cougars (vier Siege, fünf Niederlagen) liegen nach der 40:44-Pleite gegen Spitzenreiter Köln vor zwei Wochen auf Rang fünf, die Gäste aus Essen (zwei Siege, acht Niederlagen) reisen als Vorletzter an. Die Cardinals sind auf jeden Punkt angewiesen, denn im direkten Vergleich gegen die ebenfalls abstiegsgefährdeten Bielefeld Bulldogs und Ritterhude Badgers hätten sie aktuell das Nachsehen.
Der Gegner
Das Hauptproblem der Männer aus dem Ruhrgebiet ist ihre Offense. Mit durchschnittlich 17,9 erzielten Punkten pro Partie sind die Cardinals Schlusslicht der Liga. Die Defense schlägt sich dagegen recht passabel, kassiert im Schnitt aber auch über 30 Punkte pro Partie. Allerdings: Die Cardinals sind die einzige Mannschaft der Liga in diesem Jahr, die auf Importspieler verzichtet. Denn der in Virginia Beach aufgewachsene und GFL-erfahrene Donnie Avant ist in Deutschland geboren. Angeführt wird die Mannschaft vom jungen Quarterback Michael Fritsche. Einen Coup landete die Mannschaft mit ihrem 50:42-Sieg gegen den damaligen Tabellenführer aus Paderborn.
Die Statistik
Sieben Partien gab es zwischen beiden Mannschaften. Die Cougars siegten viermal davon, Essen behielt dreimal die Oberhand. Im letzten Match siegten die "Berglöwen" im Juni beim Hinspiel mit 35:16.
Cougars-Personal
Im Hinspiel musste sich selbst Head Coach Willie J. Robinson noch einmal den Helm aufsetzen. Auch im Rückspiel bleibt die Personallage angespannt, zumal sich Lucas Stadler von seiner Verletzung aus dem Köln-Spiel noch nicht erholt hat. Mit Markus Sonntag, Danny Wigger und Simon Sperner fehlen weitere Defense-Spieler urlaubsbedingt am Wochenende.
Das sagt der Coach
Willie J. Robinson: "Essen ist eine gute Mannschaft mit einer schlechten Bilanz. Die Cardinals sind eines der am physischsten spielenden Mannschaften der Liga - und sie haben Paderborn geschlagen, das heißt sie können jeden schlagen. In diesem Match kommt es darauf an, welche Mannschaft den stärkeren Willen hat - ich freue mich auf diese Herausforderung."
Tickets
Karten gibt es ab 16.30 Uhr an der Abendkasse ab 6 Euro.
Live-Ticker
Tickaroo: https://www.tickaroo.com/ticker/5710c46c0f156038d3cabb72
Twitter: https://twitter.com/hlcougarsfans
Jan Wulf - Lübeck Cougars
Düsseldorfer Footballer müssen nach Pleite gegen Berlin den Kopf wieder frei bekommen

Welch ein Kontrast: Eine Woche nach dem (Sekunden vor Schluss mit 39:41 verlorenen) Kellerduell der Panther gegen die Berlin Adler steht bereits das nächste Heimspiel für die Düsseldorfer Footballer an – diesmal gegen Europas Nummer eins (Samstag, 6. August, 17 Uhr, Stadion Benrath). Mit zehn Titeln, davon zuletzt drei in Folge, sind die Lions deutscher Rekordmeister, den Eurobowl gewannen sie viermal, zwei dieser Triumphe feierten sie in den beiden vergangenen Jahren und natürlich sind die Braunschweiger auch in diesem Jahr Topfavorit in der German Football League: Das einzige New Yorker Team, das nicht von der Ostküste der USA kommt (wie Spötter gerne mal blödeln), ist im deutschen und europäischen Football das Maß aller Dinge.
Die Panther hingegen sind nach der neunten Niederlage im neunten Saisonspiel, bei dem in weniger als sechs Minuten ein 18-Punkte-Vorsprung verspielt wurde, am Ende, am Tabellenende der German Football League. Da sie dieses nur mit (mindestens) drei Siegen in den verbliebenen fünf Partien gegen die vier Topteams der GFL verlassen können, dient der Rest der Spielzeit der Vorbereitung auf die Relegationsspiele im September. So arbeiten Head Coach Michael Wevelsiep und seine Trainerkollegen intensiv daran, die Jugendspieler zu integrieren, die aus der U19-Mannschaft, die erst im deutschen Halbfinale am späteren Meister in Schwäbisch Hall scheiterte, in den GFL-Kader hoch gerückt sind. „Da haben wir eine ganze Reiherichtig guter Talente“, schwärmt Offense Coordinator Marc Ellgering, „die wir aber nachhaltig aufbauen müssen und nicht überfordern sollten. “
So wäre es für die Gastgeber schon ein Erfolg, die Partie gegen das mit internationalen Akteuren gespickte Lions-Team wenigstens einigermaßen offen halten zu können. Das würde auch vor allem die Psyche ihrer Spieler stärken. „Wir müssen in den nächsten Wochen die Köpfe wieder frei bekommen“, unterstreicht Ellgering.
Seine Schützlinge sind jedenfalls krasser Außenseiter – auch wenn Lions Head Coach Troy Tomlin Verletzungssorgen plagen. Spielmacher Grant Enders, der schon beim Eurobowl-Triumph eine Gehirnerschütterung davon getragen hatte, musste vorigen Samstag gegen Kiel nach einem knallharten Tackle erneut verletzt ins Krankenhaus gebracht werden. Erfolgreich ersetzt wurde er von Evan Landi, der ansonsten Tight End spielt und in Statur und Spielweise Panther-Quarterback Clark Evans ähnelt. Allerdings macht sich sein Fehlen als sonst wichtige Anspielstation negativ bemerkbar. Zudem ist mit Ex-Panther Niklas Römer einer der drei Passempfänger der deutschen Nationalmannschaft und der Lions mit einer Fußverletzung nicht in Benrath auf dem Platz.
In der Defense fehlt schon seit längerem Lions-Eigengewächs Nationalspieler Kerim Homri. Ex-NFL Europe-Profi Patrick Finke, der zu Saisonbeginn sein Comeback feierte und in der Braunschweiger Defense Line zuletzt wegen seines Urlaubs vermisst wurde, wird wieder dabei sein und die Panther-Offense gehörig unter Druck setzen. „Das wichtigste ist, dass wir aus den Spielen gegen diese starken Gegner lernen und uns dadurch auf die kommenden Aufgaben bestmöglich vorbereiten“, weiß Ellgering.
German Football League, Gruppe Nord:
Düsseldorf Panther – New Yorker Lions Braunschweig
Samstag., 6. August 2016, 17 Uhr;
Benrather Stadion an der Karl-Hohmann-Straße; Eingang über Bayreuther Straße; der Parkplatz steht nicht zur Verfügung, bitte, den öffentlichen Nahverkehr benutzen!
Eintritt: € 10,-; Ermäßigte € 8,--
Live-Übertragung durch das Fanradio: http://www.duesseldorfpanther.de/panther-radio/
Livestream über: http://www.newyorker-lions.de/gameday/livestream.html
Jürgen Nitsch - Düsseldorf Panther
Die stärkste Offensive trifft auf schlechteste Defensive der GFL 2 Nord.
Quarterback Ethan Haller brachte im Hinspiel neun Mal den Ball in die gegnerische Endzone. Den Badgers gelang nur ein Touchdown. Die Favoritenrolle sollte klar vergeben sein. [Foto: Daniela Stranz]
Die Paderborn Dolphins treffen am kommenden Wochenende auf die Ritterhude Badgers. Das Team aus dem Norden hat sich als Aufsteiger noch nicht in der GFL2 einnisten können. Auf dem letzten Tabellenplatz kassierten die Badgers in elf Spielen fast 500 Punkte und stellen damit die schlechteste Defensiv-Leistung der Liga. Schon einmal, im ersten Saisonspiel 2016, trafen die Teams aufeinander. Damals gewannen die Dolphins deutlich mit 62:7. Ein Ergebnis, welches auch vor heimischen Publikum erzielt werden soll.
„Natürlich werden wir nicht den Fehler machen und die Badgers unterschätzen“, mahnt Head Coach Carsten Weber vor dem Spiel. Die Dachse stehen seiner Meinung nach mit dem Rücken zur Wand und sollte es mit dem Verbleib in der Liga klappen, dann muss Ritterhude dringend Punkte sammeln. Sicherlich werden sich die Badgers dieses für die kommenden Spiele auf die Fahne geschrieben haben. Dass auch die vermeintlich schwachen Teams punkten können, mussten die Dolphins am eigenen Leib erfahren. „Die Niederlage gegen die Assindia Cardinals ist uns Warnung genug gewesen und kam genau zur richtigen Zeit“, weiß der Dolphins Coach. Weber ist sich sicher, dass der ‚Schuss vor den Bug‘, so wie er die Niederlage gerne nennt, genau zur richtigen Zeit kam und das Team noch einmal mehr fokussiert hat. „Wir wollen weiter oben mitspielen, wir wollen gewinnen und deshalb arbeiten wir hart an uns und an unseren Fähigkeiten“, so Weber.
Ein wenig Sorgen bereiten dem Head Coach die verschiedenen Ausfälle. Gerade in der Offensiv-Linie, also die Spieler, die den Quarterback schützen, hat Weber vier Ausfälle zu verbuchen. Hier setzt Weber auf den eigenen Nachwuchs. Die Spieler aus der U19, die in der GFL J spielten, unterstützen das Team so gut es geht. „Wir haben eine sehr gute Nachwuchsarbeit und die Jungs, die jetzt in die Herrenmannschaft wechseln, sind sehr gut ausgebildet“, so Weber. In der Defensive muss Weber ebenfalls einige Positionen umstellen. Einige Spieler sind noch nicht wieder zu 100% ins Training eingestiegen und müssen erst wieder zur alten Form zurückfinden.
„Für uns ist das keine Ausrede oder Entschuldigung! Wir müssen, genauso wie andere Teams, mit diesen Ausfällen leben und diese kompensieren“, so Weber. Genau aus diesem Grund erwartet Weber von seinem Team ein klares Ergebnis und volle Konzentration. „In normaler Tagesform müssen wir in der Lage sein, die Badgers zu schlagen“, fordert Weber. Rückenwind sollten die Dolphins genügend haben. Nach dem gewonnenen OWL-Derby und einer fehlerfreien Saison vor heimischem Publikum sollen auch die Gäste aus Ritterhude nicht an der weißen Weste im heimischen Stadion rütteln.
Die Badgers konnten in den vergangenen Spielen zeigen, dass auch sie punkten können. Gegen die direkten Tabellennachbarn, die Assindia Cardinals und Bielefeld Bulldogs, gelang jeweils ein Sieg und eine Niederlage. Der direkte Vergleich wurde durch die Badgers gegen beide Teams gewonnen. Besonders der Ritterhuder Quarterback Ryan Cieplenski besitzt nicht nur Pass-Talent, sondern kann auch schon einmal einige Yards zum First Down laufen.
Sorgen macht sich Head Coach Weber deshalb allerdings nicht. „Wir sind klug genug, um gegen dieses Spiel zu verteidigen. Das Umschalten von Pass- auf Laufverteidigung klappt sehr gut“, meint Weber. Dass die Paderborn Dolphin eine saubere Weste vor heimischem Publikum behalten wollen, ist Ehrensache. Am kommenden Sonntag wollen die Dolphins gegen die Badgers punkten und damit die Serie fortsetzen. KickOff ist am kommenden Sonntag, den 07. August 2016 um 15:00 Uhr im heimischen Hermann-Löns- Stadion.
Björn Gorniak - AFC Paderborn Dolphins e.V.
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