Seniors
Erstes Auswärtsspiel für Michael Wevelsiep

Die derzeitigen Temperaturen passen so irgendwie sinnbildlich zu den letzten heißen Tagen bei den Düsseldorf Panther. Einen neuen Cheftrainer und einen neuen Defense Coordinator konnten die 1200 Zuschauer in Benrath bei der 14:36 Niederlage gegen den Tabellenersten, den Berlin Rebels, an der Seitenlinie sehen. Das diese Funktionen Michael Wevelsiep, der zugleich im Vorstand der Panther sitzt, bekleidet, war keine Überraschung. „Wir haben einfach zu wenig Zeit, jemanden zu finden, der unsere Philosophie verkörpert und dann habe ich es halt selber gemacht“ erklärt der neue Chef an der Sideline der Raubkatzen. Eine Überraschung indes war der Auftritt der Düsseldorfer gegen Berlin. Couragiert wurde den Rebellen die Stirn geboten und viele Panther-Fans äußersten auch in den sozialen Medien Beifall für die Raubkatzen. Am Samstag nun steht das erste Auswärtsspiel für die Schwarzhemden unter dem neuen Cheftrainer an. Um 16 Uhr steigt der Kickoff beim Aufsteiger, den Hildesheim Invaders.
Die Hildesheimer, und da müssen wir mal Respekt zollen, spielen eigentlich die Saison, die die Panther sich von Ihrem eigenen Team erhofft hatten. Früh sammelten die Niedersachen Punkte gegen den Abstieg (auch im Himspiel beim 51:20 gegen die Panther) und schielen durchaus, bei drei Punkten Rückstand auf den Vierten, die Kiel Baltic Hurricanes, auf die Play-Offs. Mit zwei starken US-Runningbacks, Phillip Gamble und Reggie Bullock, sind sie extrem schwer auszurechnen. „Deren Offense ist mit ihrem Tight End sehr lauflastig und wir müssen uns darauf einstellen“ weiß Wevelsiep, der in Hildesheim auf den ganzen Düsseldorfer-Kader bauen kann, der am letzten Samstag auf dem Platz stand, denn gegen die Berliner hat sich niemand ernster verletzt, „und so müsste eigentlich jeder spielen können“ so Wevelsiep, „wenn er nicht gerade im Urlaub ist“ LB Jason Adjei, der bei den Raubkatzen gegen die Hauptstädter die Defense verstärkt hatte, befindet sich derzeit in einem Kurz-Urlaub und kommt erst am Freitag wieder. Ob der ehemalige deutsche Nationalspieler daher mitfährt entscheidet sich erst am Ende der Woche.
Ein weiteres Ziel der Verantwortlichen dürfte sein, die Panther-Offense mal wieder ins Rollen zu bringen. Was in der ersten Halbzeit gegen die Rebels richtig gut aussah, verkümmerte in der zweiten Halbzeit des öfteren in ein „Vier-und-aus“. Wevelsiep: „Es gab ja eigentlich viele Spiele, wo wir sehr gut gepunktet haben, so wie bei den Adlern, wo wir 39 Punkte gemacht haben oder in Braunschweig, wo wir 30 Minuten den Football gehabt haben, nur der Ertrag blieb eben aus“. Das Erfolgsrezept in Hildesheim dürfte daher klar sein: Die Offense muss punkten und die Defense muss die gefährlichen Hildesheimer Runningbacks stoppen. Wenn Football nur so einfach wäre...
Hildesheim Invaders – Düsseldorf Panther Samstag, 23.Juli, Kick Off 16 Uhr
Invaders Homefield, Philosophenweg, Hildesheim
Marco Block - Düsseldorf Panther
Ostwestfalen-Derby wird mit Spannung erwartet.

Mit Spannung wird das anstehende Ostwestfalen-Derby erwartet. Die Paderborn Dolphins treffen vor heimischer Kulisse auf die Bielefeld Bulldogs. Im vergangenen Jahr trennten sich die Teams ‚unentschieden‘, jeweils das Heim-Team konnte die Partie für sich entscheiden. In Paderborn freut man sich auf die anstehende Partie, denn neben einer gesunden Rivalität ist es ebenfalls ein Treffen von langjährigen Wegbegleitern. „Das OWL-Derby ist immer eine tolle Werbung für den American Football“, so Dolphins Präsident David Schmidtmann vor der Partie.
Ein spannendes American Football Wochenende wartet auf die Ostwestfalen. Die Paderborn Dolphins erwarten die Bielefeld Bulldogs. Das Ostwestfalen-Derby ist nicht nur in der Region OWL ein mit Spannung erwartetes Spiel, sondern wird auch von der German-Football-League mit Spannung beobachtet. Extremer könnten die Voraussetzungen in einem Derby nicht sein: Die Paderborn Dolphins stehen an der Tabellenspitze der GFL2, die Bielefeld Bulldogs kämpfen gegen den Abstieg! Eine zusätzliche Brisanz, für beide Mannschaften!
Zudem, wie ist es anders zu erwarten, herrscht eine natürliche Rivalität zwischen zwei Mannschaften, die in einer Region in der gleichen Liga unterwegs sind. Das Derby wurde bereits in der vergangenen Saison als großes Aushängeschild für den American Football tituliert. Paderborn Dolphins Head Coach Carsten Weber meint dazu: „Wir wissen, dass die Bulldogs mit dem Rücken zur Wand stehen und dringend Punkte brauchen. Dieser zusätzliche Motivationsfaktor wird das Spiel zusätzlich erschweren.“ Klar ist aber ebenfalls, dass die Dolphins ihre erfolgreiche Heimserie gegen die Bulldogs fortsetzen wollen. Die letzte Niederlage gab es im heimischen Hermann-Löns-Stadion am 1. September 2013. Motivation sollte dieses genügend sein, um auch gegen die Bielefeld Bulldogs zu bestehen.
Einige Unruhe gab es während der Saison bei den Bielefeld Bulldogs. Nachdem man nicht sehr erfolgreich in die Saison gestartet war, entschied man sich, das US-amerikanische Trainergespann auszutauschen. Dafür investierte man in einen weiteren Spieler – Linebacker Neal Howey landete erst vor wenigen Tagen in Deutschland und soll das Team in Richtung Klassenerhalt führen. Sicherlich ein Spieler, auf den die Dolphins aufpassen müssen. Spielerisch konnte Howey in der NFL (National Football League) Erfahrung sammeln.
In der Offensive haben die Bulldogs zwei solide Receiver. Bert Smith und Max Nolte sicherten in der laufenden GFL Saison 21 Mal den Football in der Endzone, so dass es für die Dolphins-Defense keine leichte Aufgabe sein wird, die beiden flinken Receiver zu verteidigen. Doch gerade bei den Receivern können auch die Dolphins auf ein starkes Gespann setzen: Dominic Gröne und Cameron Richmond werden versuchen, unter Leitung von Ethan Haller den einen oder anderen Ball zu fangen.
Trotzdem legt Head Coach Weber den Fokus auf die Verteidigung gegen die Bulldogs. Mit einer Leistung wie im Rückspiel gegen die Assindia Cardinals können auch die Bulldogs nur schwer in die Endzone der Dolphins vordringen. „Unsere Defensive wird einiges an Kraft investieren müssen, um gegen die Offensiv-Linie der Bulldogs zu agieren. Neben schnellen und flinken Receivern haben die Bulldogs eine massive O-Line. Diese als Defensive zu überwinden wird unsere Hauptaufgabe werden“, so Weber.
Tabellensituation hin oder her, für Head Coach Carsten Weber ist ganz klar: „Wir dürfen auf keinen Fall den Fehler machen und die Bulldogs nur ansatzweise unterschätzen. Es wird eine anstrengende Partie! Ein Derby, wie dieses in Ostwestfalen-Lippe, ist etwas ganz Besonderes, die es eigentlich nur in Metropolen wie Köln, Berlin, München oder Hamburg gibt. Wenn zwei Teams in der 2. Football Bundesliga spielen und räumlich so nah sind, ist das ein sehr gutes Zeichen für die sportliche Ausrichtung der Region.“
Beide Mannschaften sind auf die Punkte angewiesen, um entweder an der Tabellenspitze zu bleiben oder sich im Abstiegskampf freizuschwimmen. KickOff ist am Sonntag, den 24. Juli um 15:00 Uhr im Hermann-Löns-Stadion.
Björn Gorniak
Paderborn Dolphins setzen sich deutlich gegen die Assindia Cardinals durch.
Cameron Richmond #7 (WR) mit Ball (Foto: John Bishop).
Ein klares Ergebnis konnten die Paderborn Dolphins gegen die Assindia Cardinals erzielen. Das Team aus Ostwestfalen zeigte, dass es sich bei der Niederlage in Essen um einen Ausrutscher handelte. Mit einem deutlichen 40:16 verabschiedeten die Paderborner die Cardinals im heimischen Hermann-Löns-Stadion. Die Motivation der Dolphins war sehr hoch, denn das Hinspiel war alles andere als erfreulich für die Dolphins verlaufen. In Essen hatte man noch mit einem Touchdown Unterschied verloren.
Die Paderborn Dolphins ließen keine Zweifel aufkommen. Gegen die Assindia Cardinals zeigte sich das Team um Head Coach Carsten Weber in bekannter und erwarteter Stärke. Mit einem deutlichen 40:16 zeigten die Dolphins, dass sie sich gegen Essen nicht erneut Fehler erlauben wollten und setzten schon im ersten Quarter entscheidende Akzente. Drei Mal erreichte die Dolphins Offensive die Endzone der Cardinals, während die Defensive den Cardinals zusetzte und diese immer wieder früh vom Feld schickte.
Gerade in Richtung der Endzone zeigte die Dolphins Defensive, dass sie durchaus in der Lage ist, auch kurz vor der Endzone zu verteidigen. Vier Mal schafften es die Cardinals bis an die 10 Yard Markierung, nahmen aber nur einmal drei Punkte mittels Field Goal mit. Eine starke Leistung der Dolphins Defensive, die an diesem Sonntag enorm agil und wach wirkte. Besonders über die Defensive Ends, die Außenverteidiger, konnte man auf den Quarterback der Essener viel Druck ausüben. Die Linebacker im Backfield mit den Passverteidigern zusammen sorgten dafür, dass der Essener Quarterback Schorn nur selten seine Receiver fand. Das zur alternative stehende Laufspiel klappte zwar besser gegen die Dolphins Defensive, wurde aber meistens ebenfalls früh gestoppt.
„Ich bin heute hoch zufrieden mit der Leistung des Teams. Wir haben endlich auch wieder in der Defensive deutlich gezeigt, dass man mit uns rechnen kann. Besonders waren wir heute in der Lage, die ‚Big Plays‘, die wir im Hinspiel in Essen kassiert haben, zu unterbinden“, sagte Head Coach Carsten Weber nach der Partie. Er selbst hatte vor dem Spiel gemahnt, dass es schwierig werden würde, den Rückenwind der Essener aufzuhalten. Sie hatten die Dolphins als einziges Team bisher geschlagen und gezeigt, dass auch die Ostwestfalen besiegbar sind.
Umso entschlossener trumpften die Paderborner auf. Quarterback Ethan Haller zeigte mit der Offensive schnell, dass die Mischung aus Pass- und Laufspiel genau die richtige Mischung gegen die Essener Defense ist. So gelangen zwei der drei Touchdowns mittels des Running-Games im ersten Quarter. Auch hier zeigte sich Weber sehr zufrieden. Er musste in den vergangenen zwei Wochen durch verletzungsbedingte Ausfälle gleich zwei Offensive-Line-Starter ersetzen. Gerade die Verstärkung aus der abgelaufenen U19 Saison kam dem Dolphins Head Coach da gerade recht. „Wir haben zwei Jungs aus der eigenen U19 mit in der Offensive. Diese haben mir heute gezeigt, dass sie sich sehr gut ins Team integrieren. Sie haben schon nach kurzer Zeit die O-Line gut unterstützt“, sagte Weber.
Nur einmal kam ein wenig Unmut und Unruhe auf Seiten der Dolphins auf. Nach der Halbzeitpause fanden sowohl Offensive als auch Defensive nicht direkt ins Spiel. Erneut wurde zwei Mal das Angriffsrecht durch die Offensive abgegeben. In diesem Moment merkte man, dass es hektisch wurde auf Seiten der Dolphins. „Wir haben uns wieder schnell gefangen, waren aber 5 Minuten gedanklich länger in der Kabine“, sagte Head Coach Weber schmunzelnd.
Die Offensive arbeitete viel mit Laufspiel, so dass die Spielzeit schnell voranschritt. Auch merkte man, dass man seitens der Dolphins nun mit dem Rotieren begann, um weiteren jungen Spielern Spielzeit zu geben und gleichzeitig weitere Spielzüge auszuprobieren. Es war auch die einzige Phase, in der Quarterback Haller den einen oder anderen Pass zu lang warf.
Am Ende merkte man den Dolphins an, dass sie erleichtert waren. „Das Team war schon die gesamten zwei Wochen hoch motiviert und hat sehr konzentriert gearbeitet“, so Weber. Weber blickte auch schon auf das kommende Wochenende. Dann gist es im Derby gegen die Bielefeld Bulldogs eine spannende Partie in Ostwestfalen. Die Bielefeld Bulldogs haben sich jüngst noch mit amerikanischer Fachkompetenz verstärkt. „Die Tabellensituation auf den letzten drei Plätzen spiegelt nicht die Stärke und Leistung der Mannschaft wieder“, ist sich Head Coach Weber sicher. Das Team und er freuen sich sehr auf das Derby und werden sich intensiv darauf vorbereiten. „Die Bulldogs sind ein brandgefährliches Team! Gerade in der Defensive verfügen sie über einen schlagkräftigen Kader“, so Weber. Weiter geht es für die Dolphins im Kampf um Tabellenplätze und Punkte am kommenden Sonntag um 15:00 Uhr im Hermann-Löns-Stadion.
Spielverlauf
1. Quarter
| Spielstand | Was? | Wer? |
| 06-00 | Touchdown-Lauf, Paderborn Dolphins | Florin Böse |
| 07-00 | PAT Paderborn Dolphins | Dominic Gröne |
| 13-00 | Touchdown-Pass, Paderborn Dolphins | Roman Görzen |
| 19-00 | Touchdown-Lauf, Paderborn Dolphins | Daniel Greitens |
| 20-00 | PAT Paderborn Dolphins | Dominic Gröne |
2. Quarter
| Spielstand | Was? | Wer? |
| 20-07 | Touchdown & PAT | Assindia Cardinals |
| 26-07 | Touchdown-Pass, Paderborn Dolphins | Roman Görzen |
| 27-07 | PAT Paderborn Dolphins | Dominic Gröne |
| 27-10 | Fieldgoal | Assindia Cardinals |
| 33-10 | Touchdown-Pass, Paderborn Dolphins | Cameron Richmond |
3. Quarter
| Spielstand | Was? | Wer? |
| 33-16 | Touchdown | Assindia Cardinals |
| 39-16 | Touchdown-Pass, Paderborn Dolphins | Cameron Richmond |
| 40-16 | PAT Paderborn Dolphins | Dominic Gröne |
4. Quarter
Keine Punkte durch die Teams!
Björn Gorniak - Paderborn Dolphins
Bei der 16:40 Niederlage gelingt keine weitere Überraschung

In Paderborn setzt die Essener Defense den Quaterback unter Druck (Foto: Dirk Unverferth)
Das Resümee der Coaches nach dem Spiel: „Wir haben das Spiel leicht hergeschenkt und haben erst viel zu spät in die Begegnung gefunden.“ Mit 16:40 ging der Sieg diesmal an die die Dolphins. Neben dem schwachen ersten Viertel (0:20), gab es aber auch zahlreiche positive Dinge, die man in die nächsten wichtigen Spiele mitnehmen kann.
„Man darf nicht vergessen, dass Paderborn ein oder das Favoritenteam der Liga ist. Wir haben sie einmal geschlagen und gezeigt, dass wir in den nächsten Spielen in der Lage sind, die entscheidenden Spiele zu gewinnen“, schaute Head Coach Yves Thissen kurz nach dem Spiel bereits wieder nach vorne.
Dass man die Partie in Paderborn im ersten Viertel recht leicht mit 0:20 aus der Hand gab, wurmte natürlich trotzdem. „Das Paderborn nach der Niederlage bei uns mit einer Menge Dampf auf das Feld kommen würde war zu erwarten. Wir hatten am Anfang einfach nicht genug Feuer in unserem Spiel. Wir wussten aus dem Hinspiel dass wir es können, deswegen haben einige von uns wohl gedacht, es geht schon irgendwie. Wir haben den Kopf nicht da gehabt wo er hingehört und zu viele Fehler gemacht. Die erst Halbzeit haben wir regelrecht verpennt, die letzten zwei Viertel waren dann schon besser.“
Das zweite Viertel begann dann mit den ersten Punkten der Cardinals. Quarterback Michael Fritsche, der für einen Spielzug Fabian Schorn ersetzen musste, nutzte direkt seine Chance und lief in die Endzone der Dolphins. Langsam aber sicher entwickelte sich dann das Spiel für die Cardinals besser. Paderborn erhöhte in der Folge noch auf 33 Punkte. Die „Men In Blue“ stellten mit einem Fieldgoal durch Toby Nick den 10:33 Halbzeitstand her.
In der zweiten Halbzeit war das Spiel der „Men In Blue“ dann sehr viel fokussierter. Gleich die erste Offense der Gastgeber beendete Linus Waydhas mit einem abgefangenen Pass. Den Ball trug Waydhas dann auch direkt über 30 Yards in die Dolphins Endzone zum Touchdown. Nach der Misslungenen Two-Point-Conversion hieß es 16:33. Zwar konnte man auch die nächste Paderborner Offense schnell stoppen, Ryo Tanaka forcierte einen Fumble, doch nur wenige Aktionen später hieß es nach einem Touchdown der Paderborner 16:40.
Es waren die einzigen Punkte der Gastgeber in der zweiten Halbzeit, denn das letzte Viertel gehörte den Cardinals. Leider gelang es aber nicht, trotz aussichtreicher Position, Ergebniskosmetik zu betrieben. Gleich zwei Mal blieb man in der Schlussphase kurz vor der Endzone hängen.
16:40 für Paderborn hieß es am Ende. „Das Ergebnis hat heute nichts kaputt gemacht. Keiner der Spieler lässt den Kopf hängen. Das Team hat in der zweiten Hälfte Charakter gezeigt und ist zurück in die Begegnung gekommen. Wir müssen aber in den kommenden Spielen unseren Fokus noch mehr auf die eigene Arbeit legen.
Wir dürfen nichts dem Zufall überlassen und als Team noch mehr und härter zusammen arbeiten. Ich sehe uns aktuell weiter absolut im Trend nach oben. Für uns kommen jetzt die wichtigen Spiele, um Boden gut zu machen“, gibt Head Coach Yves Thissen auch gleich die Marschroute für die letzte Saisonphase vor.
Bereits am kommenden Samstag empfangen die „Men In Blue“ im heimischen Sportpark „Am Hallo“ um 17 Uhr den Mitaufsteiger Ritterhude Badgers.
Paderborn Dolphins - Assindia Cardinals 40:16 (20:0 | 13:10 | 7:6 | 0:0)
Die Punkte: Fritsche 6 (1TD), Waydhas 6 (1TD), Nick 4 (1FG / 1 PAT)
Nächster „Gameday“ der Assindia Cardinals: Assindia Cardinals - Ritterhude Badgers
Samstag - 23.Juli 2016 - Kick-off 17 Uhr Sportpark „Am Hallo“
Dirk Unverferth - Essen Assindia Cardinals

Neuer Head Coach bei den Düsseldorf Panther -Michael Wevelsiep (Bildmitte - Foto: Oliver Jungnitsch)
Wer Michael Wevelsiep nach dem Spiel der Düsseldorf Panther gegen die Berlin Rebels 14:36 (8:8, 6:14, 0:6, 0:8) tief in die Augen sah, konnte die Müdigkeit von ihm, die die turbulenten vergangenen Tage ergeben hatten, förmlich sehen „Es mussten Veränderungen her, bevor alles zu Spät ist. Deswegen hat sich der ganze Vorstand dazu entschieden diesen Schritt zu machen und nun müssen wir gemeinsam nach vorne gehen“ erklärte der neue Head Coach und Defense Coordinator der ersten Mannschaft der Düsseldorf Panther. Marc Ellgering, bisheriger Chef neben dem Platz wird weiter als Offence Coordinator agieren. Von dem bisherigen Chef der Defense, Brian Dorby hatte sich der Vorstand der Panther Mitte der Woche getrennt, denn zu schwach agierte die Verteidigung der Düsseldorfer die ganze Saison über und ein Aufschwung war nicht zu erkennen. Trotz der Niederlage gegen den Spitzenreiter aus Berlin war der „Neue“ angetan von der Leistung. „Wenn man berücksichtigt, wo wir gerade her kommen, war das ein sehr gutes Spiel, mit dem nicht guten Ende für uns“.

Bildnachweises (Düsseldorf Panther / Sebastian Sendlak)
Das Spiel gegen die Rebels fing eigentlich gewohnt negativ für die Panther an. Rebels Quarterback Darius Outlaw, der den Panthern schon oft in unterschiedlichen Vereinen Niederlagen beigebracht hatte, sorgte zusammen mit dem schnellen Running-Back Larry McCoy für große Raumgewinne und ehe es sich der Panther-Fan versah, erzielte Matthias Wolff auch schon die Führung für die Gäste, die McCoy dann auch noch über eine Conversion auf 8:0 für die Gäste hochschraubte.
Doch wer glaube, dass dies wie in den vorigen Spielen auch, so weiter gehen würde, sah sich enttäuscht. Die Raubkatzen trieben durch den starken Spielmacher Clark Evans selber den Ball nach vorne und einmal in der Redzone der Spreestädter angekommen, rappelte es auch schon im Karton: Evans warf den Football präzise auf Martin Emos, eine Conversion auf Aziz Rebai und da stand es auch schon 8:8. Die in schwarz gekleideten Panther hatten Spaß am Spiel gefunden, stoppten die Berliner im nächsten Drive, bewegten das Ei wieder nach vorne, doch Geremiaha Gates verlor den Ball in aussichtsreicher Position an der 36 Yard Line, diesen Fumble der Panther nutzten die Rebels im Stile einer Spitzenmannschaft.
McCoy erzielte über einen kurzen Lauf direkt nach dem ersten Seitenwechsel die erneute Gäste-Führung, doch auch das war kein Grund für die Panther früh aufzugeben. Evans fand erneut Emos, der sich noch von zwei Verteidigern lösen konnte und in die Endzone zum verdienten Ausgleich für die Panther sprang. Das die Gäste 13 Sekunden vor der Pause nach einem ausgespielten vierten Versuch wieder in Führung gingen, trübte nicht das positive Auftreten der Düsseldorfer, die zu Recht den Beifall der vollen Haupttribüne in die Kabine mitnahmen.
„Während wir in der ersten Halbzeit auf einem Niveau und gleichwertig waren, sind wir leider in der zweiten Halbzeit ein wenig eingebrochen. Da kommt dann meistens eins zum anderen, man fängt sich einen Schnellen ein, oder wir machen einen Drop, und dann waren wir leider nicht in der Lage uns da selber wieder raus zu holen“ resümierte Marc Ellgering nach der Partie über die unterschiedlichen Halbzeiten, wo die Rebels noch zwei Touchdowns zum Endstand von 36:14 machten. Ärgerlich für die Panther war ein vermeidlich perfekter Kick-Off-Return-Touchdown von Geremiaha Gates, der mit einem späten Foul der Panther selber zunichte gemacht wurde. Im anschließenden Drive schafften es die Gastgeber nicht, in mehreren Versuchen, ein paar Yards in die Endzone der Gäste zu überwinden. „Ich bin trotzdem jetzt nach dieser Niederlage positiv gestimmt für die Rückrunde“ erklärte Wevelsiep, der sich auch darüber freute, dass mit LB Jason Adjei und WR/LB Patrick Klein zwei Rückkehrer auf dem Platz waren. „Diese beiden Spieler sind eine Riesen Verstärkung für uns. Sie kommen hier hin, haben keine fünf Spiele verloren und reißen die anderen mit“.
Die Panther müssen jetzt in der kommenden Woche bei den Hildesheim Invaders antreten, gegen die die Schwarzhemden am ersten Spieltag der Saison mit 20:51 unterlagen..
Düsseldorf Panther – Berlin Rebels 14:36 (8:8, 6:14, 0:6, 0:8) 1200 Zuschauer
Scoring:
0:6 Matthias Wolff - 28 Yards Pass von Darius Outlaw
0:8 Larry McCoy - Conversion
6:8 Martin Emos - 45 Yards Pass von Geremiaha Gates
8:8 Aziz Rebai - Conversion, Pass von Clark Evans
8:14 McCoy - 1 Yard Lauf
14:14 Emos - 18 Yards Pass von Evans
14:20 McCoy - 1 Yard Lauf
14:22 Wolff - Conversion, Pass von Oulaw
14:28 Wolff - 5 Yards Pass von Outlaw
14:34 Stacey Bryant - 1 Yard Lauf
Manfred Klöppel - Düsseldorf Panther
Unsere Bildergalerien:
Nick Jungnitsch
Oliver Jungnitsch
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