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Auf die Rostock Griffins wartet am kommenden Wochenende eine anspruchsvolle Aufgabe. Mit den Leipzig Lions reist ein Team an die Ostsee, das am vergangenen Wochenende den amtierenden Meister aus Hamburg bei der knappen 28:29-Niederlage an den Rand einer Niederlage brachte.
Griffins stehen am OSPA Gameday im Ostderby gegen die Leipzig Lions vor der nächsten Bewährungsprobe - Foto: Annemarie Ulbricht
Nachdem die Lions in der vergangenen Saison als Aufsteiger mit lediglich zwei Siegen erst spät den Klassenerhalt sichern konnten, präsentieren sie sich 2026 deutlich verbessert. Mit einer Bilanz von einem Sieg und zwei knappen Niederlagen belegen sie derzeit den fünften Tabellenplatz.
Die Griffins sind gefordert, vor erneut großer Kulisse im Ostderby eine Reaktion auf die Niederlage vor zwei Wochen in Krefeld zu zeigen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf das gefährliche Offensivduo der Lions liegen: Quarterback Elliot Bodman (#1) und Running Back Jayden Seth Sullins (#25) haben bereits mehrfach ihre Qualitäten unter Beweis gestellt und maßgeblich zum Punktgewinn ihres Teams beigetragen. Die Leipziger reisen daher keineswegs als Außenseiter nach Rostock. Für die Griffins ist ein Erfolg jedoch wichtig, um den Anschluss an die Spitzengruppe der Tabelle zu halten.
Neben der sportlichen Bedeutung besitzt die jährliche Partie im Ostseestadion einen besonderen Stellenwert für den American Football in Rostock und Mecklenburg-Vorpommern. Inzwischen zieht das Event auch zahlreiche Besucherinnen und Besucher aus anderen Teilen Deutschlands an und sorgt regelmäßig für eine besondere Atmosphäre im größten Stadion des Bundeslandes.
Gemeinsam mit ihren Partnern haben die Griffins erneut ein umfangreiches Rahmenprogramm vorbereitet. Die Tailgate-Party beginnt um 14:30 Uhr und bietet verschiedene Mitmachaktionen, Live-Musik sowie Cheerdance. Die Stadiontore öffnen um 16:00 Uhr. Eine Stunde später startet das Unterhaltungsprogramm auf dem Spielfeld des Ostseestadions. Dabei wird auch erstmals die neue Griffins-Hymne präsentiert. Der Kickoff der Partie ist für 18:00 Uhr angesetzt.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins (redaktionell geändert)
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Für die Krefeld Ravens steht am 6. Juni 2026 bereits das vierte Spiel innerhalb von vier Wochen auf dem Programm. Die Seidenstädter gehen dabei mit breiter Brust in die Partie: An den vergangenen drei Spieltagen feierte das Team jeweils überzeugende Siege und verteidigte die Tabellenführung souverän.
Die Krefeld Ravens stehen vor nächstem Härtetest bei den lmshorn Fighting Pirates - Foto: Alex Wieland
Nun wartet jedoch die bislang wohl größte Herausforderung der Saison. Am kommenden Wochenende treffen die Ravens auswärts auf eines der stärksten Teams der GFL2 – die Elmshorn Fighting Pirates. Die lange Reise in den Norden tritt die Mannschaft bereits am Freitagabend an, um optimal vorbereitet in die Begegnung zu gehen.
Auch der Gegner reist mit Rückenwind an. Nach einer knappen Auftaktniederlage gegen Rostock gewannen die Elmshorner ihre beiden folgenden Spiele deutlich und unterstrichen damit eindrucksvoll ihre Qualität sowie ihre Ambitionen für die laufende Saison.
Ein Blick auf die vergangene Spielzeit zeigt zudem, wie anspruchsvoll die Aufgabe werden dürfte: Zwar konnten die Ravens beide Duelle gegen Elmshorn für sich entscheiden, insbesondere auswärts mussten sie dafür jedoch bis an ihre Grenzen gehen.
Head Coach Allan Verbraeken warnt daher vor dem kommenden Gegner: „Wenn ich Experten zuhöre oder Berichte lese, fehlt mir häufig ein Name, wenn es um die Top-Teams der GFL2 geht: die Elmshorn Fighting Pirates. Aus meiner Sicht sind sie in dieser Saison definitiv mindestens ein Playoff-Kandidat. Sie sind hervorragend gecoacht und verfügen über einen sehr guten Kader.“
Doch auch die Ravens haben in den vergangenen Wochen eindrucksvoll unter Beweis gestellt, welche Qualität in ihrem Team steckt. Sowohl Offense als auch Defense präsentierten sich konstant auf hohem Niveau. Zudem konnten verletzungsbedingte Ausfälle bislang erfolgreich kompensiert werden – nicht zuletzt dank intensiver Gegneranalyse und gezieltem Scouting.
Personell müssen die Krefelder allerdings erneut wichtige Ausfälle verkraften, ähnlich wie bereits im Spiel gegen Langenfeld. Offensive Lineman Malte Trübenbach fällt aufgrund eines Syndesmosebandrisses voraussichtlich rund zehn Wochen aus. Ebenfalls nicht zur Verfügung stehen Tight End Paul Rothkopf mit einer Schulterverletzung sowie Linebacker Ramon Franco, der eine Sperre absitzen muss.
Vereinspräsident Dino Volpe betont die mannschaftliche Geschlossenheit: „Wenn du um eine Meisterschaft spielen willst, muss jeder bereit sein – die erste, zweite und dritte Reihe. Es ist wichtig, zwischen Verletzung und Schmerzen zu unterscheiden. Unsere Spieler wissen, dass wir uns in dieser Saison keine Pausen leisten können und auch nicht leisten wollen. Wir werden auch in Elmshorn bereit sein – ganz egal, wer auf dem Feld steht.“
Die Voraussetzungen für ein weiteres Spitzenspiel in der GFL2 sind damit geschaffen. Kick-off in Elmshorn ist am Samstag um 15:00 Uhr.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Christoph Wittfeld - Krefeld Ravens e.V.
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Die Paderborn Dolphins müssen weiter auf den ersten Erfolg der Saison warten. Am Blaulicht-Spieltag im Hermann-Löns-Stadion unterlagen die Gastgeber den Münster Phoenix vor 15 Uhr Kickoff trotz einer engagierten Offensivleistung mit 30:39 (3:7/7:7/6:13/14:12). Zahlreiche Regenschauer machten die Bedingungen für beide Teams dabei alles andere als einfach.
Die Münsteraner Umar Tairou #1 und Malik Brown #8 konnten von Paderborn kaum gestoppt werden - Foto: Oliver Jungnitsch
Vor den Augen vieler Zuschauer sowie bei freiem Eintritt für Angehörige der Blaulichtorganisationen entwickelte sich ein offensiv geprägtes Spiel, in dem vor allem die beiden Quarterbacks den Ton angaben. Für Münster erzielte Quarterback Malik Brown gleich fünf Touchdowns, während Paderborns Spielmacher Xavier Powell drei Mal selbst den Weg in die Endzone fand.
Frühe Führung für die Dolphins
Die Dolphins eröffneten die Partie mit dem Kickoff und profitierten wenig später von einem Fehler der Gäste. Münster verlor im ersten Drive durch einen Fumble den Ball, sodass Paderborn in aussichtsreicher Feldposition übernehmen konnte.
Ein langer Pass von Powell brachte die Gastgeber tief in die gegnerische Hälfte. Der anschließende Angriff endete mit einem erfolgreichen Field Goal von Kicker Fabian Fried zur 3:0-Führung.
Die Antwort der Gäste ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Brown krönte den nächsten Drive der Phoenix mit einem Lauf in die Endzone. Nach dem Extrapunkt von Maxi Elfers führte Münster mit 7:3.
Führungswechsel vor der Pause
Im zweiten Viertel übernahmen die Dolphins erneut die Kontrolle. Powell lief aus drei Yards selbst zum Touchdown in die Endzone, Fried verwandelte den Extrapunkt zum 10:7.
Doch auch diesmal konterten die Gäste umgehend. Brown erzielte seinen zweiten Touchdown des Tages mit einem 12-Yard-Lauf. Der erfolgreiche PAT brachte Münster wieder mit 14:10 in Front.
Bis zur Halbzeit blieb es bei diesem Spielstand. Ein 25-Yard-Field-Goal-Versuch der Dolphins wurde von der Phoenix-Defense geblockt.
Brown dominiert das dritte Viertel
Nach dem Seitenwechsel schien zunächst alles für die Hausherren zu laufen. Return-Spezialist Calvin Okoli brachte den Kickoff zur zweiten Halbzeit weit in die Hälfte der Münsteraner zurück.
Doch der folgende Pass von Powell wurde von Bennet Varro abgefangen. Die Gäste nutzten die Gelegenheit eiskalt aus. Ein langer Lauf von Brown brachte Münster bis kurz vor die Endzone, ehe der Quarterback wenig später selbst über drei Yards zum 20:10 vollendete. Der Extrapunkt misslang.
Paderborn hielt dagegen. Powell verkürzte mit einem Zwei-Yard-Lauf auf 16:20, doch auch hier blieb der Zusatzpunkt aus.
Die Defense der Dolphins bekam Brown weiterhin nicht in den Griff. Noch im dritten Viertel erzielte der Münsteraner Quarterback seinen vierten Touchdown des Nachmittags. Nach erfolgreichem PAT zog Phoenix auf 27:16 davon.
Spannendes Schlussviertel reicht nicht zur Wende
Im Schlussabschnitt entwickelte sich ein für dieses Spiel ungewöhnliches Bild, denn neben den beiden Quarterbacks trugen sich nun weitere Akteure in die Punkteliste ein. Zunächst verkürzte Powell mit seinem dritten Touchdown-Lauf auf 22:27. Die anschließende Two-Point-Conversion verwandelte Jonathan Gripp zum 24:27.
Dolphins Quarterback Xavier Powell machte ein gutes Spiel und erzielte drei Touchsdowns - Foto: Oliver Jungnitsch
Doch erneut schlug Brown zurück und erzielte Touchdown Nummer fünf zum 33:24. Der Extrapunkt misslang zwar, dennoch behielten die Gäste die Kontrolle. Anschließend erhöhte Umar Tairou nach einem kraftvollen Lauf in die Endzone auf 39:24.
Die Dolphins gaben sich jedoch nicht auf. Wide Receiver Niklas Kastrup fing einen Touchdown-Pass zum 30:39. Die folgende Two-Point-Conversion blieb erfolglos. Mit dem Versuch eines Onside-Kicks wollten die Gastgeber noch einmal zurück ins Spiel kommen. Allerdings sicherte Varro den freien Ball für Münster. Die verbleibende Restspielzeit spielte die Phoenix anschließend souverän herunter und brachte den Auswärtssieg ins Ziel.
- 9:7 TD Run – Xavier Powell
- 10:7 PAT – Fabian Fried
- 10:13 TD Run – Malik Brown
- 10:14 PAT – Maxi Elfers
- 10:20 TD Run – Malik Brown (PAT nicht gut)
- 16:20 TD Run – Xavier Powell (PAT nicht gut)
- 16:26 TD Run – Malik Brown
- 16:27 PAT – Maxi Elfers
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22:27 TD Run – Xavier Powell
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24:27 TPC – Jonathan Gripp
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24:33 TD Run – Malik Brown (PAT nicht gut)
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24:39 TD Run – Umar Tairou (TPC nicht gut)
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30:39 TD Pass – Niklas Kastrup (TPC nicht gut)
Stimmen zum Spiel
Paderborns Head Coach Jason Irmscher sah trotz der Niederlage positive Ansätze: „Positiv war, dass wir zeigen konnten, dass wir mit verschiedenen Spielern punkten können. Wir haben vor zwei Wochen ein neues Playbook installiert, das noch nicht in allen Bereichen sauber funktioniert, aber wir machen Fortschritte.“
Gleichzeitig verwies Irmscher auf die Probleme in der Verteidigung: „Defensiv konnten wir mit dem Laufspiel von Münster nicht mithalten. Vor allem im dritten und vierten Viertel hat sich unsere dünne Kaderdecke bemerkbar gemacht.“
Mit Blick auf die Tabellensituation fand der Dolphins-Head-Coach klare Worte: „Wir müssen jetzt anfangen, Spiele zu gewinnen, um aus dem Tabellenkeller herauszukommen. Das Schlimmste, was unserem Programm passieren könnte, wäre der Abstieg.“
Während die Dolphins damit weiterhin auf ihren ersten Saisonsieg warten, feierte das Team von Head Coach Jonathan Kuban einen wichtigen Auswärtserfolg in Paderborn.
Bildergalerien zum Spiel finden Sie unter den entsprechenden Links:
Link zur Bildergalerie mit 76 Fotos
Große Bildergalerie mit fast 300 Fotos - afc.pics
Oliver Jungnitsch für NRW Football
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