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Auf dem Weg in Richtung Playoffs wartet auf die Krefeld Ravens die nächste wichtige Aufgabe. Am Samstag, 25. Juli 2026, empfängt der Tabellenführer der GFL2 Nord die Minden Wolves im Grotenburg-Stadion.
Krefeld Ravens empfangen die Minden Wolves auf der Road to GFL2 Bowl -Foto: Oliver Jungnitsch
Der Blick auf die Tabelle sollte jedoch nicht über die Qualität der Gäste hinwegtäuschen. Die Wolves haben in dieser Saison mehrfach bewiesen, dass sie auch mit den Top-Teams der Liga mithalten können. In mehreren Partien fehlten den Ostwestfalen nur wenige Sekunden zum Erfolg.
Auch am vergangenen Wochenende zeigte Minden gegen die Elmshorn Fighting Pirates über weite Strecken eine starke Leistung. Erst im Schlussviertel mussten sich die Wolves geschlagen geben. Vor allem offensiv waren unter dem neuen Offensive Coordinator bereits deutliche Fortschritte zu erkennen.
Die Krefeld Ravens und die Minden Wolves verbindet zudem ein ähnlicher sportlicher Werdegang. Beide Teams kennen sich aus gemeinsamen Spielzeiten in den unteren Ligen und wissen um die Qualitäten des jeweiligen Gegners. Entsprechend dürfte niemand den Gegner unterschätzen.
Für Minden geht es in Krefeld um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Die Wolves stehen unter Zugzwang und werden alles daran setzen, eine Überraschung zu schaffen. Die Ravens hingegen wollen ihre Tabellenführung behaupten und den nächsten Schritt in Richtung Playoffs sowie eines möglichen Aufstiegs in die GFL machen.
Den Zuschauern in der Grotenburg steht damit ein intensives und richtungsweisendes Duell bevor. Für die Ravens beginnt nun die entscheidende Phase der Saison – jedes verbleibende Spiel hat Endspielcharakter. Umso wichtiger wird die Unterstützung von den Rängen: Jetzt braucht das Team ganz Krefeld!
Der Spieltag wird von der KICK Group präsentiert.
Krefeld Ravens vs. Minden Wolves
📅 Samstag, 25. Juli 2026
🕑 Einlass: 14:00 Uhr
🏈 Kickoff: 16:00 Uhr
📍 Spielort: Grotenburg-Stadion, Krefeld
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Christoph Wittfeld - Krefeld Ravens e.V.
NRW Football ist vor Ort
Auch NRW Football wird das Spitzenspiel live vor Ort begleiten. Im Anschluss an die Partie veröffentlichen wir einen ausführlichen Spielbericht mit den wichtigsten Szenen, Stimmen zum Spiel und einer großen Fotogalerie. Wer nicht im Stadion dabei sein kann, findet bei NRW Football alle Highlights des Spieltags.
Die Rostock Griffins haben ihre Auswärtsaufgabe bei den Langenfeld Longhorns eindrucksvoll gemeistert und sich mit einem souveränen 48:21-Erfolg durchgesetzt.
Rostock dreht das Spiel nach der Pause und gewinnt bei den Langenfeld Longhorns - Foto: Marcus Liebsch
Bereits im ersten Angriffsdrive übernahm das Team von Head Coach Markus Grahn die Kontrolle und setzte sich über Quarterback Chris Zellous dominant in Szene. Variabel über Pass und Lauf, insbesondere über Wide Receiver #19 Jaeden Lewis sowie Running Back und Rückkehrer #13 Calum Davidson, benötigten die Griffins lediglich fünf Spielzüge, um erstmals die Endzone der Gastgeber zu erreichen. Davidson vollendete den Drive mit einem starken 30-Yard-Lauf und erzielte seinen ersten Touchdown für die Griffins im Jahr 2026. Der Extrapunkt von Daniel Beumer war erfolgreich – 7:0.
Jaeden Lewis erzielt drei Touchdowns
Auch der erste Angriffsdrive der Gastgeber, die aufgrund ihrer Tabellensituation unter erheblichem Druck standen, brachte keine Punkte ein. Die Verteidigung um Defensive Coordinator Lühmann zwang die Longhorns zu einem ausgespielten vierten Versuch, der erfolglos blieb.
Quarterback Chris Zellous übernahm, unterstützt von einer an diesem Tag hervorragend agierenden Offensive Line, erneut das Kommando und führte sein Team bis kurz vor die Endzone. Gleich im zweiten Spielzug des nächsten Drives fand er Wide Receiver #19 Jaeden Lewis zum Ausbau der Führung. Der Extrapunkt misslang, da der etatmäßige Long Snapper und Defensive Back #20 Daniel Beumer arbeitsbedingt fehlte – 13:0 für die Griffins.
Auch der nächste Drive der Longhorns blieb ohne Zählbares. Im Gegenzug erhöhte Zellous nach einem starken Angriffsdrive mit einem eigenen kurzen Lauf auf 19:0. Der Extrapunkt saß und die Führung wuchs auf 20:0. Die Longhorns fanden anschließend besser ins Spiel und verkürzten rund sechs Minuten vor der Halbzeit auf 20:7.
Kurz vor der Pause wurde es noch einmal turbulent. Zunächst warf Zellous erneut einen Touchdown-Pass auf Jaeden Lewis zum 27:7. Wenig später arbeiteten sich die Griffins erneut in eine aussichtsreiche Passposition. Wieder suchte Zellous Lewis, der den Ball beim Fang jedoch verlor. Für nahezu alle Beteiligten – einschließlich der Kommentatoren – sah die Szene nach einem unvollständigen Pass aus. Die Schiedsrichter ließen die Aktion jedoch weiterlaufen. Der amerikanische Linebacker der Longhorns sicherte den Ball und trug ihn über rund 80 Yards in die Endzone der Griffins. Statt einer komfortablen Führung hieß es plötzlich nur noch 27:14 – gleichzeitig der Halbzeitstand.
Nach der Pause erhielten die Longhorns zunächst den Ball, doch die Rostocker Verteidigung stand sicher. Die Defensive Line erzeugte konstant Druck, während das Special Team die Gastgeber nach einem schnellen "Three and Out" zu einem schlechten Punt zwang. Dadurch begann der nächste Griffins-Angriff bereits an der 33-Yard-Linie der Longhorns.
Chris Zellous ließ sich diese Chance nicht entgehen und fand bereits im dritten Versuch erneut Wide Receiver Jaeden Lewis zum nächsten Touchdown – 34:14.
Im folgenden Drive marschierten die Longhorns bis zehn Yards vor die Rostocker Endzone. Dort verhinderten zunächst Defensive Back #0 LaMar Dixon mit einer starken Passverteidigung sowie Defensive Lineman #90 Ben Baierl mit einem eindrucksvollen Quarterback-Sack weitere Raumgewinne. Die Gastgeber mussten sich mit einem Field-Goal-Versuch begnügen, der jedoch links an den Torstangen vorbeiging.
Defensive Line überzeugt erneut
Die Vorentscheidung fiel wenig später. Nach einem Lauf von Jaeden Lewis und einem Pass auf den Wide Receiver, der zusätzlich durch eine Strafe gegen den ehemaligen Rostocker Dante Anderson begünstigt wurde, erhielt Chris Zellous dank seiner Offensive Line viel Zeit. Der Quarterback scannte geduldig das gesamte Feld und fand schließlich Tight End #15 Jonas Beumer, der die letzten Yards in die Endzone sprintete. Der anschließende Extrapunkt war ebenfalls erfolgreich – 41:14.
Spätestens jetzt hatten auch die mitgereisten Griffins-Fans keine Zweifel mehr am Auswärtssieg. Jeder Versuch der Longhorns, noch einmal Spannung in die Partie zu bringen, wurde von der Rostocker Verteidigung frühzeitig unterbunden.
Seine starke Leistung krönte Chris Zellous schließlich mit einem weiteren Touchdown-Pass über 45 Yards auf Wide Receiver #1 Ruben Saint-Jean zum 48:14 – rund achteinhalb Minuten vor dem Ende. Damit war sein Arbeitstag beendet und die Griffins nutzten die verbleibende Spielzeit zum Durchwechseln.
Die Longhorns kamen zwar noch zu einem weiteren Touchdown, doch am deutlichen Erfolg der Rostocker änderte das nichts mehr. Auch Quarterback #6 Spencer Moore erhielt Spielzeit und setzte ein kleines Highlight, indem er unter anderem Wide Receiver #25 Konrad Redersborg, der erst kürzlich aus der Jugend aufgerückt war, mit dessen erstem Passfang in der 2. Bundesliga bediente.
Am Ende stand ein überzeugender 48:21-Auswärtssieg auf der Anzeigetafel
Besonders beeindruckend war die Ausgeglichenheit der Griffins. Die Offensive nutzte ihre Chancen konsequent über verschiedene Anspielstationen und erzielte regelmäßig große Raumgewinne, während die Defensive die Longhorns über weite Strecken der Partie kontrollierte.
Mit diesem Erfolg unterstrichen die Rostock Griffins ihre Ambitionen in der GFL2 Nord und feierten einen wichtigen Auswärtssieg gegen einen direkten Konkurrenten. Nach dem 38:0-Erfolg im Hinspiel entschieden die Rostocker damit auch das Rückspiel souverän für sich und gehen mit viel Selbstvertrauen in die kommenden Aufgaben der Saison.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins (redaktionell geändert)
Das Senior Team des MG Wolfpack hat im Titelrennen der Oberliga NRW West ein eindrucksvolles Ausrufezeichen gesetzt. Im mit Spannung erwarteten Spitzenspiel beim direkten Verfolger Aachen Vampires zeigte das Gladbacher Rudel eine überzeugende Leistung und feierte bei hochsommerlichen Temperaturen von mehr als 33 Grad einen auch in dieser Höhe verdienten 29:6-Erfolg. Mit dem siebten Sieg im siebten Saisonspiel ist die Meisterschaft nun zum Greifen nah.
Meisterschaft und Aufstieg nach Sieg in Aachen zum Greifen nah - Foto: Sebastian Zając
Bereits vor dem Kick-off war spürbar, welche Bedeutung diese Begegnung hatte. Konzentration, Entschlossenheit und der unbedingte Wille, den nächsten Schritt in Richtung Titel zu gehen, waren jedem Spieler und Coach anzumerken. Diese Einstellung übertrug sich vom ersten Snap an auf das Spielfeld.
Die Offense der Vitusstädter erwischte einen Traumstart. Mit einem nahezu fehlerfreien Eröffnungs-Drive marschierte sie kontrolliert über das Feld und krönte ihre erste Angriffsserie mit einem frühen Touchdown. Ein Auftakt nach Maß, der Selbstvertrauen gab und den Grundstein für eine dominante Vorstellung legte.
Doch nicht nur die Offensive überzeugte. Gegen eine der stärksten Angriffsreihen der Liga lieferte die Defense des Wolfpacks eine nahezu überragende Leistung ab. Die Aachen Vampires bewiesen zwar, warum sie zu den Spitzenteams der Oberliga zählen, fanden gegen die disziplinierte und physisch starke Gladbacher Verteidigung jedoch kaum ein Mittel. Jeder Raumgewinn musste hart erarbeitet werden. Immer wieder zwang das Wolfpack den Gastgeber zu Fehlern und Ballverlusten.
Während die Defense das Spiel kontrollierte, nutzte die Offense ihre Chancen konsequent. Bis zur Halbzeit bauten die Gladbacher ihre Führung auf 16:0 aus und ließen auch nach dem Seitenwechsel nicht nach. Mit dem 23:0 im dritten Viertel schien die Vorentscheidung gefallen. Erst im Schlussabschnitt gelang den Vampires der einzige Touchdown des Tages. Das Wolfpack hatte jedoch die passende Antwort parat und setzte mit einem weiteren Touchdown in den Schlussminuten den Schlusspunkt zum hochverdienten 29:6-Endstand.
Der Erfolg war vor allem das Ergebnis einer geschlossenen Mannschaftsleistung. Offense, Defense und Special Teams griffen über die gesamte Spielzeit hervorragend ineinander. Jeder Spieler erfüllte seine Aufgabe, kämpfte für den Nebenmann und stellte den Teamerfolg über alles. Genau dieser Zusammenhalt zeichnet das MG Wolfpack in dieser Saison aus.
Für zusätzliche Motivation sorgten die zahlreichen mitgereisten Fans, die ihre Mannschaft trotz der extremen Hitze lautstark unterstützten und das Spitzenspiel zu einem Heimspiel werden ließen. Nach dem Schlusspfiff feierten Team und Anhänger gemeinsam einen Sieg, der weit mehr bedeuten könnte als nur zwei Punkte.
Entsprechend emotional fiel auch das Fazit von Head Coach Phil Scales aus: „Ich könnte nicht stolzer auf die Jungs sein. Die ein oder zwei Fehler, die passiert sind, sind bei dieser Hitze und der Intensität des Spiels völlig normal. Das gesamte Team hat mit Disziplin und Herz gespielt. Es gab heute niemanden auf dem Feld, der sich nicht für seine Football-Familie aufgeopfert hat. Diese Spieler haben sich diesen Erfolg verdient.“
Mit einer makellosen Bilanz von sieben Siegen aus sieben Spielen geht das Wolfpack nun als Tabellenführer in die Sommerpause. Der Blick richtet sich bereits auf den 5. September 2026. Im heimischen Stadion in Odenkirchen-Süd können die Gladbacher im Duell mit den Cologne Falcons den größten Erfolg der Vereinsgeschichte perfekt machen. Ein weiterer Sieg würde nicht nur die Meisterschaft sichern, sondern zugleich den Aufstieg in die Regionalliga – die dritthöchste Spielklasse Deutschlands.
Vor dem entscheidenden Saisonendspurt steht nun jedoch zunächst die Regeneration im Mittelpunkt. „Jetzt haben sich alle die Sommerpause verdient. Anfang August starten wir wieder in die Vorbereitung und konzentrieren uns voll auf das Heimspiel gegen Köln. Wir haben die Chance, die Meisterschaft und den Aufstieg gemeinsam mit unseren Familien, Fans und Sponsoren auf unserem eigenen Platz zu feiern. Dafür werden wir in den kommenden Wochen alles investieren“, blickt Scales voraus.
Auch die 1. Vorsitzende des ASMG, Steffi Radeck, ordnet die Bedeutung des Erfolgs ein: „Nach diesem überzeugenden Auftritt in Aachen liegt unser großes Ziel klar vor Augen. Unsere Seniors haben sich mit einer herausragenden Leistung die historische Chance erarbeitet, die Meisterschaft zu gewinnen und in die Regionalliga aufzusteigen. Wir sind unheimlich stolz auf dieses Team und auf alle Menschen, die den Verein über viele Jahre begleitet, unterstützt und mit aufgebaut haben. Dieser Erfolg wäre ein Meilenstein für die gesamte Wolfpack-Familie. Ein besonderer Dank geht auch an unsere Sponsoren, die immer an uns geglaubt haben und uns seit Jahren vertrauensvoll unterstützen.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Steffi Radeck - American Sports Mönchengladbach e.V. (redaktionell geändert)
Spieltag sieben steht an – und der führt die Rostock Griffins zum zweiten Mal in dieser Saison nach Nordrhein-Westfalen. Diesmal geht die Reise inklusive einer Übernachtung zu den Langenfeld Longhorns. Die Gastgeber belegen derzeit zwar nur Rang sechs der GFL 2 Nord, doch mit dieser Platzierung hatte vor der Saison kaum jemand gerechnet.
Die kurze Sommerpause ist vorbei - Foto: Gunnar Rosenow
Auch in Rostock ist man überzeugt, dass die Longhorns deutlich stärker sind, als es der Tabellenstand vermuten lässt. Entsprechend konzentriert gehen die Griffins eine der weitesten Auswärtsfahrten der Saison an.
Zuletzt trafen beide Teams am 16. Mai 2026 aufeinander. Im heimischen LAV-Stadion setzten sich die Rostock Griffins deutlich mit 38:0 durch. Insgesamt standen sich beide Mannschaften in den vergangenen fünf Jahren achtmal gegenüber. Fünf Siege gingen an die Griffins, dreimal behielten die Longhorns die Oberhand.
Die GrifFANS erinnern sich allerdings nur zu gut an das Gastspiel der Vorsaison: Am 31. Mai 2025 verschliefen die Rostocker den Start regelrecht, lagen gefühlt noch im Bus und mussten sich schließlich mit 19:35 geschlagen geben. Die Niederlage vor knapp 400 Tagen sollte sich am Ende als einer der entscheidenden Gründe dafür erweisen, dass die Griffins die Meisterschaft verpassten. Inzwischen ist jedoch einige Zeit vergangen. Bis auf einen Ausrutscher befinden sich die Rostocker in dieser Saison klar auf Playoff-Kurs. Dennoch gilt: In Langenfeld zu gewinnen, war schon immer eine schwierige Aufgabe – die Warnung ist also deutlich genug.
Positive Nachrichten gab es auch in der kurzen Sommerpause: Mit dem schottischen Offense-Allrounder Calum Davidson kehrt der MVP der Saison 2023 nach seinem Engagement in Frankreich zu seinem europäischen Lieblingsteam zurück. Der vielseitige Spielmacher soll der Offensive von Head Coach und Offensive Coordinator Markus Grahn zusätzliche Tiefe und Variabilität verleihen.
Für die Ostseestädter ist die Partie eine der weitesten Auswärtsreisen der Saison. Allein die lange Anfahrt und die Ferienzeit in Mecklenburg-Vorpommern werden dafür sorgen, dass die Griffins voraussichtlich nicht in Bestbesetzung antreten können.
Kickoff in Langenfeld ist am Samstag um 16:00 Uhr.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins (redaktionell geändert)
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