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Düsseldorfer reisen als krasse Außenseiter zu den abwehrstarken Baltic Hurricanes

Im hohen Norden wartet der nächste dicke Brocken auf die Panther. Eine Woche nach dem deutlichen 10:49 gegen Rekordmeister Braunschweig muss das Düsseldorfer Team in der German Football League am Samstag (13. August 2016, 16 Uhr, Kilia-Stadion) bei den Kiel Baltic Hurricanes antreten. Die sind mit sechs Siegen und einem Unentschieden aus den bisherigen zehn GFL-Spielen deutlich auf Play-off-Kurs – vor allem dank der in den vergangenen Spielen überragenden Abwehr.
„Deren Defense Front ist kaum schlechter als die der Lions“, weiß Marc Ellgering, der Offense Coordinator des weiterhin sieglosen Tabellenschlusslichts Panther, dass sein Spielmacher Clark Evans an der Förde wohl – genau wie vorigen Samstag gegen die Braunschweiger – permanent unter Druck stehen wird. Was auch durch die Zahlen unterstrichen wird: Mit je 28 Sacks der gegnerischen Quarterbacks führen Lions und `Canes gemeinsam die entsprechende Statistik der GFL an. Eine weitere Zahl, die die Schwere der Aufgabe für die Düsseldorfer Offense zeigt: In den vergangenen fünf Spielen kassierten die Kieler im Schnitt weniger als 14 Punkte, also zwei Touchdowns, und gewannen nur ihre beiden Partien gegen Braunschweig nicht. Nach dem 10:10 im Kilia-Stadion wurde beim Meister und Eurobowl-Champion Lions in letzter Sekunde hauchdünn mit 21:24 verloren.
Entscheidend ist wohl, dass die Kieler Abwehrspieler immer besser das System des neuen Defense Coordinators Neil Harrell verinnerlichen, der erst wenige Tage vor Saisonbeginn in Kiel angeheuert hatte. Unter der neuen Leitung hatten die `Canes in den ersten fünf Spielen zunächst noch 35 Zähler pro Spiel hinnehmen müssen. Auch dank der Rückkehr von Defense End Joseph LeBeau, dessen Cousin Brandon LeBeau Defensive Back spielt, wurde die Kieler Abwehr dann geradezu allwöchentlich stärker.
In der Offense können die Nordlichter auf gleich drei US-Importe zurückgreifen. Quarterback Logan Schrader übergibt den Ball entweder an Runningback Christopher McClendon, bedient mit seinen Pässen Xavier Mitchell – oder läuft kurzerhand selbst. Zusammen zeichnen die drei US-Boys für 30 der 41 Offense-Touchdowns der Kieler verantwortlich – zumindest theoretisch sollte die Panther-Defense also wissen, wen sie stoppen muss . . .
Erschwert wird die schier unlösbare Aufgabe für die Gäste dadurch, dass die Panther verletzungs- und arbeitsbedingt – wie schon nach Dresden - nur mit einem kleinen Aufgebot gen Norden fahren. Mit Yannick Kiehl, der sich zwei Tage vor dem Lions-Spiel eine Knieverletzung zugezogen hatte, wird einer der wichtigsten Düsseldorfer Offense Liner definitiv ausfallen. Positiv ist da lediglich, dass die hoch talentierten ehemaligen U19-Spieler erneut Spielpraxis gegen eines der deutschen Topteams erhalten.
German Football League, Gruppe Nord:
Kiel Baltic Hurricanes – Düsseldorf Panther
Samstag., 13. August 2016, 16 Uhr;
Kilia-Stadion(Hasseldieksdammer Weg 165, Kiel) ;
Eintritt an der Tageskasse: € 8,- bis € 16,-, ermäßigt: € 6,50 - € 13,-
Live-Übertragung ab 15.45 Uhr im Panther Radio: http://www.duesseldorfpanther.de/panther-radio/
Live-Ticker: http://www.baltic-hurricanes.de/hurricanes/gamecenter.html
Selten war eine GFL-Saison so spannend wie die Spielzeit 2016

Trevar Deed, Damien Donaldson, Donald Russell und Patrick Neff sind zurück im Kader der Dresden Monarchs. Besser hätte das Timing nicht sein können, soviel steht fest. Denn just in dieser Woche treffen die Dresden Monarchs im heimischen Heinz-Steyer-Stadion (Kickoff: 15 Uhr) auf das Überraschungsteam dieser Saison – die Berlin Rebels. Mit nur einer Niederlage gegen die aktuell viertplatzierten Kiel Baltic Hurricanes (16:21) und einem Unentschieden gegen die Dresden Monarchs (21:21) verweilen die Hauptstadtrebellen aktuell auf dem ersten Tabellenplatz im Norden. Entsprechend heikel ist die kommende Partie auf Dresdner Rasen. Gewinnt Berlin können die Rebels schon fast für ein Playoff-Heimspiel planen. Gewinnt Dresden, ziehen die Königlichen erstmals in dieser Saison an den Rebels vorbei, rücken einen Tabellenplatz nach oben und die Rebels müssen die Tabellenspitze der GFL Nord an Braunschweig abgeben.
Während im Süden die Messe bereits gelesen scheint, die Schwäbisch Hall Unicorns ungeschlagen (22:0) vor den kaum weniger schwachen Samsung Frankfurt Universe (18:2) die Tabelle anführen, spürt man im Norden nicht nur die sommerliche Hitze. Auch auf den Spielfeldern der German Football League (GFL) geht es heiß zur Sache. Insgesamt vier Mannschaften kämpfen in der GFL Nord um die Verteilung der ersten vier Tabellenpositionen und somit um das Playoff-Heimrecht. Die Berlin Rebels führen im Norden die Tabelle an, bestens verstärkt und unglaublich konstant. Noch im vergangenen Jahr landete das Hauptstadtteam auf dem fünften Platz im Norden und damit außerhalb der Playoff-Ränge. In diesem gelten die Rebellen als echter Geheimtipp in Richtung Meisterschaft, wandern von einem Erfolg zum nächsten.
Nun ist es also an den Dresden Monarchs den Lauf der Berlin Rebels unsanft zu unterbrechen. Ein Sieg am kommenden Sonnabend (Kickoff: 15 Uhr) genügt und erstmals in dieser Spielzeit stünden die Dresden Monarchs vor dem Hauptstadtteam. „Wir dürfen uns am kommenden Sonnabend keine Fehler erlauben und müssen von der ersten Minute an konzentriert unseren Spielplan verfolgen. Berlin verweist auf die zweitbeste Defensive im Norden und auf den drittbesten Angriff. Es wird entsprechend schwer, das Bollwerk der Rebels zu durchdringen“, erklärt Dresdens Cheftrainer John Leijten. Die Dresden Monarchs müssen sich auf keinen Fall verstecken. Zudem drückt die Favoritenlast auf den Schultern der Berliner. So wartet erneut ein Spieltag-Kracher auf alle Fans der GFL, wenn es am Samstag zum Spitzenduell in der Nord-Staffel kommt. Für beide Kader und ihre Fans geht es um unglaublich viel – nämlich das Playoff-Heimrecht und die perfekte Ausgangsposition in Richtung Meisterschaft.
Jörg Dreßler - Dresden Monarchs e.V.
Die Konzentration liegt voll auf das Endspiel um den Klassenerhalt am Samstag „Am Hallo“

In Lübeck mussten die Assindia Cardinals eine 11:26 Niederlage einstecken. Ein Spiel, welches man im Lager der Cardinals in allen Punkten schnell abgehakt wurde. Es verlief von Anfang an alles andere als optimal. Bereits bei der Abfahrt musste man zwei geschlagene Stunden auf einen Ersatzbus warten, nachdem der eingeplante Bus mit einem Defekt nicht fahren konnte. Bei der langen Anfahrt lief den „Men In Blue“ die Zeit davon und man musste mit einer Stunde verspäteten Spielbeginn fast kalt auf das Feld.
Das erste Viertel verlief trotz aller schwierigen Umstände noch sehr ausgeglichen. Es sprang nur ein Fieldgoal für die Cougars heraus. Im zweiten Viertel endete die erste Angriffssequenz der Cardinals mit einer Interception. Lübeck fing den Ball ab und brachte ihn direkt in die Essener Endzone. Mit einem weiteren Fieldgoal erhöhten die Gastgeber auf 0:13 ehe mit ausgelaufener Uhr Toby Nick ebenfalls mit einem Fieldgoal auf 3:13 verkürzen konnte.
Im dritten Viertel fiel mit einem weiteren Touchdown der Cougars die Vorentscheidung. Da im Stadion kein Flutlicht zur Verfügung stand, hatte man sich auf eine verkürzte Spielzeit von 4x8 Minuten geeinigt. Dadurch gerieten die „Men In Blue“ ein zweites Mal an dem Tag unter Zeitdruck. Nach dem Pass von Quarterback Fabian Schorn auf Moritz Petzold und direkt danach auf Christian Gollan für zwei weitere Punkte zum 11:19 blieb nicht mehr viel Spielzeit auf der Uhr. Leider konnte man durch den Onside-Kick den Ball nicht zurück bekommen und Lübeck setzt mit einem weiteren Touchdown zum 11:26 den Schlusspunkt unter die Begegnung. Mit einem gelungene Onside-Kick wäre vielleicht noch etwas möglich gewesen, so aber hieß es schnell einen Haken unter das Spiel zu setzen und sich voll auf das kommende Heimspiel am Samstag gegen Bielefeld zu konzentrieren.
Entscheidendes Spiel am kommenden Samstag um 17 Uhr „Am Hallo“
Um 17 Uhr kommt es im Sportpark „Am Hallo“ zum „Endspiel“ um den Klassenerhalt. Es gilt für die „Men In Blue“, es muss gegen die Bielefeld Bulldogs ein Sieg her. Zwar haben alle Teams im Abstiegskampf noch weitere Spiele, doch das Restprogramm hat es bei den Konkurrenten in sich. So wird dem Spiel die vorentscheidende Rolle im Kampf um den Klassenerhalt zugesprochen.
Es gilt sich jetzt in den verbleibenden Trainingseinheiten voll und ganz auf das Spiel zu fokussieren. Die „Men In Blue“ wollen allen zeigen, dass man besser ist, als es die Tabelle derzeit aussagt. Dazu heißt es, die Bulldogs mit einer Niederlage zurück nach Bielefeld zu schicken.
Lübeck Cougars - Assindia Cardinals 26:11 (3:0 | 10:3 | 6:0 | 7:8)
Die Punkte der Assindia Cardinals: Petzold 6 (TD), Nick 3 (FG), Gollan 2 (TC)
Nächster „Gameday“ der Assindia Cardinals:
Assindia Cardinals - Bielefeld Bulldogs
Samstag - 13.August 2016 Kick-off 17 Uhr
Dirk Unverferth- Essen Assindia Cardinals
Der Klassenunterschied war unübersehbar: Beim deutlichen 10:49 (3:21, 0:14, 7:14, 0:0) der Panther gegen die New Yorker Lions aus Braunschweig war das Düsseldorfer Tabellenschlusslicht der German Football League gegen den Rekordmeister und amitierenden Eurobowl-Champion über weite Strecken sichtbar überfordert. „Die Lions sind letztlich noch schonend mit uns gegangen“, musste Panther-Head Coach Michael Wevelsiep nachher eingestehen.
Toller Touchdown von Emos das Düsseldorfer Highlight gegen Braunschweig
Wobei das zwar stimmte, aber ‚eigentlich‘ nur die halbe Wahrheit ist. Die Gäste nutzten ihre eindeutige Überlegenheit, um nicht nur die Panther, sondern vor allem einige ihrer angeschlagenen Stars zu schonen und den sonstigen Reservisten ein wenig Spielpraxis zu verschaffen. Dass die Panther mit der zweiten Garde der Lions mithalten konnte, ist eine der wenigen erfreulichen Erkenntnisse der Partie, in der ansonsten die – je nach Sichtweise erwarteten oder befürchteten – Leistungsdifferenzen überdeutlich zu Tage traten. „Die Braunschweiger haben uns unsere Defizite klar aufgezeigt“, resümierte Düsseldorfs Offense Coordinator Marc Ellgering.
Doch der Reihe nach: In ihrer ersten Angriffsserie marschierten die Hausherren zum Erstaunen der 1.300 Zuschauer im Benrather Panther-Gehege mit einer guten Mischung aus Lauf- und Passspiel übers Feld und wurden erst kurz vor der Endzone gestoppt. Durch das Fieldgoal von Lionel Denis ging der Außenseiter sogar in Führung.
Doch das Imperium in Form des Rekordmeisters schlug spielerisch leicht zurück und unterstrich die wahren Kräfteverhältnisse. Vier plays benötigte Braunschweig, um in Führung zu gehen, nur drei weitere, um diese auszbauen. Und noch vor dem ersten Seitenwechsel ließ Ex-Panther David McCants mit dem Touchdown zum 21:3 alle winzigen Hoffnungen der Rheinländer auf eine Sensation endgültig platzen. Danach schalteten die Niedersachsen bereits einen Gang zurück: Bis zur Pause folgten ‚nur‘ zwei weitere Touchdowns, im zweiten Spielzug nur 56 Sekunden nach Beginn des dritten Viertels erlief der Lions-Holländer Chris Smith seinen dritten Touchdown des Tages zum 42:3.
Da erhielt schon Evan Landi - der sonstige Tightend vertrat bis dahin den wegen einer Gehirnerschütterung fehlenden etatmäßigen Quarterback Grant Enders - seine Erholungspause und mit Nationalmannschafts-Receiver Christian Bollmann übernahm der Dritt-Spielmacher das Kommando. Da nun außer Bollmann und Landi mit dem früheren Düsseldorfer Niklas Römer eine weitere potenzielle Waffe im Passspiel fehlte, vertrauten die Braunschweiger ihrem Laufspiel. Das bekam die vorher überforderte Düsseldorfer Defense dann – obwohl die Gäste weiter ihre erste Besetzung der Offense Line auf dem Platz hatten – zumindest einigermaßen in den Griff, als auch McCants und Smith nur noch zusahen.
Noch im dritten Viertel das Highlight aus Düsseldorfer Sicht: Nachdem die Panther seit dem ersten Drive gegen die ungeheuer druckvolle Braunschweiger Abwehr kein einziges FirstDown mehr geschafft hatten, bediente Quarterback Clark Evans Martin Emos mit einem wunderschönen Pass, mit dem dieser der Lions-Defense zum ‚Ehren-Touchdown‘ davonsprintete. Besonders erfreulich: Mit Runningback Ravn Tummoszeit, der in dieser Szene auch den entscheidenden Block setzte, und Tightend Eric Adam mischten in der Schlussphase auch zwei gerade der U19 entwachsene Akteure mit, die ihr großes Potenzial andeuteten.
German Football League, Gruppe Nord: Düsseldorf Panther – New Yorker Lions Braunschweig 10:49 (3:21, 0:14, 7:14, 0:0) - 1.300 Zuschauer
3:0 Lionel Denis, 32-Yard-Fieldgoal; 3:23 Minuten gespielt;
3:7 Chris Smith, 9-Yard-Lauf, PAT Tobias Goebel; 4:52
3:14 Christian Bollmann, 20-Yard-Pass von Evan Landi, PAT Tobias Goebel; 6:51;
3:21 David McCants, 9-Yard-Lauf; PAT Tobias Goebel; 11:18
3:28 Evan Landi, 8-Yard-Lauf; PAT Tobias Goebel; 18:58;
3:35 Chris Smith, 1-Yard-Lauf, PAT Tobias Goebel; 23:43
3:42 Chris Smith, 52-Yard-Lauf, PAT Tobias Goebel; 24:56;
3:49 Jan Hilgenfeldt, 4-Yard-Pass von Christian Bollmann, PAT Tobias Goebel; 30:29;
10:49 Martin Emos, 78-Yard-Pass von Clark Evans, PAT Lionel Denis, 31:29
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Mit einem problemlosen 49:10 (21:3; 14:0; 14:10; 0:0) Sieg ohne große Schwierigkeiten, kehrt das Team der New Yorker Lions von ihrer Pflichtaufgabe aus Düsseldorf gegen die Mannschaft der Panther zurück. Die Lions, die auf Grant Enders auf der Position des Spielmachers auf Grund einer am letzten Wochenende im Spiel gegen Kiel erlittenen Gehirnerschütterung verzichten mussten, übernahmen von Beginn an die Regie im Spiel und ließen den Gastgebern, besonders in der ersten Halbzeit, zu keinem Zeitpunkt eine Chance auch nur annähernd das Niveau mitzugehen.

Wie bereits im Hinspiel lief im Angriff der Panther nahezu alles über ihre beiden US-amerikanischen Importe Quarterback Clark Evans und Runninback Jeremiaha Gates. So waren es auch diese beiden Akteure, die die Düsseldorfer im ersten Drive der Partie, nachdem Kick-Off durch den Braunschweiger Jan Hilgenfeldt, in Fieldgoalreichweite führten. Düsseldorfs belgischer Kicker Lionel Denis sorgte mit einem 32 Yard Fieldgoal für die erste und letztendlich auch letzte Führung der Hausherren, zum 0:3 aus Sicht der Löwen.
Im weiteren Verlauf des ersten Spielviertels bis zum Mitte des dritten Spielabschnitts sollte dieser erste Angriffsdrive auch der einzige der Panther bleiben, der überhaupt in die Nähe der Endzone der Lions führte, den von nun an bestimmten nur noch die Niedersachsen sowohl auf Seiten der Offense, als auch in der Defense, das Spiel. Für ihre ersten Punkte nach der Führung der Panther benötigten die Lions nur drei Spielzüge über ihren niederländischen Ballträger Chris Smith, der letzte davon über 10 Yards zur 7:3 Führung
(PAT T. Goebel) in die Endzone der Panther.
Den folgenden Angriffsdrive der Panther beendete Braunschweigs Passverteidiger Tissi Robinson nach nur drei Spielzügen mit einer Interception, die die Löwen erneut in Ballbesitz an der eigenen 24 Yard Linie brachte. Nach einem 52 Yard Lauf von C. Smith und einem 20 Yard Pass von Evan Landi auf Christian Bollmann erhöhten die Lions auf 14:3 (PAT T. Goebel).
Auch der nächste Versuch der Hausherren im Angriff Raumgewinn zu erzielen, endete gegen die Verteidigung der Löwen schnell und nach einem Punt startete die Offense der Lions in guter Ausgangssituation an der eigenen 47 Yard Linie. Mit Pässen von Landi auf Hilgenfeldt, McCants und Bollmann sowie Läufe von Smith, kamen die Braunschweiger Schritt für Schritt bis an die 9 Yard Linie der Gastgeber voran. David McCants vollendete zum 21:3 (PAT T. Goebel) mit dem letzten Spielzug vor dem ersten Seitenwechsel. Auch das zweite Quarter gestaltete sich für die Düsseldorf Panther nicht anders als das Erste. Ihr eigener Angriff fand keine Mittel gegen die starke Defense der New Yorker Lions und ihre eigene Verteidigung keine Wege den Angriff der Löwen zu stoppen. So erhöhte Evan Landi mit einem Lauf aus fünf Yards zum 28:3 (PAT T. Goebel) und Chris Smith kurz vor der Halbzeit mit seinem zweiten Touchdwon aus drei Yards auf 35:3. Neben dem Aktivposten Chris Smith, der nahezu die Verteidigung der Düsseldorfer im Alleingang überrannte, zeigte Ersatz-Quarterback Evan Landi das er eine gute Abstimmung mit seinen Receivern C. Bollmann und J. Hilgenfeldt hat, in dem er immer wieder zum richtigen Zeitpunkt wichtige Pässe an den Mann brachte.
Nach der Halbzeitpause und dem Kick-Off der Panther dauerte es ganze zwei Läufe durch C. Smith, der Letzte davon über 52 Yards, bevor die New Yorker Lions auf 42:3 (PAT T. Goebel) erhöhten. Regie im Angriff der Lions führte ab nun Christian Bollmann und auch auf den anderen Positionen im Team, egal ob im Angriff oder der Verteidigung, wechselten die Braunschweiger jetzt bereits munter durch und gaben allen Spielern entsprechende Einsatzzeit. Doch auch der zweite Anzug der Löwen saß und so dauerte es nur wenige Spielzüge nach einem erneuten Punt der Düsseldorf Panther, das die Kombination Bollmann auf Hilgenfeldt mit einem drei Yard Pass den Spielstand nochmals auf 49:3 (PAT T. Goebel) erhöhte. Vorrausgegangen waren nahezu 50 Yard Raumgewinn aus insgesamt sechs Läufen von David McCants.
Es folgte nachdem bisher einzigen erfolgreichen ersten Drive der Panther, gleich zu Beginn des Spiels im ersten Quarter, die zweite Angriffsserie der Düsseldorfer die diese mit Punkten abschließen konnten.Panther Quarterback Clark Evans nutzte eine Unaufmerksamkeit in der Passverteidigung der Lions aus und bediente seinen Wide Receiver Martin Emos über 67 Yards zum 10:49 (L. Denis).
Mit diesem Spielstand ging es in vierte und letzte Spielviertel und die New Yorker Lions kontrollierten mit ihrem Laufspiel die Uhr. Mit Patrick Papke und Stephan Hofer arbeiteten sich die Braunschweiger Yard für Yard von First Down zu First Down in zwei Angriffsserien bis knapp an die Düsseldorfer Endzone. Zwar gab es keine weiteren Punkte mehr, aber am klaren und ungefährdeten Sieg der New Yorker Lions gegen die Düsseldorf Panther veränderte dieses nichts mehr.
Damit bleibt das Team von Head Coach Troy Tomlin auf Kurs im Titelkampf um den Nordmeistertitel in der GFL und der besten Ausgangsituation für die Play-Offs.
Scoreboard
00:03 32 Yard Fieldgoal Lionel Denis
07:03 10 Yard TD-Lauf C. Smith (PAT T. Goebel)
14:03 20 Yard TD-Pass E. Landi auf C. Bollmann (T. Goebel)
21:03 9 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT T. Goebel)
28:03 5 Yard TD-Lauf E. Landi (PAT T. Goebel)
35:03 3 Yard TD-Lauf C. Smith (PAT T. Goebel)
42:03 52 Yard D-Lauf C. Smith (PAT T. Goebel)
49:03 6 Yard TD-Pass C. Bollmann auf J. Hilgenfeldt (PAT T. Goebel)
49:10 67 Yard TD-Pass C. Evans auf M. Emos (PAT L. Denis)
Holger Fricke - New Yorker Lions
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Oliver Jungnitsch - 141 Fotos
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