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Die Braunschweig Lions mussten sich am Wochenende beim amtierenden Deutschen Meister, den Potsdam Royals, deutlich mit 3:75 (0:32; 0:22; 0:7; 3:14) geschlagen geben.
Wide Receiver Finn Wilts von den Braunschweig Lions - Foto: Fabian Uebe
Unter sommerlichen Bedingungen fanden die personell angeschlagenen Braunschweiger über die gesamte Spielzeit hinweg kaum Mittel gegen die starken Gastgeber. Die Royals bestimmten die Partie von Beginn an und setzten bereits im ersten Viertel früh klare Akzente.
Die Defense der Potsdamer ließ dem Angriff der Lions um Quarterback Ryon Thomas nur wenig Raum zur Entfaltung. Gleichzeitig stellte die Offensive der Gastgeber die Braunschweiger Verteidigung immer wieder vor große Probleme. Vier Touchdowns im ersten Quarter sorgten bereits früh für eine deutliche Führung der Royals.
Auch im zweiten Spielabschnitt blieb Potsdam das dominierende Team. Zwar konnten die Lions nach einem eigenen Punt tief in der Hälfte der Royals den Ball sichern, doch die sich bietende Gelegenheit blieb ungenutzt. Ein Passversuch von Ryon Thomas wurde abgefangen und über nahezu das gesamte Feld zum Touchdown zurückgetragen. Mit drei weiteren Scores bauten die Royals ihre Führung bis zur Halbzeit auf 54:0 aus.
Nach der Pause nahmen die Gastgeber etwas Tempo aus dem Spiel und rotierten verstärkt durch ihre Reihen. Dennoch fanden die Lions weiterhin kaum Wege in die gegnerische Endzone, während die Potsdamer Offensive auch mit Spielern aus der zweiten Reihe erfolgreich blieb. Vor dem Schlussviertel stand es 61:0.
Direkt zu Beginn des vierten Quarters erhöhten die Royals auf 68:0. Im Anschluss gelang den Braunschweigern ihr bester Drive der Partie. Läufe von Ryon Thomas und Nils Bünger sowie ein Passfang von Peter Anderson brachten die Lions tief in die Hälfte der Gastgeber. Den einzigen Punktgewinn für Braunschweig erzielte schließlich Mark Peschelt mit einem erfolgreichen 37-Yard-Fieldgoal zum zwischenzeitlichen 68:3.
Den Schlusspunkt der Begegnung setzte Potsdams Nachwuchs-Quarterback Moritz Richter mit einem 18-Yard-Touchdownlauf zum Endstand von 75:3.
Für die Braunschweig Lions geht es nun mit zwei weiteren anspruchsvollen Aufgaben weiter. Bereits am 30. Mai wartet das Duell gegen die Hildesheim Invaders, ehe am 13. Juni die Partie gegen die Dresden Monarchs ansteht.
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08:00 – 41-Yard-TD-Pass X. Bullock auf M. Spiller (TPC X. Bullock)
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16:00 – 27-Yard-TD-Pass X. Bullock auf E. Bakare (TPC M. McLeod)
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24:00 – 3-Yard-TD-Pass X. Bullock auf M. McLeod (TPC X. Bullock)
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32:00 – 5-Yard-TD-Pass X. Bullock auf E. Bakare (TPC P. Martin)
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40:00 – 34-Yard-TD-Pass X. Bullock auf M. McLeod (TPC M. McLeod)
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46:00 – 88-Yard-Interception-Return-TD R. Tomasello (TPC nicht gut)
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54:00 – 10-Yard-TD-Pass X. Bullock auf C. Kyei (TPC F. Krause)
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61:00 – 6-Yard-TD-Pass X. Bullock auf P. Martin (PAT H. Bals)
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68:00 – 11-Yard-TD-Pass X. Bullock auf K. Tiamiu (PAT H. Bals)
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68:03 – 37-Yard-Fieldgoal M. Peschelt
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75:03 – 18-Yard-TD-Lauf M. Richter (PAT H. Bals)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - Braunschweig Lions
Das zweite Heimspiel der Solingen Paladins in der Regionalliga West entwickelte sich für die rund 600 Zuschauer im Walder Stadion erneut zu einer engen Partie. Die Gastgeber setzten sich gegen die Paderborn Dolphins mit 21:20 (13:20) durch. „Am Ende gewinnen wir mit einem Lucky Punch“, sagte Cheftrainer Alexander Thomas nach dem Spiel.
Wide Receiver Sebastian Wans glänzte mit tollen Catches und erzielte binnen weniger Minuten zwei Touchdowns - Foto: Marc Junge
- Gegner: Troisdorf Jets
- Datum: Samstag, 30. Mai 2026
- Kickoff: 16:00 Uhr
- Ort: Walder Jahnkampfbahn
Die Minden Wolves gastieren beim letztjährigen Zweitliga-Meister aus Hamburg
Der GFL2-Aufsteiger gastiert an diesem Samstag beim letztjährigen Meister Hamburg Pioneers - Foto: Hendric-Noah Pieper
Hamburg ist immer eine Reise wert: Reeperbahn, Hafen, Elbphilharmonie, Miniatur Wunderland – Sehenswürdigkeiten gibt es an der Waterkant genug. Doch dafür werden die American Footballer der Minden Wolves am Samstag kaum einen Blick übrig haben. Für sie steht das dritte Meisterschaftsspiel als Zweitligist auf dem Programm. Und das führt sie zu den Hamburg Pioneers. Kick-off ist um 16 Uhr.
Nach zwei Niederlagen – einer vermeidbaren und einer überaus deutlichen – gehen die Schützlinge von Phil Gamble nicht nur aufgrund ihrer bisherigen Ausbeute als Außenseiter in die Partie. Auch die Rollen scheinen klar verteilt. Immerhin gastiert das Wolfsrudel beim amtierenden Meister der GFL2 Nord.
Die Hamburger setzten sich in der vergangenen Saison in einem Dreikampf punktgleicher Teams durch. Neben den Pioneers kamen auch Rostock und Krefeld auf jeweils acht Siege. Dank des besseren direkten Vergleichs sicherten sich die Hansestädter den Titel und damit die Teilnahme an den Relegationsspielen gegen das Schlusslicht der GFL1, die Paderborn Dolphins.
Ausgerechnet im ersten Duell mussten die Pioneers allerdings auf einen starken Importspieler verzichten. Zudem verletzte sich ihr Quarterback beim Stand von 14:14. Das nutzten die Ostwestfalen aus und setzten sich am Ende bei jeweils einem Sieg und einer Niederlage knapp durch. Den Gang in die erste Liga traten die Paderborner jedoch nicht an. Wirtschaftliche Probleme führten dazu, dass die Dolphins auf die Lizenz verzichteten und stattdessen in der Regionalliga an den Start gingen.
Sehr zum Leidwesen der Hamburger, denen der Aufstieg dadurch verwehrt blieb. In der Preseason verloren die Pioneers zwar einige Spieler, gleichzeitig kehrten jedoch mehrere Akteure in die Hansestadt zurück. Dass die Hamburger auch in dieser Saison zu den stärksten Teams der Liga zählen dürften, unterstrichen sie direkt zum Auftakt mit einem souveränen Erfolg in Langenfeld.
Ganz anders verlief der Saisonstart der Minden Wolves. Zuletzt kam das Team gegen die Krefeld Ravens, den selbsternannten Meisterschaftsaspiranten, beim 0:47 deutlich unter die Räder. Vor allem offensiv lief erneut nur wenig zusammen. First Downs blieben Mangelware, und nur selten gelang es der Offense, die Mittellinie zu überqueren.
„Das muss in Hamburg definitiv besser werden. Wir müssen dort anders auftreten“, fordert Phil Gamble. Auch wenn sein Team erneut in der Außenseiterrolle steckt, erwartet der Mindener Headcoach ein anderes Gesicht seiner Mannschaft.
Mit großen Ambitionen und klaren Worten hat die American Football League Europe (AFLE) am Donnerstagvormittag im Rahmen ihrer Online-Pressekonferenz offiziell den Start in die Saison 2026 eingeläutet. Der erste Kickoff erfolgt bereits am Samstag, den 23. Mai 2026, wenn die Vienna Vikings um 17:00 Uhr auf Berlin Thunder treffen. Die Partie markiert zugleich den Beginn einer neuen europäischen Football-Ära, die sich langfristig etablieren und den Sport auf dem Kontinent nachhaltig entwickeln soll.
Commissioner Andreas Nommensen stelle sich den Fragen der Journalisten - Foto: Oliver Jungnitsch
Als Sprecher der digitalen Saisoneröffnung traten Moritz Heisler, Managing Director und COO der AFLE, Fabienne Lampe, Head of Communications der Liga, sowie Commissioner Andreas Nommensen auf. Nach der Begrüßung durch Lampe übernahm Heisler das Wort – und machte früh deutlich, wohin der Weg der Liga führen soll.
Im Mittelpunkt der AFLE stehe keine Diskussion über persönliche Befindlichkeiten, sondern die langfristige Entwicklung des American Footballs in Europa. Heisler sprach dabei mehrfach von Transparenz, Stabilität und einem nachhaltigen Aufbau der Liga. Besonders wichtig sei es, sämtliche Franchises mitzunehmen – vor allem neue Teams, um das sportliche Niveau ligaweit anzugleichen und insgesamt anzuheben.
Ein entscheidender Faktor dabei sei auch die klare Trennung von sportlichen und wirtschaftlichen Interessen. Laut Heisler verfügt die Liga über einen amerikanischen Investor, der sich vertraglich genau zu dieser Trennung verpflichtet habe. Dadurch wolle man professionelle Strukturen schaffen und gleichzeitig den sportlichen Fokus bewahren.
Besonders die Spieler stehen im Zentrum der Planungen. Die AFLE wolle Talenten eine Plattform bieten, um sich weiterzuentwickeln und perspektivisch sogar den Sprung in die NFL zu schaffen. Entscheidend seien dafür hochwertige Coaches und eine nachhaltige Nachwuchsarbeit. Camps, Ausbildungsprogramme und gezielte Talentförderung sollen künftig eine zentrale Rolle spielen.
Im Anschluss stellte sich Commissioner Andreas Nommensen ausführlich vor. Der Hamburger blickt auf eine erfolgreiche Karriere im deutschen Football zurück. Zwischen 1998 und 2006 lief er als Tight End für die Hamburg Blue Devils auf und gewann 1998 den Eurobowl sowie die deutschen Meisterschaften 2001, 2002 und 2003. 2007 gehörte er zudem zum Kader der deutschen Nationalmannschaft bei der Weltmeisterschaft.
Auch nach seiner aktiven Laufbahn blieb Nommensen dem Football eng verbunden. Als Coach sammelte er unter anderem Erfahrungen bei den Kiel Baltic Hurricanes, den Hamburg Huskies und den Elmshorn Fighting Pirates, mit denen ihm 2019 der Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse gelang. International arbeitete er zudem im Trainerstab der französischen Nationalmannschaft und gewann dort 2017 Gold bei den World Games sowie 2018 die Europameisterschaft.
Nommensen betonte ebenfalls die Bedeutung der Spielerentwicklung. Besonders die Zusammenarbeit mit NCAA-Programmen solle künftig intensiviert werden, um europäischen Talenten zusätzliche Perspektiven zu eröffnen. Gleichzeitig räumte der Commissioner ein, dass sich viele Prozesse noch in einer Findungsphase befinden. Gerade Fragen zu Spielerwechseln zwischen verschiedenen Ligen seien aktuell noch Gegenstand von Gesprächen. Die AFLE zeige sich hierbei jedoch ausdrücklich dialogbereit.
Auch erste Regularien zum Kaderaufbau wurden vorgestellt. Pro Team sind vier US-Imports erlaubt, dazu neun europäische Spieler sowie ein weiterer internationaler Spieler, beispielsweise aus Kanada oder Japan. Gleichzeitig dürfen maximal zwei US-Imports zur selben Zeit auf dem Feld stehen. Die Basis der Mannschaften sollen jedoch weiterhin einheimische Spieler bilden.
Der Saisonstart erfolgt bereits kurzfristig am kommenden Wochenende. Aufgrund der späten Organisationsphase komme es laut Liga derzeit noch zu unterschiedlichen Kickoff-Zeiten an den Spieltagen. Die Übertragungen der Begegnungen sollen unter anderem bei Sport1 zu sehen sein.
Auch wir von NRW Football werden die neue Liga intensiv begleiten und freuen uns bereits auf den zweiten Spieltag, wenn Rhein Fire im Heimspiel auf die London Warriors trifft. Von dort wollen wir direkt aus dem Stadion berichten und die Atmosphäre der neuen AFLE-Saison hautnah einfangen.
Am dritten Spieltag der GFL2 Nord kommt es in der Grotenburg zu einem echten Topspiel: Die Krefeld Ravens empfangen am Samstag, den 23. Mai 2026, die Rostock Griffins. Kickoff der Begegnung ist um 16:00 Uhr.
Nur ein Duell, große Bedeutung: Ravens und Griffins im Spitzenspiel - Foto: Oliver Jungnitsch
Beide Teams reisen mit deutlichen Siegen im Rücken nach Krefeld beziehungsweise an den Niederrhein. Die Griffins feierten am vergangenen Wochenende einen souveränen 38:0-Erfolg gegen die Langenfeld Longhorns und stehen nach zwei absolvierten Spielen weiterhin ungeschlagen da. Auch die Ravens setzten ein Ausrufezeichen und besiegten den Aufsteiger Minden Wolves klar mit 47:0. Für Krefeld war es gleichzeitig der erste Saisonauftritt 2026.
Damit treffen bereits früh in der Saison zwei Mannschaften aufeinander, die von vielen Experten als ernsthafte Aufstiegsanwärter gehandelt werden. Besonders brisant: Aufgrund des Spielmodus treffen beide Teams in dieser Saison nur ein einziges Mal direkt aufeinander – dem Duell kommt daher bereits jetzt eine enorme Bedeutung im Kampf um die Spitzenplätze zu.
Die Erinnerungen an das Vorjahr dürften bei vielen Fans noch präsent sein. Damals war die Begegnung gegen Rostock zugleich das erste Heimspiel der Ravens in der GFL2 nach dem Aufstieg. Die Zuschauer erlebten ein spektakuläres Football-Spiel, das erst in der Overtime entschieden wurde. Am Ende setzten sich die Gäste aus Rostock knapp mit 27:21 durch – ein Spiel, das als echte Werbung für den Sport galt.
In Krefeld will man nun die Revanche und gleichzeitig unterstreichen, dass der Blick klar nach oben gerichtet ist. Ravens-Präsident Dino Volpe findet vor dem Spitzenspiel deutliche Worte:
„Das Team 2026 ist das stärkste, das wir seit 2017 in den Wettbewerb geschickt haben. Die Teamchemie und die individuelle Qualität unserer Units sind beeindruckend und besser denn je. Diese Entwicklung ist vor allem das Verdienst unserer erfahrenen Coaching-Crew, die einen herausragenden Job macht.“
Angeführt wird das Team der Ravens von Head Coach Allan Verbraeken. Auf der Gegenseite steht mit Markus Grahn ebenfalls ein erfahrener Head Coach an der Seitenlinie. Beide Mannschaften dürften alles daran setzen, mit einem Statement-Sieg früh die Richtung im Aufstiegsrennen vorzugeben.
NRW Football wird vor Ort sein und im Anschluss ausführlich mit einem Nachbericht sowie großer Bildergalerie vom Topspiel der GFL2 Nord berichten.
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