Seniors
Nach der spielfreien Woche wartet auf die Solingen Paladins am Samstag, 20. Juni 2026, das bislang wohl richtungsweisendste Spiel der Regionalliga-Saison. Um 18:00 Uhr gastieren die Klingenstädter bei den Bielefeld Bulldogs im Stadion Rußheide. Angesichts der aktuellen Tabellensituation steht das Team von Head Coach Alexander Thomas unter Zugzwang – und brennt gleichzeitig auf Wiedergutmachung.
Head Coach Alexander Thomas (rechts) mit Wide Receiver Coach Pascal Ott - Foto: Oliver Jungnitsch
Die Ausgangslage in der Regionalliga West könnte kaum spannender sein. Nach der schmerzhaften 21:31-Heimniederlage gegen die Troisdorf Jets am 30. Mai in der heimischen Jahnkampfbahn stehen die Paladins mit einer ausgeglichenen Bilanz von drei Siegen und drei Niederlagen auf Rang sechs. Soll der Anschluss an die Spitzengruppe gewahrt bleiben, ist in Ostwestfalen ein Erfolg nahezu Pflicht. Eine weitere Niederlage würde den Abstand nach oben vergrößern und den Blick zunächst stärker auf die unteren Tabellenplätze lenken.
Zusätzliche Brisanz erhielt die Begegnung durch die Ergebnisse des vergangenen Wochenendes. Ausgerechnet die Bielefeld Bulldogs schafften das, was den Paladins nicht gelungen war: Sie bezwangen die Troisdorf Jets souverän mit 28:16 und zogen damit an Solingen vorbei. Für ein weiteres Ausrufezeichen sorgten die Cologne Crocodiles, die die Münster Phoenix deutlich mit 50:15 besiegten. Damit trennt die Teams auf den Tabellenplätzen zwei bis sechs aktuell lediglich ein Sieg.
„Charaktertest auf der Rußheide“
Für Solingens Head Coach Alexander Thomas ist die Marschroute klar. Nach der Spielpause und intensiven Trainingseinheiten erwartet er von seiner Mannschaft eine deutliche Reaktion:
„Die Niederlage gegen die Jets hat wehgetan, aber Jammern bringt uns nicht weiter. Bielefeld hat bewiesen, wie gefährlich sie sind, indem sie Troisdorf geschlagen haben. Für uns ist dieses Spiel am Samstag ein absoluter Charaktertest. Wenn wir oben dranbleiben wollen, müssen wir mental von der ersten Sekunde an bereit sein und unsere Fehler abstellen. Wir fahren nicht nach Bielefeld, um gut auszusehen, sondern um die Punkte mit nach Solingen zu nehmen.“
Enge Tabellenkonstellation erhöht den Druck
Die Regionalliga West präsentiert sich in dieser Saison außergewöhnlich ausgeglichen. Zwischen Platz zwei und Platz sechs liegt derzeit lediglich ein Sieg. Der Gewinner der Partie kann einen wichtigen Schritt in Richtung oberes Tabellendrittel machen, während der Verlierer zunächst den Anschluss an die Spitzengruppe zu verlieren droht.
Für die Paladins ist die Begegnung deshalb von großer Bedeutung. Mit einem Auswärtssieg würden sie nicht nur den direkten Konkurrenten überholen, sondern auch ein deutliches Signal im Kampf um die vorderen Plätze setzen. Die Bulldogs hingegen haben mit einem weiteren Erfolg sogar die Chance, die Tabellenführung zu übernehmen.
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Spiel: Bielefeld Bulldogs vs. Solingen Paladins
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Datum: Samstag, 20. Juni 2026
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Einlass: ab 17:00 Uhr
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Kickoff: 18:00 Uhr
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Spielort: Stadion Rußheide, Mühlenstraße 121, 33607 Bielefeld
Die Lippstadt Eagles haben ihren ersten Sieg gegen die Gelsenkirchen Devils erneut denkbar knapp verpasst. Vor heimischer Kulisse unterlagen die Eagles beim „Salute to Service Gameday“ mit 18:20 und mussten sich erst mit dem allerletzten Spielzug geschlagen geben.
Erneute Niederlage für die Lippstadt Eagles - Foto: Jan Wicker
Die Motivation im Lager der Eagles war groß. Noch nie zuvor hatte das Team die Devils bezwingen können. Doch bereits vor dem Kickoff erreichte Head Coach Jan Kärner die nächste Hiobsbotschaft: Der geplante Starting Quarterback Viktor Löwen musste nach seiner im Spiel gegen die Euskirchen Lions erlittenen Gehirnerschütterung weiterhin pausieren. Somit rückte der eigentliche Starter Jason Paplinski auf die Spielmacherposition, obwohl auch er angeschlagen mit einem verletzten Wurfarm in die Partie ging und eigentlich geschont werden sollte.
Den besseren Start erwischten zunächst die Gastgeber. Jonas May fing direkt den ersten Passversuch des gegnerischen Quarterbacks ab und brachte die Eagles-Offense in eine aussichtsreiche Position. Die Freude währte jedoch nur kurz, denn auch die Devils zeigten sich hellwach und intercepteten ihrerseits wenig später einen Pass von Paplinski.
Mit der daraus resultierenden guten Feldposition nutzten die Gäste das Momentum und gingen durch einen Pass-Touchdown mit 0:7 in Führung. Anschließend dominierten beide Defensivreihen das Geschehen. Dennoch waren es erneut die Devils, die die nächsten Punkte aufs Scoreboard brachten und per Field Goal auf 0:10 erhöhten.
Wie zerfahren die Begegnung phasenweise verlief, zeigte sich auch an einigen unglücklichen Strafen der Eagles. So schien Jason Paplinski die Gastgeber mit einem starken Lauf bereits zurück ins Spiel gebracht zu haben, doch der vermeintliche Touchdown wurde wegen eines Holdings in der Offensive zurückgenommen. Die Eagles ließen sich davon jedoch nicht entmutigen. Nur zwei Spielzüge später fand Paplinski seinen Receiver Andreas Kokott in der Endzone. Der Touchdown zum 6:10 brachte die Eagles wieder heran, allerdings misslang der Zusatzpunkt.
Kurz vor der Halbzeit erhöhten die Gäste erneut. Mit einem langen Drive und mehreren gut ausgespielten Passkombinationen arbeiteten sich die Devils über das Feld und stellten den Spielstand auf 6:17.
Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Eagles deutlich verbessert. Allerdings musste Paplinski kurz vor der Pause zusätzlich mit einer Fußverletzung kämpfen, sodass der ehemalige Quarterback Tom Buhr auf seine frühere Position zurückkehrte. Die Defense der Eagles stellte sich nun hervorragend auf das Angriffsspiel der Devils ein und ließ kaum noch Raumgewinn zu. Gleichzeitig brachte Buhr die Offense zunehmend ins Rollen.
Im Schlussviertel schien der Knoten schließlich zu platzen. Zweimal fand Buhr seinen Receiver Mike Kitenge mit präzisen Pässen in der Endzone. Die Eagles drehten die Partie und gingen erstmals mit 18:17 in Führung. Da jedoch beide Versuche für die Zusatzpunkte erfolglos blieben, blieb das Spiel bis zur letzten Sekunde offen.
Die Devils erhielten noch einmal den Ball und starteten ihren letzten Angriffsversuch. Mit einem langen Drive und einigen vermeidbaren Fehlern auf Seiten der Eagles arbeiteten sich die Gäste bis in aussichtsreiche Field-Goal-Reichweite vor. Eine Sekunde vor Spielende verwandelte der Kicker der Devils den entscheidenden Versuch zum 18:20-Endstand. Für die Eagles war es eine weitere bittere Niederlage, die erneut zeigte, wie nah das Team mittlerweile an den etablierten Mannschaften der Liga dran ist.
Head Coach Jan Kärner zog nach dem Spiel ein gemischtes Fazit: „Es ist verhext. Manchmal haben wir kein Glück, und dann kommt auch noch Pech hinzu. Die Spieler geben alles. Wir müssen aber daran arbeiten, konstanter zu werden. Dann werden auch die Siege endlich kommen.“
Trotz der erneuten Niederlage können die Eagles viele positive Ansätze aus der zweiten Halbzeit mitnehmen. Besonders die Moral der Mannschaft und die deutliche Leistungssteigerung nach der Pause machen Mut für die kommenden Aufgaben.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Phillip Reiche - Lippstadt Eagles
Am Sonntag, 21. Juni 2026, steht für die Rostock Griffins am Autowelt-Gameday das nächste Heimspiel in der GFL 2 Nord auf dem Programm. Kickoff im Leichtathletikstadion Rostock ist um 15:00 Uhr. Mit den Minden Wolves gastiert erstmals in der Vereinsgeschichte das Team aus Ostwestfalen bei den Griffins. Beide Mannschaften möchten wichtige Punkte sammeln – Rostock im Rennen um die Spitzenplätze der Liga, Minden im Kampf um den Klassenerhalt.

Die Rostock Griffins gehen nach zwei deutlichen Erfolgen in die Begegnung. Auf den 48:10-Auswärtssieg bei den Hamburg Pioneers folgte ein 31:7-Heimerfolg gegen die Leipzig Lions im Ostseestadion. Mit diesen Ergebnissen hat sich das Team von Head Coach Markus Grahn in der oberen Tabellenhälfte etabliert und möchte seine gute Ausgangsposition mit einem weiteren Heimsieg festigen.
Die Minden Wolves warten in ihrer Premierensaison in der GFL 2 Nord nach fünf Spielen noch auf den ersten Sieg. Dennoch fielen mehrere Partien knapp aus: Gegen Leipzig, Hamburg und Langenfeld unterlagen die Wolves jeweils mit nur einem Ballbesitz Unterschied. Das zeigt, dass der Aufsteiger auch gegen etablierte Teams konkurrenzfähig auftreten kann und auf den ersten Saisonerfolg hinarbeitet.
Für Rostock wird entscheidend sein, an die Leistungen der vergangenen Wochen anzuknüpfen und sowohl offensiv als auch defensiv eine konzentrierte Vorstellung zu zeigen. Die Gäste werden ihrerseits versuchen, ihre Chancen konsequent zu nutzen und erstmals in dieser Saison als Sieger vom Platz zu gehen. Damit treffen zwei Mannschaften mit unterschiedlichen Ausgangslagen, aber gleicher Zielsetzung aufeinander: wichtige Punkte in der GFL 2 Nord zu sammeln.
Rund um das Spiel erwartet die Besucher erneut ein umfangreiches Rahmenprogramm mit den Griffiness Cheerleadern, DJAyke, verschiedenen Catering-Angeboten, einem Kuchenbasar, Eis, Fischbrötchen vom Ribnitzer Fischhafen sowie erstmals Popcorn der Manufaktur Knalle Berlin. Zudem gibt es ein Sonderangebot auf Gläser im Merchandising-Bereich. Der Einlass beginnt um 13:30 Uhr. Parkmöglichkeiten stehen auf dem VIP-2-Parkplatz von Hansa Rostock zur Verfügung.
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Kickoff: Sonntag, 21. Juni 2026, 15:00 Uhr
- Spiel: Rostock Griffins – Minden Wolves
- Ort: Leichtathletikstadion Rostock
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins (redaktionell geändert)
Mönchengladbachs American Footballer gewinnen mit 34:21 bei den Düsseldorf Bulldozern und behaupten die Spitze der Oberliga NRW West - Die Seniors des MG Wolfpack haben am vergangenen Sonntag auch ihr erstes von drei Auswärtsspielen in Folge erfolgreich gestaltet. Mit einem 34:21-Erfolg (14:14) bei den Düsseldorf Bulldozern bleibt die Mannschaft aus Mönchengladbach als einziges ungeschlagenes Team Tabellenführer der Oberliga NRW West. Bereits am kommenden Samstag steht die nächste Auswärtspartie bei den Cologne Falcons auf dem Programm.

Vor rund 100 mitgereisten Fans entwickelte sich in Düsseldorf eine ausgeglichene Begegnung, in der sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Die Entscheidung fiel erst in den Schlussminuten zugunsten der Gäste.
In der ersten Halbzeit wechselte die Spielkontrolle mehrfach. Beide Offensivreihen konnten zwar regelmäßig Raumgewinn erzielen, wurden jedoch durch Fehler und Strafen immer wieder zurückgeworfen. Dies führte zu zahlreichen Ballbesitzwechseln. Gelang einer Mannschaft ein erfolgreicher Abschluss eines Drives, folgte häufig die direkte Antwort des Gegners. Zur Halbzeit stand es folgerichtig 14:14.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie offen. Beide Teams fanden jeweils einmal den Weg in die Endzone und hielten das Spiel damit weiterhin ausgeglichen. Während die Düsseldorfer Offensive vor allem ihr Passspiel nutzte, setzte das MG Wolfpack im Schlussviertel verstärkt auf das Laufspiel. In den letzten beiden Spielminuten gelang den Gästen schließlich der entscheidende Touchdown zur 27:21-Führung. Ausschlaggebend war dabei unter anderem die Leistung der Offensive Line, die dem Angriff die nötigen Räume verschaffte.
Im anschließenden Versuch der Gastgeber, die Partie noch einmal zu drehen, sorgte die Wolfpack-Defensive für die Vorentscheidung. Ein Pass des Düsseldorfer Quarterbacks wurde abgefangen und zum Touchdown in die Endzone zurückgetragen. Der erfolgreiche Extrapunkt stellte den Endstand von 34:21 her.
Nach dem Spiel zeigte sich Head Coach Phil Scales zufrieden mit dem Ergebnis: „Wir können aktuell nicht immer unsere Bestleistung abrufen, finden aber dennoch Wege, Spiele zu gewinnen. Das spricht für die Mannschaft.“ Als möglichen Grund für die phasenweise fehlende Konstanz sieht er vor allem mentale Faktoren: „Das Team muss mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten entwickeln und die Nervosität ablegen. In den entscheidenden Situationen haben die Spieler heute wichtige Akzente gesetzt.“
Mit nun fünf Siegen aus fünf gewerteten Spielen reist das MG Wolfpack am kommenden Samstag zu den Cologne Falcons. Für Scales wird die Begegnung eine besondere sein: Seine Laufbahn in Deutschland begann einst bei den Kölnern, für die er insgesamt acht Spielzeiten als Spieler und Trainer aktiv war. Ein Pflichtspiel gegen seinen heutigen Verein hat er bislang weder als Spieler noch als Coach bestritten.
Der Kick-off der Partie auf der Ostkampfbahn im Sportpark Müngersdorf neben dem RheinEnergieStadion in Köln ist für 15:00 Uhr angesetzt.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Steffi Radeck - American Sports Mönchengladbach e.V. (redaktionell geändert)
Am 20. Juni 2026 steigt in der Grotenburg das absolute Topspiel: Die ungeschlagenen Krefeld Ravens empfangen den amtierenden Meister – und damit möglicherweise den stärksten Gegner der Vereinsgeschichte.
Topspiel in der Grotenburg: Ravens empfangen den Meister - Foto: Oliver Jungnitsch
Die Erinnerung sitzt tief: 2025 kassierten die Ravens in Hamburg die höchste Niederlage ihrer noch jungen Vereinsgeschichte. Eine schmerzhafte Pleite, die bis heute nachhallt – nicht zuletzt, weil die Partie von Emotionen, Härte und einer spürbaren Rivalität geprägt war. Da es in der vergangenen Saison bei diesem einen Aufeinandertreffen blieb, bot sich keine Gelegenheit zur direkten Wiedergutmachung. Umso größer ist nun die Spannung vor diesem Duell. Revanche liegt in der Luft.
Ravens-Präsident Dino Volpe findet klare Worte: „In neun Jahren Vereinsgeschichte haben wir nur drei Spiele verloren, aber die Niederlage in Hamburg war mit Abstand die schmerzhafteste. Sie haben uns in ihrem Stadion vorgeführt. Entsprechend groß ist die Motivation im Team. Wir wissen, was auf uns zukommt – ein absolutes Top-Team. Genau deshalb brauchen wir unsere Fans im Rücken. Jeder, der schon einmal in Krefeld gespielt hat, weiß: Wenn es darauf ankommt, wird es hier richtig laut.“
Nach der Bye Week sind die Ravens bereit, wieder anzugreifen. Head Coach Allan Verbraeken blickt fokussiert auf das Duell: „Wir haben die Pause genutzt, um nach vier intensiven Wochen mit Back-to-Back-Spielen zu regenerieren. Das Team ist hungrig, motiviert und bereit. Gegen den Meister von 2025, dessen Starting Quarterback ausgerechnet gegen uns sein Comeback gibt, musst du von der ersten Sekunde an hellwach sein und 100 Prozent Leistung bringen. Genau das werden wir tun!“
Alles ist angerichtet für den nächsten Football-Kracher in der Grotenburg. Am Samstag stellt sich die Frage: Titelverteidigung oder Revanche? Die Krefeld Ravens sind bereit.
Tickets sind auf der Ravens-Website unter www.krefeld-ravens.de erhältlich. Erstmals wird es außerdem ein Family-Ticket geben: Für 35 Euro erhalten zwei Erwachsene und zwei Kinder Eintritt zum Spiel sowie eine Portion Nachos und eine Portion Popcorn.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Christoph Wittfeld - Krefeld Ravens e.V. (redaktionell geändert)
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