Seniors
Mönchengladbachs American Footballer gewinnen mit 34:21 bei den Düsseldorf Bulldozern und behaupten die Spitze der Oberliga NRW West - Die Seniors des MG Wolfpack haben am vergangenen Sonntag auch ihr erstes von drei Auswärtsspielen in Folge erfolgreich gestaltet. Mit einem 34:21-Erfolg (14:14) bei den Düsseldorf Bulldozern bleibt die Mannschaft aus Mönchengladbach als einziges ungeschlagenes Team Tabellenführer der Oberliga NRW West. Bereits am kommenden Samstag steht die nächste Auswärtspartie bei den Cologne Falcons auf dem Programm.

Vor rund 100 mitgereisten Fans entwickelte sich in Düsseldorf eine ausgeglichene Begegnung, in der sich keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte. Die Entscheidung fiel erst in den Schlussminuten zugunsten der Gäste.
In der ersten Halbzeit wechselte die Spielkontrolle mehrfach. Beide Offensivreihen konnten zwar regelmäßig Raumgewinn erzielen, wurden jedoch durch Fehler und Strafen immer wieder zurückgeworfen. Dies führte zu zahlreichen Ballbesitzwechseln. Gelang einer Mannschaft ein erfolgreicher Abschluss eines Drives, folgte häufig die direkte Antwort des Gegners. Zur Halbzeit stand es folgerichtig 14:14.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie offen. Beide Teams fanden jeweils einmal den Weg in die Endzone und hielten das Spiel damit weiterhin ausgeglichen. Während die Düsseldorfer Offensive vor allem ihr Passspiel nutzte, setzte das MG Wolfpack im Schlussviertel verstärkt auf das Laufspiel. In den letzten beiden Spielminuten gelang den Gästen schließlich der entscheidende Touchdown zur 27:21-Führung. Ausschlaggebend war dabei unter anderem die Leistung der Offensive Line, die dem Angriff die nötigen Räume verschaffte.
Im anschließenden Versuch der Gastgeber, die Partie noch einmal zu drehen, sorgte die Wolfpack-Defensive für die Vorentscheidung. Ein Pass des Düsseldorfer Quarterbacks wurde abgefangen und zum Touchdown in die Endzone zurückgetragen. Der erfolgreiche Extrapunkt stellte den Endstand von 34:21 her.
Nach dem Spiel zeigte sich Head Coach Phil Scales zufrieden mit dem Ergebnis: „Wir können aktuell nicht immer unsere Bestleistung abrufen, finden aber dennoch Wege, Spiele zu gewinnen. Das spricht für die Mannschaft.“ Als möglichen Grund für die phasenweise fehlende Konstanz sieht er vor allem mentale Faktoren: „Das Team muss mehr Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten entwickeln und die Nervosität ablegen. In den entscheidenden Situationen haben die Spieler heute wichtige Akzente gesetzt.“
Mit nun fünf Siegen aus fünf gewerteten Spielen reist das MG Wolfpack am kommenden Samstag zu den Cologne Falcons. Für Scales wird die Begegnung eine besondere sein: Seine Laufbahn in Deutschland begann einst bei den Kölnern, für die er insgesamt acht Spielzeiten als Spieler und Trainer aktiv war. Ein Pflichtspiel gegen seinen heutigen Verein hat er bislang weder als Spieler noch als Coach bestritten.
Der Kick-off der Partie auf der Ostkampfbahn im Sportpark Müngersdorf neben dem RheinEnergieStadion in Köln ist für 15:00 Uhr angesetzt.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Steffi Radeck - American Sports Mönchengladbach e.V. (redaktionell geändert)
Am 20. Juni 2026 steigt in der Grotenburg das absolute Topspiel: Die ungeschlagenen Krefeld Ravens empfangen den amtierenden Meister – und damit möglicherweise den stärksten Gegner der Vereinsgeschichte.
Topspiel in der Grotenburg: Ravens empfangen den Meister - Foto: Oliver Jungnitsch
Die Erinnerung sitzt tief: 2025 kassierten die Ravens in Hamburg die höchste Niederlage ihrer noch jungen Vereinsgeschichte. Eine schmerzhafte Pleite, die bis heute nachhallt – nicht zuletzt, weil die Partie von Emotionen, Härte und einer spürbaren Rivalität geprägt war. Da es in der vergangenen Saison bei diesem einen Aufeinandertreffen blieb, bot sich keine Gelegenheit zur direkten Wiedergutmachung. Umso größer ist nun die Spannung vor diesem Duell. Revanche liegt in der Luft.
Ravens-Präsident Dino Volpe findet klare Worte: „In neun Jahren Vereinsgeschichte haben wir nur drei Spiele verloren, aber die Niederlage in Hamburg war mit Abstand die schmerzhafteste. Sie haben uns in ihrem Stadion vorgeführt. Entsprechend groß ist die Motivation im Team. Wir wissen, was auf uns zukommt – ein absolutes Top-Team. Genau deshalb brauchen wir unsere Fans im Rücken. Jeder, der schon einmal in Krefeld gespielt hat, weiß: Wenn es darauf ankommt, wird es hier richtig laut.“
Nach der Bye Week sind die Ravens bereit, wieder anzugreifen. Head Coach Allan Verbraeken blickt fokussiert auf das Duell: „Wir haben die Pause genutzt, um nach vier intensiven Wochen mit Back-to-Back-Spielen zu regenerieren. Das Team ist hungrig, motiviert und bereit. Gegen den Meister von 2025, dessen Starting Quarterback ausgerechnet gegen uns sein Comeback gibt, musst du von der ersten Sekunde an hellwach sein und 100 Prozent Leistung bringen. Genau das werden wir tun!“
Alles ist angerichtet für den nächsten Football-Kracher in der Grotenburg. Am Samstag stellt sich die Frage: Titelverteidigung oder Revanche? Die Krefeld Ravens sind bereit.
Tickets sind auf der Ravens-Website unter www.krefeld-ravens.de erhältlich. Erstmals wird es außerdem ein Family-Ticket geben: Für 35 Euro erhalten zwei Erwachsene und zwei Kinder Eintritt zum Spiel sowie eine Portion Nachos und eine Portion Popcorn.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Christoph Wittfeld - Krefeld Ravens e.V. (redaktionell geändert)
In der Regionalliga haben die Cologne Crocodiles am 14. Juni 2026 auf der Bezirkssportanlage Chorweiler ein deutliches Zeichen gesetzt. Vor heimischem Publikum gewann das Team von Head Coach Christian Rasquin mit 50:15 (14:07/22:08/07:00/07:00) gegen die Münster Phoenix von Head Coach Jonathan Kuban. Für die Gäste war es bereits die zweite Saisonniederlage und damit ein spürbarer Dämpfer im Rennen um die Meisterschaft.
Crocodiles setzen Ausrufezeichen im Meisterschaftsrennen – 50:15 gegen Münster Phoenix - Foto: Oliver Jungnitsch
Dabei stehen beide Teams nun bei zwei Niederlagen. Lediglich die Troisdorf Jets und die Bielefeld Bulldogs haben bislang erst ein Spiel verloren. Während Münster nun das schwere Duell gegen Troisdorf vor der Brust hat, reisen die Kölner am kommenden Spieltag zu den Paderborn Dolphins.
Frühe Führung für die Crocodiles
Münster gewann zwar den Coin Toss, überließ den Hausherren jedoch den Kickoff. Der erste Angriffsversuch der Phoenix endete schnell mit einem Punt. Die Crocodiles nutzten ihre erste Gelegenheit deutlich konsequenter. Quarterback Matthew Mahler führte Köln mit einem langen Pass tief in die Red Zone der Gäste. Von dort fand er Tight End Simon Becker in der Endzone zur frühen 7:0-Führung, den Extrapunkt verwandelte Luca Vollenberg sicher.
Auch der zweite Kölner Drive endete erfolgreich. Mahler bediente von der 20-Yard-Linie Braydon Black, der den Ball zum nächsten Touchdown in die Endzone trug. Mit dem zweiten erfolgreichen Kick von Vollenberg stand es 14:0. Die Phoenix meldeten sich jedoch zurück. Von der Mittellinie aus setzte Quarterback Malik Brown einen präzisen Pass auf Wide Receiver Maxi Elfers. Nach rund zehn Yards erreichte dieser die Endzone und verkürzte inklusive eigenem Extrapunkt auf 14:7.
Köln zieht davon
Anschließend übernahmen die Gastgeber endgültig die Kontrolle. Braydon Black sorgte nach einem weiteren Pass von Mahler und einem anschließenden Lauf über mehr als 40 Yards für das 21:7. Kurz darauf erhöhte erneut Simon Becker nach einem Mahler-Pass auf 28:7. Münster gelang im zweiten Viertel noch einmal Ergebniskosmetik. Malik Brown selbst erzielte per Lauf den Touchdown und verwandelte anschließend auch die Two-Point-Conversion zum 28:15.
Noch vor der Halbzeit stellten die Crocodiles den alten Abstand wieder her. Running Back Serdar Orhan lief über kurze Distanz in die Endzone, anschließend sorgte Mark-Denis Groote mit einer erfolgreichen Two-Point-Conversion für den 36:15-Halbzeitstand.
Keine Chance für die Phoenix nach der Pause
Nach dem Seitenwechsel ließen die Crocodiles nichts mehr anbrennen. Braydon Black und Simon Becker erzielten jeweils ihren dritten Touchdown des Tages und sorgten für den Endstand von 50:15. Während Köln offensiv effizient agierte, erwischten die Phoenix einen gebrauchten Tag. Mehrere Ballverluste in der Offense sowie zahlreiche missglückte Tackles in der Defense verhinderten, dass die Münsteraner das Spiel länger offen gestalten konnten.
Dämpfer für Münster - Hier im Bild: Malik Brown erzielte einen Touchdown für die Gäste - Foto: Oliver Jungnitsch
Kuban kritisiert Vorbereitung
Nach der Partie machte Münsters Head Coach Jonathan Kuban vor allem Defizite in der Vorbereitung für die deutliche Niederlage verantwortlich. Der Trainer erklärte, seine Mannschaft habe nach den bisherigen Saisonleistungen möglicherweise zu sehr darauf vertraut, dass es auch diesmal von selbst funktionieren würde. Zwar sei Köln an diesem Tag ein sehr starker Gegner gewesen und auch bei optimaler Vorbereitung ein schwer zu schlagendes Team, dennoch habe seine Mannschaft nicht das Leistungsniveau gezeigt, zu dem sie eigentlich in der Lage sei.
Kuban verwies darauf, dass bereits in den Trainingseinheiten nicht alles wie gewünscht funktioniert habe. Die Verantwortung dafür liege letztlich bei ihm. Gleichzeitig zeigte er sich überzeugt, die Fehler bis zum kommenden Spitzenspiel gegen die Troisdorf Jets abstellen zu können, um dort ein deutlich besseres Gesicht zu zeigen.
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Scoreboard: Cologne Crocodiles vs. Münster Phoenix 50:15 (14:07 | 22:08 | 07:00 | 07:00)
| Spielstand | Art | Spieler | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| 06:00 | TD | Simon Becker | Touchdown nach Pass von Matthew Mahler |
| 07:00 | PAT | Luca Vollenberg | Extrapunkt gut |
| 13:00 | TD | Braydon Black | Touchdown nach Pass von Matthew Mahler |
| 14:00 | PAT | Luca Vollenberg | Extrapunkt gut |
| 14:06 | TD | Maxi Elfers | Touchdown nach Pass von Malik Brown |
| 14:07 | PAT | Maxi Elfers | Extrapunkt gut |
| 20:07 | TD | Braydon Black | Touchdown nach Pass von Matthew Mahler |
| 21:07 | PAT | Luca Vollenberg | Extrapunkt gut |
| 27:07 | TD | Simon Becker | Touchdown nach Pass von Matthew Mahler |
| 28:07 | PAT | Luca Vollenberg | Extrapunkt gut |
| 28:13 | TD | Malik Brown | Touchdown-Lauf |
| 28:15 | TPC | Malik Brown | Erfolgreiche Two-Point-Conversion |
| 34:15 | TD | Serdar Orhan | Touchdown-Lauf |
| 36:15 | TPC | Mark-Denis Groote | Erfolgreiche Two-Point-Conversion |
| 42:15 | TD | Braydon Black | Touchdown nach Pass von Matthew Mahler |
| 43:15 | PAT | Luca Vollenberg | Extrapunkt gut |
| 49:15 | TD | Simon Becker | Touchdown nach Pass von Matthew Mahler |
| 50:15 | PAT | Luca Vollenberg | Extrapunkt gut |
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Die Rostock Griffins gewinnen verdient mit 48:10 (10:7, 10:0, 14:3, 14:0) bei den Hamburg Pioneers und erobern damit Tabellenplatz zwei. Das Ergebnis fiel am Ende etwas zu hoch aus, denn über weite Strecken verlief die Partie deutlich ausgeglichener, als es der Endstand vermuten lässt. Die Griffins waren jedoch in den entscheidenden Momenten konsequenter und machten ihre Chancen zu Punkten. Besonders Neuzugang Quarterback Christofer Zellous überzeugte bei seinem Debüt mit einer starken Leistung.
Wide Receiver Jaeden Lewis (#19) scorte zweimal für die Griffins - Foto: Bennet Henße - Hamburg
Der Griffins-Tross reiste bei wechselhaftem Wetter nach Hamburg und wurde erneut von einer beeindruckenden Anzahl mitgereister Fans begleitet. Bereits im ersten Drive sorgten die Rostocker für Gefahr. Nach gutem Return und einem gelungenen Auftakt der Offense musste man sich zunächst mit einem 47-Yard-Field-Goal von Kicker #8 Arthur Riemer begnügen – 3:0. Die Pioneers kamen wie erwartet mit ihrem starken Laufspiel gut über das Feld, mussten letztlich jedoch punten. Die hervorragend eingestellte Verteidigung von Defensive Coordinator Lühmann setzte damit früh ein erstes Ausrufezeichen.
Im folgenden Drive zeigte QB #18 Christofer Zellous direkt, warum die Verantwortlichen einen Wechsel auf der Quarterback-Position für notwendig hielten. Nach einem präzisen Pass auf RB #2 Ryan Gomes folgte die tiefe Bombe auf WR #1 Ruben Saint-Jean, der den Ball über insgesamt 91 Yards in die Hamburger Endzone trug. Der Extrapunkt von Kicker #15 Jonas Beumer war gut – 10:0.
Zellous mit starkem Einstand
Auch die Gastgeber hatten offensiv Antworten parat. RB #44 Malik Schachner demonstrierte seine Qualitäten und sprintete über mehr als 60 Yards zum Anschluss-Touchdown. Der PAT war erfolgreich – 7:10. Es entwickelte sich der erwartete offensive Schlagabtausch. Mit einem langen Drive der Griffins begann das zweite Viertel, doch ein Punt beendete die Bemühungen. Das Momentum schien langsam auf die Seite der Pioneers zu kippen, doch die Rostocker Defense hielt dagegen. Hamburg musste tief in der eigenen Hälfte punten.
Nun zeigte Zellous auch seine Qualitäten als Läufer und hielt mehrere Spielzüge selbst am Leben. Erneut sprang allerdings „nur“ ein Field Goal von Arthur Riemer heraus – 13:7. Die Defense blieb wachsam. Nach drei erfolglosen Versuchen der Hamburger folgte der nächste Punt. Eine Strafe in den Special Teams bescherte den Pioneers jedoch einen neuen Satz Versuche – ein Fehler, den man sich gegen den Vorjahresmeister eigentlich nicht leisten darf.
Hamburg versuchte die Chance zu nutzen, doch ein ausgespielter vierter Versuch kurz vor der Rostocker Endzone blieb erfolglos. Anschließend kam der Griffins-Motor richtig auf Touren. Mit einem sehenswerten Drive marschierte die Offense über das Feld. Den Abschluss setzte Zellous mit einem präzisen Touchdown-Pass auf Ruben Saint-Jean. Jonas Beumer verwandelte den Extrapunkt sicher zum 20:7. Ein starker Kickoff von Arthur Riemer bis an die 7-Yard-Linie zwang Hamburg 34 Sekunden vor der Pause zum Abknien. Die Gastgeber würden den Ball schließlich zu Beginn der zweiten Halbzeit erhalten.
Hamburg startete motiviert in die zweite Hälfte und bewegte den Ball erneut gut. Die Rostocker Defense ließ jedoch nur ein Field Goal zu – die letzten Punkte der ansonsten offensivstarken Hamburger an diesem Tag – 10:20. Ein guter Return von LB #9 Austin Wood wurde aufgrund einer Strafe zurückgepfiffen, und die Offense musste den Ball schnell wieder abgeben. Kurz darauf machte OLB #36 Timon Waltz seinen vorherigen Fehler jedoch wieder wett. Er las den Hamburger Quarterback perfekt, fing den Pass ab und brachte die Griffins in hervorragende Feldposition.
Zellous orchestrierte nun einen nahezu perfekten Drive. Entweder fand er seine Receiver Jonas Beumer und Jaeden Lewis oder erlief selbst wichtige First Downs. Den Abschluss setzte WR #19 Jaeden Lewis, der nach starkem Catch-and-Run unter großem Jubel der Rostocker Fans in die Endzone einlief. Der Extrapunkt saß – 27:10. Die Pioneers spielten nun zunehmend ihre vierten Versuche aus, doch immer wieder war ein Griffins-Verteidiger zur Stelle. Die Defensive Line um Froese, Baierl und Rückkehrer Arben Musa erzeugte konstant Druck, während die Linebacker und Defensive Backs um Peters, Fingerloos, Hawkins, Orgill und Draheim kaum Räume zuließen.
Lewis sorgt für die Vorentscheidung
Nun war die Offense an der Reihe, den Sack zuzumachen. Ryan Gomes erlief starke 31 Yards und brachte sein Team in aussichtsreiche Position. Zellous ließ sich nicht lange bitten und fand erneut Jaeden Lewis in der Endzone. Der PAT war gut – 34:10. Eine kleine Vorentscheidung. Mit diesem Spielstand ging es ins Schlussviertel. Die Defense erzwang zunächst ein schnelles Three-and-Out, doch erneut hielt ein Fehler in den Special Teams die Hamburger im Spiel. Auch diese Gelegenheit konnten die Gastgeber nicht nutzen, da ein weiterer ausgespielter vierter Versuch scheiterte.
Die mitgereisten Griffins-Fans feierten auf der Tribüne bereits lautstark, als Zellous den nächsten dominanten Drive aufs Feld brachte. Den Abschluss setzte ein Touchdown-Pass auf Ryan Gomes. Der Extrapunkt erhöhte auf 41:10 – die Partie war entschieden. Anschließend zeigte auch Safety #0 Lamar Dixon seine Klasse und fing einen Pass des Hamburger Quarterbacks sauber ab. Gomes sammelte weiter Yard um Yard, ehe Zellous seinen überragenden Einstand mit einem eigenen Vier-Yard-Touchdown-Lauf krönte. Nach erfolgreichem Extrapunkt stand es 48:10.
Die Hamburger warfen anschließend noch einmal alles nach vorne. Schließlich treffen beide Teams Anfang August erneut aufeinander, und sollte es dann noch um die Playoff-Plätze gehen, könnten auch der direkte Vergleich und die Punktdifferenz eine Rolle spielen. Die Rostocker Defense ließ jedoch keine weiteren Punkte mehr zu. Der Rest war Jubel der Griffins im Hamburger Regen.
Grahn lobt Teamleistung
Mit nun vier Siegen aus fünf Spielen stehen die Rostock Griffins auf Tabellenplatz zwei. Head Coach Markus Grahn zeigte sich nach der Partie entsprechend zufrieden:
„Unsere Offense hat heute genau die Dinge umgesetzt, die wir vor jedem Spiel planen. Viele verschiedene Spieler haben gescort, wir hatten keine Turnover und die Offensive Line hat ein gutes Laufspiel ermöglicht. Neben dem sehr guten Einstand unseres Quarterbacks Chris nach nur zwei gemeinsamen Trainingseinheiten waren das heute die Kennzahlen des Erfolgs. Unsere starke Defense hat gegen die gefährliche Hamburger Offense nur wenig zugelassen. Die Field Goals wurden getroffen. Die kleinen Unkonzentriertheiten in den Special Teams müssen wir allerdings dringend abstellen, wenn wir uns weiter oben in der Tabelle festsetzen wollen. Trotzdem ein großes Lob an die Mannschaft – das war ein echter Team-Win!“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins (redaktionell geändert)
Vor 2.100 Zuschauern im Eintracht-Stadion zeigten die Braunschweig Lions gegen die Dresden Monarchs eine engagierte Leistung. Gegen einen der Favoriten der effect® Energy GFL 2026 hielten die Gastgeber die Begegnung bis in die Schlussphase offen und mussten sich am Ende mit 16:24 (0:0; 10:14; 3:3; 3:7) geschlagen geben.
Wide Receiver #6 - Leon Kusterer / Foto: Fabian Uebe
Das Team von Head Coach Brayden McCombs gewann den Coin Toss und entschied sich zunächst für den Ballbesitz. Quarterback Ryon Thomas führte die Lions mit eigenen Läufen und kurzen Pässen auf Peter Anderson früh in die Hälfte der Gäste. Nach mehreren erfolgreichen Spielzügen stellte sich die Defensive der Monarchs jedoch besser auf den Angriff ein, stoppte den Drive und zwang die Gastgeber zum Punt.
Die Braunschweiger Verteidigung präsentierte sich von Beginn an gut organisiert und ließ den Dresdner Angriff zunächst kaum zur Entfaltung kommen. Beide Defensivreihen bestimmten das Geschehen im ersten Viertel und verhinderten größere Raumgewinne sowie gefährliche Aktionen. Entsprechend blieb das erste Quarter punktlos.
Auch im zweiten Viertel prägten die Defensiven zunächst das Spiel. Für die ersten Punkte sorgte schließlich das Special Team der Lions. Louis Bergeron blockte einen Punt der Monarchs an deren 15-Yard-Linie. Der freie Ball rollte in die Dresdner Endzone, wo Safety Léo Hernandez ihn zum Touchdown sichern konnte. Mark-Robin Peschelt verwandelte den Extrapunkt zur 7:0-Führung.
Die Antwort der Gäste folgte wenig später. Quarterback Rocky Lombardi führte die Monarchs über das Feld und fand Wide Receiver Montige Moss mit einem 12-Yard-Touchdownpass zum Ausgleich.
Die Lions blieben offensiv präsent. Tiefe Pässe auf Leon Kusterer und Peter Anderson brachten das Team erneut in aussichtsreiche Feldposition. Mark-Robin Peschelt erhöhte anschließend mit einem 28-Yard-Fieldgoal auf 10:7.
Kurz vor der Halbzeit nutzten die Monarchs eine schnelle Angriffsserie zur erneuten Führung. Rocky Lombardi bediente Jordi Torrededia mit einem 33-Yard-Touchdownpass zum 14:10-Halbzeitstand aus Sicht der Gäste.
Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie weiterhin von den Defensivreihen geprägt. Für den ersten Höhepunkt der zweiten Halbzeit sorgte erneut Louis Bergeron, der einen Fumble von Dresdens Quarterback an der eigenen 40-Yard-Linie sichern konnte.
Die Lions nutzten die daraus resultierende Feldposition. Läufe von Ryon Thomas sowie ein Pass auf Peter Anderson führten das Team bis in die Red Zone der Monarchs. Mark-Robin Peschelt verkürzte anschließend mit einem 35-Yard-Fieldgoal auf 13:14.
Kurz vor Ende des dritten Viertels arbeiteten sich die Monarchs ihrerseits in aussichtsreiche Position vor. Die Braunschweiger Verteidigung verhinderte zunächst einen Touchdown, musste jedoch ein 32-Yard-Fieldgoal von Florian Finke zum 17:13 hinnehmen.
Die Vorentscheidung fiel im Schlussviertel. Nachdem ein ausgespielter vierter Versuch der Lions in der Hälfte der Monarchs erfolglos geblieben war, nutzten die Gäste die gute Ausgangsposition. Running Back David Moore erzielte schließlich nach einem acht Yards langen Screen-Pass von Rocky Lombardi den Touchdown zum 24:13.
Die Lions hielten die Begegnung dennoch offen. Mit Pässen auf Leon Kusterer, Aaron Lawson und Jonathan ter Horst führte Ryon Thomas sein Team erneut tief in die Hälfte der Monarchs. Mark-Robin Peschelt verkürzte mit seinem vierten erfolgreichen Kick des Tages durch ein 39-Yard-Fieldgoal auf 16:24.
Der anschließende Onside-Kick-Versuch blieb jedoch ohne Erfolg. Die Dresden Monarchs sicherten den Ballbesitz und brachten die verbleibende Spielzeit kontrolliert über die Uhr.
Mit dem 24:16-Erfolg festigten die Dresden Monarchs ihre Rolle in der Spitzengruppe der Liga. Die Braunschweig Lions zeigten trotz der Niederlage insbesondere in der Defensive und in den Special Teams eine konkurrenzfähige Leistung und hielten die Partie gegen einen der stärkeren Gegner der Liga bis in die Schlussphase offen.
Scoreboard
- 07:00 – Blocked-Punt-Recovery-Touchdown L. Hernandez (PAT M. Peschelt)
- 07:07 – 12-Yard-TD-Pass R. Lombardi auf M. Moss (PAT F. Finke)
- 10:07 – 28-Yard-Fieldgoal M. Peschelt
- 10:14 – 33-Yard-TD-Pass R. Lombardi auf J. Torrededia (PAT F. Finke)
- 13:14 – 35-Yard-Fieldgoal M. Peschelt
- 13:17 – 32-Yard-Fieldgoal F. Finke
- 13:24 – 8-Yard-TD-Pass R. Lombardi auf D. Moore (PAT F. Finke)
- 16:24 – 39-Yard-Fieldgoal M. Peschelt
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - Braunschweig Lions (redaktionell geändert)
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