Seniors
Jets wollen sich nicht ablenken lassen
Am kommenden Sonntag, den 26. Juni 2016, steht für die Troisdorf Jets in Remscheid das letzte Spiel vor der fast achtwöchigen Sommerpause an.

Im Hinspiel kamen die Jets ein wenig unter die Räder (Foto: Richard Welde)
Wenn diese Partie vorüber ist, haben die Jets dann acht ihrer zehn Ligaspiele absolviert, bevor es Ende August noch einmal spannend wird. Und Spannung ist auch der richtige Begriff, wenn man die diesjährige Regionalliga-Saison beschreiben müsste. Gab es in den Jahren zuvor meist klare Favoriten, liegen in dieser Saison fast alle Teams gleichauf. Das Rennen um die Playoffs, in denen es um den Aufstieg in die GFL 2 geht, ist noch lange nicht entschieden.
Dabei sorgen die gastgebenden Ambosse selbst mit für die größte Überraschung. Im vergangenen Jahr eigentlich abgestiegen, bekamen die Bergischen Footballer die Möglichkeit, als Nachrücker in der Liga zu verbleiben. Gelang den Remscheidern in 2015 kein einziger Sieg und nur ein Unentschieden (ausgerechnet gegen die Jets), so legt das Team um Head Coach Christian Müller in diesem Jahr ein ganz anderes Tempo vor. Drei Siegen und zwei Unentschieden stehen aktuell nur zwei Niederlagen gegenüber.
Auch das Hinspiel gegen die Jets konnten die wiedererstarkten Remscheider Anfang Mai mit 27:20 gewinnen.
„Diese Niederlage können wir uns nicht schönreden und haben damals verdient verloren“, sagt Jets-Head Coach Andreas Heinen. „Ich habe die Ambosse vollkommen unterschätzt und meine Mannschaft hat dafür direkt die Quittung bekommen.“
Umso mehr sind die Jets nun auf Zurückhaltung bedacht und die Coaches drücken bei ihren Spielern deutlich auf die Euphorie-Bremse.
„Natürlich ist die Stimmung nach den Siegen gegen die favorisierten Solinger und Kölner gut und auch die überraschende Tabellenführung hat für bessere Laune gesorgt. Das darf uns aber nicht in unserer Konzentration ablenken. Wir arbeiten weiter von Spiel zu Spiel und sind uns der Stärke der Remscheider durchaus bewusst. Alles was danach kommt, braucht uns jetzt noch nicht zu beschäftigen.“
Ein Hinweis für anreisende Fans: die Autobahn A3 ist am kommenden Wochenende zwischen Köln-Mülheim und Leverkusen voll gesperrt. Es sollte entsprechend mehr Zeit für die Anreise eingeplant werden.
Troisdorf Jets @ Remscheid Amboss
Datum: Sonntag, 26. Juni 2016
Ort: Stadion Reinshagen (KO 15 Uhr)
Andreas Heinen - Troisdorf Jets
Mit den Langenfeld Longhorns war diese Woche nicht nur ein Team der Spitzengruppe in der Regionalliga NRW, sondern auch einer der Aachener Angstgegner zu Gast im Ludwig-Kuhnen Stadion. Trotz vieler guter und spannender Begegnungen gelang den Vampires in den letzten drei jahren Regionalliga kein einziger Sieg mehr gegen das Team mit den Lila Hörnern im Wappen. Der bisherige Saisonverlauf dämpfte die diesjährigen Erwartungen an das Spiel im Vorfeld etwas. Zwar war man am Ende jedes der vergangenen fünf Spiele nur maximal einen Touchdown vom Sieg entfernt und konnte gegen jeden der Gegner mithalten, doch fehlte es immer wieder am letzten Quentchen Glück. So war man zu Saisonmitte etwas abgeschlagen auf dem letzten Platz einer außerordentlich ausgewogenen Regionalliga.

Von Beginn an zeigten die Spieler der Vampires jedoch daß man sich diesmal keineswegs damit zufrieden geben würde abermals ein Spiel aus der Hand zu geben. Die starke und gewohnt gut auf den Gegner eingestellte Defense der Aachener (ligaweit die wenigsten zugelassenen Punkten bisher) zeigte den verhalten beginnenden Langenfeldern voererst Grenzen auf. In Folge fand sich Aachens Quarterback Tobias Jarmuzek an der 42 Yard Linie der Langenfelder in einem vierten Versuch wieder, in dem er 2 Yard zu überwinden hatte um nicht den Ballbesitz an die Gäste abgeben zu müssen. Doch statt sich mit den 2 Yard zufrieden zu geben nutzte der Kapitän der Aachener Offense eine sich auftuende Lücke in der Langenfelder Verteidigung und lief die restlichen 40 Yards zum ersten Touchdown des Spiels und eine 07 : 00 Führung für die Vampires (Extrapunkt erfolgreich durch T.Jarmuzek).
Obwohl man zu diesem Zeitpunkt die Angriffbemühungen der Longhorns weitestgehend im Griff hatte leistete man sich in der Aachener Verteidigung zu Beginn des zweiten Viertels einen unverteidigten tiefen Pass der durch die Gäste zum Ausgleich in die Endzone getragen werden konnte. Nun war es die von Head Coach Juri Saragazki geführte Offense welche den Schnitzer ihrer Defense wett machte indem man im direkten Gegenzug ebenfalls einen tiefen Pass anbrachte, den Receiver Nils Heidingsfeld zur erneuten Führung verwertete. 14 : 07 (Extrapunkt T.Jarmuzek).
Die im American Football so wichtigen Anpassungen des Teams während der Halbzeit lief auf beiden Seiten erfolgreich so daß sich die Teams im dritten Viertel weitesgehend neutralisierten. Während die Langenfelder Defense es nun schaffte die Aachener auch in entscheidenden Plays zu verteidigen fabrizierte man in der Aachener Defense ebenfalls gute Arbeit indem Safety Florian Hölsken einen Pass der Gäste aus der Luft holte und mit dieser Interception einen Ballverlust für Langenfeld erzwang.
Im letzten Viertel marschierte der nun stärker gewordene Angrif der Langenfelder über das Feld und erzielte durch einen Lauf in die Endzone den Ausgleich zum 14 : 14. Knappe Spiele werden im letzten Viertel oft unter Ausnutzung der auslaufenden Spielzeit entschieden, und so konnten die zahlreich erschienenen Zuschauer ab diesem Zeitpunkt auf beiden Seiten des Spielfeldes desöfteren nervöse Blicke auf die Uhren beobachten. Nach einer kurzeitigen Verletzungspause, in der Backup Quarterback Jonas Schmelzer einsprang, konnte Tobias Jarmuzek zumindest 3 Punkte durch ein Field Goal aus 20 Yard Entfernung erzielen welches die Vampires 2 Minuten vor Ende
des Spiels mit 17 : 14 in Führung brachte. In dieser Spannenden Endphase gelang es den Vampires durch ein abermaliges Stoppen der Langenfelder Defense eine Menge an Zeit von der Uhr zu nehmen so daß nach einem kurzen Intermezzo der Aachener Offense nochmals der Ballbesitz an die Langenfelder ging. Die verbleibende Spielzeit lag unter 30 Sekunden so daß den Gästen nur übrig blieb mit risikoreichen langen Pässen den Weg in die Endzone zu finden. Mit Ablaufen der Uhr gelang es dem Langenfelder Quarterback sogar noch einen tiefen Ball erfolgreich in die Aachener zu werfen, doch reichte es nicht mehr für einen Touchdown. Das Aachener Team konnte sich dieses Jahr zum ersten Mal für eine gute Leistung belohnen und versucht nun, von diesem Erfolg angetrieben im Rückspiel gegen die Langenfelder nächste Woche diesen Erfolg zu wiederholen.

Am kommenden Sonntag starten die Langenfeld Longhorns gegen die Aachen Vampires in die Rückrunde der diesjährigen Saison. (Kickoff 16 Uhr, Jahnstadion)

Foto: Stephanie Mähren
Bereits am vergangenen Wochenende standen sich die beiden Teams gegenüber. Zwischen den Mannschaften entbrannte ein regelrechter Schlagabtausch, den die Vampires am Ende mit einem mehr als knappen Ergebnis von 17:14 für sich entscheiden konnten.
Nun bekommen die Horns eine neue Chance. "Wir müssen im Rückspiel unsere Fehlerquote zurückschrauben und insgesamt noch konzentrierter auftreten", berichtet Head Coach Michael Hap.
Rückblickend verlief die Hinrunde der Regionalliga 2016 für die Longhorns mit einigen Ups, aber auch Downs. "Die Liga ist in diesem Jahr unglaublich stark", resümieret Hap. "Ein Down war mit Sicherheit die erste Halbzeit gegen Remscheid. Highlights waren dagegen ganz klar die Spiele gegen Köln und Troisdorf."
Kim Reuter - Langenfeld Longhorns
Am letzten Sonntag reisten die Longhorns Prospects zu ihrem ersten Auswärtsspiel zum Tabellenführer nach Kerpen. In einem offenen Schlagabtausch schlugen die bis dato Zweitplatzierten Langenfelder die Bears mit 51:34 (7:28/7:7/6:7/14:9).

Die zweite Vertretung der Longhorns reiste mit einem extrem schmalen Kader ins südwestlich von Köln gelegende Kerpen, da die Seniors gleichzeitig ein Auswärtsspiel in Aachen bestreiten mussten und auch einige Verletzungen bzw. Krankheiten das Team beutelten. Doch trotz der oftmaligen Dreifachbelastung aus Offense, Defense und Specialteams freuten sich die Longhorns auf ein schönes Spiel bei überraschend sonnigem Wetter. Der Start jedoch verhieß nichts Gutes; nachdem die Prospects den Ball per Kick ins Spiel gebracht hatten, benötigen die in Orange spielenden Kerpener nicht lange um mit schönen Läufen und einem langen Pass auf die linke Seite die 7:0 Führung per Lauf durch die Mitte unter Dach und Fach zu bringen.

Jedoch dauerte es nicht lange ehe die Langenfelder Offense auf Temperatur gekommen war. Durch sehr gute Blocks der Offense Line um Stefan Corosidis, Nikolai Rud und Stefan Wegner konnte Jonas Laveglia durchstarten und einen 80 Yard-Touchdown erlaufen und so für den direkten Ausgleich sorgen (PAT: Timo Laveglia). Danach stoppte die Defense die Kerpener Offense früh, sodass durch einen Punt das Angriffsrecht wieder in die lila Reihen wechselte. Dieser Ballbesitz wurde auch direkt genutzt und durch einen schönen Pass von Quarterback Sebastian Reinert auf Stefan Rauscher über 90 Yards in 7 Punkte umgewandelt (PAT: Timo Laveglia). Nach einem sehr schönen Return der Bears bis an die 50 Yard-Line war es jedoch wieder die Langenfelder Defense, die u.a. durch einen Tackle for Loss durch Christopher Sack die Angriffsbemühungen der Bears unterband. Dies führte zu einem Turnover an Downs. Und da die Longhorns Offense jetzt in Fahrt war und Jonas Laveglia an diesem Tag nicht aufzuhalten war, wurde wiederrum herausragendes Offense-Line Blocking um Michael Voß, Tim Schlink, Maikn Muzyczka und Co. in einen erneuten Touchdown umgewandelt. Nach erfolgreichem PAT (Timo Laveglia) stand es somit 7:21.
Das erste Viertel war damit jedoch noch nicht zu Ende. Auch die Defense wurde jetzt immer stärker und zwang die Bears Offense zu einem frühen Fumble, sodass der Ball an der gegnerischen 20 Yard-Linie gesichert werden konnte. Nach einem erneut schönen Lauf von Jonas Laveglia war es diesmal Fullback Sinan Aliti, der das Leder-Ei aus 3 Yards über die Linie beförderte. Danach ließ sich Timo Laveglia auch durch zwei Strafen nicht davon abhalten, den PAT über 25 Yards zu verwandeln.
Nach einem schönen Kickoff zum Touchback durch Stefan Wegner ging es ins zweite Viertel. Nun war auch die Offense der Bears im Spiel. Nach einem wiederholt schönen Return bis an die 50 Yard-Linie landete ein Pass des Kerpener Quarterbacks auf der rechten Seite in den Armen vom Receiver und so stand es nach erfolgreichem PAT 14:28. Da die Langenfelder Offense danach gezwungen war den Ball per Punt abzugeben, kamen die Kerpener wieder an den Ball. Jedoch war es diesmal Linebacker Sven Schmidt der mit einem Strip-Sack seine hervorragende Leistung vorzeitig krönte und der Ball durch (den dieses Mal in der Defense-Line spielenden) Maik Muzyczka gesichert werden konnte. Danach folgte ein schöner Drive der Offense, der durch Pässe auf Michael Bügener und Läufe von Francois Rabilloud, sowie Timo Laveglia in einen erneuten Touchdown von Jonas Laveglia gipfelte. Somit stand es 14:35. Im folgenden Drive der Gastgeber eroberte Safety Jörg Engelstätter den Ball per Interception. Den abschließenden Drive der ersten Halbzeit konnten die Longhorns jedoch nicht nutzen, sodass ein Fieldgoal-versuch von Timo Laveglia aus 30 Yards leider nicht das Ziel fand. Die zweite Halbzeit startete ebenso furios wie die erste. Nach einem kurzen Kickoff-Return von Stefan Rauscher war es wieder einmal Jonas Laveglia, der im ersten Play der zweiten Hälfte erneut über 70 Yards überbrückte und es somit 14:42 stand (PAT Timo Laveglia).

Die zwei folgenden Drives endeten jeweils in Punts. Den darauf folgenden Drive nutzen die Bears durch Läufe und mehreren kurzen Pässe (sowie 2 Strafen der Longhorns) um bis an die 3-Yard-Linie vorzurücken und den Football dann über die Goalline zu bringen. Allerdings war der PAT nicht erfolgreich und wurde durch die Longhorns-Defense aufgehalten. Es stand 20:42.
Der folgende Drive der immer müder werdenden Longhorns endete erneut in einem Punt, sodass die Kerpener den Anfang des 4. Viertels zu einem erneut schönen Pass auf die rechte Seite zu einem Touchdown nutzen konnten. Jedoch war der Snap beim folgenden PAT viel zu hoch, sodass sich Cornerback Ricardo Giehl den Ball sichern konnten und das ganze Feld überbrückte und die 2 Extrapunkte somit aufs Konto der Longhorns wanderten. Das folgende Angriffsrecht der Longhorns begann erneut mit einem kurzen Return über Stefan Rauscher und wurde nach einigen Läufen durch Michael Bügener, nach erneut schönem Pass von Sebastian Reinert, zum 26:51 genutzt (PAT Timo Laveglia).
Eine erneute Interception der Männer in Lila (diesmal durch Stefan Rauscher) machte zunächst die Angriffsbemühungen der Kerpener zunichte, jedoch mussten sich auch die Longhorns früh wieder vom Ball trennen. Der letzte erfolgreiche Drive des Tages wurde vom Kerpener Halfback zum finalen Ergebnis von 34:51 genutzt. Ein danach folgender Onside-Kick wurde durch David Schönemann gesichert;dies beendete das Spiel. Die Langenfelder kehrten somit als Sieger vom ersten Auswärtsspiel des Jahres zurück und bedanken sich bei allen mitgereisten Anhängern.
Das nächste Spiel (und das letzte vor der Sommerpause) steigt am 02.07.2016 um 15 Uhr im Aggerstadion in Troisdorf.
Stefan Rauscher - Langenfeld Longhorns Prospects
Zumindest für eine Woche Tabellenführer
Dennis Schwartz (#77) feiert den Touchdown von Quarterback Jannik Nowak (#6) – Foto: Richard Welde.
Selten war die American Football Regionalliga in NRW so ausgeglichen wie in dieser Saison. Und dass offenbar jeder jeden schlagen kann, haben die Troisdorf Jets am Sonntag mit ihrem 28:6-Auswärtserfolg gegen die starken Cologne Falcons bewiesen. Zur Siegesfreude kam nach dem Spielende noch eine überraschende Nachricht hinzu.
Denn durch den 17:14-Sieg der Aachen Vampires gegen die Langenfeld Longhorns, stehen die Troisdorf Jets plötzlich an der Tabellenspitze auf Platz 1.
„Das hatte ich ehrlich gesagt gar nicht auf dem Schirm“, sagt Head Coach Andreas Heinen. „Wir arbeiten momentan von Spiel zu Spiel und da ist die Tabellensituation erst einmal zweitrangig. Man darf dem auch nicht zu viel Beachtung schenken, denn Langenfeld hat noch ein Spiel weniger als wir auf dem Konto. Für meine Jungs freut es mich natürlich trotzdem.“
Mit 50 Spielern an der Seitenlinie, war der Kader der Falcons voll besetzt. Einer der wichtigsten Protagonisten hatte sich jedoch nicht mit umgezogen – Top-Quarterback Robert Demers. Mit einer Schulterverletzung außer Gefecht gesetzt, ging für ihn Backup Martin Schmitter ins Spiel. Und auch wenn Schmitter ein insgesamt sehr ordentliches Spiel ablieferte, so konnte er seinen, für den präzisen Wurfarm gefürchteten, Teamkollegen nicht adäquat ersetzen.
Dennoch waren es die Gastgeber, die für die ersten Punkte auf dem Scoreboard sorgten. Zunächst mehr auf das Laufspiel setzend, fand dann ein langer Pass von Schmitter auf Jannik Leyendecker sein Ziel (6:0).
Wie in dieser Saison schon oft gesehen, kam die Jets-Offense zunächst wieder nicht aus den Puschen. Zum Glück hatte die Verteidigung der Troisdorfer Footballer aber einen sensationellen Tag erwischt und hielt die Falcons immer besser in Schach.
Das erste Aufatmen gab es für die Jets dann im zweiten Spielviertel durch einen Touchdown-Pass von Quarterback Jannik Nowak auf Wide Receiver Max Pütz. Mit dem verwandelten Extrapunkt durch Dennis Schwartz gingen die Jets in Führung (7:6).
Auch wenn der erste Touchdown durch einen Pass-Spielzug fiel, zeigte sich immer mehr, dass die Falcons-Defense an diesem Tag kaum ein Mittel gegen den starken Lauf-Angriff der Jets finden konnte. Das nutzten die Roten aus, was wiederum im wahrsten Sinne des Wortes Schwerstarbeit vor allem für die Offense Line bedeutete.
Deren Coach Andreas Brock hatte vor Spielbeginn noch den Ausfall von Starting-Center Savalan Zamani zu kompensieren, doch die Umstellung innerhalb der Angriffslinie, bei der es mehr als bei allen anderen auf optimal aufeinander eingespielte Teamkollegen ankommt, funktionierte vorzüglich.
So war es auch für Quarterback Jannik Nowak kein Problem, sich hinter seinen „dicken“ Jungs in die Endzone der Kölner Falken zu stürzen (14:6, PAT Schwartz). Eine anschließende Interception von Yannick Steger konnte die Jets-Offense dann aber nicht in Punkte ummünzen.
Schlimmer noch bekamen die Falcons knapp eine Minute vor der Halbzeit noch einmal den Ball, doch auch hier behielt die bärenstarke Verteidigung der Jets die Ruhe und sicherte die 14:6-Halbzeitführung.
Nach einem punktelosen dritten Quarter wurde es im letzten Spielviertel noch einmal spannend. Während sich die Falken an der Jets-Defense festbissen, schob sich die Offense der Troisdorfer wieder Yard für Yard über das Feld.
„Wir wussten, dass die Falcons eine hervorragende Passverteidigung haben, aber unsere Läufe bekamen sie nicht gut gestoppt“, so Andreas Heinen. „Unsere Running Backs haben ein verdammt starkes Spiel abgeliefert.“
Der nächste Touchdown für die Jets war dann eher von der kuriosen Sorte und ließ die vielen Jets-Fans im Stadion in Jubel ausbrechen. Quarterback Jannik Nowak tankte sich mit dem Ball in die Defense und zunächst sah es so aus, als wäre er unter einem Haufen Footballer begraben. Doch irgendwie schlüpfte Nowak, angeschoben von Fullback Niklas Hornen, durch die Reihen der Falcons und spazierte dann unbedrängt in die Endzone der Gastgeber (21:6, PAT Schwartz).
Dem letzten Touchdown der Jets ging dann wieder eine starke Aktion der Defense voraus. Jannik Grützenbach schnappte sich einen Pass von Kölns Quarterback Schmitter und brachte seine Offense-Kollegen zurück aufs Feld. Erneut liefen die Jets den Gegner schwindelig, mit dem krönenden Abschluss durch Kai Schollenberg zum 28:6-Endstand (PAT Schwartz).
Am kommenden Sonntag, den 26. Juni 2016, geht es direkt weiter für die Jets. In Remscheid treffen die Roten dann auf den Amboss, der am Samstag nicht über ein 21:21-Unentschieden gegen die Solingen Paladins hinauskam.
Cologne Falcons vs. Troisdorf Jets
06:28 (6:0/0:14/0:0/0:14)
06:00 Pass Leyendecker (Schmitter, 26 Yards)
06:07 Pass Pütz (Nowak, 27 Yards, PAT Schwartz)
06:14 Lauf Nowak (2 Yards, PAT Schwartz)
06:21 Lauf Nowak (8 Yards, PAT Schwartz)
06:28 Lauf Schollenberg (1 Yard, PAT Schwartz)
Andreas Heinen - Troisdorf Jets
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