Seniors
Am vergangenen Sonntag bestritten die Langenfeld Longhorns Seniors ihr letztes Heimspiel vor der Sommerpause. Zu Gast waren die Paladins aus Solingen. Beide Mannschaften lieferten sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, aus dem die Horns am Ende der Partie mit 14:13 als glücklicher Sieger hervorgingen.

Die Punkte wurden erzielt durch einen Pass von Björn Roese auf Florian Zuber sowie einem Lauf von Runningback Daniel Berg. In beiden Fällen erzielte Marcel Kirchner den Zusatzpunkt. „Solingen war der schwere Gegner, den wir erwartet haben“, berichtet der Langenfelder Headcoach Michael Hap nach der Begegnung.
„Wir selbst haben uns jedoch auch schwer getan, was sich vor allem im aberkannten Touchdown und den zahlreichen Redzone-Situationen gezeigt hat. “Besonders hervorzuheben ist jedoch die gute geschlossene Teamleistung der Horns. „Es war ein hartes aber dennoch auf beiden Seiten sehr faires Spiel.“
Während der Sommerpause haben die verletzten Spieler die Möglichkeit, sich auszukurieren. Die Coaches, von denen viele nicht nur für die Seniors sondern auch für die Prospects verantwortlich sind, arbeiten während der kommenden Wochen an der Vorbereitung der bevorstehenden Spiele. Dabei rückt ab sofort auch schon die Vorbereitung für die Saison 2017 mit in den Blick.
Am 27.08. wird der Spielbetrieb in der Regionalliga NRW wieder aufgenommen. Dann stehen sich die Horns und die Troisdorf Jets zur Rückrunde gegenüber.
Kom Reuter - Langenfeld Longhorns
50:42 Sieg gegen den Tabellenführer

#5 Julian Zorc auf dem Weg zum Touchdown (Foto: Nick Jungnitsch)
Die lange Durststrecke der „Men In Blue“ ist beendet. Der erste Sieg ist eingefahren. Das man dabei den, bis vor dem Spiel verlustpunktfreien Tabellenführer aus Paderborn geschlagen hat, versüßt den ersten Sieg obendrauf.
Mit 50:42 schickte man die Dolphins wieder zurück nach Ostwestfalen. Dabei hatte es in der Schlussphase bereits 50:28 gestanden, ehe zwei schnelle Touchdowns der Gäste noch einmal für Spannung sorgten. Doch diesmal war im Spiel alles anders. Die „Men In Blue“ steckten einen Rückstand im ersten Viertel weg (3:9), fanden ins Spiel, gingen in Führung und behaupteten diese auch in der intensiven Schlussphase bis zur letzten Sekunden. Trotz einiger aufkommender Konzentrationsfehler ließ man sich den Sieg nicht mehr nehmen.
Dabei sah es zu Beginn aus, als würde der Favorit sich durchsetzen können. 3:9 hieß es nach dem ersten Viertel, dann platzte der Knoten in der Offense. Quarterback Fabian Schorn fand in fast jeder Situation die richtige Lösung, brachte die Bälle immer wieder in die Hände der Receiver. Zunächst war es Yannick Baumgärtner, dann Samuel Grotz, die mit ihren Touchdowns für Jubel sorgten. Zwischendurch lief auch Julian Zorz noch in die Paderborner Endzone. Mit dem 24:9 im zweiten Viertel bahnte sich schon ein wenig die Überraschung an, doch die Dolphins verfügen über ein überragendes Importtandem. Quarterback Ethan Haller suchte immer wieder seinen Receiver C. Richmond. So konnten die Gäste auf 24:22 verkürzen, doch bei den Cardinals hatte ihr Quarteback Fabian Schorn einen echten „Sahnetag“ erwischt. Am Ende standen für ihn 392 geworfene Yards in der Statistik. Hauptabnehmer der Pässe in der zweiten Hälfte: Yannick Baumgärtner. Gleich drei weitere Touchdowns konnte der Wide Receiver erzielen. Auch Julian Zorz schlug noch einmal zu. Es ging über 44:22 zum 50:28, ehe das Dolphins Duo Haller / Richmond noch zweimal zuschlagen konnte. Ändern am Erfolg der Cardinals konnten sie nichts und die Überraschung war perfekt.
Die harte Arbeit der letzten Trainingswochen und der Glaube an die eigene Leistung, die Cardinals haben sich mit der starken Vorstellung gegen den Tabellenführer selber belohnt.
„Wir können jeden schlagen, warum nicht auch Paderborn“, hatte Headcoach Yves Thissen noch vor dem Duell mit dem Ligaprimus zu Protokoll gegeben. Sein Team hat mit dem Spiel eindrucksvoll untermauert, dass man weit besser ist, als es der Tabellenplatz aussagt.
Für die anstehende Rückrunde gibt der Sieg zusätzliche Motivation. Vor allem für die nächste Aufgabe, denn diese heißt in zwei Wochen erneut Paderborn. Dann kommt es bei den Dolphins zum Rückspiel.
Dirk Unverferth - Essen Assindia Cardinals
Bildergalerie von uns:
Am letzten Samstag, dem 02.07.2016 reisten die Longhorns Prospects zum letzten Spiel vor der Sommerpause zu den Troisdorf Jets II. Nach einem wechselhaften und stark umkämpften Spiel trennten sich beide Mannschaften 16:16 (0:0/0:3/0:6/16:7).

An diesem ersten Samstag im Juli 2016, der sich, das Wetter betreffend, sehr wechselhaft zeigte, traten die Prospects zum Rückspiel gegen die Jets aus Troisdorf an um die Hinspielniederlage wettzumachen. Der Start jedoch verlief auf beiden Seiten nicht sehr vielversprechend. Nach einem Schönen Kickoff-Return von Debütant Daniel Mücke gelangen den Longhorns zwar zwei First Downs, jedoch konnte man eine folgende Fourth-Down Conversion nicht erfolgreich gestalten, sodass Troisdorf in Ballbesitz kam. Diesen konnte jedoch auch die Troisdorfer Offense nicht nutzen, sodass sie den Ball relativ schnell wieder per Punt hergaben.
Es folgte ein erneut durch einen Punt endender Drive der Männer in Lila, doch auch dem Heimteam wollte noch nichts erfolgreiches gelingen, sodass einem schönen Sack der Langenfelder Defense eine Interception von Stefan Rauscher folgte. In der Folge das gewohnte Bild bei den Longhorns: Punt und somit erneuter Ballbesitzwechsel.
Im folgenden Drive der Hausherren konnten die Zuschauen nun erstmals eine schöne Angriffsserie der in weinrot spielenden Jets betrachten. Einem langen Lauf bis an die 20 Yard-Line folgten weitere kurze Läufe, sodass der Downmarker plötzlich First and Goal anzeigte und die Defense der Longhorns ins Schwitzen brachte. Jedoch hielten die Verteidigungsreihen der Gäste stand, sodass die Troisdorfer es nicht schafften das letzte fehlende Yard zu überbrücken.
Im folgenden Drive, der von der 1-Yard-Linie begann, zeigten nun erstmals auch die Longhorns Prospects, das auch sie in der Offensive über gefährliche Spieler verfügen. Nach einem wunderschönen Pass von Sebastian Reinert auf Max Grimm, den der Receiver bis an die gegnerische 40 Yard-Linie trug, folgten schöne Läufe von Timo und Jonas Laveglia, sodass die Langenfelder in Reichweite der Endzone kamen, es jedoch wiederum nicht schafften mit 4 Versuchen ein First-Down zu erreichen, sodass die Jets wieder ihr Glück versuchen konnten.
Die Defense der Prospects fand nun aber endgültig so richtig ins Spiel und in Person von Danny Mattukat und seiner Interception gelangen sie wieder ins Ballbesitz, konnten diesen aber leider wiederum nicht in Punkte umwandeln; ein Field Goal von Richard Grubmüller fand leider nicht das Ziel.
Während Troisdorf mit ihrer Offense wieder um Yards kämpfte, forcierten Adriano Albrecht und Jörg Engelstätter einen Fumble des Troisdorfer Runningbacks, den Danny Mattukat sichern konnte. Nun war es endlich so weit: Timo Laveglia gelangen mit einem 23-Yard Field-Goal zum 0:3 die ersten Punkte des Spiels.
Damit ging es in die Halbzeitpause.
Die Defense der Horns dominierte im Folgenden die Offense der Heimmannschaft und nach einem Sack von Richard Grubmüller und einem abgewehrten Pass von Peter Pütz gelang es Nikolai Rud einen Fumble der Gastgeber zu sichern. Die erspielte Führung der Longhorns sollte nun noch weiter ausgebaut werden. Timo Laveglia gelang mit einem 30-Yard Fieldgoal das 0:6. Die Jets trennten sich dann erneut schnell vom eigenen Angriffsrecht und nach 3 kurzen Pässen von Sebastian Reinert auf Stefan Rauscher und Läufen von Jonas und Timo Laveglia, schaffte Timo Laveglia erneut das Leder-Ei aus 30 Yards durch die Torstangen zu kicken und es stand 0:9.
Zum Ende des dritten Quarters zeigten nun auch die Jets, dass sie eine schöne Angriffsserie auf den Kunstrasen zaubern konnten. Nach einem kurzen Pass und schönen Läufen bis an die 50 Yard- bzw. die 30 Yard-Linie, standen die Troisdorfer nun wieder vor der Endzone der Horns. Der erste Spielzug des 4. Quarters brachte nun endlich auch die ersten Punkte der Hausherren auf die Anzeigetafel. Nach erfolgreichem PAT stand es 7:9. Die Langenfelder Offense lief leider zu Beginn des Horns-Quarters nicht richtig rund, sodass es zum Punt kam und nach einem langen Lauf des Quarterbacks und zahlreichen weiteren Runs, waren die Jets kurz davor erneut einen Touchdown zu erzielen. Ein Sack der Defense jedoch verhinderte dies, sodass es nur zu einem Field-Goal reichte und zur ersten Führung der Troisdorfer.
Die Offense kam nun aber stark zurück und nach einem erneut schönen Pass auf die rechte Seite auf Daniel Mücke, gelang Jonas Laveglia mit einem Lauf über die linke Seite der erste Touchdown der Horns und nach erfolgreichem PAT durch Timo Laveglia stand es 10:16. Die Abwehrreihen der Männer in Lila wurden jedoch immer müder, sodass der Offense der Jets, nach einem Pass bis an die 25 Yard-Linie, ein erneuter TD-Lauf gelang und es ausgeglichen 16:16 stand. Der darauf folgende PAT konnte aufgrund eines schlechten Snaps jedoch nicht erfolgreich gestaltet werden, sodass keine erneute Führung der Jets resultierte.
Im Folgenden wurde es sehr dramatisch. Zwar gelangen den Horns in Person von Sinan Aliti und Jonas Laveglia etliche Yards nach Vorn zu rücken, vom Angriffsrecht mussten sie sich trotzdem per Punt trennen. Danach folgte ein spektakulärer Run der Jets durch ihren Runningback über 70 Yards, dieser wurde jedoch zurückgepfiffen, da es in der Offense ein unerlaubtes Holding gab. Daraufhin folgten weitere Lauf-Versuche und bei einem dieser Versuche schaffte es die Defense-Line der Longhorns bis zum Runningback durchzubrechen und einen Fumble zu erzwingen, der dann auch gesichert wurde. Nun hatten die Longhorns, mit unter 2 Minuten zu spielen, die Chance wieder in Führung zu gehen. Jedoch leistete sich die Offense eine Interception, sodass nun wiederum die Gastgeber die Chance auf den Sieg hatten.
Mit ca. 40 Sekunden auf der Uhr gelang es dem Troisdorfer Quarterback jedoch nicht mehr einen Receiver zu finden, sodass die Uhr herunterlief und es bei einem gerechten Unentschieden blieb. Die Longhorns bedanken sich bei allen mitgereisten Fans und Helfern und verabschieden sich nun in die Sommerpause. Das nächste Spiel findet am 28.08.2016 in Duisburg bei den Thunderbirds statt.
Kom Reuter - Langenfeld Longhorns
Eine starke Abwehrleistung reichte nicht: Mit 17:14 (10:7) haben die Zweitliga-Footballer der Lübeck Cougars ihr Match bei den Cologne Crocodiles verloren und damit den Anschluss an die Tabellenspitze vorerst verpasst. Wenige Sekunden vor dem Ende hatten die "Berglöwen" in der Domstadt dabei noch einmal die Chance auf den Sieg - im finalen Offense-Drive lief ihnen dann aber schlicht die Zeit davon. Für die Cougars-Zähler sorgten Jamie Dale, Mike Kresowaty (beide 6) und Cody Journell (2).

"Immer wenn man einen gegnerischen Angriff bei zehn Punkten hält, erwartet man einen Sieg. Wir hatten die Möglichkeit als Sieger vom Platz zu gehen, haben sie aber einfach nicht genutzt", sagte ein enttäuschter Head Coach Willie J. Robinson. Seine Cougars verschliefen den Start beim Tabellenzweiten, kassierten erst ein Field Goal von Florian Mentges, dann landete ein Pass von Cougars-Spielmacher Perez Mattison bei Kölns Nico Schnier, der den Ball in die Lübecker Endzone zurück tragen konnte. 0:10 aus Cougars-Sicht. Kalte Dusche zum Auftakt in Chorweiler. Noch im ersten Viertel war es dann Mike Kresowaty, der die Cougars nach einem tollen Mattison-Zuspiel zurück ins Spiel brachte. Im zweiten Viertel blieb es punktlos. 7:10 zur Halbzeit.
Auch im dritten Viertel dominierten die Abwehrreihen, erst im letzten Spielabschnitt fielen schließlich wieder Punkte. Zuerst fing Max Reuter einen Touchdown für Köln, dann stellte Lübecks Jamie Dale mit einem Lauf zum 14:17 den alten Abstand wieder her. Dann kam es knüppeldick für die Cougars: Erst verwehrten die Schiedsrichter einem Cougars-Touchdown die Anerkennung, dann kickte Cody Journell anschließend bei einem Field-Goal-Versuch zu kurz, anstatt für den Ausgleich zu sorgen. Mit rund einer Minute Spielzeit auf der Uhr kamen die Lübecker später zwar noch einmal in Ballbesitz - doch die verbleibende Spielzeit reichte nicht, um noch etwas Zählbares aus Köln mitzunehmen.
"Wir dürfen jetzt den Kopf nicht hängen lassen. Wir haben jetzt acht Spiele in acht Wochen - wir müssen also schnellstens analysieren, woran die Niederlage genau gelegen hat und daran arbeiten", so Robinson weiter. Zusätzlich bitter: Der erst vergangene Woche angereiste US-Receiver Terrance Lewis schied in seinem ersten Spiel für die Cougars mit Verdacht auf einen Bänderriss im Knie verletzt aus. Genaueres sollen morgen die Untersuchungen in Lübeck bringen.
Am nächsten Sonntag haben die Cougars Aufsteiger Ritterhude Badgers am Buniamshof zu Gast. Kickoff ist um 15 Uhr.
Scoreboard
03:00 Florian Mentges Field Goal
10:00 Touchdown Nico Schnier (Kick Florian Mentges)
10:07 Mike Kresowaty (Kick Cody Jounell)
17:07 Max Reuter (Kick Florian Mentges)
17:14 Jamie Dale (Kick Cody Jounell)
Jan Wulf - Lübeck Cougars
Mit 37:7 (9:0/28:0/0:0/0:7) gewannen die Kiel Baltic Hurricanes bei den Berlin Adlern. Eine starke erste Halbzeit reichte dabei, um den vierten Saisonsieg einzufahren. In der zweiten Spielhälfte probierten die Canes viel aus, wurden jedoch auch etwas fahriger. So blieb es lange beim 37:0. Thiadric Hansen erzielte dabei zwei Touchdowns, einen nach Pass von Quarterback Logan Schrader und einen nach einer Interception. Schrader selbst, Lukas Rehder, Lennart Stolina und Benedikt Englmann sorgten für die weiteren Scores. In der letzten Minute gelang den Gastgebern dann noch ein Touchdown nach einem Fumble der Kieler.
Benedikt Englmann (Foto: Michael Zelter)
„Die Defense hat ein konstant starkes Spiel gemacht und vor allem in der Line den Druck beständig aufrecht erhalten. Unsere Offense hat eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, in der zweiten haben wir leider etwas geschwächelt“, sagte Hurricanes Head Coach Marcus Herford nach dem Spiel. Verzichten mussten die Hurricanes in Berlin und den kommenden Spielen auf Defensive Tackle Austin Teitsma. Der 25-jährige Amerikaner reiste aufgrund einer Krankheit, die ihn seit dem siebten Lebensjahr begleitet und im letzten Monat dazu führte, dass sich sein Zustand stark verschlechterte, zurück in die USA. Darum trugen viele Hurricanes-Spieler an diesem Tag seine Nummer 74 auf dem Arm. „Wir wünschen Austin, dass es ihm schnell besser geht“, so Defensive Lineman Aaron Boadu, „Wir wollten so weitermachen wie wir mit ihm gespielt haben und wie er es vorlebte – immer mit Vollgas.“ Mit sechs Quarterbacks Sacks und nur 98 zugelassenen Yards, die sich aus 109 Passing und -11 Rushing Yards zusammensetzen, ist dies gelungen. „Die Defensive Line hat stark gespielt und uns dahinter damit das Leben leichter gemacht und uns mit dem Druck auf den Quarterback auch die drei Interceptions ermöglicht“, sagte Linebacker Thiadric Hansen.
Die Hurricanes erhielten zu Beginn des Spiels als Erste den Ball und arbeiteten sich erfolgreich über das Feld. Benedikt Englmann schloss diese erste Angriffsserie mit einem 34-Yard Fieldgoal ab. Nach einem Punt der Berliner marschierten die Canes in ihrem zweiten Drive schneller über das Feld. Zunächst lief Quarterback Logan Schrader selbst für 46 Yards und warf dann einen Pass auf Paul Häberlein, der an diesem Tag erstmals in der Startaufstellung stand und Xavier Mitchell vertrat, der somit ein wenig geschont werden konnte. Häberlein trug den Ball bis an die 2-Yard Linie der Adler. Von dort aus vollendete Thiadric Hansen, der wieder einmal für ein paar Spielzüge auch in der Offense eingesetzt wurde, nach einem kurzen Pass von Schrader in die Endzone zum 9:0 aus Kieler Sicht.
Mit dem nächsten Berliner Angriff ging es ins zweite Viertel. Doch während die Gastgeber sich in der gesamten ersten Hälfte immer entweder mit einem Punt vom Ball trennen oder eine Interception hinnehmen mussten, legten die Hurricanes im zweiten Quarter vier Touchdowns nach. Zunächst fing Lukas Rehder einen Touchdownpass von Logan Schrader zum 15:0. Der PAT misslang. Nach einer Interception von Brandon LeBeau, die er bis weit in die Berliner Hälfte zurücktrug, sorgte Schrader kurz darauf selbst für die nächsten Punkte. Nur zwei Berliner Spielzüge später fing Jan Abrahamsen den Pass von Adler-Quarterback Paul Zimmermann ab und brachte sein Team so schnell wieder in Ballbesitz. Die Offense dankte es ihm mit den nächsten Punkten durch einen Pass auf Lennart Stolina. Benedikt Englmann sorgte mit einer Two-Point Conversion nach dem Touchdown für den 29:0 Zwischenstand. Nach einem Punt der Berliner gelang es den Gastgebern einen Fumble von Logan Schrader zu forcieren und zu erobern. Doch Thiadric Hansen gab prompt die Antwort, als er im darauffolgenden Spielzug den Pass von Berlins Spielmacher Zimmermann abfing und den Ball über 32 Yards zum Touchdown zurücktrug. Chris McClendon erlief die Two-Point Conversion im anschließenden Extrapunktversuch zum 37:0 für Kiel.
So ging es für die Teams in die Halbzeitpause. Mit zwei Berliner Punts nach je nur drei Spielzügen und einem nicht erfolgreichen Fieldgoalversuch der Kieler blieb das dritte Quarter punktlos. Mit einer langen Angriffsserie von der eigenen 14-Yard Line bis an die Berliner Redzone ging es ins Schlussviertel. Doch die Canes konnten weder diesen, noch den nächsten langen Drive abschließen. Bei noch 25 Sekunden Spielzeit verloren sie dann forciert durch Berlins David Leisegang noch einmal den Ball, den Lawrence Williams aufnahm und über 49 Yards bis an die Kieler 21-Yard Line trug. Bei weniger als zehn Sekunden verbleibender Spielzeit gelang Paul Zimmermann der Touchdownpass auf Julian Kassler.
Für die Hurricanes geht es nach der Hälfte der Saisonspiele nun in eine kurze, einwöchige Sommerpause, bevor die Vorbereitung auf die Berlin Rebels beginnt. Am 23. Juli empfangen die Kieler den aktuellen Tabellenführer im Kilia Stadion, der parallel zum Spiel der Hurricanes bei den Adlern die Hamburg Huskies zu Gast hatte und mit 51:7 schlug. In der Tabelle hat sich durch die Ergebnisse vom Wochenende nichts verändert. Die Rebels führen weiterhin die GFL Nord an, gefolgt von Dresden, Braunschweig und Kiel auf den Playoffplätzen.
Berlin Adler – Kiel Baltic Hurricanes 7:37 (0:9/0:28/0:0/7:0)
1. QTR
0:3 #87 Benedikt Englmann, 34-Yard Fieldgoal
0:9 #2 Thiadric Hansen, 2-Yard Pass #10 Logan Schrader. PAT failed
2. QTR
0:15 #88 Lukas Rehder, 3-Yard Pass #10 Logan Schrader. PAT failed
0:21 #10 Logan Schrader, 6-Yard Lauf. PAT failed
0:29 #84 Lennart Stolina, 5-Yard Pass #10 Logan Schrader. 2-PC #87 Benedikt Englmann
0:37 #2 Thiadric Hansen, 32-Yard Interception Return. 2-PC #1 Chris McClendon
3. QTR
keine Punkte
4. QTR
7:37 #84 Julian Kassler, 21-Yard Pass #12 Paul Zimmermann. PAT good
Bettina Büll - Kiel Baltic Hurricanes -
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