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Düsseldorf Panther – Cologne Crocodiles: 48. Auflage des ‚ewigen Duells‘
Zu diesem Duell muss man ‚eigentlich‘ nichts sagen - oder aber ungeheuer viel. Düsseldorf gegen Köln, Panther – Crocodiles, das Schlusslicht der GFL gegen die Überflieger der GFL 2, wer ist der Beste im Westen? Am Samstag (17. September 2016, 15 Uhr) steigt im Stadion des VfL Benrath das Hinspiel der Relegation der German Football League, nach dem Rückspiel zwei Wochen später steht fest, welcher der beiden alten Rivalen Nordrhein-Westfalen im nächsten Jahr im deutschen Football-Oberhaus vertritt.

Das erste Relegationsspiel ist im Übrigen bereits das 48. Aufeinandertreffen der beiden alten Rivalen – keine Begegnung hat es in Deutschland öfter gegeben! Die Gesamtbilanz spricht mit 25 Siegen bei 18 Niederlagen und vier Unentschieden für die Panther. Der Aussagewert dieser Zahlenspiele tendiert allerdings gegen Null, schließlich fand das jüngste Duell bereits vor 15 Jahren statt. Damals gewannen die Landeshauptstädter beide Partien (28:21 und 21:3), nachdem die Krokodile ein Jahr zuvor in ihrem sechsten Anlauf endlich ihren einzigen Meistertitel geholt hatten.
Auf den ersten Blick scheint die Ausgangsposition klar, scheinen die Karten recht einseitig verteilt zu sein. Gastgeber Panther hat in diesem Jahr in der GFL noch kein Spiel gewonnen, der letzte Sieg des sechsmaligen deutschen Meisters war nach der ebenfalls sieglosen Spielzeit 2014 das 30:0 gegen die Berlin Adler am 25. April 2015. Kurz und schlecht: Seit 2014 haben die Panther lediglich eines von 38 Spielen gewonnen – keine Bilanz, die für übermäßig viel Selbstvertrauen sorgt. Die Crocodiles hingegen haben nach der 20:26-Niederlage in Paderborn am 8. Mai dieses Jahres 12 Spiele in Folge gewonnen, mit einem durchschnittlichen Score von 40:12, im entscheidenden zweiten Aufeinandertreffen wurden die Dolphins aus Paderborn mit 56:16 deklassiert. Kein Wunder, dass die Crocos bereits Gespräche mit der Stadt Köln geführt haben, wie das kleine Stadion in Chorweiler für die nächste Saison erstliga-tauglich ausgebaut werden soll.
Was den Panthern Mut macht, ist die Entwicklung des Teams in den vergangenen vier Wochen: Seit Jörg Mackenthun als bereits dritter Defense Coordinator dieses Jahres (zusätzlich unterstützt durch Ex-Profi Anthony Doghmi) die Abwehr coacht, hat sich die Düsseldorfer Deckung deutlich verbessert. Zudem hat auch das knappe Dutzend Jung-Panther, die nach Saisonende der U19 zum GFL-Kader stießen, für neuen Schwung und beinahe schon Begeisterung im gesamten Team gesorgt. Wobei die ehemaligen Jugendspieler auch noch eine besondere Rechnung mit den früheren U19-Akteuren der Kölner offenhaben: Durch mehrfache Absagen wegen angeblich unbespielbarer Plätze in der Domstadt blieb den Düsseldorfer die Revanche für die 21:26-Niederlage im ersten Duell (und damit der durchaus mögliche Durchmarsch ins deutsche Endspiel) versagt.
Eine weitere Ermutigung erhalten die Panther ausgerechnet von einem Ur-Kölner. Hans-Peter Weber, in ganz Football-Deutschland nur als ‚Auge’ bekannt, beliebt und respektiert, weist auf den Unterschied zwischen erster und zweiter Liga hin: „In puncto Tempo und Härte liegen Welten zwischen der GFL und der GFL2“, sagt ‚Auge‘, der zwar Domstädter, aber als .Macher‘ des Lokalrivalen Falcons kein ausgesprochener Crocos-Fan ist, und tippt deshalb: „Ich sehe die Chancen auf den Gesamtsieg mit 60:40 zugunsten der Panther.“
Relegation zur German Football League, Gruppe Nord, Hinspiel:
Düsseldorf Panther – Cologne Crocodiles
Samstag, 17. September 2016, 15 Uhr;
Benrather Stadion an der Karl-Hohmann-Straße; Eingang über Bayreuther Straße
Eintritt: € 12,-; Ermäßigte € 10,--
Live-Übertragung durch das Fanradio: http://www.duesseldorfpanther.de/panther-radio/
Jürgen Nitsch - Düsseldorf Panther
Paderborn Dolphins übertreffen die Erwartungen des sportlichen Vorstandes
Die Herren der Paderborn Dolphins können die German Football League 2 - Saison 2016 auf dem zweiten Tabellenplatz abschließen. Mit zehn gewonnenen Partien und nur vier Niederlagen können die Dolphins eine positive Bilanz nach dieser Saison ziehen. Das zweite Jahr – welches in der Regel als schwieriges Jahr für einen Aufsteiger beschrieben wird – brachte die Mannschaft noch einmal einen Schritt weiter. Für den sportlichen Leiter und Vorsitzender der Paderborn Dolphins, David Schmidtmann, ein äußerst zufriedenstellendes Ergebnis.
Die Herren der Paderborn Dolphins ziehen nach der GFL2 Saison ein positives Fazit. Natürlich hallte in den Köpfen der Paderborn Dolphins noch die Niederlage aus dem Spiel gegen die Bielefeld Bulldogs nach, aber mit einer entsprechenden Distanz zum letzten Spiel können die Paderborn Dolphins nur positiv in die Zukunft schauen.
Vor Saisonbeginn hatte Head Coach Carsten Weber gemeinsam mit Präsident David Schmidtmann einige Ziele formuliert, unter anderem wollte man die vermeintliche Auswärtsschwäche ‚hinter sich lassen', vor auswärtigen Publikum also mehr gewonnene Spiele erzielen. Statistisch gesehen können die Dolphins hinter dieses Ziel einen Haken machen. Die Paderborn Dolphins schlossen die Saison 2016 mit zehn gewonnenen Spielen und nur vier Niederlagen (10-0-4) ab. Das Ergebnis 2015 ließ sich aber ebenfalls schon sehen. Hatte man im ersten GFL2-Jahr gleich mit acht Siegen und sechs Niederlagen eine deutliche Marke in der GFL 2 Nord hinterlassen.
Den zweiten Tabellenplatz hatte man erst gar nicht in Betracht gezogen, sondern war bewusst vorsichtig und zurückhaltend an die Saisonplanung gegangen. Neben Veränderungen im Trainerumfeld war David Schmidtmann aber ebenfalls bewusst, dass das zweite Jahr in der GFL 2 sicherlich schwerer werden würde. Einige Spieler hatten die American Football Uniform an den Nagel gehangen und die Euphorie der neuen Liga ließ langsam nach. Ein besonderes Bonbon präsentierte Schmidtmann dann mit der Verpflichtung von US-Boy Ethan Haller. Haller war bereits im Aufstiegsjahr der Quarterback der Paderborn Dolphins und hatte 2014 eine perfekte Saison mit den Ostwestfalen gespielt. Von seiner Qualität überzeugt, setzte Schmidtmann auch 2016 auf Ethan Haller.
Eine nicht einfache Entscheidung, die David Schmidtmann vor der Saison tätigte, denn Schmidtmann setzte mit Haller auf einen Quarterback, der mit über 30 Jahren nicht mehr zu den jüngsten Spielmachern gehört. Doch die Investition und das Vertrauen in die Fähigkeiten von Haller wurden mehr als belohnt. Haller, der als exakter und akkurater Pass- und Pocket-Quarterback bekannt ist, legte gleich in den ersten Spielen sehr gut los. Am Ende stand in der Total Offense Statistik für die Paderborn Dolphins mehr als 5.000 Passing Yards. Damit führte Haller die Statistik mehr als deutlich an. Die weiteren Teams lagen mit mehr als 500 Yards hinter den Dolphins.
Auch die Auswahl an weiterer Verstärkung aus den USA zeigte Wirkung. Neben Haller spielte auch Receiver Cameron Richmond eine überragende Saison. Mit mehr als 30 gefangenen Touchdown-Pässen und knapp 2.500 gefangenen Yards erzielte er insgesamt mehr als 200 Punkte für die Dolphins in einer Saison. Linebacker Andrew Traver und Defensive Liner Andre Starks brachten nicht nur eine gewisse Ruhe in die Defensive, sondern sorgten durch ihre unauffälligen aber zielgerichteten Defensiv-Arbeit für die notwendige Rückendeckung.
Am Ende reichte es dann zu Platz zwei in der Tabelle. Wenn man die vier Niederlagen der Saison im Detail betrachtet, kann man teilweise unzufrieden sein, vor allem über die unnötigen Niederlagen gegen Bielefeld und Essen. Allerdings muss man auch anerkennen, dass die Spiele gegen Lübeck und Köln in der Rückrunde mehr als ‚verdient‘ verloren wurden. Besonders das Spiel gegen die Cologne Crocodiles zeigte, dass das Team aus der Domstadt am Rhein schon weiterentwickelt war und an dem Tag einfach einen besseren American Football spielte als die Ostwestfalen.
Entwicklungspotential gab es ebenfalls in diesem Jahr bei den Dolphins zu erkennen. Gerade zu Beginn der Saison war die Ausbeute bei den PATs nach dem Touchdown so schlecht, dass es besser war für die Dolphins, die Two Point Conversion zu spielen. Trotz einer Erfolgsrate von nur 25 % erreichten die Dolphins damit mehr Punkte als mit dem PAT. Einen Umstand, den auch Head Coach Carsten Weber direkt erkannte und gegensteuerte. Schon nach drei Partien hatten die Dolphins diese Schwäche im Griff und gelangten zu alter Stärke zurück.
Was die Paderborner im gesamten Jahr nicht in den Griff bekamen, war die Verteidigung gegen sehr gute und agile Receiver. Immer wieder zeigte sich bei den Dolphins, dass ein Mittel gegen die Defensive ein gutes Receiver-Gespann auf den Flügeln sein konnte. Die Runningback-Abteilung der Dolphins blieb sicherlich auch hinter den theoretischen Möglichkeiten. Sicherlich auch eine Berechenbarkeit, die Teams in der Rückrunde ausnutzten, wenn sie gegen die Dolphins antraten.
Trotz allem Verbesserungsbedarfs bleibt am Ende sowohl für den Paderborner Head Coach Carsten Weber als auch für den sportlichen Leiter David Schmidtmann ein rund um positives Fazit. Schmidtmann sagte nach dem letzten Spiel: „Hätte mir jemand vor der Saison gesagt, dass wir am Ende um die Meisterschaft mitspielen und auf dem zweiten Tabellenplatz landen, dann hätte ich gesagt ‚Ja klar‘ und wäre lächelnd gegangen. Wir sind von unserer Arbeit und unserem Team überzeugt, und es sei noch einmal betont – die Mannschaft hat unsere Erwartungen weit übertroffen“. David Schmidtmann weiß aber auch, dass die Messlatte nun extrem hochgelegt ist.
Für die kommende Saison startete direkt nach dem Spiel in Bielefeld die Planung. Für die Paderborn Dolphins geht damit eine mehr als erfolgreiche Saison als Vizemeister der GFL 2 Nord zu Ende. Im dritten Jahr wird es sicherlich noch einmal erneut herausfordernd. Personalfragen will Schmidtmann wie in den kommenden Jahren früh beantworten. „Wir haben sehr gute Erfahrung damit gemacht, dass wir bereits früh mit einer sehr detaillierten Planung begonnen haben. So wusste jeder – Spieler, Trainer, Betreuer usw. - wie es in der kommenden Spielzeit weitergeht“, so Schmidtmann.
Die Dolphins hoffen, dass sie an die Erfolge der vergangenen Jahre anknüpfen können und freuen sich schon jetzt auf die Saison 2017.
Björn Gorniak - Paderborn Dolphins (Foto: John Bishop)
Die Dresden Monarchs erwarten auf heimischem Rasen die Saarland Hurricanes

Buchstäblich in letzter Sekunde sicherten sich die Dresden Monarchs das Playoff-Heimrecht. Dank der freundlichen Unterstützung der Lions aus Braunschweig schoben sich die Königlichen im letzten Spiel der regulären Saison noch auf den zweiten Tabellenrang im Norden. Damit wartet auf Dresden und die sächsischen Footballfans nun ein erstes Playoff-Duell auf eigenem Rasen. Am kommenden Sonntag (Kickoff: 15 Uhr) erwartet das Team von Cheftrainer John Leijten hier die Saarland Hurricanes im heimischen Heinz-Steyer-Stadion. Auch in drei weiteren Football-Stadien der Republik geht es am kommenden Wochenende heiß zur Sache. In Schwäbisch Hall (17.9., ab 17 Uhr), Frankfurt (17.09., ab 19 Uhr) und Braunschweig (18.09., ab 15 Uhr) entscheidet sich, wem der Sprung in das Playoff-Halbfinale gelingt.
Souverän absolvierten die Dresden Monarchs am 3. September die letzte Pflichtaufgabe der regulären Saison 2016. Mit 63:7 besiegten die Königlichen die Hamburg Huskies. Trotz dieser Demonstration der Stärke blieb Dresden vorerst im Ungewissen. Entscheidender als der eigene Sieg sollte ein Duell im fernen Braunschweig werden. Hier spielten die heimischen Lions gegen eines der Überraschungsteams dieser GFL-Saison – die Berlin Rebels. Mit einem Sieg gegen die Löwenstädter wollte das Team von Cheftrainer Kim Kuci seinerseits das Heimrecht für die Playoffs sichern. Am Ende blieb Braunschweig cool, vereitelte den großen Triumpf der Rebels (35:7) klar und deutlich. Statt der Spitzenposition im Norden und dem Playoff-Heimrecht blieb den Rebels plötzlich nur der undankbare vierte Platz. Nun wartet auf Berlin der Klassenprimus des Südens, Schwäbisch Hall. Dresden hingegen feiert eine erneut großartige GFL-Saison, wartet seinerseits auf die Saarland Hurricanes.
„Diesen Erfolg haben wir uns in dieser Saison hart erarbeitet. In jeder Trainingssitzung war das Team mit Herzblut dabei, hat sich geschunden und gequält. Dank des Sieges der Lions gegen die Rebels stehen wir nun keinesfalls unverdient auf dem zweiten Platz in der Staffel Nord. Statt in Frankfurt oder Schwäbisch Hall antreten zu müssen, dürfen wir vor eigenem Publikum in die Playoffs starten – ein großartiger Erfolg“, freut sich Dresdens Cheftrainer John Leijten. Die wirklich schweren Brocken der Staffel Süd bleiben den Dresdner damit noch erspart. Die Saarland Hurricanes (16:12 Tabellenpunkte, 8 Siege und 6 Niederlagen) sind mit Sicherheit kein leichter Gegner. Dankbarer jedoch, als Teams vom Schlage der Frankfurt Universe (24:4, 12 und 2) oder der Schwäbisch Hall Unicorns (28:0, 14 und 0).
Letztere treffen als Spitzenreiter der Staffel Süd auf das viertplatzierte Team des Nordens, die Berlin Rebels (17.09., ab 17 Uhr, im Optima Sportpark). Die Frankfurt Universe, als zweitplatziertes Team im Süden, trifft auf den Dritten des Nordens, die Kiel Baltic Hurricanes (17.09, ab 19 Uhr, im im Volksbank Stadion). Die Dresden Monarchs erwarten als zweitplatziertes Team des Nordens ihrerseits die Saarland Hurricanes (18.09., ab 15 Uhr, Heinz-Steyer-Stadion). Komplettiert werden die acht besten Mannschaften der GFL 2016 durch das erstplatzierte Team des Nordens, die NewYorker Lions, und deren kommende Gegner, die Allgäu Comets (18.09., ab 15 Uhr, im Eintrachtstadion).
Die Favoritenrollen sind in allen Duellen jeweils klar verteilt. Die beiden defensiv stärksten Mannschaften der German Football League 2016, Braunschweig (171 zugelassene Punkte) und Frankfurt (173), gehören ebenso zu den vermuteten Titelaspiranten, wie die beiden offensiv durchschlagskräftigsten Kader, Dresden (708 erzielte Punkte) und Schwäbisch Hall (694). Wer am Ende den Sprung ins Halbfinale schafft, bleibt dennoch abzuwarten. Gelingt den vermeintlichen Außenseitern vielleicht der große Wurf? Dresden jedenfalls ist bereits gewarnt, bereitet sich derzeit akribisch auf die Saarland Hurricanes und das Playoff-Heimspiel im Heinz-Steyer-Stadion (15 Uhr) vor. Vor hoffentlich vollem Haus, soll am kommenden Sonntag der Sprung ins Playoff-Halbfinale gelingen.
Dein PlayOff - Ticket erhältst du online unter: goo.gl/o1JOwC
Jörg Dreßler - Dresden Monarchs e.V.
Die Münster Mammuts haben am Samstag (10.09.) bei den Siegen Sentinels mit 27:24 gewonnen und platzieren sich mit diesem Ergebnis aktuell auf den dritten Tabellenplatz in der Oberliga NRW.

Foto:Roman Henel - QB Matthias Lohoff (# 18) warf in Siegen drei Touchdownpaesse
Die Muenster Mammuts gingen zuerst durch einen Touchdown von Tom Schrage in Fuehrung. Dann holten die gastgebenden Siegen Sentinels auf. Insgesamt drei Touchdowns mit jeweils einem Zusatzpunkt erzielten sie in Folge. Dann verkuerzten die Muensteraner zur Halbzeitpause mit einem Touchdown und einem erfolgreichen Try fuer zwei Zusatzpunkte mit Marcell Legler zum 21:14.
In der zweiten Halbzeit hielten die beiden Kontrahenten die Begegnung spannend. In den letzten zwei Minuten - beim Spielstand von 24:20 zugunsten der Sentinels – zwang die Muensteraner Abwehr die noch immer fuehrenden Siegener zu einem Punt. Der fuehrte die Mammuts an die eigene 40 Yardlinie. Konzentriert gingen sie jetzt noch einmal ans Werk. Quarterback Matthias Lohoff vervollstaendigte einen tiefen Touchdownpass auf Lennart Vogt. Nach dem erfolgreichen Zusatzpunkt von Jonas Spitzer versuchten die Gastgeber Sekunden vor dem Spielende, das Ergebnis per Passspiel noch einmal zu ihren Gunsten zu wenden. Als zuletzt Sebastian Roehl einen Pass interceptete und damit das Angriffsrecht auf die Muensteraner Seite holte, endete die Begegnung mit 27:24 erfolgreich fuer die Muenster Mammuts.
„Wir haben zum Ende der Begegnung eine dramatische Aufholjagd erlebt“, erlaeutert Sascha Krotil, Headcoach und Defensive Coordinator der Muenster Mammuts. „Die Offense hat zum Ende der Begegnung noch einmal zwei eindrucksvolle Drives ueber das gesamte Spielfeld gezeigt. Daneben hat unsere Defense in der zweiten Halbzeit lediglich drei Punkte zugelassen. Das gesamte Team hat heute besonnen und ausgezeichnet zusammen gearbeitet – und so war die Aufholjagd am Ende der Begegnung erfolgreich moeglich. Eine wirklich tolle Teamleistung!“
Siegen Sentinels 24 07-14-00-03
Muenster Mammuts 27 06-08-06-07
Scoring Summary (nur Muenster Mammuts)
Quarter I/IV
00:06 – TD Pass: Matthias Lohoff → Tom Schrage
Quarter II/IV
21:14 – TD Lauf: Marcell Legler, 2-Point Conversion Marcell Legler
Quarter III/IV
21:20 – TD Pass: Matthias Lohoff → Jonas Spitzer
Quarter IV/IV
24:27 – TD Pass: Matthias Lohoff → Lennart Vogt, FG – Jonas Spitzer
Ursula Schrader - Münster Mammuts
Alfter-Witterschlick: „Wir laden alle Fans zum letzten Spiel der Saison gegen die Cologne Ronin am 25. September 2016, um 15.00 Uhr auf den Witterschlicker Sportplatz ein. In dieser Saison haben wir viel erlebt, doch die Stimmung und die zahlreichen Fans in unseren heimischen Stadion sind einfach einmalig. Daher möchten wir in unserem letzten Spiel noch mal zeigen was in uns steckt.“ so Teammanager Raimund Reckhaus.

Fighting Miners im Fight mit den Leverkusen Tornados (Fotograf: Raimund Reckhaus)
Bei sonnig-heißen Wetter am gestrigen Tag verfolgten ca. 50 Zuschauer, das kurzfristig vorverlegte Spiel der Leverkusen Tornados gegen die Witterschlicker Fighting Miners. In einem hart umkämpften Spiel gelang Milan Klünker ein besonderes Highlight, in der eigenen Endzone fing er einen Pass von Leverkusen Quarterback Joey Sanchez ab und legte dann mit einen 105 Yard Sprint zum direkten Touchdown hin. Die Leverkusener Tornados konnten den Sieg mit 34:14 erfolgreich nach Hause nehmen. Damit kämpfen die Fighting Miners um den dritten Tabellenplatz in ihrer ersten Saison.
Thomas Funk - Fighting Miners
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