Seniors
In Potsdam folgt nach dem Happyend der Saisonabschluss

Es war zuletzt das wichtigste Wochenende in der Rückrunde der GFL2 Nord. Die Assindia Cardinals hatten sich zuvor durch die Siege gegen Ritterhude und Bielefeld in die beste Ausgangsposition im Kampf um den Verbleib in der GFL2 gebracht. Das letzte Wochenende brachte dann auch bereits die Entscheidung. Die Cardinals gewannen zwar ihr Spiel in Bonn nicht und lieferten dabei auch noch eine der schwächsten Saisonleistungen ab, doch die Konkurrenz blieb ebenfalls erfolglos, so dass man trotzt einer Niederlage den Klassenerhalt vorzeitig sicher hatte. Das Saisonziel war damit erreicht. Dabei sah es nach sechs Niederlagen zu Saisonbeginn danach nicht unbedingt aus. Doch die Cardinals belohnten sich für ihre harte Arbeit im Training und ihrer Einstellung, trotz der Niederlagen nie aufzugeben, selber. Es gelang somit die doch nicht ganz einfache Aufgabe vorzeitig zu meistern.
Im letzten Saisonspiel geht es für die „Men In Blue“ nach Potsdam. Das Essener Team kann ganz ohne Druck aufspielen und trifft dabei auf einen Gegner, der auch bereits seinen Platz gefunden hat. Seit zwei Spieltagen sind die Royals nicht mehr vom dritten Rang zu verdrängen.
Für die „Men In Blue“ gilt es, sich mit einer ordentlichen aber auch besseren Leistung als noch vor einer Woche in Bonn, aus der Saison zu verabschieden. Kick-off in Potsdam ist am Sonntag um 16 Uhr im Sportpark Luftschiffhafen.
Nächster „Gameday“ der Assindia Cardinals:
Potsdam Royals - Assindia Cardinals
Sonntag - 4.September 2016 Kick-off 16 Uhr
Dirk Unverferth - Essen Assindia Cardinals
Auch für die Seniorenabteilung der Wuppertal Greyhounds wird es nun wieder ernst. Nachdem die U16 und die U19 am letzten Wochenende Ihre beiden Auftaktspiele gewonnen haben, möchten nun auch die Herren im ersten Spiel der Rückrunde bei den Hamm Aces punkten.
Im letzten Spiel der Hinrunde konnte man den Tabellenführer aus Münster klar mit 31:07 schlagen.

Waren im letzten Spiel gegen Münster kaum zu überwinden. D-Line der Greyhounds
Keine leichte Aufgabe erwartet die Bergischen in Hamm. Schon im Hinspiel tat sich das Team recht schwer und konnte am Ende nur knapp mit 23:18 gewinnen. Dazu kommt, dass sich einige Spieler von Verletzungen noch nicht einhundert Prozentig erholt haben und gegen Hamm deshalb noch nicht eingesetzt werden können.
Man ist also gewarnt die Aces nicht zu unterschätzen und muss mit sehr viel Konzentration ins Spiel gehen. Zum Start der Rückrunde können die Greyhounds noch einmal Verstärkung vermelden. Mit Marcel Riep kommt ein sehr erfahrener und äußerst guter Spieler ins Team. Der ehemalige Weltjugendauswahl Spieler und langjähriges Mitglied der Jugend Nationalmannschaft sowie der erfolgreichen Düsseldorf Panther Jugend trägt ab sofort die Farben des bergischen Footballteams. Schon am Sonntag in Hamm wird Marcel auflaufen und die ohnehin hervorragende Defense auf der Position des LBs unterstützen.
Wir haben ein klares Ziel so OC Jens Merten: "Wir wollen alle Spiele der Rückrunde gewinnen und werden versuchen gegen Hamm im Auftakt keine so leichten Fehler wie im Hinspiel zu machen".
Wir dürfen also gespannt sein welches Team besser aus der Sommerpause kommt.
Spielergebnis hat keine Auswirkung auf die Tabellensituation mehr
Das Rückspiel um die Krone in Ostwestfalen steht an. Die Paderborn Dolphins reisen zum OWL-Derby nach Bielefeld. Die dort heimischen Bielefeld Bulldogs sind sportlich schon aus der GFL2 abgestiegen, eine Situation, die in der vergangenen Spielzeit ebenfalls so bestand. Die Dolphins stehen nach der Niederlage in Köln auf dem zweiten Tabellenplatz und können diesen nicht mehr verlassen. Eigentlich geht es um nichts, aber die räumliche Nähe – das Derby – macht das Spiel zu einem besonderen!
Natürlich könnte man sich für ein Derby auch mehr sportliche Spannung und Entscheidungskraft wünschen, doch diesen Gefallen können sowohl die Paderborn Dolphins als auch die Bielefeld Bulldogs in diesem Jahr nicht erfüllen. Im letzten Saisonspiel der GFL2 treffen die beiden American Football-Teams aus Ostwestfalen aufeinander. Sportlich können sich die Dolphins nicht mehr nach oben verbessern, ein Abrutschen auf den dritten Tabellenplatz oder tiefer ist aber ebenfalls nicht mehr möglich. Die Bielefeld Bulldogs sind vorletzter und damit sportlich abgestiegen, auch für die Bulldogs hat das Spiel keine sportliche Relevanz mehr. Natürlich wollen beide Teams noch die Punkte aus dem OWL-Derby mitnehmen, denn beim Derby geht es vor allem um die lokale Konkurrenz.
Vor dem Spiel müssen die Paderborn Dolphins noch den Weggang von Defensiv-Spieler Marko Milovanovic vermelden. Der gebürtige Serbe reist mit der serbischen Nationalmannschaft nach Italien, um dort gegen die Nationalmannschaft Italiens anzutreten. „Marko hat uns angesprochen und wir wollten ihm diese Chance ermöglichen“, sagte Präsident David Schmidtmann. Für Schmidtmann ist das Derby aber noch viel mehr als nur ein einfaches American Football Spiel. „Es ist eine Art Klassentreffen. Wir kennen und begleiten uns schon viele Jahre. Immer wieder treffen wir aufeinander und so trifft man Freunde, Wegbegleiter und viele American Football Pioniere aus Ostwestfalen-Lippe“, so Schmidtmann.
Natürlich wollen die Dolphins ihre Saison gut und positiv abschließen. Im Vergleich zur vergangenen Spielzeit konnten die Dolphins sich steigern und mehr Spiele gewinnen. „Diesen Trend wollen wir natürlich untermauern und unsere gute Leistung krönen“, so Head Coach Weber. Weber ist sich sicher, dass man nach den Spielen in Lübeck und Köln aus den Fehlern gelernt hat. Eine erneute Niederlage möchte der Trainer der Paderborn Dolphins nicht erleben.
Doch auch ein bisschen wehmütig schauen die Dolphins auf die Partie. Sollten die Bulldogs nicht doch noch in der GFL2 verbleiben, so würde es das letzte Derby für mindestens eine Saison sein. Nicht nur eine Schwächung für den American Football in der Region, sondern auch für die Vereine grundsätzlich. Das OWL-Derby lockte nicht nur die lokalen American Football Freunde an, sondern auch aus weiter entfernten Regionen.
Zudem war das Derby immer ein Aushängeschild für die Region Ostwestfalen-Lippe. Die Konstellation, das zwei American Football Teams auf einem hohen Liga-Niveau unterwegs sind gibt es sonst nur in den Großstädten oder Ballungszentren. Genau aus diesem Grund hoffen die Dolphins, dass man auch in den kommenden Jahren wieder gegeneinander antritt.
Präsident Schmidtmann hofft auf eine breite Unterstützung durch die Dolphins-Fans. „Ich hoffe, dass ganz viele Fans und Freunde mit nach Bielefeld reisen und das Team unterstützen. Nach einer tollen Saison mit einem sehr guten Abschneiden wäre ein Sieg im OWL-Derby ein sehr schöner Abschluss“, sagte Schmidtmann. Der American Football wird am kommenden Samstag, den 3. September 2016 um 18 Uhr im Stadion zur Rußheide, Bielefeld ins Spiel gebracht.
Björn Gorniak - AFC Paderborn Dolphins e.V.
Eins ist vor dem letzten Spiel in der regulären Saison am Samstag um 17 Uhr gegen die Kiel Baltic Hurricanes im Panther-Käfig in Benrath klar. Abschenken werden die Düsseldorf Panther das Spiel nicht, obwohl das Hauptaugenmerk der Verantwortlichen natürlich auf die Relegationsspiele gegen die Cologne Crocodiles liegt. „Für mich ist dies ein Pre-Season Spiel, denn unsere wichtigen Spiele kommen erst“ erklärt Jörg Mackenthun, Chef der Defense der Panther. Aber auch „Pre-Season“ Spiele will man gewinnen und beginnen bei 0:0.

Aber... schwerer könnte es fast schon nicht für die Panther sein, die sich jede Woche bemühen ein gutes Spiel zu machen und einige Male dicht vor dem ersten Saisonsieg standen. Denn mit den Kielern kommt momentan vielleicht das stärkste Team der GFL an den Rhein: Zuletzt vier Siege in Folge und 17:3 Zähler aus den letzten 10 Spielen – mit dieser Bilanz sind die Baltic Hurricanes das erfolgreichste Team der vergangenen drei Monate in der Nordgruppe der German Football League – noch vor den beiden Spitzenteams aus Braunschweig und Dresden. Weitere beeindruckende Zahlen zur Klasse der Kieler, deren ihre einzige Niederlage seit dem 28. Mai zudem bei Rekordmeister Braunschweig erst mit auslaufender Uhr durch ein Fieldgoal besiegelt wurde: Im Hinspiel gegen die Panther, dem Duell der schleswig- holsteinischen gegen die nordrhein-westfälischen Landeshauptstädter, schafften die Nordlichter es beim 63:0 als einziges Team überhaupt bislang, die Düsseldorfer Offense ohne jeden Punkt zu halten.
Über die Qualitäten der Kieler Defense, die zwar vorige Woche beim klaren Erfolg gegen die Hildesheim Invaders 27 Punkte kassierte, aber in den sieben Partien zuvor gerade einmal 12 Zähler im Schnitt zuließ, braucht man den Düsseldorfern nach dem 0:63 im Hinspiel nicht mehr viel zu erzählen. Angeführt von Linebacker Thiadric Hansen (mehr als 100 Tackle in dieser Saison!), den US-amerikanischen Cousins Defenseliner Joseph und Defensive Back Brandon LeBeau (7 Interceptions) sowie Aaron Boadu (gemeinsam mit Thomas Rauch von den Schwäbisch Hall Unicorns mit 10 Sacks führend in der GFL) ist die Unit von Defense Coordinator Neil Harrell ein schier unüberwindliches Bollwerk. Die Probleme zu Saisonbeginn, als Harrell erst kurz vor dem ersten Spiel, als DC verpflichtet wurde, sind längst vergessen.
In der Offense können die Nordlichter auf gleich drei US-Importe zurückgreifen.
Quarterback Logan Schrader übergibt den Ball entweder an Runningback Christopher McClendon, bedient mit seinen Pässen Wide Receiver Xavier Mitchell – oder läuft kurzerhand selbst. Zusammen zeichnen die drei US-Boys für 52 der 59 Offense-Touchdowns (31 Pass- und 28 Lauf-TDs) der Kieler verantwortlich. Alleine im letzten Heimspiel der Saison, beim 59:27 gegen den starken Aufsteiger Hildesheim, erzielte McClendon sechs Touchdowns, in der gesamten bisherigen Saison waren es 23 und insgesamt mehr als 2.000 Yards Raumgewinn. Nur zum Vergleich: Die beiden Topscorer der Panther, Clark Evans und Jeremiaha Gates erliefen jeweils sieben Touchdowns – in der gesamten Spielzeit 2016, versteht sich. So müsste die Düsseldorfer Defense ‚eigentlich‘ wissen, wen sie im Angriff der `Canes bremsen muss. Das zu wissen ist jedoch das eine, das auf dem Feld umsetzen zu können, sind jedoch zwei ganz verschiedene Dinge . . .
Und was machen die Panther? Ihnen bleibt ja nichts anderes übrig, als den Kampf am Samstag anzunehmen und sich erneut zu verbessern. Das Training in dieser Woche war top und die Stimmung im Team ist sehr gut. „Ungelogen, das Training am Dienstag war bestimmt das beste in diesem Jahr, die Stimmung ist sehr gut und niemand hat sich verletzt“ freute sich der Cheftrainer der Raubkatzen, Michael Wevelsiep. Noch mehr Grund zur Freude: LB/DL Hunter Kelley, QB Clark Evans und DB Patrick Klein standen nach ihren Verletzungen wieder auf dem Rasen.
Düsseldorf Panther – Kiel Baltic Hurricanes
Samstag, Kick Off 17 Uhr,
Party ab 15 Uhr Panther-Stadion Benrath, Karl-Hohmann-Straße Zugang über Bayreuther Straße
Das Drumherum steht diesmal in Zeichen des Homecomings der Panther-Alumnis, der Vereinigung der Veteranen der Düsseldorf Panther. Zum Spiel werden die ehemaligen Stars des Footballs in Düsseldorf QB Mel Crandell, Trainer-Ikone Lyle Yazel und Keith Franke werden vor dem Spiel einlaufen. Mit dabei auch zum Beispiel Ward Carr, Wolfgang Lehneis und Alex Sperber, die für ihre besonderen Dienste von den Veteranen für den Aufbau des American Footballsin Deutschland geehrt werden. Gefeiert werden zahlreiche Meisterschaften, die sich jähren, wie zum Beispiel die deutsche Meisterschaft 1986 der Panther in Würzburg gegen die Ansbach Grizzlies. Die Mannschaft um den jungen Markus Becker (heute im Vorstand der Panther) gewann damals vor 10000 Zuschauern mit 27:14.
Marco Block - Düsseldorf Panther
Ein Sieg gegen die Huskies ist für die Monarchs am Sonnabend Pflicht - Mit Unterstützung Braunschweigs ist das Playoff-Heimrecht noch greifbar

Trotz einer erneut herausragenden Partie gegen den Klassenprimus Braunschweig rutschten die Dresden Monarchs am vergangenen Wochenende aus den ersten beiden Tabellenrängen. Ein 38:38-Unentschieden war zu wenig, um die bis dahin punktgleichen Berlin Rebels hinter sich zu lassen. Diese demontierten abermals schwache Düsseldorfer klar mit 34:6 Punkten. Ohne einen einzigen Sieg taumelt Düsseldorf in Richtung zweite Bundesliga. Berlin hingegen hat plötzlich wieder alles fest in eigener Hand. Gewinnen die Rebels ihr letztes Spiel gegen Braunschweig, ist ihnen das Playoff-Heimrecht nicht mehr zu entreißen. Die aktuellen Spitzenreiter im Norden, die Lions aus Braunschweig, werden alles daran setzen, dies dennoch zu verhindern. Schließlich geht es zwischen beiden Teams um nicht weniger als die Nord-Meisterschaft und die Poleposition in Richtung Meisterschaft.
Ein Sieg Braunschweigs würde nicht nur den Lions die Tabellenführung am Ende einer langen regulären Spielzeit sichern, auch die Dresden Monarchs könnten profitieren. Mit einem Sieg oder einem Unentschieden gegen Hamburg, wartet in diesem Fall ein Playoff-Heimspiel auf Sachsens Landeshauptstadt. Gewinnt Berlin oder verliert Dresden sein letztes reguläres Saisonspiel 2016 ist die Messe bereits gelesen. In diesem Fall jubelt der Rebelsanhang, darf sich seinerseits auf einen Playoffstart auf eigenem Rasen freuen. Kiel besitzt allenfalls Außenseiterchancen. Nur wenn Kiel gewinnt und Dresden sowie die Berlin Rebels scheitern, können die Wirbelstürme jubeln. „Wir sind entsprechend gefordert. Leider haben wir unser Schicksal nicht mehr in der eigenen Hand. Wir benötigen die Unterstützung des aktuellen Tabellenführers Braunschweig. Wir können nur hoffen, dass die Lions im letzten Saisonspiel wichtigen Spielern keine Auszeit gönnen. Denn so sehr wir auf das Heimrecht hoffen, so sicher haben es die Lions bereits in der Tasche“, weiß Monarchs-Cheftrainer John Leijten.
Für die Lions (Platz 1, 22:4 Tabellenpunkte) geht es „nur“ noch darum, gegen wen sie zu Beginn der Playoff starten. Aktuell wartet auf den Tabellenführer im Norden das Team der Saarland Hurricanes (4. Platz im Süden), auf den Tabellenzweiten (aktuell Berlin, 21:5) warten die in etwa ähnlich starken Allgäu Comets (3. Platz im Süden). Schon das drittplatzierte Team des Norden (aktuell Dresden, 20:6) hat es da bedeutend schwerer. Mit Frankfurt Universe (2. Platz im Süden) wartet ein bislang nur von Südtabellenführer Schwäbisch Hall geschlagenes Team. Beide Mannschaften (Frankfurt und Schwäbisch Hall) treffen in ihrem letzten regulären Saisonspiel ebenfalls am Sonnabend aufeinander. Im Hinspiel, dem ersten Saisonspiel 2016 überhaupt, gewann Schwäbisch Hall nur knapp, mit 26:21. Wie beim Aufeinandertreffen Braunschweigs und Berlins geht es auch hier demnach um die Tabellenführung und die Frage, wer trifft auf das viertplatzierte Team im Norden? Aktuell würden hier die Kieler Wirbelstürme (Platz 4, 19:7) warten.
Bis zur letzten Sekunde bleibt es demnach spannend, zumindest hier in Staffel Nord der German Football League (GFL). Ein Sieg bleibt feste Pflicht für Dresden, will man noch auf Rang zwei im Norden klettern. Der Rest liegt in den Händen Braunschweigs und der Berlin Rebels. Dresdens Footballfans hoffen auf einen klaren Sieg ihrer Monarchs und drücken zudem den Lions fest die Daumen.
Jörg Dreßler - Dresden Monarchs e.V.
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