Seniors
Nach der Saison ist vor der Saison. Bereits nur eine Woche nach dem German Bowl XXXVIII liegt der Fokus von Head Coach Troy Tomlin auf der Vorbereitung der GFL Saison 2017.
Am 15. und 22. Oktober jeweils von 11.00 Uhr bis ca. 14.00 Uhr laden die New Yorker Lions zu einem offenen Try-Out an die Rote Wiese in Braunschweig ein.
Wer schon einmal mit dem Gedanken gespielt hat in der höchsten deutschen Spielklasse GFL Football zu spielen, kann sich an den beiden Samstagen dem Coaching Staff um Head Coach Troy Tomlin empfehlen. Troy Tomlin erklärt dazu: "Natürlich erwarten wir, wie in den letzten beiden Jahren, neben einer Vielzahl von Spielern mit Footballerfahrung auch Teilnehmer, die bisher noch keine Erfahrung mit Helm und Shoulderpad gesammelt haben. Jeder Teilnehmer wird bewertet und diejenigen, von denen wir denken, dass sie sich in der GFL etablieren können, erhalten die Möglichkeit, ein Teil der Lions 2017 zu werden. Spieler wie Chris Smith sind als Teilnehmer der Try-Outs der vergangenen Jahre die besten Beispiele dafür, dass Engagement und Ehrgeiz dazu führen können, sich im GFL Team als feste Größen zu etablieren. Aber auch vollkommende Football-Neulinge können beweisen, dass jeder eine Chance hat."
Um 11.00 Uhr beginnt die Registrierung und direkt im Anschluss das Warm-up mit den Coaches des deutschen Rekordmeisters. Nach dem Warm-up werden die Teilnehmer durch verschiedene Drills geschickt, um athletische und footballspezifische Fähigkeiten zu bewerten - dies natürlich alles unter den Augen des Coachings Staffs. In persönlichen Gesprächen, dem Try-Out folgend, werden die Teilnehmer über ihre Chancen für die Aufnahme in den Erstliga-Kader der Lions informiert.
Die Adresse des Austragungsorts des Try-Outs ist:
- Sportpark Rote Wiese
- Rote Wiese 9
- 38124 Braunschweig
Mitzubringen sind Sportzeug und Sportschuhe. Das Try-Out findet auf einem Kunstrasenplatz statt. Anmelden kann sich jeder, der über 18 Jahre alt ist.
Holger Fricke - New Yorker Lions
Vor 13.000 begeisterten American Football Fans gewinnen die New Yorker Lions erneut im German Bowl und sichern sich damit ihre insgesamt elfte Deutsche Meisterschaft mit einem 31:20 (0:0; 14:14; 10:0; 7:6) gegen die Schwäbisch Hall Unicorns. Neben der Rückkehr der Verletzten David McCants und Kerim Homri, unterstützte auf Seiten der Defense der US-Amerikaner John Clements, der bereits in der Saison 2013 für die Lions auflief, die Braunschweiger im alles entscheidenden Spiel der GFL-Saison 2016.

RB 21 David McCants erzielte bei seiner Ruckkehr 2 TDs (Foto: Fabian Uebe)
Die Schwäbisch Hall Unicorns gewannen den Coin-Toss und wählten zuerst das Angriffsrecht, mussten sich jedoch bereits nach kurzer Zeit der Verteidigung der Lions geschlagen geben. Besser lief es für den Angriff der Braunschweiger um den späteren MVP des Spiels, Casey Therriault. Vor allen Runningback Chris Smith fand immer wieder die Lücken in der Abwehr der Unicorns und brachte sein Team Yard für Yard in Richtung Haller Endzone. Leider unterlief Casey Therriault an der 12 Yard Linie der Unicorns sein einziger Fehler des Abends, als er bei einem Passversuch in die Endzone, den Haller Safety Christian Köppe übersah, der den Pass des Braunschweiger Spielmachers abfing. Doch konnte der Angriff der Unicorns, um Quarterback Marco Ehrenfried, aus dem Turnover nichts Zählbares herausspielen. Auch nachdem die Schwäbisch Haller den folgenden Punt der New Yorker Lions tief in der Spielfeldhälfte der Braunschweiger blocken konnten, sprangen keine Punkte für den Südmeister der GFL heraus.
Neben der erneuten starken Leistung der Defense der Löwen, konnten die Unicorns auch den 33 Yard Fieldgoalversuch ihres Kickers Thomas Rauch nicht verwandeln. So kam kurz vor dem Ende des ersten Spielabschnitts erneut der Angriff der New Yorker Lions aufs Feld und begann zum zweiten Mal im Spiel Richtung Haller Endzone zu marschieren. Mit Läufen durch den wieder genesenen David McCants und Pässe von Therriault auf seine Receiver Jan Hilgenfeldt und Niklas Römer arbeitete sich die Offense der Braunschweiger bis zum ersten Seitenwechsel, an die 34 Yard Linie der Einhörner voran. Das zweite Spielviertel läutete Evan Landi mit einem Wahnsinnscatch an der drei Yard Linie der Haller, nach Pass von Therriault, ein. Die restlichen Yards zur 7:0 Führung (PAT T. Goebel) überbrückte David McCants nahezu mühelos.
Damit waren die Offensivabteilungen beider Mannschaften für das zweite Quarter geweckt. Auch die Schwäbsich Hall Unicorns fanden nun Mittel und Wege die starke Verteidigung der Löwen zu überwinden. Besonders die Kombination Marco Ehrenfried auf Patrick Donahue sorgte immer wieder für großen Raumgewinn. So konnte auch ein Sack von Christopher Cauvet nichts daran ändern, das die Haller immer näher an die Endzone der Löwen herankamen und letztendlich durch ihren Runningback Christian Rycraw, mit einem Lauf aus fünf Yards, den Ausgleich zum 7:7 (PAT T. Stadlmayer) erzielten. Doch die Antwort der New Yorker Lions ließ nicht lange auf sich warten. Mit vier vollständigen Pässen in Folge, der letzte dabei über fast 40 Yards auf Jan Hilgenfeldt, überbrückte Casey Therriault nahezu das gesamte Feld in kurzer Zeit. Das 14:7 (PAT T. Goebel) erzielte Christian Bollmann nach einem 14 Yard Pass von Therriault. Der nächste Drive der Unicorns gehörte der Kombination Ehrenfried auf Adegbesan. Insgesamt drei Mal für einen Raumgewinn von fast 40 Yards fand der Haller Spielmacher seinen über 2 Meter großen Receiver. Den erneuten Ausgleich zum 14:14 (T. Stadlmayer) erzielte der US-amerikanische Runningback der Unicorns, Anthony Bilal, mit einem 17 Yard Lauf. Zwar gelangten die Lions, bei noch etwas mehr als einer Spielminute, nochmals bis in die Spielfeldhälfte der Haller, doch sprangen mit auslaufender Uhr keine weiteren Punkte mehr bis zur Halbzeitpause heraus.
Nach der Halbzeitpause erhielt der Angriff der New Yorker Lions, nachdem Kick-Off der Schwäbsich Hall Unicorns, umgehend erneut das Angriffsrecht und nutzte dieses zur erneuten Führung kompromisslos aus. Mit Läufen von David McCants und Pässen von Therriault auf Bollmann, Hilgenfeldt und Landi arbeiten sich die Löwen in kürzester Zeit wieder in Scoring-Reichweite bis an die ein Yard Linie der Haller heran. Für den Touchdown zum 21:14 (PAT T. Goebel) war erneut David McCants zuständig. Nach der Pause Sand im Getriebe hatte dagegen die Angriffsmaschinerie der Unicorns.
Nach bereits nur vier Versuchen mussten sich die Haller per Punt wieder vom Angriffsrecht trennen. Zwar erging es den Lions im folgenden Drive nicht besser, aber dafür war die Defense der Braunschweiger, in Person von Christopher Cauvet erneut auf Zack. Nicht nur das er Runningback Anthony Bilal für Raumverlust zu Boden brachte, sondern konnte er auch das Spielgerät aus den Händen des Haller Ballträgers schlagen und dieses an der 16 Yard Linie der Unicorns für sein Team sichern. Somit kam erneut der Angriff der New Yorker Lions auf das Feld und konnte den Drive mit einem 28 Yard Fieldgoal von Tobias Goebel zum 24:14 erfolgreich abschließen.

MVP QB 11 Casey Therriault (Foto: Fabian Uebe)
Mit diesem Spielstand ging es ins vierte und letzte Spielviertel und dem nächsten Angriffsdrive der Haller. Erneut konnte die Verteidigung der Braunschweiger die Schwäbisch Hall Unicorns im entscheidenden Moment stoppen und somit sprang für die Einhörner nur ein 40 Yard Fieldgoal durch Thomas Rauch zum 17:24 heraus. Der Angriff der Löwen machte es sich im folgenden Angriffsdrive durch Strafen selbst schwer und auch der Punt durch Jan Hilgenfeldt verunglückte und gab damit den Unicorns an der 38 Yard Linie der Braunschweiger eine hervorragende Ausgangssituation. Doch abermals konnten sich die Lions auf ihre Verteidigung verlassen, die es zum wiederholten Male schaffte, die Haller bei einem 25 Yard Fieldgoal durch Thomas Rauch zum 24:20 zu halten.
Es folgte der spielentscheidende Angriff der New Yorker Lions. Von der eigenen 20 Yard Linie startend, arbeiteten sich die Braunschweiger Schritt für Schritt Richtung Haller Endzone. Läufe von David McCants und Pässe von Therriault auf Römer, führten die Löwen bis kurz vor die 40 Yard Linie. Es folgte ein erneuter Pass von Therriault auf Römer, einziger Unterschied, dieses Mal kein kurzer, sondern einer über 52 Yards bis an sechs Yard Linie der Haller. Einem kurzen Lauf von McCants folgte ein fünf Yard Pass von Therriault auf Evan Landi zum 31:20 (PAT T. Goebel) in die Endzone der Unicorns.
Bei noch etwas mehr als drei Spielminuten versuchten die Schwäbisch Hall Unicorns nun noch einmal alles, mussten sich aber der nach wie vor hervorragend agierenden Verteidigung der Lions geschlagen geben. Somit reichte dem Angriff der Löwen noch ein First Down durch drei Läufe von McCants, bevor Casey Therriault das Spiel bei auslaufender Uhr abknien konnte und damit den insgesamt elften Meistertitel und den vierten in Folge, für die Braunschweiger Footballer sicherte.
Scoreboard
07:00 1 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT T. Goebel)
07:07 5 Yard TD-Lauf C. Rycraw (PAT T. Stadlymayer)
14:07 14 Yard TD-Pass C. Therriault auf C. Bollmann (PAT T. Goebel)
14:14 17 Yard TD-Lauf A. Bilal (PAT T. Stadlmayer)
21:14 1 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT T. Goebel)
24:14 28 Yard Fieldgoal T. Goebel
24:17 40 Yard Fieldgoal T. Rauch
24:20 25 Yard Fieldgoal T. Rauch
31:20 5 Yard TD-Pass C. Therriault auf E. Landi (PAT T. Goebel)
Holger Fricke - New Yorker Lions
Die New Yorker Lions aus Braunschweig sind und bleiben das Maß der Dinge im deutschen American Football. Im Vienna German Bowl XXXVIII besiegten sie vor 13.047 Zuschauern im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark die Schwäbisch Hall Unicorns mit 31:20 (0:0, 14:14, 10:0, 7:6). Für den deutschen Rekordmeister ist es der elfte Titelgewinn insgesamt und der vierte in Folge aus den letzten German Bowls im Berliner Jahn-Sportpark. 2013 hatten die Braunschweiger Dresden geschlagen, nun zum dritten Mal seit 2014 wieder Schwäbisch Hall. Dabei waren die Haller in der GFL dieses Jahr ungeschlagen gewesen und voller Hoffnung nach Berlin gereist.

Doch die New Yorker Lions waren auch diesmal stärker - beim 31:20 der Braunschweiger stachen vor allem deren Trümpfe im Passspiel Evan Landi und Jan Hilgenfeldt. Die Vorentscheidung fiel, als der Meister der GFL Nord im dritten Viertel auf 24:14 davonzog und Schwäbisch Hall im letzten Viertel nur mit Field Goals nachzog, den Ball zwar noch einmal in die Endzone brachte, aber ein Foul während des Spielzuges den erhofften Ausgleich verhinderte. Die Touchdowns für die New Yorker Lions erzielten David McCants (zwei) per Lauf und Christian Bollmann sowie Evan Landi nach Pass von Casey Therriault. Zum Most Valuable Player des Vienna German Bowls XXXVIII wurde Therriault bestimmt. Der Braunschweiger Quarterback warf 32 Pässe für 371 Yards, darunter zwei zu Touchdowns.
In der ersten Hälfte hatten beide Teams sich noch völlig ausgeglichen präsentiert. Ein Übergewicht der Braunschweiger bei den Yards Raumgewinn wurde zunächst nicht in eine dauerhafte Führung umgesetzt. Unter anderem auch deswegen, weil der spätere Sieger am Anfang kurz vor der gegnerischen Endzone den Ball durch eine Interception verlor. Erst im zweiten Viertel fielen die ersten Punkte. Braunschweig legte durch McCants und Bollmann zweimal vor, Schwäbisch Hall glich zweimal durch Christian Rycraw und Anthony Bilal aus. Nach der Pause dann legte zunächst McCants nach, und nachdem Halls Quarterback Marco Ehrenfried nach einem Quarterback Sack den Ball verlor, erhöhten die Braunschweiger im Anschluss durch ein Field Goal von Thomas Goebel auf 24:14. Nach den beiden Schwäbisch Haller Field Goals besorgte später Evan Landi den 31:20-Endstand.
Am Ende also gab es wieder die strahlenden Gesichter auf Seiten der New Yorker Lions, die 2016 in der Saison zu Beginn zwar ab und an zu wackeln schienen, aber im zunehmenden Verlauf wieder stärker und stärker wurden und in den entscheidenden Spielen gegen alle Widersacher die Macht waren, wie immer in den letzten Jahren. Im Sommer hatten die Braunschweiger bereits den Titel in der europäischen Big6 mit einem 35:21 in Innsbruck in Eurobowl XXX gegen die Tirol Raiders verteidigt. Mit ihrem Sieg im Vienna German Bowl XXXVIII zementierten sie so auch ihre Stellung als Nummer eins des American Footballs in Europa.
16 Mal waren die Braunschweiger nun bereits in German Bowls, auf lange Zeit uneinholbar Spitze wie auch ihre nun elf Meistertitel. Die Schwäbisch Hall Unicorns, für die es in ihrem fünften German Bowl der Vereinsgeschichte nun die dritte Niederlage gegen das Team aus Niedersachsen gab, werden aber sicher ab sofort die Planungen beginnen, wie sie den Pott doch einmal auch gegen die New Yorker Lions holen könnten. Auch die übrigen der insgesamt 16 GFL-Teams rüsten bereits wieder zur Löwenjagd: Die Saison 2017 kann kommen. Sie startet im April und wird mit German Bowl XXXIX am 7. Oktober 2017 im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark beschlossen.
Link Stats zum Spiel
Christian Piwarz - AFVD
Im letzten Saisonspiel 2016 konnten die Sauerland Mustangs ihre Siegesserie ausbauen. Mit acht Siegen aus zehn Spielen, sieben Siege davon in Folge!!, beendeten die Sauerländer die Spielzeit auf dem zweiten Tabellenplatz.

Zum Abschluss bekamen es die Bochum Rebels noch einmal mit den Fichte Jungs zu tun. Im Hinspiel zeigte die Anzeigetafel nach dem 4. Quarter ein deutliches 27- 08 für die Mustangs an. Und weil die Mustangs noch theoretische Chancen auf den ersten Tabellenplatz hatten, mussten viele Punkte her. Mit einer Leistung wie im Spiel gegen Wipperfürth (60-06) und einer gleichzeitigen Niederlage der Recklinghausen Chargers in Kevelaer wären die Mustangs Spitzenreiter.

Dieses Ziel hatte das Team vor Augen und an ihrem Willen aufzusteigen ließen die Mustangs keinen Zweifel. Gleich der erste Drive konnte durch Julian Geist ́s 80 Yard lauf zur 00-06 Führung beendet werden. Auf Extrapunkte musste man leider verzichtet. Die Mustangs Defense machte es den Hausherren schwer und brachte ihre Offense schnell wieder auf ́s Feld. Die spielte groß auf und erneut war es Geist der mit einem ähnlich langen Lauf die Führung ausbaute. Dieses Mal besorgte Quarterback Marc Klöckner die Extrapunkte. Der neue Zwischenstand, 00- 14. Die Bochumer taten sich weiter schwer gegen eine erneut gut eingestellte sauerländer Defense und wieder war die Offense dran. Die Jungs ließen den Ball über das Feld wandern und Klöckner besorgte mit einem 15 Yard Lauf erneut Punkte für die Gäste aus dem Sauerland. Die Extrapunkte gingen auf das Konto von Runningback Kofi Adomako.
Die Rebels taten ihr möglichstes, verloren den Ball jedoch weil die Defense, allen voran Paul Gummelt, der sein letztes Spiel für die Sauerländer bestritt, enormen Druck ausübte. Christian „Pommes“ Pomsel eroberte das Ei für die Fichte Footballer an der gegnerischen 30 Yard Linie. Wiederum waren es Geist und Klöckner, die Punkte für die Mustangs nachlegten. Nach der Halbzeit taten die Gäste sich schwer wieder ins Spiel zu kommen. Die Defense erlaubte den Gastgebern eine bisschen zu viel und so kam auch Bochum auf das Scoreboard. Extrapunkte ließ die Verteidigung jedoch nicht zu. Die Offense brauchte auch etwas Zeit um wieder ins Spiel zu finden. Erst kurz vor dem Schlusspfiff fand der Ball seinen Weg in die Arme vor Wide Reciever Richard Giebel, der keine Probleme hatte, den Endstand von 06- 36 für die Mustangs klar zu machen.
Dieses Ergebnis reichte zwar nicht für den ersehnten „Platz an der Sonne“ wie es Coach Rudi Tischler ausdrückte, da Recklinghausen einen 10- 00 Erfolg verbuchte, jedoch haben Mannschaft, Fans, Coaches und Betreuer allen Grund stolz auf diese Saison zu sein. Die Saison Abschlussfeier begehen die Mustangs am 08.10.16 in ihrem Stammlokal, dem Feuervogel 2.0. Kenner wissen, das an diesem Tag der Germanbowl statt findet, der natürlich standesgemäß auf den Leinwänden im Feuervogel geguckt wird. Wer Lust hat sich das Spiel mit den Mustangs anzusehen oder das Team mal abseits des Feldes kennen lernen möchte, ist herzlich eingeladen.
Benjamin Frenzel -Sauerland Mustangs
Mit einer enttäuschenden 14:06 Niederlage gegen die Rheine Raptors beenden die Wuppertal Greyhounds die Verbandsliga Saison 2016.

Die Wuppertal Greyhounds belegen am Ende den zweiten Tabellenplatz der Verbandsliga Ost 2016
Beide Teams gingen mit Recht dezimierten Kader ins Spiel, und das sollte sich schon zu Beginn bei beiden Mannschaften fortsetzen. So fielen früh im ersten Quarter auf beiden Seiten die hervorragenden RBs, Maximilian Quandt (Raptors) und Daniel Köther (Greyhounds) für den Rest der Partie aus. In Folge entwickelte sich ein ungemein faires Spiel beider Teams auf Augenhöhe. Gerade einmal 45yards Strafen für beide Teams zusammen mussten die hervorragenden Schiedsrichter um White Head Stefan Reimer verhängen.
Im ersten Quarter konnten beide Angriffsreihen zwar gute Akzente setzen, scheiterten aber dann jeweils kurz vor der Endzone des Gegners. Im zweiten Abschnitt waren es dann die Greyhounds die mit gutem Laufspiel bis kurz vor die Endzone der Raptors kamen. Mit einem kurzen Lauf durch die Mitte war es dann FB Wolfram Englmayer der die Greyhounds auf 6:0 (PAT failed) in Führung brachte. Doch kurz vor der Pause erzielte der gute QB der Raptors mit einem wunderschönen Pass über 40 yards die 7:6 Halbzeitführung.
Und schon schnell nach Wiederanpfiff die gleiche Konstellation. Wiederum durch schönes Passspiel erzielen die Hausherrn die 14:06 Führung die dann bis zum Schlusspfiff bestand haben sollte. Zwar versuchten die Greyhounds nochmals zu kontern, schlugen sich am Ende durch viele Fehler aber selbst. So wurde alleine im letzten Quarter durch zwei Fumbles und zwei Interceptions der Ball viermal an den Gegner verloren.
Natürlich will man jedes Spiel gewinnen so HC Achim Otto, und einen etwas faden Beigeschmack hat diese Niederlage im letzten Saisonpiel schon. Jedoch haben wir als Aufsteiger eine hervorragende Saison gespielt und belegen am Ende einen guten zweiten Tabellenplatz so Otto weiter.
Wenn wir rückblickend auf die Saison schauen und analysieren warum es am Ende nicht zum ersten Tabellenplatz gereicht hat ist diese Niederlage nicht ausschlaggebend so Otto. Das verlorene erste Saisonspiel bei den Münster Blackhawks welches wir 10 Sekunden vor Ende mit 7:3 verloren haben war da wohl maßgebend.
Die Greyhounds gratulieren denn Münster Blackhawks zur Meisterschaft und bedanken sich bei allen Teams für eine interessante Saison 2016. Das Herrenteam wird nun in eine wohlverdiente Pause gehen, bevor im November die Saison 2017 mit einer offenen Spielersitzung startet.
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