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In der European Football League (EFL) verloren die Berlin Adler ihr „Do or Die“-Heimspiel gegen die Thonon Black Panthers aus Frankreich denkbar knapp mit 13:14. Gäste Running Back Stephen Yepmo war mit 138 Lauf- Yards und 2 Touchdowns Garant des Spiels.
Thonons Ballträger Stephen Yepmo war von der Adler Defense nicht zu stoppen (Foto: Thomas Sobotzki)
Mit einem 6:41 Sieg (0:7; 6:14; 0:13; 0:7) gegen die Hamburg Huskies, starten die New Yorker Lions siegreich in die GFL Saison 2017.

Trotz des deutlichen Ergebnisses lief in den Reihen der Lions nicht alles rund. Ein Grund war mit Sicherheit, dass innerhalb von einer Woche seit dem Spiel gegen die Badalona Dracs, diverse Verletzte und angeschlagene Spieler ersetzt werden mussten. So fehlten u.a. bei den Passverteidigern mit Benjamin Krahl, Christian Petersen und Lars Steffen gleich drei Stammkräfte. Ein zweiter Grund waren abermals Konzentrationsfehler und unnötige Strafen, die immer wieder zu eigenen Raumverlust, Raumgewinn für den Gegner oder sogar zu Turn Over führten.
Das Spiel begann mit dem Kick-Off durch die New Yorker Lions in Person von Jan Hilgenfeldt, der erstmalig in der Saison 2017 wieder ins Spielgeschehen eingriff. Der erste Offense Drive der Gastgeber aus Hamburg endete nach vier Versuchen, nur einem Yard Raumgewinn und einem Punt, schnell. Anders der erste Angriff der Braunschweiger Offense um Quarterback Casey Therriault. Ganze zwei Pässe von Therriault auf seinen Receiver Niklas Römer, der letzte davon über 55 Yards und die Lions gingen mit 0:7 (PAT J. Hilgenfeldt) in Führung. Im Anschluss passierte auf beiden Seiten der Offense im ersten Spielviertel nicht mehr viel. Die Verteidigung der Löwen von Defense Koordinator Dave Likins ließ den Hamburg Huskies und deren Spielmacher John Uribe keinen Platz für größeren Raumgewinn.
So konnte Linebacker Jacob Schridde alleine zwei Mal den Quarterback der Huskies zu Boden bringen und einen weiteren Passversuch abwehren. Linebacker Jonathon Rollins blockte einen 38 Yard Fieldgoalversuch der Hamburger durch John Uribe.Aber auch die New Yorker Lions machten sich das Leben selbst schwer. Erst konnte Christoph Wahl einen Punt der Huskies nicht festhalten und gab den Hamburgern an der 35 Yard Linie der Löwen einen neuen ersten Versuch.
Kurze Zeit später erwischte es den sonst so sicheren Casey Therriault, der bei einem Laufversuch ebenfalls das Spielgerät in aussichtsreicher Position tief in der Hamburger Spielfeldhälfte verlor und damit einen unnötigen Turn Over produzierte. Somit dauerte es bis zu Beginn des zweiten Spielviertels, ehe die Löwen von Head Coach Troy Tomlin der Endzone der Huskies wieder gefährlich näher kamen. Letztendlich war es Runningback David McCants überlassen aus 15 Yards, nach einem kurzen Pass von Casey Therriault, auf 0:14 (PAT J. Hilgenfeldt) zu erhöhen.
Der nächste Drive gehörte den Hamburg Huskies, aber auch unter tatkräftiger Mithilfe der Defense der Lions. Drei vollständige Pässe von John Uribe auf seinen Wide Receiver Nassim Amroun, mit einem Raumgewinn von mehr als 35 Yards, plus einer Strafe für einen späten Angriff gegen den Quarterback durch die Verteidigung, brachten die Huskies bis an die 20 Yard Linie der Löwen voran. Nach einem kurzen Lauf von Runningback Christian Vogel, war es erneut die Kombination Uribe auf Amroun, die zum 6:14 (PAT geblockt) Anschluss-Touchdown der Hamburg Huskies führte.
Diese sechs Punkte sollten auch die einzigen, trotz immer wieder unermüdlichen Anrennen, in der Endabrechnung für die Hanseaten bleiben. Direkt nach dem Anschluss konterten die Braunschweiger mit einem Angriffsdrive der Extraklasse. Mit fünf vollständigen Pässen in Folge führte Casey Therriault seine Offense bis an die 12 Yard Linie der Hamburger. Von dort war es zum zweiten Mal im Verlauf des Spiels, das Niklas Römer einen Pass von Therriault in der Endzone der Huskies zum Touchdown fing und damit die Führung auf 6:21 (PAT J. Hilgenfeldt) für sein Team ausbaute. Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeitpause.
Umgehend nach Beginn des dritten Spielabschnitts bauten die New Yorker Lions ihren Vorsprung aus. Mit Passfängen von Jan Hilgenfeldt und Christian Bollmann, sowie einem Lauf von David McCants, gelangten die Lions schnell bis kurz vor die Endzone der Hamburger. Von dort erhöhte Jan Hilgenfeldt, nach einem fünf Yard Pass von Therriault, auf 6:27 (PAT nicht gut). Die Hamburg Huskies bemühten sich weiterhin um Raumgewinn und Punkte gegen die starke Verteidigung der Braunschweiger, mussten sich aber regelmäßig per Punt oder nach ausgespieltem erfolglosem viertem Versuch, geschlagen geben.
Bei den New Yorker Lions erhielt jetzt immer mehr das Laufspiel Vorrang vor dem Passspiel, um die Kontrolle der Spieluhr zu übernehmen. Dieses hinderte aber die Löwen nicht daran, weitere Punkte zu erzielen. Yard um Yard arbeitete man sich mit Läufen von Maximilian Merwarth und David McCants, bis an die Endzone der Hamburger heran. Für die Punkte zum 6:34 (PAT J. Hilgenfeldt) war abermals Niklas Römer zuständig, der bei seinem dritten Score des Tages, einen 11 Yard Pass von Therriault zum Touchdown fangen konnte.
Dieser Spielstand war auch gleichbedeutend mit dem Ende des dritten und dem Beginn des vierten und letzten Quarters. Im vierten und letzten Spielabschnitt bekamen nach und nach immer mehr die Back-ups des Rekordmeisters Einsatzzeit.
Einen Vorteil für die Hamburg Huskies stellte sich dadurch aber nicht ein. So mussten die Hamburger insgesamt drei Mal den Ball ohne Punkte direkt an die Lions abgegeben.
Zwei Mal nach einem erfolglosen vierten Versuch und einmal nach einer Interception von Passverteidiger Gabriel Kalus, der einen Ball des Hamburger Spielmachers in aussichtsreicher Position nahe der eigenen Endzone abfangen konnte. Auch einen weiteren Fumble der Braunschweiger, entstanden durch eine missglückte Ballübergabe zwischen dem Center und dem mittlerweile als Quarterback für die Löwen agierenden Tom van Duijn, konnten die Gastgeber nicht in Punkte umwandeln.
Die letzten und finalen Punkte für die New Yorker Lions und des Spiel erzielte Runningback David McCants, mit einem 19 Yard Touchdownlauf zum 6:41 (PAT J. Hilgenfeldt).
Damit starten die Titelverteidiger in der GFL mit einem klaren Sieg in die neue Saison, der aber noch Platz für eine deutliche Steigerung nach oben offen ließ. Bereits am kommenden Samstag kommt es zum Rückspiel gegen die Mannschaft der Hamburg Huskies im heimischen Eintracht Stadion in Braunschweig (Kick-Off 18 Uhr, PreGame-Party ab 16 Uhr).
Bis dahin wird das Team um Head Coach Troy Tomlin intensiv arbeiten, um gemachte Fehler abzustellen und neu motiviert in das zweite Spiel vor heimischen Fans der Saison zu gehen.
00:14 15 Yard TD-Pass von C. Therriault auf D. McCants (PAT J. Hilgenfeldt)
06:14 16 Yard TD-Pass von J. Uribe auf N. Amroun (PAT nicht gut)
06:21 12 Yard TD-Pass von C. Therriault auf N. Römer (PAT J. Hilgenfeldt)
06:27 5 Yard TD-Pass von C. Therriault auf J. Hilgenfeldt (PAT nicht gut)
06:34 11 Yard TD-Pass von C. Therriault auf N. Römer (PAT J. Hilgenfeldt)
06:41 19 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT J. Hilgenfeldt)
Im zweiten Saisonspiel der Football-Bundesliga unterlagen die Hamburg Huskies den New Yorker Lions mit 6:41. Vor 1047 Zuschauern im Stadion Hammer Park zeigten sich die Schlittenhunde gegenüber dem Saisonauftakt trotz der Niederlage stark verbessert.

Nassim Amroun fängt zum Huskies-Touchdown (Foto:Zelter Media)
Schon am kommenden Sonnabend müssen die Huskies zum Rückspiel beim deutschen Meister, dessen Head Coach Troy Tomlin mit der heutigen Partie nicht zufrieden war: „Es war unser erstes GFL-Spiel, unser drittes ingesamt. Da waren einige Dinge, die mir nicht gefallen haben. Aber wir wollen uns immer weiter vebessern und das werden wir bis zum Wochenende tun.“ Huskies-Head Coach Embree freut sich schon auf die Partie im Braunschweiger Eintracht-Stadion: „Tolle Atmosphäre, tolle Fans. Viele haben in so einer Umgebung noch nicht gespielt. Das ist ein Spiel, was unsere Jungs brauchen“.
Thomas Köhn - Hamburg Huskies
Wenn die Huskies morgen gegen die New Yorker Lions (Kickoff 17 Uhr, Stadion Hammer Park) antreten, dann muss das Team um Head Coach Sean Embree auf lautstarke Unterstützung verzichten. Nachdem sich Anwohner über die Lärmbelästigung bei den Heimspielen beschwert hatten, verhängte das Bezirksamt Mitte jetzt ein Trommelverbot und wird Lautstärkemessungen durchführen.

Josh Hartigan (Foto: Zelter Media)
Timo Müller, Huskies-Vorstand: „Leider haben sich Anwohner über das Spektakel bei den Huskies-Heimspielen beim Bezirksamt beschwert. Dieses hat uns gebeten, das Trommeln vorerst einzustellen, um die Lärmbelastung im Vergleich messen zu können. Deswegen werden die Trommler der Sea-Vibrations am Sonnabend nur eingeschränkt in Absprache mit den Messvorgängen trommeln. Alle anderen müssen wir bitten, auf das Trommeln zu verzichten. Wir möchten natürlich die Anwohner nicht belästigen, aber bei Sportveranstaltungen ist die Stimmung schon ein großer Faktor und die möchten wir unseren Fans natürlich auch bieten. Wir sehen ja auch schon zu, mit einem Spielbeginn um 17.00 Uhr uns von allen Ruhezeiten fern zu halten.“
Thomas Mathiesen, Chef des Huskies-Fanclubs „Sea Vibrations“, ist enttäuscht: „Es gehört zu praktisch jeder Sportart dazu, dass die Fans ihre Mannschaft nach Leibeskräften unterstützen, dies trägt nicht zuletzt maßgeblich zur Atmosphäre der Veranstaltungen bei. Was wäre der HSV ohne seine Nordkurve, der BvB ohne die „gelbe Wand“ ? Vor diesem Hintergrund fällt es uns schwer, diese Entscheidung nachzuvollziehen. Ungeachtet dessen werden wir selbstverständlich schweren Herzens dem Verdikt des Bezirksamtes Folge leisten und auf unsere Trommeln verzichten“.
Gerade gegen den deutschen Meister aus Braunschweig wäre lautstarke Unterstützung notwendig, kommen die New Yorker Lions natürlich als klarer Favorit in die Hansestadt. „Coach Tomlin und die Lions machen seit Jahren einen fantastischen Job. So lange auf allerhöchstem Niveau starken Football zu spielen ist schwer und die Lions haben das meisterlich umgesetzt“, so Huskies-Headcoach Sean Embree. „Wir freuen uns auf die Herausforderung. Wir werden mit der gleichen Intensität wie Braunschweig und smart spielen müssen, um im Spiel zu bleiben“.
Fraglich ist der Einsatz von Allzweckwaffe Josh Hartigan. Der Amerikaner plagt sich mit einer Oberschenkelzerrung herum. Ob er spielen kann, entscheidet sich erst kurz vor Kickoff. Definitiv nicht dabei ist Offensive Lineman Pouya Sadeghifard. Er fällt mit Gehirnerschütterung aus.
Thomas Köhn - Hamburg Huskies
In Berlin wird dieses Wochenende europäisch gespielt - in der European Football League (EFL) empfangen die Berlin Adler die Thonon Black Panthers aus Frankreich. Kickoff ist am Samstag um 16 Uhr im Poststadion. Wie bei Europacupspiel üblich, werden vor Anpfiff die deutsche und französische Hymne zu hören sein.

Teameinlauf der Adler unter der Berlin Flagge (Foto: Lothar Köthe Photography)
Nach ihrem letzten Sieg im BIG6-Finale, dem Euro Bowl 2014 gegen die NewYorker Lions, greifen die Adler erneut nach einem europäischen Titel. Die EFL ist die zweithöchste europäische Spielklasse hinter der BIG6 mit den 6 stärksten Teams aus Europa. In der EFL treten Teams aus Frankreich (Nice Dauphins, Thonon Black Panthers), Italien (Milano Rhinos), Tschechien (Prag Black Panthers) und Deutschland (Berlin Adler) gegeneinander an.
Die Gäste aus Thonon, aktueller Tabellenführer der französischen Liga und Meister von 2013 und 2014, haten ihr erstes Vorrundenspiel im europäischen Wettbewerb bereits gewonnen, mit 41:33 gegen Prag. Das setzt die Berliner unter Druck. Ein Sieg ist Pflicht, wollen die Adler ihre Chancen auf einen Einzug in das EFL Finale am 10. Juni aufrecht erhalten.
In der German Football League (GFL) verbuchten die Hauptstadtfootballer bisher in zwei Auswärtsspielen einen Sieg und eine Niederlage. Nach der deutlichen 13:47-Schlappe gegen die Lokalrivalen Berlin Rebels am vergangenen Wochenende wollen sich die Schwarzgelben ihren Fans wieder in besserer Form präsentieren. Unter der Woche lautete die Hauptaufgabe von Adler Head Coach Eric Schramm, sein Team rund um den jungen Quarterback Paul Zimmermann wieder aufzurappeln und die bestehenden Fehler abzustellen.
„Thonon bringt eine Menge Druck gegen unsere Offense mit ihrem Defense-Liner Mamadou Sy [früherer Adler Euro Bowl Champion] und anderen ehemaligen Spielern aus der GFL. In der Offense spielen sie ein ungewöhnliches System, eine sogenannte Single Wing Offense, sehr komprimiert, sehr lauflastig, ein totales Kuddelmuddel.“
Die Adler hoffen auf lautstarke Unterstützung ihrer Fans im Poststadion. Ab 15 Uhr öffnen die Tore zum Heimauftakt im Poststadion. Für Pre-Game-Unterhaltung ist gesorgt mit Live- Musik, Grill-Ständen, Fan-Shop und Gewinnspielen. Das EFL-Heimspiel wird erstmals live übertragen auf meinsportradio.de. Per fairplaid Crowdfunding sammelten die Fans in der Offseason Geld für den neuen Kanal.
Björn Hesse - AFC Berlin Adler e.V.
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