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Die Paderborn Dolphins laden zum zweiten Heimspiel in der Saison 2017. Die aus dem hohen Norden anreisenden Rostock Griffins sind eines von zwei neuen Teams in der Liga. Gemeinsam mit den Langenfeld Longhorns stiegen sie in die GFL2 Nord auf. Für die Paderborn Dolphins sind die Rostock Griffins ein komplett neues Team. Die Dolphins und Griffins trafen noch nicht aufeinander. Vorgewarnt sind die Paderborn Dolphins allerdings, denn das Team aus der Hansestadt konnte sich gegen die Langenfeld Longhorns in der laufenden Saison durchsetzen.
Das Team konnte in der laufenden Saison eine ausgeglichene Bilanz an Pass- und Laufspiel zeigen. Rostock selber gibt sich mit den Aussagen immer zurückhaltend. Dabei können die Griffins auf einen guten Kader bauen. Neben Spielern, die aus Bundesliga-Teams aus Lübeck und Kiel nach Rostock kamen, um die Griffins zu verstärken, kann das Team ebenfalls auf Verstärkung aus dem Ausland bauen. Quarterback Trent Cummings konnte bisher über 400 Yards für die Griffins werfen. Dieses ist zwar nur die Hälfte der Yards, die Dolphins Quarterback Justin Gomez werfen konnte, doch zeigte Cummings, dass er vor allem auch mit langen und gezielten Pässen überraschen kann.
Die Verteidigung der Griffins kann vor allem im Backfield auf zwei erfahrene Spieler zurückgreifen. Safety Herbert Whitehurst und Defensiv Back Tari Jones versuchen das Passspiel der Gegner zu kontrollieren. Eine besondere Situation für die Dolphins, denn die Angriffsreihe der Dolphins kann mit einem starken Receiver-Squad antreten. Eine daher spannende und zugleich herausfordernde Situation. Wichtig auch für die Paderborn Dolphins in diesem Spiel, dass das Laufspiel weiter ausgebaut wird. Denn die Griffins ließen in den vergangenen Partien vor allem durch Läufe Yards zu.
Die Defensive der Paderborn Dolphins kann mit Linebacker Jerrod Shelby nun auch auf zwei American Football Spieler aus dem Mutterland zurückgreifen. Shelby, der noch seine Klausuren an der Universität abschließen musste, stieß in der laufenden Woche zum Team. Für Defensiv Koordinator Luigi Figlia eine wichtige Stütze in der Verteidigungsreihe. Defensiv Tackle Darian Childers spielte zwar schon in Bonn, konnte aber nun bereits eine Woche mit der Mannschaft trainieren. Die Paderborn Dolphins werden sicherlich nicht nur deshalb noch einen Schritt weitergemacht haben.
Präsident David Schmidtmann weiß zu berichten: „Die Mannschaft hat sich viele Gedanken gemacht und sich zum Bonn Spiel zurück gekämpft. Die Jungs sind natürlich noch mehr motiviert, da es am kommenden Wochenende vor heimischen Publikum wieder um Punkte geht. Ich bin mir sicher, dass wir noch einen Schritt machen werden.“ Das Team der Dolphins hofft vor allem auf die Unterstützung der heimischen Fans. Um 15:00 Uhr ist der KickOff im heimischen Hermann-Löns-Stadion. Bereits um 11:00 Uhr tritt das jüngste Dolphins Team, die U13, gegen die Düsseldorf Panther an.
Björn Gorniak - AFC Paderborn Dolphins e.V.
Am 20. Mai 2017 um 15.00 Uhr ist Kick-off für das erste Heimspiel der Fighting Miners gegen die Westerwald Giborim im heimischen Stadion, Auf dem Schurweßel 2, in Witterschlick. „Wir freuen uns auf die heimischen Fans und deren tolle Unterstützung“ so Head Coach Marco Ruth. Die Heavenly Force – Cheerleader der Westerwald Giborim – sorgen für eine tolle Stimmung.

Text und Bild: Thomas Funk - Turnerbund 1906 Witterschlick e.V.
Dass die Jerseys der Saison 2017 der MIG so gut ankommen, freut uns! Dies gilt umso mehr, als das von vornherein feststand, dass die grünen Trikots am Ende der Saison für einen guten Zweck versteigert werden.

Foto: André Steinberg / www.101fire.com
Die Assindia Cardinals haben sich letztendlich dafür entschieden, mit dem Erlös aus den Versteigerungen die Arbeit von zwei Organisationen zu unterstützen. Wir wollen heute die erste Organisation vorstellen, die in dieser Saison unser Partner ist. Neben den 50% des Erlöses aus der Trikotversteigerung, wollen wir aber auch auf die wichtige Arbeit der beiden Organisationen aufmerksam machen!
Die erste der beiden Organisationen ist roterkeil.net. Bei roterkeil.net handelt es sich um einen Verein, welcher zur Aufgabe hat Kinder vor Missbrauch und Zwangsprostitution zu schützen. Zwangsprostitution kann das Mädchen im Nachbarhaus genauso betreffen wie den Jungen auf den Philippinen. Umso wichtiger ist es dieser physischen und psychischen Verletzung der Kinder entgegenzuwirken. Die Assindia Cardinals wollen mit ihrer Spende eine Organisation unterstützen, welche seit 1999 einen Kampf gegen Kinderprostitution führt.
Roterkeil.net engagiert sich mit Projekten in Deutschland, Asien und Afrika und ist aktiv durch Maßnahmen zur Prävention, Akuthilfe und Nachsorge. Zudem leistet roterkeil.net eine große Öffentlichkeitsarbeit um das Thema Kinderprostitution aus der Tabu-Zone zu holen. Nur wenn über Probleme gesprochen wird, kann man sie anpacken. Die Assindia Cardinals freuen sich darauf die lobenswerte Arbeit von roterkeil.net mit ihrer Spende unterstützen zu können.
Weitere Informationen zur Organisation finden sie im Internet unter www.roterkeil.net. Im Laufe der Woche werden wir an dieser Stelle informieren welche zweite Organisation unser Partner bei der diesjährigen Trikotversteigerung sein wird.
Janis Evers - AFC Assindia Cardinals Essen 1983 e.V.
Beim zweiten Auswärtsspiel der Saison war für die Berlin Adler in Köln nichts zu holen. Mit 63:0 deklassierte der Aufsteiger Cologne Crocodiles die Hauptstadtfootballer. Mann des Tages war Kölns Quarterback Benjamin Mentges, der insgesamt fünf der gegnerischen neun Touchdowns auflegte.
Kölns Quarterback Benjamin Menges legte vier Touchdownpässe auf und erlief einen fünften selbst (Foto: Stefan Seeboth Photography)
Im Spieler-Intro der Crocodiles hieß es so: „Krokodile kennen keine natürlichen Feinde. Krokodile unterscheiden nur zwischen Beute und Spielzeug. Erst wenn das letzte bisschen Gegenwehr erloschen ist, machen Krokodile kurzen Prozeß. Heute wird sich zeigen, was Du bist, Beute oder Spielzeug.“
Von Spielbeginn an war bei diesem Aufeinandertreffen ersichtlich, dass die Adler im Sportpark Höhenberg nur als Spielzeug der Krokodile fungierten. Crocos Ballträger Kevin Parks erlief allein im ersten Viertel mehr als 100 Yards und drei Touchdowns. Die beiden Mentges Brüder legten noch einen Touchdown nach zur 28:0-Führung zum Ende des ersten Viertels – womit in Köln bereits die Messe gelesen war.
„Wir waren dieses Mal nicht tauglich“, sagte Adler Head Coach Eric Schramm. „Unsere Personaldecke war sehr dünn besetzt. Wenn wir ein paar Ausfälle haben, dann tut das sehr weh. Die Kölner hatten ihren Schuh heruntergespielt, hatten ordentlichen Football gespielt. Das hatte gereicht gegen uns.“
Allein in der Starting Defense fielen sechs Stammkräfte aus. Neben den vielen Verletzten waren vor allem unzählige Ballverluste ausschlaggebend für die herbe Adler-Niederlage. Zwei aussichtsreiche Feldpositionen kurz vor der Endzone wurden durch Ballverluste vereitelt. Insgesamt fünf Ballverluste der Adler (3 Fumbles, 2 Interceptions) münzten die Crocodiles in 28 Punkte um.
Adler Quarterback Paul Zimmermann musste ordentlich einstecken. Fünf Quarterback Sacks erinnerten an vergangenes Jahr, als der junge Spielmacher insgesamt 41 Sacks kassierte. In diesem Jahr präsentierte sich die Adler O-Line in den ersten drei Spielen stark verbessert. Gegen den Druck der Krokodile hielt sie diesmal nicht Stand.
„Mein Ziel ist es nicht, Mannschaften zu demütigen, sondern fairen und akkuraten Football zu spielen“, sagte Kölns Head Coach Patrick Köpper. „Wir haben schon zu Anfang der zweiten Halbzeit vielen Backups Spielzeit gegeben, damit sie auch Erfahrungen sammeln können. Das war heute auch ganz wichtig für unseren Quarterback Benny [Benjamin Mentges], dass er nach dem Kiel-Spiel merkt, die Coaches und komplette Mannschaft stehen hinter ihm. Er hatte ein Bombenspiel gemacht. Und das ist wichtig, dass wir und auch die Adler deutschen Quarterback-Talenten die Chance geben, in der GFL zu spielen.“
Spricht man mit den Adler Spielern ergibt sich ein differenziertes Bild. Ausreden suchte beileibe niemand, aber Defensive Back Tacho Hernandez gab nach dem Spiel zu Protokoll: „Die 8 Stunden Anreise war nicht unbedingt förderlich.“ Linebacker Burton De Konig fand die richtigen Worte: „Einige Kommunikationsschwierigkeiten gab es zwischen der Defensive Line und dem Rest. Jeder Spieler muss sich bei der Videoanalyse kritisch hinterfragen.“
Dies war das erste vier aufeinanderfolgenden Auswärtsspielen der Adler. Am kommenden Sonntag folgt in Prag das Spiel um die Goldene Ananas im EFL Wettbewerb – die Thonon Black Panthers hatten sich in Gruppe B bereits qualifiziert für das Endspiel am 10. Juni gegen die Milano Rhinos. Gegen die Black Panthers aus der tschechischen Hauptstadt müssen die Adler wieder in Tritt finden, bevor es in den Wochen darauf gegen die GFL Sptzenteams aus Dresden und Kiel geht.
Björn Hesse - AFC Berlin Adler e.V.
Die Zuschauer im Aggerstadion konnten beim 48:43-Sieg der Troisdorf Jets gegen die Bielefeld Bulldogs am vergangenen Samstag einen offenen Schlagabtausch erleben. Bis wenige Sekunden vor dem Schlusspfiff hatten beide Mannschaften einen Sieg verdient, doch am Ende durften sich die Jets über ihren dritten Saisonerfolg freuen.

Philipp „Pepe“ Bürling erneut mit vier Touchdowns (Foto: Richard Welde)
Die Jets begannen fokussiert und zeigten damit wieder einmal, wie sehr sie sich im Vergleich zum Vorjahr auch mental verbessert haben. Mit einem Pass auf Ray Ket sorgte Quarterback Jannik Nowak für die ersten Troisdorfer Punkte (7:0, PAT Sebastian Weidenbruch).
Aber die Gäste aus Bielefeld hatten sofort eine Antwort parat und gingen mit einem Touchdown über ihren überragenden US-Import Keshawn Hill samt Two-Point-Conversion mit 8:7 in Führung. Im nächsten Drive erhöhten die Jets auf 14:8 durch Philipp „Pepe“ Bürling (PAT Weidenbruch). Doch ebenso sorgte auch Hill zu Beginn des zweiten Quarters wieder für die Gäste-Führung (15:14, PAT Tobias Stork).
Und so ging es weiter: die Führung der Jets durch einen Pass auf Niklas Remke konterten die Gäste durch einen Touchdown durch die Luft von Quarterback Niklas Gorny auf Bert Smith Jr. (22:21). Die Extrapunkte verwandelten jeweils die beiden Kicker Sebastian Weidenbruch (Jets) und Tobias Stork (Bulldogs) erneut sicher. Die Chance, das Ergebnis vor der Halbzeit mit einem Fieldgoal um weitere drei Punkte zu erhöhen, vergaben die Gäste.
„In unserer Verteidigung haben heute einige wichtige Spieler gefehlt und das hat man anfangs deutlich gemerkt“, sagt Jets-Head Coach Andreas Heinen. „Vor allem im dritten Quarter sind alle Defense-Spieler aber sichtlich zusammengerückt, haben bis zur Erschöpfung gekämpft und dem Gegner keine Punkte gegönnt.“
Ganz im Gegensatz zur Jets-Offense, die durch einen genialen Pass von Jannik Nowak auf Max Pütz mit 28:22 die Führung einbrachte (PAT Weidenbruch).
Wer nun gedacht hatte, das Spiel würde in Ruhe beendet werden, der sah sich getäuscht: im 4. Quarter ging es erst richtig los. Zunächst schraubten die Jets den Score über einen kurzen Lauf von Pepe Bürling auf 34:22 hoch. Dem folgte direkt die Antwort von Bielefeld über einen Kickoff-Return-Touchdown über 90 Yards von Keshawn Hill (29:34, PAT Stork). Dann stellte erneut Bürling den alten Abstand wieder her (41:29, PAT Weidenbruch), bevor sich auch Bielefelds Quarterback Niklas Gorny mit einem Lauf in die Scorerliste eintrug (36:41, PAT Stork).
Dem folgte ein unglaublicher Lauf-Touchdown von Pepe Bürling über 64 Yards, nachdem zuvor ein ganzes Rudel Bulldoggen vergeblich versucht hatte, ihn zu Boden zu bringen (48:36, PAT Weidenbruch). Aber auch darauf hatten die Gäste wieder eine Antwort parat und kamen erneut mit einem Pass von Gorny auf Hill heran (43:48).
Am Ende konnte die Jets-Defense weitere Punkte der Bielefelder verhindern und die Offense kniete zum dritten Saisonsieg ab. Doch es war mehr Erschöpfung und Erleichterung in den Gesichtern der Troisdorfer Footballer zu lesen, als tatsächliche Freude über den Sieg. Zu knapp waren die Jets an einer Niederlage gegen gleichwertige Bielefelder vorbeigeschlittert.
„Ich habe im Spiel drei Entscheidungen getroffen, die vielleicht etwas gewagt waren und dafür habe ich nach der Partie von meinen Coaches-Kollegen zu recht einen Anschiss kassiert“, schmunzelte Cheftrainer Heinen nach dem Spiel. „Zweimal habe ich dabei Glück gehabt, einmal nicht. Ein erfahrener Coach hätte hier sicherlich rationaler entschieden, aber ich habe immer 100 Prozent Vertrauen zu meinen Spielern auf beiden Seiten das Balles.“
Zeitgleich zum Jets-Spiel haben in Solingen die Paladins im Bergischen Derby den Remscheid Amboss mit 63:7 vom Platz gefegt, so dass die Troisdorfer weiterhin auf Rang Zwei der Tabelle hinter den Solingern liegen.
Das nächste Spiel der Jets findet am Samstag, den 27. Mai 2017 (KO 18 Uhr) im Aggerstadion gegen die Cologne Falcons statt.
JuniorJets gewinnen ebenfalls gegen Bielefeld (U19)
Nach dem Sieg der Jets am Samstag gegen die Bielefeld Bulldogs, hat auch das U19-Team der Troisdorfer gegen die Ostwestfalen gewonnen. In Bielefeld besiegte die Mannschaft von Head Coach Lorenz Kunkel die Bulldogs U19 mit 28:0. Damit setzt das Troisdorfer Nachwuchsteam auch in der Junioren-Regionalliga seinen Siegeszug aus den Vorjahren weiter fort. Hier zeichnet sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit den Langenfeld Longhorns ab, die ihrerseits auch zweimal zum Saisonauftakt gewonnen haben. Die Langenfelder könnten also zum Gradmesser für einen Aufstieg der Jets-U19 in die Jugendbundesliga werden.
Die RookieJets hingegen mussten am Samstag eine knappe Niederlage einstecken. Gegen die Düsseldorf Typhoons hieß es am Ende 0:14, nachdem der Quarterback der U16 das Spiel früh verletzt verlassen musste.
Andreas Heinen - Troisdorf Jets
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