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In der Verbandsliga NRW (Gruppe West) empfingen die Langenfeld Longhorns die Gäste aus die Tornados aus Leverkusen. Das Spiel gewannen die Hausherren mit 34:14 (26:07).

Jonas Laveglia #11 von den Langenfeld Longhorns (Foto: Leuffens Fotoecke)
Bei bestem Wetter erfolgte der Kickoff pünktlich im Langenfelder Jahnstadion (Home of the Longhorns). Die Longhorns Prospects kickten den Ball, so dass die Tornados aus Leverkusen den ersten Offense-Drive starteten. Allerdings war die Longhorns-Defense von Anfang an wach und zwang die Gäste ohne Punktgewinn zum Punt. Der erste Offense-Drive der Longhorns wurde sehr schnell durch einen Run von Jonas Laveglia (Nr. 11) mit Punkten beendet. Der anschließende PAT gelang Timo Laveglia (Nr. 10) – 7:0. Die Tornados wollten ihrerseits nun punkten und landeten ein Big Play bis an die 10 Yard-Markierung. Jedoch kamen in den darauffolgenden Spielzügen keine weiteren Raumgewinne zustande, sodass die Gäste im 4. Versuch ein Field Goal zu erzielen versuchten. Die Longhorns-Defense konnte diesen Versuch jedoch blocken – Turnover on Downs.

(Foto: Leuffens Fotoecke)
Im ersten Play dieses Drives konnte sich Jonas Laveglia mit einem 27 Yard-Lauf sehenswert in Szene setzen. Zu Beginn des zweiten Quarters konnten die Longhorns durch zwei Passversuche nicht die erforderlichen Yards überbrücken, so dass Timo Laveglia den Ball an die gegnerische 30 punteten.
Die Gäste aus Leverkusen brachten wieder nichts Zählbares auf den Platz und beförderten den Ball per Punt an die 40 Yard-Linie der Longhorns. Im weiteren Verlauf machten es sich die Tornados durch einige persönliche Fouls selbst schwer (zwei Mal Late Hit, Facemask), während die Horns weiter fleißig nach vorne marschierten. Ein kurzer Pass auf Jannik Döring (Nr. 16) und Läufe über Jonas Laveglia brachten den Longhorns weitere Punkte ein. TD Jonas Laveglia, PAT Timo Laveglia – 14:0.
Im darauffolgenden Drive der Tornados gelang dem gegnerischen QB (ein US-Import) ein sehenswerter langer Pass, welcher durch den Receiver bis an die 29 Yard-Linie getragen wurde. Obwohl die Longhorns-Defense sehr stark agierte, bereitete der QB der Tornados den Prospects ein ums andere Mal Probleme. Flink und sehr wendig rannte er, mehrfach beinahe gestoppt, bis in die Endzone. Auch der anschließende PAT wurde von den Tornados verwertet – 14:7.
Mehrere Run-Plays von Yannick Hartung (Nr. 27) und Timo Laveglia (Nr. 10) brachten die Longhorns in aussichtsreiche Position an der gegnerischen 16 Yard-Markierung. Einen sehenswerten Pass von Bastian Zuber (QB, Nr. 7) konnte Receiver Max Grimm (Nr. 88) in der Endzone leider nicht festhalten. Jannik Döring (Nr. 16) machte es besser und erlangte durch seinen Catch ein neues 1st down an der gegnerischen 4. Von dort aus war es für Jonas Laveglia nur ein kurzer Sprint ins Glück und bereits sein dritter Touchdown an diesem Tag – 20:7 (PAT nicht verwandelt).
Beim anschließenden Kickoff-Return nach Kickoff durch Richard Grubmüller (Nr. 78) landete Marc Berend einen Hard Hit an der gegnerischen 20 Yard-Linie. Kurz darauf verloren die Tornados das Ei (forced fumble, recovered by Tim Schmuhl, Nr. 62) an der eigenen 20. Jonas Laveglia trug das Ei bis an die 6. Im nächsten Play nutzte Longhorns-Offense das Momentum in Form eines kurzen Passes auf Max Grimm, der es diesmal besser machte und den Pass festhielt – Touchdown Longhorns! 26:7 (PAT nicht verwandelt).

Foto: Leuffens Fotoecke
Trotz der relativ deutlichen Führung stellte der gegnerische QB die Defense ein ums andere Mal auf die Probe. Offensichtlich als Pass-Spielzug gecallt, musste er immer wieder flüchten, um einem Sack zu entgehen. Hierbei bewies er immer wieder, dass er flink und wendig ist und ein gutes Auge für freie Lanes hat, sodass er mehrere 1st Downs erlief. Jedoch konnte auch er immer wieder derart in Bedrängnis gebracht werden, so dass er mehrfach den Sack hinnehmen musste. Diesmal sogar mit einem forced fumble, welcher durch Nico Peters (Nr. 82) an der gegnerischen 26 Yard-Linie recovered wurde. Die Prospects Offense ging aufs Knie – Halbzeit.
Ein kurzer Kickoff der Tornados wurde durch Timo Laveglia bis an die Mittellinie returniert. Jannik Döring trat nun ein ums andere Mal in Erscheinung. Mal fing er einen kurzen Pass als Receiver, mal bekam er den Ball als Running Back und konnte nur durch ein weiteres Facemask-Foul der Tornados gestoppt werden. Bereits in der Red Zone kamen die Longhorns jedoch nicht weiter vorwärts und versuchten ein Field Goal. Der Snap ging daneben und rollte zurück bis an die 40, bevor er gesichert werden konnte.
Zwar konnten die Tornados einige 1st Downs erspielen, wurden aber immer wieder durch die Longhorns-Defense gestoppt, so dass kaum Punkte zustandekamen. Dieses Mal fing Yannick Hartung (Nr. 27) eine Interception. Max Grimm fing in der Folge einen Traumpass von Basti Zuber und konnte seinem Gegenspieler enteilen, der Touchdown zählte jedoch nicht – False Start. In der Folge mussten die Horns punten – Touchback.
Im darauffolgenden Play verletzte sich Linebacker Marc Berend (Nr. 23) am Nacken, woraufhin das Spiel einige Minuten unterbrochen werden musste. Marc wurde in der Folge im Krankenhaus untersucht und hat dieses bereits wieder verlassen können. Weiterhin gute Besserung! Im weiteren Verlauf zeigte der Tornado-QB wiederum seine Running Back-Qualitäten und erlief ein weiteres 1st Down. Diesmal konnte er aber auch mit einem langen Pass an die 13 Yard-Linie in Erscheinung treten. Darauf folgend ein Quick Slant zum Touchdown (PAT gut) – 26:14.
Nach dem Kick ein guter Return von Yannick Hartung an die 35. Beim nächsten Runplay bricht Jonas Laveglia gleich zwei Tackles und erlangt 8 Yards. Basti Zuber wirft einen 10 Yards-Pass auf Stefan Rauscher (Nr. 80) – 1st Down. Die Tornado-Defense hält zu diesem Zeitpunkt gut dagegen. Der 4. Versuch der Longhorns wird ausgespielt, brachte aber nicht den erhofften Erfolg – Turnover on downs.
Die Tornados wollten ihrerseits nun alles tun, um weitere Punkte zu erzielen – auch sie spielten 4. Versuche aus. Dieses Mal aber hatte Richard Grubmüller ein Wort mitzureden und sackte den QB für satte 35 Yards loss – Turnover on Downs. Erneut warf Bastian Zuber einen langen Pass auf Max Grimm, der diesen nun zu seinem 2. Touchdown des Tages verwandelte. Beim darauffolgenden PAT ging der Snap daneben, jedoch schaltete Kicker Timo Laveglia sofort und versuchte sich als QB – und fand Stefan Rauscher, der die Situation blitzschnell erfasst hatte und seinem Defender entkommen war. 34:14 und gleichzeitig auch der Endstand der Partie.
Die Tornados gaben sich geschlagen und setzten fortan nur noch ihren 2. QB ein, der mehrfach Sacks für zweistellige Yards hinnehmen musste. Tornado-Punt zum Touchback. Prospects-Running Back Dustin Neziri (Nr. 29) konnte noch einmal mit einem sehenswerten 19 Yard Run auf sich aufmerksam machen, ehe die Longhorns-Offense die Victory-Formation einnahm und abkniete. Das nächste Spiel der Longhorns Prospects findet am Sonntag, den 07.05.2017 auswärts bei den Siegen Sentinels statt.
Stefan Wegner - Langenfeld Longhorns
Am Ende hieß es 39-14 für den GFL Absteiger Düsseldorf Panther. Dass dieser Sieg verdient war, im Ergebnis aber nicht unbedingt den Spielverlauf widerspiegelte, darüber waren sich beide Seiten einig. Noch zur Halbzeit (13-7) bzw. nach dem dritten Viertel (19-14) war das Spiel offen, auch wenn Düsseldorf die spielbestimmende Mannschaft war. Im vierten Viertel waren es dann zwei Ballverluste der Greifen, die die Entscheidung im Spiel brachten.

Foto: Nick Jungntisch
Die Panther waren schnell ins Spiel gestartet. Durch taktische Umstellungen in der Angriffsstrategie und dem Playcalling agierten sie deutlich variabler als zum Saisonauftakt. Die Verteidigung der Greifen hielt trotzdem gut dagegen und wurde ihrem Motto: „Bend but don´t break“ gerecht. Sowohl ein Extra-Punkt als auch ein Fieldgoal konnten geblockt werden, was die Punkteausbeute der Panther in Halbzeit I auf 13 begrenzte. Der Angriff der Griffins hielt seinerseits durch einen Pass von Trent Cummings auf Cortez Barber den Anschluss zum 13 zu 7, hatte aber mit zu vielen fallengelassenen Bällen der Receiver zu kämpfen.
In der zweiten Hälfte starte die Rostocker Verteidigung direkt mit einem 3 and out und der Angriff der Griffins gelangte mit einigen schönen Spielzügen in Fieldgoalposition. Der Kick ging aber leider knapp daneben, der Spielstand blieb also gleich. Ab Mitte des dritten Viertels zeigte sich dann, dass der Angriff der Panther an diesem Tag zu viele Pfeile im Köcher hatte. Die Lücken in der Verteidigung der Rostocker wurden immer größer. Trent Cummings konnte zwar durch einen Lauf noch einmal auf 19-14 verkürzen, das 4. Viertel dominierten die Gastgeber dann aber unterstützt von einigen Rostocker Fehlern klar. Auch wenn der Sieg sicher etwas zu hoch ausgefallen ist, war er mehr als verdient. Die Düsseldorf Panther zeigten an diesem Tag eine sehr starke Leistung und werden mit den vorgenommenen Umstellungen im Angriff schwer in der Liga zu schlagen sein. Für die Griffins heißt es jetzt Mund abputzen und weitermachen. In der nächsten Woche geht es zum Mitaufsteiger Langenfeld Longhorns, die bisher einen Sieg und eine Niederlage auf ihrem Konto haben. Hier sollen wenn möglich die ersten Punkte für die Greifen her.
Head Coach Kuhfeldt blickte dementsprechend nach vorn: „Ich hoffe, die ganz große Aufregung im Team ist jetzt verflogen. Wir haben heute in allen Mannschaftsteilen zu viele Fehler gemacht. Charakter und Einsatz haben gestimmt, aber wir müssen jetzt mal erwachsen werden und unser Potential auch gegen starke Gegner abrufen.“
Jens Putzier - Rostock Griffins
Unsere Bildergalerien zum Spiel:
Irgendwann geht jede Serie zu Ende, denn nach einer gefühlten Ewigkeit konnten die Düsseldorf Panther gestern wieder mal einen Sieg (39:14) einfahren. Unangenehm wurde es daher für den Head Coach Deejay Anderson, denn die Gatorade-Dusche traf ihn unvorbereitet.

Zur zweiten Begegnung hatte der GFL-Absteiger einen der GFL2-Aufsteiger zu Gast, die Rostock Griffins. Die Griffins standen im letztem Jahr auch schon fast in der GFL2, aber in der Relegation hatten die Ritterhude Badgers und die Essen Assindia Cardinals die besseren Karten.
In der ersten Halbzeit spielten die Rostocker munter mit und so stand es zur Halbzeit nur 19:14 für die Düsseldorfer. Nach der Halbzeit lief für die Griffins nicht mehr viel, denn sie brachten nichts auf das Scoreboard. Bruch im Spiel war nach kurz nach der Pause ein verschossenes Fieldgoal und ein Interception.
Die laut -den Hausherren- rd. 800 Zuschauer (wirken eher wie die Hälfte) sahen ein gutes Spiel der Panther, die Hoffnung auf weitere Siege in der GFL2 machen. Man möchte hier nicht wieder zwei Jahre darauf warten, denn der letzte Sieg datierte vom 25.04.2015.
Bildergalerie zum Spiel:
Nick Jungnitsch
Oliver Jungnitsch
7:0 Daniel Schuhmacher Extrapunkt
7:6 Cortez Barber 8-Yards-Pass von Trent Cummings
7:7 Henrik Glomm Extrapunkt
13:7 Zach Maynard 10-Yards-Lauf
19:7 Octavias McKoy 1-Yard-Lauf
19:13 Trent Cummings 2-Yards-Lauf
19:14 Henrik Glomm Extrapunkt
25:14 Tim Haver Droeze 14-Yards-Pass von Zach Maynard
31:14 Sergej Kendus 19-Yards-Lauf
33:14 Sergej Kendus 2-Punkte-Conversion
39:14 Oliver Martin 1-Yard-Lauf
Mit einem zu keinem Zeitpunkt gefährdeten 54:14 Sieg (20:0; 24:0; 10:7; 0:7) gegen den spanischen Meister, den Badalona Dracs, ziehen die New Yorker Lions zum vierten Mal in Folge in das Finale um den Eurobowl XXXI ein.

WR 6 Justus Holtz - Game MVP (Foto: Fabian Uebe)
Über 3.200 Zuschauer im Braunschweiger Eintracht Stadion sahen dabei ein Team der Lions, welches den Gästen aus Spanien von Beginn an die Grenzen aufzeigte. So suchte man im gesamten Spielverlauf vergeblich ein funktionierendes Laufspiel auf Seiten der Dracs und auch das Passspiel wurde bis auf wenige Ausnahme von der Defense der Braunschweiger kontrolliert. Wenn die Badalona Dracs Raumgewinn erzielten, so war es zumeist die Kombination zwischen Quarterback Sergi Gonzalo Arango und seinen beiden US-amerikanischen Anspielstationen Jordan Hunter Lee und Joey Herrick Chamberlain.
Der erste Offense Drive der Begegnung gehörte den spanischen Gästen. Doch bereits nach fünf Spielzüge war deren Vorwärtsdrang bereits beendet, den Braunschweigs Defense Lineman Georg Burmeister trug einen abgefangenen Passversuch des spanischen Spielmacher, nach vorherigen Block durch Jacob Schridde, über 50 Yards zur 6:0 Führung (PAT nicht gut) für die Hausherren in die Endzone des Gegners. Was dann bis zum Halbzeitpfiff folgte war eine Demonstration der Überlegenheit des deutschen Rekordmeister.
Egal was die aufopfernd kämpfenden Gäste auf beiden Seiten des Balls auch versuchten, die Lions hatten darauf eine Antwort. So erhöhte noch im ersten Spielviertel Wide Receiver Niklas Römer, nach acht Yard Pass von Casey Therriault, auf 13:0 (PAT T. Goebel). Den folgenden eigenen Kick-Off sicherten sich die Braunschweiger ebenfalls in Person von Tim Unger, nach schlechter Annahme durch einen Spieler der Dracs und erhöhten umgehend noch vor dem ersten Seitenwechsel, erneut durch die Kombination Therriault auf Römer, auf 20:0.
Auch der nächste Angriffsversuch der Gäste sollte nicht von langer Dauer sein. In Person vom finnischen Linebacker Roni Salonen konnte die Verteidigung der Löwen, nach wie vor im ersten Spielviertel, den nächsten Pass abfangen. Daraus resultierte mit dem ersten Seitenwechsel zu Beginn des zweiten Spielabschnitts, das 23:0 durch ein 32 Yard Fieldgoal von Kicker Tobias Goebel. Ein Sack durch Patrick Finke und ein verunglückter Punt der Mannschaft aus Badalona sorgten für die nächsten Punkte der New Yorker Lions. Lions Quarterback Casey Therriault benötigte dieses mal nur einen Spielzug, mit dem er seinen Ballfänger und späteren Game-MVP Justus Holz, über 30 Yards in der Endzone der Dracs zum 30:0 (PAT T. Goebel) bediente.
Nach einem erneuten erfolglosen Angriffsdrive der Gäste war nun Christian Bollmann an der Reihe die Führung für die Braunschweiger weiter auszubauen. Einen Pass von Therriault über 37 Yard sicherte der Nationalspieler zum 37:0 (PAT T. Goebel) in der Endzone der Spanier. Für die Beendigung des Punktereigens der ersten Spielhälfte war letztendlich David McCants mit einem 11 Yard Lauf zum 44:0 (PAT T. Goebel), verantwortlich. Den finalen Schlusspunkt des zweiten Spielviertel setzte Defense Back Tim Unger, der mit der dritten Interception des Spiels, die Halbzeitpause einläutete. Nach der Pause übernahm Tom van Duijn die Regie im Angriff der New Yorker Lions und auf der Position des Runningbacks löste Patrick Papke David McCants ab. Auch auf den anderen Positionen wechselten die Trainer der Löwen nun munter durch und gaben jedem Aktiven möglichst viel Spielzeit. Einer der oben genannten, nämlich Patrick Papke, wurde auch umgehend zum tragischen Helden. Bereits im zweiten Spielzug des dritten Viertel, beim Versuch mit dem Ball unter dem Arm Raumgewinn zu erzielen, verlor er das Spielgerät und der freie Ball konnte vom Spieler der Badalona Dracs, Joan Carles Bartra Canero, über 37 Yards zum 44:7 (PAT X. G. Arango) in die Endzone der Lions zurück getragen werden. Im Anschluss punkteten aber erneut wieder nur die Hausherren.
Erst erhöhte Kicker Tobias Goebel aus 26 Yards mit einem Fieldgoal zum 47:7 und kurz vorm letzten Seitenwechsel, konnte Tissi Robinson die vierte Interception der Lions über 20 Yards zum 54:7 (PAT T. Goebel) in die Endzone der Spanier zurücktragen. Im vierten und letzten Spielabschnitt kam es zu keinen weiteren Punkten auf Seiten der Braunschweiger. Ein Pass zum Touchdown von Tom van Duijn, über nahezu 50 Yards auf Justus Holtz, wurde auf Grund einer Strafe zurück gepfiffen und mit dem nun hauptsächlich auf Seiten der Löwen praktizierten Laufspiel zur Kontrolle der Spieluhr, kam man zu keinen weiteren Punkten.
Anders die Gäste aus Spanien, die abschließend noch einmal durch ihre Kombination Quarterback Sergi Gonzalo Arango auf Wide Receiver Joey Herrick Chamberlain über 34 Yards zum 54:14 Endstand (PAT X. G. Arango) verkürzen konnten. Überschattet wurde das Spiel von einigen Verletzungen wichtiger Spieler auf Seiten der Lions, wie z.B. Defense Back Benjamin Krahl (Knie und Nikita Schönborn (Fuß). Wie schwer die Verletzungen jeweils sind und was das für den weiteren Saisonverlauf der Spieler bedeutet, müssen die Untersuchungen in den kommenden Tagen zeigen.
Auch verletzte sich mit Jordan Hunter Lee ein wichtiger Spieler der Badalona Dracs, der ebenfalls zu weiteren Abklärung ins Krankenhaus gebracht wurde. Wir wünschen auf diesem Wege allen Verletzten alles Gute und baldige Genesung! Damit heißte es jetzt bis Mitte Mai für die New Yorker Lions abwarten was zum einen den Gegner für das Finale um den Eurobowl XXXI angeht und zum anderen auch wann und wo final dieses Endspiel stattfinden wird.
Holger Fricke - New Yorker Lions
Head Coach Weber und Dolphins gehen in Zukunft getrennte Wege.

Die Paderborn Dolphins und Head Coach Carsten Weber gehen in Zukunft getrennte Wege. Carsten Weber und David Schmidtmann gaben gemeinsam bekannt, dass die Zusammenarbeit beendet wurde. Die Wegstrecke, verbunden mit der beruflichen Verpflichtung und dem Anspruch Webers an seine Arbeit, machten diesen Schritt notwendig. Vorsitzender David Schmidtmann bedauerte die Trennung: „Carsten hat uns in der vergangenen Saison sicher und erfolgreich durch die GFL2 geführt und ein tolles Ergebnis erzielt. Ich bedaure deshalb sehr, dass wir in Zukunft getrennte Wege gehen werden.“
Nach der Beendigung der Zusammenarbeit müssen sich die Paderborn Dolphins neu aufstellen. Head Coach Carsten Weber hinterlässt eine Lücke, die gefüllt werden muss. „Wir werden zunächst mit einer internen Lösung weiterarbeiten und planen das auch für den Rest der Saison“, sagte Präsident David Schmidtmann.
Der ehemalige Head Coach der Paderborn Dolphins zeigte sich ebenfalls nachdenklich nach der Bekanntgabe der Entscheidung: „Ich habe immer gerne mit den Paderborn Dolphins zusammengearbeitet. Wir haben gemeinsam eine sehr erfolgreiche Spielzeit erlebt“, sagte Weber. Weber hatte aufgrund seiner beruflichen Verpflichtung, verbunden mit der weiten Reise aus dem Gießener Raum nach Paderborn sein Amt niedergelegt. Sein Anspruch an seine Arbeit und seine Erreichbarkeit waren mit in die Entscheidung eingeflossen.
Das Team wurde vom Vorsitzenden David Schmidtmann über die personelle Veränderung informiert. „Ich habe im Vorfeld mit den anderen Trainern gesprochen und mich mit den Team-Captains ausgetauscht. Natürlich ist die Entwicklung für alle überraschend. Wir werden Carsten Weber und seiner Familie immer freundschaftlich verbunden bleiben“, fasste Schmidtmann zusammen.
Für den Dolphins Präsidenten ist es dabei sehr wichtig, dass nun in die Zukunft geschaut wird, denn in etwas mehr als einer Woche erwarten die Paderborn Dolphins zum ersten Heimspiel der regulären Saison die Düsseldorf Panther. Mit dem GFL Absteiger, der sein Auftaktspiel ebenfalls verloren hat, kommt eine besondere Herausforderung in das Hermann-Löns-Stadion. Die Paderborn Dolphins wollen zeigen, dass die Niederlage in Langenfeld nur ein Ausrutscher war. Dem Team ist bewusst, dass nun viele Augen auf sie schauen und damit eine besondere Aufmerksamkeit auf ihnen ruht. „Das Team ist konzentriert und bereitet sich intensiv vor. Ich bin davon überzeugt, dass wir die anstehenden Aufgaben gut bewältigen werden“, meinte Schmidtmann abschließend.
Björn Gorniak - AFC Paderborn Dolphins e.V.
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