Seniors
Bei bestem Wetter starteten die Mustangs gestern Ihre Saison 2017 in der Landesliga NRW Nord gegen den Bergisch Land Phoenix. Ungefähr 530 Zuschauer kamen zur Kampfbahn Boelerheide, die durch den Stadionsprecher Marc-Andre Friedrich-Heyking durchs Spiel geführt wurden.

Foto: Christian Kampsmann
Für die Stimmung sorgte das Danceteam Phoenix Hagen. Unser neues Catering kam spitze an, so Geschäftsführer Daniel Meyer. Ehrengäste hatten die Fichte Footballer auch, als erstes kam Helmut Diegel von der CDU und führte den sogenannten Cointoss (Münzwurf fürs Angriffsrecht) durch.
Unser neuer Partner "Just say double" kam extra aus Österreich angereist und war begeistert. Zu Besuch hatten wir auch Manfred Meyer, der über die Facebookseite "Wir lieben Hagen" den Skoda Kodiaq vom Autohaus Heider für ein Wochenende als Testfahrer gewonnen hatte. Das Auto konnte man sich natürlich auch ansehen. Die Freeway Riders sorgten für einen weiteren Hingucker, als die Männer mit Ihren Bikes einfuhren. Alles unter den Augen vom Fichter Hauptvorstand, der es sich nicht nehmen lassen wollte, Ihre Footballer zur Saisoneröffnung anzufeuern.
Die Mustangs starteten mit Ihrer Offense, die auch einige First Downs erlaufen konnten. Leider konnten wir nicht mit Punkten den Drive beenden. Die Mustangs Defense hielt am Anfang stabil, wie aus der letzten Saison bekannt.

Foto: Christian Kampsmann
Im Laufe des Spiels schlichen sich einige Fehler in der Offense sowie in der Defense ein. Die Mustangs machten zuerst 2 Touchdowns, leider ohne extra Punkte (12:00)
Die Gäste aus dem Bergischen Land kamen zur Halbzeit nochmal ran, und verkürzten auf 12:10.
In der 2.Halbzeit ging es wie in der ersten Halbzeit weiter, gepunktet wurde auf beiden Seiten. Die Mustangs konnten die Zeit für sich runter laufen lassen.
So gewannen die Mustangs 26:22. Punkte machten Marc Klöckner (Touchdown), Yannick Acktun (Touchdown), Robin Krigs (Touchdown + 2 Point Conversion), Fabio Villani (Touchdown).
Nächsten Samstag fahren die Mustangs nach Düsseldorf zu den Bulldozern, da muss eine Steigerung her. Die Bulldozer werden als stärkster Gegner eingeschätzt.
Unsere Jugend startet Ihre Saison am 07.05 in Hamm gegen die Solingen Paladins. Nächster Heimspieltag ist der 20.05, die Mustangs U19 empfängt um 11Uhr die Wuppertal Greyhounds U19 und die Mustangs Seniors empfangen um 15Uhr die Kreis Heinsberg Bisons.
Daniel Meyer - Sauerland Mustangs
Die Zweitliga-Footballer der Lübeck Cougars bleiben sieglos: Am zweiten Spieltag setzte es vor rund 700 Zuschauern eine 7:30 (0:23)-Heimniederlage gegen die Potsdam Royals. "Die Moral von uns stimmte, aber davon können wir uns nichts kaufen", sagte Cheftrainer André Schleemann nach dem Abpfiff.

Foto: Bjarne Almstedt
Die Fans am Buniamshof durften in dem Match lediglich im dritten Viertel einmal jubeln, als Quarterback Campbell Summerfield aus zwei Yards Entfernung in die Gäste-Endzone eintauchen konnte. Da lagen die "Berglöwen" aber bereits mit 7:23 hinten. Denn wie bereits beim Saisonauftakt gegen Bonn fanden Summerfield (13 von 29 angebrachte Pässe für 108 Yards, eine Interception) und Co. nie ihren Rhythmus.
Lediglich im letzten Drive vor der Pause spielte die Offense auf Augenhöhe mit den favorisierten Gästen. Mit kurzen Pässen auf Jamie Dale, Colin Harms und Julian Dohrendorf überbrückte die Cougars-Offense das gesamte Spielfeld und kam erst an der 14-Yard-Line der Gäste zum Stehen. Ein Field-Goal-Versuch von Dennis Blaesner segelte allerdings am Tor vorbei. "Uns hat auch heute einfach in den entscheidenden Momenten wieder die Finisher-Mentalität gefehlt", bemängelte Head Coach Schleemann später.
In der zweiten Halbzeit packte dann zumindest die Cougars-Defense etwas beherzter zu. Philipp Jareschewski gelang in seinem ersten Spiel seit 2009 in rot-weiß ein Quarterback-Sack sowie ein eroberter Fumble. Gegen die Brandenburger, die sich selbst mit drei Platzverweisen (Demetruis Steed wg. Faustschlag, Daniel Voehringer wg. Faustschlag, Tim Hirselandt wg. unsportlichen Verhaltens) schwächten, war an diesem Nachmittag aber kaum ein Kraut gewachsen. Bezeichnend: Erst im vierten Viertel mussten sich die Royals das erste Mal per Punt vom Ballbesitz trennen.
Zusätzlich bitter: Offensive Lineman Niels Mälk schied bereits im dritten Spielzug mit Verdacht auf Bänderriss vorzeitig aus. In einer Woche haben die Cougars jetzt die Assindia Cardinals am Buniamshof zu Gast.
00:10 Patrick Felber 34 Yard Field Goal
00:16 Zach Shaw 1 Yard Lauf
00:23 Zach Shaw 3 Yard Lauf (Kick Patrick Felber)
07:23 Campbell Summerfield 2 Yard Lauf (Kick Julian Dohrendorf)
07:30 David Saul 27 Yard Lauf (Kick Patrick Felber)
Jan Wulf - Lübeck Cougars

Toby Nick mit einem erfolgreichen Lauf (Foto: Oliver Jungnitsch)
Die Cardinals benötigten einiges an Anlaufzeit, um in der neuen Spielzeit anzukommen. Zunächst ging ein Punkt schief, daraus resultierte ein Safety für die Gäste. Dem 0:2 folgte wenige später im ersten Viertel noch das 0:9 durch einen Touchdown (+ Extrapunkt) der Gäste. Es folgte der erste gute Drive der Cardinals. Ein ausgespielter vierter Versuch brachte die Offense an die Endzone der Gäste. Fabian Schorn nutzte die Lücke und verkürzte zum 7:9 (+ Extrapunkt).
Das zweite Viertel hätte fast die Führung gebracht, doch ein möglicher Touchdown wurde nicht gewertet. Es folgte ein recht zerfahrenes Viertel mit zahlreichen Strafen auf beiden Seiten. Erst gegen Viertelende durfte wieder gejubelt werden. Die „Men In Green“ drehten das Spiel. Samuel Grotz nahm den Pass von Quarterback Fabian Schorn an und vollendete zum 14:9 (+ Extrapunkt). Bonn bekam die Chance, noch einmal vor der Pause zurück zu schlagen. Es waren wieder einige Strafen im Spiel und die Gamecocks standen Sekunden vor dem Pausenpfiff an der Cardinals Endzone. Doch die Defense der Essener hielt stand und es gab keine Punkte für die Gäste.
Das dritte Viertel verlief dann gar nicht nach Wunsch der Cardinals. Zunächst kassierte man den zweiten Safety zum 14:11 danach musste man sogar den erneuten Rückstand wegstecken. Erst nach dem 14:18 lief es wieder besser. Der Auftritt war jetzt viel disziplinierter. Man kontrollierte die Aktionen sehr viel besser und es brachte den Erfolg.
Zu Beginn des letzten Viertels war das Spiel wieder gedreht. Toby Nick lief aus 5 Yards in die Bonner Endzone und sorgte auch noch für den Zusatzpunkt zum 21:18. Schnell kam der Ball zu den „Men In Green“ zurück. Eine gute Kombination aus Pass- und Laufspiel brachte die Essener Offense erneut in eine gute Position. Quarterback Fabian Schorn vollendete mit einem Pass auf Yannick Baumgärtner über 27 Yards den Angriff zum 28:18 (+ Extrapunkt). Jetzt musste Bonn einiges riskieren und die Essener Defense war hellwach. Gordon Freundlieb fing den Ball der Bonner ab und brachte in zunächst noch 11 Yards zurück. Essen spielte jetzt auf Zeit und Bonn bekam noch einmal den Ball. Doch gegen die gute Defense der Cardinals musste der vierte Versuch gespielt werden, welcher sein Ziel nicht fand. Die Cardinals gingen noch einmal in einer sehr guten Position auf das Feld und machten den Sack endgültig zu. Julian Zorz benötigte zwei Läufe, um den 35:18 Endstand zu erzielen.
Das nächstes Spiel der Assindia Cardinals in der GFL2 ist bei den Lübeck Cougars am Samstag, den 13.05.2017 (Kickoff: 17:30 Uhr).
Dirk Unverferth - Essen Assindia Cardinals
Bildergalerien zum Spiel:
Nick Jungnitsch (101 Fotos)
Oliver Jungnitsch (115 Fotos)
Souveräner Saisonauftakt in Aachen -Die ersten beiden Spieltage in der Oberliga NRW sind gespielt und die Vampires haben zwei gute Spiele mit unterschiedlichen Ausgang abgeliefert.

Foto: Oscar Wutz
Im ersten Spiel empfing man am 30.April bei tollem Footballwetter die Aufsteiger der Duisburg Thunderbirds. Vor über 300 Zuschauern füllten die Vampires ihr Favoritenrolle aus, und führten zur Halbzeit durch drei Touchdownläufe von Running Back Ashkan Adloo mit 21:00. Die Offense der Duisburger fand gegen die erfahrene Aachener Defense im Prinzip nicht statt und konnte weder viele Yards noch zahlreiche First Downs verbuchen. Im zweiten Durchgang erhöhte die gut aufgelegte Vampires Offense durch einen Lauf von Running Back Marius Helmedag auf 28:00. Der Aachener Angriff spielte oft lange und überzeugende Drives und so blieb die Defense der Vampires frisch und ausgeruht genug, um weiterhin jegliche Angriffsversuche der Thunderbirds zu unterbinden. Interceptions von Safety Michael Jakubek und seinem Kollegen Paul Beecks gaben ihrer Offense erneut gute Feldpositionen zum Attackieren. Eine davon nutzte Quarterback Tobias Jarmuzek aus, und bediente seinen Receiver Anton Mooshammer mit einem Touchdownpass zum 35:00.

Foto: Oscar Wutz
Die Anschlusspunkte der Duisburger kamen ebenfalls von der Aachener Offense, und zwar nach einer unglücklichen Interception; mittlerweile hatte Quarterback Jonas Schmelzer das Ruder übernommen, und warf einen Pass auf Receiver Alex Arians. Doch leider landete der Ball über Umwege in den Händen eines Duisburger Verteidigers, der diesen bis in die Endzone der Aachener zurücktrug. So belohnte sich die nach wie vor kämpfende Duisburger Defense mit 7 Punkten.
Unterm Strich war der Saisonauftakt in Aachen ein souveräner Erfolg, der auch für drei der Zuschauer ein schöner Gewinn war, welche in der Halbzeitverlosung ein brandneues Smartphone des Aachener Sponsors Cyrus Technology gewannen.
Vampires geben in Mönchengladbach den Sieg aus der Hand
Direkt eine Woche später ging es zum Mönchengladbach Wolfpack, um das erste Auswärtsspiel der Saison zu bestreiten. Auch hier hatte man sich vorgenommen mit guter Leistung auf beiden Seiten des Balles die nächsten Punkte zu machen.
Und so sah es die meiste Zeit des Spieles eigentlich auch aus. Schon früh zeigte die Vampires Offense daß sie wieder lange Drives spielen kann, scheiterte jedoch daran durch ein Fieldgoal auch die ersten Punkte aufs Scoreboard zu setzen. Eine frühe Interception durch Vampires Safety Brennan Benbow trug dieser an die 1 Yard Line des Wolfpacks zurück, sodass Running Back Ashkan Adloo im Anschluss den ersten Touchdown erlaufen konnte. Auch am zweiten Spieltag spiegelte sich der hohe Spielanteil der Vampires Offense in den Statistiken wieder. Abermals machte man fast doppelt so viele Plays wie der Gegner, und die Defense der Aachener unterband fast alles was die Mönchengladbacher Offense versuchte. An diesem Samstag jedoch machte dieses "fast" leider einen wichtigen Unterschied. Da man das Laufspiel des Wolfpack Angriffs im Griff hatte, und so wenig bis keine Möglichkeiten bot den Ball konstant über das Feld zu bewegen, wich Mönchengladbach auf das Erzwingen einiger Big Plays aus und hatte damit den gewollten Erfolg. Ein sehenswerter tiefer 51 Yard Pass des Mönchengladbachers Quarterback wurde von seinem Go-to Guy Receiver Danny Lange sicher gefangen und zum 07:07 Ausgleich in die Endzone getragen.
Auch die Mönchengladbacher Defense zeigte sich im weiteren Spielverlauf als nicht leicht zu knacken. Zwar konnte man auf Aachener Seite den Ball bewegen und mit einem Field Goal von Tobias Jarmuzek mit 10:07 in abermals in Führung gehen, jedoch schafften es die Mönchengladbacher größere Raumgewinne und vorallem Punkte zu unterbinden. Dabei setzten sie noch einen drauf, indem sie mit ihrer zweiten Interception an diesem Tag den Ball zum Touchdown zurücktrugen, und so ihr Team mit 14:17 in Führung brachten. Den Vampires glitt zu diesem Zeitpunkt ein im Grunde dominant geführtes Footballspiel aus den Händen.
Die Aachener Defense forcierte weiterhin Turnovers, (weitere Interceptions wurden gemacht durch Cornerback Marcel Krott, Linebacker Gerson Santos und 2x Safety Michael Jakubek) und gab ihrer Offense die Chance nochmal nachzulegen. In einem spannenden und hart umkämpften Drive führte Spielmacher Nils Heidingsfeld seine Offense abermals in die Mönchengladbacher Endzone zur 17:14 Führung.
Mit nur noch 1:30 Minuten auf der Spieluhr holte das gute Special Team der Wolfpack nochmal eine ansehnliche Feldposition heraus und die Mönchengladbacher Offense und ihr Receiver Danny Lange erwischte die Vampires Defense zum zweiten Mal sehr kalt mit einem langen 58 Yard Touchdownpass. Der darauffolgende letzte Angfriffsversuch der Aachener blieb mit einer Interception stecken, und so musste man sich unerwartet geschlagen geben. Auch wenn eine solche Niederlage nie leicht fällt, zeigt sie doch daß man trotz guten Spielanteilen noch an vielen Details auf beiden Seiten des Balles arbeiten muss, um sich zukünftig auch dementsprechend für die eigene Leistung zu belohnen.
Am 27.Mai fährt man zum nächsten Spiel nach Gelsenkirchen zu den Devils, welche die Vampires nach knappen Siegen über Mönchengladbach und die Münster Mammuts derzeit an die Spitze der Oberliga abgelöst haben.

Michael Jakubek - Aachen Vampires
Im zweiten Saisonspiel konnten die Rostocker mit 38-19 bei den Langenfeld Longhorns ihren ersten Saisonsieg einfahren. Der Jubel nach dem Schlusspfiff war dementsprechend groß.

Christian Moddelmog in Aktion (Foto: Johannes Jungmann - 66Photography
Wie schon in der Vorwoche hatten die Greifen erneut alles auf dem Platz gegeben, diesmal waren sie belohnt worden. Besonders der Angriff der Greifen zeigte hierbei eine deutliche Leistungssteigerung. Quarterback Trent Cummings lieferte von seiner Offensive Line gut beschützt eine excellente Leistung, bediente unter anderem Cortez Barber, Christian Moddelmog und Philipp Schumann (2x) mit Touchdownpässen und erlief einen weiteren Touchdown selbst. Die Last im Laufangriff lag in der Abwesenheit von Henrik Glomm allein bei Daniel Engel, der ebenso eine herausragende Leistung ablieferte.
Über die Stationen 14-6 und 28-19 arbeiteten sich die Griffins so zur Halbzeit einen 9-Punkte-Vorsprung heraus. Die Longhorns gefielen ihrerseits durch abwechslungsreiches Lauf-und Passspiel, welches der Verteidigung der Hansestädter alles abforderte und blieben so in Schlagdistanz. In der zweiten Hälfte konnten die Rostocker ihren Vorsprung dann weiter ausbauen. Die Verteidigung der Greifen packte nun besser zu und zeigte, dass sie über konditionelle Vorteile verfügte. So kamen die Longhorns im zweiten Spielabschnitt zu keinen weiteren Punkten, während die Offense der Griffins auf 38-19 erhöhen konnte. Der Rest war Jubel. Viel Zeit zum Verschnaufen haben die Helden aus der Hansestadt aber leider nicht, denn schon in der nächsten Woche steht das Spiel beim absoluten Ligafavoriten den Potsdam Royals an. Man hat sich vorgenommen, diese zumindest etwas zu ärgern.
Jens Putzier - Rostock Griffins
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