Seniors

Archivbild von Head Coach: Carsten Weber - (c) Oliver Jungnitsch
Den Saisonauftakt bei den Langenfeld Longhorns hatten sich die Ostwestfalen anders vorgestellt. Man wusste, dass man auf ein gutes und solides Team trifft, doch dass man in Langenfeld so schwach spielen würde - damit hatte niemand gerechnet. Eine so deutliche Niederlage hatten die Dolphins zu Saisonstart noch nie einstecken müssen. Genau aus diesem Grund konnte man nach der Niederlage in viele betrübte Gesichter blicken. Head Coach Carsten Weber musste sich erst einmal sortieren. Er hatte an vielen Stellen zu viele Fehler gesehen und konnte nur schwer zusammenfassen, an welchen Stellen es mangelte. „Wir haben uns heute vor allem selber geschlagen, viel zu viele Fehler gemacht. Den Langenfeld Longhorns haben wir es somit viel zu einfach gemacht, gegen uns zu punkten.“
Keiner der Mannschaftsteile - egal ob Offensive oder Defensive - konnte in Langenfeld überzeugen. Die Offensive gab häufig das Angriffsrecht ab und schirmte Quarterback Justin Gomez nur mittelmäßig ab. Dieser wiederrum musste der herannahenden Defensive ausweichen und warf der verteidigenden Defensive drei Mal den Ball in die Hände. So schenkten die Ostwestfalen den Langenfeldern immer wieder gute Angriffspositionen. Langenfeld machte hingegen einen souveränen Job und nahm die Geschenke an. Die Longhorns verwandelten ihre Chancen. Endgültig konnte man keinen Spielzug als entscheidend herausgreifen. Sowohl Laufspiel als auch Pässe setzten die Langenfelder gut gegen die Dolphins-Verteidigung ein.
Schafften es die Dolphins den gegnerischen Angreifern nahe zu kommen, so hatte der US-amerikanische Quarterback aus Langenfeld immer eine Antwort parat. Zielgerichtet versorgte er seine Receiver oder, wenn es sein musste, überwand selber einige Yards. Vermeintliche, schon gut verteidigte Spielzüge führten immer wieder zu neuen 4 Versuchen.
Die Dolphins konnten mit der Offensive und der Defensive nie genug Druck aufbauen, um die Longhorns wirklich zu gefährden. Schon früh waren die Dolphins in einen Rückstand von zwei Touchdowns geraten. Diesen Abstand hielten die Longhorns bei und bauten diesen Schritt für Schritt aus. Für Head Coach Carsten Weber ein deutliches Zeichen, dass man sich mit Blick auf die anstehenden Spiele noch mehr auf die eigenen Stärken konzentrieren muss.
Denn schon in zwei Wochen wartet die nächste Herausforderung auf die Paderborn Dolphins. Die Düsseldorf Panther sind als Bundesliga-Absteiger zu Gast in Paderborn. Im heimischen Hermann-Löns-Stadion möchte man natürlich beweisen, dass die Niederlage gegen die Longhorns nur ein Ausrutscher war. Mit den Düsseldorfern kommt ein Team mit GFL Erfahrung nach Paderborn. Ein Grund mehr, sich intensiv vorzubereiten. Präsident David Schmidtmann hatte nach dem Spiel eine klare Erwartung an die Mannschaft: „Die Jungs müssen ihre Stärke zeigen. Natürlich hat mich diese Niederlage sehr geärgert, nicht, weil wir verloren haben - das passiert, aber wir haben unnötig verloren. Wir haben nicht unsere Stärken ausgespielt und zu viele, einfache Fehler gemacht.“ Präsident Schmidtmann ist sich aber umso sicherer, dass diese Niederlage die Mannschaft wachrütteln wird. „Manchmal ist es ganz gut, wenn man einen Dämpfer erhält. Vielleicht war dieses eine Warnung zur richtigen Zeit“, meinte Schmidtmann.
Spielverlauf
- Quarter
|
Spielstand |
Was? |
Wer? |
|
00-06 |
Touchdown Paderborn Dolphins |
Kai Böger |
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00-07 |
PAT Paderborn Dolphins |
Marc Schröder |
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07-07 |
Touchdown und PAT |
Langenfeld Longhorns |
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14-07 |
Touchdown und PAT |
Langenfeld Longhorns |
- Quarter
|
Spielstand |
Was? |
Wer? |
|
21-07 |
Touchdown und PAT |
Langenfeld Longhorns |
|
28-07 |
Touchdown und PAT |
Langenfeld Longhorns |
|
28-13 |
Touchdown Paderborn Dolphins |
Cameron Richmond |
- Quarter
|
Spielstand |
Was? |
Wer? |
|
35-13 |
Touchdown und PAT |
Langenfeld Longhorns |
|
35-19 |
Touchdown Paderborn Dolphins |
Cameron Richmond |
|
35-20 |
PAT Paderborn Dolphins |
Marc Schröder |
|
42-20 |
Touchdown und PAT |
Langenfeld Longhorns |
- Quarter
|
Spielstand |
Was? |
Wer? |
|
48-20 |
Touchdown |
Langenfeld Longhorns |
|
48-26 |
Touchdown Paderborn Dolphins |
Cameron Richmond |
|
48-27 |
PAT Paderborn Dolphins |
Marc Schröder |
|
55-27 |
Touchdown und PAT |
Langenfeld Longhorns |
|
57-27 |
Safety |
Langenfeld Longhorns |
Björn Gorniak - AFC Paderborn Dolphins e.V.
Die rundumerneuerten Berlin Adler starteten erfolgreich in die neue GFL-Saison und lieferten beim 30:8-Sieg gegen die Hamburg Huskies eine überzeugende Leistung ab. „Heute war noch ein wenig Sand im Getriebe, aber für das erste Spiel war es okay“, sagte Adler Head Coach Eric Schramm.
Foto Zelter Media: Josh Hartigan tankt sich durch die Berliner Defense
Im ersten Viertel legte die Adler Offense zwei schnelle Pass-Touchdowns von Paul Zimmermann vor. Jan Louis Wiedmann und Sydney Plewinski zeichneten sich als Passempfänger in der Endzone aus. Stetig übte die Adler Defense Druck auf den gegnerischen Quarterback John Uribe aus. Dies führte u.a. zu einer Interception des amerikanischen Defense Spezialisten Burton De Koning und kurz darauf wurde ein Safety erzwungen. Nach misslungenem Snap der Hamburger rollte der Ball durch die Endzone, was 2 weitere Punkte für die Adler auf das Scoreboard brachte.
Den 733 Zuschauern im Hammer Park Stadion wurde in der ersten Halbzeit ein unterhaltsames Spiel geboten. Im zweiten Viertel zogen die Schlittenhunde nach durch Big Plays von US Quarterback John Uribe auf Hamburgs Nummer 8, Wide Receiver Max Donalies. Diese Kombination führte zum Anschluss-Touchdown der Huskies. Nach erfolgreichem Two-Point-Conversion Pass auf Nassim Amroun schmolz die Adler Führung auf 16:8.
Noch vor der Halbzeitpause erhöhten die Adler erneut auf eine Zwei-Score-Führung durch den dritten Touchdown-Pass des Tages vom 20-Jährigen Quarterback Paul Zimmermann auf seinen Bruder Max. „Die erste Halbzeit haben wir komplett verschlafen“, sagte Hamburgs Head Coach Embree. „Wir hatten nicht die richtige Einstellung zum Spiel und viele Unzulänglichkeiten.“
Im zweiten Spielabschnitt hatten sich die Huskies in der Abwehr besser auf die Adler eingestellt – ohne zählbare Punkte auf das Scoreboard zu bringen. Den Schlusspunkt setzte Running Back Devon Francois mit dem vierten Berliner Touchdown des Tages.
Am kommenden Wochenende wartet mit den Berlin Rebels im Charlottenburger Mommsenstadion ein weitaus stärkerer Gegner. Im Duell mit dem Stadtrivalen wird sich am 29. April zeigen, wo Adler in diesem Jahr stehen.
Punkte für die Berlin Adler:
6 Jan Louis Wiedmann
6 Sydney Plewinski
6 Max Zimmermann
6 Devon Francois
4 Manuel Lewerenz
2 Adler Defense (Safety)
Björn Hesse - AFC Berlin Adler e.V.
Die Cologne Ronin und ca. 100 Zuschauer begrüßten die Witterschlicker Fighting Miners zum ersten Spiel der Saison 2017.

Cologne Ronin vs. Fighting Miners Witterschlick (Foto: Thomas Funk)
In einem ausgeglichenen ersten Quarter mit 7:7 konnten die Ronins, im einem starken zweiten Quarter den Vorsprung auf 21:7 ausbauen. Nach der Halbzeitpause fanden die Witterschlicker ins Spiel zurück und ließen noch einen Touchdown, zum Endstand 28:7, zu. Die starke Defense der Ronin ließ den Witterschlicker keine Chance. Der Witterschlicker Head Coach, Marco Ruth, dankte den Cologne Ronin für das faire Spiel und gratulierte zum Sieg. „Ich bin stolz auf mein gesamtes Team und die Rockies, die heute ihr erstes Spiel gemacht haben. Wir haben heute viele kleine Fehler gemacht, daran gilt es zu arbeiten.

Die Fighting Miners auf den Weg zu den Punkten (Foto: Thomas Funk)
Das kommende Spiel gegen die Westerwald Giborim ist für die Miners ein Heimspiel. Kick-off ist um 15.00 Uhr auf dem Witterschlicker Sportplatz.
Thomas Funk - Fighting Miners
Eine 20:07 - Führung zur Halbzeit? Klingt eigentlich nicht schlecht. Für die Troisdorf Jets war das am Samstag beim Spiel gegen Remscheid Amboss jedoch alles andere als beruhigend.

Die Jets-Defense gibt Vollgas (Foto: Adam Sander)
Zum einen hatte das Team um Head Coach Andreas Heinen vor dem Halbzeitpfiff drei „Hundertprozentige“ nicht verwandelt und zum anderen machten die Gäste immer wieder mit starken Aktionen auf sich aufmerksam. Spätestens wenn Remscheids US-Quarterback Sean Willix selbst mit dem Ball unterwegs war, herrschte allergrößte Alarmbereitschaft in der Jets-Defense. Bei insgesamt sieben Quarterback-Sacks musste der US-Amerikaner zwar ordentlich einstecken, erzielte aber auch alle drei Touchdowns der Gäste. Der deutliche 49:21-Sieg der Jets ließ dann am Ende alle Troisdorfer erleichtert aufatmen und sorgte für Begeisterung bei den Fans im Aggerstadion.
Gleich mit dem zweiten Spielzug erwischten die Jets ihre Gäste auf dem falschen Fuß. Quarterback Jannik Nowak legte einen Ball weit auf seinen Wide Receiver Ray „The Jet“ Ket vor, der schnappte sich das Leder-Ei und trug es über 88 Yards zum 7:0 (PAT Sebastian Weidenbruch). Sichtlich geschockt mussten die Remscheider kurz darauf auch noch mit ansehen, wie Running Back Philipp „Pepe“ Bürling mit einem 74 Yards-Lauf spektakulär die nächsten Punkte für die Jets auf das Scoreboard brachte (14:0, PAT Weidenbruch).
Während die Verteidigung der Jets kaum Raumgewinn für die Ambosse zuließ, bewegte sich die Offense der Troisdorfer nun fast nach Belieben über das Feld. „Wir haben uns dann im zweiten Quarter mehr auf das Passspiel konzentriert“, sagt Head Coach Heinen. „Hier waren wir aber oft nicht präzise genug und haben dreimal einen klaren Touchdownpass fallen lassen.“ Nach einer klaren Halbzeitansprache, bei der auch die Teamcaptains noch einmal auf ihre Mannschaftskollegen eingewirkt hatten, starteten die Jets dann aber durch.
Angeführt von seiner starken Offense Line legte Pepe Bürling den Remscheidern hintereinander drei Eier ins Nest. Die Defense zeigte sich ebenfalls hellwach, setzte Remscheid immer mehr unter Druck und nahm dem Gegner sogar zweimal den Ball ab. Zunächst fing Allessandro Genco Russo eine Interception, dann sicherte Boris Burchert einen Fumble für die Jets. Kurz vor dem Ende des dritten Spielviertels trug sich dann Ray Ket noch einmal mit einem 75 Yards-Touchdowns in die Scorerliste ein, bevor die Remscheider über Sean Willix den Schlusspunkt der Partie erzielten.
Das letzte Quarter stand für die Jets dann im Zeichen der Rookies. Hier wurden die neuen und eher unerfahrenen Spieler eingesetzt, um Spielpraxis sammeln zu können. Zwar sprang dabei nichts Zählbares mehr heraus, doch die Erfahrung für die Spieler ist als Lohn nicht zu unterschätzen. „Statt nervös zu werden haben sich die Jungs in der Halbzeit noch einmal voll konzentriert und dann direkt abgeliefert“, sagt Heinen. „Das war schon beeindruckend wie da ein Ruck durch das Team ging. Einzig die 120 Yards an Strafen, die wir wieder kassiert haben, nehmen dem starken Auftritt etwas den Glanz.“
Weiterhin besiegten am Wochenende die Solingen Paladins die Aufsteiger aus Dortmund deutlich mit 48:0. Damit belegen sie nach dem ersten Spieltag Platz 1 in der Tabelle, direkt vor den Jets auf Rang Zwei. Ein eher kurioses Ergebnis gab es derweil aus Bielefeld zu vermelden, denn die Bulldogs siegten gegen die Cologne Falcons mit 7:2.
Für die Jets geht es direkt am kommenden Sonntag weiter. Dann reisen die Roten zum Auswärtsspiel nach Dortmund.
Mit einem ungefährdeten 6:20 (0:7; 0:3; 0:3; 0:7) Sieg im BIG6 Wettbewerb, kehren die New Yorker Lions von ihrem ersten Saisonspiel gegen die Amsterdam Crusaders zurück nach Braunschweig.

Foto: Fabian Uebe / New Yorker Lions
Dabei spiegelt die Höhe des Ergebnisses, nicht die wirkliche Überlegenheit der Braunschweiger gegenüber den Gastgebern aus Amsterdam wieder. So konnten die Crusaders erstmalig erst im vierten Spielviertel in die Spielfeldhälfte der Lions eindringen und punkten. Bis dahin hatte die Verteidigung der Lions den Angriff der Amsterdamer vollständig unter Kontrolle. Im Angriff des Titelverteidigers war dagegen noch Sand im Getriebe der Angriffsmaschinerie.
Unnötige Strafen und Unkonzentriertheiten sorgten immer wieder dafür, dass die Löwen erzielte Raumgewinne auf Grund von Strafen nicht zugesprochen bekamen und dadurch weniger Punkte als machbar erzielten.
Die Amsterdam Crusaders gewannen den Coin-Toss und entschieden sich, als erstes mit ihrem Angriff das Feld zu betreten. Doch nach nur drei Spielzügen und einem Sack von Christopher Cauvet, war dieser erste Drive der Gastgeber relativ schnell beendet. Aber auch die Lions zeigten dass noch nicht alle Zahnräder im ersten Saisonspiel in einander greifen und mussten sich nach einer Interception von Casey Therriault in der Endzone der Niederländer, ebenfalls ohne Punkte vom Angriffsrecht trennen.
Es dauerte letztendlich bis kurz vor Ende des ersten Viertel, das die New Yorker Lions mit einem fünf Yard Lauf von D. McCants erstmalig mit 0:7 (PAT T. Goebel) in Führung gingen. Vorausgegangen war u.a. ein Sack vom wieder vollständig genesenen Linebacker der Löwen, Kerim Homri, der die Amsterdamer zum Punt zwang. Den 0:10 Pausemstand erzielte Kicker Tobias Goebel mit einem 27 Yard Fieldgoal. Dazwischen konnte sich im Angriff neben Neuzugang Nathaniel Morris, auch Justus Holtz als Wide Receiver Meriten verdienen. In der Defense war es Jacob Schriddes Sache, den dritten Quaterback-Sack des Spiels zu erzielen. Nach der Pause erhielten die Gäste aus Braunschweig das Recht des ersten Angriffs und erzielten abermals ein Fieldgoal von Tobias Goebel aus 45 Yard zum Ausbau ihrer Führung auf 0:13.
Neben Ballfängen von Niklas Römer, konnte auch Christian Bollmann entsprechenden Raumgewinn mit teilweise spektakulären Aktionen beisteuern. Nach einem weiteren Stopp des Angriffs der Crusaders durch die starke agierende Defense der Lions, war es zum Beginn des vierten und letzten Spielabschnitts abermals die Durchschlagkraft der Defense, die den Löwen wieder das Angriffsrecht bescherten. Es folgten Pässe von Casey Therriault erneut auf Niklas Römer und Nathaniel Morris, die den Ball bis kurz vor die Endzone trugen. Die verbliebenen neun Yards zum 0:20 (PAT T. Goebel). überwand Daniel McCants für seinen zweiten TD des Tages.
Was folgte war der Einzige Drive des Spiels, in dem sich der Angriff der Gastgeber von seiner besten Seite zeigte. Schritt für Schritt ging es für die Crusaders voran und mit einem Touchdown durch ihren Receiver Ashneal Werlemann zum 6:20, verkürzten sie das Spiel. Im Anschluss kontrollierten die Gäste aus Braunschweig die Uhr und den Erfolg.Damit geht es für die New Yorker Lions am kommenden Wochenende im Heimspiel gegen die Badalona Dracs (29,4, Kick-Off 18:00 Uhr) bereits um den Einzug in den Eurobowl XXXI. Mit einem weiteren Sieg wären die Lions bereits für das Finale qualifiziert und hätten damit die besten Change auf die mögliche dritte Titelverteidigung in Folge.
Erwähnenswert für die Fans der Braunschweiger Footballer wäre noch, das in Amsterdam sowohl Christopher Cauvet, als auch Patrick Finke das Jersey der Lions überstreifte und dieses auch für die weiteren Saisonspiele (nach Verfügbarkeit) machen werden.
00:10 27 Yard Fieldgoal T. Goebel
00:13 45 Yard Fieldgoal T. Goebel
00:20 9 Yard TD-Lauf D. McCants (Pat T. Goebel)
06:20 7 Yard TD-Pass Keith Ray auf Ashneal Werkelmann
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