Seniors

Den Assindia Cardinals gelang mit dem 13:0 Sieg in Paderborn zuletzt ein kleiner Befreiungsschlag. „Wir hatten in Paderborn gefühlt noch gut Luft nach oben und den Sack früher zumachen müssen, aber am Ende fragt niemand mehr danach. Ein zu Null ist ein zu Null und der Sieg hat dem Team gut getan. Wir sind natürlich jetzt alle gespannt auf das Spiel gegen Langenfeld“, so Präsident Wilfried Ziegler, der sich ebenso auf den Heimspieltag am Samstag freut, wie auch das Team der Cardinals, welches zuletzt mehrfach auswärts antreten musste.
Mit den Longhorns kommt ein Gegner, mit dem man in der Vergangenheit schon zahlreiche enge Spiele ausgetragen hat und auf den man in dieser Spielzeit noch nicht getroffen ist. Die Gäste haben zuletzt eine kleine Serie gestartet und vier Siege in Folge gefeiert. Sie werden also mit breiter Brust nach Essen kommen, um einen weiteren Erfolg zu feiern. Es gilt auf Seiten der „Men In Green“, diese Serie am Samstag zu beenden.
„Endlich wieder zu Hause und endlich auch gegen Langenfeld“, Headcoach Yves Thissen freut sich ebenfalls auf den kommenden Samstag. „Wir hatten schon viele zahlreiche Spiele gegen Langenfeld und sie waren meist eng und sehr emotional geführt. Spieler und Coaches auf beiden Seiten kennen sich über viele Jahre. Wir müssen also gut vorbereitet sein und uns nicht überraschen lassen“ und mit Blick auf das Spiel und das eigene Team fügt der Headcoach hinzu, „es ist natürlich ein wenig von der Tagesform abhängig und wie sauber wir unsere Aufgaben erledigen. Der Sieg in Paderborn hat uns wichtigen Auftrieb gegeben und wir haben in den letzten zwei Wochen hart trainiert. Dazu sind einige Spieler wieder einsatzbereit, die zuletzt passen mussten.“
Am Ende der Begegnung gegen die Langenfeld Longhorns sollen auf dem Scoreboard mehr Punkte auf der Habenseite der „Men In Green“ stehen. Dafür wird das Team der Assindia Cardinals alles geben. Über erneut zahlreiche Fans im Sportpark „Am Hallo“ würden sich die „Men In Green“ freuen.

Foto: Klaus Lawory
Am 30.04. diesen Jahres schlugen die Footballer aus Iserlohn in ihrem Ligadebüt die Barons auswärts mit 49:0. Und auch jeder weitere Gegner wurde mehr oder weniger klar besiegt. An diesem Spieltag sollte der brandgefährliche Angriff der Titans ihren Meister finden.
Bereits früh im Spiel ließen die Barons nur wenig Raumgewinn zu. Das sonst so starke Laufspiel der Titans kam heute trotz Bestbesetzung nicht ins Rollen. Immer wieder wurden die Runs bereits nach wenigen Metern gestoppt und die Passversuche vereitelt. Lediglich einige Bigplays brachten die Iserlohner über das Feld.
Die Defense hatten einen besseren Tag zwar ließ sie die Barons 2mal gefährlich nah an die eigene Endzone heran doch gelang es durch Ballverluste und Turnovers gegnerische Punkte zu verhindern. Mitte des 2. Quaters sicherte sich Tobias Petersmann einen Fumble und brachte damit die Offense der Titans an der Herner 10y Line in Ballbesitz.
Fullback Fabian Carlsson tankte sich zum 6:0 durch die Defense und brachte die ersten Zähler auf die Tafel Der anschließende Extrapunktversuch durch Max Weiß wurde von der Defense geblockt.
Danach sahen die Zuschauer noch einige schöne Szenen von beiden Teams. Aber es blieb letztendlich beim 6:0. Damit bleiben die Waldstädter, wenn auch mit Dusel selbst nach dem 4. Spiel in Folge ungeschlagen und stehen weit abgesetzt auf dem ersten Tabellenplatz. Jetzt geht es erst einmal in die Sommerpause.
Hanno Grundmann - TuS Iserlohn Titans
Musste verletzt vom Feld. Quarterback Justin Gomez verletzte sich an der Hand und konnte in der zweiten Halbzeit nicht mehr die Offensive der Paderborn Dolphins anführen (Bild: John Bishop).
Die Paderborn Dolphins müssen sich zu Hause gegen die Assindia Cardinals geschlagen geben. Nicht nur die zweite ‚zu-Null‘ Niederlage wird den Dolphins schmerzlich in Erinnerung bleiben, sondern ebenfalls die Tatsache, dass Quarterback Justin Gomez sich vor der Halbzeitpause an der Hand verletzt und das Spielfeld verlassen muss. Zwar steht eine endgültige Diagnose noch aus, doch könnte der US-Amerikaner für einige Spiele ausfallen.
Sicherlich war dieses nicht der einzige Grund für die Niederlage, doch ein entscheidender Knackpunkt im Spielgeschehen. Die Dolphins Defense spielte an diesem Tag gut und solide auf. Lediglich zwei Endzonenbesuche ließ die Verteidigungsreihe zu. Ein langer Pass, der nur schwer zu verteidigen war, reichte einem Essener Receiver, um sich in der Endzone geschickt freizulaufen und den Touchdown zu verbuchen. Beim zweiten Touchdown handelte es sich um einen erlaufenen Endzonenbesuch des Essener Runningbacks, der sich zuvor über das halbe Spielfeld gut durch die Verteidigungsreihe der Dolphins gearbeitet hatte.
Kein Weltuntergang, denn die daraus resultierenden 13 Punkte wären sicherlich kompensierbar gewesen, wenn in der Offensive der Ball flüssig über das Feld bewegt worden wäre. Dieses sollte aber gegen die Assindia Cardinals nicht recht gelingen. Immer wieder ließen die Dolphins einfache Pässe fallen oder kamen erst gar nicht in die Nähe des Passes. Zu allem Überfluss waren es dann noch zwei abgefangene Pässe von Quarterback Gomez, die das Angriffsrecht an die Essener gaben. Bei der dritten geworfenen Interception verletzte sich Gomez dann an der Hand, so dass er das Feld verlassen musste. Ein zusätzlicher Erschwernisfaktor, der für die Dolphins hinzu kam, da hatten die Essener sich aber schon mit 13 Punkten abgesetzt.
Nach der Pause übernahm Cameron Richmond die Position des Quarterbacks. Gemeinsam mit den Runningback Daniel Greitens und Heiko Bals bewegte Richmond den Ball über das Feld. Doch die Versuche, das neue First Down zu erreichen, waren immer wieder hart und kraftraubend erkauft, so dass oftmals am Ende der Punt nach einigen Spielzügen der Ausweg war. Zugute muss man den Dolphins in dieser Spielsituation halten, dass sie niemals Aufgaben und sich immer wieder kämpferisch einsetzten. Sowohl in der Defensive, die keine weiteren Punkte zu ließ, als auch in der Offensive, die kämpferisch versuchte, das Ergebnis zu korrigieren.
Die Paderborn Dolphins machten sich auch in dieser Partie das Leben selber unnötig schwer. Neben dem Ausfall von Quarterback Justin Gomez ist sicherlich auch der Ausschluss von Safety Marko Milovanovic mehr als ärgerlich. Nach einem angeblichen Schlagens musste der Defensiv-Spezialist das Feld verlassen.
Natürlich hatten sich auch die Dolphins Verantwortlichen das Spiel gegen die Assindia Cardinals anders vorgestellt. Gegen das Team aus Essen wollte man wichtige Punkte in der Saison sammeln, um sich weiter gegen die Abstiegsränge abzusichern. Präsident David Schmidtmann äußerte sich nicht zufrieden nach der Partie, warnte aber davor, dass man nun nicht in einen Panik-Modus verfallen muss. Ihm sei bewusst, dass diese Saison eine schwere für die Dolphins werden würde und dass das vor allem auch für die Fans nicht einfach ist. Diese hatten bis zum Schluss die Paderborner im heimischen Hermann-Löns-Stadion angefeuert.
In zwei Wochen geht es für die Dolphins nach Rostock. Die Griffins konnten schon einmal geschlagen werden, zeigten dabei ebenfalls, dass sie nur schwer zu überwinden sind. Keine leichte Aufgabe an der Küste für die Paderborner, die bis dahin sicherlich weiter an sich arbeiten werden.
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Quarter
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Spielstand |
Was? |
Wer? |
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00-00 |
Keine Punkte |
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- Quarter
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Spielstand |
Was? |
Wer? |
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00-06 |
Touchdown |
Assindia Cardinals |
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00-13 |
Touchdown und PAT |
Assindia Cardinals |
- Quarter
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Spielstand |
Was? |
Wer? |
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Keine Punkte |
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- Quarter
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Spielstand |
Was? |
Wer? |
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Keine Punkte |
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Björn Gorniak - Paderborn Dolphins

In erster Linie war es die Defense, die im Spiel überzeugte und erstmals in dieser Saison den Ball mehrmalig der gegnerischen Offense abnehmen konnte. Gleich drei Interceptions (Michael Dudek, Franck Ewane, Lasse Meyer) und eine Fumble-Recovery scheinen in der Statistik auf. In der ersten Halbzeit wurde die Essener Abwehr von Paderborns Offense unter QB Justin Gomez durchaus gefordert. Der US-Quarterback fand immer wieder seinen Landsmann, Wide Receiver Cameron Richmond, für guten Raumgewinn. Punkte ließ die Cardinals Defense jedoch nicht zu. Erst konnte Paderborn im vierten Versuch zwei Yards vor der Endzone gestoppt werden, danach zwang man die Hausherren zu drei Fieldgoal-Versuchen, die allesamt ihr Ziel verfehlten. In der zweiten Halbzeit profitierte die grüne Abwehrreihe davon, dass der Paderborner Quarterback mit einer Handverletzung ausscheiden musste und sein bis dahin bester Ballempfänger ab da die Aufgabe des Ballverteilers übernahm.
Die Offense der Men in Green konnte ebenfalls phasenweise ihr Können unter Beweis stellen. Unter der Führung von Donnie Avant, der aufgrund von Verletzungen von Fabian Schorn und Lennart Brodeßer wieder die Quarterback-Position übernahm, gelangen auch wieder mehrere Big Plays - Spielzüge mit grossem Raumgewinn. Eines davon war kurz vor Ende der ersten Halbzeit die Vorentscheidung: Im ersten Spielzug nach einer Interception der Cardinals Defense überbrückte Running Back Julian Zorz in einem einzigen Lauf exakt das halbe Feld und erzielte, von der Verteidigung unberührt, die Punkte zum 12:0. Bereits zuvor waren die Men in Green durch einen Catch des herausragenden Wide Receivers Yannick Baumgärtner in Führung gegangen. Baumgärtner, der sich bei vielen Passversuchen gegen enge Manndeckung durchsetzen konnte, wird Mitte Juli bei den World Games in Polen die Farben Deutschlands tragen - und in diesem Spiel zeigte sich, warum er im Kader der Nationalmannschaft steht. Den letzten Punkt der Cardinals erzielte Toby Nick, ebenfalls Nationalspieler, in seiner Zweitrolle als Kicker mit dem Extrapunkt nach dem Touchdown von Zorz.
Dass das Endergebnis bereits zur Halbzeit auf der Anzeigetafel stand, lag dann allerdings am Ende wieder daran, dass sich die Cardinals das Leben manchmal selbst schwerer machen als notwendig. Da die Offense der Dolphins nach dem Ausfall des Quarterbacks ihrer beiden stärksten Waffen beraubt war, kamen die Men in Green mehrere Male in guter Feldposition an den Ball. Allerdings gelang es nicht mehr, den Ball ernsthaft in Richtung Endzone zu bewegen.
Letztendlich gab es aber doch den verdienten zweiten Sieg der Saison zu bejubeln. Zur Halbzeit der Saison stehen die Cardinals somit zwar noch auf einem Abstiegsplatz, konnten aber das neue Schlusslicht Lübeck überholen und den Anschluss ans Mittelfeld wahren.
"Nach dem Spiel in Potsdam war die Stimmung im Team schon ziemlich bedrückt. Wir haben am letzten Wochenende auch so ein bisschen die Leidenschaft vermissen lassen. Am Anfang der Woche haben wir den Jungs aber nochmal ins Gewissen geredet, und anscheinend ist das doch in den Köpfen der Mannschaft angekommen", lachte Präsident Wilfried Ziegler nach dem Schlusspfiff, während die Mannschaft mit den mitgereisten Fans den Sieg feierte. "Jetzt weiss das Team wieder, dass es Spiele gewinnen kann, und dass in der zweiten Saisonhälfte noch alles möglich ist."
Auch Head Coach Yves Thissen war mit dem Ergebnis des Spiels zufrieden: "Heute sind wir wieder als das Team aufgetreten, das wir sein können. Auch wenn wir aktuell mit einer angespannten Personalsituation arbeiten müssen, haben unsere Spieler heute Herz und Einsatz gezeigt und sich auf ihre Stärken konzentriert. Was dabei rauskommt, wenn wir fokussiert sind und unser Spiel spielen, sieht man auf der Anzeigetafel. Es liegt jetzt noch viel Arbeit vor uns, aber das war heute auf jeden Fall ein Schritt in die richtige Richtung."
Die Hamburg Huskies bleiben Tabellenschlusslicht in der Football-Bundesliga GFL. Vor 633 Zuschauern verlieren die Schlittenhunde im Stadion Hammer Park gegen Aufsteiger Cologne Crocodiles mit 7:38.

Moritz Maack führte diesmal die Huskies-Offensive an, da sich der etatmäßige Quaterback John Uribe im letzten Spiel gegen Dresden verletzt hatte. Und der 19-Jährige hatte sich seinen GFL-Einstand als Starting Quarterback sicherlich anders vorgestellt. Drei Interceptions unterliefen ihm in der ersten Hälfte, allerdings warf er auch einen Hammerpass in der zweiten Halbzeit über 70 Yards, den Nassim Amroun zum einzigen Touchdown der Huskies an diesem Nachmittag fing.
„Moritz ist ein Rookie-Quarterback und er hat heute Rookie-Fehler gemacht. Aber das ist völlig menschlich. Er wird daraus lernen und in vierzehn Tagen eine bessere Leistung abliefern“, nahm Huskies-Head Coach Sean Embree seinen jungen Spielmacher in Schutz. Für die Huskies rückt die Relegation immer näher, zumal am Samstag das neben den Hamburgern bis dato einzig sieglose Team, die Hildesheim Invaders, gegen die Berlin Adler gewannen. Embree: „Mich interessiert nicht die Tabellensituation, ich schaue auf mein Team, das trotz der Niederlagen Fortschritte macht und ich schaue auf den nächsten Gegner.“ Der heißt in vierzehn Tagen wieder Cologne Crocodiles…
#6 Benjamin Hamelmann – 1
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