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Schnell das Laufspiel der Assindia Cardinals stoppen wollen die Paderborn Dolphins wenn sie am kommenden Sonntag auf das Team aus dem Ruhrgebiet treffen. (Foto: John Bishop)
Die Erwartungen sind klar abgesteckt. Gegen das Tabellen-Schlusslicht möchte man vor heimischer Kulisse erfolgreich sein und wichtige Punkte mitnehmen. Vor allem sollte der Ausrutscher, wie in der vergangenen Saison passiert, nicht erneut gegen die Cardinals passieren. Da waren es die Essener die als erstes Team in der Saison 2016 den Dolphins Minuspunkte verpassten. Eine Situation an die man bei den Dolphins erst gar nicht denken mag. Wichtige Punkte um sich gegen das untere Tabellendrittel abzusichern müssen gegen die Cardinals gesammelt werden.
Die Assindia Cardinals sind dabei nicht zu unterschätzen. Die Essener blieben in den vergangenen Spielen weit hinter ihrer Normalform und blieben gerade in der Defensive weit hinter ihrem Potential. Besonders schmerzlich werden die Cardinals die Niederlage gegen die Potsdam Royals im Hinterkopf haben. Motivation genug für das Team aus dem Ruhrgebiet sich aus dem Tabellenkeller heraus zu kämpfen. Gezeigt haben sie schon einmal, dass sie die Dolphins schlagen können. In der vergangenen Saison spielte vor allem die Defensive der Cardinals sehr geschickt gegen die Angriffsreihe der Paderborner.
Das Passspiel hebelten sie mit einer guten Aufstellung der Defensiv-Backs aus und schafften es zugleich durch ihre Defensiv-Line genügend Druck auf den Quarterback zu machen. Für die Paderborner ist daher klar, dass sie auf diese beiden Bereiche besonders achten müssen. Quarterback Justin Gomez wird hier zusammen mit Offensiv-Koordinator Andreas Kegelmann eine ausgeglichene und zugleich frische Spielweise überlegen müssen. Zudem wird Kegelmann wieder in der Offensiv-Line einige Umstellungen vornehmen müssen, da neben den verletzten Spielern am kommenden Wochenende einige Akteure nicht mit dabei sein können.
Auch Defensiv-Koordinator Luigi Filia muss erneut die Aufstellung in der Defensive anpassen. Linebacker Jonas Pohl wird nach seiner Sperre wieder mit dabei sein, dafür muss Filia auf Linebacker Jerrod Shelby verzichten. Shelby ist aufgrund einer Strafe aus dem Spiel gegen die Lübeck Cougars für eine Partie gesperrt. In der Defensive wird der schnelle Mann auf der Position des Outside-Linebackers schwer zu ersetzen sein. Kreativität ist da von Filia gefragt, der in dieser Saison schon öfters in die Trickkiste erfolgreich gegriffen hat.
Die Assindia Cardinals werden sicherlich mit ihrer Mischung aus Laufspiel und Pässen in der Offensive antreten. Gefährlichster Receiver – und den Dolphins schon viele Jahre bekannt – Yannick Baumgärtner. Das Essener Urgestein spielt schon viele Jahre in der Essener Angriffsreihe und konnte auch schon in dieser Saison mehr als die Hälfte der gefangenen Touchdown-Pässe für sich verbuchen. In der Laufabteilung wird sicherlich ein besonderes Augenmerk auf Runninback Julian Zorz und Tobias Nick zu legen sein. Doch auch Quarterback Fabian Schorn konnte immer wieder zeigen, dass er in der Not auch selber einige Yards gut machen kann.
Die Dolphins sind gut beraten, wenn sie sich auf ihre Stärken konzentrieren und solide gegen die Essener Angriffsreihe verteidigen. Mit genügend Druck durch die Defensiv-Line und einer passenden Verteidigung gegen die Passrouten können die Dolphins hier sicherlich trotz der verschiedenen Ausfälle punkten. Um 15:00 Uhr ist KickOff im Hermann-Löns-Stadion.
Björn Gorniak - Paderborn Dolphins
Die Rote Laterne sind die Zweitliga-Footballer der Lübeck Cougars nach dem 40:40 gegen Paderborn vorerst los - jetzt wollen die "Berglöwen" beim Tabellendritten, den Langenfeld Longhorns, am Samstag (16 Uhr) die nächsten Punkte holen.

Foto: Bjarne Amlstedt
Der Gegner
Langenfelds US-Spielmacher Joey Sanchez hat schon 13 Touchdown-Pässe auf dem Konto, dabei leistete er sich nur vier Interceptions. Dankbarster Abnehmer seiner Würfe ist bisher Landsmann Darnell Evans, der bereits fünf Mal in die gegnerische Endzone eintauchen konnte. Im Laufangriff will das Duo Daniel Berg/René Weile (zusammen schon elf Touchdowns) den Cougars das Leben wieder schwer machen.
Die Statistik
Insgesamt 19 Mal trafen beide Mannschaften aufeinander- nur gegen die Hamburg Huskies spielten die Cougars häufiger in ihrer Geschichte (24). Acht Mal verließen die Cougars das Feld als Sieger, elf Mal die Longhorns. Zuletzt im Hinspiel an der Travemünder Allee Anfang Juni, als die "Horns" die Cougars mit 28:16 bezwangen.
Live-Radio
Unter www.strandpiraten-radio.de meldet sich Cougars-Stadionsprecher Dennis Neumann live aus dem Rheinland ab 15.45 Uhr.
Jan Wulf - Lübeck Cougars
9 Wochen, 8 Spiele, 6 davon auswärts. Und das dicke Ende zum Schluss. Am Samstag geht es für die Griffins zur längsten Auswärtsfahrt des Jahres in das 630 km entfernte Bonn.

Erstmals in dieser Saison werden die Hansestädter dabei mit einem stark dezimierten Kader unterwegs sein. Verletzungen sowie berufliche Verpflichtungen verhindern in Bonn ein Auftreten in voller Stärke. Sportdirektor Ronny Schmidt: „Die Mannschaft hat sich in der vergangenen Wochen trotz der hohen Belastung durch eine starke Trainings- und Spielbeteiligung ausgezeichnet. Das so etwas jetzt mal passiert muss man einkalkulieren.“ Und auch HC Kuhfeldt gibt sich kämpferisch:“ Wir haben nicht umsonst eine großen Kader. Jetzt heißt es mal für die Jungs aus der zweiten Reihe zu zeigen, was sie so drauf haben.“
Dass die Gamecocks aus Bonn dabei keine leichte Aufgabe werden ist klar. Seit Jahren spielt die Mannschaft erfolgreich in der 2. Bundesliga, in der vergangenen Saison konnte der 3. Platz erreicht werden. In diesem Jahr steht man mit 3 Siegen und 4 Niederlagen im Mittelfeld der Liga. Die Gamecocks zeigen sich dabei als sehr eingespielte Mannschaft, deren Stärken vor allem der Passangriff und die Passverteidigung sind. Die Griffins stehen also bei ihrer Abschlussfahrt in den Westen der Republik vor einer sehr schweren Aufgabe, sind aber allen Widrigkeiten zum Trotz fest entschlossen, die Punkte aus Bonn mitzunehmen. HC Kuhfeldt:“ Ich erwarte ein enges Spiel, in dem vielleicht ein Fehler weniger oder ein Big Play mehr die Partie entscheidet.“
Jens Putzier - Rostock Griffins
Jets-Defense in Personalnot - Für die Troisdorf Jets endet am kommenden Samstag in Bielefeld eine kräftezehrende Serie von fünf Spielen in Folge. Gleiches gilt aber auch für die gastgebenden Bulldogs, die hinter den Jets auf Rang Drei der Tabelle in der Regionalliga NRW stehen.

Die Jets-Offense um Quarterback Jannik Nowak ist am Samstag gefragt (Foto: Richard Welde)
Das Hinspiel zwischen den Jets und den Bulldogs im Mai entwickelte sich zu einem absoluten Krimi. Am Ende konnten sich die Fans im Aggerstadion über einen knappen 48:43-Sieg der Troisdorfer Footballer freuen.
Einen absoluten Top-Spieler haben die Bielefelder mit Keshawn Hill in ihren Reihen, der bereits in der US-Profiliga NFL Erfahrungen sammeln konnte. „Mit Hill steht und fällt das Spiel der Bulldogs“, meint Andreas Heinen, der Head Coach der Troisdorf Jets. „Der Mann ist ein absolutes Multitalent auf beiden Seiten des Balles. Wenn er auf dem Feld ist, passiert meistens etwas Spektakuläres.“
Beim Hinspiel Mitte Mai erzielte der US-Amerikaner alleine vier Touchdowns und hielt sein Team damit immer wieder im Spiel. Aber auch in den zwischenzeitlich gespielten Partien der Bielefelder war Hill stets der Matchwinner.
Die Bulldogs haben zuletzt drei Spiel in Folge gegen Remscheid, Köln und Dortmund gewonnen und sich damit in der Tabelle ein gutes Stück nach oben gearbeitet. Vor allem der 49:24-Sieg gegen Remscheid, wo die Jets vor zwei Wochen noch knapp verloren hatten, war ein deutliches Statement für die steigende Formkurve der Ostwestfalen.
Den Jets macht derweil weiterhin die dünne Personaldecke in der Defense zu schaffen. Neben den vielen verletzten Spielern müssen die Troisdorfer am Samstag auch noch auf Alessandro Genco Russo und Enrico Bösl verzichten, die privat bzw. beruflich verhindert sind. Auch der Einsatz von Yannick Steger und Tom Laska ist fraglich.
„Die Spieler, die am Samstag in der Defense auflaufen, werden wie die Löwen kämpfen“, ist sich Heinen sicher. „Viele Wechsel wird es aber nicht geben. Für die Pausen muss also im Idealfall die Offense sorgen, indem sie unsere Defense so lange und so oft wie möglich vom Feld hält.“
Nach dem Spiel in Bielefeld können sich die Jets auf eine mehr als sechswöchige Sommerpause freuen, bevor es dann am 20. August nach Köln zu den Falcons geht.
Andreas Heinen - Troisdorf Jets
Mit einem ungefährdeten 37:00 Erfolg gegen die Bocholt Rhinos übernehmen die Wuppertal Greyhounds die Tabellenspitze.

Das Team der Greyhounds ließ gegen die Bocholt Rhinos nichts anbrennen.
Es war das letzte Spiel der Hinrunde und nach der unnötigen Niederlage in Recklinghausen war ein Sieg Pflicht. Dementsprechend konzentriert spielte das Team der Bergischen und hatte den Gast aus Bocholt jederzeit unter Kontrolle. Schon im zweiten Drive fand Quarterback Philipp Czampiel Receiver Fabian Müller mit einem Pass über 20 yards in der Endzone. Auch die TPC konnte Czampiel, wiederum auf Müller anbringen, und so stand es schnell 8:0 für die Hausherren.
Im zweiten Abschnitt war es RB Daniel Köther der mit einem sauberen Lauf über 50 yards die gegnerische Endzone fand und auf 14:00 erhöhte. Die anschließende TPC zählte wegen Foul auf Seiten der Greyhounds nicht. Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Pause.
HC Otto..auch heute haben wir 1-2 Scores bis zur Pause liegen gelassen, dennoch bin ich mit der Einstellung durchaus zufrieden. Zu Beginn der zweiten Halbzeit war es die starke Defense der Greyhounds die zu Punkten gelang. Die Offense der Rhinos wurde bis zur 1 yard Line zurück gedrängt und im vierten Versuch konnte der Ballträger in der eigenen Endzone gestoppt werden. Durch diesen Safety stand es 16:00.
Noch im dritten Quarter erzielte RB Kevin Knevel durch einen starken Lauf die 22:00 Führung und Kicker Fabian Müller erhöhte auf 23:00. Die Verteidigung der bergischen beherrschte den Gegner und konnte durch LB Ron Rohbäck (Interception) und DE Andreas Backeshoff (Fumble recover) zweimal das Angriffsrecht zurück erobern, leider konnte die Offense daraus kein Kapital schlagen.
Zu Beginn des vierten Quarters dann doch eine brenzlige Situation für die Greyhounds. Nach drei aufeinander folgenden Strafen über je 15 yards stand der Gegner an der 5 yards Line und kurz davor Punkte zu erzielen, dachte man. Die beiden ersten Versuche konnte die Defense schnell stoppen. Im dritten versuchten die Rhinos einen Pass in die Endzone. Cornerback Fabian Köther zeigte ein hervorragendes Stellungsspiel, fing den Pass ab und trug ihn über 100 yards in die gegnerische Endzone.
Nach Erfolgreichen Kick durch Fabian Müller stand es somit 30:00. Da der nächste Ballbesitz der Rhinos schnell gestoppt werden konnte, kamen die bergischen bei 2 Minuten Spielzeit noch einmal in Ballbesitz. Schnell konnten 50 yards Raumgewinn überbrückt werden und an der gegnerischen 20 yards Line fand Quarterback Czampiel mit einem wunderschönen Pass Receiver Kevin Schmidlin zum Endstand von 37:00 (PAT Müller). Die Wuppertal Greyhounds setzen sich somit an die Tabellenspitze der Verbandsliga NRW Ost.
Vor dem Spiel wurde Quarterback Philipp Czampiel geehrt. Es war der letzte Auftritt des Spielmachers der Greyhounds, Czampiel wird zum studieren in die USA gehen.

Bestritt sein letztes Spiel für die Wuppertal Greyhounds…QB Philipp Czampiel
Wir danken Philipp für seine Leistung der letzten drei Jahre und wünschen ihm eine erfolgreiche Zeit in den Staaten. Es bleiben unvergessliche Momente in denen er im Aufstiegsjahr 2015 mit den Wuppertal Greyhounds einige neue Rekorde aufstellten konnte und dem Team nach früherer Erfolgslosigkeit ein neues Selbstbewusstsein verlieh.
Für die Bergischen Footballer beginnt nun eine Sommerpause die mit einem Auswärtsspiel am 09.09. in Mülheim gegen die Shamrocks endet.
HC Otto…wir stehen zwar momentan an der Spitze, jedoch ist die Liga noch vollkommen offen. Natürlich werden wir auch eine 2-3 wöchige Trainingspause einlegen, uns aber rechtzeitig und intensiv auf die Rückrunde vorbereiten.
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