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Dabei ist beim Gegner aus Potsdam alles auf den Aufstieg ausgerichtet. Gleich 4 US-Imports auf den Schlüsselpositionen laufen für die Royals auf. Darunter auch D-Liner Mike Reynolds, der bereits in der NFL Erfahrung sammeln durfte. Dazu gesellen sich mehrere britische Profis sowie ehemalige GFL-Spieler und seit dem Spiel in Bonn auch noch Nationalspieler Allrounder Joshua Vines.
Zu verlieren haben die Cardinals also nichts aber vielleicht doch einiges gut zu machen, setzte es doch für die stark ersatzgeschwächten Cardinals in Potsdam eine deftige Niederlage. Es gilt den Royals einen harten „Fight“ zu liefern, denn diesen erwarten die Royals in Essen.
Dafür bedarf es in allen Viertel volle Konzentration und Konstanz auf die eigenen Aktionen. Head Coach Yves Thissen bemängelte in den letzten Spielen immer wieder genau die Punkte. Das Können zwischendurch aufblitzen zu lassen, wird am Samstag kaum ausreichend sein. Die eigenen Aktionen sind wichtig, ob als Stopp einer starken Offense des Gegners oder mit den richtigen Entscheidungen in der Offense, es muss konstant über das Spiel umgesetzt und von den Spielern abgeliefert werden. Gerade gegen Gegner wie Potsdam darf man sich keine Fehler oder Schwächephasen erlauben.
Bisher ist die Bilanz des Gegners aus Potsdam ist mit 8 Siegen makellos. Die „Men In Green“ werden Samstag alles daran setzen, um dies zu ändern.


Vor diesem Spieljahr haben die Cougars ihren Trainerstab runderneuert und mit einigen erfahrenen GFL-Trainern verstärkt. Bisher blieb allerdings der große sportliche Erfolg noch aus. Mit einem Sieg und einem Unentschieden sind die Cougars momentan Tabellenletzter, aufgrund des vergleichsweise einfachen Abschlussprogrammes aber noch lange nicht abgestiegen. Und da ist aus Lübecker Sicht ein Sieg gegen die Rostocker offenbar fest eingeplant. Um für den Endspurt gerüstet zu sein, hat man sich kurz vor der Wechselfrist auch nochmal mit einem neuen amerikanischen Runningback verstärkt, mittlerweile der 3. Spieler aus dem Mutterland des Sports, der in diesem Jahr für die Lübecker aktiv ist.
Die Griffins wollen sich davon nicht beirren lassen und ihr eigenes Spiel spielen. Head Coach Kuhfeldt: „Wir haben in der Videoanalyse aus dem Spiel gegen Paderborn wieder genügend Fehler gefunden, an denen wir arbeiten müssen. Wir wollen uns im nächsten Spiel weiter in allen Mannschaftsteilen steigern und so auch dieses Spiel gewinnen. Ob der Gegner dabei Lübeck heißt oder nicht ist für mich zweitrangig.“ Teammanager Putzier ergänzt: „Für die Cougars ist es ein „Do or DIE“-Spiel. Sollten Sie auch dieses Spiel nicht gewinnen, wird es sicher ganz schwer im Abstiegskampf. Deshalb erwarte ich eine hoch motivierte Cougars-Truppe, die meiner Meinung nach aufgrund ihrer individuellen Klasse auch viel besser als ihr derzeitiger Tabellenplatz ist. Der Druck ist dabei sicher eher auf der Lübecker Seite, wir können eigentlich ganz befreit aufspielen.“
Etwas anders werden es wahrscheinlich einige der älteren Spieler der Griffins sehen, die sich allzu gern für die beiden Niederlagen in der ersten Griffins-GFL 2 Saison im Jahr 2013 revanchieren möchten. Aber egal woher die Motivation kommt, das Ziel ist für Alle gleich: Ein Sieg soll her. Dabei zählen die Griffins diesmal auch auf die lautstarke Unterstützung ihrer Fans, ist der Weg zum Spiel für die GrifFANS doch erstmals nicht so weit. Kick Off in Lübeck ist am Samstag um 17:30 Uhr.
Nach dem Spiel in Lübeck geht es für die Griffins in eine einwöchige Sommerpause, bevor die Vorbereitung auf den Saisonendspurt mit 4 Heimspielen beginnt. Die nächste Möglichkeit, die Greifen im heimischen Leichtathletikstadion zu erleben, wird am 30. Juli gegen die Assindia Cardinals sein.
Jens Putzier - Rostock Griffins
Receiver Cameron Richmond musste iun den vergangenen spielen immer sein Talent als Quarterback unter Beweis stellen. Gegen Bonn will er wieder in die Endzone und für die Dolphins punkten. (Foto: John Bishop).
Die Herren der Paderborn Dolphins stehen vor der nächsten Bewährungsprobe. Am Sonntag treffen die Ostwestfalen auf die Bonn Gamecocks. Der direkte Tabellennachbar steckt ebenfalls in einer durchwachsenen Saison und konnte genauso wie die Paderborner aus den letzten beiden Spielen keine Punkte mitnehmen. Beide Teams wollen sich gegen den Tabellenkeller absichern und vor allem die Distanz zu den Teams aus Essen und Lübeck ausbauen. Mit einem Sieg würde keines der Teams das untere Tabellendrittel verlassen, man würde aber einen entscheidenden Schritt in Richtung Mittelfeld der Tabelle gehen.
Das Hinspiel zwischen den Dolphins und den Gamecocks bot schon genügend Spannung. Immer wieder wechselten sich die Teams mit der Führung ab. Am Ende konnten sich die Dolphins im vierten Quarter erfolgreich gegen die Offensive der Gamecocks wehren und mit einem Touchdown Vorsprung das Spiel gewinnen. Schon in den vergangenen Jahren waren die Spiele zwischen den Dolphins und den Gamecocks immer wieder Spiele mit knappen Ausgang. American Football Fans wird daher sicherlich einiges am kommenden Wochenende geboten werden, wenn die Dolphins auf die Gamecocks treffen.
Die Gamecocks gelten als selbstbewusstes und gefestigtes Team. Es wird die Dolphins einige Anstrengungen kosten die Angriffsreihe der Bonner zu kontrollieren. Besonders die starke Offensive der Bonner wird eine effektive Defensive fordern. Das Laufspiel konnten die Bonner dabei in dieser Saison nicht etablieren. Mit 2.000 Pass-Yards zu 400 erlaufenen Yards ist die Quote statistisch besser als die Quote der Paderborn Dolphins, doch weit entfernt von einer homogenen Mischung.
Die Paderborn Dolphins sollten in der Offensive in diesem Spiel vor allem auf ihren eignen Quarterback aufpassen. In den vergangenen zwei Spielen musste Justin Gomez immer wieder mit Verletzungen vom Feld. Der Ausfall und die damit verbundene Umstellung sorgten in beiden Partien für einen Einbruch in der Offensive. Das Laufspiel mehr einzustreuen und damit einige Yards gut zu machen gelang in den letzten Partien immer besser, so dass das Konzept sicherlich weiter ausgebaut wird.
Eine intensive Vorbereitung in dieser Woche auf die Bonn Gamecocks hat sich das Thema auf die Fahne geschrieben. Trotz der angespannten Tabellensituation ist man nicht in einem Panik-Modus. Präsident David Schmidtmann beschrieb das Training mit fokussiert und zielgerichtet. Vor allem die heimischen Fans, auch wenn die Herren der Dolphins nicht mit Siegen danken konnten, werden den Paderborn Dolphins wieder unter die Arme greifen. Am Sonntag startet die Partie gegen die Bonn Gamecocks um 15:00 Uhr im heimischen Hermann-Löns-Stadion.
Björn Gorniak - Paderborn Dolphins
„Wenn jemand eine Reise tut, so kann er was erzählen“. Das wusste schon der Hamburger Dichter Matthias Claudius. So gesehen haben die Bundesliga-Footballer der Hamburg Huskies nach ihrem gestrigen Ausflug zu den Cologne Crocodiles eine Menge Gesprächsstoff. Wenn auch nicht zwingend positiven…

Huskies-Quarterback John Uribe erzielt den zweiten Hamburger Touchdown gegen Köln (Foto: Stephan Partisch)
Mit 16:51 ging auch das neunte von neun Spielen verloren, die Hamburger kleben am Tabellenende der GFL fest. Dabei stand die Partie in der Domstadt auch unter keinem guten Stern: Fast 11 Stunden dauerte die Anreise aus Hamburg mit dem Bus. Der Grund: Nach einem Zwischenstopp an der Autobahnraststätte Dammer Berge gab das Getriebe des Mannschaftsbusses den Geist auf, erst nach fünfstündiger Zwangspause ging es weiter Richtung Köln. Eigentlich sollte der Kickoff um 15 Uhr im Sportpark Höhenberg, durch die verspätete Anreise wurde dieser Termin drei Stunden nach hinten verlegt.
Im Spiel selbst war dann von Müdigkeit nach dem langen Horror-Trip auf Seiten der Huskies zunächst nichts zu spüren. Zweimal ging das Team von Head Coach Sean Embree in Führung, zur Pause stand ein knappes 16-21 aus Huskies-Sicht auf dem Scoreboard. In Hälfte zwei war es dann allerdings vorbei mit der Hamburger Herrlichkeit, die lange Reise forderte dann doch ihren Tribut. Zwar tauchte man mehrere Male in der Red Zone des Gastgebers auf, unnötige Strafen verhinderten dann aber zählbare Erfolge. „Der schwerste Gegner sind wir selbst“, kritisierte Embree nach der Partie. „Wir stehen an der 5-Yard-Line der Kölner, aber durch zwei Strafen katapultieren wir uns selbst sogar aus der Fieldgoal-Range. Das ist nicht zu akzeptieren“. Negativer „Höhepunkt“ in einem wahren Strafenfestival auf Hamburger Seite war die Herausstellung von Defense Lineman Sergio Sa Borges Dju nach mehreren persönlichen Fouls.
In der nun anstehenden dreiwöchigen Sommerpause der Liga gibt es für die Huskies keinen Urlaub. Embree: „Wir können es uns nicht erlauben, Ferien zu machen. Wir müssen weiter an uns arbeiten, um für die dann anstehenden Aufgaben besser gerüstet zu sein“. Für die Hamburger Busreisenden endete der Trip an den Rhein übrigens am Montag Morgen um 4 Uhr. Viel Zeit zum Ausschlafen vor dem Job oder dem Studium blieb da nicht…
Am Ende des Spiels, welches von „innogy“ exklusiv präsentiert wurde, stand man ohne Punkte dar. Mit 22:33 ging der Sieg an die Gäste aus Langenfeld. Dabei war mehr drin, doch man hat zahlreiche Chancen das Spiel für sich zu entscheiden liegen lassen. Erst der letzte Drive des Gegners machte alle Chance auf Punkte zu Nichte. Zuvor war man nach schwachem Start immer wieder in Reichweite und hatte durchaus auch Chancen auf den Sieg.

Quarterback Donnie Avant mit Ball (Foto: Dirk Unverferth)
Ein langer Drive der Longhorns im letzten Viertel, welcher am Ende in einem Touchdown endete, begrub alle Hoffungen der Assindia Cardinals, gegen die Gäste aus Langenfeld einen Heimsieg einfahren zu können.
Es begann wenig verheißungsvoll für die Cardinals. Die Gäste langen schnell mit 0:12 in Führung. Zwei Touchdowns ohne erfolgreiche Extrapunktversuche ließ zunächst nichts Gutes erahnen, doch die „Men In Green“ kamen stark zurück und fanden zur Freude der Fans in das Spiel. Zwei schnelle Aktionen und es hieß durch Moritz Petzold nur noch 7:12. Nur einen Spielzug der Longhorns später fing Michael Dudek den Pass spektakulär ab. Es ging 19 Yards in Richtung der Endzone von Langenfeld und brachte Quarterback Donnie Avant so in eine gute Position. Am Ende kam es kurz vor dem Viertelende zu einem Fieldgoal zum 10:12 durch Toby Nick.

Toby Nick mit Ball (Foto: Dirk Unverferth)
Im zweiten Viertel hatten lange beide Defensivformationen das sagen. Auf beiden Seiten ging es kaum vorwärts. Begünstigt durch einen Fehler in der Defense konnten die Langenfelder die Führung wieder auf 10:19 ausbauen. Doch die Cardinals hatten noch vor der Pause die Antwort. Ein starker Drive kurz vor der Pause endete in der Langenfelder Endzone. Kurtis Oveson fing den Pass von Donnie Avant und brachte ihn über 19 Yards über die Goalline. Es hieß kurz vor der Pause 16:19 und das Spiel war somit wieder völlig offen.
Im dritten Viertel waren es erneut die Defenseformationen, welche lange das Spiel bestimmten. Ein Fumble in der Cardinals Offense brachte die Gäste aus dem Rheinland erneut einen Touchdown zum 16:26 nach vorne. Der Ballgewinn wurde schnell in Punkte umgelegt.
Konnte man die eigenen Fehler vermeiden und den Gegner unter Druck setzen, war im letzten Viertel durchaus mehr möglich. Entsprechend engagiert ging es in den letzten Abschnitt. Fabian Schorn, der jetzt als Quarterback zum Einsatz kam, fand zunächst für 45 Yards Samuel Grotz. Es kam zu einem vierten Versuch und Fabian Schorn blieb cool. Erneut war über 45 Yards Samuel Grotz der Empfänger des Balls, doch diesmal hieß es dazu, Touchdown Assindia Cardinals. Mit 22:26 war jetz wieder alle möglich. Ein Stopp und eine finaler Drive …, doch es kam leider anders. Langenfeld nahm geschickt sehr viel Zeit von der Uhr.
Das Laufspiel der Gäste konnte nicht entscheidend gestört oder gestoppt werden und nach 16 Spielzügen sowie 84 Yards hieß es kurz vor dem Ende 22:33. Damit war das Spiel zu Gunsten der Gäste aus Langenfeld entschieden. Die „Men In Green“ hatten lange Zeit die Chance auf den Sieg, am Ende waren es zahlreiche Kleinigkeiten, welche die Gäste eiskalt ausnutzen und die am Ende den Unterschied ausmachten.
Head Coach Yves Thissen zeigte sich enttäuscht: „Wir kriegen es einfach nicht hin, Konstanz in unser Spiel zu bringen. Deshalb haben wir auch heute dieses Spiel hergeschenkt. Mit einem Return-Touchdown oder mit einem Fumble direkt vor der eigenen Endzone. Das sind 14 Punkte bei 11 Punkten Differenz in der Endabrechnung. Es ist so klar, was zwischen Sieg und Niederlage entscheidet. Wenn wir dann die Defense eigentlich ganz vernünftig umgesetzt bekommen und auch in der Offense zwischendurch aufblitzen lassen, als wäre der Gegner in der Defense eigentlich nicht existent, wir danach aber wieder mit den einfachsten Dingen Probleme haben, weiß man irgendwann auch nicht mehr, was man noch an die Spieler geben soll. Immer wenn es noch einmal knapp wird, scheitern wir an der eigenen Courage. Wir legen einfach in diesen Phasen nicht den Fokus auf die wichtigen Dinge!“
Bereits am kommenden Samstag haben die „Men In Green“ die nächste Chance auf Punkte. Zu Gast im Sportpark „Am Hallo“ sind dann um 17 Uhr die Potsdam Royals.
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