Seniors

„Ich bin sehr stolz auf das Team, vor allem auf unsere Defense, die heute sehr gut gespielt hat“, so Hurricanes Head Coach Marcus Herford. „Auch in der Offense waren wir sehr konstant und konnten dabei gerade bei den Receivern viel rotieren und Jungs Spielzeit geben.“
„Wir hatten heute nicht so viele Big Plays, haben uns aber stetig über das Feld gearbeitet und aus vielen dritten und vierten Versuchen wieder neue First Downs gemacht“, sagte Quarterback Jared Stegman, der insgesamt fünf Touchdownpässe auf fünf verschiedene Receiver warf.
Getrübt wurde die Freude über den sechsten Sieg durch die Verletzung von Marvin Amankwah. Der Running Back zog sich schon früh im Spiel in einem Spielzug unglücklich gleich zwei Verletzungen zu und wird mit einem Schlüsselbein- und Wadenbeinbruch einige Wochen ausfallen.
Berlin trat erstmals mit ihrem neuen, amerikanischen Quarterback Niko Fortino an, der den noch verletzten Paul Zimmerman ersetzt. Ihm sollte im dritten Viertel sein erster GFL-Touchdownpass gelingen, doch zuvor bediente Kiels Jared Stegman seine Passempfänger. Diego Sanchez sorgte für die ersten Punkte des Tages und Tim Albrecht verwandelte sicher den Extrapunkt. Den zweiten Touchdown steuerte Xavier Mitchel bei. Als Running Back war nach Marvin Amankwahs Verletzung Daniel Reinhardt im Einsatz. Christopher McClendon konnte sich an diesem Tag eine Auszeit zum Kräfte schonen nehmen. Den dritten Touchdown vor der Pause erzielte Kwame Ofori nach einem Pass von Stegman.
Im dritten Viertel fing dann GFL-Rookie Domenik Rofalski seinen dritten Touchdown dieser Saison und Albrecht erhöhte mit dem PAT auf 28:0, bevor Adler-Spielmacher Niko Fortino Max Zimmermann mit einem 25-Yard Pass zum 28:6 fand. Den Schuss zum Extrapunkt konnte Okan Güzel blocken. Im vierten Quarter steuerte Lukas Rehder den fünften Touchdown für die Canes bei. Nach einem Fieldgoalversuch der Adler, den Victor Philippi blocken konnte, kamen die Berliner schnell wieder in Ballbesitz als sie einen Fumble von Daniel Reinhardt erzwingen und erobern konnten. Bis an die Kieler 2-Yard Linie arbeiteten sich die Gäste anschließend vor. Doch die Hurricanes Defense verhinderte weitere Punkte.
Die Canes reisen damit am nächsten Samstag als Tabellenführer zu den New Yorker Lions. Der amtierende Meister spielt am Sonntag noch gegen die Berlin Rebels, hat allerdings derzeit durch den Eurobowl ein Spiel weniger absolviert als die Hurricanes.
Am zweiten Heimspieltag konnten die Fighting Miners gegen die Troisdorf Jets II, vor circa 200 Zuschauer, auf dem Witterschlicker Sportplatz sich erfolgreich mit 17:0 durchsetzen.

Damit haben Sie aktuell den dritten Tabellenplatz gefestigt. Im ersten Quarter konnten die Zuschauer eine spannende Begegnung verfolgen, wo die Gastgeber mit einem frühen Touchdown 7:0 und gleichzeitigen Halbzeitstand in Führung gingen. Im dritten Quarter gelang den Witterschlicker ein Field Goal und erhöhten auf 10:0. Im vierten Quarter gelang den Witterschlicker der zweite Touchdown des Tages und den Endstand 17:0. Head Coach Marco Ruth dankte den Troisdorf Jets II für ihr faires Spiel und wünscht den Verletzten Spielern eine schnelle Rückkehr zu ihrem Team. Am 9. September 2017 begrüßen die Witterschlicker Fighting Miners die Cologne Ronin zu ihrem dritten Heimspiel. Kick-off ist um 15.00 Uhr auf dem Witterschlicker Sportplatz.
Turnerbund 1906 Witterschlick e.V. - Thomas Funk
Zum zweiten Heimspiel der Saison empfangen die Griffins am Samstag zum S+T Fassaden Gameday den sechsfachen deutschen Footballmeister Düsseldorf Panther. Als momentaner Tabellenführer (die Panther haben ein Spiel mehr ausgetragen als Potsdam) gehen die Rheinländer als klarer Favorit in diese Partie. Nach der äußerst knappen Auftaktniederlage in Potsdam konnten die Düsseldorfer ihre darauffolgenden sieben Partien allesamt sehr souverän gewinnen und überzeugten dabei in Angriff und Verteidigung. Gespickt mit mehreren Importspielern auf beiden Seiten des Balles, verfügen die Panther ebenfalls über einen starken deutschen Kader mit einigen aktuellen Nationalspielern.

Foto: Oliver Jungnitsch
Die Griffins ihrerseits gehen durch den Sieg am letzten Wochenende bei den Assindia Cardinals mit gestärktem Selbstbewusstsein in die Partie. Der Defense der Greifen war es in Essen gelungen, nur 31 Lauf-Yards des Gegners zuzulassen und eine verbesserte Laufverteidigung wird gegen die Panther enorm wichtig sein. Auch der Angriff der Griffins zeigte sich vor allem in der Redzone stark verbessert und mit mehr Durchschlagskraft. Trotzdem würde ein Sieg einer großen Sensation gleichkommen. Aber auch wenn man als Außenseiter in die Partie geht, hat man sich auf Rostocker Seite einiges vorgenommen: „Grundsätzlich spielen wir immer auf Sieg. In solchen Spielen wie gegen Düsseldorf wird es darauf ankommen, die eigene Fehlerquote so gering wie möglich zu halten und die wenigen Chancen zu ergreifen, die sich uns bieten. Ich weiß, dass die Jungs auf jeden Fall alles auf dem Platz lassen werden.“ so Cheftrainer Kuhfeldt.
Wenn die Sensation gelingen soll, sind die Griffins in jedem Fall auf die Unterstützung ihrer Fans angewiesen.
Manager Putzier: „In solch einem Spiel, wer hätte vor 5 Jahren noch gedacht, dass wir einmal in einem regulären Saisonspiel gegen ein Team wie die Panther spielen werden, brauchen wir unsere GrifFANS ! Neben dem äußerst sehenswerten Duell auf dem Rasen haben wir für unsere Besucher wieder Einiges geboten. So wird es einen Skydive ins Stadion (wenn es das Wetter zulässt), eine Falknershow sowie eine Fieldshow eines Fanfarenzuges geben. Und das alles neben unseren anderen „normalen“ Highlights wie Cheerdance, Kinderschminken und Hüfpburg. Wir freuen uns auf diesen Vergleich und natürlich auf das Familienevent an sich. Vielen Dank an dieser Stelle den Organisatoren sowie natürlich dem Sponsor des Spieltages, der S+T Fassaden Gmbh.“
Jens Putziger - Rostock Griffins
Am Sonntag empfangen die bergischen zum Abschluss der Hinrunde die Bocholt Rhinos. Noch immer hat Coach Otto die letzte Partie bei den Recklinghausen Chargers nicht ganz aus dem Kopf. Eine völlig sinnlose und total überflüssige Niederlage so Otto zum letzten Auftritt seines Teams. Nicht die Tatsache das, sondern vielmehr das wie hat den Chef Coach der Greyhounds einige Ansagen an seine Spieler abgefordert.

Greyhounds verfügen über starkes Laufspiel. Hier RB Nick Czepok gegen die Chargers
Nun kommen zum letzten Spiel der Hinrunde mit den Bocholt Rhinos der momentan Tabellenletzte ins heimische Stadion.
Kein Grund für uns diese Aufgabe auf die leichte Schulter zu nehmen, daher spornt HC Otto sein Team an: "In allen bisherigen Partien haben wir zwar wirklich gut gespielt sind aber mit unseren vielen Chancen zu scoren unglaublich fahrlässig umgegangen. Da erwarte ich nun am Sonntag gegen die Rhinos das endlich der Knoten platzt und wir mögliche Chancen auch in scores umsetzen."
Das wird auch nötig sein, haben die Rhinos doch in Ihrem letzten Spiel gegen die Mülheim Shamrocks das Spiel bis zum Schluss offen gehalten und am Ende lediglich mit 17:00 verloren.
Die Vorzeichen sind klar. Die Greyhounds wollen mit einem Sieg in der Tabelle oben dran bleiben, die Rhinos als letzter endlich Anschluss finden.
Mit dem Aufsteiger ist am kommenden Samstag, den 17. Juni 2017 (Kickoff 18 Uhr), auch gleichzeitig das Kellerkind der Regionalliga NRW zu Gast im Aggerstadion. Die Dortmund Giants konnten bisher nicht eines ihrer sechs Liga-Spiele gewinnen und stehen damit direkt wieder vor dem Abstieg.

Die Jets erwarten ein kämpferisches Spiel (Foto: Jens Volke)
Bei 265 Gegentreffern haben die Giganten dabei nur einen einzigen Touchdown erzielt und stellen so mit Abstand die schwächste Defense und Offense der Liga.
„In solch eine Situation möchte man weder als Spieler, noch als Trainer geraten“, sagt Jets-Head Coach Andreas Heinen. „Die Dortmunder haben viele richtig gute Spieler in ihren Reihen, zeigen einen beherzten Football und lassen sich trotz allem nicht unterkriegen. Dem sollte jeder Football-Fan allergrößten Respekt zollen.“
Bei den Jets laufen die Turbinen gerade ebenfalls nicht richtig rund, daher gilt es auch den vermeintlich schwächeren Gegner nicht zu unterschätzen. Der Ausfall vieler wichtiger Spieler, von dem vor allem die Defense betroffen ist, macht die Sache für die Troisdorfer Trainercrew nicht einfacher.
In der Offense müssen die Jets weiter auf Topscorer Ray Ket verzichten, der nach seiner Trainingsverletzung ohne gegnerischen Einfluss noch immer nicht ganz fit ist. Sehr zur Freude seiner Teamkollegen ist dafür Offense Liner Dennis Schwartz nach seinem Fußbruch vor Saisonbeginn wieder ins Training eingestiegen. Zwar absolviert er zunächst nur lockere Laufeinheiten, ein Einsatz nach der Sommerpause scheint aber durchaus wieder möglich zu sein.
Mental haben sich die Jets auf ein kämpferisches Spiel eingestellt.
„Wir haben zuletzt zwei schwache Vorstellungen abgeliefert und die gilt es nun auch im Kopf abzuhaken“, so Heinen. „Die Mannschaft hat sich sehr über die Niederlage in Remscheid geärgert und will vor heimischem Publikum wieder mit solidem Jets-Football überzeugen“.
Die Partie am Samstag ist für die Jets bereits das vorletzte Heimspiel in dieser Saison. Nachdem zuletzt viele Jets-Fans ihr Team auswärts in Solingen und Remscheid angefeuert haben, hoffen die Troisdorfer Footballer nun natürlich auch auf lautstarke Unterstützung im heimischen Aggerstadion. Mit einem Sieg gegen Dortmund könnten die Jets auf dem zweiten Tabellenplatz bleiben.
Ebenfalls am Samstag empfängt Spitzenreiter Solingen die Cologne Falcons und das Team aus Remscheid reist zum Auswärtsspiel nach Bielefeld.
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