Seniors
Die Swarco Raiders untermauerten im Big6-Wettbewerb ihren Anspruch auf den diesjährigen Eu- robowl mit einem starken 58-0 Auftritt gegen die Berlin Adler. 2.411 Zuschauer sahen viele Punkte im Berliner Poststadion - jedoch nicht für ihr Heimteam.
Nach dem ersten Viertel lagen die Gäste bereits mit 20 Punkten in Front. Drei Lauf Touchdowns von Swarcos Running Back Milton Knox waren im Prinzip die Vorentscheidung. Nach einem Big Play beim Punt Return über 59 Yards im dritten Quarter standen letztendlich vier Touchdowns für den Importspieler der Innsbrucker zu Buche. Mit 226 Gesamtyards war Swarcos Nummer 4 nicht nur bester Ballträger (11 Läufe für 68 Yards) sondern auch herausragender Receiver (6 Fänge für 99 Yards) seines Teams.
Für die Berliner Defense sollte es ein langer Tag werden. Eine klare Ballbesitzüberlegenheit der Raiders bedeute gleichzeitig, dass die Adler Defense über lange Strecken auf dem Feld stand. Swarcos 470 Total Yards gegenüber 73 Gesamtyards der Adler, sowie 26 First Downs im Vergleich zu 6 First Downs der Berliner sprechen eine deutliche Sprache.
Die Raiders bewiesen vom ersten Drive an, dass sie bereits eine eingespielte Truppe sind. Vor dem ersten Big6-Match in diesem Jahr hatten sie bereits fünf Siege in fünf Spielen erzielt. Am Sonntag folgt der dritte Zu-Null-Sieg hintereinander. Die Berlin Adler standen erstmals 2016 auf dem Spielfeld.
"Wir hatten uns schon mehr ausgerechnet. Aber wahrscheinlich ist das auch das beste Team Eu- ropas", erkannte Berlins Head Coach neidlos die Leistung des Gegners an.
Nach dem frühen 0-20 Rückstand drehte im zweiten Viertel Gäste Quarterback Sean Shelton (21 von 28 Pässen für 282 Yards, 1 TD) richtig auf und erhöhte mit einem Lauf- und Pass-Touchdown die Gästeführung auf 34 Punkte zur Halbzeit. Im dritten Quarter scorten die Raiders durch den be- reits erwähnten einen 59 Yards Punt Return von Milton Knox und ein 46-Yard-Field-Goal von Cle- mens Erlsbacher. Nachdem Raiders Quarterback Sean Shelton im Schlussabschnitt mit seinem zweiten Lauf-Touchdown die 50-Punkte-Marke knackte, durfte Ersatzmann Kyle Callahan als Spielmacher übernehmen und erlief selbst den letzten Touchdown über 6 Yards zum 0-58 End- stand.
Auf Adler-Seite war Head Coach Eric Schramm recht zufrieden mit der Leistung seines jungen Spielmachers. Der erst 19-jährige Quarterback Paul Zimmermann (8 von 17 Pässen für 40 Yards, 2 INT) zeigte auch unter Druck Initiative und harmonierte wie schon in der Adler Jugend im Zu- sammenspiel mit WR Bryan Zerbe (3 für 14 Yards).
"Selbst die zwei Interceptions waren eine Möglichkeit, wo man den Ball hätte fangen können", fand Schramm. "Paul hat zum richtigen Moment die richtigen Entscheidungen getroffen.”
Im Big6-Wettbewerb ist rein rechnerisch für die Adler schon alles gelaufen. Gegen die Schwäbisch Hall Unicorns folgt am kommenden Samstag ein deutsch-deutsches Duell. Die Swarco Raiders hoffen mit einem Big6-Heimsieg in 2 Wochen auf den Einzug in den diesjährigen Eurobowl.
STIMMEN ZUM SPIEL:
Raiders Head Coach Shuan Fatah
"Wir wussten, dass wir einen Vorteil haben, weil wir schon mitten in der Saison waren und einge- spielt sind und das hat man dann auch heute gesehen. Wir haben eine gute Defense, die haben sich gefunden. Wir haben uns hier gut dargestellt, obwohl wir keine Videos hatten. Wir wussten nicht, was die Adler spielen dieses Jahr. Wir hatten dann unsere Basis-Sachen gespielt und die können wir gut. Wir hatten kaum geblitzt und fast nur in Cover- 2 gesessen."
Adler Head Coach Eric Schramm
"Wir hatten uns schon mehr ausgerechnet. Aber wahrscheinlich sind die Raiders ist das auch das beste Team Europas. Wir haben den Score reinbekommen, weil wir in der Offense den Ball nicht halten konnten. Wenn die Defense den ganzen Tag auf dem Feld steht, dann wird es auch für sie schwierig. Wir haben viele Fehler gemacht, aber aus denen kann man Lernen."
SCOREBOARD
1st Quarter
0-7, M.Knox 2 Yard Lauf (PAT C.Erlsbacher)
0-14, M.Knox 6 Yard Lauf (PAT C.Erlsbacher)
0-20, M.Knox 15 Yard Lauf (C.Erlsbacher kick failed)
2nd Quarter
0-27, S.Shelton 4 Yard Lauf (C.Erlsbacher)
0-34, C.Erlsbacher 21 Yard Pass von S.Shelton (PAT C.Erlsbacher) 3rd Quarter
0-41, M.Knox 59 Yard Punt Return (PAT C.Erlsbacher)
0-44, C.Erlsbacher 46-Yard-Field-Goal
4th Quarter
0-51, S.Shelton 3 Yard Lauf (C.Erlsbacher)
0-58, K.Callahan 6 Yard Lauf (C.Erlsbacher)
Björn Hesse - AFC Berlin Adler e.V.

Es war der erwartet starke Gegner aus Siegen, der erst neu in die Oberliga aufgestiegen ist. Nach einer erfolgreichen Vorbereitung der Riders Footballer, sah man sich auch gegen die Siegener gut gerüstet und wollte im ersten Saison- und Heimspiel auch die ersten Punkte einfahren. Unglücklicherweise kam alles anders.
Es war bis zum Schluss ein knappes und spannendes Spiel, das die etwa 200 Zuschauer bei recht unangenehmen Temperaturen verfolgten. Die Willicher Footballer haben zwar 30 Punkte erzielen können, jedoch haben die Siegen Sentinels 33 Punkte gesammelt und das Spiel so für sich entschieden. Die Riders haben es sich jedoch selbst zuzuschreiben, da es über weite Teile des Spiels ein regelrechtes Flaggenfestival (Strafen bei Regelübertretung) gab. Die Undiszipliniertheit hat die Mannschaft immer wieder zurückgeworfen, und das auch in ganz wichtigen Situationen, sodass die Siegener einen Vorteil daraus ziehen konnten. Ganz besonders ragte der Running Back (balltragender Läufer) der Sentinels heraus, da er fast zu allen Punkten der Gäste beitrug. Aus Willicher Sicht war man sich einig: "Wir haben ihn einfach nicht in den Griff bekommen. Er war der Schlüssel zu deren Erfolg."
Zudem konnte man nicht an die gewohnt starke Leistung aus der Vorbereitung anknüpfen. Head Coach Jörg Hintzen sagte enttäuscht: "Wir haben uns das einfach nicht verdient heute, die Gegner waren schlichtweg hungriger als wir und das ist beim Football tödlich. Wir haben die Spieler gewarnt, das wir mit der Vorbereitung noch nichts erzielt haben."
Der Saisonauftakt ist zwar gescheitert, jedoch möchte man nächste Woche Samstaggegen die Devils in Gelsenkirchen für Wiedergutmachung sorgen. Das haben sich alle mit ihrem Slogan "Earn the Moment" (den Moment verdienen) auf die Fahne geschrieben und möchte sich den Sieg verdienen.
(Samet Yilmaz - Schiefbahn Riders)
Foto: Oliver Jungnitsch
Zu Saisonstart lieferten sich die Wuppertal Greyhounds gegen die Münster Blackhawks einen wahren Krimi und gaben das Spiel in den letzten Sekunden unglücklich aus der Hand. Bis auf diese letzten Sekunden hatte die super eingestellte Defense der Greyhounds die Blackhawks Offense meistens im Griff und setzte diese fast das ganze vierte Quarter an ihrer eigenen Endzone fest.

Verteidigung der Greyhounds Defense mit fast Tadelloser Leistung in Münster
Zwei starke Teams auf Augenhöhe schenkten sich nichts und es entbrannte eine wahre Nervenschlacht. Oftmals schien es als würden die Gäste aus dem bergischen den Sack zu machen können. So stand man insgesamt im Spiel 5-6 mal nahe der Endzone der Blackhawks.
Schon in Halbzeit eins hätten wir durchaus 10:00 führen können, ja sogar führen müssen so HC Zink nach dem Spiel. Wir haben es nicht geschafft aus den sehr guten Möglichkeiten Punkte zu erzielen, dazu konnten auch noch zwei Fieldgoal Versuche nicht genutzt werden so Zink weiter.
Das dritte Quarter ging weiter wie die beiden ersten aufgehört hatten. Beide Teams kämpften um jeden Meter Boden. Zu Beginn des vierten Quarters schien das Spiel endgültig zu Gunsten der Greyhounds zu kippen. Die Defense setzte die Blackhawks an ihrer eigenen Endzone fest und die Offense hatte wieder 2 gute Möglichkeiten die ersten Punkte zu erzielen. Leider wurden auch diese Chancen vergeben. Die Defense schnürte den Angriff der Gastgeber weiter ein und mit einem guten Punt Return befanden sich die Greyhounds schon wieder in der Redzone der Blackhawks. Im dritten Versuch dann großer Jubel. QB Philipp Czampiel fand WR Philipp Naumann in der Endzone…jedoch war dieser beim Catch um Fußbreite im Aus und so zählte dieser TD nicht.
Mit verbleibenden 3 Minuten sorgte dann endlich Kicker Fabian Müller mit einem 30 yards Fieldgoal für die ersten Punkte des Spiels und zur verdienten Führung der Greyhounds.
Nach Kick Off konnte die Defense die Blackhawks Offense an Ihrer eigenen Endzone halten und nach Punt Return standen die Greyhounds schon wieder in der Redzone. Im dritten Versuch konnten die Blackhawks jedoch einen Pass abfangen und starteten an Ihrer eigenen 2 yards Linie mit dem letzten Angriffsversuch der Partie.
Und nun begann das Unheil für die Greyhounds. Langer Pass plus persönliches Foul und die Hausherren standen an der 45yards der bergischen. 3 weitere kurze Pässe zu First Downs und die Blackhawks standen erstmalig überhaupt in diesem Spiel in der Redzone der Greyhounds.
An der 12yards und mit 50 Sekunden auf der Uhr dann der letzte Angriff. Einen kurzen Pass und zwei Läufe konnte die Verteidigung von DC Peter Schiefer schnell stoppen und so die Blackhawks von einem weiteren First Down fernhalten. Im vierten Versuch nun endgültig die letzte Chance der Blackhawks zu punkten. Die Chance auf ein Fieldgoal und somit zum Ausgleich nutzen die Hausherren nicht und setzten alles auf diesen letzten Versuch. Kurzer Pass nach außen, zwei Defense Backs verpassten den schon fast sicheren Tackle und es Stand 07:03 (PAT gut). Nach Kick Off der Blackhawks pfiffen die sehr guten Unparteiischen das Spiel ab und die Greyhounds mussten sich doch noch geschlagen geben.

OC Jens Merten sah zu viele Fehler
OC Jens Merten..wir hatten so viele Chancen zu punkten und haben wirklich alle sehr leichtfertig vergeben. Das ist wirklich bitter und das werden wir aufarbeiten und abstellen so Merten weiter.
Natürlich war das Team nach Schlusspfiff bedient und recht fassungslos so der 1.Vorsitzende Achim Otto und da musste ich schon ein wenig Aufbauarbeit leisten.
Dennoch, und da sind wir überzeugt so Otto weiter…das Team wird sich davon nicht lange schocken lassen und sich ganz entschlossen aufs nächste Spiel vorbereiten.
Dieses ist am Samstag 07.05. Zuhause Am Gelben Sprung gegen die Hamm Aces.

Auf diesen Tag warten die Willicher Footballer nun schon seit über sechs Monaten, denn das war ihr letztes Spiel in der vergangenen Saison. Am Samstag, 23 April 2016, um 14:30 Uhr, starten die Senioren der American Football Schiefbahn Riders mit dem ersten aus fünf Heimspielen gegen die Siegen Sentinels endlich in die neue Spielzeit. Man hat so lange auf diesen Tag hin gearbeitet, dass das Team es kaum abwarten kann. Die U19 Jugendmannschaft startete bereits vergangenen Samstag und musste sich mit einem Unentschieden (14:14) gegen die Wuppertal Greyhounds zufrieden geben.
Nach einer mäßigen und unzufriedenen Saison im letzten Jahr, möchte man es diesmal besser machen. Die Riders haben dabei personelle Veränderungen vornehmen müssen, wie z.B. sich vom Quarterback (Spielmacher) und Running Back (Ballträger im Lauf) einvernehmlich zu trennen. Insbesondere die Veränderung auf dem Quarterback Posten ist im American Football eine gravierende, da dieser den Rhythmus vorgibt und den größten Druck aller auf dem Feld standhalten muss. Mit Steffen Breidenbach haben die Riders jedoch diese Saison einen passionierten und mental starken Quarterback, der mit einer hohen Spielintelligenz die Mannschaft führt. Ein Spielmacher mit Charakter, im und außerhalb des Feldes, war genau das was den Willichern fehlte.
Die Riders können in der Offensive auch weiterhin auf den Routinier und sehr athletischen Wide Receiver (Passempfänger) Stephan Schmidt setzen. Er bereichert das Team mit seiner Erfahrung aus seiner Zeit in der German Football League (1. Bundesliga im Football) und ist eine regelrechte Waffe im Spiel. Der absolute Überraschung aus der Vorbereitung ist jedoch der erst 19-jährige Running Back (Läufer) Markus Thöne. Der Youngstar hat in allen Testspielen mindestens einen Touchdown erzielt und konnte sogar gegen den höherklassigeren Gegner aus Remscheid gleich drei Touchdowns erlaufen.
Headcoach und Offense Coordinator Jörg Hintzen, der mittlerweile in das sechste Jahr als Trainer der Riders geht, ist mit der Vorbereitung hoch zufrieden. Dass es so gut laufen würde, hatte er nicht mit gerechnet. Seine Ziele für die Saison 2016 waren das neue Offense System zu integrieren und dem Abstieg fern zu bleiben. Das Erste hat er bereits in der Vorbereitung erzielt, und auch das Zweite wird er sich vielleicht noch einmal überlegen müssen, ob er die Erwartungen nicht höher schraubt.
Auch die Defense hat auf dem Trainerposten eine Veränderung durchleben müssen. Helge Rankers, der als German Football League Youth Coach von den x zu Riders kam, stand auch er vor der Herausforderung sein System in kürzester Zeit neu einführen zu müssen. Der vorherige Defense Coach Kai Schreckenberg musste aus beruflichen Gründen kürzer treten und hinterließ eine gut ausgebildete Defense, denen es überhaupt zu verdanken war, dass die Riders letztes Jahr den Klassenerhalt geschafft haben. Rankers kann dabei neben den Leistungsträgern Robert Thöne, Fabian Heesen und Torben Höffler, auch auf Ricardo Scheiffarth und Simon Jansen zurückgreifen. Beide Trainer sind insgesamt sehr zufrieden, dass das Team beide Systeme verinnerlicht hat.
Ein Umbruch stand nicht nur auf Mannschaftsebene auf der Agenda, sondern wurde auch auf Vorstandsebene durchgeführt. Zum 1.1.2016 trennte man sich einvernehmlich als Abteilung des Fußballvereins SC Schiefbahn 08 und gründete einen eigenen Verein, um die Flexibilität und Unabhängigkeit zu wahren. Zum Präsidenten des Vereins wurde dabei Karl Heinz Thöne, der die Organisation der Schiefbahn Riders auch schon zuvor führte, gewählt. Dabei konnte er den Hauptsponsor „preis24.de“ überzeugen und somit die finanzielle Basis des Vereins sicherstellen. Ergänzt wurde der Vorstand durch den Vize-Präsidenten Samet Yilmaz, der neben dem Marketing/PR als Spieler des Senioren Teams als Bindeglied zwischen Mannschaft und Vorstand fungiert.
Ein Paukenschlag und PR-Coup für den noch so jungen Verein war dann eine Live- Botschaft mit den Worten: „ Viele Grüße an die Schiefbahn Riders.“ Via Facebook postete Yilmaz aus dem Stadion bei einem Playoff Spiel der amerikanischen Profiliga NFL ein Bild auf die Facebookseite von „ran“, das dann vor einem Millionenpublikum auf Sat1 ausgestrahlt wurde. Die Fernsehsendung „ran“ zeigt seit letztem Jahr jeden Sonntag ausgewählte Top-Spiele der NFL auf Sat1 und Pro7 Maxx, das von den Zuschauern mit exorbitant hohen Einschaltquoten belohnt wird. „Die Grußbotschaft hat die Facebookseite des Vereins mit Likes explodieren lassen und unsere Homepage war zwischenzeitlich wegen Überbelastung nicht mehr aufrufbar.“, so der Vize-Präsident. Allerdings haben einige Kommentare von den „ran“-Experten Patrick Esume und Florian Schmidt-Sommerfeld ordentlich dazu beigetragen, dass es erst so weit kam. Experte Esume fand es perplex, dass die Riders nicht „Raiders“ heissen. Da wusste er auch noch nicht, dass die Riders ein Pferd als Logo haben. Florian Schmidt-Sommerfeld, auch bekannt als „Schmiso“, ging einen Schritt weiter und assoziierte den Ort Schiefbahn mit einer Trinkvereinigung. Im Laufe der Sendung versprach man den Riders als Wiedergutmachung indirekt ein Besuch zu einem Probetraining, das allerdings noch auf sich wartet. Vielleicht werden die Herren um Frank Buschmann & co. ja doch noch ihr Versprechen einlösen und vorbeischauen.
Eins steht aber, sportlich wie medial, fest: mit den Riders ist dieses Jahr zu rechnen.
Weitere Informationen zu den Riders und dem Spielbetrieb unter: www.schiefbahn-riders.de
Feinschliff und letzte Abstimmung im dreitägigen Trainingscamp
Nicht nur die Dolphins Defensive steht in den Startlöchern für die anstehende GFL2 Saison. Auch die anderen Mannschaftsteile zeigen sich in Bestform – die letzte Feinabstimmung soll während des anstehenden Trainingswochenende erfolgen.
Für die Herrenmannschaft der Paderborn Dolphins steht das finale Trainingslager vor der Tür. Zum Abschluss der Saisonvorbereitung werden sich die Mannen um Head-Coach Carsten Weber noch einmal für drei Tage zurückziehen. Ziel ist der finale Feinschliff und die letzte Abstimmung der einzelnen Mannschaftsteile.
Die Paderborn Dolphins starteten auch in die Vorbereitung für die Saison 2016 wieder früh. Schon im vergangenen Herbst wurden erste Trainingseinheiten in der Sporthalle angeboten und damit das Grundgerüst für die sportliche Ausdauer gelegt. Im Frühjahr standen die Dolphins dann wieder schnell auf dem Rasen und begannen mit der taktischen Vorbereitung. Für das junge Team aus Paderborn ist es das zweite Jahr in der GFL2. Statistisch gesehen das Jahr mit den größten Herausforderungen. Die Struktur der Mannschaft verändert sich – Spieler, die lange mit an Bord waren, setzen sich zur Ruhe und junge Talente kommen nach. Die Euphorie des „Neulings“ in der höheren Liga legt sich und weitere Umstände machen es Teams oftmals schwer. Herausforderungen, die durch den Head-Coach Carsten Weber und den sportlichen Leiter im Vorstand David Schmidtmann frühzeitig erkannt wurden.
„Wir haben uns deshalb entschieden, an unserem Konzept festzuhalten und unser spielerisches Potenzial weiter auszubauen“, so Präsident Schmidtmann. Dabei setzte der erfahrene American Football Experte nicht nur auf Talente aus dem Ausland, sondern sorgte ebenfalls dafür, dass neue Spieler den Weg nach Paderborn fanden. Der Ausbau der Mannschaft wurde allerdings nicht nur auf dem Feld vorangetrieben. „Wir haben uns bewusst entschlossen, auch organisatorisch weiter zu wachsen und sind froh, dass viele Dolphins-Gewächse sich am Trainerstab beteiligen und Aufgaben übernommen haben“, fasst Schmidtmann zusammen. Für Schmidtmann ebenfalls ein wichtiger Faktor, wenn man die kommenden Jahre weiterwachsen möchte.
Mit der spielerischen und sportlichen Vorbereitung war Head-Coach Carsten Weber zufrieden. „Wir haben das Spiel gegen Solingen gewonnen und gegen die Huskies aus Hamburg war uns klar, dass es schwer werden würde“, fasste Weber zusammen und ergänzt: „Wir haben uns dann in Hamburg besser präsentiert, als es zu erwarten war. Aus diesem Grund bin ich mit der Vorbereitung bisher zufrieden.“ Für den Head-Coach ist aber ebenso klar, dass die zentrale Abstimmung und der Feinschliff noch am Trainingswochenende erfolgen wird. „Durch das intensive Training und die zielgerichtete Abstimmung werden wir hier noch einmal einiges erreichen“, verspricht Weber.
Für die Paderborn Dolphins steht dann eine Woche später auch schon das erste Ligaspiel an. Dann geht es für die Dolphins in den Norden. Die Ritterhude Badgers erwarten das Team aus Ostwestfalen. Ein neuer Gegner, der in der GFL2 noch unbekannt ist. Die Badgers waren lange Zeit ruhig und berichteten wenig von Neuverpflichtungen und Entwicklungen. Erst kürzlich veröffentlichten sie, dass zwei neue Spieler aus den USA zum Team hinzustoßen. Weber hat volles Vertrauen in seine Mannschaft und weiß, dass die Dolphins sich bestens auf dieses Spiel vorbereiten werden.
(AFC Paderborn Dolphins e.V. - Björn Gorniak)
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