Seniors
Die Zweitliga-Footballer der Lübeck Cougars haben ihren Start in die Saison verpatzt. Mit 35:36 (21:20) unterlag die Mannschaft von Willie J. Robinson den Bonn Gamecocks vor 741 Zuschauern am Buniamshof. Für die Cougars-Zähler sorgten Jamie Dale (14), Mike Kresowaty (12), Tino Karstens (6), Julian Porath (2) und Dennis Blaesner (1). Für die "Berglöwen" war es die vierte Auftaktpleite in den vergangenen fünf Jahren.

Jamie Dale - Spiel gegen Bonn Gamecocks (Foto: Caro Engel, hfr)
"Wir kennen diese Situation, in der wir uns jetzt befinden, also nur zu gut. Vielleicht war es nach dem Sieg über Erstligist Berlin Rebels ein Warnschuss genau zur richtigen Zeit", versuchte Lübecks Chefcoach Willie J. Robinson noch etwas Positives an der Niederlage zu finden. "Man muss aber auch klar sagen: Unsere eigene Undiszipliniertheit hat uns heute den Sieg gekostet", so Robinson weiter. Tatsächlich waren 20 Strafen für fast 200 Yards Raumverlust am Ende einfach zu viel, um doch noch als Sieger vom Platz gehen.
Weitere Gründe für die Niederlage: Die Cougars-Defense bekam das clevere Passspiel des fehlerfrei agierenden kanadischen Spielmachers der Gamecocks, Simon Nassar, nie unter Kontrolle. Wieder einmal haperte es im Kicking Game. Ein Zusatzkick sowie ein 30-Yard-Field-Goal-Versuch von Dennis Blaesner segelten am Tor vorbei. Und die Cougars-Offense kam durch das Fehlen der drei Starting Receiver Laurents Mohr (Uni-Prüfungen), Sascha Hamp (Zahn-OP) und Julian Dohrendorf (verletzte sich beim Aufwärmen) einfach zu spät in Fahrt.
Nach dem ersten Viertel lagen die "Berglöwen" bereits mit 6:20 hinten, nur Tino Karstens (kam in der Winterpause von den Heide Saints) erreichte in seinem ersten GFL2-Spiel einmal die Endzone für die Gastgeber. Die Gamecocks legten durch Borchwald, Poitier und Dobmeier die Messlatte an diesem Abend schnell nach oben. Erst im zweiten Abschnitt ließen zwei Touchdowns von Jamie Dale die Cougars-Fans jubeln. Zur Pause lagen die Cougars so doch noch 21:20 in Führung.
Es sollte die einzige Führung beim Saisonauftakt bleiben, denn erst verwandelte Andreas Grünkemeyer ein 30-Yard-Field-Goal, dann ließ sich der ansonsten gut spielende Karstens den Ball von Moritz Müller entreißen, der den Ball für die Gamecocks zum Touchdown in die Lübecker Endzone tragen konnte. 21:29. Und weil Jan Wattenberg zwei Minuten vor dem Ende einen Kresowaty-Touchdown egalisierte, nützte auch der zweite Kresowaty-Touchdown 22 Sekunden vor dem Ende nicht mehr viel. Die Zeit lief den Cougars schlicht davon. Da nützte es auch nichts mehr, dass die Cougars sich den anschließenden Onside-Kick noch sicherten.
"Das Schöne an dieser Liga ist - es ist noch gar nichts verloren. Wir haben noch 13 Spiele vor uns. Diese Niederlage wird uns nicht umwerfen. Aber die Mannschaft muss jetzt zeigen, aus welchem Holz sie geschnitzt ist", sagte Coach Robinson. Sein Team hat jetzt zwei Wochen Zeit seine Wunden zu lecken, am 15. Mai geht es zum Auswärtsspiel zu Aufsteiger Ritterhude Badgers.
Scoreboard
00:07 Lars Borchwald 2 Yard Pass von Simon Nassar (Kick Andreas Grünkemeyer)
00:13 Travis Poitier 12 Yard Pass von Simon Nassar
06:13 Tino Karstens 2 Yard Pass von Perez Mattison
06:20 Nils Dobmeier 72 Yard Pass von Simon Nassar (Kick Andreas Grünkemeyer)
14:20 Jamie Dale 30 Yard Pass von Perez Mattison (Conversion Jamie Dale)
21:20 Jamie Dale 5 Yard Lauf (Kick Dennis Blaesner)
21:23 Andreas Grünkemeyer 30 Yard Field Goal
21:29 Moritz Müller 40 Yard Fumble Return Touchdown
27:29 Mike Kresowaty 21 Yard Pass von Perez Mattison
27:36 Jan Wattenberg 30 Yard Pass von Simon Nassar (Kick Andreas Grünkemeyer)
35:36 Mike Kresowaty 19 Yard Pass von Perez Mattison (Conversion Julian Porath)
(Jan Wulf - Lübeck Cougars)
Tabellenplatz 1 verteidigt
Einlauf der Fighting Miners - Foto: Thomas Funk
Witterschlick, kühle 12 Grad herrschten im Stadion im Tonrevier und über 300 Gäste waren gespannt auf das erste Heimspiel der Fighting Miners. Mit dem Steiger Lied lief die Mannschaft aus einer blauweißen Nebelwand auf den Platz. Alfters Bürgermeister, Dr. Rolf Schumacher, ließ es sich nicht nehmen persönlich das erste Heimspiel mit einem Münzwurf zu eröffnen. Nach dem ersten souveränen Auswärtssieg gegen die Westerwald Giborim mit 8:48 konnten sich die Fighting Miners auch beim ersten Heimspiel gegen die Kreis Heinsberg Bisons mit 23:14 sich in einem spannenden Spiel erneut durchsetzen. Damit bleiben die Fighting Miners weiterhin mit deutlichen Abstand auf Platz 1 in der 6.Liga, Landesliga NRW – Gruppe Süd. Das Rahmenprogramm bot für jeden etwas, von einer Hüpfburg für die Kids bis zu Leckereien aus der Backstube oder vom Grill. Der Stadionsprecher erläuterte den Zuschauern die einzelnen Spielzüge.
Head Coach Marco Ruth gab als Saisonziel einen Platz im oberen Drittel der Liga aus. Alle Gäste dürfen sich bereits jetzt auf das kommende Heimspiel gegen die Leverkusen Tornados, derzeit auf Platz 2, am 15. Mai 2016 im Stadion im Tonrevier freuen. Kickoff ist um 15.00 Uhr. Weitere Information finden Sie auch unter www.tb-witterschlick.de.
In Schwäbisch Hall unterlagen die Berlin Adler den Unicorns mit 0:28. Die zweite Niederlage im zweiten BIG6-Vorrundenspiel bedeutet für die Hauptstadtfootballer das automatische Aus im Rennen um den Euro Bowl.
In diesem Jahr gelang es der Adler Offense noch nicht, Punkte zu erzielen. In der Vorwoche verlor man zuhause mit 0:58 gegen den amtierenden österreichischen Meister Swarco Raiders Tirol. Immerhin präsentierte sich die Berliner Defense vor circa 1.400 Zuschauern im Optima Sportpark deutlich stärker als noch in der Vorwoche gegen die Raiders.
Der 24-Stunden-Betriebsausflug in das 550 Kilometer weit entfernte Örtchen Schwäbisch Hall in Baden-Württemberg stand für die Berliner von Beginn an unter keinem guten Stern. Ein Weiterkommen in der BIG6 war utopisch. Die Personaldecke arg geschwächt. Nur 37 Mann befanden sich letztlich auf dem Weg in den Süden. Der etatmäßige Quarterback Paul Zimmermann konnte wegen einer Entzündung nicht auflaufen und wurde für den Bundesliga-Start in einer Woche geschont.
Ausfälle sind im Sport aber immer auch eine Chance für andere Spieler, sich zu präsentieren. So kam auf Adler Seite der 19-jährige Bryan Zerbe zu seinem ersten Einsatz als Starting Quarterback im Herrenteam: "Ich war anfangs ganz schön aufgeregt, aber das legte sich und dann machte es auch Spaß." Nachdem die Adler Offense im ersten Viertel überhaupt nicht rund lief, funktionierte im zweiten Viertel die Abstimmung etwas besser. Problematisch war lediglich, dass die Adler zu dem Zeitpunkt bereits mit 21 Punkten in Rückstand lagen.
Die Unicorns starteten heiß. Punkteten mit ihren ersten beiden Drives durch Lauf- Touchdowns von Running Back Bastian Ziegler (insgesamt 134 Lauf-, 29 Passyards. Kurz nach dem Seitenwechsel zum zweiten Viertel legte der deutsche Nationalmannschafts-Quarterback Marco Ehrenfried mit einem 5 Yard Touchdown- Pass auf Tyler Rutenbeck weitere Punkte für Schwäbisch Hall nach. Vieles erinnerte an das frühe Debakel gegen Swarco in der Vorwoche. Doch die Adler Defense um Kapitän Thomas Felgentreu stellte sich immer besser auf die gegnerische Offense ein und verhinderte Schlimmeres.
Auch dem Adler Angriff gelang deutlich mehr als in der Vorwoche - einzig Punkte blieben Fehlanzeige. Wenn sich Berlins Running Back Emmanuel Moody Platz bot, dann konnte er mit seinen Haken einige Verteidiger ausstanzen. Das Passspiel lief noch zu schwerfällig, dafür glänzte Bryan Zerbe mit seinen improvisierten Quarterbackläufen. "Ich wollte unbedingt gegen die Unicorns spielen. Mir sind solche stärkeren Gegner lieber als anders herum", sagte der Jungspund. In der A-Jugend klappte der Wechsel auf dem Feld zwischen den Positionen Quarterback und Receiver bereits fantastisch. Mit den beiden Jugendnationalmannschafts-Quarterbacks Paul Zimmermann und Bryan Zerbe haben die Adler auf der Spielmacherposition ein wahres Luxusproblem.
Was den Adler Angriff betrifft, waren 93 Gesamtyards noch deutlich zu wenig, aber immerhin eine kleine Steigerung zur Vorwoche. Nur einmal waren die Adler tief in die gegnerische Spielhälfte vorgedrungen, bis auf drei Yards vor die Endzone, konnten aber zu Beginn des vierten Viertels die aussichtsreiche Field Goal Möglichkeit nicht nutzen.
Die Quarterbacks beider Mannschaften verhielten sich in der Wurfauswahl recht restriktiv, wurden aber trotzdem zu je einer Interception verleitet. Direkt nach der Halbzeit-Pause fing Unicorns Safety Gerry Jäger einen verunglückten Zerbe-Pass ab. Den anschließenden Offense Drive der Hausherren beendete Adler Safety Devon Francois, indem er sich einen Pass von Ehrenfried schnappte und über das halbe Feld retournierte.
Francois war der Adler Dauerläufer an dem Tag, spielte in allen dreit Mannschaftsteilen (Defense, Special Teams, Offense). Das enorme Laufpensum merkte man dem 23-Jährigen beim Interception-Return an, der nicht bis zur Endzone reichte.
Weitere Punkte blieben lediglich den Unicorns im Schlussabschnitt vorbehalten. Fünf Minuten vor Spielende bediente Ehrenfeld über 5 Yards seinen Receiver Joseph Joyner in der Endzone zum 28:0-Endstand.
Halls Head Coach Siegfried Gehrke lobte nach dem Spiel besonders die Verteidigung der Gäste: „Die Berliner Defense hat es uns ab dem zweiten Viertel sehr schwer gemacht und uns zu Fehlern gezwungen." Auf der Gegenseite beklagte Eric Schramm: "Wir machen noch immer sehr viele mentale Fehler, die uns dabei hindern, unser volles Potential abzurufen". Der Adler Head Coach betonte aber auch Positives: "Wir haben gute Spieler an Bord, aber wir müssen jetzt das Teamgefüge zusammenkriegen, damit wir auch als Team gut spielen." Am kommenden Samstag starten die Adler auswärts in Dresden in die neue Saison. Vor traumhafter Kulisse im DDV-Stadion sollten sich Adler-Spieler und Fans dank der gelb-schwarzen Zuschauerränge im fremden Nest zumindest etwas heimisch fühlen.
SCORING SUMMARY
1st Quarter
7-0, B.Ziegler 49 Yard Lauf (PAT T.Stadelmayr)
14-0, B.Ziegler 13 Yard Lauf (PAT T.Stadelmayr)
2nd Quarter
21-0, T.Rutenbeck 5 Yard Pass von M.Ehrenfried (PAT T.Stadelmayr) 4th Quarter
28-0, J.Joyner 5 Yard Pass von M.Ehrenfried (PAT T.Stadelmayr)
Björn Hesse - AFC Berlin Adler e.V.
Die American Footballer aus Schiefbahn waren am Wochenende zu Gast bei den Gelsenkirchen Devils und so begegneten sich zwei Teams, die ihr erstes Saisonspielen verloren hatten. Die Devils verloren zuvor in Dortmund 9:13 und die Riders zu Hause gegen Siegen 30:33.

Archivbild - Foto: Oliver Jungnitsch
Bei beiden Mannschaften war somit ordentlich Druck auf dem Kessel und die Partie ließ auf ein spannendes Spiel hoffen. Beide Mannschaften legten los wie die Feuerwehr und erzielten jeweils mit ihrem ersten Drive (Spielzug) einen Touchdown. Running Back Markus Thöne erlief es für die Riders und erneut hatte man einen guten Start hingelegt, wie zuvor gegen Siegen. Die Devils konterten im Anschluss ebenfalls mit einem Lauf und glichen das Spiel aus.
Im Laufe des ersten Viertels fand Quarterback Steffen Breidenbach Passempfänger Stephan Schmidt und Rückkehrer Leonard Brauckmann jeweils mit einem akkuraten Pass zum Touchdown. Im zweiten Viertel konnte Kicker Daniel Schuhmacher einen langen Field Goal, der den Riders weitere drei Punkte einbrachte, erzielen. So ging man mit einem knappen 22:23 Rückstand in die Halbzeitpause.
Die Defense der Riders hatte zwar die erste Halbzeit verschlafen, jedoch kamen die Jungs in der zweiten Hälfte in Fahrt und ließen im dritten Viertel keine Punkte zu. Nach einer Interception (abgefangener Pass des Gegners) von Patrick Thurnburg in Halbzeit eins und Robert Thöne in Halbzeit zwei, waren die Defensive Backs bei Pässen zwar hellwach, jedoch kamen die Devils immer wieder mit ihren Läufen durch.
Nach dem sich die Defense stabilisiert hatte, kam Die Offense diesmal ins Stocken und sammelte im dritten Viertel "nur" drei Punkte. Bei dem knappen Ergebnis von 25:23 waren es allerdings sehr wichtige drei Punkte. Im vierten Viertel verließen die Riders dann endgültig die Kräfte und musste weitere zwei Touchdowns der Gegner zum Endstand von 25:37 hinnehmen.
Dennoch zollten die Coaches der Mannschaft vollen Respekt, da sie eine geschlossene Mannschaftsleistung sahen und ganz besonders die Fehler aus dem vorigen Spiel abstellten. Defense Coordinator Helge Rankers sagte: "Wir haben den Start schlichtweg verschlafen, aber nach einer Umstellung haben wir besonders die starken Passempfänger der Devils gut kontrolliert. Wir haben das Spiel letztlich nur über den Lauf verloren. Auch wenn wir viele Verletze zu beklagen haben, war es eine ordentliche Leistung der Jungs." Head Coach Jörg Hintzen fügte noch hinzu: "Auch wenn wir das Spiel unglücklich verloren haben und mit einer dezimierten Offense Line aufgestellt waren, war es eine super Leistung. Und darauf lässt sich definitiv aufbauen."
Am Pfingstmontag, 16. Mai, soll dann endlich der so heissersehnte Sieg vor heimischem Publikum erfolgen.
(Samet Yilmaz - Schiefbahn Riders)
Mit einem deutlichen 44:3 (20:0; 7:0; 17:0; 0:3) im GFL-Saisonauftaktspiel gegen das Team der Hamburg Huskies, starteten die New Yorker Lions in die reguläre Bundesliga Spielzeit 2016.
Foto: Fabian Uebe (David McCants war mit vier Touchdowns erfolgreichster Scorer)
Die Mannschaft der Lions dominierte dabei die Partie im Hamburger Hammer Park von Beginn an und ließ dem Gastgeber zu keinem Zeitpunkt eine Chance. Sowohl auf Seiten der Offense, als auch der Defense war der amtierende Deutsche Meister aus Braunschweig den Huskies überlegen.
Die Hamburg Huskies gewannen den Coin-Toss und entschieden sich zuerst mit ihrer Verteidigung das Spiel zu beginnen. Die New Yorker Lions starteten nach einem Return von Tissi Robinson ihren ersten Drive an der eigenen 38 Yard Linie. Mit einem Lauf von Davis McCants und einem Pass über 49 Yards von Grant Enders auf Jan Hilgenfeldt, gelangten die Lions relativ schnell bis kurz vor die Endzone der Huskies. Nur einen Spielzug weiter erzielte Christian Bollmann nach einem 5 Yard Pass von Grant Enders die 6:0 Führung. Den Extrapunktversuch von Tobias Goebel konnten die Gastgeber blocken.
Der Angriff der Hamburger begann ihren ersten Angriff stark, u.a. mit einem 21 Yard Pass ihres Quarterback J. Perry auf seinen Receiver N. Amroun. Doch nach einem Sack von Patrick Finke an den Spielmacher der Huskies und zwei unvollständigen Pässen, war Schluss mit dem ersten Vorwärtsdrang der Hamburger. Auch der folgende Puntversuch misslang gründlich, als der Punter einen zu hohen Snap nicht sichern konnte und Patrick Finke den freien Ball bis an die ein Yard Linie der Huskies zurück trug. Für die Überbrückung des verbleibenden Yard und den Touchdown zum 13:0 (PAT T. Goebel) sorgte Runningback David McCants.
Doch damit nicht genug im ersten Spielabschnitt. Nachdem der Hamburger Angriff mit ihrem Runningback J. Koppe und Pässe von J. Perry auf seine Ballfänger M. Donalies und K. Ofori sich bis zur 48 Yard Linie der New Yorker Lions vorgearbeitet hatten, sorgte Tissi Robinson auf Seiten der Lions für das nächste Highlight, in dem er einen Passversuch von J. Perry im Flug abfangen konnte und somit den nächsten Angriffsdrive der Braunschweiger einläutete. Mit neun erfolgreichen Spielzügen in Folge, darunter Pässe von Enders auf Hilgenfeldt, Römer, Bollmann und McCants sowie Läufe von Enders und McCants, erreichten die Löwen noch vor dem ersten Seitenwechsel die zwei Yard Linie der Huskies. Für das 20:0 (PAT T. Goebel) war erneut David McCants zuständig.
Damit ging es ins zweite Quarter und die New Yorker Lions schalteten erst einmal einen Gang zurück. Die Defense der Lions kontrollierte weiterhin den Angriff der Hamburg Huskies nach Belieben und setzte Hamburgs Spielmacher J. Perry dauerhaft unter Druck. Sacks durch Sorie Bayoh und Jacob Schridde blieben ebenfalls nicht wirkungslos und sorgten für weitere Verunsicherung beim Hamburger Quarterback, so dass auch die nächste Interception, dieses Mal durch Braunschweigs Passverteidiger Durrell Givens, nicht mehr lange auf sich warten ließ. Bei noch etwas mehr als zwei Minuten auf der Spieluhr, startete der Angriff der Löwen ihren nächsten Drive an der eigenen 24 Yard Line. Mit drei langen Pässe auf Niklas Römer und einen auf Jan Hilgenfeldt führte Grant Enders seine Offense sicher bis an die 10 Yard Linie der Gastgeber. Erneut war es David McCants mit seinem dritten Touchdown zum 27:0 (PAT T. Goebel) der den Angriff erfolgreich abschloss.
Mit diesem Spielstand ging es in die Halbzeitpause.
Nach der Halbzeit zogen die New Yorker Lions, wie bereits schon im ersten Viertel, das Tempo wieder spürbar an. So konnte der Angriff der Hanseaten gerade einmal einen Spielzug nach dem Kick-Off mit Raumgewinn erfolgreich gestalten, ehe der folgende Passversuch von J. Perry abermals in den Armen eines Braunschweigers, in Person von Mualick Bangura, auf Seiten der Lions Verteidigung landete.
Einen Spielzug später war es zum vierten Mal an diesem Tage David McCants, der mit einem 31 Yard Lauf den Spielstand aus Sicht der Braunschweiger auf 34:0 (PAT T. Goebel) erhöhte.
Auch im nächsten Angriffsversuch der Huskies war das Glück nicht auf der Seite der Gastgeber. Nach vier erfolgreichen Spielzügen bis zur 39 Yard Linie, unterlief J. Perry der vierte Fehlwurf des Spiels in die Arme eines Braunschweiger Verteidigers und auch Tissi Robinson konnte seine zweite Interception des Tages feiern. Nur drei Spielzüge später war es Runningback Chris Smith, der mit einem 14 Yard Lauf den Spielstand auf 41:0 (PAT T. Goebel) für die Löwen erhöhte.
Trotz größter Bemühungen lief auf Seiten der Hamburger im Angriff an diesem Tage nichts zusammen und nach einem weiteren Sack von Sorie Bayoh und einem Tackle für Raumverlust von Christopher Cauvet, folgte der nächste Punt der Huskies und zu allem Überfluss noch ein persönliches Foul, der die New Yorker Lions ihren nächsten Angriffsdrive auf Höhe der 19 Yard Linie der Hanseaten beginnen ließ.
Die Braunschweiger Footballer von Head Coach Troy Tomlin konnten zwar keinen weiteren Touchdown mehr erzielen, aber mit einem 39 Yard Fieldgoal durch Tobias Goebel den Spielstand weiter auf 44:0 ausbauen.
Es ging ins letzte und vierte Spielviertel und dieses begann mit einem weiteren Schock für die Hamburg Huskies. Bei einem erneuten Sack gegen ihren Spielmacher J. Perry durch Patrick Finke, verletzte sich dieser so schwer, das ein Rettungswageneinsatz erforderlich war und erste Diagnosen darauf hinweisen, das ggf. die Saison für den US-Amerikaner gelaufen sein könnte.
Auf Seiten der Lions erhielten jetzt alle Spieler von der Seitenlinie Einsatzzeit und auf der Position des Quarterbacks übernahm Niklas Römer die Kommandobrücke. Bei den Hamburg Huskies ersetzte Back-up Spielmacher J. Senger den verletzten J. Perry und machte seinen Job so gut, dass er den Angriff der Schlittenhunde bis an die 21 Yard Linie der Braunschweiger voranbrachte und somit einen großen Anteil am 38 Yard Fieldgoal zum 44:3 durch M. Saine und den damit verdienten Ehrenpunkten für die tapfer kämpfenden Schlittenhunde hatte.
Bei diesem Spielstand und dem somit verdienten Sieg im GFL-Auftakt 2016 für die New Yorker Lions sollte es auch bleiben, den in den noch wenigen Minuten bis zum Schlusspfiff passierte nicht mehr wirklich viel.
Bereits im nächsten GFL-Spiel treffen die New Yorker Lions am 21. Mai (Kick-Off 18 Uhr) erneut auf die Hamburg Huskies, dann allerdings im heimischen Eintracht Stadion an der Hamburger Straße in Braunschweig.
Scoreboard
00:06 5 Yard TD-Pass G. Enders auf C. Bollmann (PAT geblockt)
00:13 1 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT T. Goebel)
00:20 2 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT T. Goebel)
00:27 10 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT T. Goebel)
00:34 31 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT T. Goebel)
00:41 14 Yard TD-Lauf C. Smith (PAT T. Goebel)
00:44 33 Yard Fieldgoal T. Goebel
03:44 38 Yard Fieldgoal M. Saine
Holger Fricke - New Yorker Lions
Weitere Beiträge …
- Wechsel auf der Runningback-Position
- Robinson lässt die Löwen los
- Saisonauftakt der Dresden Monarchs – Die Rebellen warten!
- Münster Mammuts und Dortmund Giants ändern Heimspiel-Termine
- Longhorns treten zum dritten Auswärtsspiel an
- Sparkassen-Gameday 2016 – Die 1. Football-Bundesliga im DDV Stadion
- Dolphins starten in die GFL 2 Saison
- Drei Heimspiele am Wochenende
- Berlin Rebels verstärken Linebacker Crew mit Mazedonier Bekim Bujari
- New Yorker Lions siegen gegen starke Vienna Vikings im Saisonauftakt
Unterkategorien
GFL Nord Beitragsanzahl: 715
GFL2 Nord Beitragsanzahl: 725
Europa/Welt Beitragsanzahl: 189
GFL + GFL2 (Nord) - ELF Beitragsanzahl: 0
Regionalliga (Seniors) Beitragsanzahl: 434
Oberliga (Seniors) Beitragsanzahl: 184
Verbandsligen (Seniors) Beitragsanzahl: 255
Landesligen (Seniors) Beitragsanzahl: 173
NRW-Liga (Seniors) Beitragsanzahl: 76
FS / Training / sonstiges (Seniors) Beitragsanzahl: 58
Seite 538 von 562