Seniors

Sauerland Mustangs - Foto: Oliver Jungnitsch
Am vergangenen Samstag war es endlich soweit: Das erste Heimspiel der Saison 2016 stand bevor und nach der enttäuschenden Niederlage im ersten Saisonspiel in Recklinghausen waren die Sauerland Mustangs auf Wiedergutmachung aus. Kein ganz einfaches Unterfangen; schließlich hatte man mit den Kevelaer Kings den Tabellenführer zu Gast. Bei Nieselregen - aber gut besuchter Tribüne - brauchten beide Teams einige Zeit um ins Spiel zu kommen. Den Bann brachen dann die Hausherren zur 06- 00 Führung. Auf Extrapunkte musste man verzichten. Die Defense der Fichte Footballer war wieder gut aufgelegt und konnte die Angriffe der Kings tief in deren eigenen Hälfte stoppen. Der Befreiungsschlag, Punt genannt, der Gäste missglückte, jedoch war das Specialteam, welches den Punt verteidigen sollte, nicht ganz auf der Höhe und den Kings gelang ein 80 Yard Touchdown. Zur Halbzeit stand es somit 06- 06, da auch diese Extrapunktversuch misslang.
Nach der Halbzeit kam das Laufspiel der Mustangs richtig ins rollen und die rund 300 Zuschauer konnten einen weiteren Touchdown bejubeln. Dieses mal gelang den Mustangs die so genannte Two Piont Conversion für zwei Extrapunkte zur 14- 06 Führung. Erneut konnte die Mustangs Defense glänzen und „sackte“ den Quaterback der Kings gleich mehrfach. Das Angriffsrecht wechselte wieder und die Fichte Footballer legten nochmal nach. Nach schönem Pass von Quaterback Marc Klöckner auf den Passempfänger Daniel Jürgens stand es 20-06 für die Gastgeber. Extrapunkte gelangen leider wieder nicht.
Kurz vor Ende der Partie wurde es noch ein mal hektisch. In einer sehr unübersichtlichen Schlussphase, in der die Gäste noch einmal auf 20- 12 heran kamen, wurden auf beiden Seiten noch einmal ordentlich Strafen gesammelt. Am Sieg der Mustangs änderte dies aber nichts mehr.
Auch die Nachwuchsmannschaft der Fichte Footballer, die Mustangs Juniors, waren am Wochenende aktiv. Ebenfalls zu einem Heimspiel empfingen die Juniors die Jugendmannschaft der Aachen Vampires. Trotz tollem Kampf unterlagen die Mustangs Juniors am Ende deutlich mit 00- 30.
Das nächste Heimspiel der Senioren findet am Samstag, 14.05.16 auf der Kampfbahn Boelerheide statt. Die Mustangs freuen sich darauf wieder zahlreiche Besucher bei Fleisch vom Grill, heißen und kalten Getränken und natürlich ordentlichem Football begrüßen zu dürfen.
(Benjamin Frenzel - Sauerland Mustangs)
Am vergangenen Samstag traten die Langenfeld Longhorns zu ihrem dritten Spiel der Saison an und trafen dabei auswärts auf die Solingen Paladins. Nach einer spannenden Partie konnten die Horns das Spiel mit einem verdienten 14:0 als Sieger beenden.

(Pressefoto von den Langenfeld Longhorns / Foto: Stephanie Mähren)
Während der Begegnung herrschte von Anfang an eine ganz andere Atmosphäre als noch zuletzt gegen Remscheid. Die Offense der Horns schaffte es diesmal, ihre Spielzüge wesentlich abwechslungsreicher aufzubauen und vor allem durch ihr präzises Passspiel einige wichtige First Downs zu erzielen. Und auch die Langenfelder Defensive lieferte eine souveräne Leistung ab.
Insgesamt agierte das Team um Headcoach Michael Hap an diesem Spieltag sehr konzentriert und mit einem klaren Ziel: Die Paladins nicht zu Punkten kommen zu lassen und damit den Vorsprung weiter aufrechtzuhalten.
Die ersten Punkte erzielte Daniel Berg mit einem kraftvollen Lauf zum 07:00. Running Back René Weile sorgte kurze Zeit später mit seinem 70 Yard Lauf bis in die Solinger Endzone für Aufsehen und für die letzten Punkte des Tages.
Die zweite Hälfte des Spiels verlief zwar ohne Punkte, jedoch nicht weniger spannend, wobei die Longhorns die Kontrolle des Spiels zu keiner Zeit aus der Hand gaben.
Jetzt heißt es, sich ganz auf den kommenden Gegner Troisdorf zu konzentrieren. Die Jets verloren an diesem Spieltag ebenfalls gegen Remscheid und stehen somit momentan auf dem vierten Tabellenplatz, knapp vor den Longhorns.
(Kim Reuter - Langenfeld Longhorns)
Bilder vom Spiel sind hier verlinkt - Johannes Jungmann von AFC.pics
Remscheid Amboss bietet harten Fight
Die Troisdorf Jets haben auch ihr zweites Heimspiel in dieser noch jungen Saison knapp verloren. Die Gäste aus Remscheid gewannen nach einer hart umkämpften Partie mit 27:20.

BILD: Trotz Fumble wieder ein bärenstärkes Spiel für Fullback Niklas Hornen (mit Ball). Foto: Nick Jungnitsch.
Dabei hatte bis zur Halbzeit noch alles gut ausgesehen für die Hausherren im Aggerstadion. Nach einem Touchdown-Pass von Quarterback Jannik Nowak auf Tight End Martin Röhrig gingen die Jets zunächst mit 7:0 in Führung (PAT Dennis Schwartz). Dem vorangegangen waren eine Interception durch Safety Simon Jansen und ein starker Drive der Jets-Offense über 99 Yards. Nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich durch einen Pass von Remscheids Quarterback Jonas Kronenberg auf Chad Peterson (7:7, PAT Robin Westhoff), sorgte Kicker Dennis Schwartz in zwei aufeinander folgenden Drives für Punkte, indem er zwei Fieldgoals aus 24 Yards und sogar aus 43 Yards Entfernung verwandelte (13:7). Eine weitere Interception durch Kasper Bongaerts konnten die Jets zuvor nicht in Punkte ummünzen.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit folgte die schwächste Phase der Jets in diesem Spiel. Gleich zweimal musste die Jets-Offense ohne Punkte vom Feld. Noch dazu verlor der sonst so sichere Fullback der Troisdorfer, Niklas Hornen, den Ball an den Amboss, die ihrerseits im direkten Gegenzug mit einem erneuten Pass von Kronenberg auf Peterson punkteten (13:13). Insgesamt verloren auch die Remscheider viermal in der Partie den Ball, ohne das es jedoch zu einem Wechsel im Angriffsrecht kam.
Ein drittes Mal hatten die Roten dann kein Glück bei einem Fieldgoal-Versuch. Der Ball wurde durch die Gäste geblockt. Mit dem letzten Seitenwechsel hatte die solide Jets-Defense den Gegner eigentlich schon vom Feld, als eine unglückliche Strafe den Ambossen vier weitere Versuche kurz vor der gegnerischen Endzone ermöglichte. Die Gelegenheit ließ sich Quarterback Kronenberg nicht entgehen und trug das Ei selbst in die Endzone zur 20:13-Führung für die Gäste.
Die Jets-Offense wirkte im Anschluss weiter nervös und auch die Verteidigung konnte den Führungsausbau der Remscheider durch einen erneuten Pass von Jonas Kronenberg auf Chad Peterson (PAT Westhoff) zum 27:13 nicht verhindern.
Spät besannen sich die Jets auf ihre Stärken und legten mit einem konzentrierten Drive zum 20:27 nach. Quarterback Jannik Nowak tankte sich hinter seine Offense Line in die Endzone der Gäste (PAT Schwartz). Da auch die Troisdorfer Defense nun wieder hellwach war, konnten die Gäste ein Fieldgoal nicht verwandeln. Doch die verbleibenden Sekunden reichten nicht mehr für die Jets zum erhofften Ausgleich oder gar Sieg.
„Wir haben die Remscheider wohl ein wenig unterschätzt und dafür die verdiente Strafe bekommen“, sagt Jets Head Coach Andreas Heinen. „Das war ein Spiel auf Augenhöhe, bei dem die Remscheider einfach weniger Fehler gemacht haben. Am Ende haben wir uns ganz besonders dämlich angestellt.“
Damit spricht Heinen den Platzverweis des niederländischen Nationalspielers Nick Meijers an. Wenige Sekunden vor dem Spielende kassierte er eine Strafe für unsportliches Verhalten und wird den Jets gegen Langenfeld fehlen.
„Die Strafe nehme ich auf meine Kappe, den Spieler trifft keine Schuld“, sagt Defense Coordinator Connor McMullen nach dem Spiel zähneknirschend. „Ich wollte einfach die Hoffnung nicht aufgeben, dass wir irgendwie nochmal in letzter Sekunde an den Ball kommen. Dafür ist Nick leider bestraft worden.“
Am Pfingstmontag (16.05.2016) treffen die Troisdorf Jets auswärts auf die Langenfeld Longhorns, die ebenfalls einen Fehlstart mit zwei Niederlagen zu Saisonbeginn hingelegt haben. Kickoff zu der Regionalliga-Partie im Langenfelder Jahnstadion ist um 16 Uhr.
Troisdorf Jets vs. Remscheid Amboss
20:27 (7:0/6:7/0:7/7:13)
07:00 Pass Röhrig (Nowak, 6 Yards, PAT Schwartz)
07:07 Pass Peterson (Kronenberg, 2 Yards, PAT Westhoff)
10:07 Fieldgoal Schwartz (24 Yards)
13:07 Fieldgoal Schwartz (43 Yards)
13:13 Pass Peterson (Kronenberg, 61 Yards, PAT Westhoff)
13:20 Lauf Kronenberg (1 Yard)
13:27 Pass Peterson (Kronenberg, 4 Yards, PAT Westhoff)
20:27 Lauf Nowak (1 Yard, PAT Schwartz)
(Andreas Heinen - Troisdorf Jets)
Zum Spiel sind noch folgende Bildergalerien verfügbar:
Erster Punkt für den sächsischen Erstligisten. Im Spiel bei den Berlin Rebels erkämpften sich die Monarchs nach frühem Rückstand in letzter Sekunde ein verdientes Unentschieden. Endstand 21:21 (7:0/7:6/7:8/0:7).

Neue Saison – neues Spiel – neues Team. Die Dresden Monarchs 2016 müssen sich erst finden. Viel ist nicht mehr übrig vom Halbfinalisten 2015 und 2014 und Vizemeister 2013. Die Dresden Monarchs unter Headcoach John Leijten befinden sich im Umbruch, haben einige Schlüsselspieler der letzten Jahre verloren. Unter diesem Blickwinkel kann man den Start in die neue Saison durchaus als gelungen betrachten.
Dresden kam bei den Berlin Rebels schnell unter Druck und ins Hintertreffen. Musste man schon vor dem Spiel die Hiobsbotschaft eines kurzfristigen Wechsels auf der Position des Runningbacks verkraften, kam es wenige Minuten nach Spielbeginn noch dicker. Joseph Bergeron, in letzter Minute als Ersatz für den verletzten Arnold Walker verpflichtet, verletzte sich früh und musste den Rest des Spieles tatenlos zusehen. Was er sah waren stark aufspielende Rebels und um Form und Struktur ringende Monarchs. Berlin ging nach einem langen, starken ersten Drive verdient in Führung. Quarterback Terrell Robinson schickte seinen Läufer Larry McCoy über die kurze Distanz in die Monarchs-Endzone zum ersten Touchdown (PAT Phil Ruffin 7:0). Wenig später stand es bereits 14:0! Dieser zweite Touchdown war das Ergebnis einer Teamleistung aus altem und neuem Rebels-QB. Robinson warf – und Berlins Spielmacher-Legende Darius Outlaw fing als Receiver (PAT Ruffin).
Dresden mühte sich, kam aber nur langsam in Schwung. Erst Sekunden vor der Halbzeitpause das erste zählbare Lebenszeichen. Zunächst hatte man einen Fieldgoalversuch der Rebels erfolgreich abgewehrt. Brandon Connette, Dresdens Spielmacher, stand bis zu diesem Zeitpunkt schon gehörig unter Druck. Immer wieder musste er sich schneller Attacken der Berliner Verteidiger erwehren und musste so immer viel zu schnell entscheiden. Doch in dieser Phase gelang es ihm zunehmend besser mit diesem Druck umzugehen. Entweder mit schnellen Pässen u.a. auf den starken Finnen Micky Kyei. Oder selbst zu Fuß mit dem Ball. So schoben sich die Monarchs nochmal schnell übers Feld, eh Connette seinen ersten GFL Touchdown-Pass anbringen konnte. Empfänger nach etwa 20 Yard: Hendrik Hinrichs, vor der Saison aus Marburg nach Dresden gewechselt. (PAT nicht gut 14:6).
Nach der Pause setzte Dresden genau da wieder an und kam schnell zum Ausgleich. Wieder Connette auf Hinrichs, diesmal über gut 7 Yard, zum Touchdown Nr. 2. Auch die anschließende Conversion war erfolgreich. Diesmal ging der Pass auf Sebastian Sagne. Dafür gab es noch zwei Punkte drauf und somit stand es 14:14.
Durchaus beeindruckend, wie Dresden sich in dieser Phase zurück ins Spiel kämpfte. Doch Berlin legte nach. Kurz vor Ende des dritten Viertels war wieder Larry MacCoy zur Stelle. Kurzer Lauf in die Endzone – Touchdown Nr. 3 für Berlin (PAT Ruffin 21:14).
Im letzten Viertel war für beide Teams alles möglich. Berlin hätte seine Führung ausbauen und damit den Sieg sichern können. Dresden bemühte sich dagegenzuhalten und lauerte auf eine Chance seinerseits heranzukommen. Doch diese Chance bot sich erst ganz am Ende der Partie. Dass sie diese dann aber auch zu nutzen wussten und mit einer starken, konzentrierten Leistung den Rebels den sicher geglaubten Sieg im sprichwörtlich letzten Moment noch entrissen – das bleibt nach diesem Spiel als ganz wichtiges und positives Erlebnis. Anderthalb Minuten verbleibende Spielzeit und fast das ganze Feld vor der Nase drehte Brandon Connette mit seinen Passempfängern erneut auf. Und hatte in dieser Phase auch das Glück, dass einige Rebels die Nerven verloren und den Monarchs so immer wieder zusätzliche Yards schenkten. Brandon Connette war es egal. Er belohnte sich und die Seinen mit einem beherzten 10 Yard Lauf in die Endzone. Nun fehlte nur noch die Entscheidung: Kick zum Ausgleich oder erneut der Versuch auf zwei Punkte und damit Sieg zu gehen. Dresden gab seinem neuen Kicker Franz Kammel das Vertrauen. Und der holte seinen ersten Punkt zum 21:21 Endstand.
Punkt verloren oder Punkt gewonnen? Das bei einem Unentschieden immer schwer zu beantworten. Für die Monarchs 2016 war das in dieser Phase sicher ein Gewinn. Ein aufgeholter Rückstand, ein Punkt und eine Menge Erkenntnisse. Und am Ende das Erfolgserlebnis in letzter Minute mit dem man nun ins erste Heimspiel geht.
Nächsten Samstag, in Dresdens DDV-Stadion gegen die anderen Berliner: die Adler! Tickets unter: www.etix.de
(Jörg Dreßler - Dresden Monarchs e.V.)
Badgers zeigen sich chancenlos gegen eine souveräne Dolphins Defensive
War seinen Gegenspielern immer einen Schritt voraus – Receiver Cameron Richmond beteiligte sich mit drei Touchdowns am Erfolg der Paderborn Dolphins. (Foto: Daniela Stranz)
Einen gelungenen Saisonauftakt können die Paderborn Dolphins vermelden. Gegen die Ritterhude Badgers setzten sich die Ostwestfalen deutlich mit 62:07 durch.
Gegen den Aufsteiger aus der Regionalliga ließen die Dolphins nichts anbrennen und zeigten schnell, dass sie mit Punkten nach Hause fahren wollen. Noch vor dem Anpfiff äußerte sich der erste Vorsitzende David Schmidtmann zuversichtlich aber gleichzeitig zurückhaltend: „Ich glaube, dass es nicht einfach wird. Natürlich ist Ritterhude neu in der GFL 2, allerdings ist das kein Kriterium, an dem man eine Mannschaft messen kann! Sie werden uns das Leben schwermachen!" Die Sorge, dass gegen die Ritterhude Badgers eine Niederlage anstehen könnte, legte sich allerdings schnell. Direkt der erste Pass von Quarterback Ethan Haller in diesem Spiel landete in der Endzone in den Armen von Cameron Richmond. Dieser hatte zuvor den Kick-Off- Return bis tief in das Feld der Badgers hineingetragen und damit die Grundlage für diesen Touchdown gelegt. Da waren kaum 30 Sekunden gespielt.
Die Badgers, noch in einer Schock-Starre, fanden sowohl in der Offensive, sowie in der Defensive kein Mittel gegen die Paderborner. So waren es die Dolphins, die in ihrem zweiten und dritten Drive wieder punkten konnten. Quarterback Ethan Haller bediente dabei seine Receiver Dominic Gröne und wiederum Cameron Richmond. Kicker Marc Schröder verwandelte die Extrapunkte, bis auf einen an diesem Tag, alle souverän. Auch nach dem ersten Quarter ließ die Dominanz der Dolphins nicht nach. Haller bediente weiter seine Receiver und wurde es einmal knapp, dann setzte der US-Amerikaner seine Tight Ends für die letzten Yards zum neuen First Down ein. Auch die Lauf-Abteilung der Dolphins wurde nicht geschont. Runningback und Dolphins-Urgestein Daniel Greitens musste sich zu dieser Zeit immer wieder durch die Verteidigungsreihe ‚quetschen‘. Allerdings verletzte sich Greitens während der Partie so stark, dass seine Runningback- Kollegen übernehmen mussten.
Zur Pause war dann spätestens klar, dass die Punkte nach Ostwestfalen gehen. Mit 49 Zählern auf der Habenseite bei keinem Gegenpunkt gab es für Head-Coach Carsten Weber die Chance, das Team weiter rotieren zu lassen, um auch noch junge und unerfahrene Spieler weiter auszubilden. Nach der Halbzeitpause gelang den Dolphins noch zwei Mal der Weg in die Endzone und damit der Punktgewinn. Ein PAT wurde verwandelt, der andere ging wenige Zentimeter an der Torstange vorbei. Im vierten Quarter stand es dann 4 Minuten vor dem Ende 62:0 aus sich der Dolphins. „Wir haben dann am Ende vermehrt kleine Fehler gemacht und waren etwas unachtsam. Da haben wir dann noch einen Touchdown kassiert", merkte Head-Coach Carsten Weber an. Nach einer Interception waren die Badgers noch einmal bis an die Endzone der Dolphins herangekommen. Nach drei Versuchen, die sehr stark durch die Dolphins Defensive verteidigt wurde, hatte es dann der Badgers-Quarterback selbst in die Hand genommen und das Ei in die Endzone getragen.
"Wir haben gesehen, dass wenn der Quarterback sich das Football-Ei geschnappt hat, dass er ein gutes Laufspiel hat. Wir haben es aber in der Defensive geschafft, so schnell Druck auf ihn auszuüben, so dass er kaum Zeit zum Handeln hatte", sagte Weber. Dieser zeigte sich im Großen und Ganzen sehr zufrieden mit dem Saisonauftakt. „Mit so einem deutlichen Ergebnis haben wir alle nicht gerechnet. Uns war klar, dass wir als Favoriten gewertet werden. Im Rückspiel werden es uns die Badgers sicherlich nicht so einfach machen", analysierte Weber.
In der Offensive zeigten sich die Paderborner vor allem variantenreich. Eine gesunde Mischung aus Laufspiel und Pässen machte das Angriffsspiel der Dolphins undurchsichtig und war damit für die generische Defensive schwer zu verteidigen.Für die Paderborn Dolphins geht es nun direkt weiter. Auch Head-Coach Carsten Weber schaute nach dem Saisonauftakt direkt auf das anstehende Heimspiel der Dolphins. Am kommenden Wochenende erwarten die Paderborn Dolphins die Cologne Crocodiles im heimischen Hermann-Löns- Stadion. Eine Partie auf Augenhöhe und sicherlich mit mehr physischem American Football.
„Mit den Crocodiles kommt eine ganz andere Art von American Football Team zum Heimspiel. Die Kölner sind physisch viel stärker und haben eine viel stärkere Offensiv- wie Defensiv-Aufstellung. Wir werden uns sehr akribisch vorbereiten", versprach Head-Coach Weber.
Die Offensive um Quarterback Ethan Haller zeigte in Ritterhude in bester Verfassung. Auf Seiten der Defensive klappten auch die abgesprochenen Spielzüge (Foto: Daniela Stranz)
(Björn Gorniak - Paderborn Dolphins)
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