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Eine spannende Partie mit einem positiven Ergebnis für die Paderborn Dolphins. Im ersten Heimspiel der Saison 2016 können sich die Paderborn Dolphins mit 26:20 gegen die Cologne Crocodiles durchsetzen. Für die Paderborn Dolphins kein leichter Auftaktgegner vor heimischer Kulisse. Neben einer starken Defensive erwartete die Paderborn Dolphins auch ein starkes Laufspiel durch die Kölner Runningbacks im Angriffsspiel. So war für Spannung auf dem Spielfeld gesorgt.
Bürgermeister Michael Dreier hatte sichtlich Spaß beim Spiel der Paderborn Dolphins gegen die Cologne Crocodiles. Nach dem Schlusspfiff ließ es sich Dreier nicht nehmen und gratulierte der Mannschaft persönlich. (Foto: John Bishop)
An diesem Sonntag gelang den Paderborn Dolphins nur wenig. Die sonst so souverän aufspielende Offensive zeigte sich sehr nervös und auch die Defensive gab leichtfertig die ein oder andere Chance her. Wichtig war für Head-Coach Carsten Weber am Ende das Ergebnis: „Wir haben zur richtigen Zeit die Kurve bekommen und uns auf unsere Stärken konzentriert." Bereits im ersten Drive mussten die Paderborn Dolphins das Angriffsrecht nach nur drei Spielzügen abgeben. Ungewohnt für die Dolphins-Fans, die sich sonst sicher sein können, dass Quarterback Ethan Haller immer noch eine Idee und einen besonderen Spielzug in der Tasche hat.
Die Paderborner Defensive spielte zu diesem Zeitpunkt sehr stark auf und stoppte im Gegenzug schnell die Angriffslinie der Crocodiles. Erst nach weiteren Spielzügen kam die Offensive etwas besser in Fahrt. Quarterback Ethan Haller gelang es, mit kurzen Pässen seine Receiver auf die passenden Routen zu schicken. Leider wurden auch dabei sicher geglaubte Pässe nicht festgehalten und einfache Bälle nicht gefangen.
Die Defensive der Cologne Crocodiles profitierte von diesen Unsicherheiten und sorgte für zusätzlichen Druck auf die Angriffsformation. Kurz vor der Endzone war es dann wieder einer der kurzen Pässe von Haller zu Dominic Gröne, der die ersten Punkte brachte. Im Gegenzug konnten die Kölner ebenfalls punkten und damit die Führung übernehmen. Im zweiten Quarter war es dann Haller auf Cameron Richmond und die anschließende Two Point Conversion, die den Spielstand zu Gunsten der Dolphins veränderte.
Doch die Antwort der Kölner landete noch vor der Halbzeit in der Endzone der Dolphins. „Dieser Touchdown war symptomatisch für unser Spiel heute", sagte Head-Coach Carsten Weber nach der Partie. „Diese Bälle haben wir noch nie so zugelassen, heute passieren uns kleine Fehler und der Ball landet in den Händen des Gegners. Da haben wir uns das Leben selber schwergemacht", so Weber abschließend.
Deutliche Worte zur Halbzeitpause und einige strategische Umstellungen in der Defensive führten dazu, dass die zweite Halbzeit zu Gunsten der Dolphins ausging. Gerade das starke Laufspiel des Runningbacks aus Köln setzte den Paderborn Dolphins immer wieder zu. „Sie haben uns hier deutlich gemacht, dass wir noch an unserer Verteidigung gegen das Laufspiel arbeiten können", reflektierte Weber.
Die Defensive der Paderborn Dolphins konnte nun zwei Mal das Angriffsspiel der Kölner früh stoppen und ließ nur Field-Goals zu. Zwar landeten beide zwischen den Torpfosten, doch in die Endzone kamen die Kölner nicht mehr.
Quarterback Haller konnte noch einmal Cameron Richmond mit einem langen Ball über 50 Yards bedienen und Dominic Gröne durch die Mitte. Zwar ging eine Two Point Conversion ins Leere und auch der Extrapunkt saß nicht, aber die Offensive konnte Punkte verbuchen. Die Defensive warf noch einmal alles auf Feld und konnte sogar den Angriff kurz vor dem Spielende nur wenige Yards vor der Endzone stoppen.
„Wir haben es hier mit der Unterstützung der Fans geschafft, die Kölner aus der Endzone zu halten. Es hat uns zusätzlich motiviert, dass wir diese Unterstützung hatten", beschreibt Weber die Schlusssekunden. Dem Head-Coach konnte man die Erschöpfung nach dem Spiel ansehen: „Für mich war es der erwartete, starke und unberechenbare Gegner, von dem wir im Vorfeld gesprochen haben. Die Cologne Crocodiles gehören mit zu den Tops-Teams der GFL2. Im Rückspiel wird es sicherlich noch schwerer, die Kölner zu bezwingen, wenn sie ihre Fans im Rücken haben."
Die Paderborn Dolphins bereiten sich derweilen auf das kommende Spiel vor. In 14 Tagen geht es im Hermann-Löns-Stadion weiter. Gegen die Potsdam Royals wird es sicherlich ebenfalls eine spannende und ausgeglichene Partie auf Augenhöhe. „Ganz klar, dass wir auch hier punkten möchten. Die Aufgaben werden nicht kleiner", blickte Head-Coach Carsten Weber in die Zukunft.
Fast wahrsagerische Fähigkeiten müssen wir Oberbürgermeister Michael Dreier attestieren, der bereits vor der Partie prognostizierte, dass die Paderborn Dolphins gewinnen werden. Dieser hatte das erste Heimspiel der Saison 2016 eröffnet und gleichzeitig darauf hingewiesen, dass er eine Art Maskottchen-Funktion für die Dolphins hat: Immer wenn er im Stadion sei, würden die Dolphins gewinnen.
Receiver Cameron Richmond konnte zwei Bälle in der Endzone sichern und steuerte somit zwei Touchdowns zum Endergebnis der Paderborn Dolphins bei. (Foto: John Bishop)
Spielverlauf
1. Quarter
| Spielstand | Was? | Wer? |
| 06-00 | Pass zum Touchdown (PAT nicht verwandlt) | Quarterback Ethan Haller auf Receiver Dominic Gröne |
| 06-07 | Laufspielzug über 20 Yards zum Touchdown | Runningback der Kölner |
2. Quarter
| Spielstand | Was? | Wer? |
| 12-07 | Pass zum Touchdown | Quarterback Haller auf Receiver Cameron Richmond |
| 14-07 | Pass zur Two-Point-Conversen | Quarterback Haller auf Receiver Dominic Gröne |
| 14-14 | Pass zum Touchdown | Cologne Crocodiles |
3. Quarter
| Spielstand | Was? | Wer? |
| 20-14 | Pass zum Touchdown | Quarterback Haller auf Receiver Dominic Gröne |
| 20-17 | Field-Goal | Cologne Crocodiles |
| 20-20 | Field-Foal | Cologne Crocodiles |
4. Quarter
| Spielstand | Was? | Wer? |
| 26-20 | Pass zum Touchdown | Quarterback Haller auf Receiver Richmond |
Björn Gorniak - Paderdorn Dolohins
In Dortmund unterlagen die Münster Mammuts am Samstag (07.05.16) in ihrem zweiten Spiel der Saison 2016. Beim Abpfiff trennten die beiden Teams sechs Punkte. Um einen zweiten Touchdown kämpften beide Teams bis zum Ende hartnäckig. Zuletzt hatte der Gastgeber die Spieluhr – und damit auch das Endergebnis - für mehr als zwei Minuten auf seiner Seite. Im Dortmunder Hoeschpark gewannen die Dortmund Giants mit 12:6 (07:00/00:06/05:00/00:00).

Zum Ende des ersten Spielviertels luchste der Dortmunder Remy Feltes der Münsteraner Offense einen Fumble ab. Das vorzeitige Angriffsrecht machten sich die Gastgeber zunutze. Mit einem Touchdownpass erzielte Tobias Schwarzer einen Touchdown für „die Blauen“.
Mitten im zweiten Spielviertel gaben die Giants das Angriffsrecht an der Münsteraner 28-Yardlinie ab. Mammuts-Quarterback Matthias Lohoff platzierte daraufhin einen Pass auf Yannik Steinberg, der den Ball in die Endzone trug und sechs Punkte für die Münster Mammuts erzielte. Bis zur Halbzeit interceptete jedes Team einen Pass. Für die Münster Mammuts fing Michael Schaffran den gegnerischen Pass ab.
Der Dortmunder Kickoff zu Beginn des dritten Spielviertels endete mit einem Safety und zwei Punkte für die Gastgeber. Yannik Steinberg geriet mit dem frei gewordenen Ball in seine Endzone. Daneben hatten die Giants oft und lange das Angriffsrechtsrecht. Der Weg zur Endzone war jedoch durch eine aufmerksam spielende Münsteraner Defense versperrt. Also versuchten sie es an der Münsteraner 11 Yardlinie mit einem Fieldgoal. Chris Dohlenburg war damit erfolgreich.

Im letzten Spielviertel bewegten beide Teams den Ball zumeist zwischen den beiden 40 Yardlinien. Zuletzt waren die Dortmund Giants am Ball. Mithilfe von Laufspielzügen blieben sie in der eigenen Spielfeldhälfte bis schließlich die Spieluhr auslief.
Am Pfingstmontag, 16.05.16 absolvieren die Münster Mammuts das nächste Saisonspiel. Sie sind dann wieder auswärts am Start und spielen gegen die Schiefbahn Riders.
Ursula Schrader - 1. American Football Club Münster „Mammuts“ e.V.
Bestes Footballwetter und über 3.400 begeisterten Fans waren die Basis für die New Yorker Lions in ihrem Home-Opener 2016 und gleichzeitig entscheidenden Spiel um den Einzug in das Eurobowl-Finale XXX, gegen die Les Argonautes aus Aix-en Provence.

RB 28 Chris Smith / Foto: Fabian Uebe
Nach effektiven 60 Spielminuten und einem deutlichen 53:0 (22:0; 14:0; 10:0; 7:0) gegen die französischen Gäste stand fest, dass sich das Team von Head Coach Troy Tomlin zum dritten Mal in Folge (nach 2014 und 2015) erneut für das Finale im BIG6 Wettbewerb qualifiziert hat.
Von Beginn an waren die Hausherren aus Braunschweig ihren französischen Gästen in allen Belangen haushoch überlegen. Zum einen steckte den Gästen aus dem Süden Frankreichs eine fast 20-stündige Busreise in den Knochen und zum anderen traten sie nur mit einem Minimalkader gegen den amtierenden Eurobowl-Champion 2015 an. Positiv von Seiten der New Yorker Lions bereits vor dem Spiel zu vermerken war zum einem, Linebacker Kerim Homri war nach langer Verletzungspause wieder zurück im Herzen der Defense der Löwen und zum anderen, auch Evan Landi konnte zum ersten Mal in dieser Saison wieder für die Offense von Troy Tomlin auflaufen, nachdem er zu Beginn der Woche in Braunschweig eingetroffen war.
Nach dem Kick-Off der New Yorker Lions durch Jan Hilgenfeldt, spürte Argonautes US-Quarterback Ryan Perrilloux umgehend, das dieses Spiel kein wirklich schönes Erlebnis für ihn und seine Offense werden wird. Unter starken Druck hatte der Spielmacher der Franzosen kaum genügend Zeit sich nach möglichen Anspielstationen umzuschauen und auch der Versuch des Aufbau eines Laufspiels, war meistens bereits von Beginn an zum scheitern verurteilt. So mussten die Gäste sich relativ schnell per Punt wieder von ihrem ersten Angriffsrecht trennen und der Angriffsformation der Lions das Feld überlassen. Nur einem Spielzug später sorgte Braunschweigs Runningback David McCants mit einem 65 Yard Touchdown-Lauf für die 8:0 Führung (TPC C. Bollmann).
Diese schnelle Führung sollte aber nur der Anfang einer dominanten und überzeugenden ersten Halbzeit der Gastgeber werden. Die Verteidigung der New Yorker Lions sorgte weiterhin mit starken Druck auf den Angriff der Argonautes dafür, das diese kaum Raumgewinn erzielten, bzw. durch frühe Tackle sogar Raumverlust hinnehmen mussten. Anders der Angriff der Löwen um Quarterback Grant Enders. Mit Läufen durch David McCants und Pässe von Enders auf seine Ballfänger Hilgenfeldt, Landi, Bollmann und Römer marschierte die Offense der Lions nahezu ungehindert über das Feld und punktete wie am Fließband. Für das 15:0 (PAT T. Goebel) sorgte Wide Receiver Jan Hilgenfeldt nach einem 8 Yard Pass von Enders und mit einem Lauf aus einem Yard Entfernung, war Fullback Maximilian Merwarth zuständig für das 22:0 (PAT T. Goebel), bevor die Teams überhaupt erstmalig die Seiten wechselten. Im zweiten Quarter war es dann abermals die Kombination Grant Enders auf Jan Hilgendfeldt die für das 29:0 (PAT T. Goebel), nach einem 45 Yard Pass, sorgte. Nach einer Interception von Lions Passverteidger Mualick Bangura sorgte Braunschweigs niederländischer Runningback Chris Smith mit einem 14 Yard Touchdown-Lauf sogar noch für den 36:0
(PAT T. Goebel) Halbzeitstand.
Die zweite Spielhälfte begann mit einem Kick-Off Return von Tissi Robinson bis tief in die Hälfte der Gäste aus Aix-en Provence. Die Regie im Angriff der New Yorker Lions übernahm nun der letztjährige German Bowl MVP Evan Landi, der Mitte der vergangenen Woche, als letztes noch fehlendes Puzzleteil im Kader der Löwen von Head Coach Troy Tomlin für die Saison 2016, eintraf.
Von der 40 Yard Linie der Franzosen startend, benötigten die Braunschweiger ganze fünf Spielzüge, um mit einem 12 Yard Lauf von Maximilian Merwarth die Führung auf 43:0 (PAT T. Goebel) auszubauen. Vorangegangen waren vier Läufe und zwei erreichte First Downs durch Chris Smith. Trotz der Tatsache, das bei den New Yorker Lions nun sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung munter durchrotiert wurde und alle Spieler Einsatzzeit erhielten, lief es für die Argonautes nicht wirklich besser. Zwar konnten sie mit Läufen über ihren Runningback Remi Kasprzak für einigen Raumgewinn sorgen und auch ein langer Pass über 31 Yards von Perrilloux auf seinen Receiver Adrien Ortu kam an, doch Punkte blieben den aufopfernd kämpfenden Franzosen verwehrt.
Auf Seiten der Löwen erhöhte Tobias Goebel mit einem 38 Yard Fieldgoal die Führung der Hausherren auf 46:0. Mit diesem Spielstand ging es auch ins letzte und vierte Spielviertel, obwohl Passverteidiger Tissi Robinson mit einem spektakulären 99 Yard Interception Return die Führung noch weiter hätte ausbauen können. Doch leider sorgte eine Strafe dafür, das zwar die Interception, nicht aber der wunderschöne Return gewertet wurde.
Im vierten und letzten Quarter war es erneut dem Angriff der New Yorker Lions überlassen noch einmal zu punkten. Beginnend von ihrer eigenen drei Yard Linie führte Evan Landi sein Team Stück für Stück über das gesamte Feld. Läufe von Chris Smith und Neuzugang Stephan Hofer, sowie Pässe von Landi auf Kai Silbermann und Tom van Duijn brachte die Offense der Braunschweiger bis an die 15 Yard Linie der französischen Gäste. Von dort aus sorgte Kai Silbermann mit seinem ersten Touchdown im Dress der Lions für das 53:0 (PAT T. Goebel). Vorrausgegangen war ein 15 Yard Pass von Evan Landi. Mit diesem Spielstand endete auch die erste Heimpartie der New Yorker Lions in der Saison 2016. Denn weder das Team der Les Argonautes aus Aix-en Provence, noch die New Yorker Lions, die das Spiel mit ihrem dritten Quarterback Niklas Römer beendeten, brachten noch weitere Punkte auf das Scoreboard. Parallel zur Begegnung der New Yorker Lions gegen die Les Argonautes, fand auch das entscheidende Spiel in der BIG6 Gruppe B, zwischen den Innsbruck Swarco Raiders und den Schwäbisch Hall Unicorns statt. Zwar gingen die Raiders als Favorit in das Spiel, das sie aber letztendlich klar und deutlich mit 34:0 die Unicorns besiegen konnten, war in der Höhe schon etwas überraschend.
Somit kommt es am Wochenende des 11./12. Juni im Eurobowl XXX zum erneuten Duell zwischen den wohl aktuell beiden besten Football-Teams in Europa, den Swaro Raiders aus Innsbruck und den New Yorker Lions. Wo das Finale ausgetragen wird, entscheidet sich in den nächsten Wochen!
Scoreboard:
08:00 65 Yard TD-Lauf D. McCants /TPC C. Bollmann)
15:00 8 Yard TD-Pass G. Enders auf J. Hilgenfeldt (PAT T. Goebel)
22:00 1 Yard TD-Lauf M. Merwarth (T. Goebel)
29:00 45 Yard TD-Pass G. Enders auf J. Hilgenfeldt (PAT T. Goebel)
36:00 14 Yard TD-Lauf C. Smith (PAT T. Goebel)
43:00 12 Yard TD-Lauf M. Merwarth (PAT T. Goebel)
46:00 38 Yard Fieldgoal T. Goebel
53:00 15 Yard TD-Pass E. Landi auf K. Silbermann (PAT T. Goebel)
Holger Fricke - New Yorker Lions
Erster Saisonsieg beim Sparkassen-Gameday

Die Dresden Monarchs fahren gegen die Berlin Adler den ersten Saisonsieg ein. Vor 6861 Zuschauern ließen die sächsischen Footballer den Gästen aus der Hauptstadt beim 71:20 nicht den Hauch einer Chance.
Es geht doch. Nach dem etwas überraschenden Remis letzte Woche bei den Berlin Rebels, präsentierten sich die Dresden Monarchs gegen die Berlin Adler zum Sparkassen Gameday in blendender Form. Selten war ein Spiel gegen die Adler so einseitig, die Fans störte das allerdings wenig.
Vor der Partie war alles angerichtet. Das DDV-Stadion war bei sommerlichem Wetter bestens präpariert für den einzigen Auftritt der Monarchs im großen Rund in dieser Saison. Und auch Runningback Joseph Bergeron meldete sich nach seiner Rippenverletzung zu seinem ersten Heimspiel für die Goldenen zurück. So starteten die Königlichen voller Elan in das Duell gegen die Adler, den ewigen Rivalen, und punkteten bereits im ersten Viertel munter drauf los. Nach je zwei Touchdowns von WR Sebastien Sagne und seinem finnischen Landsmann Micky Kyei führten die Dresdner schnell 29:6, bevor erstmals die Seiten gewechselt wurden. Die Adler hatten wenig entgegenzusetzen. Ein sehenswerter Kickoff-Return-Touchdown von Devon Francois war da wenigstens ein Lebenszeichen der Hauptstädter.
Im zweiten Viertel konnte auch Monarchs Runningback Joseph Bergeron das erste Mal jubeln. Am meisten beeindruckte allerdings Dresdens Spielmacher Brandon Connette. Er dirigierte seine Offense geschickt über das Feld. Mit sicherem Wurfarm und Übersicht sorgte er entweder per Pass oder selbst per Lauf für die nötigen Yards und weiteren Punkte. Am Ende waren es unglaubliche sieben Touchdown-Pässe und ein Lauf, die der US-Amerikaner zum Sieg beisteuerte.
Beim Halbzeitstand von 50:6 ging es in die Kabinen, während die Zuschauer unter anderem mit der Kiss-Cam bestens unterhalten wurden. Sportlich versprach die zweite Hälfte freilich nicht mehr viel Spannung, dennoch zeigten sich die Monarchs weiterhin in Spielfreude. 21 weitere Punkte erzielten die Goldhelme, unter anderem die Neuzugänge Mike Schallo und Oliver Braunsdorf, die aus Leipzig und Erfurt zu den Monarchs wechselten. Und auch Joseph Bergeron konnte seine Punktekonto auf zwölf Zähler erhöhen. Berlins junger Quarterback Paul Zimmermann hatte keinen leichten Stand, war ständig unter Druck. Einige seiner Pässe landeten in den Armen der Monarchs-Abwehr und schon in der ersten Halbzeit verletzte sich sein Runningback Emmanuel Moody und musste von draußen zusehen. So agierte zum Ende vor allem Berlins Devon Francois als Ballträger und macht das durchaus erfolgreich, erlief sogar noch einen Touchdown im letzten Viertel. Alexis Schramm hatte zwischenzeitlich für Adler-Punkte gesorgt, doch das alles war gegen die zweite und dritte Reihe der Monarchs, die nun auf dem Feld stand, nicht mehr als Ergebnis-Kosmetik. Immerhin hatte Ferras El-Hendi, der aus der eigenen Jugend kam, sein GFL-Debüt für die Monarchs, weil Eric Seidel noch an einem Infekt laboriert. Endstand 71:20.
Nach diesem Spiel bleibt die Erkenntnis, dass bei den Monarchs noch nicht alles rund, aber schon sehr vieles so läuft, wie sich das Cheftrainer John Leijten vorstellt.
Punkte:
6:0 24-Yard-Pass #15 Brandon Conette auf #26 Sebastien Sagne (PAT nicht gut)
14:0 26-Yard-Pass #15 Brandon Conette auf #11 Micky Kyei (Conversion Pass #15 Brandon Conette auf #87 Mike Schallo)
14:6 Kickoff-Return-TD #7 Devon Francois (PAT geblockt)
22:6 14-Yard-Pass #15 Brandon Conette auf #11 Micky Kyei (Conversion Pass #15 Brandon Conette auf #26 Sebastien Sagne)
29:6 24-Yard-Pass #15 Brandon Conette auf #26 Sebastien Sagne (PAT #22 Franz Kammel)
36:6 1-Yard-Lauf #24 Joe Bergeron (PAT #22 Franz Kammel)
43:6 1-Yard-Lauf #15 Brandon Conette (PAT #22 Franz Kammel)
50:6 18-Yard-Pass #15 Brandon Conette auf #11 Micky Kyei (PAT #22 Franz Kammel)
57:6 68-Yard-Pass #15 Brandon Conette auf #87 Mike Schallo (PAT #22 Franz Kammel)
57:13 9-Yard-Lauf #45 Alexis Schramm (PAT #85 Nicolai Schumann)
64:13 9-Yard-Lauf #24 Joe Bergeron (PAT #22 Franz Kammel)
71:13 66-Yard-Pass #15 Brandon Conette auf #85 Oliver Braunsdorf (PAT #22 Franz Kammel)
71:20 2-Yard-Lauf #7 Devon Francois (PAT #85 Nicolai Schumann)
Jörg Dreßler - Dresden Monarchs e.V.
Crocodiles konnten sich gegen die Bielefeld Bulldogs deutlich durchsetzen

Runningback Daniel Greitens wird am Wochenende nicht für die Paderborn Dolphins auf dem Feld stehen. Das Dolphins-Urgestein verletzte sich am Knöchel beim letzten Auswärtsspiel (Foto: John Bishop)
Am kommenden Sonntag sind die Cologne Crocodiles Gäste der Paderborn Dolphins. In der German Football League 2 gilt dieses Duell als eines der Top-Spiele in der Saison 2016. Die Crocodiles verfügen über einen starken Mannschafts-Kader, sowohl auf Seiten der Offensive als auch in der Defensive. So hieß es in den vergangenen Tagen gezieltes Vorbereiten für die Dolphins.
Für Head-Coach Carsten Weber ist schon vor der Partie klar, dass die Cologne Crocodiles nicht mit den Ritterhude Badgers zu vergleichen sind. Das erste Saison-Spiel konnten die Crocodiles ebenfalls wie die Paderborn Dolphins für sich entscheiden. Das Team aus der Dom-Stadt am Rhein gewann gegen die Nachbarn aus Bielefeld deutlich mit 35:10. Zwar musste man auf Seiten der Bielefeld Bulldogs den Ausfall des Quarterbacks verkraften, doch die erreichten 35 Punkte im Offensiv-Spiel sprechen für die Kölner.
„Bielefeld verfügt über eine starke Defensive. Wenn man dort 35 Punkte erzielt, ist das eine sehr gute Leistung. Durch den Ausfall des Bielefelder Quarterbacks kann man die
Defensive-Leistung der Kölner nur schwer einschätzen. Die hier zugelassenen 10 Punkte sind uns aber eine Warnung“, berichtet Carsten Weber. Bei nur zehn zugelassenen Zählern weiß Weber, dass die Defensive der Kölner dichthalten kann. Seine Offensive hat er deshalb auf diesen Umstand vorbereitet. „Wir müssen hochkonzentriert in das Spiel gehen und auch die letzten Unsicherheiten abstellen“, mahnt Weber sein Team. „Die Kölner verfügen über eine sehr ausgeglichene Defensive. Sowohl die Verteidigung gegen das Passspiel, als auch die Verteidigung gegen das Laufspiel ist bei den Kölnern gut abgestimmt“, berichtet Weber weiter.
Hinzu kommt, dass der Angriff der Cologne Crocodiles über viele Varianten verfügt. „Die Spieler aus dem Ausland machen einen Teil der Mannschaft aus. Köln hat durch ein gutes Nachwuchsprogramm, einen stabilen und ausgereiften deutschen Kader, der ebenfalls sehr leistungsstark ist“, beschreibt Weber die anstehende Aufgabe. Für Weber ist klar, dass das am Wochenende eine ganz heiße Partie werden wird.
Nicht nur die angekündigten Temperaturen werden das heimische Hermann-Löns-Stadion zum Schwitzen bringen, sondern ebenfalls ein spannendes GFL2-Spiel. „Wir brauchen jede Unterstützung“, weiß der erste Vorsitzende David Schmidtmann und berichtet weiter: „deshalb hoffe ich, dass gerade zum ersten Saisonspiel ins heimische Hermann-Löns-Stadion viele Gäste kommen. Eine besondere Einladung hat Schmidtmann ebenfalls noch ausgesprochen. „Wir freuen uns, dass Bürgermeister Dreier das Spiel am Wochenende eröffnen wird“, so Schmidtmann weiter. KickOff ist am Sonntag um 15:00 Uhr im heimischen Herrmann-Löns-Stadion in Schloss-Neuhaus.
Björn Gorniak - Paderborn Dolphins
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