Zwar gelang den Typhoons im ersten Lokalderby nach dreijähriger Abstinenz aus der German Football League Juniors (GFLJ) ein versöhnlicher Abschluss, mehr aber auch nicht. Bis es so weit war, war die Partie gegen den Tabellenführer und amtierenden Meister längst entschieden; Ende des dritten Quarters leuchtete bereits ein 00:60 auf dem Scoreboard.
Typhoons Running Back Oskar Vogel 22 gegen die Panther Defense - Foto: Dorothee Limpert
Allein das letzte Quarter gehörte den Typhoons, wenngleich es mit einem erneuten Scheitern begann. Zwar gelang es trotz vielversprechender Versuche nicht, in die Panther-Endzone vorzudringen. Was blieb, war der Versuch, aus satten 39 Yards Entfernung durch die Torstangen zu kicken – und Paul Brouwers gelang dies. Frenetisch gefeiert vom Anhang unter dem gut besuchten Tribünendach des Rather Waldstadions, zeigten die Typhoons trotz eines desaströsen Spielverlaufs, dass sie zu keinem Zeitpunkt aufgaben und bis zum Schluss dagegenhielten.
Den Lohn dafür gab es kurz nach der Zwei-Minuten-Warnung, nachdem die Defense die Gäste erstmals in dieser Partie zu einem Punt gezwungen hatte. Einige First-Down-Läufe von Running Back Oskar Vogel, ein Catch von Oskar Horstmann nach Pass von Frederick Kabrede – und die Typhoons standen an der Zwei-Yard-Linie der Panther. Von dort aus war es Oskar Vogel vorbehalten, für das zwischenzeitliche 09:60 zu sorgen, bevor Quarterback Frederick Kabrede mit seiner erfolgreichen Two-Point-Conversion (TPC) auf 11:60 stellte.
Und auch wenn der Schlusspunkt anschließend den Gästen vorbehalten blieb, entschädigten die elf Punkte des letzten Quarters doch manchen im Umfeld der Typhoons für das zuvor erlittene Leid. Im Abschluss-Huddle konnten sie sogar in Motivation umgewandelt werden. Denn mit dem aktuellen 2:2-Record bleibt den Typhoons nichts anderes übrig, als fortan jedes verbleibende Spiel als Endspiel anzugehen, will man die Hoffnung auf die Playoffs nicht frühzeitig begraben.
Den Anfang sollen dabei die Lübeck Cougars machen, die in 14 Tagen ihre Visitenkarte am Rande des Aaper Waldes abgeben werden. Sie mussten sich an diesem Wochenende bei den Hamburg Junior Devils mit 00:44 geschlagen geben.
00:16 4-Yard-Pass und TPC Panther
00:22 9-Yard-Lauf Panther, TPC failed
00:30 31-Yard-Pass und TPC Panther
00:38 50-Yard-Pass und TPC Panther
00:46 62-Yard-Pass und TPC Panther
00:54 35-Yard-Pick-Six und TPC Panther
00:60 56-Yard-Pass Panther, TPC failed
03:60 39-Yard-Fieldgoal Paul Brouwers
11:60 2-Yard-Lauf Oskar Vogel und TPC Frederick Kabrede
11:68 1-Yard-Lauf und TPC Panther
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Paprotny - TFG Typhoons Projektteam