Seniors
Auch gegen den Remscheid Amboss mussten sich die Horns am vergangenen Sonntag mit einem knappen 24:32 geschlagen geben.

Florian Zuber - Bild: Stephan Partisch
Nachdem die Horns während der ersten Halbzeit noch nicht vollständig ins Spiel gefunden hatten, konnte auch das starke Comeback in der zweiten Hälfte das Spiel nicht mehr drehen.
Ein 0:0 am Ende des ersten Quarters ließ bereits andeuten, dass beide Teams etwas Zeit brauchten, um sich ins Spiel einzufinden. Schneller gelang dies jedoch dem Amboss, der im zweiten Quarter allein 26 Punkte auf das Scoreboard brachte, darunter ein 65 Yard Interception Return Touchdown sowie zwei lange Pässe auf den amerikanischen Wide Receiver der Remscheider.
Die Halbzeitpause nutzten die Horns, um die Strategie zu ändern und setzten fortan vor allem auf ihr Laufspiel um René Weile und Daniel Berg. Letzterer wusste sich durchzusetzen und brachte das Ei gleich zweimal inklusive jeweiliger Two Point Conversion in die Endzone. Im dritten Quarter legte der Amboss noch einmal mit einem Touchdown nach. Doch auch die Horns antworteten sogleich mit einem weiteren Touchdown durch einen Pass von Quarterback Carsten Schumacher auf Florian Zuber über 20 Yards. Mit dem letzten Touchdown lief jedoch auch die Spieluhr aus und so ging der Amboss mit 32:24 als Sieger aus der Partie hervor.
Jetzt heißt es für die Longhorns, sich zwei Wochen lang konzentriert auf das Spiel bei den Paladins aus Solingen am 30.04.2016 vorzubereiten, um den Anschluss in der Regionalliga nicht zu verlieren.
Scoring Summary Longhorns
8 Punkte: Daniel Berg, 18 Yard Lauf (Two Point Conversion: Daniel Berg)
8 Punkte: Daniel Berg, 7 Yard Lauf (Two Point Conversion: Daniel Berg)
8 Punkte: Pass von Carsten Schumacher auf Florian Zuber, 19 Yards (Two Point Conversion: Daniel Berg)
(Kim Reuter - Langenfeld Longhorns)
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Mit einem in der Höhe nie erwarteten 9:52 Sieg (0:7; 6:28; 3:3; 0:14), gewinnt das Team der Lions 2 ihr erstes Spiel nach dem Aufstieg in der Regionalliga Nord, deutlich gegen die von allen Experten klar favorisierten Oldenburg Knights.

Foto: Karolin Neubert - Die Lions 2 dominierten sowohl in der Offense, als auch in der Defense die Line of Scrimmage
Mit einem in der Höhe nie erwarteten 9:52 Sieg (0:7; 6:28; 3:3; 0:14), gewinnt das Team der Lions 2 ihr erstes Spiel nach dem Aufstieg in der Regionalliga Nord, deutlich gegen die von allen Experten klar favorisierten Oldenburg Knights.
Von Beginn an machte das Team von Braunschweigs Head Coach Marvin Joppe Druck mit ihrem kraftvollen Laufspiel. Alleine vier der fünf Touchdowns in der ersten Halbzeit erzielten die Lions 2 durch Läufe. Neben Tim Harig (2 Yard Lauf) scorten des Weiteren,
Patrick Karbowski (9 Yard Lauf) Lucas Kesselhut (26 Yard Lauf) und Julien Jelen (5 Yard Lauf). Für den fünften Erfolg war die Kombination Quarterback Patrick Karbowski mit einem 40 Yard Pass auf seinen Receiver Nils Gehrke verantwortlich. Die Extrapunkte verwandelte jeweils der Kicker der Lions Mark Peschelt sicher.
Erst kurz vor der Halbzeitpause konnten die Gastgeber aus Oldenburg noch den Anschluss-Touchdown zum 6:35 gegen die ebenfalls dominierende Verteidigung der Löwenstädter erzielen.
Nach der Halbzeitpause kontrollierten die Braunschweiger weiterhin das Spiel und die Uhr mit ihrem Laufspiel. Zwar hatte sich die Defense der Oldenburger etwas besser auf den Angriff der Gäste eingestellt,
gänzlich Punkte verhindern konnte sie aber nicht. So sorgte Kicker Mark Peschelt mit einem 54 Yard Fieldgoal für ein weiteres Highlight des Spiels zum 6:38, ehe die Knights ihrerseits mit einem Fieldgoal auf 9:38 verkürzen konnten.
Auch das letzte Spielviertel wurde von den Lions 2 dominiert. Sei es auf Seiten der Verteidigung, als auch im Angriff, was die Knights auch probierten, ein Rezept gegen das hervorragend eingestellte Team der Braunschweiger fand man nicht.
So konnten die Lions mit einem weiteren 1 Yard Lauf von Spielmacher Patrick Karbowski und einem 65 Yard Touchdown von Receiver Felix Pitzing, nach Pass von Karbowski, ihre Führung noch auf den Endstand von 9:52 (Extrapunkte M. Peschelt) ausbauen.
Mit diesem Sieg im Rücken geht es für die Lions 2 nächste Woche nach Osnabrück, wo man am kommenden Sonntag um 15 Uhr auf das ebenfalls favorisierte Team der Tigers trifft und wer weiß, vielleicht können die Braunschweiger hier gleich für die nächste handfeste Überraschung sorgen.
(1.FFC Braunschweig - Holger Fricke)
Im letzten Jahr sind die Remscheider fast abgestiegen und die Langenfelder in die Relegation für die GFL2 gekommen. Die Remscheider durften durch eine Aufstockung der GFL2 in der Regionalliga bleiben. Letztes Jahr verlor man einige Spiele recht unglücklich.

Amboss gegen Longhorns - Foto: Nick Jungnitsch
Dieses Jahr scheint alles anders zu sein, denn das erste Spiel trennte man sich gegen die Aachen Vampire unentschieden. Die Longhorns wurden vor Beginn der Saison als Mitfavorit auf den Aufstieg gehandelt, aber mit zwei verlorenen Spielen in Folge wird es schwer.
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Köln am Ende etwas konstanter

Drei Touchdowns von Ray "The Jet" Ket reichen nicht für den Sieg (Foto: Welde)
Die Troisdorf Jets mussten sich am Samstag im Derby gegen die Cologne Falcons knapp geschlagen geben. 41:49 hieß es am Ende einer hart umkämpften Partie vor mehr als 450 Zuschauern im Aggerstadion.
Die Gäste aus der Domstadt präsentierten sich dabei als ausgesprochen faires Team und lieferten mit ihrem Quarterback Robert Demers eine blitzsaubere Partie ab. In den entscheidenden Momenten waren die Falken dabei vielleicht etwas abgezockter als die Jets und sicherten sich so den knappen, aber verdienten Sieg.
Insgesamt trennten sich beide Mannschaften im Laufe des Spiels neunmal ungewollt vom Leder-Ei und meist waren es die Kölner, die daraus direkten Profit schlagen konnten. Nach einem ersten Lauf-Touchdown durch den starken Running Back Oliver Trabant (7:0, PAT Jan Eisenbraun), verließen sich die Falken meist auf ihr präzises Passspiel. Bis zur Halbzeit jedoch gingen dann zunächst die Jets durch zwei Touchdowns von Ray Ket und einem Lauf von Running Back Kai Schollenberg in Führung, nachdem Kölns Jan Eisenbraun zwischenzeitlich mit zwei starken Catches den 20:21-Anschluss erzielt hatte.
Mit 1:40 Minuten auf der Uhr wollten die Jets dann vor dem Pausenpfiff unbedingt noch einmal punkten, verloren jedoch den Ball kurz vor der Endzone. Die Kölner nutzten ihrerseits die verbleibenden Sekunden, um den Jets mit einem Pass-Touchdown von Robert Demers auf Jannik Leyendecker einen Nadelstich zu verpassen (28:21, TPC Leroy Stryewski).
„Da wollte ich einfach zu viel“, sagt Head Coach und Offense Coordinator Andreas Heinen. „Das war ein taktischer Fehler, der uns am Ende mit um den Erfolg gebracht hat. Wir hätten hier mehr Zeit von der Uhr nehmen müssen.“
Mit den späten Touchdown im Rücken, drehten die Domstädter zu Beginn der zweiten Spielhälfte richtig auf und gingen über Olaf Fries und Oliver Trabant schnell mit 41:21 in Führung.
Von da an liefen die Jets immer einem Rückstand hinterher. Zunächst verkürzte erneut Jets-Running Back Kai Schollenberg auf 27:41. Kurz darauf erzielte Jets-Quarterback Jannik Nowak den 34:41-Anschluss, nachdem auch die Verteidigung der Jets nun wieder besser im Spiel war.
Dennoch konnten die Troisdorfer die nächsten Punkte vom starken Kölner Wide Receiver Olaf Fries, erneut durch die Luft, nicht verhindern (49:34).
Der sehenswerte dritte Touchdown von Ray „The Jet“ Ket kurz vor dem Ende der Partie war dann leider nicht mehr als eine Ergebniskorrektur (41:49, PAT Schwartz).
„Beide Teams haben bis zum Ende um jeden Meter hart gekämpft und das haben auch die Zuschauer im Stadion gespürt“, sagt Jets-Präsident Eric Grützenbach. „Die Unterstützung der Fans war großartig und an Spannung hat es nun wirklich nicht gemangelt. Das war eine tolle Werbung für unseren Sport, bei dem die Gäste verdientermaßen die Punkte mit an den Rhein genommen haben.“
Am kommenden Wochenende haben die Jets Seniors spielfrei und treten erst am 1. Mai wieder in Aktion. Dann sind die Remscheid Amboss zu Gast im Aggerstadion (Kickoff 15 Uhr), die sich am Sonntag gegen die Langenfeld Longhorns durchsetzen konnten (32:24).
Troisdorf Jets vs. Cologne Falcons
41:49 (7:7/14:21/6:13/14:8)
00:07 Lauf Trabant (1 Yard, PAT Eisenbraun)
07:07 Pass Ket (11 Yards, Nowak, PAT Schwartz)
14:07 Lauf Schollenberg (2 Yards, PAT Schwartz)
14:14 Pass Eisenbraun (31 Yards, Demers, PAT Eisenbraun)
21:14 Pass Ket (26 Yards, Nowak, PAT Schwartz)
21:20 Pass Eisenbraun (75 Yards, Demers)
21:28 Pass Leyendecker (23 Yards, Demers, TPC Stryewski)
21:35 Pass Fries (9 Yards, Demers, PAT Eisenbraun)
21:41 Lauf Trabant (42 Yards)
27:41 Lauf Schollenberg (3 Yards)
34:41 Lauf Nowak (5 Yards, PAT Schwartz)
34:49 Pass Fries (9 Yards, Demers, TPC Fries)
41:49 Pass Ket (33 Yards, Nowak, PAT Schwartz)
(Andreas Heinen - American Football Club Troisdorf Jets e.V.)
Bilder vom Spiel:
Eigentlich ging es im Testspiel der Lübeck Cougars gegen Erstligist Berlin Rebels um nichts - und doch irgendwie um viel. Wie haben die "Berglöwen" ihren rund sechsmonatigen Winterschlaf verkraftet, war die entscheidende Frage. Nach rund zweieinhalb Stunden kannten die 1043 Fans am Buniamshof die Antwort: Exzellent. Mit 21:14 (0:0) behielten die Cougars die Oberhand.

(Foto: Caro Engel, hfr)
Für die Punkte in einem umkämpften Match sorgten Mike Kresowaty (8), Cody Journell, Laurents Mohr (beide 6) und Dennis Blaesner (1). "Dieses Spiel war weit weg von Perfektion - aber ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung", fasste Head Coach Willie J. Robinson das Spiel nüchtern zusammen. Außerdem lobte er Defense Coordinator Philipp Stursberg: "Phil hat seine Jungs richtig gut auf das Spiel eingestellt.“
Punktloses erstes Viertel
Denn tatsächlich war es zunächst die lübsche Defense, die sich von Beginn an hellwach präsentierte. In den ersten zwei Drives der Rebels ließ sie kein First Down zu. Das gelang den Berlinern zwar in der dritten Sequenz, dann brachte Neuzugang Daniel Richter Rebels-Spielmacher Darius Outlaw aber zu Boden und wieder musste der Erstligist den Ball an die Cougars abgeben. Richter und auch Rückkehrer Sharif Bsharat, der gleich wieder die Chefrolle in der Defense übernahm, spielten, als wären sie nie aus Lübeck weg gewesen und gehörten zu den besten Spielern an diesem Tag.
Kicking Game ausbaufähig
Die Cougars-Offense bewegte den Ball in der Anfangsphase gut mit Läufen von Jamie Dale und kurzen Passen durch Perez Mattison über das Spielfeld. Nur im Abschluss haperte es. Denn das Kicking-Game war noch ausbaufähig. Cody Journell vergab im ersten Drive ein 35-Yard-Field-Goal. Beim zweiten Versuch aus 25-Yards-Entfernung verhinderte ein schlechter Snap den Schuss durch die Torstangen. Später segelte auch noch ein 40-Yard-Field-Goal am Tor vorbei.
Cougars-Fehler im zweiten Viertel
Erst ein Fehler von Jamie Dale brachte schließlich auch die Rebels einmal in Schlagdistanz. Einen gemufften Punt sicherten sich die Berliner am Ende des zweiten Viertels tief in der Cougars-Hälfte. Dann handelte sich die Cougars-Defense beim dritten Versuch auch noch eine unnötige Late-Hit-Strafe ein, so dass die Rebels an der drei Yard-Line kurz davor waren, die ersten Punkte zu erzielen. Doch wieder stand die Cougars-Defense wie eine Wand. Es blieb beim 0:0 zu Halbzeit.
Rebels punkten nach Outlaw-Pass
In der Mitte des dritten Viertel dann die ersten Punkte am „Buni“. Rebels-Quarterback Darius Outlaw fand eine Lücke in der Cougars-Abwehr und bediente Matthias Wolff zum 7:0. Der bis dato glücklose Journell verkürzte per 25-Yard-Field-Goal auf 3:7 und wenig später aus 45 Yards sogar auf 6:7. Erneut die Combo Outlaw/Wolff baute die Führung für den Erstligist dann auf 14:6 aus.
Ausgleich im Schlussviertel
Die Cougars-Offense kam zu Ende des Spiels dann endlich besser in Tritt. Laurents Mohr mit dem ersten Touchdown der „Berglöwen“ in 2016 sowie eine Conversion von Mike Kresowaty sorgten für den 14:14-Ausgleich. Berlins Max von Wachsmann hätte die Gäste neun Minuten vor dem Ende wieder in Führung bringen können, doch auch sein Field-Goal-Versuch segelte links am Tor vorbei. Für die Cougars kam es noch besser: Mike Kresowaty brachte die Lübecker nach einem 18-Yard-Zuspiel von Mattison sechs Minuten vor dem Ende erstmals in Führung. Blaesner, inzwischen für den verletzten Journell im Spiel, erhöhte auf 21:14. Gleichzeitig der Endstand, weil Lübecks Defense den letzten Angriffsversuch der Berliner mit nur noch einer Sekunde Spielzeit abwehren konnte.
Robinson lobt Fans
"Ich möchte mich ausdrücklich bei unseren Fans bedanken - für mich der MVP des Spiels. Toll, dass wir bei einem Testspiel bereits so eine Kulisse hatten", freute sich Cheftrainer Robinson über die lautstarke Unterstützung von den Rängen. "Aber ab jetzt gilt unser ganzer Fokus nur noch Bonn." Am 30. April starten die Cougars mit einem Heimspiel gegen die Gamecocks in die Saison.
Scoreboard
00:07 Matthias Wolff 30-Yard-Pass von Darius Outlaw (Kick Max von Wachsmann)
03:07 Cody Journell 25-Yard-Field-Goal
06:07 Cody Journell 45-Yard-Field-Goal
06:14 Matthias Wolff 75-Yard-Pass von Darius Outlaw (Kick Max von Wachsmann)
14:14 Laurents Mohr 15-Yard-Pass von Perez Mattison (Mike Kresowaty conversion)
21:14 Mike Kresowaty 18-Yard-Pass von Perez Mattison (Dennis Blaesner Kick)
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