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Potsdam Royals gehören mit in die Favoriten-Gruppe der GFL2 Saison

Gegen die Potsdam Royals wird auch in diesem Jahr Linebacker Jonas Pohl ordentlich zupacken müssen, um das Laufspiel frühzeitig zu unterbinden (Foto: John Bishop)
Die Paderborn Dolphins erwarten im zweiten Heimspiel der laufenden German Football League Saison die Potsdam Royals. Spannung ist vorprogrammiert, wenn die beiden Teams aufeinandertreffen. Die Bilanz aus der vergangenen Saison ist ausgeglichen, die Mannschaften gewannen jeweils ihr Heimspiel. Head Coach Carsten Weber warnt: „Die Royals haben sich noch einmal gezielt verstärkt und haben das Potential aus der vergangenen Spielzeit weiter ausgebaut. Ein starkes Team, welches schlagkräftig aufgestellt ist."
Der gute Mix der Potsdam Royals macht das Team aus der Nähe von Berlin so unberechenbar. Mit Runningback Derek Elliot haben die Royals einen US-Amerikaner verpflichtet, der sowohl den American Football über den Platz tragen kann, aber auch den nötigen Raum für Receiver und Laufrouten frei blockt. Kann Elliot einmal selber nicht laufen, dann sind es Quarterback Zachary Shaw oder Receiver David Saul, die für die nötigen Yards zum First Down sorgen.
„Die Potsdam Royals verfügen über eine sehr gut ausgestellte Offensive. Diese ist nur schwer zu stoppen. Selbst wenn ein Spielzug einmal nicht so wie geplant funktioniert, haben die Royals genügend Anspielstationen auf dem Feld, auf die sie zurückgreifen können", analysiert Head Coach Weber die Potsdamer. Gerade der Mix aus guten ausländischen Spielern und deutschen Eigengewächsen machen dieRoyals so spielstark. Ein bunter Mix aus Pässen und Laufspielzügen erwartet die Paderborner Defensive, wenn sie gegen die Royals verteidigen.
Der US Quarterback Zachary Shaw bediente im ersten Heimspiel besonders seinen Runningback. Dieser belohnte ihn mit 250 erlaufenen Yards im gesamten Spiel. Aber die Paderborn Dolphins werden sich vor den Potsdam Royals nicht verstecken müssen. Die Ostwestfalen verfügen ebenfalls über eine ausgeglichene Offensive, die zwischen Laufspiel und Passspiel variieren kann.
Gerade die Ruhe von Quarterback Ethan Haller, auch scheinbar unmögliche Pässe an den Mann zu bekommen, geben der Offensive die nötige Stabilität. Dabei weiß Head Coach Weber, dass auf Haller eine schwierige Aufgabe wartet, denn die Defensive der Royals gilt ebenfalls als schlagkräftig. „Die Royals spielen mit einer physisch starken und agilen Defensiv Line und haben gute Linebacker. Diese können den nötigen Druck auf den Quarterback aufrechthalten, sind aber schnell genug, auch in den Passzonen zu verteidigen", so Weber.
Keine leichte Aufgabe, die auf die Offensive der Paderborn Dolphins wartet. Deshalb kündigt Head Coach Weber an: „Ich erwarte eine ebenso umkämpfte Partie wie gegen Köln. Wir werden sogar noch einen Zahn zulegen, um auch gegen die Royals erfolgreich sein zu können." Mit dem nötigen Rückenwind aus der Partie gegen die Cologne Crocodiles sollte es für die Paderborn Dolphins möglich sein, auch die Royals zu schlagen.
Doch auch die Potsdam Royals reisen mit einer gesunden Menge an Selbstbewusstsein nach Paderborn. Das Team um Head Coach Michael Vogt konnte das erste Spiel der Saison 2016 gegen die Bielefeld Bulldogs mit 40:25 für sich entscheiden. Der Royals Coach zeigte sich nach der Partie gerade mit dem Passspiel der Royals noch nicht 100%tig zufrieden. Gerade an diesem wollten die Royalen noch weiterarbeiten, um auch in den weiteren GFL2 Spielen Punkte zu holen.
Es wird erneut nicht leicht für die Paderborn Dolphins, wenn sie am kommenden Sonntag im Hermann-Löns- Stadion den Rasen betreten. Präsident David Schmidtmann, der in der vergangenen Saison noch gegen die Royals mit auf dem Feld stand, freut sich auf die anstehende Partie und hofft auf die Unterstützung der heimischen Fans. „Wir haben ganz großartige Fans, die die Mannschaft wunderbar unterstützen! Damit ist es den Jungs möglich, wie im Spiel gegen Köln, auch noch einmal am Ende in der Defensive dicht zu machen", berichtet Schmidtmann.
Gegen die Cologne Crocodiles konnte Receiver Cameron Richmond sich immer wieder den nötigen Freiraum erlaufen, gegen die Potsdam Royals wird der US-Amerikaner noch mehr gefordert werden (Foto: John Bishop).
„Ich weiß, dass die Potsdam Royals ihre Hausaufgaben in der Vorbereitung gemacht haben. Ebenso wie in der vergangenen Saison stehen die Royals wieder mit einer schlagfertigen Truppe auf dem Feld", warnt Schmidtmann. Schmidtmann und Weber sind sich aber in einer Sache einig: ,,Wenn wir so engagiert spielen wie gegen die Cologne Crocodiles und sich das Team ganz auf die anstehende Aufgabe konzentriert, dann werden die Royals in Paderborn nicht punkten." Das Team wird alles dafür geben, im heimischen Stadion weiter ungeschlagen zu sein, versprechen Schmidtmann und Weber. Kickoff ist am Sonntag um 15:00 Uhr im Hermann-Löns-Stadion in Schloss-Neuhaus.
Björn Gorniak - Paderborn Dolphins
Am vergangenen Pfingstmontag luden die Langenfeld Longhorns zum ersten Mal in dieser Saison zum Heimspiel in das Langenfelder Jahnstadion ein. Die Horns empfingen an diesem Tag die Troisdorf Jets und setzten sich mit einem souveränen 32:07 als Sieger durch.

Einlauf der Longhorns - Foto: Stephanie Mähren
Die Vorzeichen für die Begegnung standen bereits besser als zuletzt: Quarterback Riccardo Mazzarotto und Linebacker Kilian Rendel waren an diesem Tag wieder mit von der Partie und zeigten, dass sie wichtige Stützen des Teams sind.
Die Offense der Horns zeigte sich in ihrem Lauf- und Passspiel sehr ausgeglichen und konnte damit das Spiel und vor allem die Spieluhr kontrollieren. Dass die Offense der Horns längst von vielen verschiedenen Spielern angetrieben wird, zeigt auch die Punkteverteilung: Neben Wide Receiver Florian Zuber und Runningback Daniel Berg waren es auch die Runningbacks Björn Röse und René Weile, die für Touchdowns sorgten. Letzterer überzeugte wie schon in vorherigen Spielen mit einem starken Lauf über 70 Yards. Marcel Kirchner sorgte mit seinem 30 Yard Field Goal für zusätzliche drei Punkte auf dem Scoreboard.
Die Defense erlaubte sich so gut wie keine Fehler und stand der gegnerischen Offense insgesamt sehr gut vorbereitet gegenüber.
Den Gästen, die zu keiner Zeit aufgaben sondern über die ganze Zeit hinweg Kampfgeist zeigten, gelang es erst gegen Ende des Spiels, die ersten Punkte auf ihr Konto zu bringen.
Bis zum nächsten Spiel der Horns bleiben noch rund drei Wochen Zeit. Dann gilt es den anfänglich schwierigen Start wett zu machen und den Falcons auf heimischem Rasen ebenbürtig entgegen zu treten. Kickoff ist am 4. Juni um 16 Uhr im Langenfelder Jahnstadion.
Kim Reuter - Langenfeld Longhorns
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Die Defense der Münster Mammuts war auf eine angriffsfreudige Offense im Jahnstadion in Willich-Schiefbahn gut vorbereitet. Immerhin hatten die gastgebenden Riders bis dahin pro Spiel durchschnittlich 27,5 Punkte erzielt. Die Münster Mammuts erzielten dagegen 6 Punkte in jedem Spiel. Während die Mammuts ihrer Statistik treu blieben, blieben die Schiefbahn jetzt ohne Punkte.
Hochkonzentriert verteidigten die Mammuts ihr Terrain. Zwei Mal gelangte die gegnerische Offense gefährlich nah an die Münsteraner Goalline und jedes Mal wehrte die Defense die Angriffe ab. Daneben erzwangen Defense und Special Teams ein halbes Dutzend Turnovers.
Mit einem Fieldgoal brachte Dennis Behin die Mammuts im ersten Spielviertels in Führung. Nach der Halbzeitpause erzielten die Münster Mammuts einen Touchdownpass. Matthias Lohoff platzierte einen tiefen Pass of Jonas Spitzer. Neun Punkte reichten der Offense, um die Partie für sich zu entscheiden.
Ursula Schrader - 1. American Football Club Münster „Mammuts“ e.V.

Am vergangenen Samstag trafen die dezimiert antretenden Sauerland Mustangs beim Spiel des Tabellenzweiten gegen den dritten auf die Bulldozer aus Düsseldorf. Den Münzwurf übernahm Hagens Oberbürgermeister Erik O. Schulz. Das Spiel begann mit Ballbesitz für die Mustangs. Die Sauerländer mussten das Angriffsrecht aber nach gerade einmal einem Spielzug schon wieder abgeben als die Bulldozer einen Fumble (Ballverlust) kurz vor der Endzone der Mustangs sicherten. Den anschließenden Angriff schlossen die Landeshauptstädter zur 00-06 Führung ab. Der Extrapunktversuch war ebenfalls erfolgreich. Die Fichtefootballer zeigten sich wenig beeindruckt und marschierten über das Feld bis an die gegnerische 20 Yard Linie, mussten sich letztendlich aber mit einem Fieldgoal zufrieden geben. Diese drei Punkte sollten die Einzigen für die Sauerländer in diesem Spiel bleiben. Das Laufspiel der Düsseldorfer war immer wieder erfolgreich und es gelang ihnen in der ersten Halbzeit noch zwei mal die Endzone der Mustangs zu erreichen. Ebenso verwandelten sie die Extrapunktversuche.
Die zweite Hälfte gab nicht mehr viel her und so endete das Spiel aus Sicht der Mustangs ein wenig enttäuschend mit 03-21.
Auch die Mustangs Juniors waren am vergangenen Wochenende aktiv. Sie traten die Reise zu den Bisons aus dem Kreis Heinsberg an. Am Ende stand eine 58-08 Niederlage für die Mustangs Juniors.
Benjamin Frenzel - Sauerland Mustangs
Jets rutschen in den Tabellenkeller
Nicht nur die 32:7-Niederlage der Jets gegen die Langenfeld Longhorns tat weh, auch der verletzungsbedingte Ausfall weiterer Spieler trifft das Regionalliga-Team der Troisdorfer Footballer hart.

Kein Durchkommen für die Jets (Foto: Richard Welde).
Bereits vor dem Spiel war klar, dass den Jets durch das Fehlen von gleich sechs Stammspielern in Langenfeld ein harter Ritt bevorstehen würde. So mussten die Jets in der Offense auf Ray Ket und Kai Schollenberg, sowie in der Defense auf Jörn Meyer, Matthias Berger, Sven Hensellek und Simon Janssen verzichten.
Kein Wunder, dass das Spiel der Troisdorfer gleich zu Beginn unkonzentriert und von vielen Abstimmungsfehlern geprägt war. Die Gastgeber hingegen zeigten sich hochmotiviert und nutzten jede sich bietende Schwäche der Jets gezielt aus.
Während die Jets-Offense meist schnell wieder erfolglos vom Feld musste, gingen die Longhorns gleich im ersten Quarter durch einen Pass von Quarterback Riccardo Mazzarotto auf Florian Zuber sowie einen sehenswerten Lauf über 71 Yards durch Running Back René Weile mit 14:0 in Führung (PAT beide Male Marcel Kirchner). Der Nachwuchs-Running Back der Langenfelder verletzte sich allerdings bei diesem Lauf und konnte die Partie nicht fortsetzen.
Im zweiten Spielviertel sah es dann zunächst etwas besser aus für die Troisdorf Jets. Jannick Grützenbach blockte einen Fieldgoalversuch der Langenfelder und verhinderte so zunächst weitere Punkte. Doch im Gegenzug musste Jets-Quarterback Jannik Nowak einen harten Blindside-Hit einstecken und verlor dabei den Ball. Dieses Mal konnte die tapfer kämpfende Defense der Jets ein Fieldgoal durch Langenfelds Kicker Marcel Kirchner nicht verhindern.
Kurz vor der Halbzeit setzte sich erneut Jannick Grützenbach mit einer Interception stark in Szene und die Offense der Roten durfte wieder auf das Feld. Wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff versuchten sich die Jets dann ebenfalls an einem Fieldgoal, doch Kicker Dennis Schwartz verschoss den Versuch von der 30-Yard-Linie.
Nach der Pause kam es dann knüppeldick für die Jets, denn mit Niklas Remke, Thomas Gieraths und Fred Lahmann mussten drei weitere Spieler verletzt vom Feld. Gieraths (Fuß) und Lahmann (Knie) werden sich wohl ebenfalls in die Liste der Langzeitverletzten einschreiben.
Da die Jets-Offense kaum für Entlastung sorgte, ging auch der dünn besetzten und teils unerfahrenen Verteidigung der Troisdorfer zusehends die Luft aus. Die Longhorns dagegen zeigten eine schnörkellose, dafür aber umso effizientere Teamleistung und erhöhten im dritten Spielviertel durch einen Lauf von Bjoern Roese auf 24:0 (PAT Kirchner).
Den Ehrentreffer erzielten die Jets dann durch einen Pass von Jannik Nowak auf Wide Receiver Max Pütz. Den Extrapunkt kickte Marius Hartlieb durch die Stangen (7:24). Fast hätte Pütz auch noch weitere Punkte erzielt, doch sein Kickoff-Return-Touchdown wurde aufgrund einer Strafe seitens der souveränen Schiedsrichtercrew um Gundi Bogmann zurückgepfiffen.
Zuvor hatten die Langenfelder mit einem Lauf durch Daniel Berg und eine Two-Point-Conversion durch Bjoern Roese für den späteren 32:7-Endstand gesorgt.
„Das war heute ein Tag zum vergessen“, sagt Jets-Head Coach Andreas Heinen nach dem Spiel. „Die Jungs haben auf dem Feld wirklich gekämpft, aber in der Offense hat bei uns rein gar nichts geklappt. Am meisten tut es mir für die Fans leid, die extra nach Langenfeld gekommen sind, um uns zu unterstützen. Unserer Defense kann ich keinen Vorwurf machen. Die waren ja ständig auf dem Platz. Dass denen irgendwann die Kraft ausgeht, war nur eine Frage der Zeit.“
Mit der dritten Niederlage in Folge rutschen die Jets nun auf den letzten Tabellenrang. Allerdings haben die Roten auch schon zwei Spiele mehr auf dem Konto, als zum Beispiel die Aachen Vampires. Die Vampire aus der Kaiserstadt sind der nächste Gegner der Jets. Das Spiel findet am 28. Mai im Troisdorfer Aggerstadion (KO 18 Uhr) statt.
Langenfeld Longhorns vs. Troisdorf Jets 32:07 (14:0/3:0/7:0/8:7)
07:00 Pass Zuber (Mazzarotto, 21 Yards, PAT Kirchner)
14:00 Lauf Weile (71 Yards, PAT Kirchner)
17:00 Fieldgoal Kirchner (33 Yards)
24:00 Lauf Roese (3 Yards, PAT Kirchner)
24:07 Pass Pütz (Nowak, 7 Yards, PAT Hartlieb)
32:07 Lauf Berg (10 Yards, TPC Roese)
Andreas Heinen - American Football Club Troisdorf Jets e.V.
Bilder von NRW Football zu diesem Spiel:
Nick Jungnitsch:

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Oliver Jungnitsch:

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