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Kommenden Samstag (21.5., 16 Uhr) gastiert Aufsteiger Hildesheim Invaders in Benrath

Düsseldorf Panther / Foto: Jürgen Kirchenbauer
Das Warten hat ein Ende, der Countdown läuft: Während die Konkurrenz in der Nordgruppe der German Football League durchweg bereits mindestens ein Spiel absolviert hat, waren die Düsseldorf Panther und die Hildesheim Invaders bislang aufgrund von Terminüberschneidungen zum Zuschauen verdammt. Erst am kommenden Samstag (21. Mai, Stadion VfL Benrath, Kick-off: 16 Uhr) starten beide Teams im direkten Duell ebenfalls in die neue Spielzeit in Deutschlands höchster Football-Liga. Die Fans dürfen sich auf allerbeste Football-Unterhaltung freuen, denn mit einem Traditionsclub im Umbruch auf der einen und einem ambitionierten Aufsteiger auf der andere Seite treffen zwei Teams mit klaren Zielsetzungen aufeinander – die beide die Saison natürlich gern mit einem Sieg eröffnen wollen.
Entschlossenheit und Respekt vor dem Gegner: Die formulierten Saisonziele der Düsseldorf Panther sind ebenso eindeutig wie verständlich. Nachdem es im Vorjahr für den ältesten Footballverein Europas nur zu einem einzigen Sieg reichte, stellt Head Coach Marc Ellgering vor dem Beginn der neuen Spielzeit klar: „Wir wollen wesentlich mehr Spiele als im vergangenen Jahr gewinnen.“ Sollte dieser Plan umgesetzt werden können, könnten sogar die Playoffs ein Thema für das einzige NRW-Team in der GFL ein Thema werden. „Mit ein wenig Glück, auch in Bezug auf die Mannschaft und deren weitestgehende Verletzungsfreiheit, ist das sicher ein realistisches Ziel“, ist Ellgering überzeugt.
Eine wichtige Rolle wird dabei natürlich auch den drei neuen Importspielern der Düsseldorf Panther zukommen: Clark Evans (Tight End/Quarterback), Jeremiaha Gates (Running Back) und Kelley Hunter (Defensive Line). „Clark Evans gibt uns die nötige Flexibilität in der Offense, da er als Quarterback, Tight End und Wide Receiver eingesetzt werden kann“, so Ellgering. „Jeremiaha Gates ist enorm wichtig für uns, weil die Position des Running Backs eine Schlüsselposition eines jeden Angriffs ist Hunter Kelley wird ein Führungsspieler in unserer Defense sein und dieser Stabilität und Impulse geben.“
Bei allem Vertrauen in die eigenen Stärken warnt Ellgering davor, die Hildesheim Invaders zu unterschätzen. „Sie arbeiten seit Jahren kontinuierlich an der Verbesserung ihres Programms und sind zu Recht in die GFL aufgestiegen“, zollt er dem Gegner Respekt. „Es wird der erste Prüfstein für uns sein und wir sind überzeugt, unsere Stärken gegen sie entfalten zu können, auch wenn dies kein Spaziergang wird.“
Das Spiel am kommenden Samstag beginnt um 16 Uhr, die Tore zum Stadion des VfL Benrath an der Karl-Hohmann-Straße 70 öffnen zwei Stunden vorher. Karten kosten 10,- Euro, ermäßigt 8,- Euro. Online sind Tickets im Vorverkauf auf www.dticket.de und www.westticket.de erhältlich.
Wer es am Samstag nicht ins Stadion schafft, der kann der Partie live über den Internetstream des Panther-Fanradios (www.wunschklang.com/stream) folgen. Sendungsbeginn ist um ca. 15.45 Uhr.
Carsten van Zanten - AFC DÜSSELDORF 1978 E.V. DÜSSELDORF PANTHER
Im Rahmen des Double Headers am Pfingstsonntag empfingen die Herren der Aachen Vampires im Anschluss an das Damenspiel die Paladins aus Solingen. Nach mehreren hartumkämpften Spielen in den letzten Jahren erwartete man auch diesmal ein schweres Spiel gegen einen Gegner der versuchen würde an diesem Sonntag seine Niederlagenserie zu beenden.

Die Aachener Defense musste sich anstrengen Running Back Aaron price rechtzeitig zu stoppen
Die Vampires benutzten dieses Spiel um dem, trotz schlechten Wetters, zahlreich erschienenen Publikums ihre neuen weißen Jerseys zu präsentieren. Diese Jerseys sind neben der neuen professionellen Markierung unsere Platzes erst der Auftakt einer Zusammenarbeit mit dem in Aachen ansässigen Autohaus Scuderia Jansen, welche auch in Zukunft sicher dazu beitragen wird die Qualität unserer Gamedays weiter steigern zu können.
Wie auch schon im ersten Spiel der Saison gegen Remscheid startete man hellwach in das Spiel. Die starke Aachener Defense hatte den Solinger Angriff gut im Griff und ermöglichte der von Quarterback Tobias Jarmuzek angeführten Offense mehrere gute Feldpositionen. Zwar war die gewohnt solide Defense der Klingenstädter sehr gut auf das Spiel eingestellt, doch schaffte man es dennoch sich die nötigen Chancen zu erarbeiten. Bei einer dieser Möglichkeiten bewegten die Vampires durch mehrere starke Pässe auf Receiver Carsten Uthemann und Maximillian Sänger den Ball über das Feld, so daß QB Jarmuzek den Drive mit einem Lauf von der 6 Yard Linie in die Endzone mit den ersten 7 Punkten des Tages beenden konnte (PAT erfolgreich, ebenfalls T. Jarmuzek). Der direkte Gegenangrif der Paladins konnte von Aachens Cornerback Omar Ruiz durch eine sehenswerte Interception an der Seitenlinie beendet werden. Das man jedoch trotz der dominanten Vorstellung und zwei weiteren Red Zone Möglichkeiten ("Red Zone" ist der Bereich der letzten 20 Yard vor der Endzone) in den ersten beiden Vierteln keine weiteren Punkte erzielen konnte sollte sich im weiteren Verlauf des Spiels noch als verhängnisvoll herausstellen.
Die Solinger kamen heiß auf den Ausgleich aus der Halbzeitpause und kämpften sich im dritten Viertel über eine höhere Intensität zurück ins Spiel. Belohnt wurden sie mit einem unachtsamen Play der Vampires Defense mit dem man den das Ei vor die Endzone der Aachener bewegte und nach einigem Gedränge und Gedrücke im vierten Versuch den Touchdown zum Ausgleich erzielen konnte (PAT erfolgreich).
Statt nun mit weiteren Punkten zu antworten ließ sich die Offense der Vampires in der eigenen Endzone stoppen und bescherten so den Solingern eine 7:9 Führung (diese Art zu punkten nennt man einen "Safety"). Eine unglückliche Interception von Tobias Jarmuzek bescherte den Paladins im direkten Anschluß auch noch einen Ausbau ihrer Führung auf 07:16 (PAT erfolgreich). Die alten Football Weisheiten ließen nun alle grüßen, hätte man im ersten Durchgang die Chancen genutzt und eiskalt gepunktet wäre der Spielverlauf womöglich ein anderer gewesen. So lief man plötzlich einem undankbaren 9 Punkte Rückstand hinterher.

Cornerback Vadim Hahn hatte alles im Griff
Die, in Vertretung von Defensive Back Coach Mark Scherenberg geleitete, Defense der Aachener spielte weiterhin auf gutem Niveau und ermöglichte es der Offense durch erneuten Ballbesitz wieder zurück in die Spur zu finden. Nach einem Touchdown zum 14:16 folgte ein anschließender Onside Kick um in der Endphase des Spiels wieder in Ballbesitz zu kommen. Dieser wurde jedoch von den Solingern aufgenommen, so daß die Vampires Defense nun vor der Aufgabe stand durch hohen Druck das Ablaufen der Zeit und ein erneutes First Down der Paladins zu verhindern. Nach mehreren Versuchen ohne Raumgewinn konnte der Solinger Coaching Staff jedoch reagieren und schaffte es durch eine angetäuschte Ballübergabe auf den starken Running Back Aaron Price, Raum für einen Touchdownlauf ihres Quarterbacks zu finden. Durch den erfolglosen PAT stand es jetzt 14:22 und Aachen hatte die Chance durch einen weiteren Touchdown mit anschließender 2 Point Conversion das Ergebnis auszugleichen. Jedoch verhinderte das unerbittliche Ablaufen der Spielzeit die Sensation und man beendete nach dem Unentschieden gegen Remscheid abermals ein knappes Spiel ohne Sieg.
Das Teilnehmerfeld der Regionalliga ist dieses Jahr bemerkenswert eng beieinander und nun gilt es sich auf die Troisdorf Jets vorzubereiten welche man am 28. Mai besucht um sich dort für eine hoffentlich gute Leistung dann auch mit weiteren Punkten zu belohnen.
Text: Michael Jakubek - Aachen Vampires / Fotos:Aachen Vampires
Am Pfingstmontag trafen die Langenfeld Longhorns auf die Troisdorf Jets. Bei den Jets fehlten eine ganze Reihe von Leistungsträgern, insbesondere bei den Receivern. Die Longhorns nutzen ihre Chance und gewannen deutlich mit 32:07. Hier sind vorab die Bilder zum Spiel:
Nick Jungnitsch:

Eine große Auswahl von 82 Bildern
Oliver Jungnitsch:

Aufatmen bei den Lübeck Cougars: Am zweiten Spieltag haben die "Berglöwen" ihren ersten Saisonsieg eingefahren. Bei Aufsteiger Ritterhude Badgers triumphierte die Mannschaft von Willie J. Robinson mit 45:7 (24:0). Für die Cougars-Zähler sorgten Jamie Dale (20), Laurents Mohr (12), Cody Journell (7) und Ernest Wiggins (6).

Defense der Cougars - Foto: Eberhard Köster
"Großartig, den ersten Sieg des Jahres zu feiern. Wir haben aber immer noch einen ganz langen Weg vor uns, um unser ultimatives Ziel zu erreichen", sagte Cheftrainer Willie J. Robinson nach dem Abpfiff. "Ich freue mich für die Jungs und die Cougars-Familie, die uns so zahlreich in Ritterhude unterstützt hat."
Zwei Wochen nach der unglücklichen Auftaktniederlage gegen Bonn zeigte sich vor allem die lübsche Defense vor rund 70 mitgereisten Cougars-Fans stark verbessert. Badgers-Quarterback Ryan Cieplenski stand von Beginn an unter ständigem Druck der Defensive Line um Semmie Radji und Ernest Wiggins, so dass ein geordnetes Passspiel der Niedersachsen kaum zustande kam. Die Konsequenz: Gleich vier Interceptions durch Homer Mauga (2), Daniel Richter und Rookie Simon Sperner. Nur wenn der US-Spielmacher der "Dachse" selbst zum Lauf ansetzte, wurde es gefährlich - doch meist erstickte die aggressive Verteidigung der Cougars auch diese Versuche im Keim.

Defense der Cougars - Foto: Eberhard Köster
Die Cougars-Offense, wieder mit Laurents Mohr und Sascha Hamp an Bord, erwischte ihrerseits einen Traumstart. Jamie Dale und Mohr schlossen gleich die ersten beiden Angriffssequenzen mit einem Touchdown ab. Kicker Cody Journell, der nur zwei Wochen nach seinem Bänderriss wieder auf dem Feld stand, erhöhte jeweils per Zusatzkick auf 14:0. Und weil Journell kurz vor der Pause ein 47-Yard-Field-Goal zwischen die Pfosten setzte, und Laurents Mohr kurz zuvor einen kurzen Pass von Quarterback Perez Mattison in einen 49-Yard-Touchdown verwandelte, lagen die Cougars zur Pause schon mit 24:0 in Führung. Einziger Wehrmutstropfen bis dahin: Die Schiedsrichter ahndeten beim Spanier Jordi Brugnani einen illegalen Helmkontakt und verwiesen ihn des Feldes. Wie lange der Abwehrspieler gesperrt wird, entscheidet der Verband in der kommenden Woche.
In Hälfte zwei bauten der starke Jamie Dale (zwei weitere Touchdown-Läufe) sowie Ernest Wiggins, der Defensive Lineman wurde gegen Ritterhude immer wieder auch als Runningback eingesetzt, die Führung der Gäste weiter aus. Nur einmal entwischte Badgers-Spielmacher Cieplenski der wachsamen Cougars-Defense und fand den Weg in die Endzone zum zwischenzeitlichen 7:30.
Am 21. Mai treffen die "Berglöwen" auf die Bielefeld Bulldogs am heimischen Buniamshof.
Scoreboard:
00:07 Jamie Dale 3-Yard-Lauf (Kick Cody Journell)
00:14 Laurents Mohr 4-Yard-Pass von Perez Mattison (Kick Cody Journell)
00:21 Laurents Mohr 49-Yard-Pass von Perez Mattison (Kick Cody Journell)
00:24 Cody Journell 47-Yard-Field-Goal
00:30 Jamie Dale 57-Yard-Lauf
07:30 Ryan Cieplenski 9-Yard-Lauf (Kick Thilo Neubert)
07:38 Jamie Dale 11-yard-Lauf (Conversion Jamie Dale)
07:45 Ernest Wiggins 1-Yard-Lauf (Kick Cody Journell)
Jan Wulf - Lübeck Cougars
Unter schlechten Vorzeichen waren die Solingen Paladins am Pfingstsonntag nach Aachen gereist. Nicht nur, dass Heachcoach Tim Rüttgers aufgrund von familiären Verpflichtungen nicht mit dem Team nach Aachen reisen konnte; zudem mussten die Klingenstädter aufgrund von Verletzungen und Erkrankungen auf einige Schlüsselspieler verzichten. Besonders gebeutelt von Verletzungen zeigten sich die Running Backs, also die Ballträger, die anstatt auf die üblichen sechs Spieler nur auf Aaron Price und Michael Prawinski zurück greifen konnten, wobei Prawinski selbst zuletzt 8 Wochen aufgrund einer Verletzung aussetzen musste. Da den Paladins am Freitag Abend dann auch noch der Kicker absagte, mussten von den Coaches noch wenige Stunden vor Spielbeginn einige Umstellungen vorgenommen werden.
So starteten die Paladins nach zwei überraschenden Niederlagen zu Saisonbeginn zunächst nervös und fahrig in die Partie. Zwar konnte man den Ball ordentlich bewegen, aufgrund von individuellen Fehlern und Strafen jedoch keine Punkte auf das Scoreboard bringen. Als Aachen dann ein Geschenk der Paladins dankend annahm und mit 7-0 in Führung ging, kamen bei den Paladins schon die schlimmsten Befürchtungen hoch.
Doch ab dem zweiten Spielquarter kamen die Solinger Footballer immer besser ins Spiel. In der Defense räumten Defense Line Ass Gino Vito Behling und der glänzend aufgelegte Linebacker Felix Thomaßen das Laufspiel der Vampires ab und die Offense der Solinger kam mit dem überragenden Aaron Price immer besser in Tritt. Immer wieder gelang es Price auch kleinste Lücken für gelungene Läufe zu nutzen und den Ball für die Solinger Offense zu bewegen. Kurz vor der Halbzeit belohnte Price seine Leistung dann auch mit einem Touchdown, als er den Ball in die Aachener Endzone trug und somit einen ausgeglichenen Punktestand vor der Halbzeitpause herstellen konnte.
In der zweiten Halbzeit erhöhten die Paladins dann weiter den Druck und konnten zunächst einen Safety durch die Defense und dann einen weiteren Touchdown durch FB Timo Hübner erzielen, der den Ball über die letzten zwei Meter in die Endzone der Aachener hämmerte.
Im vierten Quarter machten es die Paladins dann aber noch einmal spannend, indem man den Vampires den Ball durch eine Ansammlung von Straften praktisch vor die eigene Endzone legte und diese dadurch auf 14:16 verkürzen konnten. Mit einem wunderbaren Trickspielzug konnte dann jedoch Quarterback Jeremy Konzack den ersten Sieg der Saison für die Paladins sichern. Dazu täuschte Konzack die Ballübergabe an Price an, auf den dann auch direkt 8 Spieler der Vampires bißen, nur um den Ball dann doch selbst zu behalten und über 80 Yards in die Endzone der Aachener zum Endstand von 22-14 zu tragen.
In der nächsten Woche reisen die Paladins nun nach Remscheid zum Lokalderby gegen Remscheid. Unterstützt von insgesamt 3 Importspielern aus Amerika zeigen sich die Ambosse in diesem Jahr bisher deutlich verbessert, so dass es ein enges Spiel zu erwarten ist.
Text: Martin Wagner / Foto:Petra Leimküller - Solingen Paladins
Ergänzung von NRW Football:
Bildergalerie von AFC.Pics ist hier verlinkt - Fotografin: Janika Staack
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