Seniors

Im strömenden Regen empfingen die Cologne Crocodiles II die Witterschlicker Fighting Miners in Ihrem Home und konnten das Spiel mit 36:14 für sich entschieden. Trotz der äußerlich widrigen Umstände blieben die Zuschauer bis zur letzten Minute und wurden mit einem sehr tollen und fairen Spiel, wo die Spielfreude der Spieler zum Greifen nahe war, belohnt. In der ersten Halbzeit, auf dem ungewohnten Naturrasen, ging es für die Fighting Miners turbulent zu. In der zweiten Halbzeit kamen deutlich konsolidierte Fighting Miners zurück; dabei gelang es der Defense der Fighting Miners zwei Punkte mit einem Safety zu holen.
Das für den 29. Mai 2016 geplante Ligaspiel wurde von den Cologne Ronin auf den 16. Oktober neu terminiert. Die Fighting Miners werden die Erholungsphase nutzen und freuen sich bereits jetzt auf den 12. Juni 2016 wenn die Cologne Crocodiles II ins Witterschlicker Stadion im Tonrevier kommen. Kick off ist um 15.00 Uhr.
Turnerbund 1906 Witterschlick e.V. - Thomas Funk
Saisonauftakt gegen Aufsteiger Hildesheim Invaders geht zuhause mit 20:51 verloren

Foto: Düsseldorf Panther / Jürgen Kirchenbauer
Es hat nicht sollen sein: Die Düsseldorf Panther verloren am Samstag ihr erstes Saisonspiel gegen den Aufsteiger Hildesheim Invaders im heimischen Stadion des VfL Benrath mit 20:51 (0:14/14:16/6:7/0:14). Die Vorentscheidung fiel bereits in den ersten anderthalb Vierteln, in denen die Hausherren ihren Rhythmus nicht fanden und schnell mit 0:21 in Rückstand gerieten. Das Team von Head Coach Marc Ellgering zeigte im Anschluss zwar durchaus gute Ansätze, machte beim Versuch der Aufholjagd aber zu viele Fehler und konnte den Gästen aus Hildesheim somit letztlich nur zum verdienten Sieg gratulieren.
Unglücklicher Start in die neue Spielzeit: In dem für beide Mannschaften ersten Pflichtspiel der Saison zeigten konnten die Hildesheim Invaders als Liga-Neuling die anfängliche Nervosität der Düsseldorf Panther nutzen und der Partie gleich zu Beginn ihren Stempel aufdrücken. „Wir sind mit der Offense zu Beginn nicht in den Tritt gekommen und es hat bis Mitte zweiten Viertels gedauert, uns zu fangen“, so Panther-Head Coach Marc Ellgering in seiner Kurzanalyse des Spiels. „Somit sind wir mit zwei Scores Unterschied in die Halbzeitpause gegangen. Nachdem wir unseren Rhythmus gefunden haben, sind wir mit unserem Angriff gut über den Platz marschiert, leider haben dann individuelle Fehler unsere Drives zu oft beendet. Auch in der Verteidigung haben wir nicht routiniert genug den Sack zu machen können, auch wenn wir dazu die Möglichkeit hatten.“
Gleichzeitig war den Raubkatzen an diesem Tag auch das Schicksal nicht hold. So kam es wenige Minuten vor der Halbzeit zu einer geradezu symptomatischen Szene: Beim Stand von 14:28 wurde ein Pass der Panther in die Endzone abgefangen – allerdings nach einer für viele Beobachter nicht geahndeten regelwidrigen Aktion (Pass Interference) seitens der Invaders-Defense, die den Ball anschließend zum Safety in die Panther-Endzone tragen konnte. Statt 20:28, 21:28 oder gar 22:28 stand es dadurch 14:30 – und auch dem Optimistischsten unter den Heimfans wurde spätestens zu diesem Zeitpunkt klar, dass es einfach ein komplett „gebrauchter Tag“ für die Gastgeber war.
Entscheidend für die Niederlage war diese Szene indes sicher nicht. Dazu trugen eher die hohe Anzahl der überflüssigen, weil persönlichen Fouls bei. „Ja, das ist ein Beleg für unsere noch fehlende Routine“, gibt Ellgering zu. „Hinzu kommt, dass ein paar Spieler relativ neu im Football sind und sie diese Fehler machen müssen, um sie in der Zukunft abstellen zu können.“
Die Fans honorierten auch, dass die Düsseldorfer zahlreiche positive Ansätze zeigten. So lieferte nicht zuletzt Clark Evans, der im zweiten Viertel die Position des Spielmachers vom Starting Quarterback Manuel Engelmann übernahm, ein überzeugendes Debüt im Panther- Dress ab. „Den Wechsel haben wir vor dem Spiel geplant, da wir die Stärken der beiden bestmöglich nutzen wollen“, so Ellgering. „Wir haben mit Clark und Manuel ein starkes Tandem auf der Quarterback-Position und beide sind auch auf der Position des Receivers stark, sie sind halt gute Footballspieler.“
Allzu streng bewerten will Ellgering den enttäuschenden Ausgang des ersten Saisonspiels nicht: „Wir haben teilweise viel besser gespielt, als es das Ergebnis widerspiegelt. Jetzt gilt es, in der kommenden Woche die individuellen Fehler abzustellen. Wir müssen uns auf unsere Stärken verlassen.“
Carsten van Zanten - AFC DÜSSELDORF 1978 E.V. DÜSSELDORF PANTHER
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Kiel bleibt für die Footballer der Dresden Monarchs auch 2016 kein gutes Pflaster. Wie schon in den Vorjahren mussten sich die Sachsen bei den Baltic Hurricanes knapp geschlagen geben. Das Spiel am Samstag endete mit 35:30 (14:14/14:0/0:10/7:6).

Es gibt Konstanten im Leben, sie sind gut und absolut notwendig. Immer wiederkehrende Ereignisse können im wilden Drumherum Halt und Sicherheit geben. Es gibt aber auch Konstanten, auf die man gern verzichten würde. Weil sie wie ein unangenehmes Deja Vu erscheinen und Kraft und Energie rauben. Auswärtsspiele in Kiel gehören für die Dresden Monarchs seit Jahren zu letzterer Kategorie. Wie in den Vorjahren trifft man sich früh in der Saison im Norden der Republik. Wie in den Vorjahren gehören beide Teams zu den Löwenjägern. Und wie in den Vorjahren sehen die Zuschauer hochklassigen, starken Football bei dem am Ende die Canes knapp gewinnen.
Dresden gab die ersten Punkte nach einem Fehler bei einem Punt her. Der wurde, mit der eigenen Endzone nah im Rücken, geblockt. Die Hausherren bedankten sich für die Einladung und scorten umgehend: Quarterback Logan Schrader mit dem ersten Touchdownlauf plus Extrapunkt von Thiadric Hansen zum 7:0. Normalerweise ist so ein Fehler so früh in einer Partie kein Beinbruch. In diesem Fall gab das Missgeschick dem Match aber eine für Dresden unangenehme Richtung. Lief man doch ab diesem Zeitpunkt den Canes immer nur hinterher. Und der Fehler sollte sich am Ende des Spiels in entscheidender Situation wiederholen.
Zunächst aber konterten die Monarchs. Quarterback Brandon Conette feuerte im Gegenzug einen sehenswerten Pass über das halbe Spielfeld auf Sebastian Sagne ab, der zum Anschlusstouchdown lief (PAT geblockt 7:6). Weiter Schlagabtausch im ersten Viertel: Kiel legte erneut vor. Schrader bediente Xavier Mitchel zum 14:6 (PAT Hansen). Dresdens Antwort folgte promt: Sagne trug den Ball nach dem Kickoff direkt zum Ausgleich zurück (Conversion ebenfalls Sagne). Das zweite Viertel gehörte dann ausschließlich den beherzt aufspielenden Gastgebern. Mit zwei Touchdownpässen auf Mitchel zog Kiel bis zur Pause auf 28:14 davon. Die Führung war absolut verdient. Gerade Kiels Offense war im Vergleich zur Niederlage gegen die Berlin Rebels am vergangenen Wochenende kaum wiederzuerkennen.
Was u.a. an Christopher McClendon, dem frisch eingeflogenen neuen US Runningback lag. Allein seine Anwesenheit machte den Angriff der Canes deutlich unberechenbarer als zuvor. Auf der anderen Seite fand Dresdens Angriff gegen die starke Kieler Defense nur schwer in einen Rhythmus. Das änderte sich aber nach der Pause. Dresden zeigte Willen, Charakter und nun auch den nötigen Biss. Der Lohn waren zwei Scores, mit dem man Kiel wieder deutlich näher auf die Pelle rückte. Zunächst verkürzte Florian Finke mit einem 41-Yard Fieldgoal auf 28:17. Anschließend bediente Conette Mike Schallo mit einem 53-Yard Pass zum 28:24 (PAT Kammel). Dresden war am Drücker, Kiel schien beeindruckt. Das änderte sich aber im vierten Viertel in einer Szene, die an den Beginn der Partie erinnerte. Wieder konnte Kiel einen Dresdner Punt blocken. Und erneut wurde dieses Missgeschick mit Punkten bestraft. Diesmal schnappte sich Brandon LeBeau den freigeschlagenen Ball direkt und lief zum Touchdown in die Endzone (PAT Handen 35:24). Das Dresden nach diesem erneuten Nackenschlag nicht gänzlich einbrach ist dem Team hoch anzurechnen. Noch einmal warf man alles ins Match, wollte das Spiel unbedingt drehen. Gut eine Minute vor Schluss der erneute Anschluss: wieder Conette auf Sagne – Touchdown Monarchs zum 35:30. Als dann im Anschluss auch noch der Onsidekick in den Händen eines Monarchs landete kam richtig Hoffnung auf. Doch in diesem entscheidenden Moment war Kiels starke Defense zur Stelle. Vier vergebliche Passversuche von Brandon Conette – kein Firstdown – kein Touchdown – Spielende.
Kiel war aus Sicht der Monarchs erneut keine Reise wert. Doch Dresden sollte jetzt an die guten, die optimistischen Konstanten ihres Footballerdaseins denken. So wie sie in den letzten Jahren immer die Punkte in Kiel lassen mussten, so gewannen sie auch immer zu Haus in Dresden. So soll es sein – am kommenden Samstag, dem 28. Mai (Kickoff 15 Uhr) im Dresdner Heinz-Field: Dresden Monarchs vs. Kiel Baltic
Jörg Dreßler - Dresden Monarchs e.V.
Zweiter Sieg im dritten Spiel: Die Zweitliga-Footballer der Lübeck Cougars haben mit einem 60:20 (36:14)-Kantersieg gegen die Bielefeld Bulldogs den Anschluss an die Tabellenspitze wieder hergestellt. Vor 646 Fans am Buniamshof sorgten Cody Journell (16), Jamie Dale (14), Laurents Mohr (12), Sascha Hamp, Mike Kresowaty und Danny Wigger (alle 6) für die Zähler der "Berglöwen".

Foto: Svea Kaneblei / hfr
"Eine tolle Leistung der Mannschaft. Unsere Offense hat endlich so exekutiert und variantenreich gespielt wie wir es von ihr erwarten. Und die Defense hat nur sechs Punkte in der zweiten Hälfte kassiert. Damit können wir zufrieden sein", lobte Trainer Mark Holtze, der Head Coach Willie J. Robinson am Spielfeldrand vertrat, weil dieser wegen eines Trauerfalls in der Familie kurzfristig für eine Woche in die USA reisen musste.
Aber das super Spiel der Cougars hatte einen faden Beigeschmack: Mit Laurents Mohr (Verdacht auf Armbruch), Homer Mauga (Schulter), Ernest Wiggins (Sprunggelenk), Torben Amend (Knie) und Alexander Sarrazin (Gehirnerschütterung) trafen sich nach Spielende gleich fünf "Berglöwen" in der Notaufnahme des Universitätsklinikum wieder. "Verletzungen gehören zum Football zwar dazu, das wäre aber für uns natürlich extrem bitter, sollte sich bei allen tatsächlich schwere Verletzungen herausstellen und sie uns lange fehlen würde", sprach Holtze auch von einem "teuer erkauften Sieg".
Dabei begann das Match so gut furios: Gleich mit dem ersten Angriffsspielzug der Partie bediente Quarterback Perez Mattison Receiver Mohr über 60 Yards zur Führung. Linebacker Danny Wigger krönte kurz darauf mit seinem ersten Touchdown in seiner bereits zehnjährigen Bundesliga-Laufbahn eine starke Defense- und Special-Teams-Leistung der Cougars, als er einen Fumble von Bielefelds Punter Niklas Gorny aufnehmen und über 45 Yards in die gegnerische Endzone tragen konnte. Conversion Dale: 15:0 für die Cougars.
Erneut Mohr und Kicker Journell, der als Receiver seinen ersten Touchdown in Deutschland erzielte, bauten die Führung auf 22:0 aus, ehe Bielefeld im zweiten Viertel durch Max Nolte das erste Mal den Weg aufs Scorebord fand. Bert Smith erzielte vor der Pause zwar noch einen Touchdown für die Gäste, weil Sascha Hamp - der Rookie markierte ebenfalls seinen ersten Cougars-Touchdown - aber auch zuvor noch punktete, ging es mit 36:14 in die Pause. Nach dem Wechsel spielten dann aber (fast) nur noch die Cougars. Nolte brachte die Gäste zwar erst auf 36:20 heran, dann machten Mike Kresowaty, Jamie Dale mit zwei Touchdowns sowie ein 30-Yard-Field-Goal von Journell aber den Sack zu.
Am Samstag kommt es für die Cougars jetzt zum Spitzenspiel bei den bislang noch ungeschlagenen Paderborn Dolphins.
Scoreboard
07:00 Laurents Mohr 60-Yard-Pass von Perez Mattison (Kick Cody Journell)
15:00 Danny Wigger 45-Yard-Fumble-Return (Conversion Jamie Dale)
22:00 07:00 Laurents Mohr 2-Yard-Pass von Perez Mattison (Kick Cody Journell)
29:00 07:00 Cody Journell 10-Yard-Pass von Perez Mattison (Kick Cody Journell
29:06 Max Nolte 13-Yard-Pass von Henry Kujak
36:06 Sascha Hamp 7-Yard-Pass von Perez Mattison (Kick Cody Journell)
36:14 Bert Smith 5-Yard-Pass von Henry Kujak (Conversion Marcel Grimm)
36:20 Max Nolte 9-Yard-Pass von Henry Kujak
43:20 Mike Kresowaty 30-Yard-Pass von Perez Mattison (Kick Cody Journell)
50:20 Jamie Dale 5-Yard-Lauf (Kick Cody Journell)
57:20 Jamie Dale 2-Yard-Lauf (Kick Cody Journell)
60:20 Cody Journell 30-Yard-Field-Goal
Jan Wulf - Lübeck Cougars
Der Rahmen für den ersten Auftritt der Düsseldorf Panther in der Saison 2016 könnte nicht besser sein: ein Heimspiel bei herrlichem und sommerlichen Wetter mit vielen Zuschauern. Doch der Aufsteiger aus Hildesheim verhinderte, dass das ein richtig guter Tag für die Düsseldorfer wurde. Am Ende verloren die Panther mit 20:51.

Phillip Gamble #9 (RB) für Hildesheim Invaders mit zwei Touchdowns erfolgreich (Foto: © Oliver Jungnitsch)
Im ersten Quarter lief es für die Hausherren nicht so gut, denn recht schnell lag man zurück. Die ersten Punkte brachte für die Invaders der Quarterback Zachary Cavanaugh mit einem Lauf in die Endzone auf das Scoreboard (PAT durch Christian Besser).
Durch einen Fumble der Düsseldorfer kamen die Invaders frühzeitig wieder in Ballbesitz und erhöhen durch Phillip Gamble und dem PAT durch Christian Besser auf 00:14.
Im zweiten Quarter lief es für die Hausherren besser: zwar konnten die Gäste durch Christian Fette (PAT Christian Besser) wieder scoren, aber nach einem Pass von Manuel Engelmann auf Florian Eichhorn gab es die ersten Punkte für die Panther in dieser Saison. Die Two-Point-Conversion wurde nach einem Pass von Engelmann auf Clark Evans erfolgreich abgeschlossen (08:21). Die Gäste bauten durch einen Touchdown von Paul Bogdann und Pat von Christian Besser ihren Vorsprung aus. Kurz vor der Pause konnten die Raubkatzen durch Aziz Rebai auf 14:28 jedoch noch einmal verkürzen. Die Two-Point-Conversion scheiterte komplett und so konnte Eric Jaleel Allen den Ball in die Endzone der Düsseldorfer tragen und so stand es zur Pause 14:30.

Touchdown durch Aziz Rebai (Foto: Oliver Jungnitsch)

Eric Jaleel Allen pflückt den Ball spektakulär aus der Luft und trägt den in Endzone (Foto: Oliver Jungnitsch)
Im dritten Quarter erzielten beide Teams je einen Touchdown. Für Hildesheim war Phillip Gamble und für Düsseldorf Martin Emos erfolgreich. Der PAT für die Gäste wurde von C. Besser verwandelt, die Two-Point-Conversion durch den Gastgeber nicht.
Das letzte Quarter wurde hektisch. Beide Mannschaften verloren den Ball im Angriff durch Fumble oder Interception. Punkte konnten nur noch die Invaders erzielen. Die beiden letzten Touchdowns des Spieles erzielte Johannes Herrschaft für den Aufsteiger (PAT durch Christian Besser).
Mit den Hildesheim Invaders war ein stark spielender Aufsteiger zu Gast, der die Punkte verdient mitnahm. Die Düsseldorfer können auf Ihre Leistung aufbauen. Man darf nicht vergesssen, dass die O-Line noch nicht so erfahren ist und sich mit ihrem Quarterback Manuel Engelmann noch einspielen muss. Auf den Head Coach Marc Ellgering kommt noch einiges an Arbeit zu, denn vor dem Spiel liebäugelte er mit den Playoffs.
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