Seniors
Es war schon ein echtes Sahnestück, was unsere Mannschaft abgeliefert hat und die etwas mehr als 500 Zuschauer hatten es nicht bereut in die Festung Jahnkampfbahn gekommen zu sein, sahen sie doch ein intensives und schnelles Spiel.

Foto: Robert Hübers
Mit einer spitzen Mannschaftsleistung wurde der bisher ungeschlagene Tabellenführer, die Cologne Falcons, vollkommen verdient mit einer 21:7 Niederlage nach Hause geschickt.
Wie sagte HC Tim Rüttgers noch vor dem Spiel: Wenn die Defense funktioniert und die Offense liefert ist alles möglich.
Und er wurde von seinem Team nicht enttäuscht. Die Defense war das Rückrat der Mannschaft, kompromisslos und klug wurde die gegnerische Offense immer wieder schnell unter Druck gesetzt, das Laufspiel unterbunden oder der Kölner QB sah sich schneller in Bedrängnis, als ihm lieb war. Folge waren drei wichtige Pässe von ihm, die von unserer Defense abgefangen wurden.
Es war dann kurz vor Ende des 2.Quarters, als ein genialer 30 Yard Pass von QB Jeremy Konzack auf Dennis Odenhoven die 6:0 Führung brachte und Daniel Rennich den Pat zum 7:0 Halbzeitstand verwandelte, dank Giuliano Schürrer, der kurz vor dem Halbzeitpfiff einen Touchdownpass der Kölner in die Solinger Endzone abfangen konnte.
In der 2. Halbzeit gelang zwar den Kölnern der Ausgleich, doch dies tat dem Spiel der Paladins keinen Abbruch, denn die Offense lieferte. Mit starken Laufspiel über teilweise 40 Yard unterstrichen die beiden an diesem Tage bestens aufgelegten Running Back Marvin Leimküller und Daniel Renich ihre starke Leistung. Es war dann aber QB Jeremy Konzack vorbehalten, zu Beginn des vierten und stärksten Quarters der Solinger, den nächsten TD zu erzielen und Daniel Rennich verwandelte den Pat sicher zum 14:7.
In der Schlussphase des Spiels war es dann die Defense, die die Klingenstädter endgültig auf Siegkurs brachte. Ein Pass des Kölner QB wurde von Linebacker Felix Thomaßen abgefangen und sorgte wenige Minuten vor Ende zum Wechsel des Angriffsrechts. Mit perfektem Laufspiel über RB Daniel Rennich war man schnell vor der gegnerischen Endzone und der Dritte im Bunde, Running Back Aaron Price, erzielte das 20:7. Den Pat, wie sollte es anders sein, verwandelte Daniel Rennich sicher zum Endstand von 21:7.
Besonders zu erwähnen ist das tolle Publikum, dessen Unterstützung an diesem Tag den zwölften Mann ausmachte.
Diese Bigpoints werden der Mannschaft noch mehr Selbstvertrauen geben und nach der gezeigten Teamleistung hat man Lust auf mehr.
Die Dresden Monarchs haben sich auf beeindruckende Weise für die Niederlage in Kiel revanchiert. Im Rückspiel vor heimischen Publikum dominierten die Sachsen von Beginn an und gewannen verdient mit 56:14 (21:0/14:0/7:7/14:7).

Die sächsische Luft scheint Dresdens Erstligafootballern im Moment besser zu bekommen. Haben sie immer wieder Schwierigkeiten wenn es auf fremden Plätzen um Punkte geht, scheinen zu Haus die Lungen voll und sie überrennen ihre Gegner. So war es gegen die Berlin Adler und so erging es am Samstag auch den Kiel Baltic Hurricanes. Noch eine Woche zuvor war Kiel das bessere, das konzentriertere Team. Dresden lief von Beginn an einem Rückstand hinterher und musste sich am Ende mit 35:30 geschlagen geben. Doch am gestrigen Samstag, eine Woche später lief das von Beginn an anders. Das erste Viertel im Dresdner Heinz-Field war noch nicht zu Ende, da führten die Monarchs schon nach drei Touchdowns mit 21:0! Ein glänzend aufgelegter Spielmacher Brandon Connette bediente zweimal Sebastien Sagne und einmal Micky Kyei mit Pässen zu Punkten. Franz Kammel jeweils mit dem erfolgreichen Extrapunkt danach.
Was war da los? Oder besser: was war da anders? Beide Teams zeigten ein ganz anderes Gesicht als eine Woche zuvor. Dresden spielte druckvoll und konzentriert. Da wo sie in Kiel Fehler machten, trumpften sie diesmal auf. Da wo sie sich mangels Effizienz selbst um Punkte brachten, machten sie den Sack richtig zu. Und Kiel? Kam auf beiden Seiten des Balles unter die Räder. Und sie machten ihrerseits Fehler bzw. gaben den Ball in aussichtsreicher Position an die stark aufspielende Monarchs Defense ab. Zwei Fumbles, zwei nicht verwandelte vierte Versuche. Das machte den Unterschied. Und so ging das weiter. Dresdens Runningback Joeseph Bergeron erhöhte Mitte des zweiten Viertels auf 28:0 (PAT Kammel). Und wenige Sekunden vor der Pause war es erneut Kyei, der eine 53 Yard Granate von Connette erneut zum Touchdown tragen konnte (PAT Kammel 35:0).
Vor einer Woche blies Dresden in Kiel zu diesem Zeitpunkt 14:28 hinten liegend zur Aufholjagd. Doch den Canes gelang dies nicht. Im Gegenteil! Dresden legte kurz nach Wiederanpfiff gnadenlos nach: Touchdown Bergeron mit einem 19 Yard Lauf (PAT Kammel 42:0). Der Himmel über Dresden verdüsterte sich langsam. Für den Monarchs Anhang schien weiter die Sonne. Auch wenn die Kieler nun zu ersten Punkten kamen änderte das nichts an der ausgelassenen Stimmung bei den über 2.600 Fans. Das lag vor allem an der starken und ziemlich ungastlichen Reaktion ihres Heimteams. Kiels Quartback Logan Schrader hatte mit einem Lauf für den ersten Gäste-Touchdown gesorgt (PAT Thiadric Hansen 42:7). Doch Dresden antwortete mit zwei neuen Touchdowns. Erst Connette mit einem 76 Yard Pass auf Hendrik Hinrichs. Und dann krönte Verteidiger Jonas Gaczek seine Leistung und die der gesamten Monarchs Defense in dem er einen Ball Schraders abfing und zum Touchdown zurück trug. Kurz vor Schluss, es regnete mittlerweile in Strömen, nochmal Punkte für Kiel. Runningback Chris McClendon riss sich auf der Höhe der Mittellinie gefrustet los und lief zum Finalen Touchdown. Endstand 56:14!
Kommende Woche gilt es dann wieder Auswärts, wenn es zum Meister nach Braunschweig geht.
Jörg Dreßler - Dresden Monarchs e.V.
Fans pushen die Jets zum Sieg
Dieses Spiel war definitiv nichts für schwache Nerven. Die Jets holen sich mit einem knappen 21:17-Sieg gegen die Aachen Vampires in letzter Sekunde die nächsten zwei Punkte.

Starke Leistung der Jets-Defense (Foto: Richard Welde)
Freunde des gepflegten Defense-Footballs kamen in der ersten Halbzeit dieser Regionalliga-Partie sicherlich voll auf ihre Kosten. Magere sieben Punkte leuchteten nach zwei Spielvierteln auf der Anzeigetafel - und das auch noch für die Gäste aus Aachen. Die Vampires machten ihrem Teamnamen alle Ehre und saugten der Jets-Offense jegliche Lebensenergie aus.
Zum Glück blieb die Verteidigung um Defense Coordinator Connor McMullen ganz cool. Dabei forderte vor allem der starke Quarterback der Gäste, Tobias Jarmuzek, mit seiner variablen Spielweise alle Aufmerksamkeit.
„Aachens Quarterback war eine ständige Bedrohung auf dem Feld“, sagt McMullen. „Zum Glück konnten wir ihn meist dennoch einigermaßen unter Kontrolle halten.“
So war es auch wieder eine schwache Phase der Jets-Offense und ein vergeigter Punt, der die Kaiserstädter in eine hervorragende Feldposition brachte. Die Gelegenheit ließ sich Jarmuzek nicht entgehen und warf das Ei seinem völlig frei stehenden Wide Receiver Maximilian Sänger in die Arme. Auch den anschließenden Extrapunkt kickte Tobias Jarmuzek selbst.
Nachdem die Jets dann auch noch ein Fieldgoal verschossen und mit einem 0:7-Rückstand in die Pause gingen, kam bei den Zuschauern im Aggerstadion verständlicherweise etwas Unmut auf.
Nach dem Wiederanpfiff dann ein Aufatmen bei den Jets, denn Fullback Niklas Hornen erzielte endlich die ersten Punkte (7:7, PAT Yannick Steger). Die Antwort der Gäste aber folgte prompt. Aachens Quarterback tankte sich in die Endzone zur erneuten 14:7-Führung für die Vampire (PAT Jarmuzek).
Was nun im letzten Spielviertel folgte war ein Football-Krimi der besonderen Art. Zunächst gelang den Jets der Ausgleich, erneut durch das Arbeitspferd Niklas Hornen (14:14, PAT Steger). Aber auch hier fanden die Gäste eine Antwort mit einem Fieldgoal durch den überragenden Tobias Jarmuzek (17:14).
Da nur noch knapp drei Minuten zu spielen waren, sahen die Jets erneut wie der Verlierer der Partie aus. Wenn auch sehr spät, hatte die Offense jedoch nun selbst Blut geleckt und schaltete den Nachbrenner ein. Zudem hielt eine Strafe wegen Passbehinderung gegen Aachen den Drive der Jets am Leben. Troisdorfs Quarterback Jannik Nowak zeigte nun seine läuferischen Qualitäten und setzte damit auch bei seinen Teamkollegen die letzten Kraftreserven frei.
25 Sekunden vor dem Schlusspfiff hatte dann Tight End Thomas Müller den Sieg bringenden Touchdown eigentlich schon sicher, doch der Ball rutschte ihm noch aus den Fingern. Die Fans auf der Tribüne fieberten weiter mit und feuerten ihr Team lautstark an, denn noch waren 20 Sekunden und ein letzter Spielzug übrig.
Die Vampires rechneten wohl mit einem finalen Pass, doch Quarterback Jannik Nowak klemmte sich den Ball selbst unter den Arm und trug ihn unter dem Jubel der Fans und Cheerleader in die Endzone zum 21:14 (PAT Steger).
Das Spiel war aber noch nicht vorbei und mit 15 Sekunden Restspielzeit kamen die Aachener noch einmal an den Ball. Quarterback Tobias Jarmuzek gab die Hoffnung nicht auf und brachte, trotz der lautstarken Defense-Unterstützung der tobenden Jets-Fans auf der Tribüne, der Cheerleader und der Jets-Spieler an der Seitenlinie einen Pass nach dem anderen an den Mann.
Ein letzter Pass landete dann aber in den Armen von Troisdorfs Defense Back Jannik Grützenbach, das Spiel war vorbei und die Fans bedankten sich für den tollen Football-Krimi im Aggerstadion.
„Die Offense ist zum Glück in der zweiten Halbzeit aufgewacht“, sagt Head Coach Andreas Heinen. „Aber ohne die harte Arbeit der Defense und die großartige Unterstützung der Fans auf der Tribüne, hätten wir heute nicht gewonnen. Am Ende kam sicherlich auch ein bisschen Glück dazu. Beide Mannschaften hätten den Sieg verdient gehabt. Ich bin froh, dass wir die zwei Punkte einsacken konnten.“
Das nächste Spiel der Jets findet am Samstag, den 11. Juni 2016, ebenfalls wieder im Aggerstadion statt. Zu Gast sind dann die Solingen Paladins, die an diesem Spieltag überraschend den Tabellenführer aus Köln mit 21:7 schlagen konnten.
Troisdorf Jets vs. Aachen Vampires 21:17 (0:0/0:7/7:7/14:3)
00:07 Pass Sänger (Jarmuzek, 18 Yards, PAT Jarmuzek)
07:07 Lauf Hornen (1 Yard, PAT Steger)
07:14 Lauf Jarmuzek (1 Yard, PAT Jarmuzek)
14:14 Lauf Hornen (5 Yards, PAT Steger)
14:17 Fieldgoal Jarmuzek (23 Yards)
21:17 Lauf Nowak (18 Yards, PAT Steger)
Andreas Heinen - Troisdorf Jets
Vor einer Rekordkulisse von über 3.400 Fans und bei besten Footballwetter im Hildesheimer Friedrich-Ebert Stadion, besiegten die New Yorker Lions im Niedersachsenduell den Aufsteiger in die GFL Nord, die Hildesheim Invaders, klar mit 52:7 (14:0; 14:7; 24:0; 0:0).

DB #29 Lars Steffen - Foto: Fabian Uebe / New Yorker Lions
Das Spiel begann mit dem Kick-Off der Lions durch Jan Hilgenfeldt und dem Return des Hildesheimer Christian Fette bis an die 20 Yard Linie. Von dort startete der Angriff der Invaders um Quarterback Zachary Cavanaugh ihren ersten Offense-Drive, welcher aber bereits nach nur drei Spielzügen von der Braunschweiger Verteidigung beendet wurde. Einen Passversuch von Cavanaugh fing Tissi Robinson ab und trug den Ball über 30 Yards zum 7:0 (PAT T. Goebel) und der ersten Führung für die Lions, zurück in die Endzone der Hildesheimer.
Auch der nächste Drive der Gastgeber führte diese nur bis zur Mittellinie ehe man sich dort per Punt erneut frühzeitig vom Angriffsrecht erneut trennen musste.
New Yorker Lions Quarterback Grant Enders und seine Offense betrat erstmalig an der eigenen 4 Yard Linie das Feld und zeigte dem GFL-Aufsteiger umgehend seine Grenzen auf. Insgesamt neun erfolgreiche Spielzüge hintereinander, davon vier vollständige Pässe von Enders auf seine Receiver Hilgenfeldt und Landi und fünf Läufe durch McCants und Enders selbst, führten die Löwen bis fünf Yards vor die Endzone der Invaders. Von dort vollstreckte Runningback David McCants mit einem weiteren Lauf zum 14:0 (PAT T. Goebel).
Der Angriff der Invaders bemühte sich gegen eine gut eingestellte Verteidigung der Lions um Raumgewinn, schaffte dieses aber lediglich nur über ihren Runningback Reggie Bullock, der sich immer wieder mit kraftvollen Läufen Yard um Yard nach vorne arbeitete, zu realisieren. Doch bereits vor dem erreichen der Mittellinie war erneut Schluss mit dem Vorwärtsdrang und die Invaders mussten abermals zu Beginn des zweiten Spielviertels punten.
In aussichtsreicher Position an der eigenen 40 Yard Linie startete der Angriff der Lions seine nächste Angriffsserie. Mit einem langen Pass von Enders auf Christian Bollmann und einem schönen Lauf von McCants, drangen die Löwen schnell bis tief in die Hälfte der Hausherren vor. Doch beim nächsten Versuch von Grant Enders einen seiner Ballfänger anzuspielen, unterlief dem sonst tadellos spielenden Spielmacher sein einziger Fehler im gesamten Spiel, der unglücklicherweise zu den einzigen Punkte der Hildesheim Invaders führen sollte. Der Pass geriet zu kurz und landetet direkt in den Armen des Invaders Passverteidiger Drew Mac Reynolds, der das Spielgerät über 64 Yards und unter dem Jubel der Hildesheimer Fans und seiner Teamkameraden in die Endzone der Lions zum 14:7 (PAT C. Besser) zurücktrug.
Doch von dem Anschlusstouchdown der Invaders ließen sich die New Yorker Lions nicht beeinflussen und zeigten umgehend bereits im nächsten Drive wer der Herr auf dem Platz ist. Den Hildesheimer Kick-Off returnierte David McCants bis an die 40 Yard Linie. Einem Lauf von Chris Smith zum First Down folgte ein Pass von Enders auf Hilgenfeldt für einen weiteren neuen ersten Versuch tief in der Hälfte der Hildesheimer. Für den erfolgreichen Abschluss zum 21:7 (PAT T. Goebel) sorgte erneut David McCants, dieses Mal mit einem 29 Yard Lauf. Beim folgenden Kick-Off von Jan Hilgenfeldt unterlief dann Invaders Returner Reggie Bullock ein im nachhinein folgenschwerer Fehler. Beim aufnehmen des Balls berührte er mit seinem Knie den Boden und sorgte so dafür das seine Offense an der eigenen drei Yard Linie starten musste.
Beim Versuch sich mit einem kurzen Pass etwas Luft zu verschaffen fand Hildesheims Spielmacher Cavanaugh aber nicht einen seiner Ballfänger, sondern New Yorker Lions Passverteidiger Lars Steffen und somit wechselte in aussichtsreicher Position schneller als gedacht wieder das Angriffsrecht. Dieses Geschenk lies sich die Braunschweiger Offense natürlich nicht nehmen und kurze Zeit später bediente Grant Enders mit einem fünf Yard Pass Jan Hilgenfeldt zum 28:7 in der Endzone der Gastgeber. Es folgte der beste und effektivste Drive der Hildesheim Invaders in der ersten Spielhälfte. Vor allem Reggie Bullock war die treibende Kraft im Angriffsspiel und brachte die Hausherren nahezu im Alleingang bis fünf Yards vor die Endzone der Lions. Doch dort war erneut Schluss mit dem Vorwärtsdrang und man biss sich auf den letzten Metern die Zähne an der Verteidigung der Lions aus. Letztendlich besiegelten Sorie Bayoh und Christopher Cauvet mit einem Sack gegen Zachary Cavanaugh das Schicksal des Angriffs der Gastgeber, welcher erneut ergebnislos das Feld verlassen musste.
Somit ging es mit dem Ergebnis von 28:7 aus Sicht der Lions in die Halbzeitpause.

RB #28 Chris Smith - Foto: Fabian Uebe / New Yorker Lions
Die zweite Halbzeit begann mit dem Kick-Off durch die Hildesheim Invaders und einem ersten Versuch der Lions an der eigenen 15 Yard Linie. Ganze zwei Spielzüge und zwei vollständige Pässe von Enders auf Hilgenfeldt, der letzte davon über 35 Yards und die Braunschweiger erhöhten den Spielstand auf 35:7 (PAT T. Goebel). Die Defense der Löwen sorgte ihrerseits erneut für ein schnelles Aus des Angriffs der Invaders und die Offense der Lions variierte nun nahezu nach belieben. Ein langer Pass von Enders auf Landi, ein Lauf von McCants über 26 Yards und ein weiterer Pass über 19 Yards von Enders auf Landi und Braunschweig erhöhte den Spielstand auf 42:7 (T. Goebel). In der Offense der Hildesheimer klappte nun fast nichts mehr und so war es auch wenig verwunderlich, das der nächste Fehler nicht lange auf sich warten lies.
Zum zweiten Mal an diesem Tag fing Lions Passverteidiger Lars Steffen einen Pass von Zachary Cavanaugh ab und legte damit den Grundstein für weitere Braunschweiger Punkte in Form eines 25 Yard Fieldgoals von Tobias Goebel zum 45:7. Doch damit nicht genug mit Punkten im dritten Spielviertel. Von der eigenen 25 Yard Linie aus starteten die Hausherren ihren nächsten Drive und in Person von Reggie Bullock schien es, als könnten die Inavders zum zweiten Mal punkten. Nahezu das gesamte Feld überbrückte der flinke Ballträger bevor Tissi Robinson ihn kurz vor der Endzone der New Yorker Lions einholen konnte und es schaffte dem US- Amerikaner den Ball aus den Händen zu schlagen. Das freie Spielgerät konnte Löwen Linebacker David Müller sichern. Bei noch wenig verbleibender Spielzeit im dritten Quarter was er jetzt Runningback Chris Smith, der für die nächsten Punkte sorgte. Nach der Ballübergabe vom jetzt als Quarterback für die Lions spielenden Evan Landi hatte es den Anschein, als wenn der niederländische Ballträger den Turbo anwerfen würde. Erst 88 Yards später lies Chris Smith nach Überquerung der Endzonenlinie auf Seiten der Hildesheim Invaders den Ball wieder fallen und sich für den Touchdown zum 52:7 (PAT T. Goebel) feiern.
Mit diesem Spielstand ging es in den letzten und vierten Spielabschnitt. Trotz nun bereits diverser Backups auf Seiten der Lions Defense im Spiel, schaffte es der Angriff der Invaders nicht zu punkten. Aber auch der Angriff der New Yorker Lions blieb im vierten Spielabschnitt punktelos. So bleib es letztendlich in einem tollen Spiel vor toller Kulisse beim klaren und verdienten 52:7 Sieg der New Yorker Lions gegen die Hildesheim Invaders. Für die New Yorker Lions von Head Coach Troy Tomlin steht nun am nächsten Samstag (Kick-Off 18 Uhr, Eintracht-Stadion) das Spitzenduell in der GFL Nord und die Generalprobe für den Eurobowl am 11. Juni, gegen die Dresden Monarchs an.
Scoreboard
07:00 30 Yard Interception Return TD T. Robinson (PAT T. Goebel)
14:00 5 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT T. Goebel)
14:07 64 Yard Interception Return TD D. MacReynolds (C. Besser)
21:07 29 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT T. Goebel)
28:07 5 Yard TD-Pass G. Enders auf J. Hilgenfeldt (PAT T. Goebel)
35:07 35 Yard TD-Pass G. Enders auf J. Hilgenfeldt (PAT T. Goebel)
42:07 19 Yard TD-Pass G. Enders auf E. Landi (PAT T. Goebel)
45:07 25 Yard Fieldgoal T. Goebel
52:07 88 Yard TD-Lauf C. Smith (PAT T. Goebel)
Holger Fricke - New Yorker Lions

Am Sonntag werden die Willicher Footballer bei den Dortmund Giants antreten, die letzte Woche überraschend gegen Mönchengladbach Wolfpack verloren haben. Bis dahin waren sie ungeschlagen auf dem ersten Platz und es ist genau das eingetroffen, was Head Coach Jörg Hintzen zu Saisonbeginn prophezeit hat: "In dieser Liga kann jeder jeden schlagen und genau das zeigt sich nach drei Spieltagen. Und jetzt am Sonntag, da möchten wir auf der Siegerstraße sein!"
Er hat auch allen Grund zuversichtlich zu sein, denn sein standesgemäßer Quarterback, Steffen Breidenbach, ist wieder verfügbar und kann aus den Vollen schöpfen. Leonard Brauckmann, der ihn noch letztes Spiel als Quarterback ersetzt hat, darf wieder zurück in seine Wunschposition als Wide Receiver.
Auch die Defense hat zur alten Stärke aus der letzten Saison zurückgefunden und wird eine maßgebliche Rolle spielen, zum ersten Sieg beizutragen. Beide vorherigen Heimspiele hatte man unglücklich, aber eben verdient verloren. Diesen Sieg möchte man sich nach ihrem Slogan "Earn the Moment" verdienen und hat sich entsprechend gut dafür vorbereitet. Dabei stand nicht nur das physische Training im Vordergrund, sondern auch das taktische per Videoanalysen. Ob das Vorhaben gelingen wird, wird sich zeigen, aber der Druck wird sich sicherlich von Spiel zu Spiel erhöhen. Ein Sieg am Sonntag wäre dafür das perfekte Ventil.
Für die Rookies der U19 geht es derweil zu den "Kreis Heinsberg Bisons" die noch ungeschlagen Tabellenführer sind. Für die Rookies eine perfekte Möglichkeit ein Ausrufezeichen in der Liga zu setzen.
Samet Yilmaz - Schiefbahn Riders
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