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Trotz einer 7:40 Niederlag ein Bonn können die „Men In Blue“ den Klassenerhalt feiern
Das vorletzte Saisonwochenende brachte dann doch bereits vorzeitig die Entscheidung im Kampf um den Klassenerhalt in der GFL2-Nord. Am Sonntagabend hatten die „Men In Blue“ die Gewissheit. Man spielt auch in der kommenden Saison in der GFL2-Nord und kann den eingeschlagenen Weg mit vielen Talenten in der zweithöchsten Liga zu spielen fortsetzen.

Noch vor wenigen Wochen war dieses Szenario kaum vorstellbar, doch das Team der Assindia Cardinals hatte sich zuletzt immer weiter zu steigern gewusst. Zwar waren die Topteams der Liga immer noch einen oder auch zwei Schritte voraus, doch die Gegner, die es zu schlagen galt, inklusive des Überraschungssieges gegen Paderborn, wurden bezwungen. Gerade der überzeugende Erfolg gegen Mitkonkurrent um den Klassenerhalt Bielefeld Bulldogs, öffnete die Tür zum Klassenerhalt. Bielefeld und Ritterhude kassierten am Wochenende ebenfalls Niederlage, so dass das Spiel gegen Bonn eher zu einer Randnotiz wurde.
Die deutliche Niederlage in Bonn interessierte am Ende niemanden mehr. Ritterhude verlor gegen Potsdam mit 21:36 und Bielefeld mit 7:27 gegen Lübeck. Damit sind die Assindia Cardinals auch 2017 wieder in der GFL2-Nord dabei. Das Team lieferte in Bonn ein ausgeglichenes erstes Viertel, geriet dann aber mit 0:19 zur Halbzeit in Rückstand. Toby Nick konnte mit einem Lauf die Cardinals im dritten Viertel auf das Scoreboard bringen, doch mehr als dieser Touchdown plus Extrapunkt sollte am Ende nicht herausspringen. Bonn spielte routiniert und nutze die kleinen Fehler der Cardinals eiskalt aus. Am Ende hieß es 7:40 für Bonn und musste jetzt einen Tag auf das Ergebnis aus Bielefeld warten, denn Ritterhude hatte bereits am Samstag das Spiel nicht gewinnen können. Dabei musste man auch am Sonntag noch lange warten, bis das Ergebnis in Bielefeld klare Konturen annahm. Die Bulldogs führten noch zur Halbzeit mit 7:3, doch in der zweiten Hälfte hatte Lübeck dann das alleinige Sagen. Mit 27:7 entführte das Team aus der Hansestadt den Sieg und die Cardinals durften sich über den Klassenerhalt freuen.
Im letzten Spiel geht es für die „Men in Blue“ am kommenden Sonntag nach Potsdam.
Dirk Unverferth - Essen Assindia Cardinals
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Die Fighting Miners gewinnen 28:26 gegen die Kreis Heinsberg Bisons.

Bei besten sonnigen Wetter begrüßten die Kreis Heinsberg Bison im Hückelhovener Glück-auf-Stadion die Witterschlicker Fighting Miners in ihren neuen blauweißen Auswärts-Trikots erstmalig antraten. In einem spannenden Kampf konnten die Gastgeber mit 22:20 einen knappen Vorsprung in die Halbzeitpause mitnehmen. Runningback und Team Captain Jean-Maurice Stegmeier (Nr. 24) der Bisons entwickelte sich zum Spielmacher. Trotz wiederholter kleiner Verletzungspausen kehrte er immer wieder ins Spiel zurück und setzte die Fighting Miners stark unter Druck. In der zweiten Halbzeit holten sich die Fighting Miners, die mit 50 hoch motivierten und konditionell starken Spielern angereist waren, die Führung und verteidigten diese bis zum Schluss. Somit konnten die Fighting Miners auch das dritte Spiel in Folge für sich entscheiden. „Wir haben heute einen ganz tollen Team- und Kampfgeist der Mannschaft gesehen, der gepaart mit den deutlichen Verbesserungen auf den einzelnen Positionen zum Erfolg geführt hat, daher freuen wir uns auf das kommende Auswärtsspiel gegen die Zweitplatzierten Leverkusenern Tornados am 11. September 2016“ so Head Coach Marco Ruth. Kick-off ist um 15.00 Uhr am Knochenbergsweg.
Fighting Miners - Thomas Funk
Die Fortschritte, die Cheftrainer Michael Wevelsiep im Training zu erkennen glaubte, werden so langsam auch im Spiel sichtbar. Beim sicheren Play-Off Teilnehmer, den Berlin Rebels, unterlag das Team von Wevelsiep zwar mit 6:34 (0:13, 0:14, 3:7, 0:3), aber die Trainer der Panther an der Seitenlinie waren trotzdem zufrieden. „Ja, wir machen tatsächlich Fortschritte in der Defense“ freute sich der Ober-Panther, „aber in der Offense fehlen natürlich Clark und Gates“ ergänzte er. Gemeint waren Spielmacher Clark Evans und Runningback Geremiaha Gates, die die Panther auf dem Rasen nur schwer ersetzen können.

Die Vollsperrung in der Michael Wevelsiep auf seiner Rückreise nach Düsseldorf auf der A105 in der Nähe von Berlin stand, hätte er sich wohl auch auf dem Platz für die Rebels gewünscht, doch schon im ersten Spielviertel herrschte Klarheit, wo der Weg für diese Partie hingehen würde. Berlins Wide Receiver Matthias Wolff und der bullige Amerikaner Larry McCoy sorgten für die 13:0 Führung für die Spreestädter, die bis Mitte der zweiten Halbzeit beim Stand von 34:3 ihre Amerikaner durchspielen ließen. Erst nach dem Pausentee kamen die Raubkatzen noch zu zwei Fieldgoals von Daniel Schuhmacher. „Als Trainer bin ich ja nie wirklich zufrieden, aber eigentlich bin ich doch zufrieden, was meine Jungs heute gemacht haben“ resümierte der neue Defense-Trainer Jörg Mackenthun, „aber es waren noch 1-2 Touchdowns weniger machbar, aber wir reden ja bei den Berlin Rebels über einen Play-Off Teilnehmer“
Den positiven Trend wollen die Panther nun in das letzte Spiel der Saison nächste Woche Samstag zu Hause gegen die Kiel Baltic Hurricanes mitnehmen, bevor es dann zu den Relegationsspielen um den letzten Platz in der GFL 2017 geht. Und besser hätte es der Football-Gott nicht planen können, denn für die Panther geht es gegen den alten Lokalrivalen, die Cologne Crocodiles, die sich nach dem 56:16 gegen die Paderborn Dolphins für die Spiele gegen die Raubkatzen qualifizierten.
Berlin Rebels – Düsseldorf Panther 34:6 (13:0, 14:0, 7:3, 0:3) 100 Zuschauer
6:0 Matthias Wolff, 16-Yard-Pass von Terell Robinson
7:0 Max von Wachsmann, Extrapunkt
13:0 Larry McCoy, 69-Yards-Lauf
19:0 Correll Rambo, 18-Yards-Lauf
20:0 Max von Wachsmann, Extrapunkt
26:0 Larry McCoy, 8-Yards-Pass von Darius Outlaw
27:0 Max von Wachsmann, Extrapunkt
27:3 Daniel Schuhmacher, 19-Yards Fieldgoal
33:3 Max von Wachsmann, 17-Yards-Pass von Darius Outlaw 34:3 Max von Wachsmann, Extrapunkt
34:6 Daniel Schuhmacher, 32-Yards Fieldgoal
Marco Block - Düsseldorf Panther
Chancen auf die Meisterschaft verspielt
Die Spiele der Troisdorf Jets in diesem Jahr sind wahrlich nichts für schwache Nerven. Zwei Punkte fehlten den Troisdorfer Footballern am Ende, die zumindest für einen verdienten Ausgleich gereicht hätten. So gewannen aber die Gäste aus Langenfeld mit 28:26. Während für die Jets damit der Meisterschaftszug abgefahren ist, bleiben die Longhorns als Tabellenführer weiter auf Titelkurs.

Die Jets-Defense wehrte sich tapfer gegen das Langenfelder Laufspiel (Foto: Richard Welde).
Im Vergleich zum Hinspiel, als die Jets bei der 32:7-Niederlage völlig neben der Spur waren, startete das Team von Head Coach Andreas Heinen hochkonzentriert. Nach einem starken Kickoff von Dennis Schwartz hielt die personell ziemlich unterbesetzte Defense der Jets die Langenfelder zunächst in Schach.
Die Offense der Troisdorfer, die in den vergangenen Spielen oft nur träge aus den Startlöchern kam, war ebenfalls gut aufgelegt und sorgte früh für die ersten Punkte im Spiel. Running Back Kai Schollenberg flitzte nach guter Vorarbeit der starken Offense Line in die Endzone der Gäste zur 7:0-Führung (PAT Dennis Schwartz).
Dass auch die Gäste über ein hervorragendes Laufspiel verfügen, ist in der Regionalliga NRW durchaus bekannt. So war es auch kein Wunder, dass die Langenfelder meist über Daniel Berg und Nachwuchstalent René Weile für viel Raumgewinn sorgten. Berg glich dann auch mit einem Lauf über 10 Yards zum 7:7 aus (PAT Marcel Kirchner).
Mit einem Pass von Quarterback Jannik Nowak auf seinen gefährlichsten Wide Receiver Ray Ket gingen die Troisdorfer danach wieder in Führung (14:7, PAT Schwartz).
Die Halbzeitpause war dann für beide Mannschaften dringend nötig, denn die Gluthitze im Aggerstadion sog den Spielern die Energie förmlich aus dem Körper. Den besseren Start erwischten dann die Jets mit einer Interception durch Matthias Berger. Dieser schaffte es nicht ganz zurück bis in die Endzone der Langenfelder, doch sein Teamkollege Niklas Hornen ließ sich nicht lange bitten. 2 Yards zum nächsten Touchdown waren für den bulligen Fullback kein Problem und die Jets gingen mit 20:7 in Führung.
Wie schnell sich das Blatt im American Football wenden kann, zeigten dann die Langenfelder, die mit großen Aufstiegsambitionen an die Agger gereist waren. Einige dicke Patzer der Jets wurden gnadenlos bestraft. Zu routiniert ist das Team des erfahrenen Head Coachs Michael Hap, um sich solche Chancen entgehen zu lassen. So sorgte zunächst Quarterback Carsten Schumacher mit einem Pass auf Florian Zuber für den 14:20-Anschluss, bevor dann Daniel Berg zum 21:20 erhöhte (PAT beide Male Kirchner).
Plötzlich hinten liegend, unterliefen den Jets immer mehr Fehler, während die Longhorns weiter konzentriert blieben. So konnte sich auch der quirlige Running Back René Weile in die Scorerliste zum 28:14 eintragen.
Doch Aufgeben kam für die Jets nicht in Frage und so starteten sie noch einmal eine Aufholjagd, die am Ende zwar nicht für ein Unentschieden reichte, aber dennoch von den Fans im Stadion mit viel Applaus und Anerkennung honoriert wurde. Wide Receiver Max Pütz erzielte zunächst mit einem tollen Catch das 26:28. Bei der anschließenden Two-Point-Conversion kam es jedoch zu einem Missverständnis zwischen Quarterback Nowak und Running Back Kai Schollenberg. Mit größter Anstrengung versuchte Nowak den Ball dennoch in der Endzone der Gäste unterzubringen, wurde aber wenige Zentimeter vor der Goalline gestoppt.
So blieb es am Ende beim 26:28 für die Jets, die damit keine Chance mehr auf den Meistertitel haben.
„Heute haben zwei Teams auf Augenhöhe gegeneinander gespielt“, sagt Head Coach Andreas Heinen. „Die Longhorns waren am Ende ein bisschen cleverer als wir. Auch wenn mir ein Sieg natürlich lieber gewesen wäre, können meine Jungs mit erhobenem Haupt vom Feld gehen. Wer nie aufgibt und so wie in diesem Spiel bis zur letzten Sekunde alles gibt, der darf immer stolz auf sich sein.“
In der kommenden Woche treffen die Troisdorfer Footballer auswärts zum letzten Saisonspiel auf die Aachen Vampires, die nach einer deutlichen 0:26-Niederlage gegen Solingen als Absteiger feststehen. Für die Jets wäre ein Sieg zum Abschluss sicherlich wichtig, auch um sich wenigstens die Vizemeisterschaft zu sichern.
Troisdorf Jets vs. Langenfeld Longhorns 26:28 (7:0/7:7/6:7/6:14)
07:00 Lauf Schollenberg (4 Yards, PAT Schwartz)
07:07 Lauf Berg (10 Yards, PAT Kirchner)
14:07 Pass Ket (Nowak, 23 Yards, PAT Schwartz)
20:07 Lauf Hornen (2 Yards)
20:14 Pass Zuber (Schumacher, 11 Yards, PAT Kirchner)
20:21 Lauf Berg (, 1 Yard, PAT Kirchner)
20:28 Lauf Weile (15 Yards, PAT Kirchner)
26:28 Pass Pütz (Nowak, 12 Yards)
Andreas Heinen - Troisdorf Jets
Bei hochsommerlichen Temperaturen im gut gefüllten Heinz-Steyer Stadion in Dresden trennen sich die New Yorker Lions und die Dresden Monarchs 38:38 (7:6; 14:17; 10:7; 7:8) Unentschieden im Spitzenduell der GFL Gruppe Nord.

Die Defense der Lions hatte einen schweren Tag nicht nur wegen der Hitze (Foto: New Yorker Lions - Fabian Uebe)
Beide Teams zeigten vor allen auf Seiten der Offense phasenweise ein Spiel auf Spitzenniveau. Aber auch Fehler wie Strafen, fallen gelassene Bälle und verpasste Tackles prägten die Partie. In wie fern die hohen Temperaturen auf dem Rasen des Dresdener Heinz-Steyer Stadion dazu bei trugen, bleibt offen, abwegig ist es aber nicht.
Das Spiel begann mit dem Kick-Off der New Yorker Lions durch Jan Hilgenfeldt. Bereits im ersten Drive der Dresden Monarchs bekam die Defense der Lions ein Gespür dafür, was ihnen, besonders durch das Laufspiel der Gastgeber, bevorsteht. Ins besondere der erst vor kurzen nach Dresden zurückgekehrte Runningback Donald Russell, würde die Verteidigung der Lions noch im weiteren Spielverlauf vor Schwierigkeiten stellen. Yard für Yard führte Monarchs Spielmacher Brandon Connette sein Team über das Feld. Besonders eigene Läufe und die über den bereits erwähnten Russell führten die Gastgeber bis an die 16 Yard Linie der Lions. Für die erste Führung der Monarchs zum 0:6 aus Sicht der Lions (PAT vorbei), sorgte die Kombination Connette auf seinen finnischen Ballfänger Micky Kyei aus 16 Yards.
Im direkten Anschluss an die erste Führung der Hausherren folgte der erste Auftritt des Rückkehrers auf der Position des Quarterbacks der New Yorker Lions, Casey Therriault. Dieser Auftritt war gerade einmal einen Spielzug lang, den gleich mit seinem ersten Pass bediente Therriault seinen Ballfänger Niklas Römer mit einem 65 Yard Pass zum 7:6 und der ersten Führung für die Braunschweiger.
Mit diesem Spielstand sollte es auch ins zweite Spielviertel gehen, denn sowohl der Angriff der Monarchs als auch der der New Yorker Lions fand im weiteren Verlauf des ersten Spielabschnitts keine Mittel für weitere Punkte. Auf Seiten der Verteidigung der Braunschweiger konnte sich neben Jacob Schridde auch Durrell Givens mit je einem Quarterback-Sack in der Statistik verewigen. Zudem konnten die Dresdener einen Fieldgoalversuch aus 36 Yards nicht verwandeln.
Das zweite Quarter begann mit einem gut vorgetragenen Drive des Angriffs der Löwen. Nach einem weiteren Punt der Monarchs starteten die Braunschweiger kurz vor der Mittellinie. Ein Lauf über 26 Yards von David McCants, ein weiterer über 17 Yards von Therriault, sowie eine Strafe gegen die Dresdener und der Angriff der Löwen stand zwei Yards vor der Endzone der Monarchs. Casey Therriault vollendete selbst mit einem kurzen Lauf zum 14:6 (PAT T. Goebel). Doch die Goldhelme konterten ihrerseits umgehend um nicht bereits früh den Anschluss zu verlieren. Einen 36 Yard Pass von Connette auf Mike Schallo folgte ein 16 Yard Lauf von Donald Russell und Dresden befand sich in Fieldgoalreichweite. Kicker Florian Finke verkürzte aus 41 Yards auf 14:9. Der Angriff der New Yorker Lions bekam im folgenden Drive etwas Sand im Getriebe und musste nach einem ausgespielten vierten Versuch an der Monarchs 42 Yard Linie das Angriffsrecht punktelos wieder an die Gastgeber abtreten.
Diese Ausgangssituation ließen sich die Monarchs nicht nehmen und schickten erneut Donald Russell ins Rennen, der umgehend mit einem 20 Yard Lauf bis tief in die Hälfte der Löwen eindrang. Es folgte ein 37 Yard Pass von Connette auf seinen zweiten finnischen Ballfänger Sebastien Sagne, den die Defense der Lions knapp vor der eigenen Endzone noch stoppen konnte. Ein paar Spielzüge später war es erneut die Kombination Connette auf Sagne aus zwei Yards Entfernung, die die Monarchs mit 16:14 (PAT F. Kammel) zurück in Führung brachte. Doch damit nicht genug an Punkten im zweiten Spielviertel. Der nächste Drive gehörte wieder den Löwen um Casey Therriault. Pässe von Therriault auf Römer und Bollmann, sowie Läufe von den Runinngbacks McCants und Smith als auch Therriault selbst und erneut klopfte die Offense der Löwen an der Endzone der Gastgeber an. Mit seinem zweiten Touchdown des Tages brachte Therriault mit einem zwei Yard Lauf die Braunschweiger wieder mit 21:16 (PAT T. Göbel) in Führung. Bei noch knapp zwei Minuten Spielzeit bedeutete das aber immer noch nicht das Ende der Punkte im zweiten Viertel. Abermals war es Donald Russell, der mit einem 18 Yard Lauf den Drive der Monarchs ins Rollen brachte. Es folgte ein 14 Yard Lauf von Spielmacher Connette und im Anschluss ein 43 Yard Pass von Connette erneut auf seinen finnischen Receiver Sagne, der mutterseelenallein zum 23:21 für die Monarchs in die Endzone der New Yorker Lions lief. Dieses stellte dann auch den Halbzeitstand dar, da weder die Braunschweiger noch die Dresdener nochmals punkteten. Bemerkenswert aus Sicht der New Yorker Lions war die starke Defenseleistung kurz vor dem Pausenpfiff, als es dem Angriff der Dresden Monarchs nicht gelang, in vier Versuchen aus zwei Yards Entfernung in die Endzone der Löwen zu gelangen.
Nach der Halbzeitpause erhielten die Braunschweiger zuerst die Chance sich die Führung wieder zurück zu erobern. Mit Pässen von Therriault auf Landi, Hilgenfeldt und Bollmann arbeitet sich der Angriff bis vier Yards vor die Endzone der Gastgeber. David McCants holte mit einem vier Yard Lauf zum 28:23
(PAT T. Goebel) die Führung für sein Team zurück. Doch abermals konnten sich die Lions nicht lange über die Führung freuen. Ganze fünf Spielzüge benötigte der Angriff der Sachsen um Brandon Connette, um sich erneut die Führung zurück zu holen. Eingeläutet durch einen langen Lauf von Donald Russell und einer 15 Yard Strafe gegen die New Yorker Lions, folgte erst ein Pass von Connette auf Schallo und abschließend ein 27 Yard Pass von Connette auf Micky Kyei zum 28:30 (PAT F. Kammel) und dem erneuten Führungswechsel. Mit der Führung im Rücken wuchs die Defense der Monarchs nun über sich hinaus und zwang den Angriff der Lions umgehend zum Punt. Doch auch die Braunschweiger Verteidigung stand diesem im nichts nach und bewies erneut ihre Klasse. Zwar gelangten die Goldhelme, trotz eines Sacks durch Mamadou Sy bis an die vier Yard Linie der Löwen, doch nach einem Hit während des Wurfs von Braunschweigs Passverteidiger Benjamin Krahl an Connette, geriet der Passversuch zu kurz und landete in den Armen von Linebacker Simon Bohlmann, der damit das Angriffsrecht für die Lions zurückeroberte. Den folgenden Angriff schlossen die Lions erfolgreich mit einem 30 Yard Fieldgoal durch Tobias Goebel zum 31:30 ab. Vorausgegangen waren zwei Pässe von Therriault auf Hilgenfeldt und einer über 38 Yards auf Bollmann.
Mit dieser knappen Führung für die New Yorker Lions ging es mit zwei Ausrufezeichen der Braunschweiger Defense in Form von Sacks gegen den Dresdener Quarterback durch Mamadou Sy und Patrick Finke und einem Punt der Monarchs ins alles entscheidende vierte Spielviertel. Ein 21 Yard Lauf von McCants und insgesamt 40 Yard Raumgewinn aus Passfängen von Landi und Braunschweig stand abermals kurz vor der Endzone der Gastgeber. Für den Ausbau der Führung zum 38:30 (PAT T. Goebel) sorgte mit seinem dritten Touchdown des Tages erneut Quarterback Casey Therriault mit einem ein Yard Lauf selbst. Nachdem folgenden Kick-Off der Löwen war es abermals Donald Russell, der durch die Abwehrreihen der Lions schnitt wie ein warmes Messer durch die Butter. Nur Tissi Robinson verhinderte schlimmeres durch einen Tackle des US-Amerikaner 10 Yards vor der Endzone der Lions. Trotz der erneuten hervorragenden Ausgangssituation für den Angriff der Sachsen, fanden sie in vier Versuchen keine Möglichkeit die Abwehr der Braunschweiger zu überwinden und mussten sich unverrichteter Dinge vom Ballbesitz trennen. Aber auch der Angriff der New Yorker Lions musste umgehend punten und Dresden bekam den Ball an der Mittelinie wieder zurück. Vorbereitet durch einen Pass über 38 Yards von Connette auf Hinrichs, war es erneut Micky Kyei, der einen 10 Yard Pass von Connette zum 36:38 aus Sicht der Dresdener fing. Der logische folgende Versuch einer Two Point Conversion der Goldhelme führte zum 38:38 nach einem Pass von Connette auf Sagne.
Es folgten wilde letzte zwei Spielminuten in der Gluthitze des Heinz-Steyer Stadions. Zuerst versuchten sich die Löwen daran in Schlagweite zur Dresdener Endzone oder zumindest Fieldgoalreichweite zu gelangen. Was anfänglich gut aussah und in drei neuen First Downs mündete, endete in einem Punt von der eigenen 35 Yard Linie. Dieser war aber dafür von Jan Hilgenfeldt hervorragend ausgeführt, den der ehemalige Spieler der Monarchs, der seit diesem Jahr im Dienste der Lions steht, platzierte den Ball an der drei Yard Linie der Gastgeber. Bei noch knapp einer Minute und keiner Auszeit versuchten die Dresdener sich vergeblich aus der prekären Situation zu befreien und kassierten beinahe noch einen Safety durch die starke Defense der Löwen. Letztendlich mussten man erneut punten und gab den
New Yorker Lions noch einmal bei sechs Sekunden Spielzeit eine Chance.
Ein schneller Pass von Therriault auf Römer und mit auslaufender Uhr erhielten die Lions noch die Möglichkeit durch ein 47 Yard Fieldgoal von Tobias Goebel zum Sieg. Leider ging der Ball aus Sicht der Braunschweiger knapp an den Torstangen vorbei und das 38:38 Unentschieden war besiegelt.
Somit haben die New Yorker Lions noch alle Möglichkeiten mit einem Sieg gegen die Berlin Rebels die Nordmeisterschaft zu gewinnen und sich damit das Heimrecht für die Play-Offs zu sichern.
Es kommt also zu einem echten Finale um die Nordmeisterschaft in der GFL am kommenden Samstag im Eintracht Stadion an der Hamburger Straße in Braunschweig.
Scoreboard
00:06 15 Yard TD-Pass B. Connette auf M. Kyei (PAT nicht gut)
07:06 65 Yard TD-Pass C. Therriault auf N. Römer (PAT T. Goebel)
14:06 1 Yard TD-Lauf C. Therriault (PAT T. Goebel)
14:09 41 Yard Fieldgoal F. Finke
14:16 2 Yard TD-Pass B. Connette auf S. Sagne (PAT F. Kammel)
21:16 1 Yard TD-Lauf C. Therriault (PAT T. Goebel)
21:23 43 Yard TD-Pass B. Connette auf S. Sagne (PAT F. Kammel)
28:23 4 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT T. Goebel)
28:30 27 Yard TD-Pass B. Connette auf M. Kyei (PAT F. Kammel)
31:30 30 Yard Fieldgoal T. Goebel
38:30 1 Yard TD-Lauf C. Therriault (PAT T. Goebel)
38:38 10 Yard TD-Pass B. Connette auf M. Kyei (TPC S. Sagte)
New Yorker Lions - Holger Fricke
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