Seniors
Bei bestem Footballwetter hatte der Remscheid Amboss das Wolfpack aus Mönchengladbach zu Gast. Die Remscheider spielen in 2017 eine Liga über den Gästen, der Regionalliga. Zur Halbzeit stand es 21:12 für den Amboss. In den beiden letzten Quartern konnten die Remscheider den Vorsprung noch auf 42:19 ausbauen.

Score:
1. Quarter
- Remscheid Amboss: Run #9 / Pat nicht gut - 06:00
- Mönchengladbach Wolfpack: Run #19 / Pat nicht gut - 06:06
2. Quarter
- Remscheid Amboss: Pass auf #5 / TPC auf #44 ist gut – 14:06
- Mönchengladbach Wolfpack: Run #19 / TPC nicht gut – 14:12
- Remscheid Amboss: Run #9 / PAT ist gut – 21:12
3. Quarter
- Remscheid Amboss: Run #9 / PAT ist gut – 28:12
- Remscheid Amboss: Run #20 / Pat ist gut – 35:12
- Remscheid Amboss: TD#13 (Fumble Wolfpack) / Pat ist gut 42:12
4.Quarter
- Mönchengladbach Wolfpack: Pass auf #92 /Pat ist gut 42:19
Unsere Bildergalerien zum Spiel:
Nick Jungnitsch (37 Pics)
Oliver Jungnitsch (95 Pics)
Mit einer 19-16 Niederlage und vielen wichtigen Erkenntnissen im Gepäck kehrten die Griffins am gestrigen Sonnabend aus Hamburg zurück. Gegen den Erstligisten der Hamburg Huskies war es den Greifen über den gesamten Spielverlauf gelungen, auf Augenhöhe zu agieren und das Spiel bis zum Ende offen zu halten.

Foto: Gerd Köhler
Auch wenn der Angriff der Hamburger gleich im ersten Ballbesitz punkten konnte, gelang es der Griffins-Verteidigung die 2-Point Conversion zu vereiteln. Dazu kam, dass die Offensive von Coach Kunert unmittelbar zurückschlagen konnte. Quarterback Trent Cummings zeigte ich sich trotz des großen Drucks und vielfacher Blitze der Hamburger Verteidigung sehr souverän und komplettierte einen 32-Yard Pass auf Cortez Barber zum Touchdown. Nach dem erfolgreichen Zusatzpunkt von Henrik Glomm stand es 7-6 für die Greifen. Die nächsten beiden Angriffsbemühungen der Huskies wurden durch die Rostocker Verteidigung in überzeugender Weise gestoppt. Nach Sacks von Defensive End David Schlutow war es zuerst Neuzugang Tari Jones mit einer Interception und dann Stefan „Olle“ Schwarz mit einem eroberten Fumble (frei geschlagen durch Niels Schroedter) welche die Offensive der Greifen, die im gesamten Spiel ohne Ballverlust blieb, wieder in Ballbesitz brachten. Diese konnte sich durch Pässe von Cummings auf Barber und Moddelmog sowie einem schönen Lauf von Engel an die Hamburger Goalline vorarbeiten, wo sie sich aber letztlich mit einem Fieldgoal (Glomm) begnügen musste. Damit konnten die Griffins ihre Führung auf 10-7 ausbauen. Die Hamburger schafften es vor der Pause noch einmal zurückzuschlagen, die 2 -Point Conversion wurde wiederum vereitelt. Pausenstand in einem komplett offenen Spiel 12-10 für die Huskies.
Das dritte Viertel wurde von beiden Defensivreihen dominiert und blieb ohne Punkte. Das Spiel wurde aber zusehends emotionaler, mit vielen Strafen auf beiden Seiten und einer Ejection gegen das Team der Griffins.
Im letzten Viertel wechselten beide Trainer trotz des engen Spielstandes alle Spieler ein. Sowohl Michael Bensch auf Rostocker Seite, als auch der junge Hamburger Quarterback machten ihre Sache dabei sehr gut. Angetrieben von dem jetzt sehr stark aufspielenden Henrik Glomm, der auch selbst für den Touchdown sorgte, und den zahlreichen GRIFFANS, die sich auf den Weg nach Hamburg gemacht hatten, konnten sich die Griffins die Führung zurückerobern und hätten mit einem Punt Return Touchdowns von Herb Whitehurst fast für die Vorentscheidung gesorgt. Letzterer wurde aber aufgrund von Strafen für die Griffins wieder zurück gepfiffen und die Huskies schafften es kurz vor Ende noch einmal zum Endstand von 19-16 zu punkten.
Cheftrainer Kuhfeldt zog folgendes Fazit: „Für uns war dieses Spiel der erhoffte aufschlussreiche Test, in dem mein Team in jeder Hinsicht stark gefordert wurde. Physisch und technisch-taktisch wurde dieser bestanden. Wir haben aber zu viele mentale Fehler gemacht. 170 Straf-Yards machen es schwer, ein Spiel zu gewinnen, egal in welcher Liga. Daran müssen wir unter anderem arbeiten.“
Teammanager Jens Putzier ergänzte: „Ich freue mich über unsere Entwicklung im Vergleich zu Testspiel 1. Und wer hätte noch vor ein paar Jahren gedacht, dass wir mit einem Team aus der GFL so mithalten können. Auch die Unterstützung der fast 100 GrifFANS war fantastisch, das gesamte Team möchte sich bei allen Mitgereisten sehr bedanken!“
Jens Putzier - Rostock Griffins
30 Jahre American Football in Braunschweig und mit bisher insgesamt 11 deutschen Meisterschaften und vier Siegen im Eurobowl erfolgreich wie kein anderes Football Team in Europa, zählen die New Yorker Lions zu den sportlichen Aushängeschildern der Stadt.

Foto: Rolf Daus / New Yorker Lions
Die Anerkennung für diese herausragenden Leistungen erhielt die Mannschaft von Head Coach Troy Tomlin dafür am Freitagnachmittag, im Rahmen einer Feierstunde, in der Dornse des Braunschweiger Altstadtrathaus. Im Beisein von Braunschweigs Oberbürgermeister Ulrich Markurth trug sich das Team des deutschen Rekordmeisters in das Goldene Buch der Stadt ein und erhielt dadurch eine Würdigung der besonderen Art.
Deutlich stolz und für Außenstehende im ungewohnten Outfit, leisteten nacheinander alle anwesenden Trainer und Spieler ihre Unterschrift und hinterließen damit ein Autogramm für die Ewigkeit in dem prestigeträchtigen Buch.
Holger Fricke - New Yorker Lions
Bulldozer gewinnen das Düsseldorfer Football-Derby drei Wochen vor Saisonbeginn 32:0
Das erste Spiel des Jahres wurde deutlich verloren. Nur ein Viertel lang konnten die Panther Prospects im Düsseldorfer Football-Derby mithalten, am Ende kassierte das Perspektivteam des sechsmaligen deutschen Meisters im Testspiel vor 250 Zuschauern in der Kleinen Kampfbahn im Arena-Sportpark eine überdeutliche 0:32 (0:0, 0:12, 0:6, 0:14)-Niederlage gegen die Düsseldorfer Bulldozer.

Allerdings gab selbst der Ex-Panther- und aktuelle Bullies-Headcoach Wolfgang Best zu, dass das Ergebnis letztendlich zu hoch ausfiel. „Ein Viertel lang war es ein Duell auf Augenhöhe. Ich hätte nicht damit gerechnet, dass es nachher so klar würde. Aber ich freue mich natürlich, dass unsere Offense so gut ins Spiel gefunden hat.“ Sein Gegenüber, Prospects-Headcoach Paolo Bizarri, war natürlich über das Ergebnis enttäuscht, aber ansonsten gar nicht so unzufrieden. „Wir wollten allen unseren Spielern, gerade auch den Neulingen, Spielpraxis verschaffen und vieles ausprobieren. Das haben wir getan, da mussten wir mit einer Niederlage, auch in dieser Höhe, rechnen.“
Sein Kollege, Defense Harald Westemeyer sah es ähnlich: „So lange die Jungs aus dem Spiel und ihren Fehlern lernen, hat das Spiel seinen Zweck erfüllt. Hoffentlich sehen das alle als Weckruf und Ansporn, noch mehr und härter zu trainieren, um nicht noch einmal so etwas zu erleben.“ Wirklich war es vor allem in der Panther-Deckung unübersehbar, dass in den vergangenen Wochen die Trainingsbeteiligung, um es gelinde zu sagen, sub-optimal gewesen war. So wurde die Defense der Raubkatzen, nachdem die ersten drei Angriffsserien der Bullies, u.a. durch eine Interception von Christian Müller, gestoppt worden waren, von der Offenseline der ‚Gäste‘ deutlich dominiert.
Vor allem über die Außenseiten erwiesen sich die starken Runningbacks als echte Bulldozer, auch gegen die Option Plays sah die Panther-Abwehr allzu oft überfordert aus. So führte Bullies- (und Ex-Panther-) Spielmacher Sven Dötter, zudem begünstigt durch eine Menge dummer Strafen der Gastgeber, sein Team zu fünf erfolgreichen Drives über das Feld. Trotzdem mahnte Peter Groß-Paaß, jüngste Neuerwerbung im mit Ex-Raubkatzen gespickten Trainerstab der Schwarz-Gelben, den Sieger: „Wir dürfen uns darauf nicht ausruhen und dürfen nicht übersehen, dass wir bis zum Meisterschaftsstart noch eine Menge Arbeit haben.“
Das trifft – natürlich –auch ohne Einschränkungen auf die Prospects zu. Zu den wenigen positiven Aspekten des Derbies gehörte für das Perspektiv-Team, dass das Laufspiel über Thomas Rockel und Dimitrij Wert ebenso wie die Returns von Kevin Bannert schon gut funktionierte. „Wir hätten natürlich auch mehr laufen können“, unterstrich Headcoach Bizarri, „aber dass wir das können, wissen wir ja. Wir wollten eben das probieren, was wir nicht so gut oder auch noch gar nicht können.“ So hatte der neue Panther-Spielmacher Sebastian Tillmann seine besten Szenen, wenn er selbst lief, brachte aber nur fünf Pässe an den Mitspieler. „Die Abstimmung mit den Receivern passte noch gar nicht, aber um das zu üben, haben wir das Testspiel ja gemacht.“
An der Angriffsmisere änderte sich auch im Schlussabschnitt nichts, als Back-up Eric Kempkes die Spielmacherrolle übernahm. „Auf uns warten drei Wochen intensive Arbeit“, kündigte Cheftrainer Bizarri mit Blick auf das Auftaktspiel gegen das letztjährige Verbandsliga-Topteam Kerpen Bears am 30. April (12 Uhr, Arena-Sportpark) an. Vor der Partie erlebte wenigstens seine Frau eine freudige Überraschung: Die gesamte Prospekt-Mannschaft zeigte sich als Kavaliere und überreichten Ines Bizarri zu ihrem Geburtstag langstielige Rosen . . . .
Testspiel: Düsseldorf Panther Prospects – Düsseldorf Bulldozer 0:32 (0:0, 0:12, 0:6, 0:14) - Zuschauer: 250
- 0:6 Nino Lahaye, 13-Yard-Lauf
- 0:12 Asante Kwabena, 41-Yard-Lauf
- 0:18 Asante Kwabena, 1-Yard-Lauf
- 0:25 Patrick Lösche, 1-Yard-Lauf, PAT Sven Dötter
- 0:32 Jerome Torkel, 3-Yard-Lauf, PAT Sven Dötter
Jürgen Nitsch - Düsseldorf Panther
Die Hamburg Huskies sind mit einem Sieg in die neue Saison gestartet. Gegen die Rostock Griffins gewannen die Schlittenhunde im „PSD Bank Nord Bowl“ vor 774 Zuschauern im Hammer Park mit 19:16 gegen den GFL2-Aufsteiger.
Foto: Zelter Media
„Es war das erwartet schwere Spiel“, so Huskies - Head Coach Sean Embree. „Aber wir haben ein Team geschlagen, das seit zwei Jahren nicht verloren hatte. Wir hatten einige gute Plays, die Körpersprache hat mir gefallen und die Tatsache, dass wir bis zum Ende gekämpft haben. Aber wir müssen die negativen Dinge unbedingt abstellen“. Vor allem die vielen Strafen gefielen Embree überhaupt nicht. „Mehr als 100 Yards Strafen – das ist nicht hinnehmbar.“
Matchwinner für die Schlittenhunde war Wide Receiver Maximilian Donalies (21), der die Huskies mit sehenswerten Catches für zwei Touchdowns auf die Siegerstraße brachte. Nach der Pause wechselte Coach Embree munter durch, brachte auf der Quarterback-Position Moritz Maack statt John Uribe. Der 19-jährige Hamburger fügte sich gut ein und erlief einen Touchdown. „Er hat ein gutes Spiel gemacht“, lobte der Coach den jungen Spielmacher. US-Quarterback Uribe war froh über den Sieg, sah aber nach zwei Touchdown-Pässen, aber auch zwei eigenen Ballverlusten selbstkritisch ein: „Da muss mehr von mir kommen. Aber die Saison mit einem Sieg zu beginnen, gibt uns Selbstvertrauen für den GFL-Start“.
Am 22. April empfangen die Huskies zum Auftakt der GFL-Saison die Berlin Adler.
Score der Hamburg Huskies:
- #8 Maximilian Donalies – 12
- #14 Moritz M. Maack - 7
Thomas Köhn - Hamburg Huskies American Sports e.V. Weitere Beiträge …
- Eine Halbzeit lang auf Augenhöhe
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- Berlin Adler kommen zum finalen Testspiel
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