Seniors

Den Meistertitel haben die Gäste bereits in der Tasche und können nun ihren Fokus auf die Aufstiegs-Playoffs zur 2. Bundesliga richten. Bisher hat sich das Team von Head Coach Cevin Conrad keine Blöße gegeben und jedes Saisonspiel überzeugend gewonnen. Leider gehörte dazu auch das Hinspiel gegen die Jets, das mit einem 48:20 deutlich an die Klingenstädter ging.
Für die Jets gilt es, sich zum Saisonende mit einer guten Leistung von ihren Fans zu verabschieden. Der Sprung zurück auf Rang Zwei der Tabelle ist zwar schwierig, aber nicht unmöglich. Am Samstag mit dabei sind auch wieder einige Spieler der 2. Mannschaft, die im letzten Spiel noch ein wenig Regionalliga-Luft schnuppern können, bevor ihre Rückrunde in der Landesliga startet.
„Der Einsatz, den die Prospects-Spieler in der Vorbereitung auf dieses Spiel gezeigt haben, begeistert mich sehr“, sagt Jets-Head Coach Andreas Heinen. „Hier spiegelt sich auch das gute Verhältnis zwischen unseren beiden Herrenmannschaften wieder, das wir uns gemeinsam mit Prospects-Head Coach Udo Volberg in den vergangenen beiden Jahren erarbeitet haben.“
Zum Homecoming Game, also zum letzten Heimspiel der Saison, werden traditionell auch wieder viele ehemalige Spieler, Trainer und Betreuer der Jets im Aggerstadion erwartet. Eine schöne Gelegenheit, um in alten Erinnerungen zu schwelgen und das aktuelle Team der Jets lautstark zu unterstützen.
Vor dem Kickoff dürfen sich die Fans im Stadion auf den Abschluss der „FÖRDER.EI“-Aktion freuen. Mit dieser Kampagne unterstützt der Jets-Hauptsponsor Stadtwerke Troisdorf die Vereine in und um Troisdorf mit insgesamt 20.000 EURO.
Neben den Vertretern aller teilnehmenden Vereine, die noch ein letztes GlücksEi im Wert von 500,- EURO ziehen können, wird auch Stadtwerke-Geschäftsführer Peter Blatzheim im Stadion erwartet. Die Troisdorf Jets freuen sich, dass er ehrenhalber den Cointoss von dem Spiel übernehmen wird.
Andreas Heinen - Troisdorf Jets
Irgendwann musste es wohl mal so sein und dann ging auch gleich alles schief. Nach fünf Siegen in Folge mussten die Griffins eine verdiente 17:35 Heimniederlage einstecken, die sie zum Großteil selbst verschuldeten.

Vor 1102 Zuschauern musste der Kick Off des Spiels aufgrund starker Regenfälle zunächst um 15 Minuten verschoben werden, was leider auch das toll geplante Rahmenprogramm mit Fallschirmsprung und den fantastischen „Les Bummms Boys“ beeinträchtigte beziehungsweise verhinderte.
Den Griffins schien das erst mal nichts auszumachen. Die Defensive eröffnete das Spiel mit einem Stop und die Offensive sorgte unmittelbar mit einem 70 Yard Pass auf Erik Weilandt für die Führung. Diese wurde leider umgehend durch einen fast ebenso langen Pass der Lübecker Offensive ausgeglichen. Selbiges sollte sich noch mehrmals wiederholen. So gut der starke Runningback der Lübecker doch kontrolliert wurde, das Passspiel der Cougars wurde schwach verteidigt, weitere individuelle Fehler führten zu weiteren Punkten für die Gäste. Für wenig Entlastung sorgte leider auch der Angriff der Greifen, der nach dem Blitzstart auf nur 3 First Downs in der ersten Hälfte kam. Mit einem für alle unerwarteten 7:28 Rückstand ging es in die Halbzeitpause. Dementsprechend gestaltete sich die Ansprache der Coaches. Und sie schien Gehör gefunden zu haben. Die Offensive kämpfte sich mit viel Einsatz zu einem Fieldgoal und die Verteidigung sorgte für einen schnellen Stop. Die Greifen spielten nun besser, engagierter, versuchten sich so in das Spiel zurückzukämpfen. Die Defense ließ nur noch einen Touchdown zu und konnte selbst noch einmal den Ball erobern (Birkner) und für einige weitere Stops sorgen. Die Offensive konnte durch einen schönen Touchdown-Fang von Phillip Schumann noch einmal punkten und so zum 17:35 verkürzen. Doch mehr war an diesem Tag für die Männer aus der Hansestadt nicht drin. Die Fehlerquote war über das gesamte Spiel in allen Mannschaftsteilen zu hoch, und die Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte konnte die Lübecker aufgrund ihres deutlichen Vorsprungs nicht mehr gefährden. Trotzdem wurde der gezeigte kämpferische Einsatz des Team vom großartig mitgehenden Publikum mit starkem Applaus honoriert.
So resümierte auch folgerichtig Head Coach Kuhfeldt: „Wir hatten einen sehr intensive Vorbereitung auf dieses Spiel, haben aber unser Leistungsvermögen heute nicht auf den Platz gebracht. Das GrifFANS Publikum war aber absolut famos und hat uns unaufhörlich den Rücken gestärkt. Ungeachtet der absoluten Außenseiterrolle, die wir im Saisonfinale gegen Potsdam einnehmen, erwarte ich allerdings eine deutlich bessere Leistung von unserem eigenen Team.“
Jens Putziger - Rostock Griffins
Die Troisdorf Jets mussten am Sonntag eine weitere Niederlage einstecken. Gegen die Cologne Falcons kam das Team um Head Coach Andreas Heinen nicht über ein 21:23 hinaus.

Jannik Dell (#16) auf dem Weg zu seinem ersten Touchdown für die Jets Seniors (Foto: Richard Welde).
Noch am Sonntagvormittag ereilte die Jets-Coaches die Hiobsbotschaft, dass der bei weitem stärkste Running Back der Troisdorfer Footballer, Philipp „Pepe“ Bürling, grippebedingt nicht spielen können würde. „Das hat unseren Gameplan komplett auf dem Kopf gestellt“, so Head Coach Heinen. „Mit einem soliden Laufspiel wollten wir unserem neuen Quarterback Sicherheit geben, damit er in Ruhe ins Spiel finden kann.“
Starting-Quarterback Jannik Nowak wird die Jets für ein halbes Jahr verlassen und ein Auslandssemester in den USA absolvieren. Daher übernahm Jan Manns dessen Aufgaben gegen Köln und er wird sein Team auch gegen Solingen anführen. „Jan hat uns alle sehr beeindruckt“, sagt Quarterback-Coach Klaus Zettelmeier. „Er hat sich ohne zu zögern der Herausforderung gestellt und das mit nur drei Wochen Training.“
Verständlicherweise agierte der 22-Jährige, der im bisherigen Verlauf der Saison im Defense Backfield eingesetzt wurde und hier mit starken Aktionen überzeugte, etwas nervös. Im ersten Drive landete ein Passversuch in den Armen von Lukas Nikolini auf Seiten der Kölner, der aus der Situation zu allem Überfluss auch noch direkt den ersten Touchdown für die Gastgeber erzielen konnte (7:0, PAT Sebastian Mußmann).
Kaum wieder auf dem Feld folgte Interception Nummer zwei für die Jets und auch hier nutzten die Falcons ihre Chance. Leroy Stryewski schnappte sich einen Pass von Quarterback Jan Eisenbraun zum 14:0 (PAT Mußmann).
Während die Jets-Defense zwischenzeitlich immer stärker wurde, gelang der Offense nur wenig. Erst im zweiten Quarter kamen die Troisdorfer langsam in Schwung, doch auch hier beendete wieder ein Ballverlust die Bemühungen der Jets. Im Gegenzug punkteten die Kölner mit einem Fieldgoal durch Jan Eisenbraun aus 30 Yards Entfernung zum 17:0-Halbzeitstand.
Nach der Halbzeit waren es zunächst wieder die Falcons, die ihr Punktekonto auf 23:0 hochschrauben konnten. Nachdem der Spielzug schon fast von der Jets-Defense gestoppt war, wühlte sich Quarterback Jan Eisenbraun in die Endzone der Troisdorfer.
„Wir Coaches haben uns danach an der Sideline gleich zwei dicke Raumstrafen wegen Meckerns eingefangen“, so Heinen. „Unser Protest gegen zwei Schiedsrichter-Entscheidungen war wohl etwas zu vehement. Das war schon ziemlich dämlich, aber irgendwo musste der Frust offenbar hin.“
Tatsächlich war dies aber auch eine Art Weckruf für die Mannschaft, denn auf einmal kamen die Jets ins Rollen und Linebacker Kasper Bongaerts sicherte zunächst einen Fumble der Falcons. Während nun auch Neu-Quarterback Jan Manns immer souveräner auf dem Platz agierte und sogar mit einigen sehenswerten Läufen auf sich aufmerksam machte, spielten sich zwei weitere Neulinge in den Vordergrund.
Die beiden Running Backs Nino Pasqualino und Jannik Dell durften sich nach starken Leistungen erstmals in die Scorerliste bei den Jets eintragen. Pasqualino, der eigentlich für die 2. Herrenmannschaft der Jets spielt, nutzte die Gelegenheit für eine Partie bei den Seniors und präsentierte sich mit beeindruckenden Läufen. Gleiches gilt für U19-Eigengewächs Jannik Dell, der nach fast einem Jahr Football-Pause erst seit drei Wochen bei den Herren mittrainiert.
Nach dem 13:23-Anschluss versuchten die Jets einen Onside-Kick und überraschten die Falcons damit erfolgreich. Anschließend ließ es sich Routinier Niklas Hornen ebenfalls nicht nehmen, für sein Team zu Punkten. Zwei Zähler trug Tight End Martin Röhrig mit einer erfolgreichen Two-Point-Conversion zum Ergebnis bei (21:23).
Ein weiterer Onside-Kick klappte dann aber nicht und die Falcons konnten die Uhr entspannt zum Sieg herunterticken lassen.
„Zum einen ärgert es mich, dass wir erst so spät aufgewacht sind, zum anderen bin aber auch froh über die starke Aufholjagd. Keiner der Spieler hat sich aufgegeben, sondern bis zum Ende alles gegeben. So geht Football!“
Am kommenden Samstag erwarten die Troisdorf Jets die Solingen Paladins im Aggerstadion. Gegen die Klingenstädter, die bereits als Meister der Regionalliga NRW feststehen, wollen die Jets noch einmal alles für einen versöhnlichen Saisonabschluss geben.
Mit einem ungefährdeten 41:13 (13:0; 21:0: 7:7; 0:6) Sieg vor knapp 2.800 Zuschauern im heimischen Eintracht-Stadion in Braunschweig gegen die Hildesheim Invaders, sichern sich die New Yorker Lions von Head Coach Troy Tomlin ihre fünfte Nordmeisterschaft in Folge und können damit bereits jetzt frühzeitig mit den Planungen für die Play-Offs beginnen.

Jabari Johnson und sein 50. Touchdown für die Lions (Foto: Fabian Uebe / New Yorker Lions)
Garant für den Sieg auf Seiten der Lions waren dabei neben Runningback David McCants und dem wieder genesenen Nathaniel Morris im Angriff, auch die gesamte Verteidigung der Löwenstädter, die durch Defense Koordinator Dave Likins erneut nahezu perfekt auf den Gegner eingestimmt war. So waren McCants und Morris in der Offense der Braunschweiger alleine für einen Raumgewinn von über 300 Yards verantwortlich und die Verteidigung konnte u.a. drei Mal den Ball des gegnerischen Spielmachers abfangen
und durch Jonathon Rollins sogar einen bis in die Endzone des Gegners zum Touchdown zurücktragen. Das Spiel begann mit dem Kick-Off der Hausherren in Person von Tom van Duijn. Nach einem Return von Christian Fette begannen die Hildesheim Invaders ihren ersten Drive des Spiels an der eigenen 28 Yard Linie, mussten sich aber schnell der starken Verteidigung Braunschweigs geschlagen geben und sich per Punt vom Angriffsrecht trennen. Der Angriff der Lions um Quarterback Casey Therriault machte seine Sache deutlich besser und marschierte schnurstracks Richtung Invaders Endzone. Zwei First Downs durch David McCants und Passfänge von Nathaniel Morris, Nils Gehrke und Christian Bollmann und die Lions standen erstmalig dicht vor der Hildesheimer Endzone. Zwei Spielzüge später war es Nathaniel Morris überlassen, nach einem sechs Yard Pass von Therriault, sein Team erstmalig mit 6:0 (PAT nicht gut) in Führung zu bringen.
Der Ausbau der Führung für die Löwen geschah dann umgehend bereits einen Angriffsspielzug der Gäste aus Hildesheim später. Einen Passversuch von Quarterback Zachary Cavanaugh fing Jonathon Rollins ab und trug die Interception über 20 Yards zum 13:0 (PAT T. van Duijn) zurück in die Endzone der Gäste. Auch der nächste Drive der Hildesheimer Offense gestaltete sich schwierig. Zwar fing man gut an und arbeitete sich bis an die 13 Yard Linie der Braunschweiger vor, doch hatte im Anschluss der finnische Linebacker der Gastgeber, Roni Salonen, etwas dagegen das mehr für die Gäste heraus sprang.
Bei einem eigenen Lauf verlor Invaders Spielmacher Cavanaugh den Ball und das freie Spielgerät sicherte Salonen im Anschluss für seine Farben. Leider konnten die New Yorker Lions kein Kapital aus den Ballverlust der Invaders schlagen und man musste punten. Die Hildesheim Invaders wechselten nun auf der Position des Spielmachers Zachary Cavanaugh gegen seinen Landsmann Paul Nelson Hughes aus, doch auch der machte umgehend seine Bekanntschaft mit der Braunschweiger Verteidigung. Erneut war es Roni Salonen der etwas gegen einen Raumgewinn der Gäste einzuwenden hatte und den allerersten Passversuch von Hughes tief in der Hildesheimer Spielfeldhälfte abfing.
Nur zwei Spielzüge später erhöhte David McCants mit einem ein Yard Lauf die Führung der Lions auf 20:0 (PAT T. van Duijn) mit dem ersten Spielzug des zweiten Spielviertels. Auch im weiteren Verlauf des zweiten Spielabschnitts konnten die Hildesheim Invaders auf beiden Seiten des Balls kein passendes Mittel gegen die überlegenden New Yorker Lions finden. So mussten die Gäste sich immer wieder via Punt schnell vom eigenen Angriffsrecht trennen bzw. in der Verteidigung weitere zwei Touchdowns bis zur Halbzeit hinnehmen.
Das 27:0 (PAT T. van Duijn) aus Sicht der Gastgeber bereiteten erneut Nathaniel Morris und David McCants mit Passfängen und Läufen vor und Christian Bollmann vollstreckte zum Score nach einem neun Yard Pass von Casey Therriault. Ähnlich auch beim 34:0 (PAT T. van Duijn), abermals waren Morris und McCants die Wegbereiter zum Touchdown, den letztendlich Nathaniel Morris, selbst nach einem wunderschönen Pass über 40 Yards von Therriault, erzielte. Dieser Spielstand war auch gleichbedeutend mit dem Halbzeitstand.
Nach der Pause nahmen die Gastgeber etwas das Tempo aus dem Spiel und gaben dadurch den Hildesheim Invaders ein wenig mehr ins Spiel finden.
Doch die ersten Punkte in Quarter drei erzielten wieder die Braunschweiger, dieses Mal in Person von Runningback und mittlerweile Urgestein der Löwen, Jabari Johnson.
Mit zwei eigenen Läufen über 12 und 23 Yards sowie einen 38 Yard Pass von Therriault auf Morris, arbeitete man sich bis an die Hildesheimer neun Yard Linie voran. Nach einer Strafe gegen die Invaders überbrückte Johnson im nächsten Versuch die verbleibenden zwei Yards zum 41:0
(PAT T. van Duijn) und baute damit nicht nur die Führung für seine Mannschaft weiter aus, sondern erzielte seinen insgesamt 50. Touchdown im Jersey der Braunschweiger Footballer.
Zwar war die Partie bereits zur Mitte des dritten Spielabschnitts entschieden, doch ganz kampflos aufgeben wollten die Hildesheim Invaders dann doch nicht.
Besondern Quarterback Paul Hughes und sein Receiver Paul Bogdann fanden nun immer wieder Lücken in der Verteidigung und nutzen diese zu ihren Gunsten aus. So erzielte Bogdann, nach einem 29 Yard Pass von Hughes, den Anschluss zum 41:7 (PAT P. Jung) im dritten Spielviertel und das Endergebnis zum 41:13, stellte Invaders Runningback Phillip Gamble, nach einem sieben Yard Pass von Hughes, kurz vor Ende der Partie im vierten und letzten Spielviertel her.
Zwei Spiele stehen nun noch in der regulären Saison auf dem Plan, wobei es dabei nächsten Sonntag (27.8) zum Auswärtsspiel nach Köln zu den Cologne Crocodiles geht und eine Woche später, am Samstag dem 2. September im heimischen Eintracht-Stadion, die Berlin Adler zu Gast sein werden. Die Play-Offs beginnen dann am 16. September mit dem Play-Off Viertelfinale gegen den vierten der GFL Süd.
Scoreboard
Deutsche Meisterschaft der American Football U19 in Ostwestfalen: Am 26. August 2017 findet in Paderborn der Junior Bowl 2017 statt. Das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft im American Football der Altersklasse U19 wird zwischen den Düsseldorf Panther und den Paderborn Dolphins ausgetragen. Damit sind die Paderborner nicht nur Gastgeber für dieses außergewöhnliche Event, sondern stehen ebenfalls im Finale. Für Dolphins Präsident ein Traumfinale welches im Hermann-Löns-Stadion passend gefeiert warden soll.

Der Junior Bowl 36 findet am 26. August 2017 in Paderborn statt. Die Paderborn Dolphins sind 2017 Jahr nicht nur Gastgeber, sondern haben sich ebenfalls für das Endspiel qualifiziert.
Der Präsident der Paderborn Dolphins David Schmidtmann freut sich sehr, dass die Paderborn Dolphins bei der Bewerbung um den Austragungsort den Zuschlag erhalten haben: "Wir sind unglaublich glücklich über die Entscheidung des Verbandes." Nachdem sich Schmidtmanns Team für das Endspiel qualifiziert, wurde die Freude noch einmal potenziert. Schmidtmann dazu: "Ein Traumfinale für die Dolphins und Paderborn. Das Endspiel im heimischen Hermann-Löns-Stadion ist noch mehr Motivation für das Team sich auf das Finale vorzubereiten und zugleich ein tolles Ereignis für die Dolphins!"
Bürgermeister Michael Dreier äußerte sich ebenfalls erfreut, dass Paderborn erneut seine Stärke als Sportstadt unter Beweis stellt. "Die Stadt Paderborn ist ein Zentrum des Breiten- und Spitzensports. Verschiedene Vereine sind auf höchstem nationalen und internationalen Niveau etabliert. Dazu passt es gut, dass auch der American Football ein solches Veranstaltungshighlight bietet und somit zu der Vielseitigkeit unserer Sportstadt Paderborn beiträgt", sagte der Stadtvorsteher in seinem Grußwort.
Am Veranstaltungstag erwarten die Dolphins Besucher aus dem gesamten Bundesgebiet. Aus diesem Grund bietet der Junior Bowl nicht nur attraktiven Sport, sondern ebenfalls ein buntes Rahmenprogramm. Schon zwei Stunden vor dem Spielbeginn öffnet das Hermann-Löns-Stadion die Tore und bietet den Besuchern verschiedene Attraktionen. Neben Hüpfburg, Ballurfanlage und anderen Spiel-Attraktionen sorgt die Bremer Live-Band Fool's Agony für musikalische Untermalung. Ebenfalls ist Schmidtmann wichtig, dass der Junior Bowl auch eine Begegnung mit dem American Football ist. "Die Veranstaltung ist neben dem German Bowl das größte American Football Ereignis in Deutschland. Der Austausch mit Fans, Besuchern und der American Football Szene ist an diesem Tag eine tolle Chance mehr über den American Football zu erfahren. Viele Besucher reisen aus dem gesamten Bundesgebiet an um das Endspiel zu besuchen", so Schmidtmann.
Der Präsident des American Football Verbandes Deutschlands, Robert Huber, betonte vor allem wie wichtig die Nachwuchsarbeit für den Verband ist: "In Deutschland sind inzwischen mehr als 55.000 Menschen Mitglieder in Football-Vereinen. Dieses verdanken wir vielen helfenden Händen besonders in den Jugendabteilungen unserer Clubs. Das Engagement für den Nachwuchs ist eine der tragenden Säulen, mit der der Sport seinen Stellenwert in der Gesellschaft rechtfertigt. Und American Football ist vor allem dank der Jugendarbeit in unserem Verband ein hoch geschätztes Mitglied der deutschen Sportfamilie geworden."
Das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft im American Football kann sich auch sportlich sehen lassen. Die Düsseldorf Panther setzten sich in den Play-offs souverän gegen ihre Gegner durch. Die Hamburg Huskies und der Süd-Meister, die Schwäbisch Hall Unicorns, wurden zu Null besiegt. Die Paderborn Dolphins mussten zwei Mal auswärts antreten. Gegen die Berlin Adler und die Wiesbaden Phantoms gelang der Einzug in das Endspiel. Beide Mannschaften zeigten dabei, dass sie sowohl in der Defensive als auch der Offensive ein Spiel gestalten können.
Es wird sicherlich kein high scoring game, denn die beiden besten Verteidigungsreihen der GFL J stehen auf dem Feld. Die Offensive der Teams konnten ebenfalls überzeugen, doch gerade in der Verteidigung zeigten beide Mannschaften, dass sie überragend abliefern können. Das anstehende Duell wird daher mit Spannung erwartet, denn schon in der GFL Juniors Saison trafen die Teams aufeinander. Einmal setzten sich die Düsseldorfer durch, einmal die Dolphins. Statistisch ein Unentschieden.
Die Paderborn Dolphins freuen sich, wenn viele Besucher das Endspiel besuchen. „Das ostwestfälische Paderborn ist aufgrund der geographischen Lage sehr gut zu erreichen. Mit dem Hermann-Löns-Stadion haben wir zugleich eine Austragungsstätte, die seitens der Infrastruktur und der Spielfläche eine optimale American Football Atmosphäre zulassen. Wir werden ein tolles Event organisieren, bei dem alle Fans und Unterstützer einen unvergesslichen Tag erleben“, verspricht Schmidtmann.
Zeitplan Junior Bowl 2017
- Moderiert durch Harold M McMillan (https://www.juniorbowl2017.de/wer-ist-beim-junior-bowl-dabei-heute-mit-harold-m-mcmillan/)
- Musikalische Begleitung Fool’s Agony (https://www.juniorbowl2017.de/wer-ist-beim-junior-bowl-dabei-heute-mit-fools-agony/)
- Hüpfburg, Kampf der Gladiatoren, Kinderschminken, Hau den Lukas
- Ballwurfanlage der New Yorker Lions
- Formel 1 Simulator
- First Down Bonzo mit American Football Equipment
- Sofa und Sitzgelegenheiten der Firma Johannknecht
- Getränkestände, Kaffee, Kuchen, Bratwurst, Pommes, Burger etc.
Weitere Beiträge …
- Duell der Hansestädte zum OSPA- GAMEDAY – es geht um viel
- Das Saisonende naht und die Jets wollen einen versöhnlichen Abschluss
- Erste Punkte und neuer Sportdirektor für die Huskies
- Berlin Adler chancenlos gegen den “zweiten Anzug“ der Lions
- Huskies zum Kellerduell nach Hildesheim
- Griffins mit fünftem Sieg in Folge
- Huskies verlieren nach großem Kampf in Dresden
- Huskies starten in Dresden in den Saisonendspurt
- Assindia Cardinals vor hohe Hürde in Düsseldorf
- Griffins gegen Bonn zurück in Warnemünde
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