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In einem von Höchstspannung nicht zu überbietenden Play-Off Halbfinalspiel, besiegen die New Yorker Lions im heimischen Eintracht Stadion, das Team der Samsung Frankfurt Universe mit 23:21 (6:0; 3:0;7:0; 7:21) äußert knapp und ziehen damit zum fünften Mal in Folge in den German Bowl ein. Fast 5.000 begeisterte Fans aus Braunschweig und Frankfurt sahen dabei ein Spiel, in dem die Gäste aus der Main-Metropole im vierten und letzten Quarter beinahe noch die Überraschung geschafft und das Team der Lions am Rande einer Niederlage hatten.

Foto: Fabian Uebe
Das Spiel begann mit dem Kick-Off der Samsung Frankfurt Universe durch ihren Kicker / Wide Receiver André Feuerherdt und dem Return durch Lions Ballfänger Nathaniel Morris bis an die eigene 44 Yard Linie. Doch bis auf zwei Läufe von David McCants und einem Pass von C. Therriault auf J. Hilgenfeldt über 12 Yards, sprang für den Angriff der Gastgeber nicht viel heraus und auch der Versuch eines Trickspielzugs beim Punt durch Hilgenfeldt, schlug fehl. Somit erhielten die Gäste erstmalig das Angriffsrecht nahe der Mittelinie, mussten sich aber ihrerseits ebenfalls wieder nach kurzer Zeit via Punt vom Ball trennen.
Der folgende Drive der Löwen begann an der eigenen ein Yard Linie und die Offense der Braunschweiger sollte es schaffen, das Spielgerät Yard um Yard voran zu bringen. Sei es mit Pässen von Casey Therriault auf Christian Bollmann, Niklas Römer, Jan Hilgenfeldt oder Nathaniel Morris oder aber mit Läufen von David McCants und Maximilian Merwarth, der Angriff der Gastgeber ließ sich nicht aufhalten. So war es schließlich dem Fullback der Lions M. Merwarth, mit einem ein Yard Lauf überlassen, seine Farben mit 6:0 (PAT nicht gut) in Führung zu bringen. Mit diesem Spielstand wechselten beide Teams erstmalig die Seiten.
Die Gäste aus Frankfurt bemühten sich auch in ihrem zweiten Drive des Tages um Raumgewinn gegen Braunschweigs starke Verteidigung, doch bis auf Runningback Silas Nacita vermochte niemand bis zu diesem Zeitpunkt, Raumgewinn zu erzielen. Im Gegenteil, Löwen Linebacker Jacob Schridde konnte Frankfurts Spielmacher Jaleel Awini für Raumverlust zu Boden bringen und somit die Universe erneut zum Punt zwingen. Die daraus resultierende gute Ausgangssituation nach einem Return von Jonathon Rollins bis tief in die Hälfte der Frankfurter, vermochten die Hausherren aber nicht umzusetzen und scheiterten letztendlich an einem 23 Yard Fieldgoalversuch von T. Goebel, der am Tor vorbeiging. Braunschweigs Defense konnte abermals den Angriff der Frankfurter in Schach halten und gaben ihren Angriff kurz vor der Halbzeitpause die Chance, noch einmal zu scoren. Mit Jabari Johnson, der mittlerweile für den mit einer Verletzung ausgeschiedenen McCants auf der Position des Runningback aktiv war und N. Römer sowie N. Morris, brachten drei Aktivposten des Braunschweiger Angriffs ihr Team abermals in Reichweite für ein Fieldgoal. Nahezu mit dem Abpfiff zur Halbzeit traf dann Kicker T. Goebel aus 39 Yards Entfernung sicher zum 9:0 Zwischenstand aus Sicht der New Yorker Lions.
Auch nach der Halbzeit verlief die Begegnung im dritten Spielabschnitt so, wie die ersten beiden geendet hatten. Die Verteidigung der Löwen hatte den Angriff der Frankfurter nach wie vor unter Kontrolle und ließ keinerlei Punkte zu. Dagegen kontrollierte die Offense der Braunschweiger die Uhr und das Spielgeschehen. So konnte Jabari Johnson immer wieder mit seinen Läufen First Down um First Down vorbereiten, welche schlussendlich von den Receivern wie Römer, Bollmann und Hilgenfeldt, nach Pässen von Therriault, erreicht wurden. Für das viel umjubelte 16:0 war dann Jabari Johnson mit einem 5 Yard Lauf (PAT T. Goebel) verantwortlich und krönte damit seine hervorragende Leistung als Ersatz von D. McCants. Was dann zu Beginn des vierten und letzten Spielviertels begann, glich einem offenen Schlagabtausch mit deutlichen Vorteilen auf Seiten der Gäste der Samsung Frankfurt Universe. Trotz immensen Drucks in Person von Jacob Schridde und Roni Salonen, konnte Frankfurts Spielmacher Jaleel Awini immer wieder Anspielstationen finden oder selbst einige Yards Raumgewinn erzielen. Den Anschlusstouchdown zum 16:7 (PAT A. Feuerherdt) erzielte Jannik Markgraf, nach 32 Yard Pass von Awini. Dieser Touchdown der Gäste aus Frankfurt sollte der Auftakt zu einem turbulenten Schlussviertel sein, in dem die Universe die Lions an den Rande einer Niederlage bringen sollten. Nach einem weiteren Punt der New Yorker Lions, führte Universe Spielmacher Awini mit zwei schönen Pässen auf Nacita und Giron Jansa sowie einem eigenen Lauf in einem ausgespielten vierten Versuch, bis an Braunschweigs 33 Yard Linie. Von dort war es S. Nacita überlassen nach einem kurzen Pass von Awini sich durch nahezu die gesamte Braunschweiger Abwehr zum 16:14 (PAT A. Feuerherdt) zu tänzeln.
Doch die New Yorker Lions um Quarterback Casey Therriault konterten umgehend und brauchten nur ganze zwei Spielzüge, um den alten Abstand wieder herzustellen. Zu erst war es ein Pass von Therriault auf Bollmann, dem ein präziser Wurf über 57 Yards des Spielmachers auf Morris zum 23:14 (PAT T. Goebel) folgte. Bei noch etwa fünf Minuten verbleiender Spielzeit und neun Punkten Rückstand musste das Team der Samsung Frankfurt Universe von Head Coach Markus Grahn nun noch unbedingt zwei Mal punkten (ein Touchdown, ein Fieldgoal) , um das Match zu drehen. Erneut setzte die Braunschweiger Verteidigung den Frankfurter Quarterback extrem unter Druck, schaffte es aber letztendlich nicht, ihn vollständig zu stoppen. So kam es, das Awini aus großer Not den freistehenden David Giron Jansa mit einem Pass über 78 Yards zum 23:21 (PAT A. Feuerherdt) Touchdown bediente und damit das Spiel weiterhin offen hielt.
Frankfurt versuchte mit einem Onside Kick schnell wieder den Ballbesitz zurückzuerobern, scheiterte aber am Special Team in Person von Jacob Schridde, der den Kick für die New Yorker Lions sicherte. Weiterhin waren mit annähernd 3:30 Minuten Spielzeit viel Zeit auf der Spieluhr, welche die Gäste aus Frankfurt nochmals in Ballbesitz bringen konnte und nach einem Tackle für Raumverlust von Universe Defense Line Spieler Simon Gavanda gegen Therriault, war es dann auch schnell soweit. Doch hatte die Universe dieses mal die Rechnung ohne die, von den Fans lautstark unterstütze, Verteidigung der New Yorker Lions gemacht.
Ein unvollständiger Pass, ein Sack von Jonathon Rollins und Roni Salonen, als auch ein abgewehrter Pass von Tim Unger zwangen die Frankfurter dazu, auch noch ihren vierten Versuch und damit letzte mögliche Chance zum Sieg, auszuspielen.Diesen vierten und letzten Versuch vereitelte schließlich New Yorker Lions Spieler Jonathon Rollins mit einem weiteren abgewehrten Ball und hielt somit den Sieg der New Yorker Lions und damit fünften Einzug in den German Bowl in Folge, fest.
Am 7. Oktober kommt es nun im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn Sportpark zum vierten Aufeinandertreffen in Folge zwischen den New Yorker Lions als Titelverteidiger und den Schwäbisch Hall Unicorns als Herausforderer im German Bowl XXXIX, welche das zweite Halbfinale deutlich mit 33:11 zu Hause gegen die Kiel Baltic Hurricanes gewinnen konnten.
16:00 5 Yard TD-Lauf J. Johnson (PAT T. Goebel) 5 Yard TD-Lauf J. Johnson (PAT T. Goebel)
16:07 32 Yard TD-Pass J. Awini (PAT A. Feuerherdt) 32 Yard TD-Pass J. Awini (PAT A. Feuerherdt)
16:14 33 Yard TD-Pass J. Awini auf S. Nacita (PAT A. Feuerherdt) 33 Yard TD-Pass J. Awini auf S. Nacita (PAT A. Feuerherdt)
23:14 57 Yard TD-Pass C. Therriault auf N. Morris (PAT T. Goebel) 57 Yard TD-Pass C. Therriault auf N. Morris (PAT T. Goebel)
23:21 78 Yard TD-Pass J. Awini auf D. Giron Jansa (PAT A. Feuerherdt) 78 Yard TD-Pass J. Awini auf D. Giron Jansa (PAT A. Feuerherdt)
Die Zweitliga-Footballer der Lübeck Cougars und André Schleemann gehen in Zukunft getrennte Wege: Der 49-Jährige hat seinen Vertrag als Head Coach nach der abgelaufenen Spielzeit aus persönlichen Gründen nicht verlängert.

Foto: Bjarne Almstedt
"Die Entscheidung ist mir nicht leicht gefallen. Aber dieses Mal hat der Kopf über das Herz gesiegt", sagte der bei Kiel lebende Schleemann, dem unter anderem die Zeit im Auto, um zum Training und zu den Spielen zu fahren, zu viel wurde. "Ich habe bei den Cougars viele tolle Menschen kennengelernt, die alles für den Verein geben. Leider konnten wir denen sportlich nicht das zurückgeben, was sie verdienen. Der Club wird mir aber immer in guter Erinnerung bleiben", so Schleemann. Auch Receiver-Coach Jan Langowski, mit dem Schleemann eine Fahrgemeinschaft gebildet hatte, wird sein Amt aufgeben.
Darüber hinaus soll die Trainer-Crew aber weitgehend zusammenbleiben. Wer auf Schleemann als Cheftrainer folgt, ist allerdings noch unklar. Die Vereinsführung ist mit mehreren Kandidaten im Gespräch. Eine Entscheidung soll in den nächsten Wochen fallen.
Schleemann war im September 2016 in einer schwierigen Situation nach der vierjährigen Robinson-Ära als Chetrainer verpflichtet worden. Nach einer schlechten ersten Saisonhälfte konnte der ehemalige Linebacker der Kiel Baltic Hurricanes durch ein furiose Aufholjagd mit dem Team am letzten Spieltag aber doch noch den kaum mehr für möglich gehaltenen Klassenerhalt feiern. Schleemann war der zehnte Head Coach in der 30-jährigen Clubgeschichte der Cougars und holte vier Siege und ein Unentschieden in 14 Saisonspielen.
Jan Wulf - Lübeck Cougars
Nach der langen Sommerpause und das durch die Witterungsverhältnisse ausgefallen Spiel bei den Mülheim Shamrocks vor zwei Wochen, geht es nun endlich für die Herren der Wuppertal Greyhounds in die Rückrunde.

Offense der Greyhounds im Hinspiel gegen Hamm Aces
Am Samstag treten die Bergischen bei den Hamm Aces an. Das Hinspiel in Wuppertal konnten die Greyhounds mit 14:00 für sich entscheiden. Schon in diesem Spiel erwiesen sich die Aces als zäher Gegner der zu keinem Zeitpunkt ein Spiel verloren gibt.
HC Otto meint zu dem Spiel: "Die Aces haben ein kämpferisch gutes Team und werden uns alles abverlangen. Wir wissen auch um die Wichtigkeit dieses Spiels und werden sehr fokussiert und konzentriert in dieses Match gehen".
Dirk Sosnowsky - 1. AFC Wuppertal Greyhounds
Vor knapp 3.000 Zuschauer im heimischen Braunschweiger Eintracht-Stadion besiegten die New Yorker Lions den GFL Süd Vierten, die Ingolstadt Dukes, klar mit 47:6 (13:6; 14:0; 13:0; Pl7:0) und stehen damit bereits zum fünften Mal in Folge im Play-Off Halbfinale.

Game MVP Georg Burmeister (#91) stoppt Ingolstadt Dukes Quarterback Rick Webster (Foto: Fabian Uebe)
Dabei sah es zu Beginn der Partie bei Weiten nicht nach einem so deutlichen Sieg für den Gastgeber und Titelverteidiger aus. Nach dem Kick-Off der Lions durch Tom van Duijn und einem Return der Dukes durch Andrew Berg bis an die 33 Yard Linie, benötigten die Gäste aus Ingolstadt nur ganze fünf Spielzüge, um zum einen nicht nur nahezu das gesamte Spielfeld zu überbrücken, sondern auch nach einem 14 Yard Pass von Quarterback Rick Webster auf seine Receiver Samuel Richard, mit 0:6 (PAT geblockt) früh in Führung zu gehen.
Im folgenden wirkte im speziellen der Angriff der New Yorker Lions von der frühen Führung der Gäste gehemmt und musste nach einem Fumble von Ballfänger Nathaniel Morris auf Höhe der eigenen 44 Yard Linie, sogar das Spielgerät nach nur kurzer Zeit wieder an die Gäste in guter Feldposition abgeben. Punkte für die Dukes gab es aber keine, da ab sofort zumindest die Verteidigung der Hausherren im Spiel angekommen und zu ihrer normalen Stärke zurück gefunden hatte. U.a. konnte Braunschweigs Mete Konya den Spielmacher der Ingolstädter für Raumverlust zu Boden bringen und somit dazu beitragen das der abschließende Fieldgoalversuch aus 50 Yards Entfernung der Gäste zu kurz geriet. Es folgte ein weiterer schnell beendeter Drive der Offense der Lions und ein ebenfalls vergeblicher Angriffsversuch der Gäste, die beide in einem Punt endeten. Auf Seiten der Verteidigung der Braunschweiger konnte Georg Burmeister, mit einem weiteren Sack gegen den Quarterback der Dukes, dazu beitragen. Ab dem folgenden Drive war dann endlich auch der Angriff der New Yorker Lions im Spielgeschehen angekommen. Pässe von C. Therriault auf seine Receiver J. Holtz und J. Hilgenfeldt sowie ein Lauf von D. McCants, brachten die Löwen in Schlagdistanz an die Endzone der Dukes heran. Mit einem weiteren Pass von Therriault auf N. Morris über 24 Yards gingen die Gastgeber erstmalig mit 7:6 (PAT T. Goebel) in Führung, welche sie auch letztendlich nicht mehr abgeben sollten.
Die Dukes verpassten abermals die Chance mit einem langen Fieldgoal aufzuschließen und gaben ihrerseits den Lions eine weitere gute Feldposition. Ein Spielzug und ein 50 Yard Lauf von Davis McCants durch die gesamte Verteidigung der Ingolstädter und Braunschweig baute die Führung auf 13:6 (PAT nicht gut) aus. Es ging ins zweite Spielviertel und die New Yorker Lions übernahmen immer mehr die Kontrolle über das Spiel. Nicht nur das Justus Holtz, nach einem 26 Yard Pass von Casey Therriault, auf 20:6 (PAT T. Goebel) erhöhte und die Defense der Braunschweiger die Dukes nun immer mehr dominierte,
nein Passverteidiger und Lions Rekordhalter Christian Petersen fing kurz vor der eigenen Endzone einen von Tissi Robinson abgefälschten Pass von Dukes Spielmacher R. Webster ab und trug diesen über 92 Yards und dem Jubel seiner Teamkameraden und den Fans zum 27:6 (PAT T. Goebel) bis in die Endzone der Gäste zurück. Mit diesem Spielstand ging es auch in die Halbzeitpause.
Auch nach der Halbzeit änderte sich am Verlauf des Spiels im Gegensatz zum zweiten Spielabschnitt nicht viel. Die New Yorker Lions dominierten ihre Gäste nun nach belieben und die Ingolstadt Dukes selbst bemühten sich zwar mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln, doch hatten sie dem Team von Head Coach Troy Tomlin nichts mehr entgegen zusetzen. So erhöhte zuerst Tobias Goebel mit einem 21 Yard Fieldgoal die Führung der Hausherren auf 30:6, ehe Christian Bollmann, nach einem weiteren erfolglosen Drive der Dukes in dem Christopher Cauvet den Ingolstädter Quarterback zum dritten Mal zu Boden bringen konnte, mit einem Passfang über drei Yards sogar auf 37:6 (PAT T. Goebel) erhöhen konnte. Den Schlusspunkt im dritten Spielviertel setzte erneut Kicker Tobias Goebel mit einem Fieldgoal zum 40:6, dieses Mal aus 38 Yards Entfernung.
Im vierten und letzten Quarter kontrollierten die Lions nicht nur das Spiel, sondern auch die Uhr. Yard um Yard arbeiteten sich die Löwen Richtung Ingolstädter Endzone. Im besonderen Runningback David McCants holte Meter um Meter Raumgewinn, aber auch Nathaniel Morris erzielte mit zwei schönen Passfängen jeweils ein neues “First Down“. Der finale Abschluss mit einem Touchdown-Lauf aus einem Yard Entfernung zum 47:6 (PAT T. Goebel) war schließlich Jabari Johnson vorbehalten, welcher nahezu unberührt in die Endzone der Gäste einlief. Zwar versuchten die Ingolstadt Dukes mit einem angetäuschten Punt noch einmal alles um zumindest ein zweites Mal auf das Scoreboard zu gelangen, doch vom Erfolg war auch diese Aktion nicht gekrönt.
Somit ging für die Gäste aus Ingolstadt ihre, als Aufsteiger, erste GFL Saison zwar mit einer deutlichen Niederlage gegen die New Yorker Lions verloren, aber alleine das erreichen der Play-Offs können die sympathischen Oberbayern als Erfolg für sich verbuchen und mit dem Verlauf der Spielzeit 2017 vollkommen zu frieden sein.
Für die Titelverteidiger aus Braunschweig geht es bereits am nächsten Samstag (23. September) mit dem Play-Off Halbfinale im heimischen Eintracht-Stadion weiter.
Gegner im letzten Spiel vor dem German Bowl am 7. Oktober in Berlin sind entweder die Dresden Monarchs oder die Samsung Frankfurt Universe. Das Ergebnis dieser Partie stand zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Spielberichts noch nicht fest.
13:06 50 Yard TD-Lauf D. McCants (PAT nicht gut)
20:06 26 Yard TD-Pass C. Therriault auf J. Holtz (PAT T. Goebel)
Was für ein Endspurt: Im letzten regulären Saisonspiel der Football-Bundesliga GFL besiegten die Hamburg Huskies den Nordrivalen, die Kiel Baltic Hurricanes mit 22:21 (6:0/3:14/7:7/6:0) und feierten damit zum einen den ersten GFL-Sieg gegen das Team von der Förde und zum anderen ein versöhnliches Saisonende mit vier Siegen in Folge.

Benjamin Hamelmann Foto (Zelter Media/Michael Zelter)
„Auch wenn Kiel heute mit vielen Backups gespielt und einiges ausprobiert hat, so bin ich dennoch unendlich stolz auf das Team“, freute sich Interimsheadcoach und Defensive Coordinator Anthony Rouzier nach der Partie. „Wir haben immer an uns geglaubt. Dieser Sieg ist ein toller Abschluss einer wirklich harten Saison und ich bin unendlich stolz, Teil dieses Teams zu sein.“ Im Hinspiel hatten die Kieler noch einen 56:0-Kantersieg gegen Huskies eingefahren.
In einem Spiel, in dem es für beide Mannschaften um nichts mehr ging, schonte Kiel viele Starter wie zum Beispiel mit Chris McClendon einen der besten Runningbacks der Liga. Hamburg hingegen war heiß auf den Erfolg, wollte sich unbedingt mit einem Sieg vom heimischen Publikum in 2017 verabschieden. Rouzier: „Dieser Sieg war enorm wichtig für die weitere Entwicklung der Huskies. Die Jungs haben Charakter bewiesen, haben nicht aufgegeben, als andere uns schon am Boden sahen, und sich am Ende für ihre harte Vorbereitung mit vier Siegen in Folge selbst belohnt.“
Mit vier Siegen bei zehn Niederlagen belegen die Huskies wie im Vorjahr Platz sechs in der Tabelle der GFL-Nord. Nur diesmal ist der Erfolg viel höher zu bewerten, da zum Saisonstart fast ein komplett neues Team auf dem Platz stand...
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