Seniors
Die Bundesliga-Footballer der Hamburg Huskies gehen 2018 in ihre mittlerweile vierte Saison. Die Vorbereitungen auf die neue Spielzeit laufen schon seit einigen Wochen, mit dem Kickoff-Meeting am 2. November fällt der offizielle Startschuss für die Preseason.

„Coach Rouzier und ich werden das sportliche Konzept für 2018, unsere Erwartungen sowie Änderungen in der Organisation vorstellen“, so Sportdirektor Timothy Speckman. Und weiter: „Darüber hinaus sprechen wir über den geplanten Ablauf und Termine der Offseason. Wir laden hiermit alle Spieler, die sich auf dem höchsten Level in Europa messen wollen, herzlich zu unserem Meeting ein“.
Das Kickoff-Meeting 2018 findet in den Räumen von Huskies-Partner „Tunici‘s Restaurant“ (Adolf-Schönfelder-Straße 49, 22083 Hamburg) statt und beginnt um 19.30 Uhr.
Thomas Köhn - Hamburg Huskies
Mit einem großen Teammeeting startete das GFL II Team der Rostock Griffins in die Saisonvorbereitung. Head Coach Christopher Kuhfeldt führte durch die sehr gut besuchte Veranstaltung, zu welcher außer dem aktuellen Griffins-Kader auch etliche Sportler aus umliegenden Teams gekommen waren. Gemeinsam mit Vereinschef Jens Putzier wurden die Ziele für die nächsten Jahre bekanntgegeben und auf den Trainingsstart Ende Oktober vorbereitet. Ganz konkret lautet das Ziel für das Spieljahr 2018 eine Verbesserung der Sieg-Niederlagen Bilanz, also das Erreichen einer „Winning Season“. In den Folgejahren soll dann wenn möglich auch die Tabellenspitze ins Visier genommen werden.

Dazu starten die Greifen bereits im Oktober mit dem sportartspezifischen Krafttraining. Dieses wird in diesem Jahr erstmals gemeinsam durchgeführt. Kleingruppen werden vom Sportwissenschaftler Coach Kuhfeldt direkt betreut. Dass diese Trainingseinheiten morgens um 07.30 Uhr starten, erhöht den Respekt für die Amateure eines der wenigen Zweitligisten der Hansestadt. Zudem werden die Greifen an einem Pilotprojekt teilnehmen. Gemeinsam mit europäischen Spitzenteams wird das Kraft- und Athletiktraining auf einer in den USA bereits etablierten Plattform betreut und ausgewertet.
Und auch das Trainerteam der Rostock Griffins wächst weiter. Die Funktion des Offense Coordinators übernimmt ab sofort der lizenzierte Footballtrainer Toni Katzorke von Falk Kunert. Die Rostock Griffins bedanken sich bei Coach Kunert für seine gute Arbeit und wünschen ihm alles Gute für die Zukunft ! Toni Katzorke war bisher vorrangig im Jugendbereich der Griffins aktiv, wo er erstklassige Arbeit geleistet hat und seit drei Jahren ungeschlagen ist. Im vergangenen Spieljahr gehörte er als Offense/Defense Assistant bereits dem Coachingstaff des Herrenteams an. Sportdirektor Ronny Schmidt freut sich sehr über diese Verpflichtung:“Wir kennen und schätzen alle Tonis fleißige, akribische Arbeitsweise und sind uns sicher, mit ihm den nächsten Schritt gehen zu können. Er kennt unser Offensesystem und -personal bereits und wird somit darauf aufbauen können.“ Coach Katzorke wird in Kürze in Vollzeit für die Griffins aktiv sein und arbeitet bereits mit Hochdruck an der Vorbereitung des Greifen Angriffs für das nächste Jahr.

Unterstützt wird der neue OC der Griffins von einer US-amerikanischen Neuverpflichtung. Coach Trevor Abbott kommt von dem Semi-Pro Team der Grand Junction Gladiators, wo er als Offensive Coordinator und Wide Receiver Coach tätig ist. Zudem arbeitet der Sportstudent, der sein Studium in den nächsten Monaten abschließt, an der Grand Junction Highschool als Offensive Line/TE Coach des Seniorteams und Offensive Coordinator des Junior Varsity Tems. Coach Abbott, der sich schon in den Interviews sehr gut vorbereit auf das Spielsystem der Griffins zeigte, freut sich auf seine neue Aufgabe:
„Ich freue mich, künftig Teil einer so hervorragenden Organisation zu sein und möchte so schnell wie möglich mit den Jungs arbeiten. Mein Ziel ist es, dem Team zu helfen, die nächsten Schritte zu machen und die gesteckten Ziele in der GFL 2 zu erreichen. Mein Ziel ist auch, die Organisation zu unterstützen, für die ich arbeite und ein positives Vorbild und eine Säule der Gemeinschaft zu sein. Ich gebe alles, um unsere Spieler so gut vorzubereiten, dass sie jeden Gegner schlagen können. Hier baue ich darauf, dass die Jungs bereit sind, immer noch härter und besser zu arbeiten als die anderen Teams. Ich werde jede zusätzliche Arbeit erbringen, um unsere Spieler für die Spieltage bestmöglich vorzubereiten. Es ist vor allem wichtig, den Ball in die Hände der besten Spieler zu bringen und vorteilhafte Spielsituationen, auch in Bezug auf die Schwächen der Gegner, zu nutzen. Ich werde mit dafür sorgen, dass jeder Spieler seine richtige Spielposition bekommt. Ich freue mich sehr darauf, Teil der Griffins-Familie zu sein.“
Trevor Abbott wird bei den Griffins vorrangig als Wide Receiver Coach und rechte Hand von OC Katzorke zum Einsatz kommen. Außerdem wird er auch das Trainerteam der U 19 Tackle Jugend unterstützen.
Und auch die Defensive der Greifen bekommt eine weitere Unterstützung. Mit Gerrit Lühmann kommt ein Defensive Spezialist von den Baltic Blue Stars zu den Griffins, welcher vor allem bei den Db´s und Lb´s unterstützen wird. So bekommt das eingespielte Trainerteam der Verteidigung der Rostocker um Pawils (DL), Kuhfeldt (LB) und Schmidt (DB) nochmal Verstärkung. Coach Lühmann hat das Footballspielen seit 2004 im Hamburger Raum erlernt und ist seit 2012 in Rostock aktiv. Bei den Rostock Griffins 2.0, den Norderstedt Mustangs und nunmehr den Baltic Blue Stars wurden weitere Erfahrungen gesammelt. Seit 2015 ist Gerrit nicht mehr nur Spieler, sondern mittlerweile Spielertrainer auf den entsprechenden Positionen. Außerdem bekleidet er die Position des HC/DC im Flagteam der Blue Stars.
Erwähnt werden soll in diesem Zusammenhang unbedingt auch, dass das Trainerteam der Griffins ansonsten komplett zusammenbleibt und somit weiterhin eine sehr gute Footballausbildung in Rostock gewährleistet werden kann. Die ersten Weichen für eine tolle GFL II -Saison sind gestellt. Nun kann das Training auch wieder losgehen, doch dazu bald mehr!
Jens Putzier - Rostock Griffins
Kurz vor dem Rückflug in seine Heimat verkündete New Yorker Lions-Quarterback Casey Therriault, das er erst einmal seinen Helm und Pad an den Nagel hängt und zumindest für die nahe Zukunft nicht mehr aktiv auf dem Spielfeld die Geschicke im Angriff der Löwenstädter führen wird.

Foto: Rolf Daus / New Yorker Lions
Der 28-jährige Ausnahmesportler auf der Spielmacherposition ging 2017 in seine insgesamt fünfte Spielzeit mit dem Team von Head Coach Troy Tomlin und war einer der Garanten für die insgesamt vier deutschen Meistertitel (2013, 2014, 2015, 2016) und zwei Eurobowl-Titel (2015, 2017) der Braunschweiger Footballer in den zurückliegenden Jahren.
Neben den insgesamt vier deutschen Meistertiteln und zwei Eurobowl-Siegen konnte der aus Grand Rapids, Michigan stammende Spielmacher ebenfalls in insgesamt drei der vier nationalen Endspiele die MVP-Trophäe, die Auszeichnung für den wertvollsten Spieler des Finales, in Empfang nehmen (2013, 2014, 2016). Gleiches gilt für die beiden Eurobowls in 2015 im heimischen Eintracht-Stadion in Braunschweig und beim diesjährigen Finale in Frankfurt gegen die Samsung Frankfurt Universe.
In den fünf Jahren GFL im Jersey der Lions erzielte Therriault über 14.400 Yards Raumgewinn und 168 Touchdowns aus Pässen, zusätzlich erlief er nahezu 1.700 Yards und weitere 27 Touchdowns selbst. Damit war er maßgeblich an der Wiedergeburt der Lions und der europaweiten Erfolgsserie beteiligt. Auch seine weiteren Statistiken suchen in der Geschichte der GFL seines Gleichen.
1.040 von 1.520 Passversuchen (68,4 %) fanden seine Anspielstation - dabei landeten in fünf Jahren nur 21 Bälle in den Händen der Gegner. Ebenso stellen über 250 Yards Raumgewinn pro Spiel und fast 14 Yards Raumgewinn je vollständigen Pass einen Wert dar, den es schwer werden wird in den nächsten Jahren von einem anderen Spielmacher zu knacken. In insgesamt 57 Spielen für die Lions in der GFL ging Casey Therriault 54 Mal als Sieger vom Feld - nur ein Mal gab es ein Unentschieden und zwei Mal eine Niederlage.
Gemeinsam mit seiner Frau Eilat will sich Casey jetzt erst einmal um seine berufliche Zukunft in den USA kümmern und in Süd-Florida Fuß fassen. Eine Hintertür hat sich der Braunschweiger Publikumsliebling der letzten Jahre aber noch offen gelassen: Nach eigener Aussage wird er zwar nicht innerhalb des nächsten Jahres spielen können, aber zu sagen, dass er nie wieder spielen wird, dafür ist es zu früh! Klar sei zudem, dass dies bei keinem anderen Team außer den New Yorker Lions sein wird! Dafür verdanke er New Yorker, den Fans, der gesamten Organisation und allen vor allem Troy Tomlin viel zu viel, als dass er ein anderes Jersey tragen könne.
Holger Fricke - New Yorker Lions
Am vergangenen Sonntag haben die Herne Black Barons das letzte Heimspiel ihrer ersten Saison bestritten. Zu Gast waren die Eagles aus Lippstadt, die das Spiel deutlich gewonnen. Fast hätte das Spiel nicht stattfinden können, denn "falsche" Trikots und fehlende Schiedsrichter machten einen pünktlichen Beginn zumindest unmöglich.

Frei nach dem Refrain eines Lieds von Herbert Grönemeyer: "Es könnt' alles so einfach sein, isses aber nicht" begann das letzte Heimspiel der Herne Black Barons. Dabei kann man den Gastgebern wohl keinen Vorwurf machen. Zunächst das, was schon einmal passieren kann: ein Teil der Schiedsrichter stand auf den Straßen NRW's im Stau. Sie konnten jedoch rechtzeitig, wenn auch verspätet eintreffen.
Was aber nicht eintraf, war die Gastmannschaft mit einem Trikotsatz, der ein Spiel zugelassen hätte. Laut Landesspielordnung §83 - Sportbekleidung - ist im Zweifel vom Gastteam die Farbe "weiß" zu wählen. Die Lippstadt Eagles liefen jedoch in schwarz/anthrazit auf. Als Heimmannschaft wollten die Black Barons natürlich auch in "schwarz" spielen. Kurzum, die Schiedsrichter wollten verständlicher weise das Spiel so nicht anpfeifen. Das Spiel hätte man mit 20:00 für Herne gewertet.

Die Herner bewiesen sich aber als faire und gute Gastgeber, denn sie organisierten den Ersatztrikotsatz. Dieser war in der Wäsche und wurde schnell und bestimmt noch etwas klamm herbeigeschafft. Somit verschob sich der Kickoff um ein halbe Stunde nach hinten.
Zum Spiel: die Gäste machten den Hausherren kleinerlei Gastgeschenke. Sie konnten einen ungefährdeten Sieg von 00:50 (00:34) einfahren. Bereits mit dem ersten Drive kamen die Eagles durch den Running Back (#20) Andreas Wiens zum Erfolg. Er erzielte insgesamt drei Touchdowns (TD) und war auch der Topscorer des Spiels. Zwei Pässe zum TD konnte der Wide Receicer (#89) Nico Schneider beisteuern. Spieler und Offense Coordinator in Personalunion - Kofi Adomako (#34) - machte die letzten TD's des Spiels mit einem Laufspiel.
Für die Black Barons geht es am letzten Spieltag nach Duisburg. Hier wird um die unrühmliche "rote Laterne der NRW-Liga Gruppe Ost" gespielt. Hoffentlich haben dann beide Mannschaften die richtigen Trikots dabei.
Bildergalerie zum Spiel:
Am Sonntag den 15.10. treten die Wuppertal Greyhounds zum vorletzten Auswärtsspiel bei den Bocholt Rhinos an.

Die Defense der Greyhounds war im Hinspiel von den Rhinos nicht zu überwinden, denn die Bergischen Footballer konnten einen gefährdeten 37:00 Erfolg einfahren. Zuletzt musste das Spitzenspiel gegen die Chargers aus Recklinghausen, wegen Unbespielbarkeit des Platzes, abgesagt werden.
An der Tabellensituation in der Verbandsliga hat entscheidendes verändert. Am letzten Wochenende konnten die Chargers bei den Bocholt Rhinos erwartungsgemäß mit 26:00 gewinnen. Damit die Greyhounds weiterhin um den Titel der Verbandsliga Ost mitspielen können, müssen sie auch gegen die Rhinos aus Bocholt gewinnen. Aus diesem Titelrennen haben sich die Mülheim Shamrocks verabschiedet, denn sie kassierten die dritte Saisonniederlage. Sie unterlagen knapp mit 00:06 bei den Hamm Aces und haben somit nur noch theoretische Chancen auf den Gruppensieg. Vor dem Spiel äußerte sich der Head Coach Otto: "Das sind alles Gedankenspiele, wir treten zu jeder Begegnung mit dem festen Willen an zu gewinnen. Aus diesem Grunde werden wir keinen Gegner unterschätzen oder gar leichtfertig agieren".
Dirk Sosnowsky - 1. AFC Wuppertal Greyhounds
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