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In ihrem ersten Heimspiel vor knapp 800 heimischen Fans in der Saison 2021, erleben die New Yorker Lions ein wahres Debakel. Zu keinem Zeitpunkt der Partie hatte man das Gefühl, dass das Team der Lions eine Chance, gegen die mit internationaler Klasse besetzten Gäste aus Potsdam hatte, was schlussendlich zu einer 3:50 (0:7; 0:21; 0:7; 3:15) Niederlage führte.
LB 10 Filippo Fort stoppt QB 6 PJ Settles (Foto: Fabian Uebe)
Nachdem Kick-Off der Begegnung durch Lions Kicker Tobias Goebel, war es die Abwehr der Lions, welche das erste Highlight setzte. Exavier Edwards, der bisher als Runningback in der GFL aufhorchen ließ, zeigte das er auch in der Defensive eine Verstärkung für die Lions sein kann, indem er den Spielmacher der Potsdam Royals, PJ Settles, den Ball entriss und ihn für sein Team sichern konnte. Doch nutzen konnten die Löwen die gute Feldposition in der Hälfte der Gäste nicht und man musste sich schnell per Punt wieder vom errungenen Angriffsrecht trennen.
Besser lief es im nächsten Drive für die Gäste. Royals Quarterback PJ Settles fand zweimal mit längen Pässen seinen Receiver Michael Breuler und für die verbleibenden Yards bis in die Endzone der Lions zum 0:7 (PAT H. Bals), war Runningback Jake Mayon zuständig. Diese erste Führung konnte auch New Yorker Lions italienischer Neuzugang auf der Linebacker-Position Filippo Fort nicht verhindern, der den Potsdamer Quarterback zwischenzeitlich für Raumverlust zu Boden bringen konnte.
Mit diesem Spielstand ging es ins zweite Spielviertel und die Gäste aus Brandenburg legten nun in Person von GFL Rushing Leader Jake Mayon richtig los. Mit nahezu jedem Lauf erzielte der US-Amerikaner größeren Raumgewinn und erhöhte die Führung seines Teams mit einem 28 Yard Lauf auf 0:14 (PAT H. Bals). Zwar gelang Exavier Edwards ein weiterer Quarterback-Sack, doch verhinderte dieser nicht die Punkte für die Potsdamer. Erneut musste sich der Braunschweiger Angriff um Spielmacher Jake Kennedy per Punt vom Angriffsrecht trennen und wieder war es Jake Mayon, welcher mit einem 71 Yard Lauf im ersten Angriffsversuch für die Royals, die gesamte Braunschweiger Verteidigung stehen ließ und zum 0:21 (PAT H. Bals) in die Endzone der Löwen einlief.
Doch damit noch nicht genug. Nach wie vor fand der Angriff der Lions kein Mittel gegen die starke Defense der Gäste, welche Spielmacher Jake Kennedy dauerhaft unter Druck setzte und ihn immer wieder zur Flucht zwang. Daraus resultierte der nächste Punt der Löwen, welcher vor der Halbzeitpause nochmals den Angriff der Potsdamer auf das Feld brachte. Mit kurzen schnellen Pässen auf seine Receiver und eigenen Läufen, führte PJ Settles seinen Angriff bis tief in die Hälfte der Löwen. Final bediente er Ballfänger Tillmann Bolk mit einem 11 Yard Pass zum 0:28 (PAT H. Bals) in der Endzone der Gastgeber, was auch gleichzeitig den Halbzeitstand darstellte.
Nach der Halbzeitpause änderte sich leider nicht viel. Zwar konnte sich der Angriff der Lions im ersten Drive nachdem Kick-Off der Gäste, bis zu deren 10 Yard Linie voran arbeiten, doch der abschließende Fieldgaolversuch über 27 Yards, segelte links an den Torstengen vorbei. Die Potsdam Royals machten dort weiter, wo sie aufgehört hatten, und ließen sich auch durch einen weiteren Quarterback-Sack von Exavier Edwards nicht aufhalten. Yard um Yard ging es voran und es wurde sogar tief in die Trickkiste, mit einem Pass von Michael Breuler auf seinen Quarterback PJ Settles, gegriffen. Am Ende war es wieder Jake Mayon, dieses Mal nach einem 4 Yard Pass von PJ Settles, der die Führung der Gäste auf 0:35 (PAT H. Bals) ausbaute.
Mit diesem Ergebnis wechselten beiden Mannschaften ins vierte und letzte Quarter.
Die Lions mussten sich wieder per Punt vom Angriffsrecht trennen und die Potsdamer punkteten weiter. Zum 0:43 (TPC M. Beard) bediente Royals neuer Mann auf dem Kommandostand Giovanni Rescigno, seinen Wide Receiver Michael Breuler mit einem neun Yard Pass. Es folgte die einzige Angriffsserie der New Yorker Lions, welche zu Punkten führen sollte. Startend von ihrer eigenen 35 Yard Linie und bedingt durch insgesamt vier Strafen, gelangte der Angriff der Braunschweiger bis an die 19 Yard Linie der Potsdam Royals, von wo aus Kicker Luca Jeckstadt mit einem 36 Yard Fieldgoal zum 3:43, für die einzigen Punkte der Gastgeber in diesem Spiel sorgen sollte.
Die Entstehung des Endstandes der Partie war dann ebenso bezeichnend für diesen Abend, wie dass das gesamte Spiel für die New Yorker Lions zum Vergessen war. Wieder musste Christian Bollmann als Punter für sein Team auf dem Feld agieren, konnte aber dem enormen Druck des Potsdamer Special Teams nicht entfliehen und ging an der eigenen 12 Yard Linie zu Boden, bevor er sich vom Ball trennen konnte. Einen Spielzug später fand Giovanni Rescigno seinen Ballfänger Giacomo Bonanno mit einem Pass zum 3:50 (PAT H. Bals) über 12 Yards in der Endzone der Löwen. Damit geht die Mannschaft der New Yorker Lions um Head Coach Troy Tomlin mit zwei Siegen und drei Niederlagen in die Sommerpause bis zum 31. Juli und der Auswärtsbegegnung in Köln, gegen die Mannschaft der Cologne Crocodiles.
00:14 28 Yard TD-Lauf J. Mayon (PAT H. Bals)
00:21 29 Yard TD-Lauf J. Mayon (PAT H. Bals)
00:28 11 Yard TD-Pass PJ Settles auf T. Bolk (PAT H. Bals)
00:35 4 Yard TD-Pass PJ Settles auf J. MAyon (PAT H. Bals)
00:43 9 Yard TD-Pass G. Rescigno auf M. Breuler (TPC M. Beard)
03:43 36 Yard Fieldgoal L. Jeckstadt
03:50 12 Yard TD-Pass G. Rescigno auf G. Bonanno (PAT H. Bals)
Griffins siegen in Solingen (Foto: Griffins Media Team)
Dabei machten es sich die Greifen gegen starke Solinger schwerer als nötig. Im ersten Drive des Spiels zeigten die Hansestädter das Gesicht der letzten erfolgreichen Spiele. Nigel Lawrence mit einem guten Return, 2 lange Pässe auf Erik Weilandt und einige gute Läufe von Julian Hagen und man stand 6 yards vor der Endzone der Paladins. Diese überbrückte QB Dylan van Boxel dann mit einem designten Run, PAT wie gewohnt von Weilandt und schnell stand die 7:0 Führung auf dem Scoreboard. Dabei nahm auch gleich mehr als 5 Minuten von der Uhr. Auch die Defense agierte wie gewohnt sicher und nach 5 plays zwang man die Paladins zum Punt. Der Angriff der Griffins übernahm und erreichte bis zum Ende des ersten Quarters die 37 yd Line.
Nun aber mussten auch die Greifen erstmals punten. Den folgenden Drive der Hausherren stoppte die Defense aber zügig nach starkem Druck der DLine auf den QB mit einer folgerichtigen Interception von #19 Björn Rosenbrock. Der folgende Drive führte die Greifen bis an die Mittellinie. Die Verteidigung der Paladins agierte nun aber schlüssiger und man konnte sehen, dass diese zwei Wochen Zeit hatten, um sich auf das sonst so variable Angriffsspiel der Rostocker einzustellen. Die Griffins stellten sich also zum Punt auf, kurzer Snap auf Jonas Beumer und der lief zur Überraschung der Hausherren bis an die 21 yd Line. Nun eine der Schlüsselszenen des Spiels nach einem weiteren First down. Den Griffins gelang es nicht, den Ball in die Endzone zu bringen, ein Fieldgoal Versuch wurde geblockt. Damit blieben die Paladins trotz Überlegenheit der Griffins in Schlagdistanz. Gut 2 Minuten verblieben noch in Hälfte 1 und die Paladins setzten alles auf eine Karte, sollten sie doch zudem dem Ball in Hälfte 2 bekommen. So absolvierten sie unter anderem einem vierten Versuch und kurz erfolgreich und kamen bis an die Griffins 26. Doch Strafen und eine gute Defense der Greifen verhinderten Punkte und man ging mit einer knappen Führung in die Halbzeit.
Und so kam es wie es kommen mussten und die Paladins standen 3 plays nach der Pause in der Endzone der Griffins und markierten den Ausgleich. 53 Sekunden war gerade absolviert. Auch der Angriff geriet ins Stocken und gab den Ball nach 3 Versuchen wieder ab. Die Verteidigungsreihe hielt aber stand und so kamen die Greifen nach Punt der Solinger an der eigenen 15yd Line wieder in Ballbesitz.
Der anschließende Drive führte die Griffins nach weiten Pässen auf Erik Weilandt, Trevin Howard und Dennis Wuchrer an die 9 yd Line der Paladins. Brecht Deboosere legte nochmal 4 yards per Run nach zum 1st and goal. Leider auch hier wieder keine gute Performance in der Redzone und es sprang lediglich ein Fieldgoal durch Erik Weilandt heraus, die Greifen wieder mit 10:7 in Führung. Der folgende Drive brachte die Paladins nach mehreren First downs an die 31yd Line und es wurden letztmalig an diesem Tag die Seiten gewechselt. KRIMIZEIT in Solingen…
Gerade hatte man sich eingerichtet auf den Schlussspurt, gingen die Paladins nach einem Pass erstmals in Führung. Auch der PAT war gut und die Griffins sahen sich mit 10:14 im Rückstand. Aber es waren ja noch 11:49 min auf der Spielzeituhr. Im folgenden Drive setzte es aber ein 3 and out und das Momentum schien bei den Paladins zu Hause zu sein. Denn auch im folgenden Drive erreichten sie die Endzone, der TD wurde aber aufgrund einer Strafe zurecht nicht gegeben. Es folgte ein weiteres Big Play der Special Teams, denn der folgende Punt wurde geblockt und brachte die Gäste an der Solinger 35yd Linie in Ballbesitz. Noch 6:34 min.
Der folgende Pass in die Endzone schien schon gefangen, doch eine gute Verteidigungsaktion machte ihn noch zunichte. Ernüchterung bei den Griffins. Doch das Team zeigte Charakter und Willensstärke und arbeitete sich über das Feld. Wichtige First down Pässe auf Trevin Howard und Ben Bruß folgten. Dadurch First and Goal an der Solinger 10yd Linie. Es folgten ein 5yd run über Julian Hagen, ein 0 yd run Run sowie ein QB Sack für Raumverlust. Damit 4. Versuch und 8 yd zu gehen. Noch 2:35 min auf der Uhr. Letztes Timeout der Griffins. Und tatsächlich der TD Pass von Dylan van Boxel auf TE Jonas Beumer, der den schwierigen Ball sicher fängt und seine Farben wieder in Führung bringt. PAT Erik gut. 17:14.
Noch 2:30 min waren zu spielen und die Solinger hatten noch 2 Timeouts und das 2min Warning, jede Menge Zeit also, um hier zumindest in Fieldgoal Reichweite zu kommen. Und es begann gut für Solingen, Return bis an die 35 und eine zusätzliche Strafe gegen die Griffins, schon standen die Paladins an der Mittellinie. Doch die folgenden Passversuche blieben alle unvollständig und führten zu einem Turnover on downs an der Griffins 49yd Line. Das hieß, dass die Griffins noch ein First down benötigten, um dieses Spiel für sich zu entscheiden. Und im dritten Versuch bei noch 5 yards zu gehen, war es Julian Hagen, der sich unterstützt von seiner Oline nicht zu Boden bringen ließ und das neue First down erreichte. Der Rest war Victory Formation und Jubel der Ostseestädter. Der erste Sieg in Solingen ließ dann auch die gewohnt „lautstarken“ Paladins Fans hinter der Teamzone der Griffins verstummen.
Die Greifen haben nunmehr also die Hälfte absolviert und gehen in einen kurzen Summerbreak. Das nächste Spiel findet dann wieder in heimischen Gefilden statt. Gegner am 07. oder 08. August werden dann die Hamburg Huskies sein, die gestern eine knappe Niederlage in Lübeck hinnehmen mussten. Die Griffins stehen nach 3 Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage zunächst an der Tabellenspitze der GFL 2. Die Berlin Adler, die als einziges Team noch ungeschlagen sind, haben aber zwei Spiele weniger absolviert.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins
Die Gelassenheit des American Football-Landesverbandes in NRW hat sich ausgezahlt. Anstatt die Saison frühzeitig komplett abzusagen, lagen immer mehrere Alternativen für eine mögliche Ersatzsaison in der Schublade. Dank der positiven Entwicklung der Corona-Infektionszahlen stehen nach der Bekanntgabe der Ligazusammensetzung nun auch die Spielpaarungen fest.
Das erste Heimspiel ist gleich das Derby gegen die Bonn Gamecocks (Foto: Martin Knecht).
Zum Saisonauftakt in der Regionalliga NRW 2021 reisen die Troisdorf Jets am 22. August zunächst zu den Paderborn Dolphins. Bereits eine Woche später dürfen sich die Jets-Fans aber schon auf das erste Heimspiel seit fast zwei Jahren freuen. „Endlich wieder Football im Aggerstadion nach so langer Zeit“, freut sich Jets Head Coach Andreas Heinen. „Zu Hause mit einem Derby gegen die Nachbarn aus Bonn zu starten, ist dabei natürlich noch cooler. Da soll die Bude mal schön voll werden.“
Nach einem weiteren Auswärtsspiel gegen die Bielefeld Bulldogs folgen dann zum Abschluss der kurzen Saison noch zwei weitere Partien im heimischen Aggerstadion. Zunächst sind die Düsseldorf Bulldozer zu Gast, bevor die Gelsenkirchen Devils Ende September zum letzten Spiel der regulären Saison anreisen. Aufgrund des eingeschränkten Zeitrahmens wird in der Regionalliga NRW nur eine einfache Runde gespielt, sprich ohne Rückspiel. Dem Spitzenreiter winkt am Ende noch die Teilnahme an einer mögliche Playoffrunde um den Aufstieg in der German Football League 2 (2. Bundesliga).
Für die Troisdorf Jets stehen nun einige sehr arbeitsreiche Wochen auf und neben dem Platz auf dem Programm. Während Spieler und Coaches weiter intensiv an der Saisonvorbereitung arbeiten, müssen auch die vielen Rädchen, die sich üblicherweise bei der Spieltagsorganisation drehen, nach der langen Footballpause wieder geölt und bewegt werden.
Alle Spieltermine der Troisdorf Jets im Überblick
22.08.2021 @ Paderborn Dolphins (15 Uhr)
28.08.2021 vs. Bonn Gamecocks (16 Uhr)
04.09.2021 @ Bielefeld Bulldogs (18 Uhr)
11.09.2021 vs. Düsseldorf Bulldozer (16 Uhr)
25.09.2021 vs. Gelsenkirchen Devils (16 Uhr)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Heinen - American Football Club Troisdorf Jets e.V.
Aller guten Dinge sollen drei sein: Eine Woche nach der 7:38- Niederlage bei den Rostock Griffins wollen sich die Düsseldorf Panther am kommenden Samstag im dritten Heimspiel der Saison vor ihren Fans rehabilitieren. Ab 16 Uhr geht es im Stadion des VfL Benrath an der Karl-Hohmann-Straße vor bis zu 1000 Zuschauern gegen die Assindia Cardinals. Die Essener sind mit drei Niederlagen aus drei Spielen Tabellenletzter der Nordgruppe 1 in der GFL2 – werden von den Verantwortlichen der Düsseldorf Panther nicht zuletzt wegen der weiterhin angespannten Verletztensituation bei den Raubkatzen aber keineswegs auf die leichte Schulter genommen.
Raubkatzen wollen trotz angespannter Verletztensituation zurück in die Erfolgsspur (Foto: Düsseldorf Panther / Birgit Häfner)
Die richtigen Lehren ziehen: „Es war ein hartes Wochenende für die Spieler und den gesamten Staff“, blickt Panther-Head Coach Douglas Fryer auf das verlorene Auswärtsspiel am vergangenen Samstag in Rostock zurück. „Diesen Schlag müssen wir wegstecken und als Team daran wachsen. Die erste Niederlage einer Saison schmerzt immer besonders. Aber wir haben hier eine gute Gruppe an Spielern zusammen, die das schnell abschüttelten und sich aufs nächste Spiel konzentrieren.“
Dieses beschert den Düsseldorfern am kommenden Samstag die Assindia Cardinals als Gegner. Die Gäste aus Essen stehen mit drei Niederlagen aus ebenso vielen Spielen und einer Scoring-Bilanz von 46:73 auf dem vierten und letzten Platz in der gemeinsamen Gruppe der GFL2 Nord. Ein Selbstläufer wird es für die Panther deshalb aber natürlich längst nicht. „Wir rechnen auf beiden Seiten des Balles mit einem hart umkämpften Spiel“, so Fryer. „In beiden Teams stehen Spieler mit Beziehungen zum jeweils anderen Club, sodass die Intensität nochmals höher sein dürfte. Hinzu kommt nicht zuletzt ihr guter Quarterback, der Dinge bewegen kann.“
Für Fryer und sein Trainerteam liegt der Schlüssel zum Erfolg in einer guten mentalen und physischen Spielvorbereitung. Der Amerikaner wünscht sich, dass seine Spieler von Beginn an und dauerhaft die nötige Konzentration an den Tag legen, um beispielsweise im Angriff den Playmakern ausreichend Zeit und Raum zu verschaffen, ihr Talent gewinnbringend einzubringen. Zwar steht dem obersten Übungsleiter verletzungsbedingt erneut nicht sein kompletter Kader zur Verfügung, als mögliche Ausrede will er diese Tatsache aber gar nicht erst gehen lassen: „Ja, in den ersten drei Spielen waren wir vom Verletzungspech ziemlich gebeutelt, aber letztlich ist jede Mannschaft davon in der ein oder anderen Art betroffen. Damit muss man als Team zurechtkommen.“
Wie gut das gelingt, dürfen bis zu 1.000 Fans live vor Ort verfolgen. Tickets zum Einheitspreis von 13,- Euro können über die E-Mail-Adresse
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Carsten van Zanten - Düsseldorf Panther
Erst vor knapp fünf Wochen starteten die New Yorker Lions mit dem Heimspiel gegen die Berlin Rebels in die GFL Saison 2021. Bereits am kommenden Samstag bei der Partie gegen die Potsdam Royals ist die Halbzeit der aktuellen Spielzeit für die Löwen von Head Coach Troy Tomlin erreicht.

Was mit den zwei Auftaktsiegen gegen die Rebels gut begann, setzte sich in zwei aufeinanderfolgenden Niederlagen fort. Besonders bitter und gegebenenfalls in der Endabrechnung schwerwiegend, war dabei die Niederlage gegen die Kiel Baltic Hurricanes. Nach anfänglichem Rückstand fand das Team der Lions zurück ins Spiel und konnte nach der Halbzeitpause sogar die Führung übernehmen. Doch ungewohnte Fehler und Abstimmungsprobleme sorgten letztendlich für den Sieg der Kieler.
Nun zur Halbzeit der Saison 2021 kommen die Potsdam Royals nach Braunschweig, welche mit drei klaren Siegen in Folge (2x Kiel Baltic Hurricanes, 1x Cologne Crocodiles) aufhorchen ließen. Einzig die Dresden Monarchs schafften es die Royals am vergangenen Wochenende in die Schranken zu weisen und konnte die Begegnung mit 31:15 für sich entscheiden.
Dabei sorgt vor allen das Laufspiel der Potsdamer um Runningback Jake Mayon für Kopfzerbrechen in den gegnerischen Abwehrreihen. Der US-amerikanische Ballträger kommt von der Northern Michigan University, wo er während seiner Collegezeit über 4.200 Yards und 38 Touchdowns erzielte. Dass er diese Leistung auch in der GFL auf den Rasen bringen kann, bewies er bisher bravourös in den ersten vier Spielen, in denen er über 700 Yards und acht Touchdowns für sein Team erzielen konnte und maßgeblich für die bisherigen Erfolge der Brandenburger verantwortlich war.
Die Regie im Angriff der Potsdamer hat Quarterback PJ Settles inne. Vier Jahre verbrachte der Spielmacher am Rhodes College und hinterließ Schulrekorde mit insgesamt 8132 Passing Yards und 56 Touchdowns sowie 3000 Rushing Yards mit weiteren 39 Touchdowns. Aber speziell im Passspiel hakte es im Vergleich zum Laufspiel in den ersten Spielen etwas, was dazu führte, das im Spiel gegen die Dresdener, der Italo- Amerikaner Giovani Rescigno das Ruder übernahm, welcher am College für die Rutgers University spielte und direkt aus der italienischen Liga kurz vor dem Spiel, zu den Potsdam Royals stieß.
Auf Seiten der Defense liegen die Royals (Platz 3) in der Gesamtabrechnung vor den Lions (Platz 6). Schaut man ins Detail, haben die Potsdamer statistisch einen klaren Vorteil in der Verteidigung des gegnerischen Laufspiels, dagegen liegen die Lions in der Passverteidigung knapp vor den Gästen aus Brandenburg. Aktueller Leading Tackler der Potsdam Royals ist der polnische Nationalspieler Krzysztof Wis. Dicht gefolgt vom Schweizer Eidgenossen Linebacker Lukas Rouss, welcher u.a. mit einem 88 Yard Interception Return Touchdown gegen die Cologne Crocodiles ein Highlight setzte.
Über alles betrachtet ist aber die gesamte Verteidigung, als auch der Angriff der Potsdam Royals eine starke Gemeinschaft aus vielen Nationen, gespickt mit vielen Nationalspielern aus den verschiedensten Ländern, welche in der aktuellen Zusammensetzung für alle Gegner eine schwere Hürde bilden, die es gilt zu überwinden und welche auf alle Fälle ein Anwärter auf den Titel in der GFL Nord und damit auf den Einzug in den German Bowl ist.
Für die New Yorker Lions gilt es nicht wieder in die Situation zu kommen, einen großen Rückstand wie in den Spielen gegen Kiel oder Dresden hinterher laufen zu müssen.
Können die Lions das Spiel offen gestalten, ist auch der Ausgang der Begegnung offen. Dass das Potential in der Mannschaft vorhanden ist, was unter anderem die zweite Halbzeit gegen die Dresden Monarchs gezeigt hat. Des Weiteren besteht die Hoffnung das auch der ein oder andere Verletzte, in den aktiven Kader zurückkehren wird.
Holger Fricke, Pressesprecher der Lions: "Am Samstag ist es endlich soweit! Die Genehmigung ist da! Wir spielen mit Zuschauern im Stadion! Sichert euch Tickets für das Spiel gegen die Potsdam Royals (Kickoff 18:00) in unserem Online-Ticketshop! Auch in den bekannten Vorverkaufsstellen wie z.B. den Konzertkassen können Tickets erworben werden. Eine Tageskasse am Stadion wird es nicht geben."
- Einlass zu unseren Heimspielen erfolgt nur mit tagesaktuellem Corona-Test, Nachweis über vollständige Impfung oder Genesung und dem erfolgreichen Abgleich mit Ihrem Personalausweis.
- Dementsprechend länger dauert der Einlassprozess ins Stadion. Bitte beachtet die zugeordneten Zutrittszeiträume auf dem Ticket. Zudem wird für die Gegengerade der Eingang „Gunterstraße“ auf der Rückseite des Stadions geöffnet. Über den Haupteingang kommt man NUR auf die Haupttribüne.
- Alle Tickets werden zur Kontaktnachverfolgung personalisiert.
- Auf dem Stadiongelände herrscht Maskenpflicht. Nur auf dem Sitzplatz darf diese entfernt werden.
- Getränke und Verpflegung gibt es an den normalen Buden unseres Stadion-Caterers
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