Seniors
Am kommenden Samstag beginnt endlich die neue, wenn auch kurze Footballsaison, für die Bulldogs.
Foto:Zarnke
Nachdem man im ersten Test der Saison gegen die Minden Wolves die ersten Erkenntnisse erzielen konnte, geht es am Samstag um die ersten Punkte der Saison gegen die Bulldozer aus Düsseldorf. Spieler, Coaches und wohl alle Bulldogs Fans erwarten die Rückkehr auf den Platz mit riesiger Vorfreude.
"Jetzt gilt es den Rost der vergangenen Monate abzuschütteln", bemerkt Head Coach Felix Gorny. Gorny weiter, "Wir sind natürlich sehr froh, endlich wieder unserem Sport nachgehen zu können. Wir geben uns größte Mühe, Risiken und Hindernisse zu managen um für unsere Spieler und alle Helfer eine möglichst sichere Durchführung zu gewährleisten. Dabei erfreuen wir uns einer recht stabilen Impfquote innerhalb von Mannschaft und Trainerstab, wobei 100% natürlich das Ziel für eine möglichst bedenkenfreie Ausführung unserer sportlichen Aktivitäten sind.
Aufgrund der langen Trainingspause lag unser Hauptaugenmerk auf der Ausbildung von mittlerweile 2 Jugendjahrgängen. Ich bin begeistert von dem Engagement unserer ehrenamtlichen Trainer, welche in den trainingsfreien Phasen das Angebot an Online-Training/Theorie aufrecht erhalten haben. Die diesjährige Spielzeit ist sehr kurzfristig festgelegt worden. Dadurch haben wir unsere Trainingsinhalte entsprechend anpassen müssen, um unseren Spielern die größtmögliche Chance auf Erfolg für diese Saison zu geben. Einige Spieler, die sich seit der letzten Saison besonders hervorgetan haben sind Center, Dominik Weiß, der wohl den merklichsten Entwicklungssprung gemacht hat, nachdem Michael Reimer aufgrund seines Studiums die Bulldogs verließ. Ebenfalls nennenswert ist Sebastian Sommer, ehem. Receiver, der in diesem Jahr als Defensive Back für die Bulldogs auflaufen wird und seine Präsenz seit seinem Transit regelmäßig zeigt."
Des weiteren werden die Bulldogs auch auf Impulse der beiden amerikanischen Importspieler, Jacquel Watson und TJ Richardson, der bereits schon für die Bulldogs gespielt hat, setzen. Die Saison wird in diesem Jahr, wie schon erwähnt sehr kurz ausfallen. Es wird nur zwei Heimspiele geben. Am 4.9.21 geht es zu Hause gegen die Bonn Gamecocks und am 18.9.21 gegen die Troisdorf Jets.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt 1. AFC Bielefeld Bulldogs e.V. - André Zarnke
Das Warten hat endlich ein Ende. Nach zwei Jahren Football-Pause steht der AFC Remscheid Amboss endlich wieder auf dem Platz. Gegner im Stadion Reinshagen sind am Samstag (ab 15 Uhr) zum 1. Spieltag der Oberliga-Saison 2021 die Aachen Vampires.
Nach zwei Jahren Pause gibt es wieder Amboss-Football (Foto: Nick Jungnitsch)
“Einen schwereren Gegner als die Aachen Vampires hätte es zum Auftakt nicht geben können“, sagt Carsten Weber. Der Amboss-Cheftrainer spielt damit darauf an, dass die Kaiserstädter 2019 aus der Regionalliga abgestiegen und somit auf dem Papier der härteste Gegner sind. Dennoch ist der Amboss nicht chancenlos. “Nach zwei Jahren Pause und der Corona-Pandemie weiß eigentlich kein Team so recht, wo es steht“, sagt Amboss-Präsident Christian Müller.
Euphorie herrscht trotzdem oder gerade deswegen im Team. Es geht endlich wieder auf den Platz. Die Offseason eines Football-Teams ist mit etwa sieben Monaten schon in normalen Zeiten sehr lang, durch Corona mussten die Amboss-Recken, wie auch der Gegner, etwa 23 Monate auf ein Spiel warten. Freude herrscht auch vor, weil der Amboss zum ersten Mal seit 2018 endlich wieder im “Home of Amboss“ auf Touchdown-Jagd gehen kann. Die Sanierungsarbeiten im Stadion Reinshagen sind rechtzeitig zum Saisonstart abgeschlossen, trainiert wird seit wenigen Wochen bereits auf dem neuen Kunstrasen mit Football-Markierungen hinter der Haupttribüne.
Während der Kader von Weber während der Pandemie sogar auf rund 50 Spieler angewachsen ist, war die Organisation des ersten Spieltags für den Amboss-Vorstand ein wahrer Kraftakt. Bedingt durch Corona-Auflagen durften nur personalisierte Tickets mit fester Sitzplatzvergabe ausgegeben werden. Dafür richtete der Vorstand insgesamt sechs Vorverkaufstage in der Geschäftsstelle des Amboss ein. Am morgigen Mittwoch sind zwischen 17.30 Uhr und 19.30 noch Restkarten erhältlich. Die Besucherzahl in Reinshagen ist seitens der Stadt Remscheid auf 500 Besucher begrenzt.
Wer eines der Tickets ergattert hat, darf sich auf einen action- und abwechslungsreichen Nachmittag freuen. Angeführt wird der Amboss von etlichen altbekannten Gesichtern wie Quarterback Tom Schröder oder Linebacker Marc Schnabl. Auch Rückkehrer. wie die Cornerbacks Sören Hecker und Steffen Labodda gehören wieder dem Kader an. Neben vielen Talenten aus der Jugend und etlichen Neueinsteigern haben auch Spieler anderer Vereine den Weg nach Remscheid gefunden: Runningback Lenard Straube von den Sauerland Mustangs oder die Miotke-Brüder Marwin und Tobias von Leverkusen Tornados.
Verzichten muss Weber seit dieser Saison auf den langjährigen Mannschaftkapitän Clemens Riecke, der in den Coaching Staff gewechselt ist. Zudem verzichtet der Amboss, um die Entwicklung eigener Spieler zu fördern, auf die Hinzunahme von US-Amerikanern. “Durch die neuen Trainingsbedingungen sind wir auch schon für Jugendspieler ein interessanter Verein geworden, davon wollen wir langfristig profitieren und den Talenten auch die Möglichkeit bieten, den Sprung zu den Senioren zu schaffen“, sagt Müller über das neue Vereinskonzept.
Für Stimmung an der Seitenlinie sorgen die Cheerleader des Amboss. Die Seniors unter dem Namen “Thunder“ sowie die Juniors mit dem Namen “Storm” werden dann für ordentlich Wind sorgen. Gute Erinnerungen hat der Amboss zumindest an das letzte Heimspiel gegen die Vampires. Am 5. Juni 2016 holten die Amboss-Recken beim 21:14 über Aachen den Sieg – damals vor übrigens 500 Zuschauern.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Markus Schulz - AFC Remscheid Amboss e.V.Es war fast wie immer. Das Ostseeduell ist einfach nichts für schwache Nerven. In einem von Rostocker Fehlern durchzogenen Spiel mit vier Ballverlusten hatten die Greifen am Ende das glücklichere Ende für sich, lieferten aber auch konsequent ab, als es darauf ankam.
Griffins siegen im Ostseekrimi (Foto: Rostock Griffins)Beide Teams hatten im Vorfeld der Partie Personalsorgen. Gleich mehrere Stammspieler waren verletzt, angeschlagen oder fehlten arbeitsbedingt. So entwickelte sich auf beiden Seiten ein über weite Strecken nicht gerade hochklassiges GFL 2 Spiel. Die Griffins ihrerseits lieferten ungewohnt viele Ballverluste ab, gingen kurz vor Schluss aber volles Risiko und wurden belohnt. Damit nutzten sie die Steilvorlage der Konkurrenten am Vortag, denn die auf Position 1 und 2 stehenden Teams aus Berlin und Düsseldorf trennten sich unentschieden 34:34.
Doch zurück zum Spiel. Im ersten Quarter knüpften die Griffins zunächst an die vergangenen Spiele an. Die Defense zwang die Lübecker Offense zu einem 3 and out, die eigen Offense bewegte den Ball gut. Bis dann ein Pass auf den TE Jonas Beumer aus dessen Händen fiel und von den Cougars gesichert wurde. Doch die Verteidigung hielt und die Offense machte es im nächsten Drive besser und kam letztlich bis an die 20yd Line, wurde dort aber gestoppt und erzielte „nur“ ein Fieldgoal von Jonas Beumer zur 3:0 Führung. Damit ging es auch ins zweite Quarter.
Jetzt kamen die Hausherren besser ins Spiel. Im dritten Drive gelang den Cougars ein Big Play und man stand an der 9yd für ein First and goal. Die D verhinderte Schlimmeres, ein Fieldgoal der Lübecker über den starken Kicker Erik Schlomm sorgte für den Ausgleich. Im folgenden Kickoff Return verlor dann Nigel Lawrence den Ball und spätestens jetzt wechselte das weltberühmte „Momentum“ auf die Lübecker Seite. Nach einem Pass auf WR Mike Kresowaty stand es dann folgerichtig 10:3 für die Cougars. Damit ging es auch in die Halbzeit.
Die Halbzeitansprache der aufmunternden Rostocker Coaches fruchtete leider nicht zu einem besseren Spiel. Strafen und Fehler verhinderten größeren Raumgewinn, eine Interception unter Druck von QB Dylan van Boxel machte es noch schwieriger. Denn im anschließenden Drive gelang Top Scorer Willem Vancompernolle der Ausbau der Führung auf 17:3. Der anschließende Drive führte die Greifen bis an die Mittellinie, letztmalig wurden die Seiten gewechselt.
Und auf einmal gelang den Griffins wieder einiges. Zunächst lief Dylan van Boxel selbst für 20yd, anschließend legte er den Ball gefühlvoll in den Lauf von TE Jonas Beumer, der sich nicht mehr aufhalten ließ und für seine Farben auf 10:17 verkürzte. Im anschließenden Ballbesitz der Lübecker dann nach mehreren guten Plays die INTERCEPTION von Safety Nigel Lawrence und Ballbesitz an der eigenen 46yd line. Ein guter Drive führte letztlich RB Julian Hagen in die lübsche Endzone, eine Strafe machte diesen aber zurecht zunichte. Im nächsten Play dann direkt der vierte Ballverlust der Griffins nach einem Fumble des eben so gut spielenden Julian Hagen und Ballbesitz Lübeck. Die Defense nun hellwach, zwang Lübeck nach drei plays zum Punt. 6 min zu spielen und der Krimi nahm an Fahrt auf.
Ein langer Pass auf WR Ben Bruß brachte die Greifen in eine gute Ausgangsposition, ebenso der erneute Lauf von van Boxel an die 9yd line. RB Julian Hagen dann zweimal bis an die 1 yd line, ehe RB Brecht Deboosere den Ball fast ungeblockt durch die nun starke Oline in die Endzone brachte. 16:17 Anschluss und eine Entscheidung der Coaches musste her. Für einen Punkt eventuell zum Ausgleich kicken oder volles Risiko für 2 Punkte zu gehen. 3:26 min auf der Uhr. Timeout Lübeck. Es blieb bei der Entscheidung: Risiko! Und die starke Defense der Lübecker biss auf den zuvor erfolgreichen inside run, ein Double Reverse aber der Griffins konnte in persona von WR Trevin Howard in die Endzone kommen. 18:17 Führung, aber noch knapp über 3 min Zeit auf der Spielzeituhr. Ein letzter Ballbesitz für die Lübecker. Mehrere First Downs, ein ausgespielter erfolgreicher 4.Versuch an der 42yd line, ein Pass an die Griffins 27. Nun rechnete man mit einem Kick des Lübecker Kickers, stattdessen ein Run des QB und ein Rostocker Sack. Beim Versuch zu spiken lief die Spielzeituhr auf 0:00 und die Griffins waren Sieger.
Damit stehen die Greifen nun auf Platz 2 der Tabelle, der direkt gewonnen Vergleich gegen Düsseldorf, die genauso 3 Minuspunkte auf dem Konto haben, spricht für die Hansestädter. Nur einen Minuspunkt auf dem Konto und auf Platz 1 die Berlin Adler, die Gegner im letzten Saisonspiel der Griffins am 04.09. im OSTSEESTADION sein werden. Davor aber liegen zwei weitere große Steine auf dem Weg zu einem echten Endspiel. Am kommenden Sonntag erwarten die Rostocker die high powered Offense der Langenfeld Longhorns und am 29.08. muss man nochmal nach NRW / Essen reisen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins (leicht gekürzt)
Bei hochsommerlichen Temperaturen im Dresdener Heinz-Steyer-Stadion unterliegen die New Yorker Lions, in einem phasenweise hochklassigen Spiel, den Dresden Monarchs knapp mit 24:19 (7:0; 10:13; 0:0; 7:6).
QB 5 J. Kennedy scorte zweimal (Foto: Fabian Uebe)
Bei Temperaturen weit über 30 °C auf dem Rasen des Heinz-Steyer-Stadion und strahlendblauen Himmel, legten die Gastgeber, nachdem Kick-Off der Lions durch Tobias Goebel, los wie die Feuerwehr. Mit nur drei vollständigen Pässen ihres Quarterbacks Kyle J. Carta-Samuels auf seine Ballfänger Robin Wilczek und Antek Podgorski, ging es schnell bis auf die vier Yard Linie der Lions voran. Für die verbleibenden Yards zur 7:0 (PAT Florian Finke) Führung für die Dresden Monarchs war dann die Kombination Kyle J. Carta Samuels auf Radim Kalous zuständig.
Der Angriff der Löwen tat sich dagegen zu Beginn des Spiels schwer. Mit starkem Druck auf Quarterback Jake Kennedy, nahm die Verteidigung der Monarchs der Braunschweiger Offense bereits einige Optionen im Ansatz weg und konnten auch das Laufspiel um Exavier Edwards und Jake Kennedy selbst kontrollieren. So mussten die Löwen nach nur vier Versuchen bereits früh wieder das Spielfeld verlassen und übergaben dem Angriff der Goldhelme wieder das Feld in aussichtsreicher Position an der eigenen 37 Yard Linie.
Doch die Verteidigung der Lions war jetzt auf der Hut, gab dem Angriff der Gastgeber keinen Raum und zwang sie, nach einem Sack von Paul Veritas gegen Dresdens Spielmacher, zum Punt, den Dresdens Punter Robert Süßmilch aber hervorragend auf die ein Yard Linie der Löwen platzierte. So startete der nächste Angriffsdrive der New Yorker Lions knapp vor der eigenen Endzone und erneut fand man gegen die starke Verteidigung der Monarchs kein Mittel. Aus der eigenen Endzone trat Christian Bollmann zum Punt an, wurde aber von einem Dresdener Verteidiger während des Punts berührt und bescherte somit seinem Team einen neuen ersten Versuch auf der eigenen 14 Yard Linie. Yard um Yard begann nun die Offense der Löwen um Jake Kennedy Raumgewinn zu erzielen und sich Richtung Dresdener Endzone vorzuarbeiten. Exavier Edwards und Christian Bollmann fingen jeweils Pässe von Jake Kennedy und konnten diese in größeren Raumgewinn umwandeln. Jake Kennedy selbst erlief weitere wichtige Meter und brachte sein Team bis an die 13 Yard Linie der Monarchs voran. Ein Spielzug später zu Beginn des 2. Speilabschnitts, bediente er Paul Bogdann zum 7:7 (PAT L. Jeckstadt) in der Endzone der Gastgeber.
Den nächsten Angriffsdrive begannen die Monarchs wieder in altbekannter Manier mit Pässen ihres Spielmachers Kyle J. Carta-Samuels auf Anthony Brooks und Antek Podgorski. Dazu kamen einige wenn auch kurze, aber effiziente Läufe ihres Runningbacks David Baum bis tief in die Hälfte der Lions. Die erneute Führung für die Sachsen zum 10:7, erzielte Kicker Florian Finke mit einem 26 Yard Fieldgaol. Die New Yorker Lions nutzten umgehend im ersten Spielzug der nächsten Angriffsserie eine Unaufmerksamkeit auf Seiten der Dresdener Verteidigung aus und Exavier Edwards verwandelte einen kurzen Pass von Jake Kennedy in einen Raumgewinn von mehr als 50 Yards. Einem weiteren Lauf von Exavier Edwards und einem Passfang von Paul Bogdann, folgte ein ein Yard Touchdownlauf von Jake Kennedy zur ersten 10:13 (PAT geblockt) Führung der Löwen.
Die Dresden Monarchs ließen den Gästen aber nicht lange um sich über Führung zu freuen. Erneut war es Kyle J. Carta-Samuels, welcher mit schönen Pässen auf Radim Kalous und Anthony Brooks sein Team in Schlagweite zur Braunschweiger Endzone brachte. David Baum erzielte mit einem kurzen Lauf über ein Yard den nächsten Touchdown und brachte seine Farben wieder mit 17:13 (PAT F. Finke) in Führung. Kurz vor der Halbzeitpause hatten die New Yorker Lions noch einmal die Chance zu scoren, konnten aber trotz guter Ausgangslage weder einen Touchdown erzielen, noch glückte der 21 Yard Fieldgoalversuch von Luca Jeckstadt, welcher vom Dresdener Special Team geblockt wurde.
Nach der Halbzeitpause erhielt der Angriff der Löwen als erstes das Angriffsrecht, konnte aber erneut keinen nennenswerten Raumgewinn erzielen und musste sich per Punt vom Ball trennen. Aber auch der Angriff der Gastgeber kam mit Anlaufschwierigkeiten zurück aus der Pause und fand ihrerseits gegen die nun stark agierende Abwehr der Löwen kein Mittel. So gelang keinem der beiden Teams im dritten Speilabschnitt ein erfolgreicher Angriffsdrive gegen die jeweils gegnerischen Verteidigungsreihen und es dauerte bis zum Mitte des vierten und letzten Spielabschnitts, ehe die Dresden Monarchs als erste der beiden Mannschaften weitere Punkte auf das Scoreboard bringen konnten.
Nach einer Interception des Dresdener Passverteidigers Jonas Gacek in der eigenen Endzone und einem daraus resultierenden neuen ersten Versuch für den Angriff der Monarchs an der eigenen 15 Yard Linie, war es abermals Kyle J. Carta-Samuels, der sein Team über das Feld führte. Mit Läufen von David Baum und Passfängen von Anthony Brooks und den sonst im gesamten Spiel nicht eingesetzten Wide Receiver der Monarchs, Darrell Stewart Jr. ging es schnell in Richtung Braunschweiger Endzone. Den finalen Passfang über neun Yards zum 24:13 (PAT F. Finke) für die Hausherren fing ebenfalls Darrell Stewart Jr., nach Pass von Kyle J. Carta-Samuels.
Mit nur noch wenig verbleibender Spielzeit machte sich der Angriff der Lions nochmals daran, das Spiel noch zu drehen. Mit Läufen von Jake Kennedy und CJ Okpalobi, sowie Passfängen von Paul Bogdann, Fabian Rolfes und Cj Okpalobi arbeiteten sich die Löwen Yard für Yard an die gegnerische Endzone heran. Letztendlich war es Jake Kennedy, der mit seinem zweiten Touchdownlauf des Tages, den Abstand auf 24:19 verringern konnte. Der Versuch einer Two-Point-Conversion schlug fehl. Bei nur noch knapp 40 Sekunden verbleibender Spielzeit blieb nur der Versuch eines Onside-Kicks für die New Yorker Lions, um ggf. nochmals in Ballbesitz zu kommen. Der Ball sprang jedoch direkt in die Arme eines Dresdener Spielers und somit konnten die Dresden Monarchs die Spieluhr runterlaufen lassen und den Sieg sichern.
Scoreboard
07:00 4 Yard TD-Pass K. J. Carta-Samuels auf R. Kalous (PAT F. Finke)
07:07 13 Yard TD-Pass J. Kennedy auf P. Bogdann (PAT L. Jeckstadt)
10:07 26 Yard Fieldgoal F. Finke
10:13 1 Yard TD-Lauf J. Kennedy (PAT geblockt)
17:13 1 Yard TD-Lauf D. Baum (PAT F. Finke)
24:13 9 Yard TD-Pass K. J. Carta-Samuels auf D. Stewart Jr. (PAT F. Finke)
24:19 10 Yard TD-Lauf J. Kennedy (TPC nicht gut)
Am kommenden Sonntag steht die kürzeste Auswärtsreise auf dem Programm, denn es geht für die Greifen in die Hansestadt Lübeck. Dort wartet mit den ansässigen Cougars ein schwerer Brocken auf die Rostocker. Sollte man annehmen, dass die Griffins aufgrund der Tabellensituation vielleicht Favorit sein könnten, liegt man falsch denken wir und dafür gibt es mehrere Gründe.

Im Derby gibt es immer eigene Gesetze und die Duelle - Griffins vs. Cougars - hielten immer Spektakuläres sowie Unerwartetes bereit. Zudem sind beide Teams durch Verletzungen gebeutelt und die Griffins werden aus diversen weiteren Gründen nicht auf ihre gewohnte Starterformation zurückgreifen können. Dabei liegt man doch so aussichtsreich im Rennen um eine Top-Platzierung in dieser GFL2 Saison. Umso ärgerlicher ist es, dass man nicht in voller Stärke antreten kann.
Wie knapp die Spiele zwischen Beiden zumeist sind, zeigte bereits das Hinspiel im Juni in Rostock. 21:21 hieß es am Ende in einem hochklassigen und wie immer spannenden Spiel. Kickoff in der Marzipanstadt ist am kommenden Sonntag um 15 Uhr auf dem „Buni“, wie die Cougars ihr Stadion liebevoll nennen. Platz ist auch für derzeit 700 Zuschauer. Von zu Hause wird man das Spiel in einem Livestream verfolgen können – hier gibt es dazu den entsprechenden LINK.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins
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