Seniors
Mit einer großen Energie- und Teamleistung besiegen neuformierte New Yorker Lions die Cologne Crocodiles mit 28:43 (7:7; 7:10; 6:13; 8:13). Damit verschafft sich das Team von Head Coach Troy Tomlin nicht nur eine gute Ausgangssituation um die Vergabe der Play-Off Plätze, sondern widerlegt auch die Stimmen der Kritiker nach den letzten Spielen der Hinrunde, mit den Niederlagen gegen Dresden, Kiel und Potsdam.
QB #5 Jake Kennedy (Foto: Foto: Fabian Uebe)
Die Verantwortlichen der Lions nutzten die gut zweiwöchige Sommerpause und verstärkten das Team nochmals punktuell an wichtigen Stellen sowohl auf Seiten der Offense, als auch in der Defense. Neben den bereits vorgestellten Filippo Fort (Italien, Linebacker) und Darrain Winston (USA, Defense Back), erhielt die Verteidigung der Löwen von Dave Likins weitere Unterstützung durch Eryk Paszkiewicz (Polen, Defense Line), Paul Veritas (Frankreich, Linebacker) und Eric Jackson (USA, Defense Back). Zur Offense stießen Jordan Bouah (Italien, Wide Receiver), Chuka Okpalobi Jr. (USA, Runningback) und Mateusz Samszuk (Polen, Offense Line).
Die New Yorker Lions gewannen den Coin Toss und das Spiel begann mit dem Kick-Off durch Tobias Goebel. Von der eigenen 25 Yard Linie startend, zeigten die Crocodiles schnell, warum sie statistisch aktuell zu den besten Angriffsmannschaft der GFL zählen. Mit Läufen ihres wendigen Runningbacks Dean Tanwani und einem langen Pass von Quarterback Christian Strong auf seinen Receiver Aaron Jackson, kamen die Gastgeber schnell in die Nähe der Braunschweiger Endzone. Das 7:0 (PAT J. Mensching) erzielte Dean Tanwini mit einem Lauf aus vier Yards in die Endzone der Lions.
Nach einem schönen Return des Kick-Offs von Jordan Bouah bis kurz vor die Mittelinie, folgte der erste Drive des Angriffs der Lions um Quarterback Jake Kennedy und die prompte Antwort auf die frühe Führung der Kölner. Mit einigen schnellen Pässen auf seine neue Anspielstation Jordan Bouah und einem Lauf über 13 Yards von Exavier Edwards, ging es bis auf ein Yard vor die Endzone der Crocodiles. Den Ausgleich zum 7:7 (PAT L. Jeckstadt) erlief Exavier Edwards aus kurzer Distanz. Es folgte ein erfolgloser Drive der Kölner, der auf Höhe der Mittellinie mit einem Punt endete.
Von der eigenen sechs Yard Linie startend, machten sich die Löwen wieder auf den Weg Richtung Kölner Endzone. Neuzugang Chuka Okpalobi Jr. zeigte mit schönen Läufen sein Potential und den Grund, warum Coach Tomlin ihn nach Braunschweig geholt hat, und Jake Kennedy bediente mit sehenswerten Pässen seine Ballfänger Justus Holtz und Fabian Rolfes oder erlief wichtigen Raumgewinn selbst. So war es auch dem Spielmacher der Lions überlassen, nachdem ersten Seitenwechsel zu Beginn des zweiten Spielabschnitts, mit einem Lauf über fünf Yard zum 7:14 (PAT L. Jeckstadt) sein Team erstmals in Führung zu bringen.
Die Cologne Crocodiles fanden umgehend eine Antwort und benötigten nur sieben Spielzüge, um mit einem 25 Yard Pass von Christian Strong auf seinen Receiver Aaron Jackson, wieder zum 14:14 (PAT J. Mensching) auszugleichen. Es folgten jeweils Angriffsdrives beider Mannschaften, welche in einem Punt endeten und zu keinem nennenswerten Raumgewinn führten. Kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit kamen nochmals die Lions an ihrer eigenen 35 Yard Linie in Ballbesitz und machten sich daran, mit einer Führung in die Pause zu gehen. Pässe von Jake Kennedy auf Paul Bogdann und Exavier Edwards, sowie Läufe von Edwards und Kennedy selbst, führten die Braunschweiger bis tief in die Hälfte der Cologne Crocodiles. Mit dem Pausenpfiff verwandelte Kicker Luca Jeckstadt ein Fieldgoal aus 32 Yards zur 14:17 Führung für die Lions.
Nach der Halbzeit erhielten die New Yorker Lions erneut als erstes das Angriffsrecht und legten los wie die Feuerwehr. Mika Wickinger returnierte den Kick-Off bis tief in die Hälfte der Gastgeber und übergab seinem Team an der 28 Yard Linie der Kölner eine perfekte Ausgangssituation. Zwei Laufspielzüge später erhöhte Exavier Edwards mit einem zwei Yard Lauf die Führung der Lions auf 14:23 (PAT nicht gut). Wieder war es an den Gastgebern, umgehend nachzulegen. Trotz stärker werdenden Druckes der Defense der Löwen, fand Kölns Spielmacher Christian Strong immer wieder eine seiner Anspielstationen, meistens in Form seiner Ballfänger Aaron Jackson und Markell Castle, als auch Runningback Dean Tanwini. So war es erneut die Kombination Christian Strong auf Aaron Jackson, dieses Mal über 33 Yard, welche zum 20:23 (TPC nicht gut) Anschlusstouchdown führte. Der Angriff der New Yorker Lions zeigte sich an diesem Spieltag aber wie ausgewechselt und konterte in Form von Runningback Chuka Okpalobi mit einem Lauf über 73 Yards, welcher von der Kölner Defense nur knapp vor der Endzone gestoppt werden konnte. Doch ließ sich der Neuzugang der Braunschweiger seinen Erfolg nicht nehmen und verwandelte kurze Zeit später einen kurzen Pass von Jake Kennedy zum 20:30 (PAT L. Jeckstadt).
Die Cologne Crocodiles gingen aufs Ganze und begannen früh vierte Versuche auszuspielen, was zu einem Turn Over nach einem Stopp und Raumverlust durch die Verteidigung der Löwen, in Form von Samuel Kargel, führte. Doch auch der folgende Drive der Löwen endete in einem Punt und so war es wieder an der Defense der Braunschweiger für das nächste Highlight zu sorgen. Kurz vor dem letzten Seitenwechsel konnte David Müller tief in der Hälfte der Kölner einen freien Ball, nach einem Fumble von Kölns Runningback Tanwini sichern und seinen Angriff an der Kölner 24 Yard Linie wieder auf das Feld schicken. Dankend nahm dieser das Geschenk der Crocodiles an und erhöhten die Führung auf 20:36 (TPC nicht gut), mit einem vier Yard Lauf von Chuka Okpalobi Jr.
Es folgte ein Feuerwerk an Passversuchen des Kölner Angriffs, welcher größtenteils durch die Defense der Lions abgewehrt werden konnte, doch war es schließlich Wide Receiver Markell Castle, der ein Lücke in der Passverteidigung der Löwen fand und mit einem 39 Yard Passfang den Rückstand wieder auf 28:36 (TPC E.-J. Hiernaux) verkürzen konnte. Doch das neuformierte und angriffslustige Team der New Yorker Lions schlug zurück und Jake Kennedy fand mit einem Pass aus schon fast aussichtsloser Lage und unter starken Druck Mika Wickinger, der über 53 Yard zum 28:43 (PAT L. Jeckstadt) in die Kölner Endzone einlaufen konnte.
Bei noch etwas mehr als sechs Minuten Spielzeit setzten die Gastgeber nun alles auf eine Karte und versuchten mit allen Mitteln die Braunschweiger Endzone zu erreichen. Doch hatten sie die Rechnung ohne die Abwehr der Löwen gemacht, welche nicht gewillt war noch weitere Punkte an diesem Tage zuzulassen. Zwar gelangten die Kölner bis tief in die Hälfte der Löwen und kurz vor deren Endzone, doch reichten auch vier Versuche nicht aus, um Punkte zu erzielen. Vor allen die beiden Neuzugänge in der Passabwehr, Eric Jackson und Darrain Winston sorgten mit starken Einzelleistungen für Highlights.
Nach einem weiteren nicht erfolgreichen vierten Versuch der Crocodiles konnte zwar der Angriff der Löwen kein Kapital aus dem Turn Over schlagen, doch der anschließende Punt durch Jake Kennedy besiegelte die Niederlage der Cologne Crocodiles. Beim Versuch den Punt aufzunehmen, berührte ein Spieler der Kölner den Ball, welcher dann vom schnell reagierenden Robin Sebeille zu Gunsten seiner Farben gesichert werden konnte. Damit konnten die New Yorker Lions die Spieluhr auslaufen lassen und sich den so wichtigen Sieg im Auswärtsspiel gegen die Cologne Crocodiles sichern.
Scoreboard
07:00 4 Yard TD-Lauf D. Tanwini (PAT J. Mensching)
07:07 1 Yard TD-Lauf E. Edwards (PAT L. Jeckstadt)
07:14 5 Yard TD-Lauf J. Kennedy (PAT L. Jeckstadt)
14:14 25 Yard TD-Pass C. Strong auf A. Jackson (PAT J. Mensching)
14:17 32 Yard Fieldgoal L. Jeckstadt
14:23 2 Yard TD-Lauf E. Edwards (PAT L. Jeckstadt)
20:23 33 Yard TD-Pass C. Strong auf A. Jackson (PAT J. Mensching)
20:30 8 Yard TD-Pass J. Kennedy auf C. Okpalobi Jr. (PAT L. Jeckstadt)
20:36 4 Yard TD-Lauf C. Okaplobi Jr. (TPC nicht gut)
28:36 39 Yard TD-Pass C. Strong auf M. Castle (TPC E.-J. Hiernaux)
28:43 47 Yard TD-Pass J. Kennedy auf M. Wickinger (PAT L. Jeckstadt)
RJ Long mit einem Touchdown gegen die Adler aus dem Jahr 2018 (Foto: Rob Bob Hübers)SAFE THE DATE:
- Nächstes Heimspiel der Solingen Paladins:
- 07.08.2021 Paladins vs. Cardinals 17:00Uhr
Back in Action: Nach dreiwöchiger, vom Spielplan vorgegebener Pause greifen die Düsseldorf Panther am kommenden Wochenende wieder ins Geschehen der GFL2 ein. Als Spitzenreiter ihrer Staffel in der Nordgruppe reisen die Raubkatzen am Samstag (Jahnstadion, Kick-off: 16 Uhr) ins benachbarte Langenfeld.
Raubkatzen gehen nach drei Wochen Pause ausgeruht in die Begegnung (Foto: Düsseldorf Panther / Birgit Häfner)
Die dort beheimateten Longhorns sind die ersten Verfolger der Düsseldorfer, haben bei einem Spiel weniger einen Sieg weniger auf dem Konto. Die ersten drei Partien der Longhorns erwiesen sich als durchweg als „high-scoring affairs“, wie das aktuelle Punkteverhältnis von 127:105 unterstreicht. Zum Vergleich: Die Panther brachten in bislang vier Spielen 59 Punkte auf die Tafel, erlaubten den Gegnern dabei 57 Zähler.
Konzentriert und motiviert ins Nachbarschaftsduell: Die zurückliegende dreiwöchige Spielpause kam den Düsseldorf Panthern nicht zuletzt mit Blick auf die Verletztensituation nicht ungelegen. „Einiger unserer angeschlagenen Spieler konnten so in Ruhe ihre Blessuren auskurieren und stehen uns jetzt wieder zur Verfügung“, freut sich Head Coach Douglas Fryer. „Und bei den Jungs mit etwas hartnäckigeren Beschwerden sind wir sehr optimistisch, dass wir sie zu Beginn der zweiten Saisonhälfte wieder einsetzen können.“
Aus Trainingssicht nutzen die Panther die zurückliegenden Tage und Wochen auch für einen spezielle Vorbereitung auf Langenfeld, schoben dazu auch die ein oder andere Extraschicht ein. „Die Longhorns machen viel Druck, spielen mit ihren Defensive Backs gern Mann gegen Mann“, weiß Fryer. „Diese Besonderheiten haben wir bei unseren Drills natürlich mit eingebaut. Wir erwarten ein intensives Spiel auf beiden Seiten des Balles. Die Longhorns sind ein sehr solides Team ohne offensichtliche Schwächen. Um zu bestehen, müssen wir als geschlossenes Team auftreten und bereit sein, bis zum Ende alles zu geben.“
Ob das gelingt und die Panther ihre Tabellenführung ausbauen können, dürfen laut aktuellem Hygienekonzept bis zu 600 Fans live vor Ort verfolgen. Panther-Fans, die ihrem Team zur Unterstützung die wenigen Kilometer in den Düsseldorfer Vorort (Jahnstraße 4, 40764 Langenfeld) folgen wollen, sollten sich im Vorfeld über die Ticketverfügbarkeit informieren (
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Carsten van Zanten - Düsseldorf Panther
Nach dem überzeugenden Sieg der Centurions am vergangenen Wochenende in Stuttgart steht nun am 1. August das Heimspiel gegen eines der Top-Teams der Liga, den Wroclaw Panthers aus dem polnischen Breslau, auf dem Programm.

Hier ist noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen, als sich die Centurions im ersten Spiel der neu gegründeten Football-Liga in Breslau nach einer wahren Hitzeschlacht geschlagen geben mussten. Die Panthers belegen hinter den Hamburg Sea Devils Platz 2 in der Nord-Division, die Cologne Centurions Platz 2 der Süd-Division hinter Frankfurt Galaxy. Die Kölner werden mit der geballten Angriffs-Power der Nr. 1 Offense der gesamten ELF und dem kölschen Publikum im Rücken um jeden Ball kämpfen. Das Spiel findet mit Zuschauern statt.
Informationen auf FB zum Spiel
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Manfred Damaschke - Cologne Centurions
Der Spielplan für die anstehende Saison in der Oberliga NRW steht – und hätte knackiger für den AFC Remscheid Amboss nicht ausfallen können. Zum Auftakt empfängt die Mannschaft von Amboss-Head-Coach Carsten Weber am 21. August die Aachen Vampires. Das erste Auswärtsspiel der Saison findet eine Woche später bei den Münster Mammuts statt.

“Unser Auftaktprogramm für dieses Jahr hätte nicht schwerer sein können”, sagt Weber mit Blick auf die ersten Spiele nach nunmehr zwei Jahren Corona-Pause. Dem Amboss war der Weg in die Verbandsliga, in die man 2019 sportlich abgestiegen war, nur durch eine Umstrukturierung der Ligen erspart geblieben. Mit Aachen kommt nun zum ersten Spieltag ausgerechnet der Absteiger aus der Regionalliga ins Bergische – der auf dem Papier am stärksten zu erwartende Gegner. Danach folgt mit den Mammuts der Vizemeister aus der Oberliga von 2019.
Für die junge Remscheider Mannschaft muss das Auftaktprogramm aber kein Nachteil sein. “Da sich bei uns in der Mannschaft einige Veränderungen ergeben haben, werden wir erstmal schauen müssen, wo wir uns spieltechnisch einreihen werden in dieser Saison”, erklärt Weber. Dabei deutet der Cheftrainer auf die Vereinsphilosophie hin; erstmals seit vielen Jahren verzichtet der Amboss auf Importspieler aus den USA und setzt so auf eigene Talente. Dabei kann Weber auf einen Kader zurückgreifen, der in der Pandemie sogar angewachsen ist und gegen favorisierte Gegner die Gelegenheit hat zusammen- und über sich hinauszuwachsen, ehe es im weiteren Verlauf der Saison zu den Partien kommt, bei denen der Amboss seine Punkte für den Klassenerhalt zwingend sammeln muss.
Viele Neueinsteiger haben sich dem Amboss angeschlossen, insgesamt umfasst der Kader knappe 50 Spieler. Neben Talenten aus der eigenen Jugend sind auch Spieler aus anderen Vereinen wie Runningback Lennart Straube, zuvor Sauerland Mustangs, oder Defensive Back Tristan Türk, zuletzt Dortmund Giants zum Team hinzugestoßen. Angeführt wird die Mannschaft aber auch von altbekannten Veteranen im Amboss-Trikot: Spieler wie Quarterback Tom Schröder, die Tackles Lars Ramus und Patric Wengling oder die Verteidiger Mike Jesinghaus (Defensive Tackle) und Linebacker Marc Schnabl tun dem Team mit ihrer Erfahrung gut und werden den Amboss auf und neben dem Platz anführen müssen. Nicht mehr dabei ist der langjährige Mannschaftskapitän Clemens Riecke, der mittlerweile als Trainer der Linebacker in den Coaching Staff um Weber aufgerückt ist.
Ganz besonders freut sich der Amboss aber auch auf die Rückkehr ins Stadion Reinshagen. Nachdem 2019 noch im Röntgen-Stadion von Lennep gespielt werden musste, sind die Sanierungsarbeiten in Reinshagen so weit fortgeschritten, dass einer Rückkehr ins “Home of Amboss” nichts mehr im Wege steht. Hier kommt es dann am 3. Spieltag (4. September) auch zum Bergischen Derby mit den Wuppertal Greyhounds – und zum Wiedersehen mit Albert Thüssing. Der Head Coach der Wuppertaler war 2019 noch Offensive Coordinator beim Amboss. Nach einem spielfreien Wochenende kommt es dann noch zu zwei Auswärtsspielen bei Aufsteiger Cologne Crocodiles II und den Münster Blackhawks – das dritte Heimspiel der Saison findet am 25. September gegen die Siegen Sentinels, den zweiten Aufsteiger, statt.
Ambitioniert gibt Weber auch das Saisonziel heraus: “Unser Saisonziel ist ein Mittelfeldplatz und eine ausgeglichene Bilanz”. Gespielt wird aufgrund der durch Corona verkürzten Saison nur eine Halbserie. Trotzdem sieht der Landesverband NRW am Saisonende zwei Absteiger in die Verbandsliga vor. Diesmal will der Amboss die Chance nutzen und den Klassenerhalt auf sportlichem Wege feiern.
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