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Paderborn Dolphins schlug die Gelsenkirchen Devils mit 55:0 deutlich und ist Tabellenführer der Regionalliga (Foto: Nick Jungnitsch)Für die Paderborn Dolphins war es bereits das zweite Heimspiel in der noch jungen Regionalligasaison. Ihre Auftaktbegegnung gewann sie gegen die Troisdorf Jets mit 42:14 und es folgte ein Unentschieden bei den Düsseldorf Bulldozern. Bei den Gelsenkirchen Devils war es die erste Partie im Jahr 2021, da sie auch auf Testspiele oder ein Scrimmage verzichtet haben. Die Gelsenkirchener sind im Umbruch und Neuaufbau. Head Coach Heiko Czarnotta sieht dieses Jahr als „Aufbaujahr“, in dem sich die neuen Spieler zurechtfinden sollen. Bei den Gelsenkirchen Devils gab es vor der Corona Krise einen großen Abgang von Leistungsträgern, so haben einige Devils die Footballschuhe an den berühmten Nagel gehängt. Auch ist die Führung des Vereines in neue Hände gegeben worden.
An dem Spieltag in Ostwestfalen gab es nicht nur American Football. Zum einen war es möglich das Angenehme mit dem Nützlichem zu verbinden: die Zuschauer*innen konnten sich vor Ort impfen lassen. Wie sagte es Stadionsprecher Harold McMillan: „Für die Impfwilligen ist die Cocktailbar eröffnet: Es gibt Biontech, als One-Shot Johnson & Johnson und später auch den Champagner der Impfstoffe: Moderna! Alles ist da.“ Zum anderen gab es zwei Showacts: einen vor dem Spiel und einen in der Halbzeit. Vor dem Einlauf heizte LzB mit einer Live-Performance des Dolphins-Songs dem Publikum ein, welches bis auf eine sehr kleine Truppe nur aus Dolphins-Fans bestand. In der Halbzeit gab Daniel Ceylan ein paar Songs zum Besten. Daniel Ceylan hat im Jahre 2014 den dritten Platz bei DSDS belegt.
Jetzt aber zum eigentlichen Spiel: Um 15:00 Uhr begann die Partie mit dem Kickoff der Gäste aus Gelsenkirchen von Lars de Vries #14. Christopher Lawrence Elliott nahm den Ball an der eigenen 11 Yardline auf und konnte sich bis zur rd. 25 Yardline der Gäste vorarbeiten. Bereits der erste Pass von Import Quarterback Barry Craig Coffmann #18 endete mit einem Touchdown. Sein Wide Receiver Sören Griese #83 fing das Ei in der Endzone der Devils. Nach dem PAT von Hendrik Schröder #16 stand es 7:0 für die Paderborner. Bereits im ersten Drive der Gäste warf Quarterback und Devilsvorstand Johannes Werner #18 eine Interception (#14 Thorsten Sibum). Nur kurze Zeit später konnte Christopher Lawrence Elliott über rund 20 Yards bis in die Endzone der Teufel laufen und die Führung auf 13:0 ausbauen (PAT nicht gut). Die Gelsenkirchen Devils agierten mutig, denn sie spielten häufig den vierten Versuch aus, aber bekamen keine Punkte auf das Scoreboard. Anders bei den Dolphins: Hier sorgte Christopher Lawrence Elliott mit Läufen für die TD drei und vier (PAT jeweils geblockt – 25:0). Bei einem missglückten Punt der Devils zeigte der Whitehead „Safety“ an (27:0). Auch die nächsten Punkte erzielte die Defense der Paderborn Dolphins. Nach einem Ballverlust von Devils Runningback Roman Prinz #7 nahm Dolphins DB Jan Prößdorf den Ball auf und sorgte für die 34:0 Führung (PAT Bastian Klaphake #23). Bei diesem Spielstand ging es in die Pause.
Alter schützt nicht vor Touchdown - Michael Foschum #33 ist 53 Jahre alt und war der glücklichste Mann auf dem Platz (Foto: Oliver Jungnitsch)
In der zweiten Hälfte nahmen die Gastgeber einen Gang heraus und gaben dem einen oder anderen Backup etwas Spielzeit. Ein besonderer Backup mache sogar einen Touchdown. WR Michael Foschum fing, nach einigen Anläufen, das Ei in der Endzone der Devils. Was dann geschah, kann man nicht beschreiben, denn fast das ganze Team der Paderborn Dolphins feierte den Spieler mit der Nummer 33. Eigentlich hätte diese Aktion mit den gelben Flaggen „belohnt“ werden müssen, aber die Schiedrichter drücken mal beide Augen zu. Verständlich, wenn man weiß, dass Michael Foschum 53 Jahre alt/jung ist. Für die weiteren Punkte sorgte wieder einmal Christopher Lawrence Elliott und WR Calvin Okoli #80.
Auf Head Coach Heiko Czarnotta kommt in dieser Woche sicherlich einiges an Arbeit zu, denn es heißt: Fehler zu analysieren und sein Team auf den nächsten schweren Gegner vorzubereiten. Am kommenden Samstag geht es für die Gelsenkirchen Devils bereits weiter, da kommen die noch ungeschlagenen Bielefeld Bulldogs in das Gelsenkirchener Fürstenbergstadion. Die Paderborn Dolphins haben ein Auswärtsspiel bei den Bonn Gamecocks und wollen die Tabellenführung verteidigen.
Zwei Fotogalerien zum Spiel (jeweils rd. 70 Fotos):
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Die Dorsten Reapers konnten im ersten Liga-Heimspiel ihrer noch jungen Vereinsgeschichte einen 34:8 Erfolg verbuchen. Gegner waren die Elsen Knights.
Das Spiel Dorsten Reapers gegen Elsen Knights war von der Defense geprägt - Rene Büttner in der Bildmitte mit Balll (Foto: Oliver Jungnitsch)
Am vergangenen Samstag gab es die Heimspielpremiere der Reapers in der NRW-Liga Gruppe Ost. Für sie und den Gast aus Elsen (liegt bei Paderborn) war es das zweite Spiel in der NRW-Liga. Die Dorstener verloren den Auftakt bei den Coesfeld Bulldogs deutlich mit 0:64. Die Knights ihrerseits verloren das erste Spiel gegen die Kachtenhausen White Hawks mit 6:42.
Die Begegnung begann mit dem Kickoff der Elsen Knight. Der erste Drive der Dorsten Reapers endete mit einem Punt. Auch Elsen wollte ihren ersten Drive mit einem Punt abschließen. Der Ball lag an der eigenen 15 Yardline und der Snap war nicht optimal, sodass Punter Marcus Limburg #6 den Ball nicht aus der Endzone befördern konnte. Hier reagierte die Defense der Reapers und erkämpfe den Ball. Nachdem der souveräne Whitehead Pascal Filipiak das Knäuel aus Menschen aufgelöst hatte, gab es den ersten Touchdown für die Hausherren (TD Lukas Flockert #67). Der PAT war nicht gut und somit stand es 6:0 für die Dorstener.
Die Defense der Reapers setzte die Elsen Knights weiter unter Druck und zwang sie zu einem Safety (8:0). Die Knights fanden nicht richtig ins Spiel und hatten an der einen oder anderen Stelle einfach kein Glück.
Die Offense der Reapers wurde häufiger von den Gästen gestoppt und es war ein vierter Versuch und Inches notwendig, um endlich auch Punkte auf das Scoreboard zu bringen. Im dritten Versuch wurde Reapers Runningback Rene Büttner #29 noch gestoppt. Dann war es ein Quarterback Sneak von Hannes Wiemann #11 und es stand 14:0 (TPC nicht gut) für die Gastgeber.
Im zweiten Quarter erhöhten die Dorsten Reapers auf 20:0. Hier war es ein Pass in die Endzone auf Wide Receiver Tobias Kirsch #82(PAT nicht gut). Nach einer Interception von Lukas Flockert sorgte er mit einem fast 40 Yardlauf für einen Picks-Six und die 26:0 Führung. Da der Snap nicht gelang, nahm der Holder Thorsten Tatarek #13 den Ball auf und sprintete in die Endzone (TPC – 28:00). Den letzten Touchdown für die Reapers erzielte einer, der mit der Geschichte der Reapers verbunden ist: Wide Receiver Dominic Mein #16. Dominic Mein konnte den ersten Touchdown der Dorsten Reapers überhaupt erzielen (Testspiel gegen die Brilon Lumberjacks am 24.07.2021). Dominic Mein fing den Pass von Wiemann in der Endzone der Knights (TPC nicht gut) und erhöhte die Führung auf 34:0.
Kurz vor Ende der ersten Hälfte verletzte sich ein Spieler der Elsen Knight schwer und musste mit dem Krankenwagen vom Spielfeld abtransportiert werden. Nach einer längeren Unterbrechung und Beratungen der beiden Teams mit den Schiedsrichtern wurde die erste Hälfte frühzeitig beendet und die zweite mit 2x12 Minuten und durchlaufender Uhr gespielt.
In der zweiten Halbzeit passierte nicht mehr viel. Kurz vor Ende der Partie gab es einen Touchdown für die Elsen Knights. Knights QB Luis Kotthoff #11 warf einen weiten Pass auf WR Lukas Blank #7, der dann in die Endzone der Reapers lief. Auch die TPC gelang, so lief Matthias Kas-Hana #1 in die Endzone zum Endstand von 34:8. Reapers Head Coach Markus Spangenberg sagte nach dem Spiel: „Unsere Defense war richtig stark heute und hat einen guten Job gemacht! Nach Coesfeld haben wir unsere Offense umgestellt, da müssen wir noch an den Feinheiten arbeiten, aber es ist schon deutlich besser gewesen. Insgesamt bin ich sehr zufrieden, da wir in den letzten zwei Wochen kaum trainieren konnten.“ Aufgrund der Platzvergaben ist es auch in Dorsten nicht einfach Stunden für das Training zu erhalten.
Zwei Fotogalerien zum Spiel:
Oliver Jungnitsch für NRW Football
American Football: Die Minden Wolves behaupten sich bei den Rheine Raptors nach ausgeglichener erster Halbzeit mit 27:7
Gastspiel in Rheine - Phil Gamble (Foto: Minden Wolves)
Es hat gefunkt! Im zweiten Spiel ist der Knoten geplatzt. Nachdem die American Footballer der Minden Wolves in der DJK Dom Minden bei ihrer Premiere daheim gegen die Herne Black Barons beim 3:3 vergeblich auf die Jagd nach einem Touchdown gingen, gelang ihnen dieses Kunststück am Sonntag bei den Rheine Raptors gleich viermal. Trotz leichter Anlaufschwierigkeiten behauptete sich das Wolfsrudel aus dem Mühlenkreis bei ihrem ersten Auswärtsauftritt überhaupt mit 27:7 (0:0, 7:7, 7:0, 13:0) und ist damit in der Landesliga weiter ungeschlagen. Die Erfolgsserie soll am Samstag, ab 15 Uhr im Mindener Weserstadion gegen die Iserlohn Titans fortgeschrieben werden.
Im Rheiner Jahn-Stadion begannen die Wolves recht nervös und verpassten es schon bei ihren ersten Drives etwas Zählbares auf das Scoreboard zu bringen. So retteten die Hausherren ein 0:0 ins zweite Viertel. Wie schon im ersten Spiel gegen Herne war es die bärenstarke Defense der Gäste, an der sich Rheine, das sein Auftaktspiel in Iserlohn gewonnen hatte, immer wieder die Zähne ausbiss. „Die hat wieder super funktioniert“, richtete Defense-Coordinator Eric Wichmann ein dickes Kompliment an seine Schützlinge. Insbesondere das Laufspiel der Raptors wurde zur Wirkungslosigkeit verdammt.
Nur einmal entwischte ein Gegenspieler den ansonsten konzentriert zu werke gehenden Abwehrspielern. Ein langer Pass auf einen gegnerischen Receiver kam passgenau an, der sprintete schneller als seine Bewacher und brachte das Ei in die Endzone. Inklusive des folgenden Extrapunktes führte Rheine auf einmal überraschend mit 7:0. Die Antwort der Wolves ließ aber nicht lange auf sich warten. Head Coach Phil Gamble setzte sich als Runningback gekonnt in Szene, schüttelte einen Verfolger nach dem anderen ab und sorgte für den ersten Touchdown in der Historie der heimischen Footballer. Tobias Pauls glich mit seinem Extrapunkt kurz darauf zum 7:7 aus.
Dennoch war man auf Seiten der Gäste mit dem eigenen Offensivspiel nicht ganz zufrieden, was Offense-Coordinator Danny Wilkening in der Halbzeitpause auch deutlich ansprach. Und seine Worte sollten ihre Wirkung nicht verfehlen. Zwar wurden die Minden Wolves nach Wiederbeginn in aussichtsreicher Position im Bereich der 10 Yard-Linie dreimal gestoppt und auch der anschließende Fieldgoalversuch vom Gegner geblockt, nun aber war viel Zug im Spiel und es wurde deutlich, dass das Wolfsrudel mehr an den Sieg glaubte. Dieser Glaube wurde Sekunden vor dem Ende des dritten Viertels mit dem zweiten Touchdown von Phil Gamble und dem Extrapunkt von Tobias Pauls belohnt – 14:7 für den Gast.
Der erst nach der Pause eingewechselte ehemalige NFL-Spieler Michael Davis (Green Bay Packers und Buffalo Bills) beförderte im letzten Viertel einen Ball über 27 Yards über die Goal Line und erhöhte für die Minden Wolves auf 20:7. Der Versuch einer anschließenden Two Point-Conversion konnte von Rheine Zentimeter vor der Endzone gebremst werden. Womit die Hausherren aber nicht gerechnet hatten, war der freche Versuch der Mühlenkreisler mit einem Onside-Kick durch Tobi Pauls, der das Leder nach zehn Yards aufnahm und den Ballbesitz für Minden sicherte. Wenig später warf Quarterback Ysrael Castrillo einen langen Pass in die gegnerische Endzone, wo Receiver Lars Weiß ein sehenswerter Catch und damit der umjubelte Touchdown gelang. Tobias Pauls erhöhte per Extrapunkt auf 27:7. Schade, dass ein weiterer Touchdown, für den Castrillo fast 70 Yards absolvierte, wegen eines vorangegangenen Holdings eines Mitspielers keine Anerkennung fand. Aber das tat der Jubelstimmung im Team keinen Abbruch mehr.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves
Knapp 1.100 Zuschauer im Braunschweiger Eintracht Stadion, sahen ein bis kurz vor Schluss spannendes Spiel zwischen den New Yorker Lions und den Cologne Crocodiles um Platz drei in der GFL Nord, welches die Gäste aus Köln letztendlich mit 21:33 (3:0; 7:14; 8:7; 3:12) für sich entschieden konnten.
RB 27 CJ Okpalobi scorte 2 Mal (Foto: Fabian Uebe)
Ausschlaggebend für die Niederlage war neben nicht genutzten Chancen auf Seiten der Gastgeber und eine starke Verteidigung der Gäste, welches u.a. das Laufspiel der Löwen nahezu vollständig ausschaltete,das Kölner Duo mit Quarterback Christian Strong und Wide Receiver Aaron Jackson, welches die Verteidigung der Löwen, nie unter Kontrolle bekam. Zum Spielende standen 16 Passfänge für 211 Yards und drei Touchdowns, zu Gunsten vom amerikanischen Passempfänger der Cologne Crocodiles in den Statistikbüchern.
Die Cologne Crocodiles gewannen den Coin-Toss und begannen die Partie mit dem Kick-Off durch ihren Kicker Gianlucca Reudelsterz.Der Angriff der Löwen betrat an der eigenen 34 Yard Linie erstmalig das Spielfeld, musste sich aber nach kurzer Zeit bereits wieder Punt vom Angriffsrecht verabschieden.Besser startete der Angriff der Gäste ins Spiel. Von der eigenen 23 Yard Linie beginnend, führte Spielmacher Christian Strong sein Team mit Pässen auf Aaron Jackson und Eric-Junior Hiernaux, bis tief in die Hälfte der Braunschweiger.
Doch kurz vor der Endzone der Löwen unterlief dem sonst so sicheren Kölner Spielmacher ein Fehler, dessen Nutznießer Braunschweigs Passverteidiger Darrain Winston war, der den Ball abfing und seinen Angriff um Jake Kennedy zurück auf das Spielfeld brachte. Der folgende Angriffsdrive gehörte CJ Okpalobi im Dress der Lions. Nach einigen kurzen Läufen war es ein Swing-Pass von Jake Kennedy, den der US-Amerikaner über 65 Yards bis knapp vor die Kölner Endzone tragen konnte. Zwar reichte es nicht zum Touchdown, doch Kicker Luca Jeckstadt sorgte mit einem 23 Yard Fieldgoal für die 3:0 Führung aus Sicht der Hausherren.
Zu Beginn des zweiten Spielviertels, waren es dann die Cologne Crocodiles, die ihrerseits erstmalig punkten konnten. Läufe von Runningback Dean Tanwani und Passfänge von Aaron, Jackson, Eric-Junior Hiernaux und Markell Castle, führten den Kölner Angriff bis an die Endzone der Lions heran. Markell Castle war es dann auch, der einen vier Yard Pass von Christian Strong zum 3:7 (PAT G. Reudelsterz) verwandelte.Abermals endeten die folgenden Angriffsbemühungen der Lions in einem Punt durch Christian Bollmann. Doch auch Kölns Angriff kam nicht ins Rollen, den zum zweiten Mal an diesem Spieltag stand Braunschweigs Saftey Darrain Winston an der richtigen Stelle und konnte einen Passversuch von Christian Strong an der Kölner 34 Yard Linie anfangen. Dieses Geschenk nahmen die Löwen dankend an und Jake Kennedy bediente CJ Okpalobi mit einem sehenswerten Pass umgehend zur 10:7 (PAT L. Jeckstadt) Führung.
Es folgte eine lange Angriffsserie der Cologne Crocodiles, welche final ohne Punkte für die Gäste endete, da der 42 Yard Fieldgoalversuch durch Gianlucca Reudelsterz am Tor vorbei ging.
Ebenfalls ohne Punkte und mit einem Punt endete auch der Angriffsdrive der Braunschweiger, was dazu führte das bei knapp 30 Sekunden verbleibender Spielzeit, der Kölner Angriff nochmals das Feld betrat. Zwar gelang es der Defense der Hausherren, den Kölner Angriff auf Höhe der Mittellinie zu halten, doch mit einem „Hail-Mary“-Pass von Christian Strong in die Endzone der Löwen bei auslaufender Zeit, schaffte es Kölns Aaron Jackson das Spielgerät, umringt von Braunschweiger Verteidigern, aus der Luft zum 10:14 (PAT G. Reudelsterz) Halbzeitstand in der Endzone der Lions zusichern.
Der erste Drive der New Yorker Lions nach der Halbzeitpause endete erneut nach nur wenigen Spielzügen erfolglos. Dabei gelang den Löwen ein Onside-Kick durch Finn Oppermann zu sichern und sich so in aussichtsreicher Position tief in der Hälfte der Kölner das Angriffsrecht zu sichern.Besser machten es dagegen wieder die Kölner. Yard um Yard marschierten die Crocodiles über das Feld und ließen sich auch nicht von einem vierten Versuch auf Höhe der Braunschweiger 26 Yard Linie davon abbringen, diesen auszuspielen. Abermals war es die Kombination Christian Strong auf Aaron Jackson, welche die Passverteidigung der Lions nicht stoppen konnte und die Führung für die Domstädter auf 10:21 (PAT G. Reudelsterz) ausbaute.
Doch die New Yorker Lions steckten nicht auf. Nachdem Kick-Off der Kölner, war es zuerst Christian Bollmann, der mit einem Passfang über 28 Yards sein Team bis in die Hälfte der Gäste brachte, gefolgt vom zweiten Touchdown-Fang von CJ Okpalobi, dieses Mal nach einem 36 Yard Pass von Jake Kennedy, zum 18:21 (TPC C. Bollmann).
Nachdem Kick-Off der Lions durch Luca Jeckstadt und einer zusätzlichen Strafe gegen die Gäste, begannen diese mit ihrer nächsten Angriffsserie tief in der eigenen Spielfeldhälfte. Doch was den Lions an diesem Spieltag eher selten gelang, schien für den Angriff der Crocodiles kein Problem. Mit Läufen von Sergej Kendus und einem langen Pass von Christian Strong auf David Crawford sowie einer Strafe gegen die Defense der Löwen, ging es bis an die zwei Yard Linie der Braunschweiger voran.
Mit der ersten Serie des vierten Spielviertels, war es Kölns Spielmacher Christian Strong selbst, der die Führung für die Gäste wieder auf 18:27 (TPC nicht gut) ausbaute. Es folgte jeweils eine erfolglose Angriffsserie beider Teams, ehe es den New Yorker Lions gelang, den Vorsprung der Kölner mit einem 25 Yard Fieldgoal durch Luca Jeckstadt auf 21:27 zu reduzieren. Vorangegangen war ein schöner Punt-Return von Jordan Bouah sowie ein Passfang über 17 Yards von Justus Holtz. Es begann eine turbulente Schlussphase, in der die Defense der Löwen zuerst einmal den Angriff der Kölner stoppen konnten, Braunschweigs Angriff, aber auch mit vier Versuchen keinen weg fand, Kölns Verteidigung zu überwinden. Dieses führte dazu, dass die Gäste an der Braunschweiger 27 Yard Linie nochmals das angriffsrecht erhielten und dieses Geschenk durch Aaron Jackson, nach 25 Yard Pass von Christian Strong, umgehend annahmen und den Endstand der Partie zum 21:33 (PAT geblockt) herstellten.
Damit steht den New Yorker Lions als viertplatzierter der GFL Nord, der schwere Weg nach Schwäbisch Hall zu den Unicorns bevor, die als erneuter Südmeister, das Heimrecht haben.
Das Play-Off Viertelfinale findet am 18. September statt und wird live auf Sport1 übertragen.
Scoreboard
03:00 23 Yard Fieldgoal L. Jeckstadt
03:07 4 Yard TD-Pass C. Strong auf M. Castle (G. Reudelsterz)
10:07 34 Yard TD-Pass J. Kennedy auf CJ Okpalobi (PAT L. Jeckstadt)
10:14 44 Yard TD-Pass C. Strong auf A. Jackson (PAT G. Reudelsterz)
10:21 18 Yard TD-Pass C. Strong auf A. Jackson (PAT G. Reudelsterz)
18:21 36 Yard TD-Pass J. Kennedy auf CJ Okpalobi (TPC J. Kennedy auf C. Bollmann)
18:27 1 Yard TD-Lauf C. Strong (TPC nicht gut)
21:27 24 Yard Fieldgoal L. Jeckstadt
21:33 25 Yard TD-Pass C. Strong auf A. Jackson (PAT nicht gut)
Herne Black Barons : Iserlohn Titans 27:6 (6:6)0:0)7:0)14:0) - Besser hätte das erste Heimspiel in der neuen Heimat nicht laufen können, bestes Wetter, volles Haus und ein Sieg.
MdB Michelle Müntefering beim Coin Toss (Foto: Herne Black Barons)
Vor dem Spiel wurde Bürgermeister Kai Gera zum Ehrenmitglied der Black Barons ernannt und Staatsministerin Michelle Müntefering und Verbandspräsident Peter Springwald macht machten die Platzwahl. Die Herner Band Arbeitstiere und die Sängerin Sina heizten die 1852 Zuschauer schon vor dem Spiel richtig an und das KiJuPa Herne hatte Zeitweise bis zu 100 Kinder in der Betreuung.
Die Barons bekamen zuerst den Ball, und konnten über Maximilian Weitz und Neuzugang Rene Piecha Meter um Meter gut machen. Da die beiden Runningsbacks Manuel Krafzik und Dustin Köhler verletzungsbedingt ausgefallen sind, wusste Rene Piecha gleich eine Hauptlast im Angriff übernehmen.
Als alle Titans wieder mit einem Lauf rechneten, warf Quarterback Tim Schiffer einen langen Pass auf John Jemic, der den Ball bis kurz vor die Endzone trug. Zwei Spielzüge später war es endlich soweit, der erste Touchdown im Horststadion. Maximilian Weitz fing einen Pass von Tim Schiffer in der Endzone. Da der Extrapunkt nicht gut war, blieb es beim 6:0. Nun waren Titans am Zug und marschierten auch über den Platz. Was allerdings hauptsächlich an der übermotivierten Defensive der Barons lag, die immer wieder mit unnötigen Strafen den Drive am Leben hielten. Iserlohn nahm die Geschenke gerne an und konnte zum 6:6 ausgleichen. Da der D-Liner Patrick Krawietz den Extrapunkt blocken konnte, blieb es beim 6:6.
Im zweiten Viertel, marschierte die Herner Offensive wieder bis tief in die Hälfte der Iserlohner, verlor dort allerdings den Ball, so dass die Titans wieder am Zug waren. Allerdings nicht lange, Linebacker Michel Kreska fing einen Pass ab und brachte sein Team wieder in Ballbesitzt. Da dann die langen Pässe von den Barons-Angreifern nicht gefangen werden konnten, blieb es bis zur Pause beim 6:6. Während der Halbzeit sorgte Graf Hotte und die Cheerleader der Claws für Stimmung, so dass alle Zuschauer gut unterhalten auf zweite Halbzeit warteten.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit bekamen die Titans den Ball, allerdings war die Herner Defensive sofort hellwach und konnte den Drive relativ schnell stoppen. Die Black Barons hatten sich nun vorgenommen, dem Gegner mit physischen Spielweise den Schneid abzukaufen. Immer wieder ging es mit Kraft über Rene Piecha und den Fullback Jean Pascal Köhler durch die Mitte. Dazu kam noch schöner längerer Lauf von Tim Reschke und die Barons standen wieder kurz vor der Endzone. Hier war es nun der 2te Fullback der Barons Jan Gabryszczak, der den Ball aus einem Yard in die Endzone brachte. Der Extrapunkt durch Dominik Plicht war gut und so stand es nun 13:6 für die Barons.
Im letzten Viertel konnten die Titans kräftemäßig nicht mehr dagegen halten, gefühlt in fast jeden Spielzug blieb ein Iserlohner liegen und musste behandelt werden. So kamen die Barons wieder relativ schnell wieder in Ballbesitz. Der starke Quarterback Tim Schiffer erkannte jetzt immer mehr Lücken in der Defensive und lief selbst bis weit in die Hälfte der Iserlohner. Es folgten weitere gute Läufe über Steven Callenbach, Rene Piecha und Maximilian Weitz und wieder waren nur noch wenige Meter bis zur Endzone. Das ließ sich Rene Piecha dann nicht mehr nehmen und krönte seine gute Leistung mit einem Touchdown zum 19:6. Die Titans waren nun stehend KO und wurden von der Herner D-Line überrannt. Nach einigen deutlichen Raumverlusten fand die Iserlohner sich kurz vor der eigenen Endzone. Dort konnte D-Liner Sebastian Wesolek einen Pass abfangen und ihn in die Endzone zum 25:6 zurück tragen. Die Herner entschieden sich wieder für 2 Extrapunkte zugehen, diesmal klappte es Quarterback Louis Zielinski lief selbst in die Endzone zum 27:6. Dies war auch der Endstand, ein rundum zufriedenstellender Tag für die Black Barons ging somit zu Ende.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Dirk Dreßler für die Herne Black Barons
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