Seniors
Ein ereignisreicher Sonntag liegt hinter dem 1. AFC Lippstadt Eagles e.V. mit Auftritten fast aller Abteilungen des Vereines.
Die Lippstadt Eagles absolvierten ihr letztes Heimspiel in 2021 (Foto: Nick Jungnitsch)
Das 100 Jahre alte Stadion wurde footballgerecht hergerichtet und mit einer Hüpfburg, Hotdogs, Cocktails und vielen weiteren Leckereien war für jeden Gast, egal ob groß oder klein, etwas dabei. Auch die Lippstadt Hummingbirds Cheerleader waren wieder da und haben alles gegeben, um die Eagles anzufeuern.
Den Anfang machten die U19-Mannschaften aus Lippstadt und Recklinghausen. Spannender konnte der Tag nicht beginnen, da es ein Schlagabtausch der Verteidigungsreihen beider Teams war. Auf beiden Seiten wurde Angriff um Angriff abgewehrt und die Eagles schafften es leider nicht, einen ihrer drei Field-Goal-Versuche zu verwandeln. Somit gab es nach dem Spiel nicht nur keinen Gewinner, sondern auch keine Punkte. Damit stand am Ende mit einem 0-0 ein eher untypisches Footballergebnis auf der Ergebnistafel. Beide Teams waren trotzdem glücklich mit ihren Leistungen.
Weiter ging es anschließend mit dem Herren Footballteam. Nach einer Niederlage im Hinspiel wollte die Mannschaft unter Head Coach Philipp Reiche einiges besser machen und hatte sich viel vorgenommen. Leider war der Kader weiterhin stark dezimiert und neben Quarterback David Wagner fielen auch und in der Defense einige Schlüsselspieler, wie Liam Rehse und Brandan Lifungula in der Passverteidigung oder Max Koschelev in der Defensive Line, aus.
Das Spiel startete besser als das Hinspiel und auch die Stimmung im Team war spürbar positiver als in den letzten beiden Spielen. Unterstützt von großartigen 500 Zuschauern zeigte sich, dass die Eagles keine Mannschaft sind, die ans Aufgeben denkt.
Trotzdem konnte die Dortmunder Offense immer wieder durch Big Plays Punkte erzielen, während die Offense der Lippstädter es nicht schaffte, sich für die immer besser werdende Leistung zu belohnen. So ging das Spiel mit 6:44 verloren.
Head Coach Reiche nach dem Spiel: „Das Ergebnis spiegelt nicht die Mannschaftsleistung wieder, die wir heute hier gesehen haben. Ich habe heute das erste Mal in meiner recht kurzen Zeit hier in Lippstadt ein echtes Team gesehen, dass wirklich zusammenhält. Damit lässt sich arbeiten und spätestens nächstes Jahr wird es Früchte tragen. Ich bin stolz auf meine Jungs.“
Das nächste und auch letzte Spiel der Saison findet am 09.10. bei den Recklinghausen Chargers statt.
Unsere Bildergalerien zum Spiel der Lippstadt Eagles vs. Dortmund Giants (88 und 95 Bilder)
Die Assindia Cardinals haben auch ihr fünftes und letztes Heimspiel der diesjährigen GFL2-Saison nicht gewinnen können. Am letzten Spieltag verloren die Men in Blue vor heimischem Publikum im Sportpark „Am Hallo“ mit 3:49 (0:21, 0:14, 0:7, 3:7) gegen den Ligameister Berlin Adler, der in der kommenden Saison in der GFL1 antreten wird.
Die Cardinals Defense (hier Franklin Eze (3) und Florian Tenelsen (7)) kam meist einen Schritt zu spät (Foto: Marcel Rotzoll)
Die dezimierten Essener versuchten über die gesamte Spieldauer Schadensbegrenzung zu betreiben und kämpften bis zur letzten Sekunde um jeden Ball gegen eine starke Mannschaft aus der Hauptstadt. Das Ergebnis fiel am Ende dennoch deutlich aus.
Das Unheil nahm bereits nach wenigen Sekunden seinen Lauf. Wide Receiver Brian Burnett verlor bei seinem Kick-Return das Leder aus den Händen. Die Adler starteten ihren ersten Drive an der 12-Yard- Linie der Cardinals. Der Ball wurde an Runningback Triston McCathern übergeben, der über die linke Seite zum ersten Touchdown des Tages sprintete – ein denkbar ungünstiger Start für die Cardinals. Adler Quarterback Zachary Cavanaugh erzielte nach fünf Minuten mit einem Lauf in die Cardinals Endzone den zweiten Touchdown zum 0:14 aus Essener Sicht. Die Berliner lehnten sich nicht zurück und kamen nur zwei Minuten später zum nächsten Punktgewinn: Wieder war es der Berliner Quarterback mit einem Lauf, diesmal über rund 70 Yards – 0:21. Es kam noch schlimmer für die Men in Blue. Zwei Minuten waren erst im zweiten Viertel gespielt, als die Gäste aus der Hauptstadt erneut erhöhten. Cavanaugh warf das Leder auf Triston McCathern, der zum vierten Berliner Touchdown rannte. Die Cardinals luden die Berliner zuvor mit einer Strafe für unsportliches Verhalten, die die Essener 15 Yards kostetete, zum nächsten Punktgewinn ein. Zwei Minuten vor Ende der ersten Halbzeit war es erneut QB Cavanaugh, der das Ei diesmal in die Endzone auf Max Zimmermann passte – 0:35 der Halbzeitstand. Der Berliner Maurice Rothenburg schnappte sich kurz nach Wiederanpfiff das Leder und rannte mit einem langen Lauf zum 42:0 in die Essener Endzone. Cardinals Defensive Back Jakob Skolik konnte einen Pass von Cavanaugh wenige Minuten später kurz vor der eigenen Endzone intercepten, doch auch der folgende Drive blieb erfolglos. Die Men in Blue kamen im letzten Spielabschnitt zu ihrem ersten und einzigen Punktgewinn an diesem Nachmittag: Kicker Moritz Schiprowski setzte das Ei mit einem schönen Kick nach Hälfte des letzten Viertels zwischen die Stangen. Vier Minuten waren noch auf der Uhr, als die Adler erneut erhöhten. McCathern schnappte sich das Leder und rannte aus kurzer Distanz zum 3:49-Endstand. Adler Kicker Maximilian von Wachsmann verwandelte jeden der sieben Extra-Punkt-Versuche – ein gebrauchter Nachmittag für die Assindia Cardinals.
Stimmen zum Spiel
Head Coach Bernd Janzen: „Die Jungs, die heute dabei waren, haben nicht aufgegeben und gekämpft. Das Ergebnis ist hart, aber es war auch keine große Überraschung. Es war von Anfang an schwer. Wir haben versucht die Jungs mit genug Selbstvertrauen auszustatten, sodass sie trotzdem erhobenen Hauptes in das Spiel reingehen konnten. Mir war wichtig, dass wir auch mit erhobenem Kopf wieder vom Platz gehen können, und das haben wir heute geschafft, weil wir nicht aufgegeben und immer weiter als Team dran gezogen haben. Wir mussten viel rotieren, viele Jungs mussten am Ende auf ungewohnten Positionen spielen. Das hat natürlich nicht dazu beigetragen, dass wir besser aussehen.“
Präsident Wilfried Ziegler: „Wir waren sehr dünn besetzt. Wir hatten viele Ausfälle, besonders in der Defense auf der Linebacker-Position. Es wäre aber selbst in Bestbesetzung wahrscheinlich sehr schwer geworden. Da muss man auch einfach sehen, welcher Gegner einem gegenübersteht. Sie sind von der Geschwindigkeit und der Körperlichkeit einfach auf einem anderen Level.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Julian Lötte - Essen Assindia Cardinals
Mit einer klaren 38:13 (14:7; 7:0; 7:0; 10:6) Niederlage im Play-Off Viertelfinale gegen die Schwäbisch Hall Unicorns, verabschieden sich die New Yorker Lions aus der SharkWater GFL Saison 2021.
RB 27 CJ Okpalobi alleine komnnte den Lions nicht den Sieg bringen (Foto: Fabian Uebe)
Etwas mehr als 2.000 Zuschauer im OPTIMA-Sportpark in Schwäbisch Hall sahen dabei eine Partie zwischen den beiden dominierenden Teams der letzten Jahre im deutschen Football, welche vom Anfang bis zum Ende von den Hausherren bestimmt wurde.
Das Spiel begann mit dem Kick-Off durch Unicorns Kicker Tim Stadelmayr und dem Return von Lions Multifunktionswaffe CJ Okapalobi bis an die 19 Yard Linie. Braunschweigs Spielmacher Jake Kennedy musste dann bereits im ersten Spielzug bzw. Angriffsdrive die Erfahrung sammeln, dass es für Ihn und dem Angriff ein schwerer Arbeitstag werden würde. Einem Sack von Halls Linebacker Nick Alfieri folgte ein acht Yard Lauf von Jake Kennedy, doch bereits der folgende Spielzug, läutete die drohende Niederlage der Löwen ein. Der Passversuch von Jake Kennedy wurde abgefälscht und der Ball landete direkt in den Armen von Unicorns Safety Cody Pastorino, welcher sich mit einem 25 Yard Interception Return Touchdown in die Endzone der Lions zum 7:0 (PAT T. Stadelmayr) für das Geschenk bedankte.
Der zweite Angriffsdrive der Braunschweiger begann vielversprechender. Von der eigenen 35 Yard Linie startend, brachte CJ Okpalobi nahezu im Alleingang sein Team bis weit in die Spielfeldhälfte der Unicorns voran. Doch der folgende Passversuch von Jake Kennedy auf Christian Bollmann landete abermals in den Armen eines Hallers Verteidigers in Person von Jan Klenk. Die Verteidigung der Lions war hellwach und zwang den Angriff der Hausherren zum Punt.
Damit erhielt der Angriff der Lions die nächste Chance auszugleichen und erneut war es CJ Okpalobi, auf dessen Schultern die Hauptangriffslast lag. Lauf um Lauf führte er sein Team bis vor die Endzone der Schwäbisch Hall Unicorns und sorgte mit einem 12 Yard Touchdown, nach Pass von Jake Kennedy für den 7:7 (PAT L. Jeckstadt) Ausgleich. Doch die Freude über den Ausgleich hielt auf Seiten der Löwen nicht lange an. Gleich im zweiten Spielzug des folgenden Drives der Gastgeber, war es Runningback John Santiago, welcher die gesamte Verteidigung der Lions hinter sich ließ und mit einem 69 Yard Lauf seine Farben mit 14:7 (PAT T. Stadelmayr) wieder in Führung brachte.
Es ging ins zweite Spielviertel, doch begann dieses für die Lions ähnlich wie das Erste. Zwar gelang es dem Angriff um Jake Kennedy sich bis in die Spielfeldhälfte der Unicorns vorzuarbeiten, doch war es wieder ein abgefälschter Passversuch vom Braunschweiger Spielmacher, welcher in den Armen eines Verteidigers der Haller, in Person von Jan Klenk, landete. Die Unicorns nutzen auch diesen dritten Turnover des Spiels gnadenlos aus und kurze Zeit später fand Quarterback Alexander Haupert seinen Ballfänger Yannick Mayr mit einem 34 Yard Pass zum 21:7 (PAT T. Stadelmayr).
Trotz dem bis zu diesem Zeitpunkt unglücklichen Spielverlauf und Rückstand, gaben sich die New Yorker Lions von Head Coach Troy Tomlin noch lange nicht geschlagen und setzten alles daran, vor der Halbzeitpause den Rückstand zu verkürzen. Bis an die vier Yard Linie der Schwäbisch Hall Unicorns ging es für die Offense voran, wobei ein 34 Yard Lauf von CJ Okpalobi das Highlight des Drives war. Doch die noch wenigen Yards bis zum erhofften Touchdown blieben den Lions verwehrt und auch der 23 Yard Fieldgoal-Versuch von Luca Jeckstadt, segelte an den Torstangen vorbei. Somit ging es mit dem Spielstand von 21:7 in die Halbzeitpause.
Nach der Pause überraschte das Team der Löwen die Hausherren mit einem gelungenen Onside-Kick von Luca Jeckstadt, welcher von Nico Werner an der 48 Yard Linie der Unicorns gesichert werden konnte.
Trotz der gelungenen Aktion zu Beginn des dritten Spielviertels, änderte sich aber dem verkorksten Spielverlauf für die Lions leider nichts. Nach einigen erfolgreichen Spielzügen, welche den Angriff der Löwen bis an die 25 Yard Linie der Unicorns voranbrachten, war es zum vierten Mal die Passabwehr der Gastgeber und zum zweiten Mal Saftey Cody Pastorino, der einen Passversuch von Jake Kennedy abfangen konnte. Kapital aus diesem erneuten Turnover konnten die Schwäbisch Haller nicht herausschlagen, denn die Abwehr der Lions war auf der Hut und zwang die Hausherren zum Punt. Dieser Punt durch Alexander Haupert zwang den Angriff der Lions dazu, dass sie von ihrer eigenen ein Yard Linie starten mussten und letztendlich auch einen ausgespielten vierten Versuch tief in ihrer eigenen Hälfte nicht verwandeln konnten. Der Angriff der Unicorns übernahm den Ball an der 20 Yard Linie der Löwen und kurze Zeit später bediente Quarterback Axel Haupert seinen Runningback Jannis Fiedler mit einem Pass über 12 Yards zum 28:7 (PAT T. Stadelmayr) in der Endzone der Gäste.
Mit diesem Spielstand wechselten beide Teams letztmalig die Seiten und die Schwäbisch Hall Unicorns erhöhten mit einen 34 Yard Fieldgoal von Tim Stadelmayr, nach einem Punt der New Yorker Lions, ihre Führung auf 31:7. Die Offense der Löwen setzten alles auf eine Karte und versuchte den Rückstand möglichst schnell zu verkürzen und auch noch den letzten Hoffnungsschimmer auf das scheinbare unmögliche aufrecht zu erhalten. Mit Lauf für Lauf war es Spielmacher Jake Kennedy selbst, der sein Team Yard um Yard der Endzone der Unicorns näherbrachte und letztendlich auch mit großer Kraftanstrengung und Willen mit einem 20 Yard Lauf zum 31:13 (Two-Point-Conversion nicht gut) erreichte.
Es folgte ein weiterer Onside-Kick Versuch, welcher aber von den Schwäbisch Hallern auf Höhe der Mittellinie gesichert werden konnte. Für die Gastgeber folgte eine Schrecksekunde, als ihr Tight End Lucas Schäfer nach einem Spielzug mit einer schweren Armverletzung auf dem Rasen liegen blieb und minutenlang behandelt und ins Krankenhaus gebracht werden musste. An dieser Stelle wünschen die New Yorker Lions dem Spieler alles Gute und hoffen das er bald wieder ins Spielgeschehen eingreifen kann.
Nach der Spielunterbrechung war es dann der Kombination Alexander Haupert auf Moritz Böhringer, die mit einem 18 Yard Touchdown-Pass den Endstand zum 38:13 (PAT T. Stadelmayr) herstellte. Zwar versuchten die Lions und Spielmacher Jake Kennedy nochmals den Rückstand zu verkürzen, doch auch der letzte verzweifelte Passversuch in die Endzone der Unicorns wurde von Halls Safety Da’Ronte Smith abgefangen.
Damit geht für die Löwen eine schwierige und ungewöhnliche Saison 2021 vorbei, in der es sowohl Höhen als auch Tiefen gab und die an vielen Stellen von der Corona-Pandemie bestimmt war. Die Lions bedanken sich bei allen ihren Fans und Unterstützern für den Support in der Spielzeit und wünschen allen das sie gesund bleiben und wir uns im Jahr 2022 wiedersehen!
07:07 12 Yard TD-Pass J. Kennedy auf CJ Okpalobi (PAT L. Jeckstadt)
14:07 69 Yard TD-Lauf J. Santiago (PAT T. Stadelmayr)
21:07 14 Yard TD-Pass A. Haupert auf Y. Mayr (PAT T. Stadelmayr)
28:07 21 Yard TD-Pass A. Haupert auf J. Fiedler (PAT T. Stadelmayr)
31:07 34 Yard Fieldgoal T. Stadelmayr
31:13 20 Yard TD-Lauf J. Kennedy (TPC nicht gut)
38:13 18 Yard TD-Pass A. Haupert auf M. Böhringer (PAT T. Stadelmayr)
Erster Positivfall seit Pandemiebeginn - Die Troisdorf Jets müssen die für den morgigen Samstag geplante Partie gegen die Bielefeld Bulldogs leider absagen. Grund dafür ist ein positiver Coronafall trotz vollständiger Impfung bei einem Mitglied der Betreuer-Crew.
Troisdorf Jets müssen Spiel absagen (Foto: Oliver Jungnitsch)
Trotz mehrmaliger Rücksprache mit dem Gesundheitsamt im Rhein-Sieg-Kreis gab es keine eindeutige Vorgabe, wie innerhalb der Mannschaft und des Vereins mit der Infektionsmeldung umgegangen werden soll. Nachdem der Trainingsbetrieb beider Senioren-Teams am Donnerstag bereits vorsorglich eingestellt wurde, hat sich der Vereinsvorstand in Absprache mit Head Coach Andreas Heinen, den Bielefeld Bulldogs und Liga-Obmann Christian Henrich für die Absage der Ligapartie entschieden.
„Da die Behörden keine eindeutigen Vorgaben machen wollten, blieb die Entscheidung an uns hängen“, so Jets-Präsident Eric Grützenbach. „In den vergangenen Monaten der Pandemie hatte die Gesundheit der Spieler, Trainer und Betreuer bei all unseren Planungen für die Umsetzung der Corona-Schutzverordnung immer oberste Priorität. Daher werden wir auch jetzt nicht von dieser Linie abweichen.“
Die Bielefeld Bulldogs hatten in der vergangenen Woche selbst mit einem Positivfall in ihren Reihen zu kämpfen und mussten ihrerseits schon die Partie gegen Gelsenkirchen absagen. Nach vielen Tests und vermutlich schwierigen Verhandlungen mit den Bielefelder Gesundheitsbehörden, wurde die Partie gegen die Jets unter strengen Auflagen genehmigt. So wurde für alle Teilnehmer, egal ob genesen oder geimpft, ein aktueller negativer Schnelltest vorausgesetzt.
„Wir kennen die Bulldogs als hervorragend organisierten Verein und besonders gute Gastgeber“, so Head Coach Andreas Heinen. „Daher waren wir sicher, dass dort alles Notwendige unternommen wurde, um uns allen ein sicheres Spiel zu ermöglichen. Das wir jetzt diejenigen sind, die absagen müssen, tut mir wahnsinnig leid. Wir wissen ja, wie aufwändig eine Spieltagsorganisation in der heutigen Zeit ist.“
Für die Spieler und Trainer der Troisdorf Jets, die bis auf ganz wenige Ausnahmen durchweg vollständig geimpft sind, gilt es nun eine mögliche Infektion auszuschließen. Alle Teammitglieder, die möglicherweise engeren Kontakt mit dem Infizierten hatten, wurden darauf hingewiesen, sich in den kommenden Tagen vorsorglich regelmäßig testen zu lassen.
Die Troisdorf Jets wünschen ihrem Teammitglied eine schnelle Genesung und entschuldigen sich bei den Bielefeld Bulldogs ausdrücklich für die leider unvermeidbare Spielabsage.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Heinen - American Football Club Troisdorf Jets e.V.
Die „Men in Blue“ treffen am Westenergie-Gameday zwei Wochen nach dem ersten Saisonerfolg am Sonntag, 19.09.2021 im zehnten Saisonspiel der GFL2 vor heimischem Publikum auf die Berlin Adler. Kick-Off ist um 15 Uhr.
Die MiB gewannen das letze Spiel der beiden im Rahmen der Relegation (Foto: Oliver Jungnitsch)
Die Vorzeichen vor der Partie sind klar: Die ungeschlagenen Berlin Adler werden nach einer starken Spielzeit in die GFL1 aufsteigen. Die Assindia Cardinals wollen nach dem Erfolg in Hamburg auch das letzte Saisonspiel erfolgreich bestreiten. Die Berlin Adler liegen vor dem letzten Spieltag hinter den Düsseldorf Panthern auf dem zweiten Tabellenplatz. Das Spiel in Hamburg, was für das vergangene Wochenende angesetzt war, musste aufgrund einiger positiver Corona Fälle abgesagt werden. In der vorigen Woche siegten sie bei den Rostock Griffins deutlich mit 34:10.
Die Partie wird vor heimischer Kulisse im Sportpark „Am Hallo“ ausgetragen. Tickets können über unseren Online-Shop unter assindia-cardinals.de erworben werden. Es gilt die 3G-Regelung: Die Zuschauer müssen entweder einen negativen Test, einen Impfnachweis oder einen Genesenennachweis vorweisen. Die Partie wird außerdem im Livestream unter live.gfl.info übertragen. Die Übertragung beginnt um 14.45 Uhr, der Zugang ist kostenlos.
Das letzte Mal trafen die Cardinals in der Aufstiegs-Relegation zur GFL2 im Jahr 2019 auf die Adler. Ein knappes Spiel entschieden die Essener mit 21:17 für sich. Das sagt Head Coach Bernd Janzen: „Der Sieg in Hamburg hat für neues Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen gesorgt. Es war ein wichtiges Signal für die Jungs, dass es doch noch geht. Mit Berlin kommt aber natürlich eine ganz andere Hausnummer auf uns zu. Die Jungs werden alles reinhauen und dann müssen wir sehen, was dabei rauskommt. Berlin ist auf allen Positionen zwei- bis dreifach stark besetzt. Sie haben starke international erfahrene Coaches. Die Adler haben nicht mehr den Druck, weil sie bereits aufgestiegen sind. Wir werden alles versuchen. Gerade auch vor dem Hintergrund, dass es das letzte Spiel für die nächsten Monate ist, werden die Jungs alles reinwerfen.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Julian Lötte - Essen Assindia Cardinals
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