Seniors
Nachdem die Bielefeld Bulldogs das Spiel vom letzten Samstag absagen mussten, erwarten die Devils nun ihren ersten Gegner in der heimischen Hölle – die Bonn Gamecocks sind am 18.09.2021 zu Gast im Fürstenbergstadion.
Die Gelsenkirchen Devils empfangen die Bonn Gamecocks (Foto: Nick Jungnitsch)
Lange haben die Seniors gewartet. Länger als sie glaubten. Sie dürfen am Samstag, den 18.09.2021 endlich wieder Zuhause Football spielen. Um 15 Uhr startet die Partie gegen die Bonn Gamecocks in der Regionalliga NRW.
2019 standen sich die beiden Teams zum letzten Mal gegenüber. Beim ersten Aufeinandertreffen gewannen die Devils in einem starken Spiel mit 33:24. Im Stadion der Bonn Gamecocks konnten die Devils damals das Spiel knapp mit 0:9 für sich entscheiden. In dieser Saison haben die Gamecocks bereits drei Spiele gespielt. Im ersten Spiel gegen die Troisdorf Jets in Troisdorf gewann Bonn mit 24:27. Bei den Bielefeld Bulldogs verloren die Gamecocks ganz knapp mit 35:34 und gegen die Paderborn Dolphins verloren sie eindeutig mit 13:38.
Die Devils spielten bislang nur gegen die Paderborn Dolphins und mussten dort eine 55:0 Niederlage hinnehmen. Die Jungs um Head Coach Heiko Czarnotta haben seitdem weiter hart an sich gearbeitet, um Fehler auszubügeln. Inwieweit die Devils diese unter Kontrolle gebracht haben, wird man sehen. Das Spiel vor den eigenen Fans und im heimischen Stadion bringt aber definitiv eine große Portion Motivation. Das Team ist heiß auf Punkte und möchte gewinnen.
„Das Spiel startet um 15 Uhr am Samstag, den 18.09.2021. Der Einlass beginnt bereits um 13 Uhr. Bitte beachten, dass an diesem Tag die 3G-Regel im Fürstenbergstadion gilt. Der Nachweis muss bei Eintritt vorgelegt werden, ansonsten kann kein Einlass gewährt werden. Selbstverständlich sorgen die Devils auch wieder für das leibliche Wohl. Endlich wird die Hölle wieder brennen.“ , sagt Corinna von Eicken, die Pressesprecherin der Gelsenkirchen Devils.
Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt: Corinna von Eicken - Gelsenkirchen Devils
Durch einen klaren 34:12 (7:6, 7:6, 0:0, 20:0)-Heimsieg gegen die Iserlohn Titans haben sich die Minden Wolves in der DJK Dom Minden vor fast 1.000 Zuschauern im Weserstadion an die Spitze geschoben und haben beste Aussichten, als Halbzeitmeister in die zweite Saisonhälfte zu starten.
Die Minden Wolves stürmen aufgrund eines starken letzten Viertels gegen die Iserlohn Titans an die Spitze (Foto: Minden Wolves)
Obwohl das Wolfsrudel seine erste Meisterschaftsrunde bestreitet, hat es sich nach der Höherstufung durch den NRW-Verband schnell in der Spielklasse etabliert und deutlich gemacht, nicht wie andere Newcomer durch klare Niederlagen Lehrgeld zu bezahlen, sondern ein mehr als gleichwertiger Gegner zu sein.
Es dauerte nur wenige Momente im ersten Viertel, da sorgte Head Coach Phil Gamble schon für Jubel auf den Rängen. Sein Touchdown bedeutete die 6:0-Führung, die Joel Bernhardt mit einem erfolgreichen Extrapunkt-Versuch auf 7:0 aufstockte. Es schien, als hätte das Team aus dem Mühlenkreis die Gäste um Coach Brown sicher im Griff. Die Defense agierte wie gewohnt sicher. So waren es zwei individuelle Fehler, die Iserlohn wieder auf den Plan riefen. Erst verunglückte ein Punt, in der Folge verlor man in der eigenen Endzone den Ballt, so dass die Titans wenige Meter vor der Goal-Line wieder in Ballbesitz kamen. Dieses Geschenk ließen sie sich nicht nehmen und verkürzten per Touchdown auf 6:7. Der Extrapunkt-Versuch wurde seitens der Wolves allerdings geblockt.
Im zweiten Viertel war es dann Tight End Marcel Wiegmann, der einen langen Pass von Quarterback Lars-Erik Brase aufnahm und das Ei in die Endzone trug. Bernhardt, der den etatmäßigen Kicker Tobias Pauls vertrat und später wie auch Ali Omar und Joel Malk verletzt ausschied, erhöhte auf 14:6 für die Minden Wolves. Anschließend sorgte Kai Schröter durch einen Fumble für den erneuten Ballgewinn der Hausherren. Doch die leisteten sich postwendend auch einen Ballverlust. Und der hatte Folgen. Zehn Sekunden vor dem Pausenpfiff markierte Iserlohn durch den zweiten Touchdown den 12:14-Anschluss. Der Versuch einer Two-Point-Conversion misslang allerdings, so dass die Wölfe mit knapper Führung in die Halbzeit gingen. Aus eigener Sicht zu knapp, da man den Gegner eigentlich sicher im Griff hatte.
Im dritten Quarter dominierten indes die beiden Abwehrreihen. Ein vergebener Fieldgoal-Versuch der Wolves aus vielversprechender Position war das einzig Ereignisreiche, dass in diesem Viertel zu notieren war. Ganz im Gegensatz zum letzten Viertel. Und diese zwölf Minuten hatten es in sich. Endlich riefen die Hausherren auch in der Offense ihr Vermögen ab und ließen den Titans nun keine Chance mehr. Pascal Stieger wurde mit einem schönen Pass bedient – Touchdown Minden Wolves! Der Extrapunkt wurde jedoch verpasst – 20:12.
Nun kamen die Wölfe so richtig ins Rollen. Phil Gamble übernahm weit in der eigenen Hälfte den Ball, narrte all seinen Gegenspieler und lief quer über das Feld – bis in die Endzone. Und da Sean Williams auch den Extrapunkt klarmachte, erhöhten die Gastgeber auf 27:12. Zwei Minuten vor Schluss war es dann Mattis Willuhn, der einen langen Pass aufnahm und auf 33:12 aufstockte. Williams war es vorbehalten, den Ball durch die Torstangen zu setzen und für den 34:12-Endstand zu sorgen.
Headcoach Phil Gamble ging mit gemischten Gefühlen vom Platz. „Es war wieder ein tolles Event vor großer Kulisse und mit starker Unterstützung vor den Rängen. Was das Spiel angeht, hat mir das letzte Viertel hat mr sehr gut gefallen. Da haben wir gezeigt, was wir offensiv draufhaben. Allerdings trüben die drei möglicherweise schweren Verletzungen unseren Sieg und die Freude über die Tabellenführung.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves
Gestern empfingen die Troisdorf Jets die Düsseldorf Bulldozer zum zweiten von drei Heimspielen. Insgesamt war es für beide Teams die dritte Begegnung der Regionalligasaison 2021. Die Jets verloren die Partie mit 7:35 (0:0, 0:14, 7:14,0:7). Für die Bulldozer war es der erste Sieg nach zwei Unentschieden.
Im Aggerstadion verloren die Troisdorf Jets gegen den Aufsteiger, die Düsseldorf Bulldozer - Duell zwischen Kwofi Harlan #11 (weißes Trikot) und Jona Glasner #3 (rotes Trikot) - Foto: Oliver Jungnitsch
Es gab am Samstag die Begegnung des Absteigers aus der GFL2 gegen den Aufsteiger in die Regionalliga. Die Troisdorf Jets spielten im Jahr 2019 noch in der GFL2. Nach dem Coronajahr und Spielerabgängen (auch in die ELF) stand jetzt eine andere Mannschaft auf dem Feld. Bei den Düsseldorf Bulldozer stand auch eine veränderte Mannschaft als im Aufstiegsjahr 2019 auf dem Platz. Hier schaffte es Head Coach Wolfgang Best und sein Coaching Staff das Team zu verstärken. Viele Spieler zählten im Jahr 2019 zu den Leistungsträgern der Assindia Cardinals, die für den Aufstieg in die GFL2 sorgten.
Das Spiel begann mit dem Kickoff von Jets O-Liner und Kicker Dennis Schwartz #77. Bulldozer Quarterback Dagdelen Rohat #12 sorgte mit Pässen auf seine Wide Receiver für einige Yards im ersten Drive. Hier war zu spüren, dass er mit zweien von ihnen schon längere Zeit spielt: Kwofi Harlan #11 und Duran Lesar #3. Jedoch endete der erste Drive mit einem Punt. Das erste Quarter war geprägt von der Defense und so endete es ohne Punkte für eines der beiden Teams bei einer Bruttospielzeit von 20 Minuten.
Im zweiten Quarter dauerte es 40 Sekunden und dann war es so weit: Nach einem Lauf von Neal Darion #2, dem Runningback der Düsseldorfer, gab es den ersten Touchdown des Spiels. Der PAT wurde von Carrara Fabio Luis #32 zum 0:7 verwandelt. Kurze Zeit später misslang ein Punt der Troisdorf Jets in der Endzone. Hier konnte Linebacker Stephon Toomer #33 den Ball in der Endzone der Jets sichern und sorgte für einen Defense-Touchdown (0:14 -PAT Fabio Luis /Restspielzeit 9:52 Min/Sek). Mit dem Spielstand von 0:14 ging es in die Halbzeitpause.
Das dritte Quarter begann mit dem Kickoff der Gäste aus der Landeshauptstadt. Nachdem Stephon Toomer den Pass von Troisdorf Quarterback Nick Schaper #16 abfangen konnte und bis zur 5 Yardline der Jets tragen konnte, war es wieder RB Neal Darion der einen TD der Bullis erzielte. Nach dem PAT von Fabio Luis erhöhten die Aufsteiger zum 0:21 (Restspielzeit im 3. Quarter von 10:10 Min/Sek).
Wide Receiver Tim Manns #83 fing in der Endzone ein Pass und die Troisdorf Jets konnten auf 07:21 verkürzen (PAT Dennis Schwartz). Im dritten Quarter war es wieder ein Pass von QB Dagdelen Rohat auf RB Neal Darion und die Düsseldorf Bulldozer stellen den alten Abstand von 21 Punkten her (PAT Carrara Fabio Luis – Spielstand 7:28).
Im letzten Quarter gab es ein Pass auf WR Duran Lesar, der das Ei in der Jets Endzone fing. Auch hier konnte Carrara Fabio Luis#32 den PAT zum 07:35 verwandeln. Insgesamt war es eine eindrucksvolle Vorstellung des Aufsteigers, der sich gezielt verstärken konnte.
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Bildergalerie zum Spiel mit 108 Fotos:
Wenn man nach der letzten Begegnung zwischen den Troisdorf Jets und den Düsseldorf Bulldozern sucht, muss man in der deutschen Football-Historie schon einige Jahre zurückblättern. 1999 trafen die beiden Mannschaften zum letzten Mal aufeinander, nachdem man sich vor allem Mitte und Ende der 80er immer wieder packende Duelle geliefert hatte.
Wide Receiver Lukas Hilger #5 hat die gegnerische Endzone fest im Blick (Foto: Matthias Berger)
Vor 22 Jahren hatten die Troisdorfer das glücklichere Händchen und siegten in beiden Saisonspielen mit 55:0 und 42:8. Von den Spielern damals wird sicherlich nur noch eine Handvoll überhaupt im Football aktiv sein, heute zumeist wohl als Trainer oder in der Vereinsführung. „Ich persönlich kann mich nicht daran erinnern, jemals gegen die Bulldozer gespielt zu haben“, so Jets-Head Coach Andreas Heinen. „Weder als aktiver Spieler noch als Trainer im Jugend- oder Herrenbereich. Das wird für meine Jungs und mich am Samstag also eine waschechte Premiere.“
Im vergangenen Jahr waren die „Bullis“ als Aufsteiger in die Regionalliga noch sehr zurückhaltend aufgetreten und wollten erst einmal in der neue Spielklasse Fuß fassen. In der diesjährigen coronabedingten Ersatzsaison haben sich die Spieler um Head Coach Wolfgang Best bisher aber mehr als tapfer geschlagen und zwei Unentschieden eingefahren. Dank einer hochkarätigen Trainercrew, in der auch der ehemalige Offensive Line-Coach der Troisdorf Jets, Erol Seval, aktiv ist, können sich die Leistungen der Düsseldorfer auf dem Platz mehr als sehen lassen.
Ein schlauer Schachzug der Landeshauptstädter: mit ihrem Hygienekonzept konnten die Bulldozer die Stadt Düsseldorf davon überzeugen, gemeinsam mit den „Profis“ der Düsseldorf Panther ins Training starten zu dürfen – und zwar schon deutlich früher als alle anderen Regionalliga-Mannschaften in NRW. Diesen Vorteil wissen die Bullis nun geschickt zu nutzen.
Für das Spiel gelten im Aggerstadion die 3G-Regeln (also nachweislich genesen, vollständig geimpft oder getestet). Der jeweilige Nachweis muss am Eingang zusammen mit der Eintrittskarte vorgezeigt werden. Für schulpflichtige Kinder und Jugendliche gilt der Schülerausweis als Testnachweis. Kinder bis zum Schuleintritt sind getesteten Personen gleichgestellt, sie unterliegen daher keinen coronabedingten Zugangsbeschränkungen.
Für Spätentschlossene stellt das DRK Troisdorf wieder ein mobiles Testcenter vor dem Stadioneingang zur Verfügung. So sind Schnelltests auch auf den letzten Drücker verfügbar. Der Ticketverkauf für die Partie am Samstag findet inklusive Lieblingsplatz-Buchung über den vereinseigenen Online-Ticketshop statt (www.troisdorf-jets.de).
Troisdorf Jets vs. Düsseldorf Bulldozer
- Samstag, 11. September 2021
- Kickoff: 16 Uhr (Einlass 15 Uhr)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Heinen - American Football Club Troisdorf Jets e.V.
Unterstützt von einer starken O-Line spielten einige ehemalige U-19 Spieler der Black Barons groß auf. Quarterback Tim Schiffer, warf seinen ersten Touchdownpass und führte die Offensive souverän zum Sieg.
Tim Schiffer mit Jan Gabryszczak (Foto: Herne Black Barons)
Quarterback #2 Louis Zielinski erlief zwei Extra-Punkte, Fullback Jan Gabryszczak setzte gute Blocks und machte den zweiten Touchdown selbst und Runningback Maximilian Weitz machte 120 Yards gegen Iserlohn und den allerersten Touchdown im Horststadion. “Wir schenken den Jungs das Vertrauen und sie zahlen es zurück. Es ist unsere Philosophie immer wieder Junge Spieler ans Team heranzuführen“, sagte Head Coach Kai-Uwe.
“Auch in der Defensive haben wir mit Maurice Zernicke und Mick Homung zwei Spieler, die aus dem Team nicht mehr weg zudenken sind. Außerdem sind einige auf dem Weg dahin, wie z.B. Nils Langen oder Jakub Szulc“, meinte Defensive Coordinator Nozad Farah.
Damit die Talentförderung so weiter gehen kann, braucht die Jugend-Abteilung natürlich Ausrüstungsgegenstände. Hierfür haben die Spieler der U10 und U13 der Barons beim letzten Heimspiel knapp 800,- Euro spenden von den Zuschauern eingesammelt. Die Black Barons bedanken sich bei allen Spendern. Kinder und Jugendliche von 6-18 Jahren, die Football mal ausprobieren möchten, können sich gerne per E-Mai an
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Dirk Dreßler für die Herne Black Barons
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