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American Football: 1500 Zuschauer sehen eine 38:0-Gala der Minden Wolves gegen die Rheine Raptors. Drei Weiß-Touchdowns
Doppelpack! O-Liner Alexander Gonschor verpasst Offense-Coordinator Danny Wilkening und Defense-Coordinator Eric Wichmann die obligatorische Meister-Dusche. Im Hintergrund ergeht es Headcoach Phil Gamble nicht anders. Foto: DJK Dom Minden
Der Jubel hallt durchs Mindener Weserstadion. Auf dem Rasen, aber auch auf der Tribüne. Zuschauer rennen nach dem Schlusspfiff sofort in Richtung Spielfeldbegrenzung, um teilzuhaben am Rausch der überschwänglichen Freude. Abklatschen mit den siegestrunkenen Helden, die die soeben eingefahrene Meisterschaft in der American Football-Landesliga Ost mit Jubelgesängen, Tänzen und Schlachtrufen zelebrieren und Head Coach Phil Gamble sowie Koordinatoren Eric Wichmann und Danny Wilkening die bei diesen Anlässen übliche kräftige Dusche aus der Wassertonne verpassen. 1.500 Zuschauer erleben eine zweieinhalbstündige Gala der Minden Wolves in der DJK Dom Minden gegen den Tabellenweiten Rheine Raptors, an deren Ende sie durch einen 38:0 (3:0, 14:0, 7:0, 14:0)-Sieg vorzeitig den Titel einfahren.
Schon zwei Stunden vor dem Kick-Off des letzten Saisonauftritts der Wölfe vor eigenem Publikum füllt sich die Arena schnell. Und selbst als die Partie schon läuft, strömen immer noch Menschen in die altehrwürdige Mindener Sportstätte. „Eine Kulisse wie gemalt“, freut sich Sportdirektor Volker Krusche. „Das zeigt, dass unsere Sportart von Fans und Newcomern sehr gut angenommen wird.“ Wird sie definitiv, denn mehr als 4.000 Zuschauer in den drei Heimspielen – wann hat es so etwas im Weserstadion schon mal gegeben? Das Wolfsrudel sorgt aber auch für echte Gameday-Stimmung mit zahlreichen Angeboten rund um das Spiel.
Neben der großartigen Resonanz ist es die besondere Brisanz am vorletzten Spieltag, die heraussticht. Denn schon ein im Football eher seltenes Unentschieden würde den Minden Wolves die Meisterschaft sichern. Angesichts des 27:7 im Hinspiel in Rheine können die Vorzeichen mit den eigenen Fans im Rücken also kaum besser sein. Und Spieler, Trainer und Verantwortliche wollen der Torte am Samstag auch die dekorative Kirsche hinzufügen. Trotz aller Vorsicht bei solchen Endspielen ist der Heimsieg fest im Visier.
Entsprechend mahnend sind auch die Worte, die die Coaches beim Abschlusstraining an die Spieler richten. Die Worte sind angekommen, denn die Akteure strotzen gegen die Raptors nur so vor Selbstvertrauen, wirken aber auch äußerst konzentriert. Immerhin gilt es neben acht Ausfällen, darunter allein sechs verletzungsbedingt, diesmal auch auf den Headcoach als spielenden Leistungsträger zu verzichten. Phil Gamble war bei der Partie in Herne vor einer Woche unglücklich umgeknickt und muss passen. Sorgen machen ihm seine Schützlinge allerdings keine. Gleich der erste Drive der Gäste wird von der hellwachen Defense, angeführt von einem starken Pascal Dieth, zunichte gemacht. Und der erste eigene Angriff bringt zwar noch keinen Touchdown, dafür aber ein Fieldgoal, für das der Espelkamper Tobias Pauls verantwortlich zeichnet – 3:0 für die Wolves.
Im zweiten Viertel kommt Rheine einmal gefährlich vor die Mindener Endzone. Doch die Defense hält, zwingt den Gast zu einem Fieldgoal-Versuch, den der aus guter Position allerdings durch einen zu kurzen Kick vergibt. Besser macht es anschließend Wolves-Quarterback Lars-Erik Brase, der erkennt, dass die Raptors ihm viel Platz lassen und der nach gutem Lauf energisch über die Goalline fliegt. Da Tobi Pauls auch den zweiten Extrapunkt verwandelt, führen die Wolves im zweiten Viertel mit 10:0. Doch damit nicht genug, denn nun beginnt die Zeit des Lars Tjorven Weiß. Einen Brase-Pass befördert der pfeilschnelle Receiver in die Endzone. Pauls erhöht per Extrapunkt auf 17:0 zur Halbzeit.
Der Weg zur Meisterschaft ist geebnet, dennoch erst zur Hälfte absolviert. Für Klarheit zeichnet Jandrik Schlumbohm direkt nach Wiederbeginn verantwortlich, als der Runningback der Wölfe mit einem Kick-Off-Return für neuen Jubel bei den Fans und Entspannung im Team sorgt. Sein Lauf beschert den Hausherren das 23:0, dem Pauls das 24:0 folgen lässt. Da die Defense in der Folge den Rheinern mehr und mehr den Schneid abkauft, brennt nun nichts mehr an.
Das letzte Viertel wird dann zum Jubellauf der Minden Wolves in der DJK Dom Minden, insbesondere von Lars Weiß. Zweimal läuft der 22-Jährige in die Endzone, bringt es damit auf drei Touchdowns in diesem Spiel. Hinzu kommen noch zwei Extrapunkte von Punter und Kicker Tobias Pauls, wodurch es am Ende 38:0 für die Wölfe steht.
Was folgt, ist eine große Party in schwarz und blau. Erst auf dem Feld, dann mit den Fans und später noch teamintern, von wo es für manches Feierbiest noch weitergeht. „Die Meisterschaft gleich im ersten Jahr in einer Liga höher als ursprünglich vorgesehen. Unglaublich“, kann es Phil Gamble kaum fassen. Und Sportdirektor Volker Krusche ergänzt: „Egal ob die Zuschauerresonanz oder das sportliche Abschneiden – wir fühlen uns wie in einem Traum, aus dem man nicht aufwacht.“ Seine Anerkennung gilt Spielern und Trainern, sein Dank den unzähligen Fans, die dem Team den Rücken gestärkt haben. „Gemeinsam lassen wir hier etwas ganz Tolles entstehen!“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves
Der AFC Remscheid Amboss hat das abschließende Spiel der Oberliga NRW mit 10:30 (3:7, 7:14, 0:7, 0:2) bei den Münster Blackhawks verloren. Die Eindrücke, die die Mannschaft von Head Coach Carsten Weber dabei aus dem Münsterland mit nach Remscheid gebracht hat, könnten unterschiedlicher nicht sein.
Der AFC Remscheid Amboss hat das abschließende Spiel der Oberliga NRW mit 10:30 (3:7, 7:14, 0:7, 0:2) bei den Münster Blackhawks verloren (Foto: CEPD Sports)
“Unsere Gedanken sind zuallererst bei Oskar Meyer, der nach einer unglücklichen Aktion ins Krankenhaus eingeliefert werden musste”, sagte Weber nach dem Spiel. Am Samstagabend hatte Amboss-Präsident Christian Müller aber bereits gute Nachrichten. “Die Ärzte haben Entwarnung gegeben, wir können Oskar mit nach Remscheid nehmen”, so Müller. Meyer war im dritten Viertel bei einem Punt des Amboss mit einem Münsteraner zusammengerauscht und benommen liegengeblieben. Das Spiel musste bis zum Eintreffen eines Rettungswagens für eine halbe Stunde unterbrochen werden.
Zu diesem Zeitpunkt war der Amboss bereits mit 10:28 ins Hintertreffen geraten. Unglücklich, wenn man den Verlauf der ersten beiden Viertel betrachtet. Kicker Nick Zimmermann hatte den Amboss zunächst mit einem Fieldgoal aus 53 Yards (!!!) in Führung gebracht. “Im Training haut er die Dinger aus 40 Yards alle rein”, kommentierte der mit einer Schulterverletzung ausgefallene Jan-Niklas Köhler am Spielfeldrand. Zwar schlugen die Blackhawks zum Ende des ersten Viertels mit einem Touchdown samt PAT zurück, doch das zweite Viertel wurde dann vom Amboss über weite Strecken dominiert. Quarterback Tom Schröder führte seine Offense souverän über das Feld, Wide Receiver Michael Schönen vollendete und Zimmermann holte die 10:7-Führung für den Amboss zurück.
Dass der Amboss trotz einer guten Leistung bis dahin nicht mit einer Führung in die Pause ging, war einer unglücklich verlaufenden Schlussphase er ersten Halbzeit zuzuschreiben. Eine Minute vor Ende der ersten Halbzeit ging der mit zwei US-Amerikanern verstärkte Tabellenführer dank eines tiefen Passes wieder in Führung. Doch es kam noch schlimmer: Quarterback Schröder verletzte sich kurz darauf bei einem Tackling am Rücken, Backup Tobias Picard fumbelte den Ball bei seinem ersten Snap und Münster kam so tief in der Amboss-Hälfte und Sekunden vor der Pause nochmals an den Ball. Ein weiterer Pass und ein PAT später führten die Blackhawks dann plötzlich mit 21:10 und hatten den Spielverlauf auf den Kopf gestellt.
Als der Amboss dann eingangs des dritten Viertels einen weiteren Touchdown durch einen langen Lauf hinnehmen musste, war für die Vorentscheidung gesorgt. “Es gibt so Spiele, bei denen wenige Big Plays den Spielverlauf kippen lassen. Heute war es leider so”, sagte Weber. Doch die Geschehnisse sollten damit noch nicht enden. Zunächst verletzte sich Picard bei einem Sack an der Schulter, so dass Linebacker Marwin Miotke als dritter Quarterback übernehmen musste, kurz darauf kam es dann zu Meyers Verletzung. Doch einen weiteren unschönen Höhepunkt hatte der Gastgeber noch für den Amboss parat.
Wenige Minuten vor dem Ende des Spiels gelang den Blackhawks noch ein Safety, der zum späteren 30:10-Endstand führte. Quarterback Miotke war in der eigenen Endzone gesackt worden und wurde dann aus einer Gruppe von Zuschauern, die dem Gastgeber zuzuschreiben war und sich direkt hinter der Endzone aufhielt, heraus mit einem Bierbecher beworfen. Dass Weber die hochkochenden Emotionen an der eigenen Sideline im Zaun halten konnte und der Amboss somit seine guten Vorsätze im Vergleich zum Auftritt von 2019 einhielt, kann in Anbetracht der Situation, in der der Münsteraner Stadionsprecher über den gesamten Spielverlauf sein Übriges tat, um die Stimmung aufzumischen, gar nicht hoch genug bewertet werden.
Für den Amboss, für den Defensive Tackle Mike Jesinghaus ein Sack gelang und für den Zimmermann als Cornerback die insgesamt elfte Interception der Spielzeit fing, ist die Saison somit auf Platz fünf beendet. Mit 6:6 Punkten endete die Saison punktgleich mit den Münster Mammuts und Wuppertal Greyhounds. Aufgrund der direkten Duelle, in denen der Amboss die schlechteste Scoring-Differenz aufweist, reiht sich der Amboss hinter den Mammuts und Greyhounds ein. Die Blackhawks spielen in einer Woche gegen die Cologne Crocodiles Prospect in einem Nachholspiel und direkten Duell um die Meisterschaft der Oberliga NRW.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Markus Schulz - AFC Remscheid Amboss e.V.
Im Hemberg-Leichtatlethikstadion, von den TuS Iserlohn Titans liebevoll in „Olymp“ umgetauft, sind nicht etwa Christos Künstlerfreunde aktiv. Das Waldstädter Footballteam startet das 5. Mal in Folge sein traditionelles Benefizspiel mit Rahmenprogramm zugunsten von Pink Ribbon Deutschland.
Das Hinspiel in Herne verloren die Titans mit 27:6 (Foto: Christian Maxelon)
Hier möchten die Iserlohn Titans nicht nur auf dem Spielfeld Akzente setzen: „Natürlich werden wir in der Partie gegen die Herne Black Barons alle Hebel in Bewegung setzen, dass wir nach dem gewonnen Auswärtsspiel gegen Rheine auch vor heimischen Publikum diesen Trend fortsetzen“, sagt der Seniors Head Coach Mike Brown. Aber Football ist an diesem Tag nicht das Wichtigste: Mit dem Pink Ribbon Bowl versuchen die TuS Iserlohn Titans viel Aufmerksamkeit für Vorsorgebewusstsein in Sachen Brustkrebs zu generieren und Pink Ribbon Deutschland, die sich aktiv hierfür engagieren, zu unterstützen.
Hierzu haben die Titans eine große Tombola auf die Beine gestellt, von deren Erlösen Pink Ribbon profitieren wird. „Es sind mit dem Zutun vieler heimischer Unternehmen und Vereine viele großartige Preise gespendet worden“ weiß Spieler Dennis Fidler, der sich hierfür alle Jahre wieder sehr aktiv einsetzt. „Wir bedanken uns bei unseren Unterstützern, die diese Aktion immer wieder zu einem Highlight werden lassen.“ Auch das BVB-Team ist darunter und so kommt es, dass zwei aktuelle Trikots von Borussia Dortmund mit den Unterschriften der Mannschaft den Besitzer wechseln. Eines ist Preis in der Tombola. Wer kein Losglück hat, kann bei der geplanten Versteigerung zuschnappen.
Die Besucher erwartet zum Pink Ribbon Bowl ein besonderes Rahmenprogramm:
- 13:30 Uhr Einlass
- 14:00 Uhr Auftritt der Marching Band "Scottish Volunteers"
- 14:50 Uhr Einlauf der Mannschaften
- 15.00 Uhr Kickoff Pink Ribbon Bowl Herne Black Barons vs. TuS Iserlohn Titans
- 18:00 Uhr ungefähres Ende der Begegnung
Die Powerbolts Cheerleader sorgen für Stimmung. Die Spieler selbst "verzieren" sich an diesem Tag gern mal mit pinken Utensilien. Auf dem Titans Spielerjersey hat das Pink Ribbon auch seinen festen Platz gefunden, um die Verbundenheit zu der Thematik fortwährend nach außen zu signalisieren und Menschen zu sensibilisieren.
Der Monat Oktober steht weltweit als „Pinktober“ im Zeichen der Achtsamkeit in Sachen Brustkrebs: Nicht nur die Zuschauer sind herzlich eingeladen, mit der Farbe pink beim Spiel ein optisches Zeichen zu setzen. Wer gerade nichts passendes im Schrank hat, kann am Titans-Merchstand mit den Sondershirts der Titans, die nur im Oktober erhältlich ist, fündig werden. Auch im Webshop sind sie unter www.heimatstoff.de unter Merch online erhältlich.
Besucher sollen sich vorab über www.pagisto.com einchecken, so dass am Eingang unnötige Warteschlangen entfallen und das lästige Virus keine Chance bekommt. Ebenso ist durch die Anmeldung dort die Rückverfolgbarkeit gewährleistet. Die Dienstleistungen vom titanischen Partner Pagisto sind derzeit extrem gefragt: falls der Server ausnahmsweise überlastet sein sollte, können Karten über
Für leckere Verpflegung ist gesorgt: Neben den vereinseigenen Angeboten verstärken verschiedene Unternehmen wie "Waldstadt-Bräu, Candy Mandy, und der Grill- Cowboys – Foodtruck das kulinarische Angebot vor Ort. Für die jüngsten Besucher lockt eine Hüpfburg.
Wer selbst nicht zum Spiel erscheinen kann, jedoch die Titans für die Pink Ribbon Brustkrebs- Sensibilisierungskampagne unterstützen möchte: Unter diesem Link kann gespendet werden: https://tinyurl.com/spendenseite2021Und neu: Wer trotzdem gerne zu schauen möchte, kann die Begegnung per Live-Stream mitverfolgen. Den entsprechenden Link gibt es vorab auf den TuS Iserlohn Titans Social-Media-Kanälen.
Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt: Andrea Lehmkühler - Iserlohn Titans im TuS Iserlohn 1846 e.V.
Letzter Aufgalopp der laufenden Saison. Der AFC Remscheid Amboss ist am Samstag (ab 15 Uhr) zu Gast bei den Münster Blackhawks. Das sechste Saisonspiel bildet den Abschluss einer verkürzten Corona-Spielzeit, in der die Mannschaft von Head Coach Carsten Weber ihr erstes Saisonziel bereits erreicht hat – eine ausgeglichene Bilanz. Dennoch fährt der Amboss auch mit dem Willen der Wiedergutmachung ins Münsterland.
Ein Foto vom Duell aus dem Jahre 2019 (Foto: CEPD Sports)
“Wir müssen uns am Samstag in Münster ganz anders präsentieren als noch bei unserem letzten Gastspiel bei den Blackhawks 2019. Und da schließe ich mich ganz ausdrücklich mit ein“, sagt Weber mit Blick auf die bevorstehende Partie. Der Cheftrainer spielt damit auf ein fahriges Duell im Spätsommer 2019 an, bei dem sich der Amboss bei mehreren Schiedsrichterentscheidungen benachteiligt sah. “Ich habe mich damals an der Sideline auch nicht so benommen, wie ich mich als Head Coach benehmen sollte. Daher wollen wir uns als Mannschaft – aber auch als Coaching Staff – in diesem Jahr von einer anderen Seite zeigen“, so Weber weiter.
Neben den guten Vorsätzen kommt dem Amboss auch eine andere Ausgangssituation zugute. 2019 bedeutete eine Niederlage bei den Blackhawks den sicheren sportlichen Abstieg. In einer starken ersten Halbzeit wurden dem Amboss aber gleich mehrere gelungene Spielzüge aberkannt – darunter sogar ein Touchdown des damaligen Tight Ends Kevin Weidmann. Die Unzufriedenheit brach sich dann im Angesicht eines Rückstands Bahn. Im dritten und vierten Viertel gelang dem Amboss auch auf dem Platz nichts mehr – am Ende verloren die Weber-Mannen mit 14:27 und standen als Absteiger fest.
In diesem Jahr ist der Abstieg allerdings keine Bedrohung mehr. Nach dem 21:13 gegen die Siegen Sentinels in der Vorwoche kann der Amboss im schlechtesten Fall auf Platz fünf in der Endabrechnung landen. Mit einem Sieg bei den Blackhawks ist sogar noch die Vizemeisterschaft der Oberliga NRW drin. Gleichwohl ist die Aufgabe im Münsterland groß. Die Blackhawks steuern mit einer makellosen Bilanz auf eine Perfect Season und den Aufstieg zu. Unlängst besiegte der Tabellenführer die Wuppertal Greyhounds mit einem furiosen 48:7. Zum direkten Showdown um die Tabellenspitze in der Endabrechnung und den Aufstieg kommt es wohl in einer Nachholpartie der Blackhawks gegen die Cologne Crocodiles II eine Woche später.
Doch zuvor will der Amboss dem Gegner alles abverlangen. Mut macht dabei auch, dass die Blackhawks nicht in jedem Saisonspiel so dominant aufgetreten sind, wie gegen Wuppertal. Der Stadtrivale, die Münster Mammuts, wurde nur mit 12:7 geschlagen – den gleichen Gegner besiegte der Amboss in ähnlicher Höhe mit 13:6. Es heißt also nochmal, alle Kräfte für den größtmöglichen Erfolg reinzuwerfen – die Vizemeisterschaft, sofern Münster das Nachholspiel gegen Köln ebenfalls verlieren würde, wäre ein grandioses Ergebnis einer schon jetzt zufriedenstellenden Amboss-Saison.
Leider können nicht mehr alle Kräfte in Münster mitwirken, für einige Amboss-Spieler ist die Saison bereits vorzeitig beendet. Jan-Niklas Köhler laboriert an einer Schulter-, Sven Engelmann an einer Knieverletzung – beide Outside Linebacker fehlen somit. Runningback Lenard Straube und Wide Receiver Leon Christ fallen mit Handverletzungen aus, Cornerback Andreas Oelker ist ebenfalls angeschlagen und verpasst die Münster-Reise, zudem kehrt auch Jens Vogt nicht wie erhofft zum Saisonfinale zurück. Das Sprunggelenk des Tight Ends lässt es noch nicht zu. Umso mehr kommt es auf die anderen Spieler im Kader an, noch einmal alles abzurufen und den Saisonabschluss erfolgreich zu gestalten.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Markus Schulz - AFC Remscheid Amboss e.V.
Die Seniors der Gelsenkirchen Devils treffen am Samstag, den 02.10.2021 auf die Düsseldorf Bulldozer im heimischen Fürstenbergstadion. Die SG Shamrocks/Devils U19 trifft an diesem Tag um 11 Uhr in Mönchengladbach auf das Wolfpack.
Die Gelsenkirchen Devils empfangen zum zweiten Heimspiel die Düsseldorf Bulldogs. Thomas Iking #6 erzielte den ersten TD in dieser Saison für die Devils. (Foto: Oliver Jungnitsch)
Nach der Niederlage gegen die Jets aus Troisdorf letztes Wochenende (44:20), treffen die Seniors am Samstag auf die Düsseldorf Bulldozer. Der “Neuling” in der Regionalliga NRW wird definitiv ein harter Gegner. Gegen Bielefeld und Paderborn konnten sie jeweils einen Gleichstand erspielen. Sie gewannen hoch und eindeutig gegen die Troisdorf Jets und die Bonn Gamecocks.
Für die Devils geht es in dieser Saison nicht um den Auf- oder Abstieg, da aufgrund der Pandemie dieser auf Freiwilligkeit beruht. Das Team um Head Coach Heiko Czarnotta besteht aus vielen Anfängern, die sich in ihrer Leistung von Woche zu Woche steigern.
“Die Jungs nehmen diese Saison als Trainingssaison und sie genießen es, endlich wieder spielen zu dürfen. Bis zur Saison 2022 wird sich noch einiges tun. Sie freuen sich jetzt auf die letzten beiden Heimspiele gegen Düsseldorf und Bielefeld und werden sich danach sofort in die Vorbereitung auf die Saison 2022 begeben. Das Fürstenbergstadion öffnet seine Tore am Samstag um 13.30 Uhr, das Spiel beginnt um 15 Uhr. Für das leibliche Wohl wird wie immer gesorgt.”, so Pressesprecherin Corinna von Eicken.
Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt: Corinna von Eicken - Gelsenkirchen Devils
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