Seniors
Die Lüdenscheid Lightnings haben auch ihr viertes und letztes Heimspiel der Saison in der American-Football-Oberliga gewonnen. Am heimischen Nattenberg setzte sich der Aufsteiger und Spitzenreiter mit 46:21 (20:14) gegen die Kachtenhausen White Hawks durch.
Heimausklang der Lüdenscheid Lightnings endete mit einem Sieg - Foto: Lüdenscheid Lightnings
In der ersten Halbzeit taten sich die Gastgeber gegen engagiert auftretende Ostwestfalen zunächst schwer, ins Spiel zu finden. Entsprechend wechselte die Führung gleich fünfmal – dreimal zugunsten der Lüdenscheider. Den Auftakt machte ein 61-Yard-Touchdown-Pass von Riley Cooper auf Thalys Almeida. Die White Hawks antworteten jedoch prompt: Nach einer Interception kamen sie in hervorragender Feldposition zum 6:7-Anschluss. Wenig später war erneut Almeida zur Stelle und fing einen 33-Yard-Pass zum 13:7. Doch wie schon zuvor konterte Kachtenhausen und ging beim 13:14 wieder in Führung. Kurz vor der Halbzeit sorgte schließlich Running Back Devyn Collins mit seinem ersten Touchdown des Tages für die 20:14-Pausenführung der Lightnings.
Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Gastgeber deutlich. Vor allem die Defensive ließ den Gästen kaum noch Entfaltungsmöglichkeiten und erlaubte lediglich einen weiteren Touchdown. Zudem fing Jannis Bücker gleich zwei Interceptions und brachte seine Offense damit mehrfach in aussichtsreiche Feldpositionen. Diese nutzte die Offensive konsequent: Zunächst erhöhte Collins mit einem kurzen Lauf auf 27:14, anschließend fing Damian Schacht einen Pass und trug ihn zum 33:14 in die Endzone. Es folgte Almeidas dritter Touchdown des Tages – diesmal nach einem 60-Yard-Pass. Den Schlusspunkt setzte kurz vor dem Ende Quarterback Tobias Pressler, der selbst in die Endzone lief und damit den 46:21-Endstand herstellte.
Mit dem Erfolg weihten die Lightnings zugleich ihre neuen Salute-to-Service-Jerseys ein, die anlässlich des Salute-to-Service-Tages als Zeichen des Dankes an alle Alltagshelfer erstmals getragen wurden. Durch den Sieg können die Lüdenscheider bereits am kommenden Samstag im Auswärtsspiel bei den Bochum Rebels die Meisterschaft und den Aufstieg in die Regionalliga vorzeitig perfekt machen.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Wesley Baankreis - Lüdenscheid Lightnings (redaktionell geändert)
Mit dem dritten Sieg in Folge setzen die Braunschweig Lions ihren Aufwärtstrend eindrucksvoll fort. Durch den überzeugenden 50:17-Erfolg (7:3; 34:7; 3:7; 6:0) gegen die Saarland Hurricanes verlassen die Löwen nicht nur die unteren Tabellenregionen der Nordgruppe der effect® Energy GFL 2026, sondern feiern zugleich ihren ersten Heimsieg der Saison. Vor heimischem Publikum überzeugte das Team von Head Coach Brayden McCombs mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einem dominanten zweiten Viertel, in dem die Weichen früh auf Sieg gestellt wurden.
TE/WR Jonathan ter Horst (#89 )- Foto: Fabian Uebe
Die Lions gewannen den Coin Toss und entschieden sich zunächst für das Angriffsrecht. Mit Läufen von Richard Jung und Ryon Thomas ging es zunächst neun Yards nach vorne, ehe ein Ausrutscher des späteren Game-MVP Jonathan ter Horst beim Passversuch den ersten Drive beendete und die Hausherren punten mussten.
Die Gäste aus dem Saarland nutzten ihren ersten Ballbesitz effektiver. Angeführt von Joshua Youngblood, der sowohl als Receiver als auch als Ballträger immer wieder für Raumgewinn sorgte, arbeiteten sich die Hurricanes über das Feld. Den Abschluss des Drives bildete ein 30-Yard-Fieldgoal von Antonio Buhrfiend zur 3:0-Führung. Es sollte allerdings die einzige Führung der Gäste an diesem Nachmittag bleiben.
Die Lions antworteten umgehend. Ryon Thomas und Richard Jung am Boden sowie Leon Kusterer und Jonathan ter Horst durch die Luft führten den Angriff bis an die 23-Yard-Linie der Hurricanes. Dort fing Jonathan ter Horst einen Pass von Thomas zum 7:3 (PAT Mark-Robin Peschelt).
Mit diesem Spielstand begann ein zweites Viertel, das ganz im Zeichen der Braunschweig Lions stand. Nach einem schnellen Punt der Gäste bereiteten Richard Jung und Leon Kusterer den nächsten Touchdown vor. Ryon Thomas vollendete den Drive mit einem starken 23-Yard-Lauf zum 13:3, der Extrapunkt misslang.
Die Hurricanes versuchten direkt zu antworten und kamen – begünstigt durch eine Strafe gegen die Lions – schnell bis in die Hälfte der Gastgeber. Doch Brandon Potts las einen Pass von Quarterback Gabriel Cunningham perfekt, fing den Ball ab und brachte sein Team mit einem starken Return in hervorragende Feldposition. Wenige Spielzüge später erhöhte Jonathan ter Horst mit seinem zweiten Touchdown des Tages nach einem 21-Yard-Pass von Ryon Thomas auf 20:3.
Die Probleme der Gäste setzten sich fort. Joshua Youngblood verlor nach einem Tackle von Finn Oppermann den Ball, den Mark-Robin Peschelt sichern konnte. Die Lions nutzten auch diese Gelegenheit konsequent: Drei Spielzüge später fing Peter Anderson einen 13-Yard-Touchdownpass von Ryon Thomas zum 27:3.
Die Hurricanes gaben sich dennoch nicht auf. Gabriel Cunningham und Joshua Youngblood führten ihr Team mit mehreren großen Raumgewinnen über das Feld, ehe Youngblood mit einem Neun-Yard-Lauf auf 27:10 verkürzte.
Doch die Antwort der Lions ließ keine Zweifel mehr aufkommen. Brandon Potts nahm den folgenden Kickoff an der eigenen Elf-Yard-Linie auf und trug den Ball spektakulär über 89 Yards direkt in die Endzone der Hurricanes – 34:10. Dieses Big Play sorgte endgültig für Begeisterung auf den Rängen und gab den Hausherren zusätzlich Rückenwind. Während die Defense der Lions die Gäste bis zur Halbzeit konsequent kontrollierte, setzte die Offense den Schlusspunkt der ersten Hälfte: Ryon Thomas erhöhte mit einem Ein-Yard-Lauf auf den deutlichen Halbzeitstand von 41:10.
Auch nach dem Seitenwechsel ließen die Braunschweiger nichts mehr anbrennen. Die Defense zwang die Hurricanes erneut schnell zum Punt, und die Offense blieb effizient. Zwar blieb ein weiterer Touchdown zunächst aus, doch Mark-Robin Peschelt erhöhte mit einem sicheren 42-Yard-Fieldgoal auf 44:10.
Den Gästen gelang anschließend noch etwas Ergebniskosmetik. Erneut sorgten Gabriel Cunningham und Joshua Youngblood für die entscheidenden Raumgewinne, ehe Youngblood den Ball aus sechs Yards zum 44:17 in die Endzone trug.
Kurz vor dem letzten Seitenwechsel brachten Richard Jung und Peter Anderson mit zwei Raumgewinnen von jeweils mehr als 25 Yards ihre Offense erneut in aussichtsreiche Position.
Mit dem ersten Spielzug des Schlussviertels stellte Mark-Robin Peschelt per 27-Yard-Fieldgoal auf 47:17. Im weiteren Verlauf nutzten beide Teams die Gelegenheit, zahlreichen Spielern Einsatzzeit zu geben. Bei den Lions feierten mit Léo Keuntje in der Defensive Line sowie Ben Söhlke und Conner Grotepaust in der Offensive Line gleich drei ehemalige Junior Lions ihr Debüt in der GFL.
Die Lions kontrollierten die Schlussphase souverän über ihr Laufspiel, allen voran Richard Jung. Den Schlusspunkt setzte erneut Mark-Robin Peschelt mit seinem dritten Fieldgoal des Tages aus 24 Yards zum 50:17-Endstand. Die letzte Offensivserie der Hurricanes endete schließlich mit einer Interception von Leon Hockauf.
Mit dem dritten Sieg in Serie gehen die Braunschweig Lions mit viel Selbstvertrauen in die zweiwöchige Sommerpause. Am 25. Juli wartet im heimischen Eintracht-Stadion das nächste wichtige Heimspiel gegen die Berlin Rebels – dann soll die Erfolgsserie weiter ausgebaut werden.
Scoreboard
- 0:3 – 30-Yard-Fieldgoal A. Buhrfiend
- 7:3 – 23-Yard-TD-Pass R. Thomas auf J. ter Horst (PAT M. Peschelt)
- 13:3 – 23-Yard-TD-Lauf R. Thomas (PAT nicht gut)
- 20:3 – 21-Yard-TD-Pass R. Thomas auf J. ter Horst (PAT M. Peschelt)
- 27:3 – 13-Yard-TD-Pass R. Thomas auf P. Anderson (PAT M. Peschelt)
- 27:10 – 9-Yard-TD-Lauf J. Youngblood (PAT A. Buhrfiend)
- 34:10 – 89-Yard-Kickoff-Return-Touchdown B. Potts (PAT M. Peschelt)
- 41:10 – 1-Yard-TD-Lauf R. Thomas (PAT M. Peschelt)
- 44:10 – 42-Yard-Fieldgoal M. Peschelt
- 44:17 – 6-Yard-TD-Lauf J. Youngblood (PAT A. Buhrfiend)
- 47:17 – 27-Yard-Fieldgoal M. Peschelt
- 50:17 – 24-Yard-Fieldgoal M. Peschelt
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - Braunschweig Lions (redaktionell geändert)
Die Braunschweig Lions haben ihren positiven Trend in der effect® Energy GFL 2026 fortgesetzt. Bei hochsommerlichen Temperaturen und schwierigen Witterungsbedingungen setzten sich die Löwen im Interconference-Duell bei den Straubing Spiders mit 55:28 (7:7; 21:14; 21:7; 6:0) durch und feierten damit ihren zweiten Sieg in Folge. In der ersten Halbzeit begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Erst nach der Pause konnten sich die Lions entscheidend absetzen und die Partie letztlich deutlich für sich entscheiden.
Quarterback mit der #7: Ryon Thomas - Foto: Fabian Uebe
Die Straubing Spiders gewannen den Coin Toss und entschieden sich dafür, ihre Defense zuerst aufs Feld zu schicken. Die Braunschweiger Offense benötigte jedoch lediglich zwei Spielzüge, um erstmals zu punkten. Quarterback Ryon Thomas fand Peter Anderson mit einem 67-Yard-Touchdownpass zur frühen 7:0-Führung. Mark-Robin Peschelt verwandelte den Extrapunkt.
Auch die Braunschweiger Defense erwischte einen starken Start und zwang die Gastgeber zunächst schnell zum Punt. Im folgenden Ballbesitz arbeiteten sich die Lions erneut tief in die Hälfte der Spiders vor, konnten den Drive diesmal jedoch nicht mit Punkten abschließen.
Anschließend fanden die Gastgeber besser in die Partie. Unterstützt von einem erfolgreichen Laufspiel sowie dem Zusammenspiel zwischen Quarterback Raleigh Yeldell und Receiver Jordan Xavier Pouncey gelang den Spiders noch im ersten Viertel der 7:7-Ausgleich.
Zu Beginn des zweiten Spielabschnitts schlugen die Lions erneut schnell zu. Wieder war es die Verbindung Thomas auf Anderson, die Braunschweig mit einem 12-Yard-Touchdownpass erneut in Führung brachte.
Doch auch Straubing blieb offensiv gefährlich. Jvonte Kareem Davis verkürzte mit einem 12-Yard-Touchdownlauf auf 13:14, nachdem der Extrapunktversuch nicht erfolgreich gewesen war.
In der Folge entwickelte sich ein unterhaltsamer Schlagabtausch. Die Lions bewegten den Ball mit einem variablen Passspiel über Aaron Lawson, Eric Winterberg, Richard Jung und Leon Kusterer sowie Läufen von Ryon Thomas kontinuierlich über das Feld. Ein 31-Yard-Touchdownpass auf Leon Kusterer erhöhte auf 21:13.
Die Spiders antworteten erneut. Raleigh Yeldell fand Jordan Xavier Pouncey mit einem Touchdownpass zum 21:21-Ausgleich, ehe die Lions kurz vor der Halbzeit noch einmal nachlegten. Jonathan ter Horst fing einen 18-Yard-Touchdownpass von Ryon Thomas zum 28:21-Halbzeitstand.
Nach dem Seitenwechsel erhielten zunächst die Gastgeber den Ball und arbeiteten sich erneut in Richtung Braunschweiger Endzone vor. Während dieses Drives kam es zu einer folgenschweren Szene: Nach einem späten Hit gegen Quarterback Raleigh Yeldell musste der Spielmacher der Spiders verletzt vom Feld. Im Anschluss entwickelte sich eine kurze Rudelbildung, in deren Folge die Straubinger Spieler Jordan Xavier Pouncey und Okeoghene Bazunu disqualifiziert wurden.
Unmittelbar danach gelang den Spiders zwar noch der 28:28-Ausgleich durch einen Touchdownlauf von Jvonte Kareem Davis, doch nach dem verletzungsbedingten Ausfall ihres Quarterbacks und den anschließenden Disqualifikationen verschoben sich die Kräfteverhältnisse zunehmend zugunsten der Lions.
Vor allem das Zusammenspiel zwischen Ryon Thomas und Peter Anderson war nun kaum noch zu stoppen. Drei Touchdownpässe innerhalb des dritten Viertels – über drei, zwölf und einen Yard – sorgten für eine komfortable 49:28-Führung. Zudem fing Louis Bergeron einen Pass des eingewechselten Quarterbacks Alexander Biebl ab und verschaffte den Lions erneut Ballbesitz.
Zu Beginn des Schlussviertels unterlief der Braunschweiger Offense mit einer Interception ihr einziger Ballverlust der Partie. Die Defense der Lions ließ den Gastgebern jedoch keine Möglichkeit mehr, daraus Kapital zu schlagen, und kontrollierte das Spiel bis zum Schlusspfiff souverän.
Den Schlusspunkt setzte Ryon Thomas mit einem 12-Yard-Touchdownlauf zum 55:28-Endstand. Mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung und einer erneut äußerst variablen Offensive feierten die Braunschweig Lions ihren zweiten Erfolg in Serie. Gleichzeitig bestätigte das Team seine positive Entwicklung und reist mit viel Selbstvertrauen in die kommenden Aufgaben.
Scoreboard
- 7:0 – 67-Yard-TD-Pass R. Thomas auf P. Anderson (PAT M. Peschelt)
- 7:7 – 44-Yard-TD-Pass R. Yeldell auf J. X. Pouncey (PAT K. Komiszár)
- 14:7 – 12-Yard-TD-Pass R. Thomas auf P. Anderson (PAT M. Peschelt)
- 14:13 – 12-Yard-TD-Lauf J. K. Davis (PAT nicht gut)
- 21:13 – 31-Yard-TD-Pass R. Thomas auf L. Kusterer (PAT M. Peschelt)
- 21:21 – 12-Yard-TD-Pass R. Yeldell auf J. X. Pouncey (TPC J. K. Davis)
- 28:21 – 18-Yard-TD-Pass R. Thomas auf J. ter Horst (PAT M. Peschelt)
- 28:28 – 12-Yard-TD-Lauf J. K. Davis (PAT K. Komiszár)
- 35:28 – 3-Yard-TD-Pass R. Thomas auf P. Anderson (PAT M. Peschelt)
- 42:28 – 12-Yard-TD-Pass R. Thomas auf P. Anderson (PAT M. Peschelt)
- 49:28 – 1-Yard-TD-Pass R. Thomas auf P. Anderson (PAT M. Peschelt)
- 55:28 – 12-Yard-TD-Lauf R. Thomas (PAT nicht gut)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - Braunschweig Lions (redaktionell geändert)
Der Knoten ist geplatzt: Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung feierten die Braunschweig Lions in der effect® Energy GFL 2026 ihren ersten Saisonsieg. Bei hochsommerlichen Temperaturen setzten sich die Löwen im Benrather Stadion in Düsseldorf mit 34:20 (7:0; 14:6; 3:8; 10:6) gegen die Düsseldorf Panther durch.
Wide Receiver Peter Anderson (#5) - Foto: Fabian Uebe
Die Lions eröffneten die Partie mit dem ersten Angriffsrecht. Der Auftaktdrive verlief zunächst noch etwas holprig und endete mit einem Punt. Doch auch die Gastgeber fanden gegen die gut vorbereitete Braunschweiger Defense zunächst keine Mittel und mussten sich schnell wieder vom Ballbesitz trennen.
Im zweiten Angriffsdrive lief es für die Lions deutlich besser. Mit kurzen Pässen auf Jonathan ter Horst, Leon Kusterer und Peter Anderson arbeitete sich die Offense tief in die Hälfte der Panther vor. Ein ausgespielter vierter Versuch an der Düsseldorfer 36-Yard-Linie brachte schließlich die Führung: Quarterback Ryon Thomas fand Peter Anderson mit einem kurzen Pass, der anschließend mehrere Verteidiger aussteigen ließ und zum 7:0 in die Endzone lief. Mark-Robin Peschelt verwandelte den Extrapunkt sicher.
Auch zu Beginn des zweiten Viertels blieb die Braunschweiger Defense tonangebend und stoppte die Gastgeber erneut früh. Im anschließenden Drive sorgten Leon Kusterer und Arvid Lippels mit wichtigen Passfängen für Raumgewinn, bevor Ryon Thomas eine Lücke in der Defensive der Panther nutzte und mit einem spektakulären 50-Yard-Lauf auf 14:0 erhöhte.
Die Gastgeber fanden weiterhin kaum Wege in die Nähe der Braunschweiger Endzone. Die Lions-Offense spielte dagegen selbstbewusst weiter und baute die Führung wenig später aus. Nach einem schnellen Drive bediente Thomas seinen Receiver Jonathan ter Horst mit einem 33-Yard-Touchdownpass zum 21:0.
Kurz vor der Halbzeit meldeten sich die Panther zurück. Quarterback Isaiah Weed brachte sein Team mit Pässen auf Daniel Pedro und Gennadiy Adams in aussichtsreiche Position. Schließlich nahm er den Ball selbst in die Hand und verkürzte mit einem 24-Yard-Lauf auf 6:21. Der Versuch zum Extrapunkt blieb erfolglos.
Nach der Pause setzte die Braunschweiger Defense zunächst ein weiteres Ausrufezeichen. Zwar arbeiteten sich die Düsseldorfer bis an die Fünf-Yard-Linie der Lions vor, doch die Verteidigung hielt stand und erzwang ein Turnover. Wenig später profitierten die Panther jedoch von einer günstigen Feldposition und verkürzten durch einen Vier-Yard-Touchdownpass von Isaiah Weed auf Tight End Sven Appelt auf 14:21.
Die Antwort der Lions ließ nicht lange auf sich warten. Ryon Thomas führte sein Team mit eigenen Läufen sowie Pässen auf Peter Anderson und Aaron Lawson erneut tief in die Hälfte der Gastgeber. Mark-Robin Peschelt erhöhte die Führung anschließend mit einem 28-Yard-Field-Goal auf 24:14.
Mit diesem Spielstand ging es ins Schlussviertel. Die Panther versuchten noch einmal Druck aufzubauen, scheiterten jedoch erneut an der starken Braunschweiger Verteidigung. Im Gegenzug bereiteten zwei lange Passfänge von Peter Anderson das nächste Field Goal von Mark-Robin Peschelt vor, der aus 34 Yards zum 27:14 traf.
Die Vorentscheidung fiel wenig später durch die Defense der Lions. Brandon Potts fing einen tiefen Pass von Isaiah Weed spektakulär ab und brachte seine Mannschaft erneut in Ballbesitz. Diesen nutzte die Offense konsequent: Peter Anderson, Ryon Thomas und Leon Kusterer führten die Lions bis an die 32-Yard-Linie der Panther. Von dort fand Thomas seinen Receiver Kusterer mit einem Touchdownpass zum 34:14.
Die Panther verkürzten in den Schlussminuten zwar noch einmal durch einen Neun-Yard-Touchdownpass von Isaiah Weed auf James Okike auf 20:34, doch die Lions behielten die Kontrolle. Finn Oppermann sicherte den anschließenden Onside-Kick-Versuch der Gastgeber, ehe Ryon Thomas mit einem weiteren First Down die letzten Zweifel beseitigte und den Braunschweigern ermöglichte, die verbleibende Spielzeit von der Uhr zu nehmen. Mit dem verdienten Auswärtssieg belohnten sich die Lions für ihre positive Entwicklung der vergangenen Wochen und feierten zugleich ihren ersten Erfolg der Saison 2026.
Scoreboard
- 7:0 – 36-Yard-TD-Pass R. Thomas auf P. Anderson (PAT M. Peschelt)
- 14:0 – 50-Yard-TD-Lauf R. Thomas (PAT M. Peschelt)
- 21:0 – 33-Yard-TD-Pass R. Thomas auf J. ter Horst (PAT M. Peschelt)
- 21:6 – 24-Yard-TD-Lauf I. Weed (PAT nicht gut)
- 21:14 – 4-Yard-TD-Pass I. Weed auf S. Appelt (TPC D. Pedro)
- 24:14 – 28-Yard-Field-Goal M. Peschelt
- 27:14 – 34-Yard-Field-Goal M. Peschelt
- 34:14 – 32-Yard-TD-Pass R. Thomas auf L. Kusterer (PAT M. Peschelt)
- 34:20 – 9-Yard-TD-Pass I. Weed auf J. Okike (TPC nicht gut)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - Braunschweig Lions (redaktionell geändert)
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