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Wird sich sicherlich nicht so frei bewegen können: Receiver Cameron Richmond konnte im vergangenen Jahr insgesamt acht Touchdowns gegen die Royals erzielen. Wahrscheinlich werden sie nun besser auf den US-Boy aufpassen. (Foto: John Bishop)
Die Paderborn Dolphins erwarten am kommenden Wochenende die Potsdam Royals. Erneut wird das Team der Dolphins gefordert werden, denn die Royals belegen in der laufenden Saison den ersten Tabellenplatz und stehen mit fünf gewonnen Partien ohne Niederlage an der Spitze. Die Royals gaben vor der Saison den Aufstieg als Saisonziel aus und sind daher mit ihren Bemühungen voll im Soll. Den direkten Konkurrenten, die Düsseldorf Panther, konnten die Königlichen im ersten Aufeinandertreffen schlagen. Für die Paderborn Dolphins heißt es deshalb noch einen Schritt weitergehen, wenn sie im heimischen Hermann-Löns-Stadion die Royals schlagen wollen.
Bereits in den vergangenen zwei Jahren waren die Begegnungen mit den Royals immer auf Augenhöhe. Die Potsdam Royals sind dafür bekannt, dass sie ihren Kader stetig weiterentwickeln und eine hohe Stabilität in der Spielerbindung erzeugen. Neben Verstärkungen aus den USA sind Spieler aus dem europäischen Ausland bei den Potsdamern mit im Boot. Einen werden die Dolphins besonders im Auge behalten. Receiver David Saul ist den Ostwestfalen aus den vergangenen Jahren bekannt und kann auch in diesem Jahr wieder seine Receiver-Qualitäten unter Beweis stellen. Doch auch sein Receiver-Kollege Frederik Myrup Nielsen konnte bereits mehr als 500 Yards für die Royals erzielen.
Passgeber ist in der zweiten Saison Quarterback Zachary Shaw, der die Offensive der Potsdamer anführt. Die Entscheidung, im zweiten Jahr auf Shaw zu setzen, hat sich für die Potsdam Royals bereits ausgezahlt. Tiefe Pässe oder auch kurze Laufwege werden souverän vom US-Amerikaner bedient. Die Kombination aus Pass- und Laufspiel zeichnet die Offensive der Royals aus. Runningback Calvinaugh Jones leistet hier seinen Beitrag und konnte schon mehr als 600 Yards für die Königlichen erlaufen. David Saul hilft auch bei den Läufen aus und trägt sich selber mit mehr als 400 Yards auf Platz zwei der Statistik ein. Im Durchschnitt erreicht die Offensive der Potsdamer damit 37 Punkte pro Spiel.
Keine leichte Aufgabe für die Dolphins Defense, die sich in den vergangenen Spielen immer aktiver präsentierte. Die Defense der Ostwestfalen wird sich auch für die kommende Partie steigern müssen, um am Ende die starke Angriffsreihe zu stoppen. Bei Defensiv-Koordinator Luigi Figlia sollte dieses für die Defensive kein Problem sein, denn der Verteidigungs-Experte der Dolphins konnte immer wieder mit neuen Spielzügen und -taktiken die Angriffsreihen der Gegner verunsichern. Zudem lässt das Ergebnis gegen die Düsseldorf Panther hoffen, denn die Paderborner zeigten hier, dass sie auch bei den vermeintlich stärksten Teams der GFL 2 mithalten können.
Nun ist es an der Offensive der Paderborn Dolphins, wieder Fahrt aufzunehmen und zu liefern. Quarterback Justin Gomez und seine Jungs machten dafür erneut Überstunden und schauten sich das vergangene Spiel sehr im Detail an. Offensiv Korrdinator Andreas Kegelmann wird weiter das Laufspiel stärken, denn die Dolphins haben hier viel Nachholbedarf. Nach der Verletzung von Runningback Max Quandt wechseln sich Kai Boeger und Daniel Greitens bei den Läufen ab. Hier wird es vor allem auf das Blocken der Offensiv-Linie ankommen, dass sie Runningback und Quarterback genügend Zeit verschaffen.
Die Defensive aus Potsdam wird den Ostwestfalen nur wenig Spielraum lassen. Kein Team konnte mehr als 20 Zähler gegen die Potsdamer erzielen, im Durchschnitt waren es sogar nur 12 Punkte, die erreicht wurden. Dabei steht die Royals-Verteidigung sowohl gegen das Passspiel als auch gegen das Laufspiel souverän. Linebacker Demetrius Steed und Defensiv Tackle Michael Reynolds führen die Statistik der Royals an. Keine leichte Aufgabe für die Dolphins Offensive, die sich oftmals selber das Leben schwergemacht hat.
Daher ist die Unterstützung der heimischen Fans ein wesentlicher Faktor, wenn es um das erfolgreiche Abschneiden der Dolphins am kommenden Wochenende geht. KickOff ist am kommenden Sonntag um 15:00 Uhr im heimischen Hermann-Löns-Stadion. American Football Begeisterte können bereits ab 11:00 Uhr ihrem Hobby frönen, denn dann trifft die U16 der Dolphins auf die Cologne Crocodiles.
Björn Gorniak - Paderborn Dolphins
Die 2. Mannschaft der Troisdorfer Footballer empfängt bereits am Samstag die Cologne Ronin im Aggerstadion. Das in Köln-Rodenkirchen beheimatete Team hat erst ein Ligaspiel bestritten und dabei mit 28:7 gegen die Witterschlick Fighting Miners gewonnen.

Die Jets Prospects sind mit einem Sieg und einer Niederlage in ihre Saison gestartet. Vor zwei Wochen verlor das Team von Head Coach Udo Volberg mit 3:30 gegen die 2. Mannschaft der Cologne Crocodiles. Schlimmer als die Niederlage war aber, dass Quarterback-Talent Hendrik Steinsträßer sich beim Aufwärmen schwer am Knie verletzte.
Für ihn springt nun ein guter Bekannter der Jets ein. Krishna Musnadi, der eigentlich seinen Football-Helm schon an den Nagel gehängt hatte, lässt seine ehemaligen Teamkollegen nicht im Stich.
Dieses Spiel dürfte für beide Mannschaften richtungsweisend sein: am Sonntag treffen die Troisdorf Jets auf den ungeschlagenen Spitzenreiter aus Solingen. Die Paladins haben ebenfalls vier Siege auf ihrem Konto, verteidigen aber bisher aufgrund des besseren Touchdownverhältnisses den ersten Tabellenplatz. Nur der Meister der Regionalliga darf am Ende der Saison an der Aufstiegsrunde in die 2. Bundesliga teilnehmen.

Jets erwarten einen harten Fight in Solingen (Foto: Oliver Jungnitsch)
Die bisherige Bilanz der Solinger spricht dabei für sich. Nur sieben Gegenpunkte hat die Defense in vier Spielen zugelassen. Gegen Köln, Dortmund und Bielefeld hieß es jeweils „zu Null“. Nur der Lokalrivale aus Remscheid schaffte es bisher, den Paladins einen Touchdown abzuringen.
Dem gegenüber steht die aktuell erfolgreichste Offense der Liga. Die Jets haben in den ersten vier Spielen bereits 193 Punkte erzielt, wobei auch die Solinger auf starke 175 Punkte kommen. Mit nur 71 Gegentreffern zählt auch die Jets-Defense mit zum Besten, was die 3. Liga aktuell zu bieten hat.
„Die Solinger spielen eine beeindruckende Saison“, sagt Jets-Head Coach Andreas Heinen. „Wer spektakulären Football erwartet, ist hier allerdings falsch. Das Spielsystem der Paladins lässt sich auf beiden Seiten des Balles am besten als knallhart und schnörkellos bezeichnen. Dafür ist alles, was sie machen, hocheffizient und der Erfolg gibt ihnen Recht.“
Mit dem US-Amerikaner Cevin Conrad haben die Klingenstädter im vergangenen Winter einen erfahrenen, mit dem deutschen Football bestens vertrauten, Experten als neuen Head Coach gewinnen können.
Ebenso wie die Jets, verzichten auch die Solinger auf Verstärkung aus Übersee und setzen vermehrt auf regionale Talente. So sind bei den Paladins einige ehemalige Junioren-Nationalspieler aktiv, die auf ihrer Position schon damals zum Besten gehörten, das Football-Deutschland zu bieten hatte.
„Wir bereiten uns auf die Solinger ebenso gewissenhaft vor, wie auf alle anderen Teams“, so Heinen. „Dennoch hat so ein Spitzenspiel natürlich seine ganz eigene Atmosphäre. Wir freuen uns auf richtig guten Football.“
Zur gleichen Zeit empfangen die bisher sieglosen Dortmund Giants die Bielefeld Bulldogs. Die Partie zwischen Köln und Remscheid wurde verlegt.
Nach zwei Heimspielen in Folge, die beide von den Bergischen gewonnen wurden, treten die Wuppertal Greyhounds nun zum ersten Auswärtsspiel der Saison bei den Recklinghausen Chargers an.

Wieder an der Sideline: OC Jens Merten
Im letzten Spiel gegen Hamm Aces fehlte aus beruflichen Gründen Offense Coordinater Jens Merten der nun gegen Recklinghausen wieder den Angriff der Greyhounds lenken wird. HC Otto meint dazu: "Es war unübersehbar das uns Jens gegen Hamm fehlte und wir gerade im Angriff unsere Chancen nicht konsequent nutzen und stellenweise sehr unkonzentriert und leichtfertig agierten. Gerade gegen die starken Chargers, die ihr letztes Spiel mit 46:00 gegen die Bocholt Rhinos souverän gewinnen konnten, können wir uns solch eine Spielweise nicht erlauben".
Auch wusste Coach Merten auch schon die genaue Marschrichtung seinen Jungs im Training zu vermitteln und äußerte sich wie folgt: "Wir spielen gegen einen physisch starken Gegner, darauf sind wir eingestellt. Chancen müssen wir uns erarbeiten, aber wir werden sie bekommen und müssen sie dann zu nutzen wissen".
Auch DC Otto hat den starken Angriff der Chargers in Spielen gegen Mülheim und Bocholt unter die Lupe genommen. "Wir konnten Stärken des Gegners analysieren, darauf müssen und werden wir uns einstellen. Wir haben aber auch den einen oder anderen Schwachpunkt erkennen können, und genau da gilt es anzusetzen", sagte Otto.
So werden bei den Greyhounds in der nächsten Woche zu den beiden Trainingseinheiten vor dem Spiel gegen die Chargers noch die letzten Feinheiten und die taktische Ausrichtung im Vordergrund stehen. Es wird auf jedem Fall ein sehr interessantes Spiel.
Dirk Sosnowsky - 1. AFC Wuppertal Greyhounds

In das Spiel fanden die Cardinals sehr ordentlich. Die Defensive hatte Bonn im Griff und mit jedem Ballbesitz wurde das Spiel sicherer. Am Ende des Viertels stand dann eine 7:0 Führung auf der Anzeigetafel. Quarterback Fabian Schorn fand durch die Mitte Dany Chitanta, der den Ball in die Bonner Endzone brachte.
Fehler führten im zweiten Viertel dazu, dass die Begegnung zu Ungunsten der Cardinals kippte. Zunächst ging der Ball in aussichtsreicher Position an die Gamecocks, im nächsten Spielzug landete der Ball dann zum Ausgleich in der Cardinals Endzone. Ein Ball über 73 Yards führte zum 7:7. Als wären die beiden Aktionen noch nicht genug, landete der nächste Ball erneut in den Armen der Gastgeber. Bonn nahm dankend an und es hieß 14:7 aus Sicht der Bonner.
In der Pause war aufarbeiten der Fehler angesagt, verloren war noch lange nichts. Es schien auch, als würde man wieder in die Spur finden. Ein langer Drive sorgte am Ende über Yannik Baumgartner für den Ausgleich. In der Folge verloren die „Men In Green“ immer mehr den roten Faden. Zunächst endete ein langer Drive der Gamecocks in der Essener Endzone zum 14:21, dann verletzte sich beim anschließenden Kick-off-Return Linus Waydhas am Knie und musste verletzt ausscheiden. Wie schwer die Verletzung des schnellen Defensivspielers ist, wird man wohl erst in den kommenden Tagen wissen. Für die Cardinals auf jeden ganz herber Verlust, was die folgenden Minuten zusätzlich noch erschwerte.
Man fand nicht mehr in den nötigen Rhythmus, um dem Spiel eine erneute Wende zu geben. Zahlreiche „kuriose“ Schiedsrichterentscheidungen erschwerte zusätzlich das mögliche „Comeback“ der Cardinals. Bonn konnte dagegen mit einem weiteren Touchdown im letzten Viertel den Deckel auf die Partie legen.
Es lief bei weiten nicht nach den Vorstellungen der Coaches. Head Coach Yves Thissen: „Der vierte Platz ist das Ziel, da wollten wir mit einem Sieg dran bleiben und vor allem die letzten Spiele abhaken. Über weite Strecken gut zu spielen reicht am Ende nicht für den Sieg.“
In den nächsten Spielen heißt es wieder Siege einzufahren. Headcoach Yves Thissen: „Wir werden uns anstrengen die Spiele gegen die Gegner zu gewinnen, die für uns richtig wichtig sind. Es gibt aber noch sehr viel Arbeit“
Zwei Wochen haben die Coaches nun Zeit für Analysen und das Team wieder in die Spur zu bringen und auf den nächsten Gegner vorzubereiten. Am 10.6. um 17 Uhr sind dann die Rostock Griffins zu Gast im Sportpark „Am Hallo“. Die Gäste haben derzeit auch nur zwei Siege auf der Habenseite, dazu gehört der GFL2-Aufsteiger aus Rostock zu den Gegnern, welche die Cardinals auf jeden Fall hinter sich lassen wollen. Der Headcoach stellt klar: „Wir haben jetzt zwei Wochen Zeit, uns voll und ganz auf diese Spiel zu fokussieren!“
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