Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins
Auch das letzte Heimspiel der Saison haben die Troisdorf Jets nicht gewinnen können. Gegen abgeklärte Solingen Paladins zeigte das Team von Head Coach Andreas Heinen nur zu Beginn eine ansprechende Leistung. Spätestens ab der 2. Halbzeit machten die Gäste dann ernst und sicherten sich den 42:14-Sieg gegen die Hausherren.
Wieder einmal tapfer gekämpft und doch verloren (Foto: Richard Welde)
Gleich der erste Drive endet für die Jets nach gutem Start trotz ordentlichem Raumgewinn mit einer Enttäuschung. Die Solinger sicherten sich einen zu hohen Snap der Troisdorfer und nahmen das Geschenk dankbar an. Ein Pass von Quarterback Danny Farley landete bei einem ausgespielten 4. Versuch in den Händen von Tight End Thilo Lindenberg zum 6:0. Der Extrapunkt durch Daniel Rennich ging daneben.
Im 2. Quarter lief es dann besser für die Jets. Auch dank einiger Strafen gegen die Paladins schaffte es Quarterback Jannik Nowak in die Endzone der Gäste zur 7:6-Führung (PAT Andre Mika). Diese währte aber nur kurz denn US-Spieler Dorian Stanard sicherte sich einen langen Pass von Solingens Farley zum direkten Führungswechsel. Auch die Two Point Conversion durch Lindenberg war erfolgreich, so dass die Paladins wieder mit 14:7 vorne lagen.
Der nächste Troisdorfer Angriffsversuch endete mit einer Interception durch den starken Linebacker Felix Thomaßen. Auch hier zogen die Gäste ihr Spiel eiskalt durch und erhöhten erneut über Thilo Lindenberg zum 21:7 (PAT Robin Schamkus). Doch die Jets reagierten weiter tapfer und konterten mit einem knackigen Touchdown-Pass von Nowak auf Wide Receiver Lukas Hilger zum 14:21-Anschluss (PAT Mika). In den wenigen Sekunden bis zum Halbzeitpfiff konnte die Jets-Defense weitere Punkte der Klingenstädter nicht verhindern. Der französische Wide Receiver Brice Jaques-Andre-Coquin trug sich zum 28:14 in die Scorerliste ein (PAT Schimkus).
Nach der Pause stellten die Troisdorf Jets das Footballspielen aber vollkommen ein. Während die Offense immer wieder steckenblieb und sich durch Fehler oder Strafen alle Chancen nahm, lief auch in der Verteidigung nichts mehr zusammen. So musste das völlig konsternierte Backfield direkt den nächsten Touchdown durch die Luft hinnehmen. Erneut fing Jaques-Andre-Coquin einen Pass von Danny Farley zum 35:14 (PAT Schimkus).
Nach einem starken Punt der Gäste bis an die 1 Yard-Linie schaffte es die Troisdorfer Offense nicht, sich zu befreien und auch der eigene Punt war viel zu kurz. Über den starken Running Back Daniel Rennich, dieses Mal aber durch die Luft, machten die Solinger daraufhin den Sack zu. Kicker Robin Schimkus sorgte dann noch für den 42:14-Endstand aus Sicht der Gäste, da beide Teams im 4. Quarter nicht mehr punkten konnten. Selbst einen eroberten Fumble durch Linebacker Marlo Baus konnten die Jets nicht erfolgreich verwerten.
„Wie schon so oft in diesem Jahr hat uns die Halbzeitpause den Stöpsel gezogen“, so Jets Head-Coach Andreas Heinen. „Trotz der Fehler haben wir bis dahin ganz gut mitgehalten. Aber dann ging auf einmal gar nichts mehr. Wenn der Gegner dann noch deine Schwachstellen gezielt angreift und du selbst keine Punkte mehr produzierst, ist das Ergebnis leider vorhersehbar.“
Im Rahmen der Partie, die dank der Unterstützung durch den Verein „Danke an unsere Soldaten e.V.“ unter dem Motto „Salute to Service“ stand, fand vor Spielbeginn ein stimmungsvolles Rahmenprogramm statt. Neben einer Schweigeminute für die gefallenen Soldaten der Bundeswehr und dem Abspielen der Nationalhymne gab es auch eine kleine Geschenkübergabe mit Erinnerungsstücken an die anwesenden Vertreter der Teilstreitkräfte.
„Wir haben uns gefreut, den Verein und natürlich die Soldatinnen und Soldaten mit dieser Aktion unterstützen zu dürfen“, so Jets-Präsident Eric Grützenbach. „Das können wir im kommenden Jahr gerne wiederholen.“
Die Jets treffen am Samstag direkt noch einmal auf die Solingen Paladins. Dieses Mal haben die Klingenstädter auch noch den Heimvorteil auf ihrer Seite, so dass das Saisonfinale umso schwerer wird. Kickoff in der Jahnkampfbahn ist um 18 Uhr.
Troisdorf Jets vs. Solingen Paladins 14:42 (0:6/14:22/0:14/0:0)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Heinen - American Football Club Troisdorf Jets e.V.
Nur eine Woche nachdem 70:14 Kantersieg im heimischen Eintracht Stadion in Braunschweig gegen die Düsseldorf Panther, legten die New Yorker Lions beim direkten Rückspiel im Düsseldorf noch einmal einen drauf. Mit einem 13:77 (7:21; 6:21; 0:21; 0:14) aus Sicht der zum Teil völlig überforderten Panther, kehrt das Team der Lions um Head Coach Troy Tomlin zurück von ihrem letzten Auswärtsspiel in der regulären Saison, bleibt damit weiterhin ungeschlagen und behauptet ihre Vormachtstellung in der GFL Nord.
Die Defense der Lions war nur schwer zu überwinden (Foto: Fabian Uebe)
Neben dem Rekord mit den meisten Extrapunkten in einer Partie von nun 11 durch Tobias Goebel, erzielte Niklas Römer mit seinem Score zum 7:27 den insgesamt 100 Touchdown seiner Karriere. Christian Bollmann fehlten vor dem Spiel noch 40 Yards Raumgewinn, um sich die Spitze, was den meisten Raumgewinn eines Receivers aus Passfängen angeht, in der Geschichte der Lions zu setzen. Mit seinem 33 Yard Touchdown zum 13:55, sollte er die noch fehlenden Yards erreicht haben und ist nun auch in dieser Kategorie alleiniger Rekordhalter.
Bei hochsommerlichen Temperaturen eröffneten die Lions, durch den Kick-Off von Jan Hilgenfeldt, das Spiel. Von Beginn an zeigte die Verteidigung der Löwen, in der im Gegensatz zum Hinspiel u.a. wieder Jamaal White, Basil Jackson und Roni Salonen mit von der Partie waren, das sie nicht gewollt waren den Panthern Punkte zu schenken. So mussten sich die Hausherren schnell vom Angriffsrecht trennen und der Angriff der Löwen um Quarterback Brandon Connette und GFL Rushing Leader Christopher McClendon betrat das Feld.
Schnell bewegte sich der Angriff der Löwen mit wechselnden Lauf- und Passspiel über das Feld und Christopher McClendon brachte mit einem 23 Yard Lauf in die Endzone der Düsseldorfer sein Team erstmalig mit 0:7 (PAT T. Goebel) in Führung. Es folgte ein erneuter Versuch der Panther den Ball in Richtung Spielfeldhälfte der Lions zu bewegen, welcher aber bereits im Ansatz durch eine Tackle für Raumverlust von Adam Roszkowski und einem Quarterback-Sack durch Samuel Kargel beendete wurde. Den anschließenden Punt der Gastgeber returnierte Jan Hilgenfeldt bis 22 Yards vor die Düsseldorfer Endzone. Einen Lauf von Christopher MClendon später und die Braunschweiger führten mit 0:14 (PAT T. Goebel).
Es folgte einer der an diesem Tage wenigen erfolgreichen Angriffsserien der Panther. Zuerst fand Trevor Vasey seinen Receiver Montel Patterson mit einem Pass über 39 Yards und nur zwei Spielzüge später den Belgier Feli Manoka über 39 Yards zum, zu diesem Zeitpunkt eher überraschenden, 7:14 (PAT D. Schumacher) Anschlusstouchdown. Doch wie bereists eine Woche zuvor ließen sich die Lions nicht beirren und machten dort weiter, wo ihr letzter Drive endete, nämlich mit Punkten. Brandon Connette bediente Christopher McClendon mit einem schönen Screen-Pass, dieser schmiss den Turbo an und stoppte erst nach 80 Yards wieder in der Endzone der Panther zum 7:21 (PAT T. Goebel). Mit diesem Spielstand ging es ins zweite Spielviertel und die Panther mussten erneut punten. Es folgten Läufe von Christopher McClendon und Meril Zero, sowie ein wunderschöner 38 Yard Passfang von Jan Hilgenfeldt bis an die Düsseldorfer zwei Yard Linie. Für das 7:28 (PAT T. Goebel) war dann die Kombination Brandon Connette auf Niklas Römer zuständig.
Abermals mussten die Hausherren punten und die Braunschweiger eröffneten die nächste Angriffsserie durch Christopher McClendon, mit einem seiner nahezu nicht zu stoppenden Läufe über 33 Yards bis tief in die Spielhälfte der Panther. Nach Pässen von Brandon Connette auf Robin Sebeille und Justus Holtz, war es final Fullback Maximillian Merwarth, der aus fünf Yards zum 7:35
(PAT T. Goebel) in die Düsseldorfer Endzone einlief. Doch damit war das zweite Quarter noch nicht beendet, denn es sollten noch zwei weitere Scores folgen, bevor beide Mannschaften in die verdiente Pause gehen konnten. Zuerst erwischte der Panther Angriff um Quarterback Trevar Vesay die Braunschweiger Verteidigung, in Person von Tim Unger, auf dem falschen Fuß und der US-Amerikaner fand seinen Receiver Kim Sané über 80 Yards zum zwischenzeitlichen 13:35. Den Extrapunktversuch der Panther blockte Lions Linebacker Basil Jackson. Für den endgültigen Halbzeitstand waren dann die New Yorker Lions verantwortlich. Zwei Mal fand Brandon Connette seine Anspielstation Niklas Römer und einmal Christian Bollmann, bevor er selbst mit einem neun Yard Lauf das 13:42 (PAT T. Goebel) erzielte.
Nach der Pause und dem Kick-Off der Düsseldorf Panther übernahm Mike Friese die Regie als Spielmacher im Angriff der Löwen und führte mit Meril Zero, der jetzt die Rolle von Christopher McClendon als Runningback übernahm, sein Team in Richtung Düsseldorfer Endzone. Der wieselflinke Franzose war es dann auch, der mit einem 40 Yard Lauf die Führung der Braunschweiger auf 13:49 (PAT T. Goebel) ausbaute. Bei den Panther kam jetzt alles zum einen und gleich im ersten Spielzug nachdem Kick-Off der Löwen, fing Braunschweigs polnischer Linebacker Adam Roszkowski einen Ball von Trevar Vasey tief in der Spielfeldhälfte der Panther ab. Einen Spielzug später bediente Quarterback Sonny Weishaupt Christian Bollmann mit einem 33 Yard Pass zum 13:56 (PAT T. Goebel).
Nach einem weiteren Punt der Gastgeber war es dann abermals Braunschweigs Spielmacher Sonny Weishaupt, der gemeinsam mit dem finnischen Passempfänger Micky Kyei und einem 33 Yard Pass, den Ball bis in die Endzone der Panther zum 13:63 (PAT T. Goebel) brachte. Kurz vor dem letzten Seitenwechsel war es Lions Passverteidiger Benjamin Barnes, der mit einer weiteren Interception den nächsten Turnover produzierte und seinen Angriff erneut auf das Feld brachte. Zu Beginn des vierten und letzten Spielabschnitts war es Meril Zero vorbehalten, dieses Mal mit einem 11 Yard Lauf, zum 13:70 (PAT T. Goebel) zu punkten. Die Düsseldorf Panther versuchten weiterhin noch einmal alles ein weiteres Mal zu scoren, was aber auch gegen die mittlerweile durchwechselnde Braunschweiger Verteidigung nicht gelingen sollte.
Anders dagegen die Löwen. Den Schlusspunkt setzte zum dritten Mal an diesem Tag Meril Zero, jetzt mit einem 50 Yard Touchdown Lauf, zum 13:77 (PAT T. Goebel) Endstand.
Damit bleiben die Löwen auch in ihrem 13. Saisonspiel ungeschlagen und gehen am kommenden Samstag (Kick-Off 18 Uhr, PreGame Party ab 16 Uhr) auch in die Partie gegen die Kiel Baltic Hurricanes als klarer Favorit.
Scoreboard
00:07 23 Yard TD-Lauf C. McClendon (PAT T. Goebel)
00:14 22 Yard TD-Lauf C. McClendon (PAT T. Goebel)
07:14 38 Yard TD-Pass T. Vasey auf F. Manoka (P D. Schumacher)
07:21 80 Yard TD-Pass B. Connette auf C. McClendon (PAT T. Goebel)
07:28 2 Yard TD-Pass B. Connette auf N. Römer (PAT T. Goebel)
07:35 5 Yard TD-Lauf M. Merwarth (PAT T. Goebel)
13:35 83 Yard TD-Pass T. Vasey auf K. Sané (PAT geblockt)
13:42 9 Yard TD-Lauf B. Connette (PAT T. Goebel)
13:49 40 Yard TD-Lauf M. Zero (PAT T. Goebel)
13:56 33 Yard TD-Pass S. Weishaupt auf C. Bollmann (PAT T. Goebel)
13:63 33 Yard TD-Pass S. Weishaupt auf M. Kyei (PAT T. Goebel)
13:70 11 Yard TD-Lauf M. Zero (PAT T. Goebel)
13:77 50 Yard TD-Lauf M. Zero (PAT T. Goebel)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions

Bei sonnigen 33 Grad empfingen die Hamburg Huskies am Samstag die Rostock Griffins für das letzte Heimspiel der diesjährigen GFL2 Saison. 665 Zuschauer fanden ihren Weg in das Stadion Hammer Park und die wollten zum Abschluss noch einmal einen Sieg der Huskies feiern. Die Hamburger erwischten auch den deutlich besseren Start in die Partie und ließen die heimischen Fans schnell jubeln. Nachdem die Huskies Defense, die eine außerordentlich starke Partie spielte, den ersten Angriff der Griffins nach nur drei Spielzügen stoppte, übernahmen die Hamburg Huskies, angeführt von Ja Vontae Hence, der dieses Mal von Anfang an auf der Quarterback-Position auflief, den Ball. Zusammen mit US-Linebacker Lamont Crittendon, der erneut als Runningback aushalf, bildete Hence, wie bereits im Spiel gegen die Elmshorn Fighting Pirates, ein gefährliches Angriffs-Duo. Am Ende war es Hence selbst, der aus 4 Yards Entfernung den ersten Drive der Huskies mit einem Touchdown-Lauf beendete.
Damit gingen die Hausherren kurz nach Beginn der Partie mit 07:00 in Führung. Auch den nächsten Angriff der Rostocker konnten die Huskies stoppen und nur wenig später lief Crittendon, nachdem er bereits mit einem 48-Yard-Lauf bis kurz vor die Endzone gekommen war, den Ball aus 5 Yards zum erneuten Touchdown der Huskies und damit die 13:00 Führung, da Ersatz-Kicker Oliver Nsingui den Extrapunkt dieses mal vergab. Im zweiten Viertel kamen die Griffins etwas besser ins Spiel und brachten die Defense der Huskies ins Straucheln. Doch wenn es drauf ankam, waren die Hamburger Verteidiger zur Stelle und blockten den Field Goal-Versuch der Griffins. Im direkten Anschluss war es erneut Ja Vontae Hence, der mit einem 55-Yard-Lauf für die Huskies punktete. Die anschließende Two-Point-Conversion warf Hence dann vollständig zu Wide Receiver Finn Appelt und so stand es 21:00 für die Huskies. Kurz vor der Halbzeit gelang den Rostockern dann die ersten Punkte in Form eines 7-Yard-Pass. Der PAT wurde jedoch geblockt und so stand es zur Pause 21:06.
In der zweiten Halbzeit geriet dann allerdings die Offensive der Hamburg Huskies ins Stocken. Eigene Fehler und vermeidbare Strafen führten immer wieder zur Aberkennung erfolgreicher Spielzüge. So wurde beispielsweise direkt nach der Pause ein 72-Yard-Touchdown-Lauf von Hence wegen eines Holdings zurückgepfiffen. Doch dank einer starken Defensivleistung gelang es den Rostock Griffins nicht, aus den Fehlern der Hamburger Offense Kapital zu schlagen. Und so verlief das Spiel zunächst ereignislos. Erst kurz vor Schluss kam etwas Schwung in die Partie. Mit einem 20 Yard-Touchdown-Pass und einer erfolgreichen Two-Point-Conversion kamen die Griffins Sekunden vor Schluss auf 21:14 ran. Der Onside-Kick wurde jedoch von den Huskies aufgenommen, die im Anschluss die Zeit auslaufen ließen. Damit konnten die Hamburg Huskies ihr letztes Heimspiel trotz deutlicher Dominanz nur knapp gewinnen.
Head Coach Kendral Ellison war am Ende nicht zufrieden mit der Art, wie das Spiel gewonnen wurde: „Der Spielstand spiegelt meiner Meinung nach nicht die Deutlichkeit des Sieges wieder. Wir sind in der zweiten Halbzeit irgendwie aus dem Tritt gekommen und haben Punkte liegen lassen, die wir eigentlich hätten holen müssen. Durch eine Menge Strafen, haben wir immer wieder die Big Plays zerstört. Der Sieg hätte wesentlich höher ausfallen sollen. Aber am Ende hat unsere Defense sehr gut gespielt und von daher bin ich zufrieden, dass wir gewonnen haben.“
Am kommenden Wochenende treffen die Hamburg Huskies dann im letzten Saisonspiel in Hannover auf die Spartans.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Kevin Kaschner - Hamburg Huskies
Heute steht für die Griffins das Rückspiel in Hamburg gegen die Huskies auf dem Programm. Das Hinspiel in Rostock konnten die Huskies mit 40:36 knapp für sich entscheiden, so dass es für die Griffins in diesem Spiel um etwas Wiedergutmachung geht. Außerdem wollen die Hansestädter natürlich die positive Energie aus dem Sieg der letzten Woche gegen Solingen mit in die vorletzte Partie des Jahres nehmen.
ROSTOCK GRIFFINS (Foto: Gunnar Rosenow)
Das Augenmerk der Rostocker Defense muss in diesem Spiel besonders auf dem starken US Running Back Ja Vontae Hence liegen, der die Greifen im Hinspiel nach langer Verletzungspause quasi im Alleingang erlegte und auch im letzten Heimspiel der Huskies gegen die Elmshorn Fighting Pirates eine sehr starke Partie ablieferte.
Auf Grund zahlreicher Ausfälle werden die Greifen erneut nur mit einem stark dezimierten Team und vielen weniger erfahrenen Spielern auflaufen können, was sich im Heimspiel gegen die Solingen Paladins aber nicht unbedingt als Nachteil gezeigt hat. Im Kampf um einen vorderen Tabellenplatz 2 werden die Griffins erneut alle Kräfte mobilisieren müssen und den Schlittenhunden einen harten Fight liefern.
Griffins-Headcoach Dr. Christopher Kuhfeldt zum Spiel: „Uns fehlen in dieser Saisonphase viele Leistungsträger. Aber die Moral und der Einsatzwillen sind da. Wir werden den Gameplan auf unsere personellen Möglichkeiten abstimmen und wenn wir wieder mit soviel Kampfgeist in die Partie gehen wie gegen Solingen und unsere eigenen Fehler weiter reduzieren, haben wir definitiv auch hier eine Chance zu gewinnen.“
Kickoff im Hamburger Stadion Hammer Park ist am Samstag um 16 Uhr.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins
Mit dem Heimspiel gegen die Cologne Falcons steht für die Cardinals Herren der Abschluss der regulären Saison bevor, ehe es in die Relegationsrunde geht. „Wer glaubt, dass am Wochenende bei uns nur die Backups der Backups auflaufen, der kennt uns nicht, und der liegt außerdem auch noch komplett falsch!“ Klare Worte von Sherman „DJ“ Anderson, Head Coach der Assindia Cardinals, vor dem letzten Spiel in der Regular Season 2019.
Tobias Nick erzielte im Hinspiel einen Touchdown, zwei Fieldgoals und zwei PAT's für die Cardinals (Foto: ©Oliver Jungnitsch)
Bevor es in die Relegation zur GFL2 geht, empfangen die „Men in Blue“ am Samstag um 16 Uhr die Cologne Falcons zum innogy-Gameday im Sportpark am Hallo. Der dürfte dann wieder gut gefüllt sein, denn bereits kurz nachdem feststand, dass den Essenern die Meisterschaft in der Regionalliga West nicht mehr zu nehmen ist, hatten die Cardinals eine „Dankeschön-Aktion“ für „die große und lautstarke Unterstützung“ angekündigt. Damit diese in der Relegation noch lauter ausfällt, bekommen die Zuschauer am Samstag „besondere Krachmacher“, lässt Cardinals-Präsident Wilfried Ziegler im Vorfeld schon einmal durchblicken. Neben den von innogy gestifteten „Instrumenten“ wird es auch die äußerst beliebten, aber limitierten „Best in the West“-Shirts mit dem Meisterschaftsmotiv am Merchandise Stand geben.
Mit Blick auf den Kräftevergleich zwischen Cardinals und Falcons betont Essens Head Coach: „Wir wollen zu Hause ungeschlagen bleiben und wir spielen ganz klar auf das 11-1. Mit einer Niederlage will niemand die Saison beenden und mit einer Niederlage in die Regelation zu gehen, ist noch scheiße.“ Ins gleich Horn stößt auch Präsident Ziegler: „Die Mannschaft will jetzt zeigen, dass sie auch bei so einem Spiel, bei dem es vermeintlich um nichts mehr geht, voll konzentriert zu Werke geht.“ Dennoch sei es „schwierig nach so einem Spieltag wie am letzten Wochenende, wieder in den „Alltagsrhythmus“ zurück zu kehren“.
Grauer Alltag sind die Spiele zwischen den beiden Vogel-Teams allerdings überhaupt nicht – in den letzten drei Partien zwischen Essen und Köln ging immer eine Mannschaft ohne Punkte vom Feld; ein Mal traf es die Cardinals, zwei Mal mussten die Falcons einen Shutout hinnehmen. „Wir wollen also als erstes aufs Scoreboard“, scherzt Head Coach Anderson, der sich an ein „sehr physisches, sehr hartes Hinspiel“ erinnert. Da gelte es für sein Team dagegen zu halten. Kickoff ist am Samstag – wenn die Gäste nicht im Stau stehen - um 16 Uhr im Sportpark am Hallo.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Mike Mathis - Essen Assindia Cardinals
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