Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins
Das war alles in allem ein erfolgreiches Wochenende für die Gelsenkirchen Devils. Während die U16 leider in Wuppertal mit 40:0 verlor, glänzte die Spielgemeinschaft der Black Barons/Devils U19 Zuhause gegen die Aachen Vampires mit 28:8. Die Seniors gewannen am Sonntag Nachmittag eindeutig mit 13:32 in Aachen und sicherten sich so endgültig den Klassenerhalt in der Regionalliga West. Damit schreiben sie Vereinsgeschichte.
Archivfoto - Gelsenkirchen Devils (Foto: Oliver Jungnitsch)
Nachdem die U19 die Vampires bereits geschlagen hatten, spielten die Seniors der Devils in Aachen. Sie starteten mit der Offense und konnten sich immer weiter an die gegnerische Endzone vorkämpfen. Mit einem schönen Lauf durch die Mitte konnte Runningback Mike Opretzka (#3) den ersten Touchdown erzielen. Der PAT wurde von Aachen geblockt. Die Vampires kamen nicht wirklich voran und die starke Defense der Devils verhinderte Punkte für die Gegner. Ins zweite Quarter ging es mit einer 0:6 Führung für die Devils.
Die Gelsenkirchener befanden sich bereits an der 19 Yards Line der Aachener und waren im vierten Versuch, als sie einen Field Goal Versuch wagten. Jürgen Haindl (#5) setzte diesen erfolgreich um. 0:9 Führung für die Gäste aus Gelsenkirchen. Nun war Aachen wieder am Zug, doch auch dieses Mal kamen sie nicht weit, da Jürgen Haindl ihnen den Ball durch eine Interception abnahm. Diese Chance nutzten die Devils, und Runningback Jan Vennemann (#33) sorgte mit einem erneuten Lauf durch die Mitte für den Touchdown. Dieses Mal war auch der Extrapunkt, geschossen von Jürgen Haindl, gut. Jetzt zeigten die Gäste kurzzeitig, was sie konnten. Im ersten Versuch an der eigenen 10 Yards Line gelang es einem Spieler der Hausherren, den Ball durch die Lücken bis in die Endzone der Gelsenkirchen Devils zu tragen. Auch der Extrapunkt der Vampires war gut. Nun kämpften sich die Devils wieder voran und Wide Receiver Nils Elbracht (#17) sorgte für den nächsten Touchdown durch einen sicheren Pass von Quarterback Thomas Iking (#6). Der Extrapunkt von Jürgen Haindl war gut. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit versuchten es die Vampires nochmal mit einem Field Goal, doch der Versuch scheiterte. Spielstand zur Halbzeit 07:23.
Nach der Halbzeit drehte Aachen nochmal auf und konnte einen weiteren Touchdown erzielen. Der darauf folgende Versuch einer Two-Point-Conversion misslang. Die Devils antworteten prompt. Wide Receiver Robin Graßmann (#10) fing den Ball kurz vor der Endzone und mit einem Hechtsprung, sicherte er die nächsten Punkte für die Devils. Die Gäste versuchten es mit einer Two-Point-Conversion, doch auch diese glückte nicht. Aachen kämpfte sich wieder weiter zur Endzone der Devils, doch dieses Mal war es Lukas Pfeiffer (#24), der für eine Interception sorgte und den Devils das Ballrecht zurückgab. Dieses Mal blieben die Punkte jedoch aus und es blieb bei einem 13:29.
Zu Beginn des letzten Quarters erzielten die Devils nochmal ein Field Goal durch Jürgen Haindl. Bei dem Endstand von 13:32 sollte es dann bleiben.
Mit diesem Sieg im Gepäck sichern sich die Gelsenkirchen Devils ihren Ligaerhalt und die Aachen Vampires werden absteigen. Für die Devils ist das ein ganz besonderer Erfolg und nun Teil der Vereinsgeschichte. Drei Jahre hintereinander waren die American Footballer aus Gelsenkirchen noch nie in der Regionalliga. Das Ziel zu Saisonbeginn war ein Platz im Mittelfeld der Regionalliga. Dieses Ziel haben die Jungs um Headcoach Jan Kärner definitiv erfüllt.
Zwei Spiele bleiben den Devils aber noch. Am 14.09.19 treffen sie Zuhause auf die Bielefeld Bulldogs. Das wird ein ganz besonderer Gameday. Er findet unter dem Motto "Pink Ribbon - der wichtige Wurf" statt und steht ganz im Zeichen der Brustkrebs-Früherkennung. Danach geht es am 28.09.19 nochmal nach Köln. Gegen die Cologne Falcons bestreiten die Devils dann ihr letztes Spiel der Saison 2019.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Corinna von Eicken - Gelsenkirchen Devils
Licht und Schatten habe er gesehen, bilanzierte Chris Weaver nach diesem Spiel. Tatsächlich erlebte der Headcoach der Brilon Lumberjacks am Sonntag zwei völlig unterschiedliche Halbzeiten seiner Mannschaft. Hätten die Lumberjacks die erste Halbzeit nicht „komplett verschlafen“, wie Weaver zu Recht feststellte, hätte das Spitzenspiel der Landesliga Gruppe Ost bei den Bocholt Rhinos knapper ausgehen können als mit einem 28 : 13-Sieg der Gastgeber vom Niederrhein.
Running Back Waldemar Bechthold (Bildmitte) auf dem Weg zum Touchdown. In der stärksten Spielphase der Lumberjacks gelangen ihm, Chris Weaver und Tobias Harting die Punkte für die Briloner. (Foto: Mario Polzer)
In den ersten Minuten nach dem Kickoff war das Spiel noch ausgeglichen. Dann starteten die Bocholt Rhinos – hoch motiviert, sich mit einem Sieg an diesem Nachmittag vorzeitig den ersten Tabellenplatz, die Meisterschaft und den Aufstieg zu sichern – ihre Angriffswelle. Die Defense der Lumberjacks hatte dem nicht viel zu entgegnen. Auch der Briloner Offense gelangen nur wenige Raumgewinne, und das ohne ernsthaft in die Nähe möglicher Punktgewinne zu kommen. Bis zum Ende des ersten Quarters erzielten die Bocholt Rhinos drei Touchdowns, jeweils mit Extrapunkt, zur 21:0-Führung.
Das zweite Quarter blieb auf beiden Seiten punktelos. Der Briloner Tobias Harting versuchte zur Mitte dieses Viertels ein Fieldgoal, scheiterte aber an der zu großen Entfernung zum Tor – ein Zeichen dafür, dass die Lumberjacks der Bocholter Endzone weiterhin nicht nahe genug kommen konnten.
Die Briloner Coaches nutzten die Halbzeitpause dazu, das Spiel der Lumberjacks an einigen Stellen umzubauen. Mit Erfolg: Nach mehreren erfolgreichen Spielzügen der Offense konnte Running Back Waldemar Bechthold einen Laufspielzug mit einem Touchdown abschließen. Tobias Harting ließ einen Extrapunkt folgen und Brilon verkürzte auf 21:7. Im vierten Quarter marschierten zunächst wieder nur die Lumberjacks nach vorn. Schließlich war es Headcoach Chris Weaver selbst, dem der zweite Touchdowns der Lumberjacks gelang. Da Weaver eigentlich in der Defense spielt, war dies für ihn eine Premiere: der erste Touchdown seiner nicht mehr ganz jungen Karriere als Spieler bei den Seniors. Ein Extrapunkt blieb aber aus, und so stand es nunmehr 21 : 13.
Wenige Minuten vor dem Spielende standen sich zwei gleich starke Mannschaften gegenüber. Der glücklichere Abschluss gelang schließlich den Bocholt Rhinos mit dem letzten Touchdown des Tages samt Extrapunkt zum Endstand von 28:13. Die Lumberjacks konnten aber erhobenen Hauptes vom Platz gehen. „Wir haben uns zurück ins Spiel gekämpft. Darauf bin ich stolz“, sagte Headcoach Chris Weaver nach dem Abpfiff.
Der erste Tabellenplatz ist den Bocholt Rhinos nun nicht mehr zu nehmen. Die Brilon Lumberjacks empfangen in zwei Wochen (am Sonntag, dem 22. September) die Duisburg Vikings im Sportzentrum an der Jakobuslinde zum letzten Spiel dieser Saison. „Wir haben die unnötige Niederlage im Hinspiel in Duisburg auszugleichen“, formuliert Chris Weaver seine Erwartungen. Gelingt das, könnten die Lumberjacks diese bislang erfolgreiche Saison auf Tabellenplatz zwei mit einer Bilanz von sieben Siegen und nur drei Niederlagen beenden. Kickoff ist am 22. September um 15 Uhr. Der Eintritt kostet 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Mario Polzer - Brilon Lumberjacks
Zwei Jets-Touchdowns am Ende sorgen für einen Lichtblick – Wie nach der Hinspiel-Niederlage vor einer Woche zu erahnen, konnten die Troisdorf Jets auch ihr letztes Saisonspiel auswärts nicht mit einem Sieg beenden. Zu stark war der Gegner in Solingen, der bereits in der 1. Halbzeit für die Entscheidung sorgte. Als Lichtblick bleibt aber zurück, dass die Troisdorfer Footballer trotzdem bis zum Ende gefightet haben und kurz vor Schluss immerhin noch zwei Touchdowns zum 13:43-Endstand erzielen konnten.
Den Jets steht ein Generationswechsel bevor: Niklas Hornen (#33, links) und Niko Nikolakopoulos (#37) (Foto: Jets)
Die Partie begann gleich mit einem Knaller – allerdings leider aus Sicht der Gastgeber. Der US-Amerikaner Dorian Stanard trug einen Punt der Jets über 70 Yards zum Touchdown zurück und brachte die Paladins damit nach wenigen Minuten mit 6:0 in Führung.
Sichtlich geschockt lief danach bei den Troisdorfern auf beiden Seiten des Balles rein gar nichts mehr. Die Gastgeber hingegen zogen ihr Programm routiniert durch. Während die Solinger quasi im Minutentakt Punkte zweimal über Running Back Daniel Rennich und einmal Tight End Thilo Lindenberg, sowie je eine Two-Point-Conversion durch Patrick Poetsch und Brice Jaques-André-Coquin erzielten, beschränkte sich der Erfolg der Jets-Offense meist auf drei kurze Versuche mit anschließendem Punt.
Auch nach dem Halbzeitpfiff zeigte sich der vollen Tribüne im Jahnstadion das gleiche Bild: die Solingen Paladins erhöhten den Score erneut über Thilo Lindenberg sowie Running Back Timo Hübner nahezu unbedrängt auf 43:0 (mit TPC Daniel Rennich und PAT Robin Schimkus).
Aber die Jets gaben trotz des aussichtslosen Spielstandes nicht auf, Jannik Grützenbach schnappte sich einen Ball von Solingens Quarterback Daniel Farley und bereitete damit die ersten Punkte für Troisdorf über Fullback Niklas Hornen vor (6:43). Gleich im nächsten Drive schaffte Jannik Grützenbach, der insgesamt ein sehr starkes Spiel ablieferte, erneut eine Interception, die jedoch ohne Zählbares für die Jets blieb. Für das dritte Turnover bei den Paladins sorgte dann Jets-Linebacker Kasper Bongaerts, der einen Fumble eroberte und den Ball sogar einige Yards in Richtung gegnerischer Endzone tragen konnte. Die Chance ließ sich danach Running Back Niko Nikolakopoulos nicht entgehen und flitzte mit dem Ball über 34 Yards zum 13:43-Endstand (PAT Dennis Schwartz).
„Die letzten beiden Punkte über den alten Hasen Niklas, der seinen Helm nach der Saison an den Nagel hängen will, und durch unser Nachwuchstalent Niko sind sinnbildlich für die kommende Saison, denn wir stehen auf vielen Positionen vor einem Generationswechsel“, so Head Coach Andreas Heinen. „Dank der drei Turnovers der Defense und den beiden Touchdowns mussten wir immerhin nicht ganz mit leeren Händen nach Hause fahren.“
Neben einigen Spielern, die ihre Football-Karriere beenden werden, verlassen auch Offensive Line Coach Andreas Brock, Quarterback Coach Klaus Zettelmeier und Defense Coordinator Marcel Fritsche nach dieser Saison die Mannschaft. Die Troisdorf Jets bedanken sich für das teils jahrelange, tolle Engagement der drei erfahrenen Trainer und sind sich dessen bewusst, dass es nun einige große Lücken zu schließen gilt.
Dies wird sicherlich die dringendste Aufgabe für die bestehende Trainercrew der Jets um Head Coach Heinen für die anstehende Offseason sein. Die ersten Weichen für die Regionalligasaison 2020 werden also schon in Kürze gestellt.
Solingen Paladins vs. Troisdorf Jets 43:13 (20:0/8:0/15:0/0:13)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Heinen - American Football Club Troisdorf Jets e.V.
Gemessen an der Stärke des Gegners war es am letzten Spieltag der GFL 2 wohl die beste Saisonleistung der Rostock Griffins, welche dem Team zu einem 33:16 Auswärtssieg verhalf. Mit diesem Sieg konnten die Männer von der Ostseeküste den 3. Platz in der Endabrechnung sowie eine „Winning Season“ sichern.
Griffins gewinnen Saisonfinale in Lübeck (Foto: Gunnar Rosenow)
Head Coach Kuhfeldt fasste nach seinem letzten Spiel als Cheftrainer zusammen: „Wir haben in dieser Saison mit unheimlich vielen Herausforderungen, Verletzungen uns Sperren zu kämpfen gehabt. Es spricht für die Spieler und für das Team, dass sie im letzten Saisonspiel nochmal alles geben und so eine Leistung abrufen.“
Vor allem physisch dominierten die Greifen die Partie gegen den frischgebackenen Vizemeister aus Lübeck von Anbeginn. Quarterback Michael Bensch, der später im Spiel an den wieder genesenen Christopher Jeffrey-Griggs übergab, dirigierte den ersten Angriffsdrive der Greifen, der mit einem Lauftouchdown von Julian Hagen die Führung für die Griffins brachte. Unterstützt durch die bärenstarke Defense der Griffins, die in der ersten Halbzeit nicht mehr als ein Field Goal zuließ, erhöhte QB Jeffrey-Griggs durch einen eigenen Touchdownlauf sowie einen TD-Pass auf Chiam James auf den Halbzeitstand von 21:3.
Doch die Cougars, die noch in der Vorwoche den bis dato ungeschlagenen GFL-Champion aus Elmshorn besiegen konnten, gaben sich nicht geschlagen. Das 3. Viertel gehörte den Hausherren, die durch zwei Pässe auf 21:16 verkürzen konnten, bevor die Greifen wieder das Ruder übernahmen. Vor allem gegen das starke Laufspiel der Griffins war an diesem Tag kein Kraut gewachsen. Running Back Kam Harris brachte die Griffins mit 28:16 in Führung und nachdem Alex Posunko mit einer Interception die zunächst letzten Angriffsbemühungen der Cougars beenden konnte, war es erneut QB Jeffrey-Griggs selbst, der für den 33:16 Endstand sorgte. Überschäumende Emotionen beider Teams sorgten nach dem letzten Spielzug für Disqualifikationen auf beiden Seiten und einen Wermutstropfen in einer ansonsten fairen Partie.
Nachdem diese Phase überwunden war, war der Jubel bei den Greifen über diese starke Leistung und dem positiven Saisonabschluss riesig.Teammanager Putzier fasste im Interview dann nochmal zusammen: "Ich denke, wir haben heute völlig verdient gewonnen. Es war fast so, als wenn das TEAM die psychologische Bremse gelöst hätte. Dadurch konnten wir auch verhindern, dass wir bei einer Niederlage in der Endabrechnung nur Sechtser geworden wären, was bei einer dann ausgeglichenen Bilanz sicher so auch noch nicht da gewesen ist. Vor allem aber freue ich mich für unsere langjährigen Spieler, die nun in ihre Karriere beenden werden und natürlich auch für unseren scheidenden HC Dr. Kuhfeldt, dass wir mit diesem Sieg so stark aus der Saison gehen. Für den bevorstehenden Umbruch in unserem Team und die neue Saison sicher eine gute und richtige Ansage der Mannschaft. An dieser Stelle allen Beteiligten, vor allem aber unseren Sponsoren, Förderern, Helfern und Fans herzlichsten Dank für die grandiose Unterstützung in dieser Saison. Dann auf ein Neues… !"
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins
Am vergangenen Samstag reisten die Hamburg Huskies zum letzten Spiel der GFL2-Saison 2019 zu den Hannover Spartans. Dort feierten die Hanseaten zum Abschluss der Saison einen deutlichen 19:40 Auswärtserfolg und beenden die Saison damit auf dem sechsten Tabellenplatz.

Das letzte Spiel der Saison möchte man natürlich immer gerne gewinnen. Mit genau diesem Ziel fuhren die Hamburg Huskies demnach am Samstag auch nach Hannover zu den Spartans. Die Saison mit einem positiven Ergebnis beenden und damit eine ausgeglichene Saison abschließen, das war die Devise. Das Spiel startete sehr aussichtsreich. Bereits im ersten Angriffsdrive lief Quarterback Ja Vontae Hence über 70 Yards zum Touchdown und sorgte so für eine schnelle 00:06-Führung. Doch die Spartans hatten direkt eine Antwort parat und punkteten ihrerseits im ersten Drive. Durch den geglückten Extrapunkt gingen die Hausherren mit 07:06 in Führung. Doch in den anschließenden Angriffen konnten beide Verteidigungen ihre Stärke zeigen. Im zweiten Viertel wurde es dann jedoch hektisch auf der Punktetafel. Zunächst blockten die Spartans einen Hamburger Puntversuch und konnten mit ihrer Offense die wenigen Yards bis zur Endzone schnell überbrücken und bauten die Führung auf 13:06 aus. Doch diesmal waren es die Huskies, die sofort zu antworten wussten. Und zwar in Form von US-Linebacker Lamont Crittendon, mittlerweile in der Rolle als Running Back voll angekommen, der über 24 Yards zum Touchdown und damit dem 13:13 lief. Im Anschluss nutzten die Hamburger zweimal Unaufmerksamkeiten in den Special Teams der Hannoveraner und konnten sich den eigenen Kickoff nach Punkten selbst sichern. Daraus entstanden durch einen weitern Lauf von Quarterback Hence und einem Pass auf Wide Receiver Jean-Claude Madin-Cerezo weitere Touchdowns und eine mittlerweile deutlichere Führung von 13:26. Kurz vor der Halbzeit fand Hence dann Felician Daquah zum 13:33-Halbzeitstand. Die Defense der Huskies stand im zweiten Viertel für 1:30 Minuten auf dem Feld und sicherte die wenigen Angriffsversuche der Spartans ab.
In der zweiten Hälfte schaltete die Offense der Huskies dann merklich einen Gang zurück. Den Spartans gelang ein weiterer Touchdown zum 19:33, ehe Hence seinen Receiver Maurice Stubbe zum 19:40 fand. Spätestens mit dem Ergebnis waren die Fronten klar, die Hamburger Defense ließ keine weiteren Punkte mehr zu, während die Offense der Huskies mit soliden Drives die Spieluhr kontrollierte.
Am Ende war Head Coach Kendral Ellison zufrieden: „Das wichtigste ist, dass wir gewonnen haben. Auch wenn wir etwas langsam gestartet sind, aber unsere Special Teams haben heute eine super Leistung gezeigt und uns ins Spiel zurückgeholt. Dadurch konnte unsere Offense durchstarten. Ich bin definitiv zufrieden, wie wir diese Saison herumgerissen haben, nachdem wir mit drei knappen Niederlagen am Anfang nicht gut aussahen. Aber jetzt konnten wir die Saison mit einem positiven Momentum beenden und darüber bin ich sehr glücklich.“
Die Hamburg Huskies beenden die GFL2-Saison 2019 mit sieben Siegen und sieben Niederlagen auf dem sechsten Platz der Gruppe Nord.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Kevin Kaschner - Hamburg Huskies
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