Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins
Seit gut einer Woche bereiten sich die Bulldogs auf ihre nächsten Gegner vor, denn die Sommerpause ist vorbei. Mit von der Partie sind zwei neue Gesichter. John Boston und Roosevelt Donaldson verstärken die Defense der Bulldogs. Nachdem Leo Watkins (verletzungsbedingt) und Jermaine Anthony (aus privaten Gründen), nach der Hinrunde die Heimreise antreten mussten, wurden die Bulldogs nochmals auf dem Transfermarkt aktiv. John und Roosevelt, beide College Division 1 Spieler, sind sofort nach ihrer Ankunft ins aktive Training eingestiegen. John, der seit seinem siebten Lebensjahr Football spielt, stammt aus Orlando-Florida. Er kann Teilnahmen an NFL-Try Out's der Pittsburg Steelers und der Detroid Lions vorweisen. Für ihn ist es eine tolle Möglichkeit die Sportwelt in Europa kennen zu lernen. Roosevelt, der ebenfalls aus Florida (Miami) kommt, spielt schon seit seinem fünften Lebensjahr Football. Auch er spielte in der 1. College Division und nach auch schon an Try Out's der CFL teil. Beide Spieler werden die Defense der Bulldogs verstärken. Beide haben sich schon sehr gut eingelebt und ihr können bereits im Training gezeigt.
Head Coach Felix Gorny freut sich schon riesig auf die letzten drei Spiele der Saison, "Wir haben die Sommerpause genutzt um Verletzungen auszukurieren, wir haben unsere Fehler analysiert. Jetzt heißt es wieder Schweiß, Blut und harte Arbeit zu investieren, um uns in Position zu bringen und dort anknöpfen zu können, wo wir vor der Pause aufgehört haben. Des weiteren freuen wir uns sehr zwei neue Gesichter auf dem Feld begrüßen zu dürfen.Die gesamte Mannschaft ist mit einem gemeinsamen Ziel im Auge, unseren besten Football des Jahres in der bevorstehenden Woche auf den Platz zu bringen, aus der Sommerpause in die Spielvorbereitung gestartet."
Auch Marketing-Vorstand Max Lueg ist sehr gespannt auf die "Rückrunde". Lueg äußert sich so: "Wir haben momentan eine sehr spannende Tabellen-Situation. Wir wollen auf jeden Fall oben mitspielen. Das Spiel gegen Essen am Wochenende wird Richtungsweisend. Keiner unserer letzten drei Gegner wird von uns unterschätzt, wir begegnen allen drei mit dem nötigen Respekt."
Carsten Kay Müller, Mitglied der Geschäftsleitung der vonBusch Gmbh, Hauptsponsor der Bulldogs, zeigte sich ebenfalls sehr zufrieden mit dem momentan Saisonverlauf. Müller sagt hierzu: "Wir sind jetzt seit neun Jahren Partner der Bielefeld Bulldogs, haben höhen und Tiefen mit erlebt. In den letzten Jahren konnten wir die positive Entwicklung der Bulldogs mit Freude beobachten. Die tolle familiäre Atmosphäre bei den Spielen begeistert uns immer wieder. Das ist klasse Werbung für den Sport. Wir drücken der Mannschaft für die letzten drei Spiele ganz fest die Daumen und freuen uns auf eine weitere Zusammenarbeit."
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt 1. AFC Bielefeld Bulldogs e.V. - André Zarnke
Auch wenn das Ergebnis mit 54:23 für die Gastgeber am Ende deutlich war, konnten die Griffins in der Partie beim Spitzenreiter aus Elmshorn Akzente setzen und präsentierten sich durchaus angriffslustig.

Die Pirates sind in diesem Jahr noch ungeschlagen und das Maß aller Dinge in der GFL2 Nord. Dementsprechend starten sie auch gleich im ersten Ballbesitz mit einem Touchdown. Die Verteidigung der Greifen konnte den Zusatzpunkt der Hausherren jedoch blocken und für 2 Punkte zurücktragen (D. Winston). Das erste Viertel blieb aber schwierig. Zwei Ballverluste der Griffins brachte die starke Offense der Randhamburger in sehr guter Feldposition in Ballbesitz, die sie auch zu Punkten nutzen konnte. Zudem konnten die Pirates einen Punt der Griffins zurücktragen, was ihren Vorsprung bis Mitte des 2. Viertels auf 26:2 anwachsen ließ.
Nun zeigte sich aber, dass durchaus noch Leben im Greifenteam ist. Vor allem Quarterback Michael „Jackson“ Bensch, der den verletzten Christopher Jeffrey- Griggs sehr souverän vertrat, hatte nun seine große Stunde. 3 Pass-Touchdowns auf Dennis Wuchrer, Chiam James und Darrain Winston gegen die beste Defense der Liga ließen den Rückstand auf 23:26 schrumpfen. Unterstützt wurde die Aufholjagd der Greifen durch einen 4th-down Stop der Defense und einen recoverten Kick-Off. Die Sideline der Griffins tobte, die Spieler feuerten sich gegenseitig an.
Doch die Pirates zeigten in der Folge, warum sie an der Tabellenspitze stehen, ließen keine weiteren Punkte zu und kamen ihrerseits noch mehrmals zu Punkten. Head Coach Kuhfeldt resümierte dementsprechend: „Um dieses Team über den Saisonverlauf richtig unter Druck setzen zu können, hätte bei uns alles passen müssen. Wir hatten und haben in diesem Jahr aber unheimlich mit uns selbst zu tun. In der Defense konnten wir unter anderem noch nicht zweimal mit demselben Personal starten, immer wieder fehlen Leistungsträger aus unterschiedlichen Gründen. Trotzdem zeigt das Team viel Moral und Einsatz, sowohl im Training als auch im Spiel. Das müssen wir jetzt, Trainer und Spieler gemeinsam, nutzen, um die messbare Leistung wieder dahin zu bekommen, dass wir ein Spiel gewinnen können.“
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier - Rostock Griffins
Die Paladins empfingen gestern mit den Lübeck Cougars eins der formstärksten Teams der Liga, welches wohl als einziges Team das Rennen um die Meisterschaft in der GFL2 Nord noch spannend machen kann. Sieben Siege in Serie und die Verpflichtung weiterer hochkarätiger Spieler in der Sommerpause sprechen dabei eine deutliche Sprache. Die Klingenstädter hingegen erlebten in den Wochen zuvor ein kleines Formtief mit drei aufeinanderfolgenden Niederlagen. Das keines der bisherigen Aufeinandertreffen beider Teams einen positiven Ausgang für die Solinger hatte, sprach im Vorfeld ebenfalls nicht für den Tabellenfünften.
Die Solingen Paladins gewinnen mit 28:14 gegen die Lübeck Cougars (Foto: Nick Jungnitsch)
Umso überraschender also was sich gestern in der heimischen Jahnkampfbahn früh abzeichnete. Beide Defensiv-Reihen starteten stark ins Spiel: schnell erzwungene Punts sowie eine Interception auf Lübecker Seite und einen Forced Fumble der Paladins Defense markierten das erste Quarter. Dann, kurz vor dem ersten Seitenwechsel, gelang der erste Durchbruch: Danny Farley verwertete den Fumble durch einen 11-Yard TD Pass auf seinen WR Dorian Stanard (07:00 PAT Daniel Rennich). Die Gäste aus dem Norden konterten jedoch umgehend mit einem 30-Yard TD Pass (PAT erfolgreich) und glichen früh im zweiten Viertel aus.
Auch eine weitere Interception von Danny Farley brachte die Paladins nicht in Verlegenheit, dank einer stark aufgelegten Defense. Immer wieder setzte die Defense Line den Cougars Quarterback unter Druck und machte die Angriffsbemühungen der Gäste zunichte. Die Paladins Offense kam vor der Halbzeit auch nochmal ins Rollen und Farley schloss den letzten Drive vor der Pause mit einem 10-Yard TD Pass auf Thilo Lindenberg ab (14:07, PAT Daniel Rennich). An dem bisherigen Spielverlauf änderte sich auch im dritten Viertel nichts. Beide Defensivreihen waren hellwach: Lübeck gelang die dritte Interception des Tages doch die Solinger ließen nichts anbrennen und erzwangen beim einzigen Cougars Drive in RedZone Nähe ein Turnover on Downs. Erneut waren es dann die Gastgeber die nach einem langen Drive die entscheidende Lücke fanden. Farley bediente Patrick Poetsch mit einem 7-Yard Pass in der Endzone- 21:07 (PAT Daniel Rennich). 6 Minuten vor Schluss wurde es dann doch nochmal spannend: die Cougars sorgten mit einem 17-Yard TD Pass (PAT erfolgreich) für den Anschluss und hielten sich damit im Spiel.
Doch knapp drei Minuten später machte RB Daniel Rennich den Sack zu, punktete mit einem 9-Yard Lauf und verwandelte den Extrapunkt (28:14). Damit haben die Paladins nicht nur ihre Niederlagenserie, sondern wahrscheinlich auch das Meisterschaftsrennen in der GFL2 Nord beendet. Das könnte lediglich noch mit 3 Niederlagen von Ligaprimus Elmshorn kippen. Die starke Teamleistung heute hat auch HC Cevin Conrad imponiert: „Lübeck ist ein harter Gegner und die Verpflichtung Patrick Donahues vom frisch gebackenen österreichischen Meister Swarco Raiders hat die Aufgabe sicherlich nicht leichter gemacht. Aber das Team hat sich der Herausforderung gestellt und jeder hat seinen Job gemacht. Das war ein fantastischer Tag für das Team und den 12ten Mann in unserer Festung!“
Für die Klingenstädter bleibt nun nicht viel Zeit zum ausruhen. Am kommenden Wochenende steht mit dem Spiel in Rostock die längste Auswärtsfahrt des Jahres an. Die Griffins haben zeitgleich eine deutliche Niederlage gegen Elmshorn kassiert und stehen punktgleich mit Langenfeld und den Paladins auf Platz 3 in der Tabelle. Gute Chancen also sich wieder in der oberen Tabellenhälfte zu etablieren, bevor es gegen den bereits feststehenden Absteiger aus Troisdorf in Richtung Saisonfinale geht.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Niklas Schopphoff - Solingen Paladins
Das Abenteuer 2. Liga ist vorbei: Nun ist es gewiss: bereits drei Spieltage vor dem Saisonende steht fest, dass die Troisdorf Jets im kommenden Jahr wieder in die Regionalliga absteigen werden. Am Samstag reichte es gegen die Langenfeld Longhorns nur für ein 14:36 vor heimischem Publikum.
Für die Jets beginnt die Abschiedstour aus der 2. Bundesliga (Foto: Bernd-Udo Wiedicke)
Auch wenn die Chancen auf den Klassenerhalt vor dem Spiel denkbar schlecht waren, war die Enttäuschung am Ende doch deutlich spürbar. Bereits zu Spielbeginn wirkten die Jets nervös und unaufmerksam. Während die ersten beiden Angriffsserien der Troisdorfer Footballer schnell verpufften, nutzen die Gäste ihre Möglichkeiten eiskalt. Über Justin Schlesinger und Cole Williams gingen die Longhorns mit 13:0 in Führung (PAT Marcel Kirchner). Der erste Zusatzpunktversuch wurde dabei von Thomas Gieraths geblockt.
Im zweiten Spielviertel schienen die Jets dann endlich aufzuwachen und mit einem sehenswerten Quarterback Sneak über 30 Yards gelang Jannik Nowak der Anschluss (PAT Dennis Schwartz). Auch die Jets-Defense bekam die Langenfelder nun immer besser in Griff, auch wenn Longhorns-Neuzugang Davonte Sapp-Lynch sich in einem spektakulären Lauf allen Tackleversuchen widersetze und den alten Abstand wiederherstellte (19:7). Die Jets hatten zwar wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff noch die Chance auf Punkte, doch ein erneuter Lauf durch die Mitte über Nowak klappte nicht.
In der Halbzeit setzte dann heftiger Regen ein, der den Gästen deutlich weniger auszumachen schien. Denn auch die nächsten beiden Drives konnte das Team von Head Coach Michael Hap über Schlesinger und Carlo Zimmermann in Punkte ummünzen (33:7, TPC Sapp-Lynch). Ein Pass von Jets-Quarterback Jannik Nowak landete zwischenzeitlich in den Händen der Gegner.
Auch wenn das Spiel nun entschieden war, zeigten die Jets Moral und legten noch einmal alle Kräfte in die nächsten Spielzüge. Mit einem Touchdown durch Running Back Niko Nikolakopoulos wurde die Troisdorfer Offensive für ihre Mühe belohnt (14:33, PAT Schwartz). Die Longhorns machten dann aber mit einem Fieldgoal aus 39 Yards Entfernung durch Kicker Marcel Kirchner den Sack zu und durften sich über sechsten Saisonsieg in einer beiderseits sehr fair geführten Partie freuen.
Den Troisdorf Jets bleibt am Ende nur die bittere Erkenntnis, auf vielerlei Ebenen nicht mit dem aktuellen Niveau in der 2. Bundesliga mithalten zu können. Nun gilt es, die kommenden drei Saisonspiele zu überstehen, den Blick nach vorne zu richten und wenn möglich das Jahr immerhin nicht als Tabellenletzter zu beenden.
„Spieler, Coaches und unsere Staffmitglieder haben im vergangenen Jahr so hart für den Aufstieg in die 2. Bundesliga gearbeitet. Wenn man daran denkt, tut der direkte Abstieg besonders weh“, so Head Coach Andreas Heinen. „Auch in diesem Jahr lief in der Vorbereitung auf die Saison eigentlich alles glatt. Als es dann ernst wurde, ging bei uns plötzlich gar nichts mehr. Für ein Fazit ist es noch zu früh, denn noch sind wir mit der Saison nicht durch. Aber in Sachen Fehleranalyse kommt auf alle Verantwortlichen vor dem Beginn der Offseason sicherlich noch eine Menge Arbeit zu.“
Am kommenden Samstag reisen die Jets zu den ebenfalls bereits abgestiegenen Hannover Spartans, wo auf jeden Fall ein Sieg gelingen muss, damit wenigsten das allerletzte Minimalziel erreicht werden kann.
Troisdorf Jets vs. Langenfeld Longhorns 14:36 (0:13/7:6/0:14/7:3)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Andreas Heinen - American Football Club Troisdorf Jets e.V.
Über 3.500 Zuschauer im Hildesheimer Friedrich-Ebert-Stadion sahen ein Spiel der New Yorker Lions gegen die Hildesheim Invaders, welches an Dominanz so, wohl von niemanden im Vorfeld der Partie erwartet wurden war. Nach vier Quartern stand auf der Anzeigetafel im weiten Rund des Hildesheimer Stadions ein 0:37 (0:23; 0:7; 0:7; 0:0) zu Gunsten der Braunschweiger und auf beiden Seiten rieben sich viele Fans immer noch verwundert die Augen über das, was sie in den vergangen effektiven 48 Spielminuten erlebt hatten.
RB #3 und GAME-MVP auf Seiten der Lions Christopher McClendon (Foto: Fabian Uebe)
Die Hausherren gewannen den Coin-Toss und entschieden sich zu erst den Gästen aus Braunschweig das Angriffsrecht zu geben. Diese begannen zwar, wenn auch nur knapp verfehlt, mit zwei unvollständigen Pässen von Brandon Connette auf Niklas Römer und Christian Bollmohr, doch waren das nur Startschwierigkeiten, denn fortan lief die Angriffsmaschinerie der Lions auf Hochtouren.
Brandon Connette und Christopher McClendon sorgten mit Läufen für zwei schnelle First Downs in Folge und Nicolai Schumann fing einen Pass von Brandon Connette bis an die 20 Yard Linie der Hausherren. Der folgende Spielzug gehörte dann dem Finnen im Jersey der Löwen Micky Kyei, der einen Pass von Brandon Connette in die Endzone der Hildesheimer zum 0:7 (PAT T. Goebel) trug.
Nach der schnellen Führung der New Yorker Lions, rechnete jeder Invaders Fan im Hildesheimer Stadion mit der entsprechenden Antwort des Angriffs um Quarterback Casey Therriault.
Doch hatten diese nicht, mit der von Dave Likins hervorragend eingestellten Verteidigung der Löwenstädter gerechnet. Von Beginn an war die Verteidigung der Lions das Maß aller Dinge und ließ zu keinem Zeitpunkt des Spiels das Gefühl aufkommen, das die Hildesheim Invaders an diesem Tage eine Chance haben werden.
So mussten die Gastgeber sich nach nur wenigen Spielzügen via Punt vom Angriffsrecht trennen und gaben somit dem Angriff der Löwen erneut die Möglichkeit zu punkten. Dieses ließen sich die Braunschweiger nicht zwei Mal sagen und starteten erneut in Richtung Endzone der Invaders. Abermals trug die Hauptlast des Drives das Laufspiel über Christopher McClendon und Brandon Connette, aber auch Micky Kyei fing einen wichtigen Pass an der 24 Yard Linie der Hildesheimer. Den Touchdown über 2 Yards und die folgende Two Point Conversion zum 0:15 erlief Quarterback Brandon Connette selbst.
Wer jetzt glaubte, dass nun die Aufholjagd der Hildesheim Invaders starten würde, wurde umgehend erneut eines Besseren belehrt. Beim ersten Spielzug des folgenden Drives der Hausherren, wollte Runningback Philip Gamble zu viel und wurde nicht nur hart von der Defense der Braunschweiger gestoppt, sondern verlor auch noch zu allem Überfluss bei dem Tackle den Ball, welchen Lars Steffen zu Gunsten der Braunschweiger, an der 46 Yard Linie der Invaders sichern konnte. Nach einem Lauf von David McCants über 11 Yards, bediente Brandon Connette seinen Ballfänger Christian Bollmann mit einem 35 Yard Pass zum 0:23. Die folgende Two Point Conversion verwandelte David McCants.
Mit dieser klaren Führung der Löwen ging es ins zweite Spielviertel und für die Hildesheim Invaders kam es noch schlimmer. Zuerst musste Invaders Receiver und ex-Löwe Nathaniel Morris nach seiner zweiten Strafe für „Unsportlichem Verhalten“ das Spiel verlassen und konnte frühzeitig duschen gehen und zum anderen fing der Schweizer Linebacker im Jersey der Lions, Johnathan Falk, direkt im folgenden Spielzug nach der Ejection von Nathaniel Morris, einen Pass von Casey Therriault ab und brachte somit erneut seine Offense um Spielmacher Brandon Connette auf das Feld.
Abermals nahm diese das Geschenk ihrer Defense dankend an und vollendete in wenigen Spielzügen, mit dem zweiten Touchdown des Tages von Brandon Connette, zum 0:30 (PAT T. Goebel). Dem Touchdown vorausgegangen war ein 46 Yard Passfang von Christian Bollmann, bis kurz vor die Endzone der Hausherren. Der Angriff der Invaders fand weiterhin kein passendes Mittel gegen das Abwehrbollwerk der Braunschweiger und erzielte nur sporadischen Raumgewinn. Hauptsächlich dafür verantwortlich waren Anthony Dable-Wolf, Sean Richard oder Casey Therriault selbst, welcher eigentlich ständig auf der Flucht vor der heranstürmenden Verteidigung der Löwen war.
Bei einem der eigenen Läufe verletzte sich dann der Star-Quarterback und ehemalige Spielmacher der Lions so schwer am Fuß, so dass er nicht weiter den Angriff der Hildesheimer führen konnte.
Für ihn kam der erst vor wenigen Tagen nachverpflichtete Spielmacher Christopher Andrews auf das Feld und führte fortan den Angriff der Blau-Gelben. Bis zur Halbzeit passierte nicht mehr viel und so ging es mit der deutlichen Führung der Lions in die verdiente Halbzeitpause.
Nach der Pause machten die New Yorker Lions dort weiter wo sie aufgehört hatten. Die Verteidigung dominierte weiterhin den Angriff der Hildesheim Invaders zum Teil nach Belieben und ließ weiterhin diesen erst gar nicht in die Nähe ihrer eigenen Endzone kommen. Die Offense der Braunschweiger begann nun bereits früh, die Uhr und damit das Spiel zu kontrollieren und setzte nur noch auf ihr durchschlagkräftiges Laufspiel.An Effektivität mangelte es dem Spiel dadurch nicht, im Gegenteil. Runnningback Christopher McClendon lieferte kurz vor dem letzten Seitenwechsel ein weiteres Highlight und ein Beispiel seines Könnens. Tief in der eigenen Hälfte an der 10 Yard Linie, nach einem Punt der Invaders gezwungen zu starten, fand die #3 der Löwen die Lücke in der Defense der Invaders und lief über 90 Yards unaufhaltsam zum 0:37 (PAT T. Goebel) bis in die Endzone der Gastgeber. Dieses sollte auch letztendlich der Endstand im Niedersachsenduell und im Kampf um den Nordmeistertitel sein, denn auch im vierten und letztem Spielabschnitt schafften es die Hildesheim Invaders nicht, die New Yorker Lions zu überwinden.
Mit dem 11. Sieg im 11. Spiel der Saison 2019 fehlt den New Yorker Lions nun noch ein Sieg, um sich endgültig den siebten Nordmeistertitel in Folge und damit das Heimrecht in den Play-Offs zu sichern. Zweifeln tut daran nach dem Auftritt in Hildesheim niemand mehr, vor allem weil die kommende Partie am nächsten Sonntag (25. August, Eintracht Stadion Braunschweig, Kick-Off 15 Uhr, Pre-Game Party ab 13 Uhr), gegen den Tabellenletzten in der GFL Nord, die Düsseldorf Panther stattfindet.
Scoreboard
00:07 20 Yard TD-Pass B. Connette auf M. Kyei (PAT T. Goebel)
00:15 2 Yard TD-Lauf B. Connette (TPC B. Connette)
00:23 35 Yard TD-Pass B. Connette auf C. Bollmann (TPC D. McCants)
00:30 2 Yard TD-Lauf B. Connette (PAT T. Goebel)
00:37 90 Yard TD-Lauf C. McClendon (PAT T. Goebel)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
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