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Nach dem Seitenwechsel konnten die Raptors den dämonischen Quaterback Michel Venzke in seiner eigenen Endzone zu Fall bringen – ein sogenannter „Safety“, der den Gastgebern 2 Punkte bescherte. Die Vorentscheidung fiel dann durch eine Interception von Sven Appelt, den dieser mit einem 70Yard-Return-Touchdown krönte und somit auf 14:5 erhöhen konnte. Appelt konnte bereits im Hinspiel mit 2 Touchdowns spielentscheidende Akzente setzen und nun sah alles nach der ersten Meisterschaft seit 2014 für die Rheinländer aus.
Rheine konnte durch einen Touchdown noch auf 14:12 herankommen, am Ende aber siegten die Dämonen im Rückspiel und feierten ausgelassen den Titegewinn, mit dem der Aufstieg in die nächst höhere Spielklasse einhergeht. „Es war ein sehr enges Spiel mit einem gut eingestellten Gegner. Die Raptors haben sich nach dem Hinspiel gut auf unsere Schwächen eingestellt und hart gekämpft. Ein echtes Finale eben. Wir danken auch unseren fans, die uns auswärts so toll unterstüptt haben.“, so Cheftrainer Sebastian Granderath.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: AFC Düren Demons e.V. - Christian Kramer
In einem von Beginn an, was die Kräfteverhältnisse auf dem Feld anging, einseitigen aber unterhaltsamen Viertelfinale, besiegen die New Yorker Lions chancenlose Stuttgart Scorpions, deutlich verdient mit 70:3 (21:0; 21:3; 21:0, 7:0). Knapp 3.000 Zuschauer im Braunschweiger Eintracht Stadion sahen dabei zumindest zu Beginn ein Team der Gäste, welches unter der Regie von Spielmacher Michael Eubank, den Ball gut über das Feld bewegen konnte und durchaus die Abwehr der Lions beschäftige, aber letztendlich nicht überwand.
Christopher McClendon scorte 5 TDs in Halbzeit eins (Foto: Fabian Uebe)
Anders dagegen der Angriff der Hausherren um Löwen Quarterback Brandon Connette und Runningback Christopher McClendon. Besonders der zweitgenannte sorgte dabei in Halbzeit eins für großes Kopfzerbrechen auf Seiten der Stuttgart Scorpions, fanden diese doch zu keinem Zeitpunkt der Partie ein Mittel, gegen den Leading Rusher der GFL. Nachdem die Scorpions ihren ersten Drive mit einem Punt abschließen mussten, bewiesen die Braunschweiger umgehend ihre Klasse. Schnell brachten Christopher McClendon und Brandon Connette mit Läufen ihr Team bis dicht vor die Mittellinie. Es folgte ein spektakulärer Catch von Christian Bollmann, nach Pass von Brandon Connette, bis an die 17 Yard Linie der Gäste. Zwei Läufe später sorgte Christopher McClendon mit einem 12 Yard Lauf für die 7:0 (PAT T. Goebel) Führung seines Teams.
Viel Pause gönnte die Verteidigung der Hausherren ihren Angriff aber nicht, den nur zwei Spielzüge der Stuttgarter später, durfte der Angriff der Löwen erneut ran. Der nach einer Verletzungspause wieder zurückgekehrte Linebacker Jakob Schridde konnte einen Ball von Michael Eubank an der 24 Yard Linie der Gäste abfangen, nachdem dieser von Passverteidiger Benjamin Barnes abgefälscht wurde. Der nächste Touchdown ließ nicht lange auf sich warten. Christopher McClendon erhöhte mit einem Lauf aus 12 Yard die Führung auf 14:0 (PAT T. Goebel). Es folgte ein Drive der Gäste der diese bis an die 43 Yard Linie der New Yorker Lions führte, ehe auch hier erneut trotz ausgespielten vierten Versuch, gegen Braunschweigs Verteidigung Schluss war. Abermals ließen sich die Gastgeber nicht lange bitten und machten sich auf den Weg zum dritten Score im ersten Spielabschnitt. Einem Lauf über 23 Yards von Jan Hilgenfeldt, folgten fünf weitere durch Christopher McClendon, wobei der letzte über sechs Yards zum 21:0 (PAT T. Goebel) führte. Mit diesem Spielstand wechselten die Mannschaften erstmalig die Seiten und es begann das für die Stuttgarter im Endeffekt noch schlimmer werdende zweite Spielviertel.
Zunächst aber mal bewegten sie den Ball bis an die Braunschweiger 12 Yard Linie vorwärts. Michael Eubank fand immer wieder eine passende Anspielstation oder nahm auch selbst den Ball in die Hand um einen neuen ersten Versuch zu erzielen. Jakob Schridde verhinderte schließlich den eventuell möglichen Touchdown durch einen Sack und somit mussten sich die Scorpions mit einem 38 Yard Fieldgoal zum 21:3, durch Pascal Flöser, zufrieden geben. Das dieses final die einzigen Punkte für den vierten der GFL Süd sein sollten, wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand. Dem Fieldgoal der Gäste, folgte der vierte Streich des Christopher McClendon an diesem Tag. Micky Kyei returnierte den Kick-Off bis an die 40 Yard Linie, Christian Bollmann steuerte weitere neun Yards mit einem Passfang bei und Christopher McClendon vollendete, in gewohnter Manier mit einem 51 Yard Lauf durch die Abwehr der Gäste, zum 28:3 (PAT T. Goebel). Was folgte war der Tiefpunkt des Tages für die Stuttgart Scorpions. Der folgende Drive begann gut und die Gäste bewegten den Ball Yard für Yard bis in die Hälfte der Braunschweiger.
Doch dort war dann Schluss, denn nach einem Tackle von Patrick Finke an Michael Eubank, musste der Spielmacher verletzt ausscheiden und konnte den restlichen Verlauf der Begegnung nur noch von der Seitenlinie verfolgen. Ersetzt wurde der US-Amerikaner durch den ältesten aktiven Spieler der GFL, dem 61-jährigen Günther Michel. Zu allem Überdruss verletzte sich nur einen Spielzug später auch noch der Stuttgarter Runningback Ruben Mendes Pein, der den ebenfalls aufgefallen Stammläufer der Schwaben, Giacomo De Pauli ersetzt hatte. Der Fieldgoalversuch aus 55 Yards von Pascal Flöser geriet deutlich zu kurz. Frei nachdem Motto, was vier Mal funktioniert hat, funktioniert auch ein fünftes Mal, machte sich dann wieder die #3 im Jersey der Löwen, Christopher McClendon auf den Weg. Unterstützt durch einen 21 Yard Passfang von Robin Sebeille und einem Lauf von Maximilian Merwarth, lief dieser abschließend zum 35:3 (PAT T. Goebel) Zwischenstand aus 2 Yards Entfernung, zu seinem fünften Score des Tages in die Endzone der Scorpions. Bei der Stuttgarter Offense lief nun nach den Ausfällen nicht mehr wirklich was zusammen und somit war Punter Pascal Flöser ab sofort einer der Hauptakteure auf dem Feld.
Es folgte einer der, für Lions Spielmacher Brandon Connette, wenigen Fehler der gesamten bisherigen GFL Saison. Einen Passversuch auf Justus Holtz fing Stuttgarts Konstantin Katz ab und brachte somit sein Team wieder das Angriffsrecht zurück. Doch Kapital konnten die Scorpions daraus nicht schlagen, da gleiches Kunstwerk, nämlich den Ball des gegnerischen Quarterbacks abfangen, auch Basil Jackson im Jersey der Hausherren gelang. Entscheidender Unterschied dabei, der Linebacker der Löwen trug den Ball über knapp 40 Yards bis in die Endzone der Gäste zum 42:3 (PAT T. Goebel) Halbzeitstand zurück. Nach der Halbzeitpause wechselten die New Yorker Lions nun munter durch und gaben allen Akteuren Einsatzzeit. So wechselten sich im Angriff als Quarterback Mike Friese und Sonny Weishaupt ab und auf der Position des Runningback z.B. Meril Zero und Patrick Papke. Veränderungen im Spielverlauf gab dieses aber nicht. Bereits im fünften Spielzug nach dem Wiederanpfiff bediente Mike Freise seinen Fullback Maximilian Merwarth mit einem 10 Yard Pass zum 49:3 (PAT T. Goebel).
Nur kurze Zeit später, genauer gesagt einen Spielzug später nachdem Kick-Off der Lions durch Jan Hilgenfeldt, war es dann Rückkehrer Tissi Robinson, der einen Passversuch von Stuttgarts Günter Michel abfing und über etwas mehr als 40 Yards zum 56:3 (PAT T. Goebel) in die gegnerische Endzone zurücktrug. Bei Stuttgart klappte nach wie vor nichts und die Lions kontrollierten weiterhin das Spiel, die Uhr und das Scoreboard. Das 63:3 (PAT T. Goebel) folgte nach einem 22 Yard Pass von Sonny Weishaupt auf Christian Bollmann. Vorausgegangen waren u.a. schöne Läufe von Patrick Papke. Für den Schlusspunkt der Partie in Sachen Punkte, sorgte kurz nachdem Beginn des vierten und letzten Spielabschnitts, der französische Ballträger in Diensten der Lions Meril Zéro, der aus 12 Yards zum 70:3 in die Stuttgarter Endzone einlaufen konnte.
Mit diesem deutlichen Erfolg stehen die Löwen damit zum siebten Mal in Folge im Halbfinale der GFL Play-offs. Gegner am kommenden Sonntag (Kick-Off 15 Uhr), ist die Mannschaft der Frankfurt Universe, die die Hildesheim Invaders mit 28:7 besiegen konnten.
Scoreboard
07:00 12 Yard TD-Lauf C. McClendon (PAT T. Goebel)
14:00 12 Yard TD-Lauf C. McClendon (PAT T. Goebel
21:00 6 Yard TD-Lauf C. McClendon (PAT T. Goebel)
21:03 38 Yard Fieldgoal P. Flöser
28:03 51 Yard TD-Lauf C. McClendon (PAT T. Goebel)
35:03 2 Yard TD-Lauf C. McClendon (PAT T. Geobel)
42:03 40 Yard Interception-Return-TD B. Jackson (PAT T. Goebel)
49:03 10 Yard TD-Pass M. Friese auf M. Merwarth (PAT T. Goebel)
56:03 45 Yard Interception-Return-TD T. Robinson (PAT T. Goebel)
63:03 22 Yard TD-Pass S. Weishaupt auf C. Bollmann (PAT T. Goebel)
70:03 12 Yard TD-Lauf M. Zero (PAT T. Goebel)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
Am Sonntag bestreiten die Brilon Lumberjacks ihr letztes Saisonspiel. Sie empfangen auf ihrem Homefield (Stadion Zur Jakubslinde) die Duisburg Vikings. In der Landesliga NRW - Gruppe Ost ist der erste Platz bereits an die Bocholt Rhinos vergeben. Um die Vize-Meisterschaft streiten im Fernduell die Lumberjacks mit den Herne Black Barons, die die Rhinos zu Gast haben. Nur theoretische Chancen auf den zweiten Platz haben auch noch die Gäste der Lumberjacks.
Lumberjacks haben die Vikings zu Gast und wollen gewinnen (Foto: Nick Jungnitsch)
Am Sonntag sind wir von NRW Football in Brilon, heute hatten wir aber schon die Möglichkeit mit dem Head Coach der Brilon Lumberjacks, Chris Weaver, zu sprechen. Vor dem Ligastart hatten wir mit Chris bereits ein Interview geführt, welches man hier nachlesen kann.
Oliver von NRW Football: Chris schön, dass du für uns so kurzfristig Zeit hattest. Am Sonntag kommen die Vikings nach Brilon. Ich kann mich schwach erinnern, aber das Hinspiel war nicht so toll. Was erwartest du von dir und deinem Team zum Rückspiel gegen Duisburg?
Chris Weaver: Das Hinspiel war eine Katastrophe: 32:00 verloren! Die Leistung rechtfertigt dieses Ergebnis, es war nicht die Leistung von Duisburg, sondern unsere. An diesem Tag ging alles was schief gehen konnte,
Chris Weaver - Head Coach der Brilon Lumberjacks (Foto: Oliver Jungnitsch)schief. Es ist wie ein Schwarzer Fleck auf unserer Weste. Die Marschrichtung ist daher klar: Sieg! Wir wollen diese Niederlage vergessen machen und unserem tollen Heimpublikum noch einen letzten Sieg in 2019 präsentieren. Außerdem wollen wir alles was in unserer Macht steht tun, um Vizemeister zu werden. Durch den Rückzug der Titans hat sich das Scoregefüge in der Liga verändert, da alle Spiele mit 20:00 gegen die Iserlohn Titans gewertet werden. Für den 2. Platz müssen wir am Sonntag siegen. So einfach ist das. Es wird also spannend!
Oliver: Genau deshalb haben wir uns auch für dieses Spiel entschieden. Chris, du machst den Job als Head Coach der Lumberjacks seit circa einem Jahr. Deine erste Season liegt so gut wie hinter dir. Mal ehrlich: Hast Du es Dir so vorgestellt oder was hat dich überrascht?
Chris: Ich habe Anfang des Jahres viele Pläne aufgestellt, viele Dinge geplant usw. Ich mußte aber feststellen, dass der beste Plan genau bis zum ersten Drive taugt (lacht). Ich stehe als Head Coach noch am Anfang, ich kann jeden Tag etwas neues lernen und werde, so hoffe ich, von Spiel zu Spiel besser und erfahrener. Lass uns in 10 Jahren noch mal sprechen an welchem Punkt ich dann angekommen bin (lacht).
Oliver: Klar, ich versuche daran zu denken, aber wir bleiben ja so oder so in Kontakt. Als wir zum Jahresanfang gesprochen haben, war dein ausgegebenes Ziel für 2019, eine ausgeglichene Spielzeit. Da hast du ja gut hinbekommen. Was darf man im nächsten Jahr von den Lumberjacks erwarten?
Chris: Ja, das ausgegeben Ziel ist erreicht. Darauf bin ich stolz und besonders auf das gesamte Team. In der jetzigen Situation sage ich aber, das Primärziel ist erreicht, jetzt das maximal mögliche Ergebnis erkämpfen. Wir haben, gerade im Vergleich zum letzten Jahr eine sehr gute Saison gespielt. Nicht alles war gut, wir hätten sicherlich noch mehr erreichen können. Das Ziel für nächstes Jahr ist, mindestens das selbe Ergebnis am Ende der Saison 2020 zu erreichen.Vorausgesetzt: wir werden 2. und nur der 1. steigt auf. Wir werden hart über den Winter arbeiten und wollen in allen Bereichen besser werden. Arbeitet das Team weiter an sich, werden wir dieses Ziel erreichen!
Oliver: Ich drücke die Daumen! Chris, uns hast du überzeugt, wir sind am Sonntag bei den Lumberjacks. Es ist auch das letzte Spiel im Jahre 2019, warum sollte man es nicht verpassen?
Chris: Die bereits beschriebene, spannende Situation verspricht alleine schon genügend Zündstoff. Wir haben uns selbst und auch der Liga noch etwas zu beweisen. Wir wollen die Niederlage aus unserem Gedächtnis streichen und das durch einen klaren Sieg am Sonntag! Wir alle brennen darauf und wollen diese offene Rechnung begleichen! Es gibt bei unseren Heimspielen ein großes Angebot an leckeren Speisen, einen guten Stadionsprecher zur Unterhaltung und Erklärung der Geschehnisse auf dem Platz, unsere Chearleader die „Flying Axe“ und eine Halbzeitshow mit einer „hip hip Dance Crew“. Dazu ist es die letzte Möglichkeit American Football in Brilon in 2019 live zu erleben. Wir bauen auf unser tolles Heimpublikum!
Oliver: Genau! Es ist immer etwas besonderes bei euch. Wer noch keine Karte hat, kann welche gewinnen. Ihr habt ein Gewinnspiel, das man auf Facebook findet (Link). Aber auch so wird es bestimmt wieder genial. Wir freuen uns!
Spiel in der Landesliga Gruppe Ost: Brilon Lumberjacks vs. Duisburg Vikings
- Kickoff: 15:00 Uhr / Einlass ab ca. 14:00 Uhr
- Wo: Sportzentrum Zur Jakobuslinde
- Eintritt: 3 Euro, ermäßigt 2 Euro.
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Am Samstag empfangen die Essen Assindia Cardinals die Adler aus Berlin zum 2. Spiel in der Aufstiegsrunde zur GFL2 Nord. Die Relegation bestreiten die Meister der Regionalligen West (Assindia Cardinals), Ost (Berlin Adler) und Nord (Oldenburg Knights). Es werden in drei Spielen die beiden Mannschaften ermittelt, die im nächstem Jahr in der GFL2 Nord starten dürfen. In der ersten Partie verloren die Oldenburg Knights mit 7:30 gegen die Berlin Adler. Die letzte Begegnung bestreiten die Cardinals am 29.09.2019 bei den Knights.
Das letzte Relegationspiel am Hallo gewannen die Cardinals mit 43:0 am 19.09.2015 gegen die Ritterhude Badgers (Archivfoto: Oliver Jungnitsch)
Das in Essen ausgegebene Saisonziel, der Aufstieg in die GFL2, ist immer noch in Reichweite für Head Coach DJ Anderson und seine Mannschaft. Mit dem Sieg der Regionalliga West haben sich die Essen Assindia Cardinals für die Relegation qualifiziert. Nach zwei Jahren in der Regionalliga möchte man wieder aufsteigen, dafür ist mindestens ein Sieg in beiden Spielen notwendig. Mit den Berlin Adlern kommt am Samstag schon ein Schwergewicht in den Sportpark am Hallo. Die Adler spielten noch im Jahr 2017 in der GFL, der höchsten Spielklasse, sind jedoch zwei Jahre in Folge abgestiegen. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Teams gab es im Jahre 2011, als beide in der GFL Nord beheimatet waren. Hier konnten beide Partien die Adler gewinnen (38:6 und 59:6), die Cardinals stiegen in diesem Jahr in die GFL2 ab.
So oder so, es versprich ein gutes American Football Spiel zu werden, denn die Cardinals sind in diesem im Sportpark am Hallo noch unbesiegt. Das Spiel beginnt um 16:00 Uhr und der Einlass ist bereits um 14:30 Uhr.
Oliver Jungnitsch für NRW Football
Am Ende lagen sich sogar die Fans auf der Tribüne in den Armen und feierten: in buchstäblich letzter Sekunde rettete die Abwehr der American Footballer des AFC Düren Demons den Hinspielsieg in den Meisterschafts-PlayOffs.

Die am Veldener Hof gastierenden Rheine Raptors zeigten sich von Beginn an hellwach, konnten sich jedoch nicht gegen die bestens aufgelegte Verteidugung der Dürener um Defense-Coach Eric Maddox durchsetzen. Gleichzeitig punketetn die Gastgeber durch Touchdowns von Sven Appoelt und Erol Tekindag zur verdienten 12:0-Pausenführung.
In der zweiten Spielhälfte entwickelte sich dann ein Krimi, an den sich Fans noch lange erinnern werden. Zunächst konnten die Gäste durch einen Pass-Touchdown im dritten Quarter auf 7:12 herankommen. Der dämonische Angriff stockte zu diesem Zeitpunkt – Quaterback Michel Venzke vermisste seine potentiellen Anspielstationen Michael Blech und Marvin Becker, welche beide nicht an der Partie teilnehmen konnten. Gleichzeitig verursachten die Demons sehr viele Strafen, die zu empfindlichen Raumverlust führten.
Die Gäste aus dem Münsterland nutzen die Schwäche der Demons und erzielten im letzten Quarter ihren Touchdown zur plötzlichen 14:12-Führung. Die bislang in der Saison ungeschlagenen Demons wirkten durch diesen Rückstand geschockt und brauchten einige Zeit um sich zu fangen. Immer wieder klopfte der gegnerische Angriff an der Endzone der Gastgeber an, jedoch behielt die Verteidigung der Dämonen weiterhin die Oberhand.
Die Spannung konnte man nun auf der vollbesetzten Tribüne mit Händen greifen. Die 300 Zuschauer feuerten das Heimteam frenetisch an – die Cheerleader Demoniacs taten das ihre dazu. „Die Stimmung im Stadion war einmalig“, so Demons-Präsident und Stadionmoderator Christian Kramer. „In knapp 25 Jahren habe ich so eine tolle Stimmung selten erlebt. Es macht uns sehr stolz, daß wir solche engagietren Fans haben“.
Gekrönt wurde die Leistung der Dürener Verteigung dann letztendlich durch den Fumble-Recover-Touchdown von Sven Appelt kurz vor Schluß der Partie zur umjubelten 19:14-Führung der Gastgeber.
Doch das Spiel war noch nicht vobei. Die verbleibenden 2 Minuten nutzen die aufopferungsvoll kämpfenden Münsteraner zu einem weiteren langen Drive. Erst 9 Sekunden vor Schluß konnte wieder einmal die herausragende Verteidung der Demons den Gegner an der eigenen 2 Yard-Line stoppen – das Spiel war gewonnen.
„Die Leistung unserer Defense war heute sensationell“, so Cheftrainer Sebastian Granderath. „Es war das erwartet harte und schwere Spiel und wir sind sehr froh über diesen Sieg“. Doch ob die 5 Punkte Vorsprung beim Auswärtsmatch in Rheine zur ersten Meisterschaft seit 2014 reichen werden ist fraglich. „Wir werden mit voller Konzentration und Topfit aufreten müssen, um dort den Titel zu erringen“, so Granderath weiter.
Das Rückspiel um die Meisterschaft der NRW-Liga 2019 steigt am Sonntag, dem 22.09.2019 in Rheine – bereits nach dem Spiel haben viele Fans ihr Mitkommen trotz der recht langen Anreise angekündigt.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: AFC Düren Demons e.V. - Christian Kramer
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