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Knapp 2.900 Zuschauer im Braunschweiger Eintracht-Stadion, sahen eine Begegnung zwischen den New Yorker Lions und den Düsseldorf Panther, welche von den Gastgebern von Beginn an dominiert wurde. Zu keinem Zeitpunkt der Partie ließen die Löwen von Head Coach Troy Tomlin dieses Mal Zweifel aufkommen, dass sie am heutigen Tag nicht deutlich gewinnen wollen. Letztendlich verließen die Hausherren den heimischen Rasen mit einem klaren 48:13 (7:0; 14:0; 14:7; 13:6) Sieg gegen die Panther und bleiben damit auch im vierten Spiel der Saison ungeschlagen.
RB #8 Emmanuel Abedi Bawa - Foto: Fabian Uebe
Erstmals im Jersey der New Yorker Lions lief dabei Neuzugang OJ Thompson auf Seiten der Defense auf. Der Brite wechselte kurz vor dem Saisonbeginn von den Potsdam Royals zu den Löwen und gab nach absitzen einer drei Spiele Sperre sein Debüt. Ebenso sein Debüt im heimischen Eintracht-Stadion feierte Offense Line Spieler David Beale, allerdings bestritt der GFL-Veteran bereits vor einer Woche in Berlin sein erstes Spiel für die Löwen.
Die New Yorker Lions begannen mit ihrem Angriff um Quarterback Jakob Parks das Spiel. Mit gleich fünf Läufen in Folge war es Lions Runningback und späterer Game-MVP, Emmanuel Abedi-Bawa, der den ersten Angriffsdrive dominierte und sein Team bis tief in die Hälfte der Gäste voranbrachte. Den ersten Touchdown der Partie zum 7:0 (PAT L. Jeckstadt) erzielte Braunschweigs Wide Receiver Isaiah Woods, nach einem 32 Yard Pass von Jakob Parks.
Der Angriff der Gäste startete zwar umgehend mit einem langen Pass von Spielmacher Kevin Doyle auf seinen Ballfänger Chanmdo Ndongfack, doch scheiterten die Gäste in der Folge an der starken Verteidigung der Löwen. Im ausgespielten vierten Versuch war es dann Lions Passverteidiger Adehkeem Brown, der einen Pass des Gäste Quarterback in der eigenen Endzone abfangen konnte.Bis zum ersten Seitenwechsel folgten keine weiteren Punkte, wobei die Gäste aus Düsseldorf ein Fieldgoalversuch aus 40 Yards nicht verwandeln konnten.
Im zweiten Spielabschnitt war es dann zum Auftakt erneut der britische Runningback in Diensten der Löwen, Emmanuel Abedi-Bawa, der sein Team bis kurz vor die Endzone der Panther führte. Das verbleidende Yard überbrückte Spielmacher Jakob Parks selbst, zum 14:0 (PAT L. Jeckstadt) Zwischenstand. Die Braunschweiger Verteidigung verstärkte jetzt ihren Druck auf Düsseldorfs Quarterback immer mehr und erzielten durch Derrick Bryant und OJ Thompson ihren ersten Sack am heutigen Tag. Nach einem weiteren Punt der Gäste, begann der Angriff der Löwen ihren nächsten Drive auf Höhe der Mittellinie. Bereits zwei Spielzüge später war es Ballfänger Tamsir Seck, der nach einem 32 Yard Pass von Jakob Parks, die Führung für sein Team auf 21:0 (PAT L. Jeckstadt) ausbaute. Dieses Ergebnis sollte auch der Halbzeitstand sein, den sowohl die Hausherren als auch die Gäste, konnten im Angriff keine weiteren Punkte erzielen. Erwähnenswert ist die hervorragende Defenseleistung der Braunschweiger bis zu diesem Punkt. Denn noch vor dem Pausenpfiff, konnte man allein drei weitere Male der gegnerischen Spielmacher zu Boden bringen. Immer daran beteiligt war Neuzugang OJ Thompson, wobei besonders die letzte Aktion vor der Pause in Erinnerung bleibt. Auf Höhe der eigenen 10 Yard Linie konnte der Brite den gegnerischen Spielmacher nicht nur zu Boden bringen, sondern auch gleich diesem den Ball entreißen. Das freie Spielgerät nahm Serif Djibrila auf und trug es noch über fast 50 Yards bis tief in die Hälfte der Gäste zurück.
Das dritte Quarter begann, wie das zweite endetet, mit einem Ballverlust der Düsseldorf Panther. Nachdem Kick-Off der Lions, verlor der Balltraäger der Panther Simon Sassen den Ball und Braunschweigs Arkadiusz Cieslok sicherte das freie Spielgerät. Diese Einladung tief in der Hälfte der Panther, ließen sich die Löwen nicht lange entgehen und nur kurze Zeit später erhöhte Emmanuel Abedi-Bawa mit einem 14 Yard Lauf auf 28:0 (PAT L. Jeckstadt). Zu dieser Zeit im dritten Spielabschnitt lief bei den Gästen nicht viel zusammen. Auch der nächste Angriffsversuch scheiterte schnell. Dieses Mal war es Passverteidiger Corvin Hennig, der einen langen Passversuch von Düsseldorfs Kevin Doyle abfing.
Was folgte war der nächste erfolgreiche Drive der Löwen und ein weiteres Beispiel für das im heutigen Spiel hervorragende Laufspiel um Emmanuel Abedi-Bawa und der Offense Line. Schnell ging es wieder bis kurz vor die Panther Endzone, von wo aus Jakob Parks seinen Receiver Justus Holtz über 17 Yards zum 35:0 (PAT L. Jeckstadt) bediente. Die unausweichliche Niederlage vor sich, gelangen dann nahezu überraschend im nächsten Angriff der Düsseldorf Panther, die wichtigen Spielzüge zu den ersten Punkten. Yard um Yard kämpften sich die Düsseldorfer voran und erzielten final die ersten Punkte zum 35:7 (PAT D. Severin) durch Melvin Palin, nach 17 Yard Pass von Jakob Parks.
Es folgte der letzte und vierte Wechsel für beide Teams und die New Yorker Lions legten los wie die Feuerwehr. Nach nur wenigen Spielzügen war es erneut Emmanuel Abedi-Bawa, der die alte Abstand 41:07 wiederherstellte. Dieses Mal lief der kräftige Runningback aus 28 Yards bis in die Endzone der Löwen.
Auf Seiten der Löwen behielt die Defense den Gegner in Schach, bis auf eine einzige Ausnahme im Folgedrive der Panther. Bedingt auch durch zwei 15 Yard Strafen gegen die Defense der Löwen, gelangten die Gäste bis kurz vor die Braunschweiger Endzone. Die verbleibenden finalen sechs Yards, überbrückte Mani Blijd zum 41:13 (TPC nicht gut). Die New Yorker Lions wechselten jetzt auf vielen Positionen durch und gaben ihren Back-ups die Möglichkeit sich zu beweisen und Erfahrung zu sammeln. So übernahm u.a. auf der Position des Quarterbacks Hendrik Scharnbacher und als Runningback Finn Oppermann. Der zweite im Bunde war es dann auch, der den Drive Richtung Düsseldorfer Endzone bestimmte und den Endstand zum 48:13 (PAT L. Jeckstadt) mit einem Lauf aus vier Yards Entfernung herstellte.
Damit gehen die Lions in eine spielfreie Woche, die für die Regeneration und die Vorbereitung auf das bereits in zwei Wochen stattfindende Rückspiel gegen die Panther in Düsseldorf, genutzt werden wird.
14:00 1 Yard TD-Run J. Parks (PAT L. Jeckstadt)
21:00 32 Yard TD-Pass J. Parks auf T. Seck (PAT L. Jeckstadt)
28:00 14 Yard TD-Lauf E. Abedi-Bawa (PAT L. Jeckstadt)
35:00 17 Yard TD-Pass J. Parks auf J. Holtz (PAT L. Jeckstadt)
35:07 5 Yard TD-Pass K. Doyle auf M. Palin (PAT D. Severin)
41:07 28 Yard TD-Lauf E. Abedi-Bawa (PAT n. gut)
41:13 6 Yard TD-Lauf M. Blijd (TPC n. gut)
48:13 4 Yard TD-Lauf F. Oppermann (PAT L. Jeckstadt)
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Holger Fricke - New Yorker Lions
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Es ist an der Zeit. Zeit für einen Sieg. Das ist natürlich die klare Zielstellung auch für das nächste Wochenende, wenn die Greifen bei den Huskies in Hamburg gefordert werden.

Die letzten drei Spiele verloren die Griffins zum Saisonstart, zwei davon knapp und am letzten Wochenende folgte eine klare Niederlage in Langenfeld. Auch die Schlittenhunde starteten mit drei Niederlagen in die Saison und so kommt es zum Aufeinandertreffen der zwei bisher sieglosen Teams. Wer am Ende die Nerven im Duell der beiden Hansestädte behält und als Sieger vom Platz gehen wird, findet den Anschluss an das Tabellenmittelfeld, für den Verlierer wird es dann schon eng in Richtung Klassenerhalt.
Eine richtungsweisende Partie also für beide. Hoffnungsvoll stimmt die Greifen die Rückkehr einiger Leistungsträger nach Verletzung, Sperre oder arbeitsbedingtem Fehlen in der Vorwoche. Doch auch weitere Rückschläge sind zu verzeichnen. Verletzungsbedingt werden DB Carlos Aguilar und LB Max Kothe auf jeden Fall fehlen. Beide wurden unter der Woche bereits operiert, eine Rückkehr in der Saison ist damit so gut wie ausgeschlossen. Wir wünschen beiden an dieser Stelle eine schnelle Genesung.
Ebenfalls Hoffnung schöpfen die Verantwortlichen aus den beiden Partien der Vorsaison. Beide Spiele konnten klar für die Rostocker entscheiden werden und genau daran will man vor der ersten bye week der 22´er Saison anknüpfen. Leider wird das Spiel aus Hamburg nicht im Stream übertragen. Daumendrücken also im Facebook Ticker für die Griffins.
Anschließend wartet am 25.06. dann endlich das zweite Heimspiel auf die GrifFANS, zu Gast im FSN Gameday werden dann die Dolphins aus Paderborn sein. Kickoff ist um 16:00 Uhr im Leichtathletikstadion.
Verfasserin und verantwortlich für den Inhalt: Jens Putzier- Rostock Griffins
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Die Minden Wolves erwarten Verfolger Recklinghausen Chargers zum Topspiel im Weserstadion
Kenneth Michael Davis ist rechtzeitig zum Spitzenspiel aus den USA zu den Minden Wolves zurückgekehrt - Foto: DJK Dom Minden
Sie sind wieder da. Die Rede ist von Cory Gardiner und Kenneth Michael Davis, die das Team der Minden Wolves rechtzeitig zum Spitzenspiel Erster gegen Zweiter verstärken werden. Die noch ungeschlagenen American Footballer der DJK Dom Minden erwarten am Samstag ihren Verfolger, die Recklinghausen Chargers. KickOff ist um 15 Uhr, das Weserstadion öffnet zum Gameday um 13 Uhr.
Mit seinen fast 190 Kilogramm ist Cory Gardiner das Schwergewicht im Wolfsrudel – und eine ganz wichtige Säule in der Offensivline, die ja den Quarterback abschirmen und den Runningbacks die Lücken schaffen soll. Nach dem Heimsieg gegen Meisterschaftsaspirant Lippstadt Eagles klagt Gardiner in der Nacht über Schmerzen, wird ins Klinikum gebracht, wo er wenig später bereits unterm Messer liegt. „Es ist alles glatt gegangen. Was viel schlimmer ist, ist die Tatsache, nur zuschauen zu müssen. Aber jetzt bin ich wieder da und freue mich, dem Team helfen zu können.“
Auch wieder im Lande ist Kenneth Michael Davis. Der US-Amerikaner lief bereits im vergangenen Jahr für die Wolves aus, kehrte nach der Saison aber in seine Heimat zurück. Die enge Freundschaft zum Mindener Headcoach Phil Gamble sorgt jetzt für eine Rückkehr nach Europa. Davis, inzwischen bereits stolze 36 Jahre alt, spielte in jungen Jahren in der NFL für die Greenbay Packers und die Buffalo Bills, bevor es ihn nach Deutschland zog. Dort stellte er u.a. in der GFL1 sein Können unter Beweis. Trotz seines Alters ist Davis immer noch eine echte Verstärkung. „Ich bin froh, dass Mike wieder bei uns ist. Seine Erfahrung wird uns sicherlich zugutekommen“, ist sich Gamble sicher, der seinen Landsmann auch gleich in den Trainerstab der Wolves aufnimmt.
Gardiner und Davis sollen am Samstag dazu beitragen, dass die Wölfe weiter auf Kurs bleiben. Noch ist der Aufsteiger ungeschlagen. Nicht nur in dieser Saison, sondern seitdem das Team zu Spielen antritt. Doch damit nicht genug. Die Defense ist aktuell das Prunkstück der DJK-Footballer, ließ inklusive des Saison-Openers in vier Spielen hintereinander nicht einen einzigen gegnerischen Punkt zu. Der Score von 131:0 unterstreicht das.
Doch so weit geht Sportdirektor Volker Krusche nicht. „Hochmut kommt vor dem Fall! Wir schwimmen aktuell sicherlich auf einer Erfolgswelle. Aber wir haben auch noch zwei Drittel der Saison vor uns. Da gilt es weiter mit der richtigen Einstellung und dem Respekt vor dem Gegner ins Spiel zu gehen.“ Und Coach Gamble ergänzt: „Ja, wir haben eine sehr gute Ausgangsposition. Die können wir uns eigentlich nur selbst kaputt machen. Bringen wir aber unsere Leistung, wird es jeder Gegner schwer haben, uns zu schlagen. Wir müssen also nur auf uns schauen!“
Die Chargers konnten ihre ersten drei Saisonspiele für sich entscheiden, mussten sich zuletzt aber in Lippstadt deutlich mit 0:20 geschlagen geben. Phil Gamble und ein Teil seiner Mannschaft waren Zeuge der Partie, nahmen den nächsten Gegner in Augenschein. „Aber jedes Spiel läuft anders. Es gibt keinen Grund, überheblich zu werden“, so Gamble, der im Spitzenspiel im eigenen Stadion auf viele, viele Zuschauer hofft. „Wir brauchen unsere Fans im Rücken. Für sie wollen wir unbedingt den vierten Sieg einfahren!“
Sollte das gelingen, dürfte man die eigenen Ziele, am Ende mindestens ein positives Punktekonto zu erreichen, wahrscheinlich nach oben korrigieren. Doch zunächst muss das Spitzenspiel erst mal gespielt und vor allen Dingen gewonnen werden.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt: Volker Krusche - Minden Wolves (redaktionell geändert und gekürzt)
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„Das Laufspiel der Mülheimer hätte beinahe die Heimsieg-Serie der Blackvenom beendet. Am Ende gingen die Wesselinger als strahlende Sieger vom Feld.“, sagt Udo Rath, der Head Coach der Wesselinger.
Blackvenoms gewinnen gegen Shamrocks - Foto: Wesseling Blackvenoms
Mit 33:18 gewannen sie ein wichtiges Spiel in der Verbandsliga gegen die Mülheim Shamrocks.
Rath sagt weiter: „Matchwinner des Tages waren die beiden Davis Brüder. So fing Timmy ein TD Pass von seinem älteren Bruder Jeremy und erzielte dazu noch zwei sehenswerte Reverse TDs. Den Deckel machte QB Jeremy selbst mit einem Lauf TD zu. Weitere Punkte für die Blackvenom erzielten Julius P. (6P.) durch einen Lauf und Michael H. (3P.) durch drei erfolgreiche PATs. Obwohl die Spieler vom TuS Wesseling in vielen Phasen des Spiels spielbestimmend waren, deutete der Spielstand lange Zeit auf eine ausgeglichene Partie hin. Die Gäste konnten das Spiel immer wieder durch ein gutes Laufspiel offen halten. Vor allem das letzte Viertel, welches eigentlich die Stärke der Wesselinger ist, konnten die Mülheimer mit 8:6 für sich behaupten. Wir haben jetzt 14 Tage Zeit um an einigen Schrauben zu drehen, insbesondere bei den Specialteams ist noch Luft nach oben.“
Verantwortlich für den Inhalt: Udo Rath - Blackvenom Wesseling
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Mönchengladbachs American Footballer entscheiden auch Lokalderby in Schiefbahn mit 20:7 für sich
Mönchengladbachs American Footballer entscheiden auch Lokalderby in Schiefbahn mit 20:7 für sich - Foto: Ralf Klein.
Auch im vierten Spiel der NRW Verbandsliga West gab sich das Wolfpack am vergangenen Sonntagnachmittag keine Blöße. Bei teils ergiebigem Regen behielten die Mönchengladbacher im Lokalderby gegen die Schiefbahn Riders die Oberhand und verteidigten vor ca. 200 Zuschauern mit einem 7:20(0:7/0:10/7:0/0:3) Auswärtserfolg die Tabellenführung. Als einziges Team ungeschlagen beträgt der Vorsprung der Vitusstädter damit schon vier Punkte auf Verfolger Kevelaer, nächster Auswärtsgegner des Rudels am 18.6.
Erneut durch einige Ausfälle im Kader zu größeren Umstellungen gezwungen präsentierte sich das von HC Phil Scales gut eingestellte Mönchengladbacher Team am Pfingstsonntag von Beginn an konzentriert und hochmotiviert. Vor allem die ersten beiden Quarter im Stadion an der Siedlerallee gehörten dem Wolfpack. Das Mönchengladbacher Coaching Staff - André Maaßen musste den ebenfalls fehlenden DC Oliver Tank ersetzen - hatte früh erkannt, dass das Wetter im Wesentlichen nur solides Laufspiel zuließ, eine Stärke des Teams aus der Vitusstadt. Mit stoischer Ruhe schaffte die Gladbacher Offense immer wieder neue First Downs und hielt damit die Schiefbahner Verteidigung in Atem. Der erste Touchdown für die Gäste war die fast logische Folge; QB Patrick Porten trug den Ball im ersten Spielviertel selbst zum 0:7 (PAT Markus Lenzkes) über die Linie.
Auf der anderen Seite unterband die aggressive Defense des Rudels immer wieder erfolgreich die Angriffsbemühungen der Schiefbahner, die auch im zweiten Quarter nicht über die Mittellinie hinaus kamen. Unterstützt von der guten O-Line bewegten die Gladbacher RB’s Sebastian Thiel, Kevin Kim Parpart und Kilian Albrecht per Laufspiel den Ball, wobei P. Scales dann eine Regenpause nutzte und einen erfolgreichen Passangriff über Widereceiver Danny Lange ansagte, der am Ende mit einem Lauf von QB P. Porten zum 0:14 (PAT M. Lenzkes) vollendet wurde. Vor der Halbzeit traf dann noch Wolfpack-Kicker M. Lenzkes mit einem Fieldgoal zum 0:17Halbzeitstand.
Im dritten Quarter wurde das Spiel ausgeglichener. Riders Headcoach Oliver Nitschmann hatte in der Pause umgestellt und nun waren die Gastgeber mit ihrer Offense besser unterwegs. Von mehreren Strafen gegen die Gäste begünstigt und an der 18-yards Line des Wolfpack stehend fing WR Jannik Rips einen Pass in der Gladbacher Endzone und verkürzte mit den ersten Punkte für die Hausherren auf 7:17 (PAT Maurice Holzvoigt). Der Erfolg währte allerdings nur kurz, da auch der Gladbacher Angriff wieder ins Spiel fand. Die Schiefbahner mühten sich nach Kräften, konnten aber auch im letzten Viertel keine weiteren Punkte erzielen. Anders auf Seiten des Rudels: Ein weiter Pass von P. Porten auf WR D. Lange sorgte für großen Raumgewinn, den Kicker M. Lenzkes dann mit einem Fieldgoal zum 7:20 Endstand abschloss.
P. Scales bedankte sich bei den Schiefbahnern für das faire Spiel und zeigte sich erleichtert, dass sein Team in Defense und Offense trotz der vielen Ausfälle so gut funktioniert hat: „Vor allem unsere O-Line hat heute einen fantastischen Job gemacht.“, lobte Scales nach dem Spiel. „Die Jungs haben sich jeder Herausforderung gestellt und alles vor sich weggeschoben. Die Defense hat nur einen TD zugelassen, und das war noch mehr einem Fehler im Specialteam und der Strafen gegen uns geschuldet.“ so Mönchengladbachs Cheftrainer.
Das Wolfpack bleibt mit dem Auswärtserfolg über Schiefbahn weiter ungeschlagen und führt nach vier Spieltagen die Tabelle der Verbandsliga West an. In zwei Wochen wartet das nächste Spitzenspiel auf alle Fans des Rudels; am 18.6. muss das MG Wolfpack bei Verfolger Kevelaer Kings antreten.
Verfasser und verantwortlich für den Inhalt und die Prüfung des Urheberrechtes des angezeigten Fotos: Volker Boos - American Sports Mönchengladbach e.V.
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